Ausgabe 
(5.7.1941) Nr. 184
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Nr die vielen Bey, h-rzlichster TeUns, beim Hinscheiden uns- l'-L-nCntichl,fenens, r°'r allen unseren ^ lichstcn Dank.

»rbst Angehöriz».

Platsenwerbe, im Juni Ml.

Danksagung

?ür die vielen Beweise Heiz­er Teilnahme und di- eichen Kranzspenden beim »»scheiden meiner lieben irau sage ich hiermit meinen eidlichsten Tank. auch mei- en alten Ärdeitskameraden -r AEG.

Gustav Spricwald remcn-Aumund, Juli Igzi.

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lkupplung vom Lastwagen, eben gegen Belohnung, l Paul, Bremen-Vegesack Gartenstraß« 1/3

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Srschelnt7malwöchentlich Monalsdezu rÄ/t 2,39 einschl. Zu­stellgebühr: PostbezugSpreis monatl. 2.30 K/L (einschl. 30,1 ^4 Post- zeitungsgcbührs zuzügl. 42 4^4 Be­stellgeld. Bezugspreis Ist Im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauvcrlag Weser- Cms'GmbH., Bremen, Teeren 6/8. Fernspr. 54121, Nachtr. u. rZonntg. 5 11 15. btz p r e ch z.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr- Schrifkleitung: Diens­tag und Freitag 12'/-—13'/- Uhr.

Meiner Mim

parteiamtliche Tageszeitung

Has flmtsblatt des negierenden Bürgermeisters der Zreien Hansestadt vrcmen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmilichcs verkünüungsblatt des Neichsstatthalters in Oldenburg und Vremen

Nr. 184 / 11. Jahrgang

Sonnabend, 5. Juli 1941

Linzeipreis 15 Npf.

Lols ekszvistisclks aus risp ganrsn vsrsol gt

So wjelkruppen bei Minsk übergelaufen

-

Vokumentenfunde bestiitigen Stalins gegen kuropa gerichtete flngriffspiSne

Kommissare erschossen...

Aus dem Führerhauptquartier, 4. Juli Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Nachdem sie ihre politischen Kommissare erschossen hatten, sind Freitag 20 000 Mann der bei Minsk noch eingeschlossenen Teile der Sowjetarmee über­gelaufen.

Der gsstrigs cisutsciis V/sstrmaclitsidSkicstt

Aus dem Führerhauptquartier, 4. Juli.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Trotz schwieriger Wegeverhältnisse schreitet die Verfol­gung der sowjetischen Wehrmacht auf der ganzen Front unaufhaltsam vorwärts. Der abziehende Feind erleidet durch den rücksichtslos tief in das Hinterland greifenden Einsatz unserer Luftwaffe schwerste Einbuße. In der Mitte der Nngriffssront wurde die Veresina an mehreren Stellen überschritten. Nördlich davon ist die lettisch-sowjetische Grenze erreicht. Unter dem am gestrigen Tage gesichteten Beutematerial befinden sich auch Generalstabskarten, die den letzten Aufschlug über die Angrisfsabsichtcn der sowjetischen Wehrmacht er­geben. Diese Angrifssabsichten werden auch dadurch belegt, daß nunmehr ein genauer Ueberblick über die in letzter Zeit vorgenommene gewaltige Vermehrung der sowjetischen Flugplätze an unserer Ostgrenze vorliegt. Während vor der Besetzung durch die Sowjetwehrmacht in Bessarabien, Polen, Litauen, Lettland und Estland insgesamt nur 911 Flugplätze vorhanden waren, ist diese Zahl in der kurzen Zwischenzeit aus 814 zum Teil best- angclegter Flugplätze angewachsen. Eine durch beson­ders beauftragte Offiziere vorgenommene Untersuchung der eroberten sowjetischen Flugplätze hat ergeben, daß die am 22. Juni als am Boden vernichtet gemeldete Zahl von Flugzeugen um 26 bis 25 Prozent höher ist, als zunächst durch Lustbeobachtnng festgestellt werde» konnte.

Im Kamps gegen Großbritannien versenkte die Luft- masse vor der britischen Ostrüste zwei Vewacher mit zu­sammen 1666 VRT. und beschädigte bei Landsend ein größeres Handelsschiff durch Bombentreffer. Tages- und Nachtangriffe von Kampfflugzeugen richteten sich gegen Hascnanlagen im Südivesten und Südosten der Insel. Bei Angrisfsversuchei, britischer Flugzeuge an der Ka­nalküste schössen Jäger und Flakartillerie-am gestrigen Tage elf feindliche Flugzeuge ab. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. Der Feind warf in der letzten Nacht an verschiedenen Orten West- und Nordwestdeutschlands Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. In Bremen entstanden unbedeu­tende wehrwirtschastliche Schäden. Dachstuhlbrände, vor allem in Dortmund, konnten bald gelöscht werden. Jäger und Flakartillerie schössen zehn der angreifenden britischen Kampfflugzeuge ab.

Der Kommandeur eines Jnsuntcrie-Regiments, Oberst Hipp, und der Kommandeur eines Artillenc-Negimcnts, Oberst Wclcksr, sowie der Oberleutnant Hacke^jcknütt, der Oberfeldwebel Petermann und der Schütze Ansinu eines Kraftrad-Schiitzcn-Bataillons zeichneten sich durch hervor­ragende Tapferkeit aus. In Lvftkiimpsen der letzten Tage errang Hauptmann Oesau seinen 54., OLerlentnant Franziskat seinen 21. Luftsieg."

Die gesamte Ostfront ist in zügiger Vorwärtsbewe­gung. Die Operationen in Ealizien erhalten ein neues Gesicht durch die Ueberwindung der Karpatenpässe durch

ungarische Truppen, die die Ebene gewonnen und sich in Westgalizien mit dem rechten Flügel der dort vor­gehenden deutschen Truppen vereinigt haben. Wenn auch an der ganzen Front noch fortgesetzt zähe Kämpfe stattfinden, so ist doch der Bericht des Sowjetinforma­tionsbüros ehrlich genug, um die -Orte zuzugeben, die tatsächlich von den deutschen Truppen erreicht worden sind. Der deutsche Vormarsch hat bereits an verschiede­nen Punkten die äußerste Frontlinie des Weltkrieges

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vom Februar 1818 erreicht und überschritten. Diese ver­lief von Czernowitz am Pruth im wesentlichen die alte Lster.reich-ungarisch-russische Grenze entlang nach Norden- ostwärts Kowel und westlich Pinsk vorbei, in der all- ! gemeinen Linie nach Norden etwa in der Mitte zwischen Minsk und Wilna bis Dünaburg, dann am Südnfer der ! Dünn ostwärts Riga ausgreifend bis zum Rigaer Meer- i busen. Hinter der vorgehenden Front vollziehen sich nach j wie vor wichtige Aufräumungsarbeiten durch Abkäm­men des Geländes und Reinigen von versprengten Trup­pen Und einzelnen Ueberbleibscln der Sowjetverbände. Die deutsche Luftwaffe hat ihre Kampftätigkeit nun­mehr nach den ersten Vernichtungsschlägen gegen die

Sowjetfliegerformationen und ihre Vodenorganisationen hauptsächlich der Unterstützung der deutschen Erdopera­tionen zugewandt. Neben dem Eingreifen in unmittel­bare Kämpfe erfolgt vor allem die Zerstörung der rück­wärtigen Verbindungen des Feindes, insbesondere des Eisenbahnnetzes. Da das Sowjeteisenbahnnetz ohnehin recht dünn ist, sind jetzt bereits große Verkehrsstauungen die Folge. Damit wird dem Gegner sowohl die Mög­lichkeit eines geordneten Rückzuges als auch die Heran­führung von Reserven erschwert. Durch die Besetzung der wichtigsten Ostseehäfen Libau und Riga und durch die ständigen Vorstöße der deutschen Kriegsmarine in die östliche Ostsee wurde die Vewegungsfähigkeit des Gegners noch weiter eingeschränkt. Die Eesamtlage zeich­net sich jetzt wie folgt ab:

1. Die Osfensivpläne der Sowjets gegen Mittel- europa sind unwirksam gemacht und ein für allemal

"" ausgeschaltet.

2. Die in der Nähe der Grenze aufgebaute gewal­tige Front von Sowjetstreitkrästen ist durchstoßen und zersplittert. Wesentliche Teile sind restlos vernichtet und ausgeschaltet.

3. Die Truppen-, Waffen- und Flugzeugbestände der Sowjets sind durch die bisherigen Bernichtnngs- kämpfe in derartiger Form geschwächt, daß die Ver­luste nicht mehr aufgeholt werden können.

4. Die gesamte bisherige Sowsetfront ist auf der ganzen Linie im Rückzug. Die deutschen und verbün­deten Truppen stoßen scharf nach und nähern sich jetzt der sogenannten Stalin-Linie.

Die Stalin-Linie ist eine gedachte Verteidigungszone der Sowjets, die sich vom Schwarzen Meer hinter der alten sowjetischen. Grenze zunächst ostwärts des Dnjestr entlangzieht, um dann nach Norden abzubiegen und über Shitomir westlich Kiew den Dnjepr zu er­reichen. Sie setzt sich hinter dem Oberlauf des Dnjestr fort und verläuft östlich Nc-rwa bis zum Finnischen Meerbusen. In den letzten fünf Jahren soll hier ein Vefestigungssystem entstanden sein, das zur Verteidi­gung besonders geeignet ist. Es ist aber anzunehmen, daß der Ausbau noch nicht überall durchgeführt werden konnte.

Bei den Kämpfen vor Dnbnow vernichtete eine deutsche Infanterie-Division im Angriff gegen starke bolschewi­stische Panzerkräfte in zwei Tagen 98 Panzerwagen, dar­unter eine Anzahl schwerster 52-Tonnen-Panzertampf- wagen. Eine'andere Division hat im selben Raum 58 bol­schewistische Panzerkampfwagen in Brand geschossen und zerstört. Diese hervorragende Wasienleistunq ist um so Höher einzuschätzen, als den beiden Divisionen keine eigene Panzerunterstützung zur Verfügung stand. Nur auf ihre eigenen Panzerabwehrgeschütze. leichte Infan­teriewaffen und einige leichte Ärtilleriegeschütze ange. wiesen, haben sie Panzer für Panzer zur Strecke gebracht.

krplosion auf enylischom slugiougkrijger

Dichh, 4. Juli. A»f dem englischen Flugzeugträger „Furions" flog, wie OFJ. aus La Line» berichtet, aus bisher unbekannten Ursachen ein Benzintank in die Luft. Mehrere Mitglieder der Besatzung wurden getötet. Ein Flugzeugführer, zwei Marineoffiziere und ein Militärarzt, die bei der ErPlo- fion nms Lcbcn kamen, wurden auf dem Fricdkwf beigesetzt, aseli. Bern, 4. Juli. („BA."-Eige»bcricht.> An Bord des im Bau befindlichen amerikanischen ll> NI>N-To»ncn-Krc»zers „C l c v c l a n d" brach, wie aus Newhork gemeldet wird, ein Brand aus, der das Kriegsschiff beschädigte. In einer amtlichen Mitteilung dazu heißt es, die Untersuchung habe bisher nur ergeben, daß Sabotage nicht in Frage komme.

Neuer fall britischer vestiaNtat

Nach Versenkung eines Fischkutters schwimmende deutsche Soldaten erschossen

Berlin, 4. Juli. In dem nordgricchischcn Hafen .Kavalla lief Mitte Mai das Rettungsboot eines griechischen Motor­seglers ein, dessen Besatzung unter dem Eindruck eines grauenhaften Erlebnisses stand. Die geretteten griechischen --eelcuic berichteten, daß ihr kleiner Fischkutter von einem brMichcn Unterseeboot versenkt wurde. Während die grie­chische Besatzung zusammen mit den griechischen Passagieren sich in das Beiboot des Motorseglers habe. retten dürfen, wurde die dcutichc Besatzung im Wasser schwimmend von den britischen Matrosen mit Maschinengewehren erschossen,

EM> von ix-nlscher Seite eine Veröffentlichung dieses Vor­gangs vorgenommen wurde, der an die Falle „King Stephan", „Baralong" und ..Eossack" erinnert, wurde eine eidliche Ver­nehmung des Kapitäns und der Besatzung des griechisck-en Motorseglers in Anwesenheit neutraler Ausländer durch­geführt. Das Ergebnis dieser gewissenhaften und eingehenden Vernehmung bestätigt, daß die Briten mit rniglaublick>cr Ge­meinheit und menschenunwürdiger Roheit ein Verbrechen be­gangen haben. Tic neutralen Ausländer haben während der Verhandlungen und in ihren Berichten mit tiefem. Abscheu pon dem gemeineir Mord der Briten .Kenntnis genommen. Tie von dem griechischen Kapitän und sämtlichen fünf Mit­gliedern seiner Besatzung unterschriebene eidlickw Aussage lautet: „Der 3ä Tonnen große Motorsegler „Lsia Paras-

kovi" wurde am 2N. Mai llill. 12.60 Uhr, aus der Fahrt von der Insel Lcmnvs nach Kavalla 20 Seemeilen norwestlich von Kastron von einem britisckicn Unterseeboot aus 1000 Meter Entsernung durch vier Schüsse über das Tchiis angehalten. An Bord beiandcn sich außer der griechischen Besatzung ein deutscher Süizier, ein Upterostizier un.d zwei Mann. Tas Schiss stoppte soiort. und ein griechischer Matrose winkte mit einem weißen Tuch.

Trotzdem wurde der deutsche Sssizicr vom Turm des in­zwischen längsseits gegangenen Unterseebootes aus mit der Aistolk beschossen. Ein Sisizicr des britischen Unterseebootes sortierte die griechische Besatzung aus in das Rettungsboot zu gehen. Die deutschen Soldaten wurden sodann mit einem Maschinengewehr bedroh! und gezwungen, sich unter Teck zu begeben Tara»,' eröifnete das Unterseeboot aus nächster Ent- -e-onnq pg» Leichützseiicr aus den Motorsegler, der sofort in Brand geriet und schnell sank. Mit teilweise brennenden Uni­

formen sprangen die deutscheii Soldaten ins Wäger und wurden, im Wasser schwimmend, so lange mit Maschinen­gewehren beschossen, bis alle getrosten und untergegangen waren. Tie griechische Besatzung war in einer Entfernung von 30 Meter Zeuge dieses grausigen Borgangcs von Ansang bis zu Ende. Deutschland wird aus dem rohen und unmensch­lichen Verhalten der britischen Kriegsmarine die entsprechen­den Folgerungen ziehen.

Die Briten sind bekannt dafür, daß sie Un der Erreichung erstrebter Ziele stets in der rücksichtslosesten Weise vor­gingen. Die uirmenschlickie Tragödie aber. die sich am 12. Mai in den Gewässern des Aegäischen Meeres abspielte, und die erst heute der Oefsentlichkcit bekannt wird. hat nunmehr auch all denen die Augen geöffnet, die noch immer an die eng­lischen Phrasen von Ehristentum oder Humanität glaubten Tcr Fall „Lsia Praskcvi" ist ein Beweis dasür, daß dic Engländer jedes Völkerrecht mit Füßen treten und sich in ihren Kricgshandlungcn einzig »nd allein von Haß und Mvrdgier gegen alles-, was deutsch ist, leiten lassen. Die vielen ausläudisrlien Journalisten, die der Kriegsgerichtsvcrhandlnng beiwohnten, konnten sich also eine recht drastische Vorstellung davon machen, in welch brutaler und gemeiner Form englische Soldaten wehrlose Gegner ermorden.

So hat denn der neue Mord der britischen Kriegs­marine, der die Methode» der englischen .Kricgssiihrung sinn­fällig kennzeichnet, in der Welt tiefen Abscheu und einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen. Aus Grund der authen­tischen Berichte in der „Neuen Züricher Zeitung", der „Snisse", der spanischen Nachrichtenagentur „8FE" sowie der bulgari­schen Zeitung „Utro" siegen aus allen Teilen der Welt aus­führliche Pressestimmcn vor, in denen dieses neue britische Verbrechen eindeutig gcbrandmarkt wird.

Tic bulgarische Zeitung „Sova" erklärt daß die Foaer- cröstnimg aus die schiffbrüchigen deutschen Seeleute, denen die Engländer das Verlassen des beschossenen Schiff s nicht gestattet hatten, einem Mord gleichkomme Die bulgarische Zettuug „Dnes" spricht von einen: zynisch-grausamen Ver­gehen des englischen II-Bootkommandanteii. In den slowaki­schen Blättern herrscht größte Entrüstung.-über diesen neuen Beweis „britischer Menschlichkeit". So stellt der „Dlovak"

wörtlich fest: „Der Fall „Osia Paoaskevi" muß als weitere? Glied in der Kette der Methoden der englischen Kriegssührung gewerkt >verden, die jedweder Humanität Hohn sprechen. Die ganze Welt wendet sich von dieser Barbarei ab. joseru sie nicht im Dienste des englischen Pfundes steht, und empfindet Entsetzen und Ekel über diesen neuen Beweis der „englischen -Humanität", die an Brutalität wahrhastig nicht übertrossen werden-kann, sondern sich würdig an die Kettender, bekannten englischen Kriegsverbrechen anreiht. Äs- Brüsseler - Zeitung „Het Lautste Nienws" schreibt, daß lwreits viel-über'/britische Maral" bekanntgeworden sei. die ohne Rücksicht aus Humnni- tütsgruudsütze die wehrlose Bevölkerung der Bundesgenosse» von gestern verrate und ganz allgemein in der gesamten Krieg-ührnng zu Lande und zu Wasser angewendet werde. Die Erschießung der wehrlos mn Wasser schwimmenden Teut­schen bei Ausbringung des griechischen Motorseglers sei hier­für ein typisches Beispiel. Aehnlich kritisiert „Hel Algemeen Nienws" das brutale britische Vorgehen. „Dies ist", so schreibt da Blatt, das „Benahmen von Soldaten Churchills, der erklärte, daß die britiscl-en Truppen für die Freil>eit kleiner Völker kämpften. Es zeugt nicht von Mut, vier wehrlose Soldaten »ins Leben zu bringen, wenn man andererseits gewohnt ist, Fersengeld vor anrück-nden deutschen Truppen zu geben."

Weitere Stimmen aus aller Welt geißeln in gleicher Weise das^mcnschenunwürdige Verhalten der britischen Kriegsmarine im Falle „Lna Paraskcvi". In der italienischen und japanischen Presse wird der Fall besonders vom „Givrnnls d'Jtalia" sowie den japanischen Zeitungen „Tokio Afahi Schimbun", „Tsaka Mainitschi" und „Japan Times" herausgestellt. Die Presse Thailands geht ebenfalls ausführlich auf diese britische Völker- rechlsverletznng ein. Auch in zahlreichen süd- »nd mittclameri- klinischen Blättern, vor allem in den brasilianischen Zeitungen „Journal de Brasil", „Noitc", „Gazcta dc Noticias" und „Jn>- paic,!-.!", die chilenischen Zeitung „Lponion" sowie in Guate­mala in den Zeitschriften „Accioi," und „Luz" und im brasi­lianischen und chilenischen Rundblick wird übereinstimmend dclont, daß die neutrale Presse ausführlich Gelegenheit gehabt habe, tz.d von der grausamen Wirklichkeit des britischen Bcr-. brechen- sowie von der Dbsektivität und der Gründlichkeit des deutschen Kriegsgericht? zu überzeugen.

Maske» — He-iekt

Von 8 s I m uV 8 ü n ä s r w s n n ,

8inbslsitsr ckss kksiahsprsssealrsks

Gibt es größere Gegensätze als den millionenschweren Aktienkonig, der unter den Palmen von Florida Preise diktiert, und dem Agitator, der vor den Toren einer Fabrik mit kreischender Stimme Klassenkampsparoien über die heimkehrenden Arbeiter schreit? Gibt es einen augenfälligeren Unterschied als zwischen dem Lord, der in Friedenszeiten in einer Ecke seines Klubs bei Whis­ky-Soda die Getreideernte ganzer Länder zu verhökern pflegte und dem kleinen Hafenarbeiter von London, der im düsteren Whitechapel den Prophezeiungen eines buck­ligen Juden über die „Herrschaft des Proletariats" und den malerischen Erzählungen über die „Segnungen des Sowjetreqimes" lauscht?

Und gibt es etwas Merkwürdigeres, als die vertrau­lichen Besuche, die stocksteife adlige Briten mit jenen meist durch demonstrativ ungebügelte Hosen gekennzeich­neten diplomatischen Vertretern Moskaus seit langer Zeit in freundschaftlichster Weise auszutauschen pflegen? Das sind Verschiedenheiten, die freilich nur den ver­wirren mögen, der nicht tief genug über die inneren Gesetze nachgedacht hat, die sowohl der Plutokratie angelsächsischer Prägung wie dem Bolschewismus Mos­kowiter Herkunft zugrunde liegen. Der Aktienkonig wie der Eetreidelord sind beide Sprößlinge einer Weltan­schauung, in der Geld alles, Menschen und Völker nichts sind, Ihr Ziel ist allein, zu verdienen und durch das Verdienen zu herrschen. Das Schaffen anderer ist ihnen nur Mittel zum Zweck der Zerschlagung und Ausbeu­tung der Nationen, zur Errichtung einer Diktatur des Molochs „Geld" über die Menschheit. Der Agitator an den Toren ihrer Fabriken, der bucklige 2ude in White­chapel aber — führen ihre kreischenden Parolen, ihre lockenden Phrasen nicht zum gleichen Ziel, zum selben Ergebnis, zur Knechtung der Menschen, zur Zerschlagung der Völker, zur Ausbeutung ihrer Schaffenskraft, zur Diktatur eines wesenlosen Molochs über alles Leben? Fürwahr — die Plutokratie in ihren letzten endgültigen Formen ist nichts anderes als die Herrschaft einer Kaste über die Menschheit, ebenso wie sich die Machthaber von Moskau als die raffiniertesten Organisatoren der Zer­störung der Nationen und der Versklavung ihrer Schaf­fenden erwiesen haben.

Wessen Wirken aber zu gleichen Ergebnissen führt, dessen treibende Kraft muß auch aus den gleichen Quel­len fließen! Studieren wir den Ursprung von Plutokratie und Bolschewismus, und wir finden nicht nur die gleichen Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts, in -denen diese Gistsaaten gesät wurden, sondern auch die gleiche jüdische Menschenrasse, die sie über die Völker ausstreute: der jüdische Kapitalismus war es, der mit seinen mcn- schsnausbeutenden Verdienstmsthoden den Begriff des Proletariats schuf und jedem ausgeglichenen nationalen Wirtschaften den Boden entzog. Und Juden waren es wieder, die diesem Proletariat jene Parolen gaben, mit denen es zum Sturm gegen die eigenen Völker getrieben wunde, um das wirtschaftliche Zerstörungswerk der Plu­tokratie politisch zu vollenden.

Die Masken von Bolschewismus und Plutokratie mögen so verschieden wie nur denkbar sein — das Gesicht aber, das sich hinter ihnen verbirgt, ist das gleiche: die Fratze des Juden, der die Völker entrechtet, ihre Lebens­kraft zermürbt und seine Herrschaft auf den Ruinen einer zusammengebrochenen Welt errichten will. Es wundert uns deshalb nicht, daß in diesem Krieg, den d» Plutokraten vom Zaune brachen, auch die Volsche- wisten ihre große Stunde gekommen glaubten. Diese edle Waffenbrüderschaft ist überdies nicht nur ideologisch, sondern auch historisch begründet. Schon vor fllnfund- wanzig Jahren waren zu der gleichen Zeit, in der die ptv.tokratischen Machthaber in Versailles die äußere Zer­schlagung des Reiches vorbereiteten, die bolschewistischen Genossen nm Werk. um das gleiche Ziel von innen her- aus zu betreiben, Ihr Versuch ist damals gescheitert, und deshalb haben sie sich jetzt mit denen von London getrof, fen, um an der Wiederholung des Kampfes gegen Deutschland teilzunehmen,

-pür Plutokratcy und Volschewisten ist die Vernichtung Deutschlands ein gemeinsames Ziel, Beide hassen sie die lebenskräftige deutsche Nation, die sich weigert, die Dik­tatur des Nihilismus und des Geldes anzunehmen, beide erkennen sie im inneren Aufbau des Nationalsozialismus das für sie tödliche Beispiel, beide wissen sie, daß der sieg des deutschen Soldaten den Triumph einer natio- naten und sozialen Ordnung der Völker und damit das Ende aller jüdischen Weliherrschaftsträume bedeuten wird.

Doch nicht nur ihre Auftraggeber, ihre Ziele und ihre Methoden haben Plutokraten und Volschewisten gemein­em .— zu unserem Glück verbindet sie auch die gemein- lame Täuschung über uns Deutsche und unseren Führer. Die Plutokraten glaubten an den „bequemen Krieg" und fühlten sich stark in dem Gedanken, nur abwarten zu müssen und einen billigen Sieg erringen zu können. Die Bolschewisten gaben sich einem anderen, aber ähn­lichen Irrtum hin. Sie hielten uns für dumm genug, um in aller Ruhe ihre Sowsstinvasion vorbereiten und dann zu einem ihnen genehmen Zeitpunkt losschlagen zu können. Sie haben sich beide getäuscht, und sie hären nun gemeinsam die Stunde Magen die für sie das Ende ihrer Verbrechen, für die Völker aber den Nnbruch eines neuen, glücklicheren Zeitalters bezeichnen wird.

Mllininin»»ininninninni»l»ni»nin»»,»n,nnnn»»n>n>n>,nn,i, >i,i„i,i,i„,

Unser ^ansssvreyeL

20 000 Mann der bei Minsk eingcschlosicnen Sowjetarmee lind übergelaufen.

. Die Sowjetarmeen werden aus der ganzen Front »uaui- haltsam versolgt.

Die Bcrcsina ist bereits an mehreren Stellen überschritten. Auf dem Vormarsch nach Bcssarabien wurde der Prnth von deutschen und rumänischen Truppen überschritten, sensationelle Tolunicntensundc unterstreichen das deutsch« Beweismatcrial über d>« sowjetischen Angriss-vorberes. tungen.

Engländer schössen aus schwimmende deutsche Soldaten. Bei Einslugsversuchcn der Briten wurden erneut 2l scind^ lichc Flugzeuge abgeschossen.

In Argentinien wurde e!n starkes Erdbeben sestgestellt.

Bremer Flak schoß am Frcitagmnrgcn vier Britenbomber ob.

ReichSnrganisalionsleiter Dr. Ley rüst die Schassenden der Betriebe z»r Altinaterialsamnckung aus.

Opel baut seine Anlagen weiter aus.

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