Ausgabe 
(23.6.1941) Nr. 172
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parteiamtliche Tageszeitung

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der Nationalsozialisten Bremens

flmlliches verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Nremen

Nr. 1?2 / 11. Jahrgang

INomao. 2Z. Juni 1941

lnrnelvreis 1 b Nps.

volfchewistifcher Solch st oft pariert

Volk: ..endlich kann ich offen sprechen!"

Ver sührer an das deutsche

Moskaus verräterisches Doppelspiel

Veutfche Kampffront vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer — Nach herausfordernden sruppen- konzentrationen der Noten freche Srenzverlehungen — flbwestrfchlag zur Sicherung Europas

finnische und rumänische strmeen mitangetreten

die Proklamation des füstrers

Berlin, 22. Juni

Der Führer hat folgenden Aufruf an das deutsche Volk erlassen:

Deutsches Volk!

Nationalsozialisten!

Bon schweren Sorgen bedrückt, zu monatelangem Schweigen verurteilt, ist nun die Stunde gekommen, in der ich endlich offen sprechen kann.

Als das Deutsche Reich am 3. September 1939 die englische Kriegserklärung erhielt, wiederholte sich aufs neue der britische Versuch, jeden Beginn einer Konsoli­dierung und damit eines Aufstiegs Europas durch den Kamps gegen die jeweils stärkste Macht des Kontinents zu vereiteln. So hat England e inst in vielen Kriegen Spanien zugrunde gerichtet. So führte es seine Kriege gegen Holland. So bekämpfte es mit Hilfe von ganz Europa später Frankreich. Und so begann es um die Jahrhundertwende die Einkreisung des damaligen Deutschen Reiches und im Jahr 1914 den Weltkrieg. Nur durch seine innere Uneinigkeit ist Deutschland im Jahre 1918 unterlegen.

Die Folgen waren furchtbar. Nachdem man erst heuch­lerisch erklärte, allein gegen den Kaiser und sein Regime

flufruf des füstrers an die Ostfront

Berlin, 22. Juni. Der Führer und Oberste Be­fehlshaber der Wehrmacht erlägt zum 22. Juni 1941 einen Tagesbefehl an die Soldaten der Ostfront, in wel­chem er ihnen die Aufklärung gibt, die er der Heimat in seinem Aufrns an das deutsche Volk gab. Der Tages­befehl schlicht mit folgenden Worten:

„Deutsche Soldaten! Damit tretet ihr in einen harten und verantwortungsschwcrcn Kampf ein. Denn: das Schicksal Europas, die Zukunft des Deutschen Reiches, das Dasein unseres Volkes liegen nunmehr allein in eurer Hand. Möge uns allen in diesem Kamps der Herrgott helfen!"

ffuch Italien im kriegszuslsnS mit USSSK.

Berlin, 22. Juni. Der italienische Botschafter Dino Alfieri hat am Sonntagvormittag den Reichs- ministcr des Auswärtigen von Ribbentrop aufgesucht und ihm im Auftrag seiner Regierung mitgeteilt, dah Italien sich in der Abwehr der Bedrohung Europas, die durch den Anfmarsch der Noten Armee in, Osten ent­standen ist, voll und ganz mit Deutschland solidarisch erkläre And sich ab morgens 5.39 Uhr als im Kriegs­zustand mit der Sowjetunion befindlich betrachte.

Dieser Entschluß der italienischen Regierung ist am Snnntag früh von dem italienischen Augenminister Gra­sen Ciano dem sowjetrussischcn Botschafter in Rom noti­fiziert worden.

gelämpft zu haben, begann man nach der Wafsennieder- legung des deutschen Heeres mit der planmäßigen Ver­nichtung des Deutschen Reiches. Während sich die Pro­phezeiungen eines französischen Staatsmannes, daß in Deutschland 29 Millionen Menschen zuviel seien, d. h. durch Hunger, Krankheit oder Auswanderung beseitigt werden mühten, scheinbar wörtlich erfüllten, begann die nationalsozialistische Bewegung ihr Einigungswerk des deutschen Volkes und damit den Wiederaufstieg des Re iches einzuleiten.

Diese neue Erhebung unseres Volkes aus Not, Elend und schmählicher Mißachtung stand im Zeichen einer rein inneren Wiedergeburt. Besonders England wurde dadurch nicht berührt oder gar bedroht. Trotzdem setzte die neue Haßerfüllte Einkreisungspolitik gegen Deutsiy- land augenblicklich wieder ein. Innen und auhen kam es zu jenem uns bekannten Komplott zwischen Juden und Demokraten, Volschewisten und Reaktionären mit den einzigen Zielen, die Errichtung des neuen deutschen Volksstaates z» verhindern, das Reich erneut in Ohn­macht und Elend zu stürzen.

Neben uns traf der Hab dieser internationalen Welt­verschwörer jene Völker, die ebenso vom Glück über­sehen, im härtesten Daseinskampf das tägliche Brot zu verdienen gezwungen waren. Vor allem Italien und Japan wurde der Anteil au den Gütern dieser Welt

" Von IvricAsberiditer kaimunä Lvlnils

...... 22. Juni. (PK). Deutsche Ostarmee soll heute

in dem ersten Morgengrauen gegen Rußland antretcnl Wir stehen nach Mitternacht draußen auf dem Flugplatz unserer Jil.-88-Kampsgruppe. Die deutsche Lustwasse wird in den Morgenstunden des heutigen Sonntag die ersten Bomben aus die russische Lustwasse satten lassen! Noch können die Besatzungen sich kein Bild davon machen, wie der erste An­griff verlausen wird. Männer, die in zähem Kampf ge­standen haben, werden einen neuen Gegner des Grotzdeut- schcn Reiches stellen und schlagen.

Hier im Osten wird es kaum dunkle Nacht, Es ist schon nach Mitternacht Heller geworden. Die Zeit bis zum Start vergeht langsam und dann ist es so weit Ich fliege mit der Maschine des Oberleutnants K. Blutigrot geht die Sonne am Horizont aus, während wir uns der deutsch-russischen Grenze nähern. Schnell vergeht die Zeit beim Flug über das deutsche Gebiet. Die Erdkämpse an der Grenze müssen bereits im Gang sein Das Aufblitzen der deutschen Artillerie ist zu erkennen. Die ersten Brände aus russischem Gebiet leuchten aus. Dörfer scheinen ausgcstorben. Weite Wald­flächen werden sichtbar, zwischendurch die Gebiete russischer Sümpfe.

Der Kampsvcrband ist setzt bereits schon weit über das russische Gebiet vorgedrungen. Hell blinkt der erste Sonnen­schein in die Kanzel der In. 88. Es geht gegen Rußland, das

genau so mie Deutschland bestritten, ja förmlich ver­boten. Der Zusammenschluh der Nationen war daher nur ein

stkl des Selbstschutzes

gegenüber der sie bedrohenden egoistischen Weltkoalition des Reichtums und der Macht. Allein schon 1938 erklärte Churchills nach den Aussagen des amerikanischen Ee- neralsMkood vor einem Ausschuß des amerikanischen Repräsentantenhauses, dah Deutschland wieder zu mächtig würde und daher vernichtet werden müsse.

Im Sommer 1939 schien England der Zeitpunkt ge­kommen, die erneut beabsichtigte Vernichtung mit der Wiederholung einer umfassenden Einkreisungspolitik Deutschlands beginnen zu können. Das System der zu dem Zweck veranstalteten LUgenlampagne bestand darin, andere Völker als bedroht zu erklären, sie mit eng­lischen Garantie- und Beistandsversprechen erst einmal Anzufangen und dann so wie vor dem Weltkrieg gegen Deutschland marschieren zu lassen. So gelang es Eng­land, von Mai bis August 1939 in die Welt die Be­hauptung zu lancieren, dah Litauen, Estland, Lettland, Finnland, Veharabien sowohl als die Ulraine von Deutschland direkt bedroht seien. Ein Teil der Staaten lieh sich dadurch verleiten, das mit diesen Vehauptun- (Fortsetzung aus Seite N

ist aller Gedanke. Gedanken voller Spannung, doch voller Ruhe und höchster Kampfeswille. Nichts rührt sich unten. Wir brausen darüber hinweg. Der Verband ist im Anfing aus sein Ziel. Auf dem Flugplatz hat Rußland Kampsmaschi- ncn in großer Zahl versammelt. Wieder jagt die In aus den Platz zu. es geht alles in rasender Geschwindigkeit. In langen Reihen stehen Kampsslugzenge und eine Anzahl ein­motoriger Flugzeuge. Unsere Bomben fallen. Flamme aus Flamme schlägt hoch mitten in den Flugzeugen. Unterkünfte tauchen aus. Drei Soldaten mit dem Gewehr über der Schul­ter ziehen über den Platz. Wir haben den Angriss in vollster Ucbcrraschung durchführen können. In kürzester Zeit steht der Platz in Flammen. FlugzeugbcsatzuNgen erzählen nach der Rückkehr, daß dieser Rauch den etwas später anfliegenden Maschinen die Erdsicht säst nimmt. Doch immer wieder tau­chen russische Flugzeuge aus dem Oualm hervor. Leichte Flak versucht eine Abwehr durchzuführen. Lange schießt sie nicht. Die Kampfgruppe hat ihren Flngaustrag' durchgeführt. Wir fliegen zurück. Hinter uns steht ein russischer Flugplatz in Rauch und Flammen.

Die ersten Bvniben sind gefallen, sie brachten die ersten Schläge, tvclche Rußland heraufbeschworen hat. Alle Flugzeugs kommen nach Hause. Und schon stehen weitere Flugzeuge be­reit., zum nächsten Einsatz zu starten. Deutsches Land ist unter uns — wir sind wieder zu Hause. Nach der Landung werden die Besatzungen bestürmt — wir müssen setzt erzählen von unserem ersten Angriff auf Rußland.

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Ein erschreckendes Bild sowjetrussischer Treulosigkeit ISO. Bremen, 23. Juni

Als wir in unserer letzten Ausgabe an dieser Stelle von dem vereinsamten England sprachen, konnten weder wir noch das deutsche Volk in seiner Gesamtheit wissen, was sich seit dem Abschluß des deutsch-sowjetrussischen Freundschaftspaktes in Sowjetruhland an Niedertracht und Verrat, an Ränken und Verschwörungen hinter Deutschlands Rücken zusammengeballt hatte. Das wußte bis dahin nur der Führer, und mit ihm nur wenige der allerengsten Mitarbeiter, die seine Be­fehle für den wirksamen Gegenzug zu dem verräte­rischen Doppelspiel Moskaus entgegenzunehmen hatten.

Monatelang hatte der Führer, wie er in seiner Proklamation an das deutsche Volk betont, geschwiegen, und obschon von schwersten Sorgen bedrückt, sich immer und immer wieder bemüht, um vielleicht am Ende doch noch eine tragbare Grundlage für ein gutes Verhältnis zwischen Deutschland und seinem östlichen Nachbarn zu finden. Es war nicht seine Schuld, dah das nicht gelang.

Der seit mehr als zwei Jahrzehnten in Moskau hei­mische jüdisch-bolschewistische Einfluß war zu mächtig und ständig am Werks (im Sinns der jüdisch-demo­kratischen Bestrebungen in aller Welt) die britische Ein­kreisungspolitik zu unterstützen. Er hat es sogar ver­mocht, dah die Verantwortlichen in Rußland in heim­tückischer Weise Deutschlands geplante und fällig gewe­sene Endabrechnung mit England durch die unverkenn­bare militärische Drohung der Massenzusmnmen- ziehungen von Truppen an Deutschlands Ostgrenzs stören konnten. Alle jene Verantwortlichen in Moskau, die sich zu solcher Erpresserpolitik hergaben, eine Politik, die sich so gut in den Rahmen der Politik eines Ehurchill und der Männer um Roosevelt einfügte, mögen nun vor ihrem Volke sich verantworten, wenn dieses jetzt die Folgen der jüdisch-bolschewistischen Gangsterpoli­tik seiner Führer zu tragen hat.

Oder ist es etwa keine Eangsterpolitik, wenn Moskau ungeachtet der ausdrücklich mit Deutschland getroffenen Vereinbarungen, die Zwangslage seines im Kampf auf Leben und Tod nach dem Westen hin gebundenen Ver­tragspartners bei fortgesetztem politischen und militä­rischen Druck auf das übelste ausnützte, ja. den im Kampf vollbeschäftigten Partner Schaden zuzufügen suchte, wo es nur ging, in der Gewißheit, daß er im Augenblick nicht in der Lage war. dies zu verhüten.

Wo sind die Tausende von Volksdeutschen, wo die hundertsechzig Männer deutscher Reichsangehörigkeit hingekommen, die not-- d?n vert-aasnemäst Evakuierten, aus den widerrechtlich von Sowjetrußland besetzten Valtenstaaten hätten sein müssen, und die nur, weil sie als antibollchewistisch in Moskau verdächtigt waren, von Sowjetruhland beseitigt worden sind? Welche an­dere Begründung als die, dah Deutschland im Augln- Llick nicht in der Lage war, gewalttätigen Moskauer Hebelgriffen zu begegnen, hatte Sowjetruhland, als es, entgegen den deutsch-sowjetrussischen Vereinbarungen, Plötzlich Litauen beanspruchte, besetzte und bolsche- wisierte; und zwar das in der Zeit, da Deutschlands Wehrmacht gegen Polen marschieren muhte? Und was wollte Moskau mit dem im Frühjahr 1949 begonnenen Aufmarsch, den es mit der fadenscheinigen Behauptung begründete, einer fremden Bedrohung zuvor kommen zu müssen?

Weder damals noch vorher und auch längere Zeit nach­her nicht, waren deutsche Streitkräfte in besonderer Zahl an der deutschen Ostgrenze stationiert, sa im Sinn des von Sowjetruhland längst vergessenen Freundschafts­paktes. waren damals die dcutsckmn Gebiete im Osten zum größten Teil von deutschen Truppen entblößt. Zweiundzwanzig russische Divisionen allein in den balti­schen Staaten, zu einer Zeit. wo die deutsche Wehr­macht ihre ganze Kraft gegen die französisch-britische Front im Westen hatte einsetzen müssen, besagen für das

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Unser ^ayosspisyeL

An der 2MM-Kilomcter-Front dom Nordlap bis zum Schwarzen Meer ist die deutsche Wehrmacht, vom Räte- Regime zur Kampscntscheidung herausgefordert, gegen den Bolschewismus angetreten.

Ncichsautzcnminister von Ribbentrop verlas vor den Ver­tretern der Weltpresse die, von erdrückenden Anklagen und Enthüllungen getragene Note der Reichsregierung an die Moskauer Regierung.

In einem Ausruf an das deutsche Volk enthüllt der Führer den schamlosen Verrat und das perfide Doppel­spiel der Moskauer TcrrorhäuptNngc.

Schon am ersten Kampstag vernichtete die deutsche Luft­waffe unzählige Flugzeug? der Noten. Versuche, nach Ostpreußen cinzusliegcn, wurde» unter schweren Ver­lusten abgewiesen.

Mit der deutschen Waffe traten die finnischen und rumä­nischen Soldaten znm Kamps gegen ihren Erbfeind an. Auch Italien erklärte den Kricgszustand mit der UdSSN.

Ab heute tritt für einige Tage eine totale Fcldpostspcrre in Kraft.

Das kommende Wochenende steht im Zeichen der I.Ncichs- straßcnsammlung des 2. Kricgshiliswcrks.

Die Bremer Ruderregatta wurde zu einem großen Erfolg.

Werder Bremen siegte über Zcitz im Tschammer-Pokal- trcsscn,

Berlin gewann den Drcistädte-Achtcr bei der diesjährigen großen Grllnaucr Ruderregatta.

Rapid Wien wurde deutscher Fußballmeister durch einen 4:»-Sieg über Schalke 04.

Sie Kampffront der 2lNW Kilometer

erste Milanen , kinflugversukk der Noten nach Ostpreußen abgewiesen

Berlin, 22. Juni. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

An der.sowjetrussischen Grenze ist es seit den frühen Morgenstunden des heurigen Tages zu Kampfhand­lungen gekommen. Ein Versuch des Feindes, nach Ost­preußen einzuslicgen, wurde unter schweren Verlusten abgewiesen. Deutsche Jäaer schössen zahlreiche Rote Kampsslugzenge ab.

Im Kampf gegen die britische Insel bombardierten während der letzten Nacht starke deutsche Kampsslregcr- »crbande die Hafenanlagcn von Southampton. Ausge­breitete Brände entstanden in Dockairlagen, Lagerhau- srro „nd Ernährungsbetrieben. Weitere Lnstangrifie lichteten sich gegen Flugplätze in Nordschottland und in den Midlands. Nördlich Sünderland wurde ein «"«es Frachtschiff durch Bombenwurf schwer beschädigt. Bei cincin Vorstoß gegen die englische Küste kamen zwei d-utschc Schnellboote in Sesechtsberiihrung mit drei britischen Schnellbooten, die nach mehreren Tre„ern abdrehten. In den gestrigen Nachmittagsstnnden slog eine geringe Anzahl britischer Kampsslugzenge unter starkem Jagdschutz die französische Kanalkuste an. ^n bestigcn Luftkämpfeir schössen deutsche Jäger -.8 britisch Flugzeuge ab. Flakartillerie und Marineartillerie brach­ten zwei weitere feindliche Flugzeuge zum Absturz. Oberstleutnant Galland errang bei diesen Kämpfen »re Lustsiege. Der Feind uvarf in der letzten Nacht mrt schwa­chen Kräften Spreng- und Brandbomben an einige»

Orten Westdeutschlands, ohne nennenswerten Schaden anzurichten.

gk. Berlin, 22. Juni. Der OKW.-Bericht meldet, dah seit den frühen Morgenstunden Kampfhandlungen an der sowjetrussischen Grenze im Gange sind. Deutsche Jäger haben zahlreiche Rote Kampfflugzeuge abgeschossen und aus den PK-Berichten wissen wir, dah unsere Kampf­flieger auch mit stärkstem Erfolg die Bodenorganisation der" Roten Luftwaffe angegriffen haben. Der Kampf gegen die Rote Wehrmacht des bolschewistischen Ruß­land, des Bedrohers europäischer Gesittung, hat seinen Anfang genommen. Der Kampf auf einer über 2009 Kilo- meter weit gespannten Front hebt an. Der von den bol­schewistischen Machthabern in Gang gesetzten stark gerüste­ten und geschulten Roten Wehrmacht tritt die stärkste Wehr der Welt entgegen. Die Armeen eines Heeres, die Geschwader einer Luftwaffe und die Einheiten einer Kriegsmarine, die über die größte Kampferfahrung und das beste Material an Waffen und Ausrüstungen ver­fügen, die es je gegeben hat, die Sieger von Polen und Norwegen, die Ueberwinder der Alliierten im Westen und die erfolgreichen Ordner des Balkans haben die Ab­wehr des versuchten Dolchstoßes gegen das um seine Existenz kämpfande deutsche Polk in die Hand genom­men. Seite an Seite kämpfen mit ihnen die Kameraden der finnischen Armee unter ihrem Oberbefehlshaber Mannerhe'im und die rumänischen Soldaten unter Staatschef General Antonescu. Sie werden gemein­sam die Befreiung der Welt von der Last des Bolsche­wismus durchführen. Sie sind begleitet von den Segens­

wünschen des deutschen Volkes und der verbündeten Völ­ker, sie werden aber, das zeigt das Echo des Abwehr­schritts des Führers in ganz Europa, als die Verteidiger der europäischen Kultur ustd der gerade heute so stark empfundenen europäischen Einheit erkannt.

Die zum Kampf angetretene deutsche Wehrmacht ist von dem Siegeswillen einer geeinten Nation getragen. Unser Volk weih, welches Vertrauen es in seine Sol­daten setzen darf, von denen der Führer sprach, dah ihnen nichts unmöglich ist. Es weih, dah dieses modernste und schlagkräftigste Kriegsinstrument unter seiner ge­nialen Führung auch alle Voraussetzungen für die Be­wältigung des vor ihm liegenden Feldzugs mit seinen Besonderheiten, die schon allein durch den Raum ge­kennzeichnet werden, in sich trägt. Wir haben die sichere Zuversicht, dah die besten Soldaten der Welt mit ihren modernsten Waffen auch diesen „harten und verantwor- rungsvollen Kampf", von dem der Führer in seinem Tagesbefehl an die Soldaten der Ostfront spricht, sieg­reich beenden werden. Dah der Beginn des Kampfes an der Ostfront nur eine neue Phase des von dem jlldisch- plutokratischen Imperialismus der Briten entfesselten Entscheidungskampfes ist, in dem sich nun die jüdisch- bolschewistische Eroberersucht diesem plutokratischen Im­perialismus zugesellt hat, und dah der Kampf gegen Großbritannien ohne Unterbrechung weitergeht, dafür Zeugen in diesen Tagen nach der erfolgreichen Abwehr britischer Einflugoersuchc am Kanal die Angriffe star­ker deutscher Kampffliegerverbände auf Southampton in der vergangenen Nacht.

Sowiet flugplah in Nauch und stammen

Her erste kinsay gegen das rote Nußland — Überraschung im liefangrist