Ausgabe 
(29.6.1941) Nr. 178
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parteiamtliche Tageszeitung

vas flmtsblatt des legierenden Viirgermeisters der Zrcien kjansestadt vremcn

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der Nationalsozialisten Bremens

flmiliches verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und vremen

Nr. 1 ?S / 11. Jahrgang

Sonntag, 29. Juni 1941

Linzeipreis 15 Npf.

6roße krfolge unserer Unterseeboote

ttiecke ? 1 S 0 S 887 , «keckiai

I'anksr unä srsksn I'raoktor vsrsonktvrsNsrs Zerkitts krsnnon

Berlin, 28. Juni. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt: Deutsche Unterseeboote griffen im Atlantik Eeleitziige und Einzelschifse, die durch zahl­reiche Zerstörer und Flugböote gesichert waren, an und versenkten hierbei einen Danker und sieben Frachtschiffe mit zusammen 48 79« VRT. Ein Tanker und zwei Frachtschiffe mit zusammen 25 999 BRT. wurden torpe­diert und zum Teil in Brand gesetzt. Ihr endgültiges Schicksal konnte wegen starker Abwehr nicht beobachtet werden; ihre Vernichtung ist aber wahrscheinlich. Mit diesem Schlage hat die Unterseebootwafse Großbritan­nien um 71799 BRT. Handelsschisfsraum geschädigt.

Z6 semdflugzeuge abgeschossen

Heute Bekanntgabe der Erfolge im Osten Aus dem Führerhauptquartier, 28. Juni. Dos Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Unsere großen Erfolge aus dem östlichen Kriegsschau­platz werden im Laufe des Sonntags durch Son- dermeldungcn bekanntgegeben. Kampfflugzeuge versenk­ten im Seegebiet um England in her letzten Nacht aus einem gesicherten Gcleitzug heraus sechs beladen« Han­delsschiffe mit zusammen 21599 BRT. Ein weiterer

0 er irattenische welirmachksberichr

Rom, 28. Juni. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut: Das Haupt­quartier der Wehrmacht gibt bekannt:Ueber Malta haben unsere Jäger in Lustlämpsen vier englische Flug­zeuge abgeschossen. Zwei unserer Flugzeuge sind nicht zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. In Nordasrika an der Lobruk-Front lebhafte Tätigkeit unserer Artillerie, die eine feindliche Kraftwagenkolonne vernichtet hqt. Unsere Flugzeuge haben Tobruk bombardiert, wobei Brände verursacht wurde::. Flugzeuge der Achse haben im Kamps sechs englische Maschinen abgeschossen. Der Feind hat Einslügc auf Tripolis und Benghasi untclNSvn-ien. In Ostasrika geht der Kamps im Gebiet von Galla und Sidamo erbittert weiter. Feindliche Flugzeuge haben Eondar bombardiert." ^

Dr. V. I,. Rom, 23. Juni. lli- Engländer w'rsnll"'N gep'N- wärtig laut italienischen Meldungen, iüre Jagdverbände aus Malta zu verstärken. Einer der englischen Jäger stellte bei seiner Landung zu seinem größten E-srannen lest. daß die erste.» Menschen, die ihm entgegenkamen, italienische Soldaten waren, die ihn gefangennahmen. RnS seinen A«?sagen. ging hervor, daß er sich in der Richtung geirrt und statt auf Malta, an den linsten Liziliens gelandet war.

Frachter wurde schwer beschädigt. Andere Kampfflug­

zeugs bombardierten mit guter Wirkung Hafenanlagen Und Flugplätze in Südoft- und Oftengland. In Nord­afrika schössen deutsche Jäger bei nur einem eigenen Verlust vier britische Jagd- und zwei Kampfflugzeuge ab. Bei Versuchen britischer Flugzeuge, auch am gestri­gen Tage in die besetzten Gebiete an der Kanälküste ein- zusliegen, erlitt der Feind erneut eine empfindliche Nie­derlage. Es wurden 19 britische Flugzeuge abgeschossen, und zwar 14 durch Jäger, vier durch Flakartillerie nnd eines durch ME.-Beschutz von der Erde. Bei diesen Kämpfen ging ein eigenes Flugzeug verloren. Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwachen Kräften ein­zelne Spreng- und Brandbomben im norddeutschen Küstengebiet. Die Zivilbevölkerung hatte, geringe Ver­luste. In Wohnvierteln, u. a. in Hamburg und Vre­men, entstanden Eebäudeschäden. Auch dieser nächtliche Angrifssversuch endete mit schweren britischen Verlusten. Nachtjäger und Flakartillerie schössen 12, Marineartille­rie 5 der angreifenden britischen Flugzeuge ab. Eine Nachtjagdgruppe unter Führung von Hauptmann HUlshoff erzielte in der letzten Nacht ihren 19«. Nachtlustsicg. Oberleutnant Eckardt schoß in der letz­ten Nacht innerhalb einer Stunde vier feindliche Flug­zeuge ab."

vSutsoklanä s»syt unü üsr suropürsvko Qoäanks tr»umpk»srt

ll. v. 0. Bremen, 29. Juni.

7m festen Mauken an "Deutschland wird siegen und > >euen v'auoen an ^ europäische Gedanke trium-

des Zuhrers öenvung ph^ren allen jüdisch-pluto- kratisch-bolschewistischen Machenschaften zum Trotz!" Mit dem Ausdruck dieser Ueberzeugung schlössen wir am letzten Montag unsere Betrachtung zu der geschichtlichen Entscheidung, die mit des Führers Proklamation am Vortag gefallen war. Es floß unsere Ueberzeugung aus dem festen, im ganzen deutschen Volke lebendigen Glau­ben an des Führers geschichtliche Sendung, die sich Tag für Tag mehr in den unerhörten Erfolgen einer über­dimensionalen Staats- und Feldherrnkunst: der Welt kundtut. Schon in der Stunde, als noch Dr. Goebbels am Rundfunk des Führers Proklamation an das deutsche Volk verlas, stand für ganz Deutschland fest, daß sich der als heimtückischer Dolchstoß gedachte finstere Anschlag des jüdisch-plutokratisch-bolschewistischen Welt- klüngels gegen Deutschland wieder einmal kraft. der einmaligen Genialität des Führers gegen jenen Klüngel selbst sich richten werde und daß er zugunsten der deutschen und, wie die Dinge schon einmal lagen, damit auch der europäischen Sache sich wenden müsse. War es doch niemals anders seit dem

Neuer vewels für Moskaus Nngriffsabflcht

englischer Verkchlerstatter schildert seine eindrücke aus -er stchrt durch Sibirien

kritisches Kanonenboot yelunken

Stockholm, 28. Juni. Die britische Admiralität gibt bekannt, daß das KanonenbootK r i m s b h" (!>!w Tonne») gesunken ist. Das Boot war gleichzeitig als Minenleger aus­gerüstet.

xch. Berlin, 28. Juni. (,,V,-Z."-Elgcnbericht.) Eine der Tarnungsmaßnahmen der Sowjets znr Täuschung des Reiches und der Welt über ihre kurz vor dem Abschluß stehenden Angrisssvorbereitungen gegen Deutschland war neben der Aus- weisung derGesandten" der in London vegitierenden Schat- tenrcgierungcn die Ausweisung des langjährigen Korrespon­denten derNews Ehronicle" in Moskau, Scott, wegen an­geblicher Absassung sowjetseindlichcr Artikel. Dieser immerhin unverfängliche Zeuge iabelt nun seiner Zeitung aus Tolio, wohin er sich zunächst begab, einen Bericht über seine Aus­reist. Aus seinen Mi'icilungen ergibt sich, baß schon eine Alvche vor dem deutschen Abwehrangriss gegen die Sowjet­union ununterbrochen MUitkrtranSporte aus der sibirischen Bahn nach Westen rollten. Die meisten der Truppen seien bereiis seit etwa Mitte Mai »nd länger unterwegs gewesen.

! Die Soldaten, dir ihr genaues Reiseziel nicht kannten, hät­ten dennoch von dem Krieg gegen den Faschismus' zu einer Zeit gesprochen, in der vielfach in der Welt noch angenommen wnree, daß sich Söwjci-Rußland aus keinen Fall an die Seite Englands stellen würde. Der Bericht zeigt dann in aller Deuilichleit die ToppelzUngigleit der sowjetischen Politik aus. Aus der einen Seife hätten alle antiiaschistischen »nd deutsch-' scindlichcn Berichte aus den amtlichen Erklärungen der So- wjetprc;e verschwinden sollen daß dies bei der mangeln­den Disziplin der Komintern nicht gelang, ist aktenkundig belegt , aus der anderen Seite seien aber die militärischen Bor- bereitungen sicberhast fortgesetzt nnd den Armecbcschlshabcrn sei die Order erteilt worden, die Schlagkraft der Sowjet­armee schnellstens auszubauen. So tritt nun diese englische Stimme als neuer Beweis zu den Stimmen aus den USA. in den letzten Tagen, die die schon lange zurückliegenden Bor- bereitungen der Sowjets nicht mehr verschwiegen und damit

eine Bestätigung der von uns aktenmäßig belegten Verräter- Politik Moskaus brachten. s

Im einzelnen kabelt Scott seinem Blatt die Eindrücke seiner Ausreise: ,A»s der-Fahrt quer durch Sibirien zählte ich aus der Strecke zwischen Nowosibirsk und Tschita mehr als 2vl> Militärtransporte aus der Eisenbahn, die in Abständen von etwa zwanzig Minuten westwärts rollten. Der ganze Zivil- verkehr war hingestellt. Jeder der Züge hatte durchschnittlich 25 Wagen, von denen die letzten zehn mit Soldaten besetzt waren, während die anderen Tanks, Panzerwagen, Munition, Lastautos, Ambulanzen, Scheinwcrser und verpackte Flug­zeuge, transportierten. Jeder Zug beförderte durchschnittlich ein Bataillon, Mehrsach hatte ich Gelegenheit, die Züge aus Sjativueu genau zu beobachten. Das Ausrustuugsmatcrial sah meist gebraucht, jedoch gut erhalten aus.

Während London bisher noch eine kleine Scheu hatte, die Botschcwiflcn ganz vssen als Bundesgenossen zu bezeichnen, so mausern sich. die Briten doch in diesen Tagen sehr schnell, undDaily Mail" geht schon dazu über, Pcn Sowjets nahe­zulegen, was die Briten stets von ihren Bundesgenossen zu fordern pflegten, nämlich eine Verpflichtung einzugehen, leinen Tondersrieden zu schließen Wir wollen hier die Frage des Sondcrsriedcns mit Moskau, das einen seigcn hinter­hältigen Angriss aus das Reich plante, nicht näher erörtern, sonhcrn nur sesthaltcn, daß die Briten den Versuch machen, den Komplic.en auch össcntlich festzulegen. Vielleicht hängt diese Eile einerFestlegung" des Komplicen auch damit zu­sammen. daß man seine Lage im ganzen nicht sehr rosig be­urteilt. Jedenfalls berichtet das Moskauer Büro der briti­schen ,Exchange Agentur", daß die strategische Lage snr die Sowjetarmee immer schlechter werde Das will bei der sonst üblichen Lügentaktik der Briten schon allerhand heißen.

Tage, da Adolf Hitler seine geschichtliche Sendung er­kannt und beschlossen hatte, Politiker zu werden. Seine Gegner, die vermeinten, ihm Böses zu tun, haben ihn immer und immer wieder erst recht jene erlösenden Entschlüsse finden lassen, die ihm und seiner Sendung am förderlichsten waren. Und wenn sie schon glaubten (nnd wie oft hatten sie das gehofft!), ihn vernichten zu können, so stand er ihnen plötzlich turmhoch über­legen gegenüber, und die Vernichtung richtete am Ende sich dann gegen sie. Nun hat sich bereits am sechsten Tage nach der Aufdeckung des scheußlichen Komplotts und bevor noch das OKW. besondere Einzelheiten aus dem Verlauf des Krieges gegen Sowjetrußlond dem deutschen Volke und Europa kundgegeben hat, auf der politischen Linie ein unüberschätz- barer Welt erfolg eingestellt, der sich in einer man darf beinahe sagen restlos vollzogenen Gruppierung der europäischen Völker und Staaten um das Deutsche Reich zeigt.Erstaunen und Sensation", meldeten vorgestern noch die Pressevertreter in Ncw- york, hätten die finnischen und schwedischen Entschlüsse auf dem amerikanischen Kontinent hervorgerufen, und wie man auch heute noch zumindest in USA. die euro­päischen Dinge völlig verkehrt sieht, mag aus dem ver­wunderten Änsruf eines im Weißen Hause als guter Freund Roosevelts ein- und ausgehenden Mannes ent­nommen werden, dessen Zeugnis zufolge man dort bis­her nie geglaubt hatte, daß die in Europa noch außer­halb des Krieges stehenden Staaten das europäische Interesseverraten" würden.

kuropa traf seineDas europäische Interesse ver- kntl'kkeikiunk, raten!" So nennen die jüdisch-plu- " tokratisch-bolschewistisch versippten

Infame öreuellzetze bolschewistischer Sewalwerbrecher

oelekrige Schüler britischer Ketzer Stznmächtige versuche, die deutschen krsolge;u entwerten

Berlin, 28. Juni. Um die Weltöffentlichkeit dar­über hinwegzutäuschen, daß überall an der riesigen Front im Osten die deutschen Soldaten als Befreier von der unerträglichen Blut- nnd Gewaltherrschaft der

gestern und heute gemeldeten Erfolge der deutschen

Nachtjäger zeigen mit aller Deutlichkeit, wie sich diese " ' " ' ' " ' Viftal

Sowjets begrüßt werden, nimmt Moskau zu den infam-

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sten Lügen seine Zuflucht. Alles, was die Bolfchewisten je an Scheußlichkeiten pollbracht haben, das schieben sie jetzt den deutschen Truppen in die Schuhe.

So hat sich der bolschewistische Rundfunk folgende Ereuellüge ausgedacht, die er als Hilferuf von sich gibt: Rettet uns vor den faschistischen Tieren. Sie rauben, morden und vergewaltigen die Frauen. Wir besuchten einige Wohnungen. Vor den.Hauseingängen fanden wir Dlutfpuren. lleberall lagen die Leichen junger Frauen. In den Häusern fanden wir 15- bis 16jährige Mädchen vergewaltigt und in Stücke zerhackt. Für dieses Schrek- kensregiment bei der friedlichen Bevölkerung haben die vertierten Hitlerischen Hunde teuer bezahlt.

Man sieht daraus, daß alle bolschewistischen Schän­dungen, Martcrungen, Räubereien, Vergewaltigungen kurz gesagt, alles, dessen nur die rohesten Bolsche- wisten fähig sind aus einmal in übelsten Lügen- meldungcn nach bewährtem englischen Vorbild ersonnen und durch Rundfunk verbreitet werden. Das lange Re­gister ckclhastcr Schandtaten, von den Bolschcwisten seit Jahr und Tag in aller Welt verübt, wird jetzt durch Moskau erweitert durch Rundfunksendungen, die in ihrer Niederträchtigkeit höchstens noch von Churchill und seinen Helfershelfern überboten werden.

Solche von den Bolschewijten ersonnenen Niederträch­tigkeiten und Unmenfchlichkciten können nur Bolsche­wiken begehen. Sollten jedoch Fälle bekannt werden, daß Bolfchewisten deutschen Wchrmachtsangchörigen Vergehen angedichtet haben, die jetzt im Kriege von Bolschcwisten begangen worden sind, so wird die deut­sche Wehrmacht scharfe und unerbittliche Vergeltung üben.

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6.6. Der letzte Wehrmachtsbericht gibt wieder Kenntnis von großen Abwehrerfolgen der deutschen Luitwasie, Die Nachtjäger vermochten nicht weniger als 12 feindliche Bomber abzuschießen, während die Marine- arisklerip nnesi ssins berunk»rholte. Die

Sonderwaffe im Rahmen unserer Eesamtluftabwehr bewährt hat und jeden Tag von neuem bewährt. Die Abschußziffer eines einzigen Nachtjägers innerhalb einer Stunde mit der Vernichtung von insgesamt fünf feind­lichen Bombern ist ebenso bemerkenswert wie der Er­folg der in den OKW.-Verichten erwähnten Nachtjagd­gruppen, wovon die eine ihren 200., die anders ihren 100. Abschuß vermelden konnte. Der Verlust von 17 Flugzeugen bei einem einzigen Angriff stellt einen außerordentlich hohen Prozentanteil der Eesamtangrei- fer dar. Gleich empfindlich war die Niederlage an der' Kanalkllste, wo insgesamt neunzehn Flugzeuge der deut­schen Abwehr zum Opfer fielen. So müssen die Briten erkennen, daß ihre Annahme, sie hätten ein leichtes Bombardieren, während die deutsche Wehrmacht in den Ostfeldzug eingetreten ist, fehl geht. Bei den Abschüssen dreht es sich meist um Jäger des Gegners, die, nach­träglichen Feindberichten zufolge, Angriffen von Bom­bengeschwadern den Weg hätten ebnen sollen. Tatsäch­lich wurde der Jagdkeil vernichtet, was dann auch die Eesamtzielsetzung des Angriffs zunichte machte. Dabei suchen die Briten in alter Eaunerfrechheit Churchills und Dusf Coopers in ihren Meldungen die Bcrlustzif- sern der beiden Luftwaffen einfach umzudrehen und dadurch den Eindruck von großen Erfolgen in der Welt zu erwecken. Wie es aber um die Glaubwürdigkeit sol­cher Behauptungen bestellt ist, sprach der militärische Mitarbeiter der USA.-ZeitungNew York Post" aus, der im Rahmen einer Abschätzung der Stärkeverhält- nisse der Gegner im Osten zu der Feststellung kommt, daß die deutschen Wehrmachtsberichte während des gan­zen Krieges im großen wie im einzelnen außerordent­lich akkurat sind. Wir Deutschen bedursten einer solchen Bestätigung unserer eigenen Auffassung und unseres Glaubens an die Richtigkeit und Sicherheit der OKW.- Verichte nicht, aber den Briten und ihren neuen Kom­plicen auf dem Gebiete der Lüge. den Sowjets, ist diese Feststellung ins Stammbuch geschrieben worden, denn ihre Lügenpraxis enthält gleichermaßen Behauptungen, die stets das Gegenteil unscret zuverlässigen OKW.- Berichte dartun fallen.

Weder die Briten noch die Sowjets werden mit ihren Lügen ihr düsteres Geschick abzuwenden vermögen. Die -Sowjets lassen ihre Nervosität nach den Ersolgslügen der ersten Tage schon in niedrigen Ereuelliigen erken­nen, die schlecht bei den britischen Plutokraten abge­schrieben worden sind. Gerade die schlimmsten Blutsäuser der Menschheitsgeschichte haben es nötig, derartige jam­mervolle Versuche zu unternehmen, um dem Gegner Greueltaten gemeinster Art anzudichten. Es sollen aus­gerechnet noch Greueltaten deutscher Soldaten gegen­über Ukrainer gewesen sein, welche die Lügner in Älos- kau verbreiten, an dem Volke also, das mit Sehnsucht auf die Befreiung vom Sywjetjoch durch die deutsche Wehrmacht wartete.

Die bisherigen Taß-Berichte über die Sowjeterfolge lassen den Hintergrund und die Motive dieser Greuel­hetze erkennen. Zunächst wurden dieSowjetsiege" in Gebieten erzielt, die nahe an der Grenze lagen, dann wurden sie ohne Zwischenmeldung von erfolgreichen Rückzügen weiter nach Osten verlegt. Die Sowjets suchen daher die Welt vor der näheren Bekanntgabe durch-das deutsche OKW. die Welt vorher abzulenken von dem Gang der Dinge, wobei ihnen die Komplicen in London behilflich sein wollen in etwas geriebenerer Manier. Die Briten schieben in sonst ziemlich zurückhal­tende, ja fast pessimistische Berichte über die Lage der Sowjets Angaben über die deutschen Operationsziele ein, deren Nennung klar die altgewohnte Tendenz ver­rät, deutsche Erfolge gleichfalls durch Vorwegnähme vor der Weltöffentlichkeit zuentwerten". Deshalb wird in diesen Berichten nur von Moskau oder vom Kaukasus öder vom Uralgebiet gesprochen, um dann nach der be­vorstehenden deutschen Veröffentlichung sagen zu können: Seht, dort sind sie noch nicht angelangt! Sie wissen da­bei ganz genau, daß eine moderne Kriegsiihrung über­haupt nicht an Orten oder Namen klebt, sondern daß sie nur die einzige Entscheidung sucht: die Vernichtung

Kreise im Weißen Haus die tapfere und charaktervolle Haltung der nordischen Völker Finnlands und Schwe­dens.Das europäische Interesse verraten", nennt diese Clique die dem gesamteuropäischen Interesse gegenüber verantwortungsbewußte Haltung der europäischen Böller überhaupt, der Völker, die vor der ihnen ungeheuerlich nahe gekommenen Gefahr der Volschewisierung unseres Erdteils endlich einmal sehend wurden und nun, als ob ihnen über Nacht Schupven von den Augen gefallen wären, plötzlich in dem Deutschland Adolf Hitlers das erkennen, was es seiner Sendung gemäß sein muß: Trä­ger des geschichtlichen Auftrages, Europa von allen sclbst- schwächenden Einflüssen freizumachen, es vor außen­politischen Gefahren zu schirmen und, wenn der Augen­blick gekommen ist, zu konsolidieren in einer Neuord­nung, die ihm erlaubt, selbstsicher und zukunftsträchtig seinen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Weg ohne Anfechtungen von außen her zu gehen. Wo jetzt, gegenüber dem Verrat Moskaus, des Führers siegreiches Schwert den Weg der dauernden Sicherheit Europas sichtbar zu ebnen im Begriff ist, und auch damit die Furcht mancher bisher unsicher gewesenen europäischen Völker geschwunden (die dahinging, es könnte am Ende der englisch-amerikanischen Koalition doch noch gelingen, den europäischen Kontinent, wenn er sich Adolf Hitlers Fürsorge anvertraute, auszuhungern und Europa zu verwüsten), konnte in dem geschichtlichen Augenblick, als der S ch i ck s a l s k r i e g Deutschlands der gleich­zeitig ein Schicksalskrieg Europas ist zu der zwingen­den Entscheidung zwischen Deutschland und Sowjetruß- land aufrief, die Gesamtheit Europas keine andere Entscheidung fällen als die, selbstverständlich an die Seite des Reiches zu treten, in dessen Lager die Kräfte der Erneuerung wirken und leben, während im gegneri­schen Lager bei der jlldisch-plutokratisch-bolschewistischen Koalition die Kräfte der Zersetzung und Zerstörung am Werke sind.

Kreuzzug gegen Es ist der Kamps Deutschlands gegen Moskau Moskau zum Kampf Europas gdgen den gemeinsamen Feind, gegen den Bolschewismus, den Unterdrücker aller Würde der Per­sönlichkeit geworden, zu einem Kreuzzug, bei dem dem Reiche das europäische Mandat zufiel, den Erdteil vor souveräner Entrechtung und wirtschaftlicher Ausbeu­tung der jüdisch-plutokratisch-bolschcwistischen Meute zu

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der Wehrkraft des Gegners, Und wir wisse» aus den Berichten unseres OKW., die nun bald durch nähere

Heute werden die großen deutschen Erfolge an der Ost­front bekanntgegeben.

Teutsche U-Boote erledigten im Atlantik erneut 71 7Nl> BRT.

M britische Flugzeuge wurden am Freitag »nd in der Nacht zum Sonnabend abgcschojjcn und 21 Ml» BRT. neuerdings aus einem Gclcitzng heraus versenkt.

Der Aufbruch der europäischen Völker gegen den Bolsche­wismus kommt in der Bildung weiterer zahlreicher Frci- willigcnkorps zum Ausdruck.

Britische Angrijse bei Tamaslus wurden zurückgewiesen. Marschall Petain richtete an den türkischen Staatspräsi­denten eine Botschaft.

Ueber die planmäßigen Mostaner Angrijjsdorbercftungcn gegen Deutschland liescrt ein englischer Journalist noch interessantes Material.

Nach dem Vorbild Churchills schieben die Sowjets den deutschen Soldaten unbeschreibliche Greuel in die Schuhe. Der Führer zeichnete hervorragende Triippenstihre^ und Sturzlampsfticger mit dem Ritterkreuz aus. Außerdem erhielt Hanptmann Jhleseld das Eichenlaub zum Ritter­kreuz.

Tic Feldpostspcrre wurde mit Wirlung dom 28. Juni ausgehoben.

Einzelheiten unterbaut und erläutert werden,, daß die Schlackten der eisten sieben Tage des Ostseldzuges in unerhörter Weife diesem Endziel zu dienen vermochten.

Die Bremer Ortskrankcnkasie kündigt Mehrleistungen aus verschiedenen Gebieten an.

Botschafter v. Hasset sprach vor den Hörern der Vcrwol- lungsakabemie.