Ausgabe 
(6.7.1941) Nr. 185
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vremerZeAm

parteiamtliche lageszeitung

Das Amtsblatt des legierenden lrirgermeisters der Zrcien fjansestadt vremcn

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«nzesgün ^ Trundprrfsik?

Die I mw hohe und 22 mm breite Zeile lm Anzeigenteil 13 2^4. Die 78 mw breite und I mw hohe Zeile 'lm Tertteil 75 3?/. Ermaß. Grundpr. (für Mein- > Famllienanzeig. u. o.) sowie sonstige Beding. Preisliste S Nachlaßnalsel <2. GeschSstsstellen: Bremen: Eeeeen 6/8, Ruf 5 41 21- Nachtruf und sonntags 51115- Obernstr. 86, Ruf 5 4121- Shke: Mühlendamm 2- Vr.-Hemelingen: Bahnhofs». 6, Eck- Poststr., Ruf 4 34 58, Vr.-Vegesack: Rohrs». 24, Ruf 4 u. 8- Br.-Blumenthal: Kpt.» Oallmann-S». 41/43, Ruf 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblalt des leichsstatchalkers in Oldenburg und Vremen

Nr. 185 / 11. Zalirgang

Sonntag, 6. Juli 1841

Linzelpreis 15 Npf.

Sowiettruvoen am Vriviet vernichtet

ung geben bekannt:

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hlung bekannt.

Aus dem Berge 19, 141, verreist.

und Bekannten und ,en, welche uns zu un- o liebevoll bedachten,

scielnch und Frau, geb. Franke.

en 4. Juli 1941. 106.

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Teilnahme

beim H'«' w Bruder«

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Unter der ukrainischen Vevölkeruns richteten die bolschewistischen Vestien ein surchtbares vlutbad an

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Aus dem Führerhauptquartier, 5. Juli.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Osten verlaufen unsere Operationen planmäßig, südlich der P r i p j e t - Sümpfe wurden an mehreren stellen versprengte Teile des Feindes hinter unserer Front durch Reserven zum Kamps gestellt und ver­nichtet. Mehrere tausend Gefangene sielen dabei in unsere Hand. Unsere ungarischen Verbündeten haben gestern Kolomea und Stanislaw genommen. Bon den bei Minsk eingeschlossenen Sowjetverbänden sind am 4. Juli wie schon durch Sondermeldung be­kanntgegeben 2l> v»v Mann übergelaufen, nachdem sie ihre Kommissare erschossen hatten. Ostwärts Minsk ist der Dnjepr erreicht. Im Baltenland wird die Bersolgung des geschlagenen Feindes fortgesetzt. Die aus Finnland vorgehenden deutschen und finnischen Ver­bände machten trotz schwierigster Geländeverhältnisse und bei stellenweise zähem Widerstand weitere Fortschritte. Kamps-, Zerstörer- und Jagdslieger-Verbände zerspreng­ten feindliche Truppenansammlungen am Oberlauf der Düna und in der westlichen Ukraine, vernichteten zahlreiche Panzer- und Lastkraftwagen, bombardierten mit guter Wirkung feindliche Artillerie-Stellungen und zerstörten wichtige Bahnanlagen weit im Rücken der Somjettruppen. In Luftkämpsen erlitt die feindliche Fliegertruppe weitere schwere Verluste.

Im Kampf gegen Großbritannien bombar­dierten starke Verbünde der Luftwaffe in der letzten Nacht das Niistuagszentrnm Birmingham, den Kricgshasen Plymouth sowie andere Häfen an der Süd- ostkiisie Englands. Große Brände und Explosionen ließen den Erfolg dieser Angriffe erkennen. Auf einem Flugplatz Englands belegte» Kampfflugzeuge Hallen und Unterkünfte wirksam mit Bomben schweren Kalibers. Im Bristol-Kanal wurde ein Frachter von Süll» BRT.

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versenkt. Fernkainpfbattericn der Kriegsmarine beschossen einen feindlichen Keleitzug im Kanal. An- grisssversuche britischer Flugzeuge führten am gestrigen Tage an der Kanalküste abermals zu einer Niederlage für den Feind. In Lustkämpfen wurden neun Jagdslugzeuge, durch Flakartillerie drei Kamps- und ein Jagdflugzeug abgeschossen. Zwei eigene Flugzeuge wer­den vermißt. Durch Vombenwürse britischer Flugzeuge auf die Stadt Vrest wurde ein Denkmal der kanadischen Truppen aus dem Weltkrieg zerstört. Militärischen Schaden richtete dieser Angriff nicht an. Einzelne bri­tische Kampfslugzeuge warfen in der letzten Nacht eine geringe Zahl von Sprengbomben in Westdeutschland. Die Schäden sind unerheblich. Nachtjäger und Flak­artillerie schösse» siinf der angreifenden Flugzeuge ab.

Hauptmann Streib errang in der Nacht zum 4. Juli seinen 15. Nachtsagdsieg. In den Kämpfen im Osten zeichneten sich Oberst Bück und Oberstleutnant Thum in , Kommandeure von Infanterie-Regimentern, sowie die Oberleutnante Pelikan in einer Sturm- Geschiitz-Abteilung, Heine in einer Radfahr-Kom- panie und Tanke in einem Infanterie-Regiment durch besondere Tapferkeit aus."

ck. 8. v. Bremen, 6. Juli.

Unauflioltlam Unaufhaltsam schreitet der deutsche ----, 5 -.- Siegeszug im Osten vorwärts. Die alte vorwaris russische Grenze vom 1. September 1939 (überdies überall auch die vorderste im Weltkrieg nach jahrelangen Kämpfen erreichte Linie) ist an allen Stellen überschritten und damit ein Gebiet unter deutsche Kontrolle gebracht, das man muß es sich richtig vergegenwärtigen an Raumausdehnung be­reits weit übertrifft, was die deutschen Truppen nach ihrem weltgeschichtlichen Siegeszug im Westen besetzt haben und besetzt halten. Nicht sechs Wochen wie dort, sondern nur zwei Wochen waren im Osten diesmal für die deutsche Wehrmacht erforderlich, um zu vollbringen, was an Vernichtung feindlicher Heeresteile, an Zerrüt­tung der feindlichen Armeen und an Zerstörung unge­heuren Materials und vor allem an blutigen Verlusten des Gegners bis jetzt einmalig ist. Uebersteigt es doch alles, was das bestimmt an Zahl und Ausrüstung gewiß auch nicht etwa schwach gestellte Heer der französisch-eng- lisch-belgisch-hollgndischen Kombination bei seiner Ver­nichtung an Einbuße zu erleiden hatte. Es überschreitet fast das menschliche Fassungsvermögen überhaupt und

Neue Mitte deutsch-türkischer Freundschaft

feierlicher fluskausch der Natifikolionsurkunden des Vertrags in veriin

Berlin, S. Juli. Sonnabend mittag fand der Austausch der Ratifikationsurkunden zum deutsch-türkischen Freund- schastsbcrtrag statt. Den Austausch nahmen vor: Von deutscher Seite der Staatssekretär im Auswärtigen Amt von Weizsäcker und von türkischer Seit« der türkische Botschaster in Berlin Hucsrcv Gerede sowie der stellvertretende Generalsekretär im türkischen Autzenministerium Cevad Acikalin, der zu diesem Zwecke aus Ankara nach Berlin entsandt wurde.

Nach der Unterzeichnung der Protokolle gab der Staats­sekretär des Auswärtigen Amtes^ von Weizsäcker, seiner Freude über den vollzogenen Akt Ausdruck und wies daraus hin. daß die deutsch-türkische Freundschast. die auf natürlichen Voraussetzungen beruhe, in Wirklichkeit niemals geschwunden sei. Der dculsch-tnrkische Vertrag stelle ein Instrument dar. das alle Hostnuugcn auf eine neue Blüte der deutsch-türkischen Freundschaft rechtfertige. 'Staatssekretär von Weizsäcker ge­dachte insbesondere des türkischen Stnatschess Ismct Jnönü und dankt« Bvtschnller Gerede für die von ihm geleistete Mit­arbeit. In seiner Antwort bezeichnete Botschafter Gerede den deutsch-türkischen Ireundschaftspakt als politisches Dokument der, historischen Freundschaft der beiden Nationen, die der Führer stets kraftvoll gefordert habe.

Ankara, 5. Juli. Der Präsident des türkischen Minister­rates Refik Sahdam gab vor der großen türkischen National­versammlung einen Bericht über die türkische Innen- und Außenpolitik. Die innere »ud äußere Verteidigung des Landes, so sagte er, sei zur vollsten Zufriedenheit der Türkei organi­

siert. Die nationale Einigkeit sei die Stärke des Landes. Einer der größten Erfolge der deutschen Außenpolitik sei zweifellos die Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei.

Der Redner wolle für seine Person noch einmal unterstrei­chen, daß der Freundschastspakt Berlin-Ankara nicht ein ober­flächliches Werk sei: der Vertrag sei ein wichtiges Dokument, das die Richtung der türkischen Außenpolitik kennzeichne Guter Wille und die freundschaftliche Atmosphäre während der Verhandlungen hätten den türkischen Staatsmännern geholfen und würden alle ihre Taten leiten

Resik Sahdam erinnerte an die Rede des Führers, in welcher die Wichtigkeit des deutsch-türkischen Freundschaftsvertrages unterstrichen wurde:Die Worte Adolf Hitlers waren an das türkische Volk gerichtet und fanden in den Herzen aller Türken wärmste Aufnahme, Ich danke ihm von dieser Tribüne aus iür seine Frenndschastsbetcuerungen und erkläre, daß auch das türkische Volk die gleichen ireundschastlichen Gefühle für Deutschland hegt. Aus tiefstem Herzen wünschen wir, daß diese geklärte Atmosphäre durch keine Mißverständnisse getrübt wird. Der Duce", so führte der Redner weiter aus. .hat in seiner Rede vom 19. Juni über Italiens Freundschast mit der Türkei gesprochen. Ich danke ihm ebenfalls sür diese an uns gerichteten Worte und erkläre, daß unser Pakt mit Italien, der im Jalire 1928 unterzeichnet wurde sür uns ebenso wichtig ist wie iür Italien, und daß die türkisch-italienische Freundschast im Rahmen des Paktes entwickelt werden wird.

Stukas kelfen finnischen Gruppen

Von Xi-isAsbsriditer Asus I-Vinlrel

.. o. Juli. (I'X.i Langsam wird es im Norden der

langen Front lebhafter. Wenn auch das Wetter immer noch keine Großaugrifle erlarebt, so können doch erfolgreich« Einzei- mid Störungsaktionen untern>i>m-men werden. Auch der Bolschewist ist in den beiden vergangenen Tagen lebhafter geworden. Mit einigen Kampfflugzeugen hat er versucht, Kirkencs zu bombardieren. Schon nach einigen weiteren Versuchen, die ebenso erfolglos verlaufen, trauen sie sich nicht mehr in dieses Gebiet, Seither greifen sie finnische Städte mit Spreng- und Brandbomben an; aber auch hicr- sind sie vor unsern Jägern nicht sicher.

Während sich in Finnland der Vormarsch der Truppen planmäßig vollzieht, fliegen die deutschen Kampfmaschinen in

das Feindgebiet ein und bringen Unruhe in den Ausmarsch. So kann sich in aller Ruhe unfcr Vormarsch vollziehen, wäh­rend in der Lust unsere Flugzeuge den Truppen vorauseilen, um den Nachschub des Feindes zu stören und.andere Ziele zu bekämpfen. Wichtige Hasen wurden vom Eisnieer durch einen sicheren Mincngürtcl abgeschlossen, der Eismecrkanal ebenfalls gesperrt. Im Eismeer wurden in Fjorden versteckt liegende Handelsschiffe wirkungsvoll mit Bymben .be­legt, Truppcnkolonncn mit Bordwafsdnbckämtzft. Witter im Süden stiegen unsere Stukas vor den sin.nisch.en Truppen her und bombardieren Befestigungen, um auch hier den Weg in die Weite des Feindeslandes frei zu machen

Schon fehlt den Bolschewiftcn der Nachschub. Unsere J-u-88- Stasfcln greisen mit größtem Erfolg 'Eisenbahnen und Nach­schubstraßen wirkungsvoll an. so daß für einige Wochen der gesamte Verkehr auf diesem Wege gesperrt sein wird.

Iiere in Menschengestalt im Sowjetparadies

Sadistische Mordtaten des bolschewistischen Sestndels lausende von Ukrainern kinaeschtachtet

Leinberg, 5. Juli. Es ist den Sowjets vorbehalten eblieben, die Einmaligkeit der Vorgänge des Brom- erger Blntsonntags nicht nur aufzuheben, sondern wo­möglich noch zu iibertrcfscn. Beim Einmarsch der deut­schen Truppen in Lemlicrg wurden grauenhafte Ver­brechen aufgedeckt, denen Tausende von Ukrainern zum Opfer gefallen sind.

Auch aus anderen Städten werden Exzesse größter Art bekannt. Aus dem an der Einfahrtsstraße von Przemysl her gelegenen Eesängnisgebäude drang teil­weise dichter, beißender Rauch. Hier brannten noch die Ueberreste jener unglücklichen ukrainischen Opfer des bolschewistischen Sadismus. Aus den Kellern des gleichen Gebäudes drang ein entsetzlicher Gestank von den be­reits in Verwesung übergegangenen Leichen, die dort in mehreren Lagen übereinanderlagen. Wegen Seuchen- gefahr war der Zutritt bereits untersagt, und am Donnerstag wurde sogar der betreffende Straßenab- schnitt, der an diesem' Gefängnisgebäude entlangführt, sür den Publikumsverkehr abgesperrt. Dennoch versuch­ten die über das Schicksal ihrer seit einigen Tagen ver­mißten Angehörigen beunruhigten Ukrainer und Ukrainerinnen immer wieder einzudringen.

Wir sind von Gefängnis zu Gefängnis gefahren, von Nichtstättc zu Richtstätte gegangen, wir haben die Todes- zcllen gesellen, in denen die Opfer der GPU. einen grau­envollen Tod fanden. Der menschlichen Sprache fehlen die Worte, auszudrückcn, welche Tcheiißlichkeiten unsere Augen iahen. Die schrecklichsten Schauerbilder, die sich

menschliche Phantasie ausmalen kann, sind harmlos gegen das, was in Lemberg Wirklichkeit wurde. Es müssen Tcufcsi in Menschengestalt gewesen sein, die hier ihre Triebe austoben. Wir werden die Bilder nie ver­gessen. Wir werden pns stets jener weinenden Frauen entsinnen, die vor den geschändeten Leichen ihrer Ange­hörigen standen. Wir werden immer an die geballten Fäuste der Männer deuten, die stumm an den Leichen- bcrgen vorbeigingen. Wir schreiben all dies auf das Schuldkonto der jüdischen Kremlmachthaber, deren Blut­schuld vor aller Welt eine gerechte Sühne findet.

Im ganzen sind in diesen Tagen 7l>NlI Ukrainer in Lemberg verhaftet worden. Drei Gefängnisse waren es, in denen die gefangenen Ukrainer hauptsächlich unter­gebracht wurden. Das Polizeipräsidium, das Unter­suchungsgefängnis in der Kasimirzowska-Straße und die EPU.-Kaserne am Mijqanarski-Platz. Hier stürzten sich am Abend des 29. Juni die Henker- und Fvlterknechte über ihre Opfer. Im Polizeipräsidium wurden jeweils 26 Ukrainer in eine ganz enge Zelle gepfercht. Durch die Tür hindurch jagten die bolschewistischen Schlächter MG.- und Maschinenpistolen-Garben in den Raum. Doch damit nicht genug, machte» sich die Bestien nun an die ein­zelnen Opfer Hera», von denen die meisten nur ver­wundet und noch am Lebe» waren. Mit Messern und Aertcn massakrierten die Teufel ihre Opfer. Wir sahen Menschen, denen die Schädcldeckcn eingeschlagen, die Hände abgehackt, die Zungen herausgeschnitten waren.

Aus die blutige Masse entseelter Körper dann die nächsten Gefangenen geführt, und das gleiche grausige Schauspiel wiederholte sich. Als unsere Soldaten die Todeszelle öfsneten, lagen 53 grauenhaft verstümmelte Leichen in der winzigen Zelle in mehreren Schichten übereinander.

Zur gleichen Stundeliquidierten" die GPU.-Henker in der EPU.-Kaserne die politischen Häftlinge. Auch hier müssen die satanischen Verbrecher in einem wahren Nlutrausch gehandelt haben. Das sind keine Menschen gewesen, die ihre niedrigsten Instinkte an wehrlosen Ge­fangenen anstießen. Die Kommissare der GPU. in Levz- berg waren zum großen Teil Juden. Soweit man ihrer habhaft wurde, sind sie schon der gerechten Strafe zu­geführt worden, ehe sich die rasende Volkswut ihrer be­mächtigte. Sie hatten als Henkersknechte nur solche Kreaturen zur Verfügung, wie wir sie aus der Zeit des kommunistischen Terrors in Deutschland her kennen, Untermenschen, Verbrecher, Auswurf der Menschheit.

Das Unglaublichste aber ereignete sich im Unter­suchungsgefängnis. Dort warf man die gefolterten, ge­schlagenen und von Schüssen durchbohrten Menschen stapelweise in die unterirdischen Kellerzellen, Tote und Lebende durcheinander. Dann «schloß man die Zcllen- lüren und mauerte sie zu. Am Abend, ehe.die Bolsche- wisten abzogen, wurde das Untersuchungsgefängnis von ihnen in Brand gesteckt, um die Zeugnisse ihrer un­menschlichen Erauiamkeiten nor der Weltöffentlichkeit zu vernichten. Das Eesängnis brannte zwar ab, aber (Fortsetzung aus Seit« Si ,

ist doch auch wiederum erst nur ein Teil dessen, was in diesem gigantischen Verteidigung?- und Vernichtungs­kamps gegen den Aggressor Bolschewismus noch zu lei­sten ist und selbstverständlich auch von unseren Truppen geleistet werden wird. Vom Eismeer bis zum Schwar­zen Meer auf einer Front von Tausenden von Kilo- metern bewegt sich auf Befehl des Führers nunmehr die grandiose Offensive vorwärts, und wie immer die auf dieser Riesenfront dem gewaltigen Kriegsinstrument Adolf Hitlers entgegengestellten Armeen Stalins sich zu dem planvollen deutschen Vormarsch verhalten mögen, sie werden um so weniger ihrem Schicksal entgehen, als mit der Entscheidung von Bialq^tok, die von den deutschen Wehrmachlsberichten mit Recht als eine Ent­scheidung weltgeschichtlichen Ausmaßes bezeich­net worden ist, nicht allein die Offensivkraft der sowje­tischen Kriegsmaschine endgültig gelähmt wurde, son­dern auch das Verteidigungsvermögen der sowjetischen Heere durch deren unermeßliche und unersetzliche Ver­luste an Kriegsgerät zweifellos bereits stark in Mit­leidenschaft gezogen ist.

6runülegen!>e Wer die Schlacht im Osten, diese Untersilkiede Schlacht, die sich sowohl geographisch wie

, ' klimatisch über die verschiedenartigsten Zonen erstreckt, im Geiste miterlebt, mag vielleicht noch die Hoffnung, an die sich die moskowitischen Macht­haber klammern, verstehen, es würden, wie schon einmal zu Zeiten Napoleons I., die schier unendlichen Weiten des Raumes den allerdings zu Unrecht für un­erschöpflich gehgltenen Massen (der von der Ostsee bis zur Beringstratze sich erstreckenden Gebiete) zu Hilfe kommen und sie zu unüberwindlichen Bundesgenossen machen. Die Hoffnung ist, wie gesagt, vielleicht ver­ständlich: gelten lassen aber kann man sie nicht. Seit 1912 hat sich in der Welt und nicht zuletzt bei der Kriegsführung vieles grundlegend geändert. Strecken, die zu überwinden Napoleons Heer Monate brauchte, werden von unseren Truppen in einer kurzen Woche zurückgelegt, und der Nachschub, an dessen Mangel Na­poleon im Winter 1812/13 zugrunde gehen mußte, macht heute bei der erzeugungs- und verkehrstechnisch minutiös funktionierenden deutschen Organisation dem deutschen Soldaten keine Sorgen mehr. Selbst wenn die Bolschewiken auf ihrem Rückzüge tatsächlich restlos alles vernichten und verbrennen könnten (was schon rein arbeitsmäßig bei dem raschen Vorstoß der deutschen Wehrmacht unmöglich ist), würde dabei nur das ver­loren gehen, was sie selbst zum Leben brauchen und nicht, was die deutsche Wehrmacht bedarf. Das wird der deutschen Wehrmacht von der Heimat zugeführt, und zwar so gut und so reichlich, wie es nur immer ge­braucht und gefordert werden kann. Was es übrigens mit dem einmal vor cineinviertel Jahrhunderten sich als unüberwindlich erweisenden Raum auf sich hat, kann auch in Erinnerung an die deutsche Offensive im Weltkrieg gegen das damals zaristische Reich ge­zeigt werden. Auch damals haben die deutschen Trup­pen, allerdings erst nach Verlaus von einem Jahre, die Offensivkraft derDampfwalze" gebrochen und den Krieg im Osten auf einen Raum verwiesen, der zwar nicht so weit wie heute in die Gebiete Rußlands sich .erstreckte, aber immerhin schon weit genug gewesen ist, daß auf Grund des deutschen Vorstoßes im Jahre 1917 der Zusammenbruch des Zarenreiches erfolgte.

Das Wenn sich schon die Hoffnung der

ablelibare knde Sowjets auf die Unüberwindbarkeit ihres Raumes als eine Fehlrechnung darstellt, so bedeutet erst recht ihre Erwartung, die sie in die Massen ihrer geknuteten Bevölkerung setzen, eine Niete. Das auf dem Grundsatz der allgemeinen Wehr­pflicht aufgebaute sowjetische Heer rekrutiert sich aus einer Millionemnasse von Menschen, die wir aus 176 bis 180 Millionen schätzen können. Dieses Heer hatte eine Friedensstärke von 1.8 Millionen. Die Kriegsstärke wurde auf. etwa 11 Millionen berechnet. Der Millio- nenmasse des russischen Volkes aber stehen heute im Freiheitskampf Europas außer dem 90-Millionen-VoIk der Deutschen und dem 45-MiIlionen-Volk der Italiener 16 Millionen Rumänen, 4 Millionen Finnen, 10 Millio­nen Ungarn und 2,5 Millionen Slowaken gegenüber.

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Unser

Die deutschen Truppen erreichten den Dnjepr.

Versprengte Teile der Sowjetarmee südlich der Pr-Pjet» Sümpfe wurden vernichtet.

Ununterbrochene Angriffe unserer Lustwassc verhindern einen geordneten Rückzug der Sowjcttruppcn.

Ueber die grauenhaften Mordaktionen des bolschewistischen Untcrmen,chcntums werden erschütternde Einzelheiten be­richtet.

Die deutsche Lustwasse bombardierte in der Nacht zum Sonnabend das Rüstungszcntrum Birmingham und den Kriegshasen Plhmouth.

Die t Ualienischc Lustwassc bombardierte Luftstützpunkte

In Berlin wurden die Ratifikationsurkunden des deutsch- türkischen Frcundschastsdertrages ausgetauscht.

Die bisherigen Abschnittsleitnngcn der Auslandsorgani- m-wn^wurdcn inKreisleitungen Sccschi,fahrt"mge-

I» der lausenden Kartcnperivde erhalten die Bcrsor- gungsberechtigten «ine Zucker-Sonderzuteilung.