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parteiamtliche lageszeitung
vas flmisblatt des Negierenden Vürgermeisters der §reien Hansestadt vremen
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der Nationalsozialisten Bremens
flmtliches verkündungsblatt des Neichsstatttjalters in Oldenburg und vremen
Nr. 24Z / 10. Zalirgang
Mittwoch, 4. September 1940
kinzelpreis 15 Npf.
Siebenmal Lustalarm in 24 Stunden / Millionen englischer flrbeiler saßen still
soo. tustsieg des? 6 . Seschwaders
flm Menstag bls zur Mittagsstunde S4 seindstugzeuge, am Montag insgesamt SZ seindstugzeuge
vernichtet / sabriken und gellager in London schwer getroffen
Berlin, 3. September.
Wie das Deutsche Nachrichtenbüro erfährt, find seit dem Vormittag des Dienstag wieder deutsche Fliegerverbände zum Angriff gegen England unterwegs gewesen. Im Norden von London wurden militärische Anlagen angegriffen, in Südengland sind verschiedene Ziele mit Bomben belegt worden. Es entwickelten sich wieder Luftkämpfe. Nach den bis zum Dienstag mittag vorliegenden Meldungen wurden bereits 39 britische Flugzeuge abgeschossen und weitere 15 am Boden zerstört.
westrmachtsberlchloomr.September
Berlin, 3. September.
Das OKW. gibt bekannt: „Am 2. September griffen unsere Kamps- und Jagdverbände, wie bereits bekanntgegeben, feindliche Flugplätze in Südengland an. In Hornchurch, Gravesend, Eastchurch, Det- ling wurden Hallen und Unterkünfte durch Bombentreffer zerstört und zum Teil in Brand gesetzt. Dabei kam es zu einer Reihe von Luftkämpfen, die für unsere Fliegerverbände siegreich verliefe». Nachtangriffe unserer Kampffliegerverbände richteten sich gegen Hafenanlagen an der englischen West- und Südküste, gegen Werke der Rüstungsindustrie in Mittelengland und gegen Flugplätze. So wurden die Häfen von Liverpool, Swansea, Bristol, Plyrnouth, Portland» Pools und Portsmouth und Rüstungswerke in Birmingham, Coveniry und Fil- ton mit Bomben belegt. An mehreren Stellen entstanden starke Brände. Das Verminen britischer Häfen wurde fortgesetzt.
Britische Flugzeuge warfen in der Nacht in West- und Südwestdeutschland an verschiedenen Stellen Bomben. Außer der Zerstörung eines ländlichen Anwesens ist weder Sach- noch Personenschaden angerichtet worden. Der Feind verlor gestern insgesamt 93 Flugzeuge,
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davon wurden 8K feindliche Flugzeuge in den Luft- kämpfen am Tage, ein Flugzeug durch Nachtjäger, eines durch Flakartillerie und eines durch Flakartillerie der Kriegsmarine abgeschossen und vier am Boden zerstört. 23 eigene Flugzeuge werden vermißt. Das Zerstörergeschwader 76 hat seinen 509. Luftsieg errungen."
Gens, 3. September.
Wie Reuter meldet, wurde heute um 11 Uhr, „als das zweite Kriegsjahr begann", der erste Luftalarm in London gegeben, dem weitere folgten. Die Zeitangaben darüber gehen auseinander. Ueber die vergangene Nacht berichtet „Daily Mail": „Kurz nach Eintritt der Dunkelheit gab es in London zwei weitere Alarme, fowi« einen dritten nach Mitternacht. Es war der siebente innerhalb von 24 Stunden", Zwar versucht die Londoner Zeitung, die Wirkung der „Bombenfalven" über verschiedenen Teilen der Stadt herabzusetzen, mutz aber schüchtern zugeben, datz Fabriken und Oellagcr schwer getroffen wurden.
„Daily Expreß" schreibt: „Seit drei Wochen läuft alles in die Luftschutzkeller. Millionen englischer Arbeiter sahen still. Dieses Jm-Keller-Sitzen hat uns eine Menge lebenswichtiger Arbeit gekostet, die wir nie wieder einholen können."
englische Mttrelmeerelicheiren bombardiert
Volltreffer auf slugzeugträger, Schlachtschiff, Kreuzer und Zerstörer — Malta erneut mit Iamben belegt — knglönder beschossen italienisches Lararettflugzeug
Rom, 3. September.
Der italienische Wehrmachtsbericht hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Eine feindliche Flottenformation, die im mittleren Mittelmeer erkundet wurde» ist von unserer Luftwaffe gestellt worden und wiederholt angegriffen. Die heftige Flakabwehr und harte Kämpfe mit den feindlichen Jagdflugzeugen konnten den draufgängerischen Angriffsgeist unserer Bomberverbände und neuer Sturzkampfbomber („Picchiatelli") nicht daran hindern, offensichtliche Ergebnisse zu erzielen. Ein Flugzeugträger ist schwer am Bug getroffen worden, ein Schlachtschiff» ein Kreuzer und ein Zerstörer erhielten Volltreffer und wurden schwer beschädigt. Vier feindliche Flugzeuge wurden im Kampf abgeschossen. Die obigen Ergebnisse sind durch photographische Ausnahmen kontrollier^ worden. In der Zwischenzeit wurde der Flottenstützpunkt Malta heftig bombardiert. Drei unserer Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt.
Eines unserer Lazarett-Wasserflugzeuge, das die vorgeschriebenen Abzeichen des Roten Kreuzes trug, ist angegriffen und beschossen worden, während es sich auf der Suche nach ins Meer abgestürzten Flugzeugen befand.
In Ostafrika sind feindliche Truppenlager und Lastkraftwagen in Eadabi am Fluß Adbara (Sudanj bombardiert worden. Unsere Verluste bei der im gestrigen Heeresbericht gemeldeten Bombardierung von Assab belaufen sich nach weiteren Feststellungen auf vier tote Italiener und acht tote Eingeborene, sowie etwa 2V Verwundete.
Feindliche Flugzeuge, die wie gewöhnlich aus der Schweiz kamen, haben einige Ortschaften Norditaliens überflogen. Durch das sofortige Eingreifen der Abwehr konnten sie nur auf Genua Bomben abwerfen, wo unter der Bevölkerung zwei Tote und 5 Verwundete zu beklagen sind. Der Sachschaden ist unbedeutend. Drei Flugzeuge sind von der Flak brennend abgeschossen worden, bei zwei weiteren ist der Abschuß wahrscheinlich."
Nachdem der englische Nachrichtendienst in den letzten Tagen säst täglich hervorgehoben hatte, daß der Ort Buna im Süden der britischen Kolonie Kenya nicht, wie von italienischer Seite gesagt wurde, von den Italienern eingenommen sei, mußte er heute mitteilen, aus Buna hätten sich die britischen Truppen nach den neuesten in London eingetrosse- nen Berichten wegen „Wassermangel" zurückziehen müssen. Die Wasseraniuhren in jenem Ort seien nämlich für eine große Anzahl Streitkräste unzureichend. Deshalb habe man bereits am 20. August die Bevölkerung aus Buna evakuiert. Die englischen Truppen hätten „günstigere Stellungen" im Rücken bezogen.
ttiurchM verschachert britische Kolonien
USA. liefern 30 alte Zerstörer
bö. Kopenhagen, 3. September.
Präsident Roosevelt hat am Dienstagabend in einer Botschaft an den Kongretz mitgeteilt, datz die USA.-Regierung England 50 Zerstörer überlassen habe. Gleichzeitig bestätigte er, datz Grotzbritannicn als Entschädigung hierfür den Bereinigten Staaten eine Anzahl Flotten- und Luftbasen aus dem westlichen Teil des Atlantischen Ozeans überlassen habe.
In England.wird diesem Ereignis übertrieben große Bedeutung beigemessen. Tatsächlich handelt es sich bei den Zerstörern um Typen, die in den Jahren 1816 bis 1919 vom Stapel gelaufen sind. Die Kriegsschiffe sind selbst nach Ansicht amerikanischer Marinesachverständiyer ziemlich veraltet. Sie sind mit vier 10-Zentimeter-Geschützen und mehreren Torpedorohren ausgerüstet und können eine Geschwindigkeit bis zu 35 Seemeilen entwickeln. Die Tonnage soll sich aus 1190 Tonnen belaufen, Um so bemerkenswerter ist der Kaufpreis. der in der Preisgabe britischen Kolonialbesitzes besteht. Er beweist, in welchen Nöten sich Churchill befindet. Er muß nun selbst beim Abbröckeln des Empire mit Hand anlegen.
Schwerster stngriff feit veginn des Krieges
kniietzie verichte aus London — „eine flllee von vallonen" trotz Sperrfeuer durchbrochen — Welle auf Welle deutscher Vomber stürzte aus den Wolken — latzrestag der Kriegserklärung angesichts deutscher Masfeneinflüge
krv. Stockholm, 3. September.
England eröffnete den 3. September, den Jahrestag seiner gewissenlosen Kriegserklärung, mit einem viereinhalbstündi- gen Nachtalarm für London, der im Zeichen der deutschen Lustaktionen gegen Südost-, Südwest-, Rordwcst-, Nordost-, Mittelengland und Wales stand. Die Engländer berichten lediglich, datz eine Stadt im Südosten den schwersten Angrisf seit Beginn des Krieges erlebt habe.
Der neueste Trick bei den englischen Darstellungen von Lustkriegsereignissen besteht in der Behauptung, der Feind habe seine Ziele nicht erreichen können, ohne natürlich zu wissen, welche Ziele die deutschen Flieger hatten. Meist wird es so hingestellt, als- gäbe es für die.deutschen Flugzeuge nur London als einziges erstrebenswertes Objekt. Wie schon srüher jeder deutsche Rückslug zu den Ausgangsflughäsen aus dem Festland kindisch genug als „Flucht" hingestellt wurde, so auch jetzt jede Rückkehr zur Küste.
Keile von Vomber durchstießen die Wolken
Neutrale Berichte besagen, datz schon beim ersten Angriff am Montagnachmittag von den Autzenrändern Londons ganze Keile von Bombern aus den Wolken herabstietzen. Jede Welle habe aus etwa 60 Flugzeugen bestanden und die Geschwader seien von drei Seiten gleichzeitig gekommen. Die erste sei angeblich vom Tperrseuer an der Küste ausgehalten worden, aber — dennoch sei „etwa die Hälfte der Angreifer" durchgebrochen. Bei den westlichen Außenbezirken sah man, wie ein schwedischer Beobachter meldet, einige von ihnen aus die Ballonsperren losstürzen. In jeder deutschen Angriffsgruppe — so heißt es weiter — gebe es eine kleine Abteilung von Flugzeugen, die eine „Allee" in den Wald der Sperrballons
zu schießen suche. Gleichzeitig sei eine Formation von 22 Bombern und 28 Jagdflugzeugen von der anderen Seite gekommen und mit englischen Jägern in heftige Kämpfe geraten. Eine dritte Gruppe sei in großer Höhe vorgestotzen. „Ueber der Küste sah män, wie sie sich teilten und wie Jagdflugzeuge in kleinen Gruppen dort zurückblicken, offensichtlich, um die beiden Vortrupps gegen Angriffe von hinten zu schützen und den Heimweg offenzuhalten."
Angriffswelle auf Angriffswelle rollte heran
Gegen Mittag rollte die nächste Angriffswelle heran, die wieder auf die Themseufer' abzielte, bestehend aus etwa 250 Flugzeugen in vier Gruppen. Es entstanden schwere Kämpfe über den Wolken. Diesmal wurde in London kein Alarm gegeben. Aber die deutschen Flugzeuge griffen Flugplätze in der Umgebung Londons an. Aus verschiedenen Städten werden Schäden gemeldet.
Der dritte Angriff mit dem zweiten Lustalarm für London erfolgte in der fünften Nächmittagsstunde, als Schwärme deutscher Flugzeuge Ziele in Südengland bearbeiteten. Gleichzeitig nahte wiederum ein größerer Verband in sehr großer Höhe dem Gebiet der Hauptstadt. Von London aus konnte man die Rauchwolken des Sperrfeuers und Ra-uchpfeiler nach Bombenwürfen beobachten. Dieser Alarm in London dauerte eineinhalb Stunden, der dritte begann dann in der Nacht und dauert« bis zum Morgen.
Am Dienstag um 9.20 Uhr englischer Zeit gab es in London den nunmehr üblich gewordenen zweiten Alarm des Bormittags. Während der Nacht wurden nach amtlicher englischer Mitteilung Bomben über den Außenbezirken der
'Hauptstadt abgeworfen. Die Schäden seien nur „äußerst gering" gewesen. Uebevhaupt leisten die amtlichen englischen Berichte einen neuen Rekord in dem Bestreben, die Schäden der Nacht als ganz belanglos hinzustellen. Wenn beispielsweise vom Montagvormkttag berichtet wird, daß nicht weniger als 300 deutsche Bomben- und Jagdflugzeuge bei einer einzigen Angrifsshandlung gesichtet worden seien, so fragt sich wahrscheinlich der Durchschnittsengländcr, ob diesen 300 am hellen Tage nicht wenigstens ein Bruchteil dessen beschie- den gewesen sein soll, was einigen wenigen englischen Flugzeugen bei Nachtaktionen regelmäßig nachgerühmt wird.
Im Hinblick aus die Aufrechterhaltung der Tl^se, daß England in der Lage sei, aus dem entscheidenden Gebiet der Kriegsrüstung standzuhalten, wird aber jeder Schaden an der Produktion, gleichviel ob an Fabriken oder Arbeitskraft, rigoros abgestritten. Dabei sind die Störungen aus dem Gebiete der Arbeitsleistung sicher nicht minder groß ats die materiellen Schäden. Die Frage, wie die Störungen im Arbeitseinsatz aus Grund der neuesten deutschen Angriffsaktionen und der Alarme — theoretisch? — behoben oder wenigstens vermindert werden könnten, hat offenbar einen recht beträchtlichen Streit innerhalb des Kabinetts Churchill heraufbeschworen.
Eegenblockade schlimmer als 1917
„Die deutsche Totatblockadc gegen England ist heute viel bedrohlicher als der uneingeschränkte Seekrieg 1917. Die bisherigen englischen Darstellungen, daß der deutsche Seekrieg „eher ein Unbehagen als eine Drohung" sei, tresfen nicht mehr zu. Zahlreiche weitere Faktoren geben der' deutschen Blockade erhöhte Aussicht auf Ersolg." Zu diesem Urteil ge- (Fortsetzung auf Seite 2)
DAamrtie —
Rä. Berlin, 3. September.
Die Fähigkeit, sich auch in der ärgsten Verlegenheit noch unter einer rosaroten Brille wohlzufühlen und mit bemerkenswerter Sturheit an den grauen Seiten des Lebens vorbeizusehen, mag auf den ersten Blick als eine beneidenswerte Gabe erscheinen. Der Zustand dieses Halbinformiertseins ist sicher bequem — solange sich nicht die Wirklichkeiten in einer härteren Form — etwa durch andere Organe: Ohr, Magen, Nerven usw. — derart fühlbar machen, daß man sich der täuschenden Farbe der besagten Brille bewußt wird. Was die Ergebnisse des Luftkrieges angeht, so haben sich die Briten daran gewöhnen müssen, von Zeit zu Zeit — wenn es mal besonders in der Nähe kracht, oder der Qualm brennender Oeltanks allzu scharf in die Augen beißt — über die Brille hinweg in die graue Tatsachenwelt zu schauen. Da nun im Gegensatz zum Luftkrieg das Ringen um politisch-diplomatische Positionen wesentlich ärmer an drastischen Erscheinungsformen ist, erscheint heute dieses Gebiet geradezu als Reservat der rosaroten Brille, zumal der einzelne Engländer hier die ihm vorgesetzten Nachrichten selten in eigener Anschauung prüfen kann.
Das war offenbar die Spekulation des diplomatischen Reuter-Korrespondenten als er sich an seinen Schreibtisch setzte, die Situation der diplomatischen Welt rückblickend auf ein Jahr Krieg zu schildern. „Die Untersuchung der britischen Diplomatie im ersten Kriegsjahr zeigt, daß — während Großbritannien seit dem letzten September diplomatische wie militärische Niederlagen einstecken mußte —, jetzt seine diplomatische Tätigkeit rm Aufsteigen ist und mit den wachsenden britischen Luftsiegen Schritt hält". Dieser Anfang zeigt die Tendenz in großer Klarheit: die „Siege" der Royal Air Force erscheinen verbürgt genug, um als Maßstab zu dienen! Darüber hinaus werden sie im folgenden geradezu als Ausgangspunkt der diplomatischen Erfolge interpretiert: „Sie haben auch unserer Diplomatie eine glänzende Basis für ihre Arbeit gegeben."
Dann — nach dem Kompliment nach Washington — zur Sache: „Was Rußland betrifft, so rechnet - keine unterrichtete Persönlichkeit mit utopischen Entwicklungen, aber man kanit/vurchaus annehmen, daß auf lange Sicht gesehen, sich die Interessen unserer beiden Nationen ergänzen werden." Man wird in Moskau schmunzeln, wie man nach Sir Staffords letztem Besuch im Kreml geschmunzelt hat und sich vielleicht auch des Schmunzelns erinnern, das am 23. August 1939 — dem Tage der Verträge mit Deutschland — recht kontrastierte zu dem Eesichtsausdruck gewisser hofsnungs- P froher Diplomaten. Mancher lernt's eben nie. — Die Türkei? Bitte sehr. der Vertrag besteht ja noch. „Auch das alte Bündnis mit Portugal bleibt fest." Wie tonnte es anders sein! Immerhin gab es doch recht zahlreiche Stimmen in der Welt, die den iberischen Pakt mit Spanien ebenso wie die jüngste Regierungsumbildung in Lissabon etwas anders beurteilen und in ihr die selbst in der vorsichtigen Linienführung der portugiesischen Politik sichtbar werdende Tendenz erblickten, sich von allzu festen Bindungen an England langsam zu lösen. „Argentinien, Brasilien. Chile und Uruguay bleiben ihrer Freundschaft zu Großbritannien treu." Wie ist man doch in London bescheiden geworden! „Die staaten und Gemeinschaften der Mohammedaner des Nahen und Mittleren Orients haben die „Protektion" abgelehnt, die ihnen Mussolini anbot. Die Achsen- propaganda ist in unseren Kolonien klar gescheitert, wie sie auch jetzt in den französischen Kolonien, die sich von der Vichy-Regierung abwenden, Schissbruch leidet"'
„Die Journalisten der Achse haben sich oft — so fährt der Korrespondent fort — über Staaten lustig gemacht, die auf eine britische Garantie rechneten; aber ein schlagendes Beispiel, was einer Nation passiert, die diesen Schutz ablehnt, wird von Rumänien geliefert!" Finden Sie das nicht leichtsinnig, verehrter Reuter- Korrespondent, schon weil jedermann die Frage stellen mußte: Und was wäre geschehen, wenn Bukarest diesen britischen Schutz nicht abgelehnt hätte, der sich ja in der Bessarabien-Frage ebenso fragwürdig erwiesen hat wie die britische Unterstützung, auf die andere Staaten vertraut haben? Ist es nicht für Sie schon deshalb höchst
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Unser 'tayesspLeyeL
Am Montag wurden insgesamt 93 feindliche Flugzeuge vernichtet. Am Dienstag wurden bis Mittag 54 weitere englische Flugzeuge zerstört.
Die letzten Angrisse auf SUdost- und Mittelengland werden ,n England als die schwersten seit Beginn des Krieges angeiehen.
Schwedens Handelsflotte büßte durch Englands Schuld bereits 12 v. H. ihres Bestandes ?in.
Durch italienische Bombenangrisse wurden zahlreiche Treffer auf britischen Mittelmeer-Einheiten erzielt.
Zwei erfolgreiche U-Boots-Komandanten wurden mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
500 000 Saarpsiilzer wurden wieder in ihre Heimat zurückgebracht.
In Berlin wurden die Opfer der englischen Mordpiloten beigesetzt.
Nach einer Entscheidung des Reichsarbeits- und Reichsjustizministeriums wird Wehrmachtsangehörigen Psän- dungsschutz in der Höhe des Familienunterhalts gewährt.
Aus der NSB.-Kreisarbeitstagung sprach NTV.-Gau- amtsleiter Denker.