Ausgabe 
(9.6.1941) Nr. 158
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

K„,

'7'»:L'.!'»-L.

^'°'°^°'H,

-- — ^u >°lli„

Luveriz^g^

öü!>nr,ch«in

^ kaufmännische

bsitsi'

r kaufmännische

liogs

mit guter >ng.

^s>Lo>cIt

>k-Jmport

-„KV ü'«

^ >« chtz

einige

rrlVlLcie^sn

n der

erei Oelkers, r Straße 4—S,

ä« ich v°rm. d. z^, 7

Mich »Ntzi >u

I AS

^bild. z„, ,g

n Sei

'SL

kl kri

im Bniii^iZ amliibkii^ halb DikmL Löi'x

Gutgehendes

ÜM-WkkWWU

an sehr guter LauistrH » mieten. Angeb. unter I z>„ ni

Ufer vs«I,t

schrankfertig für älle drei Wochen Wäscht' Frau W. Braune,

Ruf 4M

VefkiunlrelllffM

3onnsnscdu>i8u Vsr6unIrsIungMiW kollovsrlrieb ü»i!ü!>> dl. k4 eutsllt, tleckiickl llsbenksursi islniili.!I'

sv'gkSsirM

sv'ökSlirM

^-n.k.c.^0/l2lLS

ubelti»

LcMMS?

1

^- s'4sslnk7maliv5che«lli'ch Uff^oezug E 2,30 -Inschl. Zu­stellgebühr? Postbezugspreis monarl, e,zo M (elnschl. 80,1 Post- zellungsgebühr) zuzügl. 42 öAk Be­stellgeld. Bezugspreis ist im voraus -ahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. glne Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser-» §ms GmbH., Bremen, Teeren 6/8. -sernspr.Z4121, Nachtr. u. Sonnig. Z1115. Sprechz.: Verlag:werktl. , 2—13 Uhr: Schriftleitung: DlenS- und Freitag 12Vr—13Vi ilhr.

vrMrZMno

tag

-

grsuchl

B«v°rbuugeu nn

—"8t.n cin:

'LLL-«.

parteiamtliche Lageszeitung

Has flmtsdlatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien kjansestadt vremen

W

Anzeige n - Grundprels e:

Die 1 hohe und 22 nun breite Zeile Im Anzeigenteil 13 -tA/. Die 78 mm breite und 1 mm hohe Zeile Im Tertteil 75 Ermaß. Grundpr. (für Klein- u. Familienanzeig. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste S Nachlaßstaffel <2. Geschäftsstellen: Bremen: Teeren 6/8, Nus 5 41 21? Nachtruf und sonntags 51115? Obernstr. 86, Ruf 5 4121? Shke: Mühlendamm 2? Vr.-Hemeliogen: Bahnhosstr. 6, Ecke Poststr., Ruf 4 34 58? Br.-Vegesack: Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8? Br.-Blumenthal: Kpt.- Dallmann-Str. 41/43, Nus 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und vremen

Nr. 15 S / I I.Ialirgang

Montag, 9 . Juni 1941

kinzelpreis 15 vps.

Schiffstonnage, die kngland verlor

MMU

In einer Woche versenkte unsere Luftwaffe über 100000 vki.

Berlin, 8. Juni. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt: „Ein Unterseeboot unter Führung von Kapitänleutnant Hehler versenkte L1280 BRT. Da- mit hat das Boot bei dieser Unternehmung insgesamt sieben Schisse mit zusammen 42 641 ART. vernichtet. Die Luftwaffe versenkte in der letzten Nacht an der schotti­schen Westküste drei bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit zusammen 21 66» BRT. Zwei weitere grohe Schiffe wurden in den schottische» Gewässer» und im Atlantik beschädigt. Ein Kampfflugzeug zerstörte an der eng­lischen Ostkllste ein feindliches Vorpostenboot durch Vom- benvolltreffer. In Nordafrika nahm deutsch-italienische Artillerie britische Schisse im Hafen von Tovruk unter wirksames Feuer. Die deutsche Luftwaffe griff mit guter

Wirkung feindliche Batteriestellungen und Kraftsahr-

nndes über

zeugkolonnen an. Kampfhandlungen des Feindes dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt."

Zu dem erfolgreichen Bombenangriff deutscher Kampf­slugzeug« auf ein britisches Vorpostenboot wird er­gänzend mitgeteilt, dah es sich bei dem schwer getroffe­nen Hilfskriegsschiff um ein größeres Vorpostenboot von 600 BRT. handelt. Das Boot versuchte, dem An­griff zu entgehen und mit höchster Fahrt den Hafen von Middlesborough zu erreichen. Es wurde jedoch kurz vor der Hafeneinfahrt gestellt und durch Bomben- volltreffer auf das Deck völlig zerstört.

Martinique und Suaveloupe unter USfl.-kontrolle

Berlin, 8. Juni. Der amerikanische Außenminister Cordel bull gab zu der amerikanischen Haltung gegenüber den In­seln Martinique und Guadeloupe in Westindien eine Er­klärung ab. Hüll stellte in Aussicht, daß Kriegsschiffe und Flugzeuge der Vereinigten Staaten täglich diese Insel pa­trouillieren würden. Die französischen amtlichen Stellen aus den Inseln hätten sich verpflichtet, kein Gold von dort weg­zuschaffen, ohne die Vereinigten Staaten davon in Kenntnis pi setzen. Diese Maßnahmen seien in einem Abkommen vor-

«efehen, das zwischen den Vereinigten Staaten und Admiral ßoberts.

dem französischen Hohen Kommissar sür die genann- tn Besitzungen Frankreichs, abgeschlossen wurde. Admiral üoberts garantierte, daß die französischen Besitzungen auf der westlichen Hemisphäre sich jeglicher Aktivität, die die emerikanischen Jntereßen beeinträchtigen könnte, enthalten würden. Die Vereinigten Staaten seien bereit, den französi­schen Inseln zu erlauben, Lebensmittel und wichtige Ver- sorgungsmaterialien in Amerika zu beschaffen, unter der Be­dingung, daß diese nicht nach Frankreich oder Französisch- Siordasrika weitsrtranSportiert werden. Ein bestimmter Be­trag der jetzt eingefrorenen französischen Fonds würde frei­gegeben werden für die Beschaffung von Lebensmitteln sür die Inseln. — Nach diesen Abmachungen kann,man nur die Frage auswerfen: Warum dann eigentlich all die scharf­macherischen und hetzerischen Aeußerungen Hulls und seiner Hintermann«! zur politischen Haltung Frankreichs?

Mit unverminderter Schlagkraft führt die deutsche Luftwaffe neben der Kriegsmarine den Kampf gegen die britische Handelsschiffahrt weiter. Wo sich im See­gebiet um das Jnselreich und weit draußen auf dem Ozean feindliche Schiffe auf der Fahrt nach England blicken lassen, packt sie unbarmherzig zu, Tag für Tag. Für die Größe ihres Erfolges 'in den Tagen des Juni ist die Tatsache eindrucksvoller Beweis, daß der allein durch Streitkräst« der deutschen Luftwaffe vernichtete feindliche Handelsschiffsraum bereits die 100 000-BRT.- Erenze überschritten hat; er belauft sich vom 1. bis 7. Juni auf insgesamt 106 400 BRT. Das Ausmaß die­ser Verluste wird noch erhöht durch Beschädigungen zahl­

reicher nach England fahrender Schiffe mit mindestens 75 000 VRT. in der Zeit vom 1. bis 6. Juni; zwei wei­

tere große Schiffe wurden nach dem Bericht des Ober­kommandos der Wehrmacht von Sonntag gleichfalls be­schädigt. Besonders wertvolle Einheiten der britischen Handelsflotte fielen den unablässigen Angriffen der deutschen Luftwaffe namentlich am 6. Juni und in der darauffolgenden Nacht zum Opfer: 30 500 VRT. ver­senkt und 15 000 BRT beschädigt! So schlägt die Luft­waffe Erotzdeutschlands unerbittlich zu nicht nur im Ssegebiet rings um England, sondern auch viele hundert Kilometer von den Einsatzhäfen entfernt.

VrWcher Anfall in Serien

Heftiger Iriil in die Seile des ehemaligen Vundesgenoffen — das ist knglands Sank!

Smuls Sberbefehlshaber in ftfrika!

Berlin, 8. Juni. Der südafrikanische Premierminister Smuts, der sein Burenvolk verraten und an diesem Verrat gut verdiente, hat es jetzt bei den Briten, qegen die er einst

kämpfte, „ehrenhalber" bis znm Felbmarschall gebracht. Er " " .. "»er gcsai

soll „möglicherweise zum Oberbefehlshaber der gesamten Afrika-Operatianen ernannt" werden, schreibt Gault Mac Eowan aus London in der „New Dorf Sun". Smuts sei die einzige Persönlichkeit, die zu einer erfolgreichen Afrikavertei­digung befähigt fei und gleichzeitig das Vertrauen aller Poli­tischen Parteien Englands genieße. — Daß Smuts das Ver­trauen der Londoner Machthaber besitzt, wollen wir gern glauben. Dieses Vertrauens ist er auch im vollen Umfang „würdig" Er könnte sogar zahlenmäßig ausweisen, wie viel ein solches Vertrauen wert ist. Das Urteil darüber, ob Smuts der beste Oberbefehlshaber für die gesamten britischen Afrika- operationen ist den London sich denken kann, wollen wir getrost den Engländern und USA.-Bürgern überlassen. Sie müssen selbst am besten Wissen, ob sie keinen besseren haben °l4 den 71jährigen Mann, dessen „Verdienste" — im wahrsten Sinne des Wortes — bisher darin bestanden, daß er „recht­zeitig" die politisch« Front wechselte und Arm in Arm mit kn jüdischen und britischen Unterdrückern der Buren sich in den südafrikanischen Goldhandel einschaltete. Bisher wurde Wavell immer als der unübertreffliche Wüstenspezialist be­zeichnet. Die britische Zeitschrist „News Review" scheint auch der Meinung zu sein, daß das Gerücht um Smuts Wavells "u sich schon ramponierten Rus eigentlich ein bißchen schaden könnte und beeilt sich zu versichern, es handle sich. bei der - Ernennung Smuts nicht um eine Amtsenthebung Wavells, sondern um eine stärkere Vereinheitlichung der britischem Nittelmeeroperationen, Mit diesem typisch englischen Orakel- spruch dürste auch die letzt« Unklarheit über Smuts und Novell beseitigt sein.

Berlin» 8. Juni. Sonntag morgen haben nach einer Reutermeldung aus Kairo englische Truppen, unterstützt von ihrer französischen Fremdenlegion, einen Angriff auf das französische Mandatsgebiet Syrien unternommen. Als Begründung wird sowohl von den Engländern wie von den französischen Landesverrätern die lügnerische Behauptung verbreitet, daß sich deutsche Truppen auf syrischem Boden befänden. Ziel des An­griffes sei die Befreiung Syriens und des Libanon und ihre Eingliederung in den Sterling-Block.

Englische Flugzeuge haben, wie Radio Ankara mit­teilt, die Oelanlagcn von Beirut bombardiert.

Die französische Regierung hat ihrerseits erneut die Unwahrheit der englischen Behauptung entlarvt und mitgeteilt, daß sie das französische Imperium bis zur äußersten Grenze ihre: Kräfte verteidigen werde. In weiterer Beantwortung des neuen englischen Raubzuges hat Marschall Petain eine Botschaft an die Franzosen der Levante gerichtet, in der es heißt: Dieser unquali- fizierbare Angriff wird wie in Dakar von Franzosen geführt, die sich unter die Fahnen des Aufstandes ge­stellt haben. Unterstützt durch die britischen imperialen Truppen, schrecken sie nicht davor zurück, das Blut ihrer Brüder zu vergießen, die die Einheit des Imperiums und die französische Souveränität verteidigen. Petain brandmarkt dann die Vorwände, die der Feind für den Angriff geschmiedet habe und erklärt: „Vor der Gewalt kam die List. Ihr wißt, daß es keinen einzigen deutschen Soldaten weder in Syrien noch im.Libanon gibt. Ihr kämpft für eine gerechte Sache, für die Sache der Un­versehrtheit der Gebiete, die die Geschichte dem Vater­land anvertraut hat. Ihr werdet sie zu verteidigen wissen."

England hat also wieder einen brutalen skrüpel losen Raubzug gegen seinen ehemaligen Bundesgenossen unternommen. Der Einfall in Syrien, durch tagelang«

Lügenkampagne vorbereitet, paßt zu dem Bilde, das der objektive Beobachter sich je von Britanniens Tugenden

zu machen pflegte. Durch den neuen Eewaltstreich wer­den sogar die Ueberfälle auf Dakar und Oran Lbertrof- fen, nur die schmähliche Gesinnung ist immer die gleiche. An einem wehrlosen Frankreich sucht England seinen Zorn über die Kette seiner Niederlagen zu kühlen. Un­fähig, den angezettelten'Krieg gegen deutsche Soldaten erfolgreich zu führen, möchte es sich im arabischen Raum ein schwaches Opfer auswählen, ohne doch die Hoffnung zu haben, auf diese Manier das verbeulte und verblaßte militärische Prestige auffrischen zu können. Es ist aus­schließlich englische Art, einen Verbündeten bis zum Niederbruch auszunutzen und ihn dann noch zu plün­dern, denn die Geschichte kennt sonst kein weiteres Bei­spiel solchen verbrecherischen Tuns. Aber die englische Historie ist gespickt von Gemeinheiten dieser Art. Nach jeder militärischen Niederlage europäischer Verbündeter verstanden die Briten, ihren Profit einzustreichen. So

— ollru koossvslt-^msrilcamscliss

».6411. Bremen, S. Juni IN einer Karikatur der angelsächsischen Zeitschrift „Punch" vom August des Jahres 1898 (!) hat der Zeich­ner Europa „als Dame", in einem Garten sitzend, dar­gestellt; ein Herr, dessen amerikanische Herkunft sein hoher, sternenbesäter Hut demonstriert, nähert sich der Dame Europa und wird von ihr angesprochen: „Wem verdanke ich das Vergnügen dieser Störung?" — Ant­wort: „Madame, mein Name ist Onkel Sam", worauf die neue Frage lautet: „Sind Sie irgendwie verwandt mit dem seligen Colonel Monroe?" Diese Anspielung aus die Nichteinmischungsdoktrin des Präsidenten Monroe sollte die seltsamen Sprünge der amerikanischen Expansionspolitik bei der vorangegangenen Besetzung der Philippinen ironisieren. Ende 1897 hatte nämlich der USA.-Präsident McKinley im Zusammenhang mit dem Beginn des amerikanisch-spanischen Krieges feier­lich versichert: „Ich spreche nicht für die gewaltsame Annexion der Philippinen, weil diese Annexion gegenüber unseren moralischen Gesetzen ein verbrecherisches Vorgehen wäre". Bei den Pariser Friedensverhandlungen des Jahres 1898 entdeckten die nichtamerikanischen Beteiligten jedoch zu ihrer lleberraschung, daß die „Moral" des Onkel Sam inzwischen einen kleinen Knacks erhalten hatte, denn des Präsidenten McKinleys „bescheidener, nur Handels­interessen dienender" Anspruch nahm plötzlich gegenüber

der südostastatischen Inselgruppe folgende zugegebener­maßen kriminelle Form an: „Die USA. können nicht

weniger fordern als die Abtretung der vollen Rechte

(nördliche Philippinen-)

haben sie Schiffe gestohlen,.— den Franzosen in diesem Krieg allem Werte von 120 Milliarden Franken

so

haben sie Gold ßestohlen und Kolonien. Die Portugiesen, die Spanier, die Holländer, die Dänen und die Fran­zosen wissen ein Lied über englische Treue zu singen.

Die französischen Besatzungstruppen in Syrien haben den Kampf aufgenommen und suchen Widerstand gegen einen nichtswürdigen Eindringling zu leisten, dem sie .im vorigen Jahr noch mit Leib und Leben zur Seite standen. Jetzt erhält der Franzose einen Tritt in die Seite. Das ist Britanniens „Dank" und „Treue".

SlraßenkSmpfe In VagSad

du. Rom, 8. Juni (BZ.-Eigenbericht). Die Lage im Irak gestaltet sich, nach italienischen Berichten, überaus verworren und unklar. Obwohl die Engländer immer wieder erklären, daß die „Ruhe und der normale Zustand" im ganzen Lande zurückgekehrt seien, stehen nur gewisse Gebiete unter ihrer tatsächlichen Herrschaft, während nicht nur in abgelegenen Gegenden und an den Randgebieten, sondern auch in den Straßen von Bagdad selbst der Kleinkrieg weitergeht. Der neue Ministerpräsident von Englands Gnaden „inspizierte" die Hauptstadt unter einer starken Eskorte britischer Panzerwagen, gab bereits resigniert die öffentliche Erklärung Fb, daß der Befehlshaber der englischen Truppen der ausschließlich Ver­antwortliche sei. Obwohl in der Hauptstadt seit dem Einzug der Engländer Belagerungszustand herrscht und Radio Bag­dad eine Verlautbarung der Besatzungsbehörden bekanntgab, wonach binnen 24 Stunden alle Waffen abzuliefern seien, kommt es in den Straßen der Stadt fortgesetzt zu Zusammen­stößen und Schießereien. Arabische Stoßtrupps greifen bri­tische Soldaten und die in Bagdad lebenden Juden an. Meh­rere jüdische Geschäfte wurden demoliert. Die britischen Be­satzungsbehörden verhafteten daraufhin in ihrer Ratlosigkeit den Polizeidirektor von Bagdad. Weitere Beamte und Offiziers wurden ihrer Funktionen enthoben und teilweise unter der Anschuldigung der Englandseindlichkeit ebenfalls verhaftet. Ueber die Lage im Osten des Landes erfährt man, daß die Engländer noch nicht einmal die ganze Küste "im Bereich

von Basra unter ihre Kontrolle zu bringen vermochten. Im Gebiet von Mossul haben 4VÜ irakische Frcischärler die briti­schen Streitkräfte angegriffen.

»wenn die USft. glaubten ..

Tokio, 8. Juni. Der Sprecher des Tokioter Marinevimts Hiraide betonte seinen Zweifel über die Wirksamkeit des Patrouillenshstems, das von der amerikanischen Regierung vertreten werde. Wenn die Vereinigten Staaten glauben, daß Großbritannien ihre erste Verteidigungslinie ist, müsse eine größere amerikanische' Flotte im Atlantik zusammen­gezogen werden, sagte Hiraide. Andererseits, fügte er hinzu, wenn die Vereinigten Staaten Wert darauf legen, den anti- japanischen Widerstand des Tschungking-Regimes zu stützen, seien sie gezwungen, eine starke Flotte im Pazisik zu halten.

Röosevelt hält es für zweckmäßig, auf die Warnungen Tokios vor gefährlichen Abenteurern und aus eine offiziöse Erklärung, daß Japan keinen Krieg mit den USA. wünsche, mit Nadel­stichen zu reagieren. Ferner nimmt Botschafter Winant mit der von Churchill überbrachten Forderung nach „herkulischen" Hilssanstrengungen der Vereinigten Staaten einen erheblichen Teil seiner Zeit in Anspruch. Es ist interessant, daß die in Zusammenhang mit Winants Mission kursierenden Gerüchte den Präsidenten zu einem Dementi der Behauptung veran­laßten, Churchill habe einen SOS.-Nuf an ihn gerichtet.

knglands tristen; steht auf dem Spiel

fllarmrufe ffore VMlias und Veaoerbrooks, fllle Velriebe unter flusnalimezustand , Ne letzten „sreitzeiten" beseitigt

kn. Stockholm. 8. Juni. (BZ.-EigenberichtZ Ganz England hallt wider von dem Geschrei nach Mehrpro­duktion. Neben der Absicht, die Kretadebatte abzudie­nen, wirken sich hier sehr ernste Auskünfte über sin­kende Produktion?ergebn!sie aus, die offensichtlich alar­mierend gewirkt haben. Als erster enthüllte Höre Be- lsiha, daß die Produktion in Fabriken. Häfen und Werf- ken mit beunruhigender Schnelligkeit gefallen sei. Es sollen Ätüt» üdö?

!°n mit beunruhigender «chneu,greii g,e>ut^" lolgsn pessimistische Vergleiche der „Daily Mail über die Flugzeugproduktion in Deutschland, EnMnd und den Vereingten Staaten. Arbeitsminister Bevin erließ

-veieillgien «Liaaien. ------

einen Appell an die Arbeiter zu vermehrten Leistungen.

D-r Unterstaatssekretär im Marineministerium, Fiet- Her, erklärte soeben in einer Rundfunkrede. „Dur^- halten ist zwar eine glänzende Eigenschaft, aber mqi ausreichend im heutigen Krieg. Wir müssen einen Krieg »°nz neuer Art führen, in dem es nichts anderes gidt als schnelle Auffassung und totale Arbeit. Unsere, ganze EMenz steht auf dem Spiel. Bisher ist allzuviel da- die Rede gewesen, daß wir auch früher schwere Zeiten durchgemacht, aber stets die letzte Schlacht ge-

ourcygemacyl, aoer siers oie Wonnen böii°„ nr- Mi-b-i-loo» kann nur durch beoeu-

, - »-usteie nno ersviarriiyece —

ser vermieden werden."

In einem erneuten Rundfunkappell an Kanada vom Sonntag erklärte Lord Veaverbrook, England müsse mit Situationen rechnen, in denen zwangsläufig die Mög­lichkeit zu eigener Waffenproduktion ernsthaft beein­trächtigt würde. Deshalb brauche England soviel Kriegsmaterial von Kanada, Kriegsmaterial jeder Art, Tanks, Flugzeuge und alles, was die kanadische In­dustrie liefern könne. „Wir brauchen Geld, um Tanks

und Flugzeuge zu bezahlen, und Männer, die sie len ken. Der jetzt

jetzt bevorstehende Kampf ist ein Kampf, in dem das englische Volk nur siegen oder sterben kann. Es gibt keine Umkehr. Darum spähen wir nach Westen, warten auf Schiffe und blicken hoffnungsvoll auf alles, was unser Dominion Kanada in seinen Fabriken und in seinen gewaltigen Kraftquellen für uns tun kann." Solche geradezu verzweifelten Appelle sind deutliche Alarmsignale. Ein weiteres Symptom liegt vor in der Einsetzung des „Generaldirektors sür menschliche Ar­beitskraft". Die Zentralisierung der Kontrolle über alles verfügbare Menschenmaterial für die Wehrmacht, die Kriegsindustrie und andere Aufgaben geht nach schwedischen Meldungen auf den immer fühlbarer wer­denden Mangel an Arbeitskräften in vielen Industrien

soll, der frühere Staatssekretär im Innenministerium,

Jnce, der Erfinder des englischen Systems für Rekru­tierungen. hat weitgehende Vollmachten erhalten. Er soll vor allem die Beschwerden beheben, wonach die Armee zuviel Personen einberufen habe, die für effek­tive Produktion unentbehrlich seien. Die bisherige Me­thode, die Mißstände des Weltkrieges durch Rekrutie­rungen gesamter Altersklassen vermeiden zu wollen, hat sich nicht bewährt. Am schlimmsten steht es in den

Kohlengruben, deren Arbeiterstamm um mehrere huw

-. ^ '

derttausend Mann gesunken ist. Aehnlich schlimm steht es auch im Baugewerbe, dessen Arbeiterstamm um 40 Prozent gesunken sein soll.

Die neuen Maßnahmen gehen unter anderem so weit, daß auf jeder Grube ein Komitee eingesetzt wird, das jede versäumte Arbeitsstunde prüfen und Strafen ver­hängen kann. Als Ziel der ganzen Aktion wird es in London bezeichnet, durch einen großen Planhausßalt zur wirksamsten Ausnutzung aller verfügbaren Kräfte die Wiederholung solcher Niederlagen wie in Griechen­land und Kreta unmöglich zu machen. Churchill greift also immer mehr zu offenen Diktaturmaßnahmen, um

unter rücksichtsloser Ausmerzung aller angeblich „d'emo-

tung aller Kräfte zu zwingen.

und die Souveränität über die ^

Insel Vuzon". Die Washingtoner Imperialisten enthüll­ten dann vollends ihre Absichten, als in Paris ein amt­liches Telegramm an die Delegierten der Vereinigten Staaten folgenden Inhalts eintraf: „Die Besetzung von Vuzon allein steht außer Frage. Unter dem Beweg­grund der Pflicht und Menschlichkeit (!) ist die Besetzung des ganzen Archipels oder nichts zu fordern. Das letz­tere ist unzulässig, und das erstere muß daher gefordert werden." Ein klassisches Beispiel für die skrupellose Ver­leugnung offiziös verkündeter politischer Grundsätze sei­tens amerikanischer Staatsmänner, ein Exempel al­so, das sich offensichtlich auch Franklin Roosevelt für die systematische Verletzung seiner beim Ausbruch des britischen Krieges erneut proklamierten Neutralitäts­pflicht zur Richtschnur gewählt hat!

Die Neutralitätsregeln des Völkerrechts gebieten iv Kriegsfall Nichtbeteiligten hinsichtlich der Veachtun gewisser zwischenstaatlicher Rechtsgrundsätze eine gleich artige Behandlung der Kämpfenden. Jedenfall sind militärische Aktionen zugunsten einer der krieg führenden Mächte mit dem Wesen der Neutralität un ihrer Rechtsnorm unvereinbar. Die Urheber des ameri konischen Englandhilfe-Eesetzes glauben aus ihrer vei hängnisvollen Überheblichkeit heraus nicht nur, sic über jenen klaren Tatbestand einfach hinwegsetzen z können: sie versteigen sich sogar zu einer sophistische „Begründung" ihrer Frivolität durch willkürliche Au- legung entsprechender internationaler Abmachung« Den Vogel hat bei diesem grotesken Unternehmen an­gerechnet der Ratgeber Roosevelts abgeschossen, de eigentlich eine lückenlose Kenntnis der Rechtsmaterie uu ein unbestechlicher Rechtssinn schon von Amts wegen vo allen übrigen Männern bes Weißen Hauses auszeichne müßte. Wir meinen den Generalstaatsanwalt und Justi? minister der USA., Jackson, der in einer seltsamen Den! schrrft die unhaltbare Auffassung seines Herrn übe Neutralität und Kriegführung durch Zurückgreifen ai den argentinischen Kriegsächtungspakt vom 10. Oktobe 1933, den sogenannten Saavedra-Lamas-Pakt, zu stütze

versucht. Argentinien, Brasilien, Chile, Uruguay, Par nd Mexiko waren die ursprünglichen Unterzesi

ner des Vertragswerkes, das die strikte Politi? «> Nichteinmisckung zum allgemeinverbindlichen Prinz erhob und dem auch die Vereinigten Staaten neb zahlreichen europäischen Ländern ihre Zustimmung n>> versagten. Es kann unmöglich angenommen werden, d Justizminister Jackson den Paragraphen 3 des Pakt von Vuenos Aires nicht genau gelesen hat; wir woll hier aber gern einige Gedächtnisstützen bereitstelle D;e Vertragsschließenden verpflichteten sich in dies! wichtigsten Teil des Abkommens, im gegebenen F> „alle Anstrengunßen zur Aufrechterhaltung des Friede zu machen - rn ihrer Eigenschaft als Neutrale würd sre den. „Einfluß ihrer öffentlichen Meinung anwendk o h n e IN irgendeinem Fallezurdiplom tischen oder bewaffneten Internen tic ' Muß der Eeneralstaatsanwalt Noo velts tatsächlich erst darauf aufmerksam gemacht werd« daß er mit dem Ignorieren des eindeutigen Sinnes d Saavreda-Lamas-Abmachungen einen recht peinlich, um nicht zu sagen blamablen Eindruck hinterläßt?

...Ames Roosevelt' der Sohn des USA.-Präsident, suhlte sich vor einiger Zeit dazu berufen, an die Lehr, schuft seines Landes die dringende Aufforderung zu ri .»defaitistischeu Stimmung" unter der noi amerikanischen Jugend Einhalt zu gebieten. Die jung Leute dursten, so argumentiert dieser frühreife Jisi ling. kemöm unamerikanischenismus" huldigen, sc

IMIllilttIttIMlittIMIItttllllUIllllMMlillllilllllllttIMUMMMMlIIIIIIMIlMIIttMl

vnissr rasosspLvssL

Die deutsch- Luftwaffe versenkte in sieben Taaen 10° »W VNT., wertvollen feindlichen Handels-Sü M°»eHrund. "-Boot Wckt° 7 Schisse aus

Englisch- Truppen überfielen ihre ehemaligen Ver beten in Syrien.

lr°nz°sisch-n Insel Gouadel kommen"*""^ schlössen U«A. und Frankreich ein

Hore-B-lisha und Beaverbrook lassen erneut Alarn

DerdBurenverräter Smuts soll Oberbefehlshaber in

In Lemwerdcr ereignete sich ein schweres Einsturz»» und Rapid gelangten in die Endrunde u» deutsche Futzballmcistcrschast.

Werder und Tura siegten in ihren Tschammer-4

n der Bremer Kampfbahn wurden zu B-gini ampflpielwoche prächtige Leistungen geboten.