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parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblott des Negierenden vürgermeisters der Zreien fjansestadt vremen
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Die 1 oaw hohe und 22 mrr> breite geile im Anzeigenteil 13 Dick 78 caw breite und 1 mm hohe Zeile im Tertteil 7S Ermäß. Grundpr- (für Klein- u. Fan.ilienanzeig. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste 8 Nachlaßstaffel c. Geschäftsstellen: Bremen: teeren 6^8, Nuf 5 4121- Nachtruf and sonntags 5II 15: Obernstr. 86, Nuf 5 4121- Syke: Mühlendamm 2: Br.-Hemelingen: Vahnhofstr. 6, Ecke Pvststr., Nuf 4 34 58: Br.-Begesack: Nohrstr. 24, Nuf 4 u. 8: Br.-Vlumenthal: Kpk.- Dallmann-Str. 41/43, Nuf 88 u. 89
der Nationalsozialisten Vremens
flnilliches verkündungsblat» des Neictisstattlialters in Oldenburg und vremen
7lr. 1?1 / 11. Jahrgang
Sonntag, 22. Juni 1941
kinzelpreis 15 Nps.
öroßersolge m der tust und zur See
st/ieeiee 26 M-reö-e...
V Loots vsrssnktsn 53V0Ü 8KT. , Lomksn aul Lloxanäria
Berlin, 21. Juni
Das Obexkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In den Nachmittagsstunden des Sonnabend versuchten englische Kampfflugzeuge unter starkem Jagdschutz in die besetzten Gebiete einzufliegen. Sie wurden in der sich entwickelnden Luftschlacht unter schweren Verlusten abgewiesen. Deutsche Jäger schössen 24, Flakartillerie zwei britische Flugzeuge ab. Fünf eigene Flugzeuge werden vermißt.
Osr clsutsclis V/sinmaciitsidsiiclit
Berlin, 21. Juni.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Unterseeboote versenkten im Nordatlantik sechs feindliche Handelsschiffe und einen mit Katapultslugzeug ausgerüsteten Hilfskreuzer mit zusammen 82 90» VRT. Kampfflugzeuge griffen am gestrigen Tage und in der letzten Nacht mit gutem Erfolg Schiffsziele in der Humber-Miindung an. Sie versenkten einen Frachter von Kvog VRT. und beschädigten zwei große Handelsschiffe schwer. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen den wichtigen Versorgnngshafen Erimsby und die Hafenanlagen von Great Parmouth, sowie gegen Flugplätze in den Midlands,und in Ostengland. Bei einem Nachtangriff gegen das schottische Leichtmetall- werk Fort William wurden Werkanlagen durch Bombentreffer schweren Kalibers zerstört. Ein stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge bombardierte in der Nacht znm 21. Juni den britischen Flottenstützpunkt Alexandria. In Nordafrika zersprengten deutsche Zerstörer-Flugzeuge in Tiefangriffen britische Truppenan- sommlungen und Kraftfahrzengkolonnen bei Vugbug. Bei Tobruk setzten deutfibs Kampfflugzeuge Baracken und Treibstofflager durch Bombenwürfe in Brand. Der Feind warf in der letzte» Nacht mit schwachen Kräften an einigen Orten des norddeutschen Küstengebietes Brand- und Sprengbomben. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. In Wohnvierteln entstanden unerhebliche Eeüäudeschäden. Nachtjäger schössen ein britisches Kampfflugzeug ab."
Mit der Sonnabend gemeldeten Versenkung eines bri-
Me Schwerer ;um kichenlaub für 0bers1ieutnanl öaUand
Berlin, 21. Juni. An der Luftschlacht des 21. Juni hat Oberstleutnant Galland durch hervorragende Führung seines Geschwaders und durch Abschuß von drei Gegnern besonderen Anteil gehabt. Der Führer hat aus Anlaß dieses heldenhaften Einsatzes das neugestistete Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes nn Oberstleutnant Galland verliehen und ihm nachstehendes Telegramm gesandt: „Nehmen Sie zu Ihren drei neuen Lustsiegen meine Gratulation entgegen. Im Ansehen Ihres immer bewährten Heldentums verleihe ich Ihnen als erstem Offizier der Deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, (gez.) Adolf Hitler."
tischen Hilfskreuzers durch ein ll-Voot hat der Eesamt- verlust der britischen Flotte an Hilfskreuzern 22 Einheiten erreicht. Unter diesen vernichteten Schiffen befinden sich 16 große Hilfskreuzer mit einer Tonnage von 10 000 bis 22 000 VRT. und fünf Hilfskreuzer unter 10 000 VRT. Die Tonnage eines versenkten Hilfskreuzers konnte noch nicht einwandfrei festgestellt werden. Die Verlustliste der britischen Hilfskreuzer zeigt die zunehmende Verschärfung des Seekrieges gegen England. Während in den ersten vier Kriegsmonaten 1939 nur ein Hilfskreuzer und im Laufe des Jahres 1940 zwölf dieser Einheiten vernichtet wurden, konnten seit dem 1. Januar 1941 bereits neun Hilfskreuzer versenkt werden.
Osi- iiolismsckis V/slirmocsiisksriclit
Rom, 21. Juni. Der italienische Wehrmachtsbcricht hat folgenden Wortlaut: „In Nordafrika haben feindliche Flugzeuge einige Bomben auf Benghasi abgeworfen und einen unserer Flugstützpunkte angegriffen. Bei Tobruk Feuer der beiderseitigen Artillerie. In Ostafrika zwingt der zähe Widerstand unserer Truppen den Gegner zu äußerst schwierigen Bewegungen und zu blutigen Angriffen."
Va« klarte
VorsLnsamtss Lnylanä / VorerolrtKiny OkuroLrrUsi I.os
1LV. Bremen, 22: Juni.
Erbärmliche Eage des Wenn man mit Schädlingen
flllerweltsschädlings "
der Menschheit Mitleid haben dürste oder überhaupt nur Mitleid haben könnte, so wären dazu jetzt sogar bei dem Allerweltsschädling Churchill die Voraussetzungen gegeben. Bot er doch ein schlechtweg erbarmungswürdiges Bild, als er dieser Tage unter dem Kreuzfeuer der Fragen im Unterhaus sich wand. Unter dem Zwange, die von ihm dem englischen Volke mit so weitgehenden Verheißungen auf die Zukunft eingebrockte Suppe nun selber auszulöffeln, wußte er vor dem Unterhaus nicht aus noch ein bei den krampfhaften Bemühungen, wenigstens noch einen letzten Rest von Haltung vor den Gentlemen dieser seltsamen Volksvertretung — zu bewahren. A n k ara — Sollum — Syrien! Soviel Namen, soviel neue Niederlagen Churchills. Allesamt wieder einmal zusammengedrängt auf einS^kurze Woche. Das Spiel im Nahosten und das in Afrika ist im Urteil jedes vernünftigen Menschen für England bereits so gut wie verloren, und nicht nur dieses, sondern die Atlantik-Schlacht steht nach des Oberlügners eigenem Geständnis so, daß er sich selber keinerlei Illusionen über ihren Ausgang mehr hinzugeben wagt/ Einem lebenden Leichnam gleich-durchpestet der lahmgeschlagene
Minister Pasolini in verlin
Herzliche vegriißung durch Keichsminister Nr. lloebbels und Neichspressechef vr. Meirich
Berlin, 21. Juni. Der italienische Minister für Volksbildung, Alessandro Pavolini, traf am Sonnabendvormittag aus Einladung von Rcichsminister Dr. Goebbels zu einem mehrtägigen Besuch in der Reichshauptstadt ein. In Begleitung des Ministers befinden sich der Generaldirektor für das italienische Pressewesen, Gr. Ufs. Dr. Cherardo Casini, der Präsident des nationalen Instituts Lucc, Nationalrat August» Fantechi, der Generaldirektor für das Theater- und Musikwesen Gr. Usf. Nicola de Pirro, der Generaldirektor für die Propaganda Gesandter Gr. Uff. Dr. Ottaviano Armands Koch, der Beamte > des Kabinetts Abteilungsleiter Ead. Dr. Francesco Joannin und der Beamte der Gcneraldirektion für das Filmwesen, Abteilungsleiter Eav. Dr. Giovanni de Tomasi.
Reichsministcr Dr. Goebbels und Reichspresicchof Dr. Dietrich hießen Minister Pavolini und die Herren seiner Begleitung bei der Ankunft auf dem Tempelhoser Feld auf das herzlichste willkommen. Znm Empfang hatten sich ferner Staatssekretär Gntterer und der Stabsleiter des Rcichspressechefs, Neichs- bauviamtsleiier Snndcrmann. sämtliche Abteilungsleiter des Reichsministeriums für Volksausklärung und Propaganda und Neichsintendant Dr. Glasmeier eingefunden. Außerdem waren zur Begrüßung neben anderen führenden Vertretern des Staates, der Partei und der Wehrmacht der Kommandant der Stadt Berlin, Generalleutnant Hase. und als Vertreter des Auswärtigen Amtes Gesandter Luther, Eesandtschastsrat Ber- ger und Fürst Urach erschienen. Von italienischer Seite waren Botschafter Tinv Alsieri, Botschaftsrat Zamboni, der Militärattache- Gem>rnl Marras. der Marineattachs Kapitän zur See de Angelis. der Lnftsahrtattächv Oberst Toucci, der z. Z. in Tcntschland weilende Generaldirektor des italienischen Nnnd- sunks Dr. Ehiodclli, Generalkonsul Oberst Ginriati und der Landesgrnppenlcitcr des Fascio, Hanptmann Savini, anwesend.
Reichsministcr Dr. Goebbels hatte gegen Mittag eine erste ausgedehnte Aussprache mit dem italienischen Minister für Volksbildung über die Zusammenarbeit der beiden Achsenmächte auf den Gebieten, die ihre beiden Ministerien betreffen. Am Nachmittag waren Minister Pavolini und die Herren seiner Begleitung Gäste Dr. Goebbels und Dr. Dietrichs. Es fand bei diesen Gelegenheiten ein reger Gedankenaustausch über Fragen der Zusammenarbeit auf den Gebieten der Presse, des Rundfunks, des Films und des Theaters statt.
^-lessnnclio?nvc>iii,i
^nkn.: 8cksrl
churchMs Verlustlisten durcheinanvergeralen
tadungen von 400 stülerrügen nachträglich verloren gemeldet / USfl.-Marineministerium lehnt den Sau von standels-U-vooten ab
Von unsei'vm lüO.-ölniinemstnvhoitor
rä. Berlin, 21. Juni. Der Liigenlord Winston Churchill hat sich wieder einmal in seinen Schwindeleien arn «m-brero keiner Verlustlisten über die
iiyurchill yar nm uncoer ein»,»» c» —
arg verheddert. Mehrere seiner Verlustlisten über die Einbußen der englischen Handelsflotte 'hm durcheinander geraten. Auf diese Weise hat Churchill aus einmal für die Monate März »nd April mehr als 2«« «9« VRT. zusätzlich an Tonnagcoerlusten eingestanden. Das ist das gleiche, als ob 4U9 zöge mit je 6« Wagen urplötzlich verschwunden sind. Ein solches nachträgliches Zugestinidnis ist „also,eine schwere Panne sür den englischen Mlmsterprasldenteii. E s reizvoll zu verfolgen, wie es zu diesem Reinsall Ohn Hills gekommen ist.
Churchill ließ am Freitag durch Reuter verkünden, daß ,m
Monat Mai liil 328 «RT, verlorengegangen sclem ^as Ist
nur cm Teil der wirklichen Verluste von WO d>e
der deutsche Wehrmachtsvcrici.t iestorstellt hat. Aber 461 m» BAT. sind als englisches Eingeständnis auch s^vv .mne ganze Menge. Churchill ließ dem englischen Volk diese bittere Ville dadurch versüßen, daß er erkläre» ließ, lagen um mehr als IMllllN BRa.. unter den April—crllilic und um lN Nllll Tonnen unter den Märzverlustcn. Aber e -not ,n England doch einige Leute, die so viel MiOlraucn die amtlichen Londoner Verlust,!,lern haben. >> " >° ^eryleiche auch nachzuprüfen. Ta ergab sich nun enie angenehme lleberraschung sür Churchill. Vor «w«»' Mona' hatte die britische Admiralität nämlich mitgeteilt, es seien
angenehme lleberraschung ,ur vyurn,,». -
hatte die britische Admiralität nämlich mitgeteilt, es seien 'm April ix« ttgn DRT. an Handel-tonnage verlorengegangen. Diele- fei die endgültig« Verlust-,isser. Der Unterschi^ zur leyiaen Moimser beträgt also 27 Null VRT.. ah«r,nicht ^uher
März war die
wn'nem ww^Chürchill' 'es Um
" " Dache noch schlimmer, denn Churchill hatis
sür diesen Monat nur einen Verlust von. 395 000 BNT. zugegeben. also 68 000 ART. weniger lind nicht etwa ckll voll ÄRT. mehr als in den jetzigen Eingeständnissen sür Mai.
Es ist bekannt, daß Churchill sür die verschiedenen,Gc-- branchszwcckc auch verschiedene Verlustlisten zusammenlügen läßt. Das sind die niedrigen Verlustzisfcrn zur Beruhigung des Inlandes und die höheren Verlnstzissern znr Nntermalnng. der Hilferufe an Amerika, nm nur einige Beispiele zu nennen. Bei dem Leniühcn, die Mai-Verluste sür die englische Bevölkerung zu bagatellisieren, muß Churchill die verschiedenen Liften verwechselt haben. Es blieb der englischen Admiralität nichts anderes übrig, als nun die angeblich endgültigen Verlust,issern für Mär, und April doch noch ,n erhöhen. In einer gewundenen Stellungnahme wurde erklärt, es seien nachträglich noch einige Verluste aus den Monaten Mär, und April' bekanntgeworden. Die englische Regierung sei so genau in ihren Mitteilungen über die Verluste, daß sie die Ziffern über Mär, und April nachträglich „berichtigt" habe. Die revidierten Zisscrn lauteten sür Mär, auf 5V5 75V BRT., sür April aus 58l VVV BRT. Das sind gegenüber den vorherigen „endgültigen Ziffern" sür März mit 395 000 BRT. und für April mit 488 VVV BIT. ganz. schöne Unterschiede, muß man sagen. Auf einen Schlag sind mit einer fadenscheinigen Begründung nach Monaten mehr als 2VV VVV BRT. an weiteren Verlusten nachgetragen worden. Das Mißtrauen gegenüber den angeblich endgültigen Zisscrn der Londoner Admiralität dürste durch diese „Berichtigung" wohl auch in England selbst vergrößert worden sein.
So hilft Churchill, wenn er sich einmal nach allznviclem Whisky-Genuß verspricht, selber eifrig mit, um sein eigenes rtügcngewcbe zu zersetzen. Auch die jetzigen nachträglichen Verlust,Hier» Englands sür März und April sind trotz der hinzugefügten 2NN VNV BRT noch viel zu niedrig. Tatsächlich sind im März 7l8NNN VRT. und im April einschließlich der Transporterverlnste vor Griechenland 1 Million BRT. an englischer und England dienstbarer Tonnage versenkt worden.
Im Monat Mai waren es dann 746 vvü VRT. Auch im Juni gehen die Schiffsversenkungen in rascheln Tempo weiter Churchill hat zwar wieder znr Beschwichtigung der aufgeregten Gemüter in London sagen lassen, im-Juni seien günstigere Zistern sür England zu erwarten.: Aber das erweist' sich'schon nach den.deutschen Meldungen der ersten zwei Drittel des Monats Juni als ein Irrtum. In dieser Zeit haben die deutschen Unterseeboote schon über 3UV VVV VIST. und die deutschen Flugzeuge über 2VV VVV BNT. an feindlichen Handelsschisss- raum vernichtet.. Die Schlacht im Atlantik wird also energisch fortgesetzt. Die Erfolgszisfern bleiben weiter auf der Höhe, obwohl ja die Zahl der znr See fahrenden englischen öandcls- schiste mit iedem Monat geringer wird. Keine Lüge Churchills kann den Ernst der Lage sür Englands Secverbindnnaen mildern. Unerbittlich schnürt die totale Blockade Englands Lebensadern weiter zusammen.
chv. Stackholm 21 Juni (BZ.-Eigenberscht). Im Hinblick aus die englischen Schi,ssverl>lste und zugleich aus die Gefahr znr Verstrickung der Vereinigten Staaten in den Krieg hat ein . amerikanischer U-Boot-Konstrukteur den Borschlag gemacht, die Bereinigten Staaten sollten nach dem Vorbild der Deutschen im Weltkrieg Fracht-U-Boote bauen. Mit Handels-U-Booten, erklärte er. könnten die Vereinigten Staaten Transporte nach jedem beliebigen Teil der Welt schicken ohne Begleitung von Kriegsschissen oder Flugzeugen. „U- Boote können die Blockadczöne passieren, und wir könnten die gewünschten Lieferungen nach England fortsetzen." Das USA - Marincministerium hat natürlich den Vorschlag verworfen
und zwar mit der Begründung, daß der Bau von HandclS- U-Bontcn keine militärische, sondern eine rein wir
^ wirtschaftliche
Angelegenheit darstelle. — Aber diese ganze Auseinandersetzung ist doch recht aufschlußreich hinsichtlich der vielleicht ungewollten, aber uneingeschränkten Anerkennung, wie wirksam die ursprünglich ironisch abgetane deutsche Eegen- blockade geworden ist.
Kadaver des verfallenden Empires die Welt, und alle, die sich gesunden Instinkt und Sinn für das Wirkliche erhielten, wenden sich mit Widerwillen von ihm ab. Was heißt es schon, daß allein noch die freimaurerisch- jndische Staatsführung in USA. an diesem Kadaver ihr Interesse bewahrt? Es zielen ihre Hoffnungen ausgesprochenermaßen nicht dahin, ihn wieder ins Leben zurückzurufim, sondern lediglich an ihm Leichenfledderei zu treiben, ihn zu b e e r b e n, wie man das so „human" auszudrücken beliebt, und vorher sich noch an seinem hoffnungslosen, möglichst lang hinausgezögerten Siechtum so gut als es geht zu bereichern. ÜSA.-Staatssekretär Stimson hat sich nicht geschämt, in echt yankeemätziger Hemdärmeligkeit eiste möglichst lange Dauer des Krieges als für seine Kapitalistenhorde in USA. wünschenswert zu bezeichnen. Er tat dies einesteils, um seinen pluto- kratischen Spießgesellen in USA. Mut zum Eingehen weiterer Risiken zu machen: er tat es andererseits, um dem törichten englischen Volke weiter den Glauben zu erhalten, als ob ihm von USA. aus am Ende doch noch rechtzeitig Hilfe werden könnte.
was Deutschland bietet Ob es in England und stund kngland fordert "och in USA. ernst zu ^ ' nehmende Leute geben mag,
die eine Schicksalswende für das Empire noch für möglich halten? In der übrigen Welt insgesamt gibt es jedenfalls niemand mehr, der Vertrauen auf solche einfach närrische Hypothese Haben könnte. Ein sprechendes Beispiel dafür bietet der neue deutsch-türkische Freundschaftsvertrag, der Ankara jetzt an die Seite Deutschlands brachte, nachdem man sich dott — aus besonders schwierigen Erwägungen bei der türkischen geo- politischen Lage — sehr länge Zeit, und (das allgemeine Kriegsgeschehen scharf beobachtend) fast ängstlich zurückgehalten hatte, um nicht auch noch in den Strudel des Krieges, und dann am Ende an die Seite des Unterlegenen, gerissen zu werden. Deutschland und voran der Führer haben die vorsichtige Haltung der Türkei unumwunden anerkannt und dementsprechend wurde in Deutschland auch allen scheinbaren Symptomen türkischer Englandhörigkeit zum Trotz im Laufe des Krieges über die Haltung der offiziellen Türkei kein böses Wort verloren. Der Verlauf des Kriegsgeschehens — und das wußten wir in Deutschland alle — mußte zuletzt selber entscheiden, und entscheidend mußte zuletzt sein der Unterschied dessen, was Deutschland der Türkei zu bieten hatte und das, was England von ihr wollte. Das eine ist und war die Sicherheit des Friedens und die Unantastbarkeit des eigenen Staatsgebietes, das andere war der Krieg, also unendliche Opfer an Gut und Blut zugunsten Englands und das Risiko, sogar die Wahrscheinlichkeit, sck die Gewißheit, das bittere Schicksal jener Staaten zu erleiden, die, seitdem Polen voranging, sich zu Vorkämpfern für die britischen Interessen gegen Deutschland hatten mißbrauchen lassen. England wollte die Türkei in den Krieg gegen Deutschland stürzen aus niedrigem Eigennutz, st wie es bereits Polen, Norwegen, Holland, Belgien, Luxemburg. Frankreich, Griechenland und zuletzi Jugoslawien in den Krieg und damit in das Verderben gestürzt hatte. Deutschland aber wollte der Türkei, wie vorher allen anderen Staaten, den Frieden erhalten, um seine Rechnung mit England, das ihm den Krieg freventlich erklärt hatte, allein zu begleichen. Das hätte es erreicht, ohne vorher halb Europa erobern zu müssen, während England niemals und nicht eine Minute die Möglichkeit vor sich sah, ohne bundesgenössische Vasallen auf dem Festland Deutschland auch nur ernsthaft anzugreifen. Deutschland wollte und brauchte den Frieden für sich, um des gesetzmäßigen Ablaufs der unentwegten Entwicklung der Konsolidierung Europas willen. England wollte und brauchte den Krieg, um diese geschichtlich unanfechtbare Entwicklung zu hemmen und sie, wenn möglich, aus der Bahn zu werfen. So arbeitete die britische Diplomatie aus rein eigennützigen Erwägungen und steckte damit gewissenlos ganz Europa in Brand. Deutschlands Politik dagegen bewegte sich im Rahmen des europäischen Gemeinnutzes, indem sie alles unternahm, was nur immer möglich war, um den von England gewallten und an Deutschland heran-
N»MIININlIN»NIMIN»NlMI»»NI»lIIlIN»MNIlN>>NINIMIN»NIMMIMIN>MMI
Unser
Unterseeboote versenkten 53 NNN BNT., darunter einen i Katapultslnyzcugcn ausgestatteten Hilfskreuzer.
Bei einem britischen Einslugsversuch wurden an der Kan kiiste 2« englische Flugzeuge abgeschossen.
Der Flottenstützpunkt Alcxandria wurde erneut mit Bo bcn belegt.
Churchill gibt z», daß die britischen Vcrscnkungszalilcn 1 März und April falsch waren.
Die britische Beschießung von Damaskus hält an.
Der japanische Außenminister äußerte sich über die Fr, der Solidarität aller asiatischen Nassen.
Die amerikanische Regierung ordnete die Schließung I italienischen Konsulate in USA. an.
Der italienische Minister Pavolini ist in Berlin -In troffen.
Der Führer zeichnete Oberstleutnant Galland mit l Schwertern zum Eichenlaub des Ritterkreuzes aus.
Der Bremer Bllrgerpark blickt auf 75 Jahre des Bestchc zurück.
Tcidler blieb Deutscher Meister im Halbschwergewicht Ul
Ein neuer Weltrekord im Diskuswurf wurde in Amcr ausgestellt.
. Höhere Dividenden als 6 Prozent unterlicgen in Zukui : Sewinnabgabcn durch die Aktiengesellschaften.