Ausgabe 
(30.5.1941) Nr. 149
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Wie

°ch°n. 2» d°, -Z"«-

,, " tzK,

?" ?«' W

'^LLch

w- Dividend!"'"?,>" .-"Mchiiiien °1?--

B--lin.

"d-'n und' Nach«iM°' -- U

-''.LÄA'!.'?.!-

b»<M RM 'mü,n iU

k°"°°r° Z°>. °°°?^

7 "-r L? 8 r

daß ^i- Nnchfv^n?/?^ k l«1 für dm n»d-2H*-it, -iM i-t-°g! i Nd

, "?d RüGLnl"?^'^» l. -m- Dividend?«,» z^"«

)°°d-Is,amm-e in ,

"g der Deutiten «richt geh« Nr e??' KU-d-Mhi --» K

>?tg°iicht-pnnN° L ie ,»K ft-h- nach dein »lieg es,, an Sand-lsi-nn-ge jeiM H haben, seine SchiiMd, A

r §rrinn in Iritin-We^

>er lautende N/rproieniiae -sn, Folg! Ill Hix 1b. Dezember IM. M

rr Vevisenkuch

lgu

Italien

Japan

Jngvslawien

Kanada

Renseeland

Norwegen

Portugal

Schweden

A>«

Sek

«q

V

'dM

!«

»IRl

lL

d«1I

3«

M

II,«

Si!

St,w

85

W

I»

SA

8

r«

Slowakei

Spanien

Südafrika

Türkei

llruguag

Per. Staat. n.A.

i des deutschen P-riechmBtz

!it Wirkung vom A. M Al i Diskont um V> W. »I! 8.

Zon Schiffahrtspapiem »'-In rt 151 gehandell. sm) i»ie> yd plus l», Pzt. alt M >ü «>/-. Bon den übrige» »u» r etwas niedriger »mMi b» Kurs von 368 aus dem se­ht.

en die Alli-nmörlt- m->»« im Berlauf bröckelte» die » Stahlwerle »otieite» l« » oren 3. Lonli-Eummi lv, ce- -Borzugsaktien l «>d ÄW kgänge um bis zu V, N''5 mit plus 4V> geM A , stiegen um !>/, mb W'V ,e des Berkehrs I-»»t-»,R" - Stahlwerke schl-ü-n »? >?! utlich traten g-M d-« !>» W. mugten schleeglich L Ht. >P

serkel und 136 LS"s»'"HA !-l: 5-6 W°«-n 6-16 W-ch-u all »7« .'s? b). »äus-ischl--l»-i - » ^ kr„»t-7sck>weme: bis R ^

»I nt 7 mal wöchentlich

^Sbezug M 2^0 rinschl. 8u- .-ffnebltstr'- PosibezuaSprels mono«.

Ä M leinst- »0'^ P°st-

„Egs-l-btikrl ,-Bgl. 42 Be- n-IIaeld. Bezugspreis Ist Im voran« Aar. Posts-b-ck-S->niburg 17272 . «,nr Behinderung der Lieferung „K,fertigt keinen Anspruch aus «SchaSIung des Bezugspreise«. «erlaa ' NK,-Gauverlag Weser- sg,« GmbÄ-, Bremen, Teeren 6 - 8 . -lernspr.- Z 4121 , Nachtr. u. Sonnig, -"ei is. Sprech z.: Verlag: werktl. , 2-15 Uh« Schriftlelwng Diens­tag und Freitag 12 -/»— 13 '/, Uhr.

Meiner Muno

parteiamtliche Hageszeitung

vas flmtsblatt des Negierenden vllrgermeisters der Freien kjansestadt Vremen

M

Anzeigen - Grundprrsslk'k

Die 1 nun hohe und 22 mm breite Zeile im Anzeigenteil 13 ^ 4 . Die 78 mm breite und 1 mw be>t>e Zelle im TertteN 75 H 4 ErmSß Grundpr. (für Klein- u. Famillenanzeig. u. a. sowie sonstige Beding. Preis!, v Nachlaßstaff. 6 . Für Anzeigen durch Fernspr. keine Gewähr. Annahme­schluß 16 Uhr: sonnabends 14 Uhr. GeschSftsst.: Bremen: Teeren 6 / 8 , Fernspr. 5 41 21 . Nachtruf u. sonn­tags: Fernspr. 51115 ; Obernstr. 86 , Fernspr. 541 21 . Vn Shke. Mühlen- damm 2 . 8 n Hemelinqen Bahnhof- str. 6 , Ecke Poltltr^ Fernspr. 43458

der Nationalsozialisten Bremens

flmUiches verkünüungsblatk des Neichsstattlialters in Oldenburg und Vremen

Nr. 149 / l l.Zalirgang

Freitag, Z0. Mai 1941

kinzelpreis IS Nps.

Versolguna des Feindes aus Kreta

SuLa-vucht von britischen SlreiikrSsten frei / wettere S 2 V 00 VN 1 ...

fluosallaktion bei robruk vereitelt

Berlin» 28. Mai.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Durch Kreuzerkrieg in überseeischen Gewässern verlor der Feind 52VVV BRT. Handelsschisssraum. Hiervon wurden 41888 VRT. durch ein Kriegsschiff versenkt, das damit insgesamt über 188 888 BRT. vernichtet hat. Das Schlachtschiff „Bismarck" schob am Abend des 24. Mai fünf britische Flugzeuge ab, versenkte in der Nacht zum 27. Mai einen der angreifenden feindlichen Zerstörer und schob einen weiteren in Brand.

Aus der Insel Kreta verfolgen deutsche Eebirgs- iruppen nach erfolgreichen Kämpfen den geschlagenen Feind. Sie erreichten die Bucht von Armini und brach­ten wiederum eine gröbere Anzahl Eesaugener ein. Die bisher von den Briten als Flottenstützpunkt benutzte Suda-Bucht ist vom Feinde frei. Die deutsche Luftwaffe griff auch gestern mit stärkeren Verbänden von Kampf­und Sturzkampfflugzeugen britische Stellungen an der Nordküste Kretas wirksam an und versenkte im See­gebiet der Insel ein Handelsschiff und ein Vorposten­boot. Flakartillerie schob zwei britische Kampsslugzeuge ab. Italienische Truppen landeten auf der Insel Kreta.

In Nordasrika wiesen die deutsch-italienischen Truppen erneute örtliche Aussallversuche der in Tobrul eingeschlossenen Briten unter Verlusten für den Feind ab. Deutsche Kampfflugzeuge belegten Munitionslager des Feindes bei Tobruk mit Bomben, die mehrere Explo­sionen hervorriefen. Deutsche Zerstörerflugzeuge ver­nichteten ostwärts Sollum britische Panzer und eine

stuf den Meeresboden geschickt

Berlin, 2». Mai. Die britische Admiralität gibt jetzt im Verlust des Unterseebootes „Usl" bekannt. Das U-Boot st so lange überfällig, datz es als verloren angesehen Wer­st, mutz. Mit dieser Mitteilung bestätigt die englische Ad- nalität den ersten U-Boot-Verlust im Mai, während die /,'» deutschen Strcitkräften in diesem Monat als vernichtet Meldeten englischen Unterseeboote drei Einheiten umfassen. ?vn den drei vernichteten englischen Unterseebooten wurden bin deutschen Luststreitkräften ein Boot am S. Mai im See- zebiet von Malta, ein zweites Boot am IS. Mai im See­gebiet von England durch Bombcnvolltrefser versenkt, wäh­rend der dritte Totalverlust in der See- und Luftschlacht am Kreta vom 21. bis 24. Mai eintrat.

Ferner gibt die britische Admiralität den Totalverlust des 8M Tonen großen Schweren Kreuzers „H o r k" zu. In dem amtlichen englischen Bericht wird gesagt, das Schuf sei vor einiger Zeit beschädigt worden und habe sich zur Reparatur in der Sudabucht befunden, als die Schlacht um Kreta begann. Der Kreuzer sei dort verschiedene Male mit Bomben belegt worden und müsse nunmehr als Totalverlust »»gesehen werden. Der Schwere Kreuzer „Bork" war'lS28 dom Stapel gelaufen. Er entwickelte ein« Geschwindigkeit don S2 Knoten und hatte 65» Mann Besatzung. Die Be­waffnung bestand aus sechs 20,3-Zentimeter-Geschützen, acht 10,2-Zentlmeter-Eeschiltzen, autzerdem Flugabwehrgeschiitzen leichteren Kalibers, Maschinengewehren und Tvrpedoausstoß- rohren. Der Kreuzer hatte außerdem ein Flugzeug an Bord. — Bei den Kämpfen um Norwegen war er im April 1S48 durch Bomben deutscher Flugzeuge schwer beschädigt worden.

Schließlich gibt die britische Admiralität den Unter­gang eines Zerstörers der Tribal-Klasss zu. Es handelt sich »m den großen Zerstörer „Mashona", der von einem deut­schen Flugzeug, wie der Bericht der Adzniralität besagt, ge­trosten und vcrscnks wurde. Dabei kamen 46 Mann der Be­satzung ums Lebern Die „Mashona" ist ein ganz modernes Schiff, Sie lies 1937 vom Stapel, Ihre Besatzung betrug 24» Mann, — Ferner ist der griechische Dampfer „Helen a", wie Stesani aus Athen meldet, auf der Fahrt von Korinth nach Saloniki aus eine Mine gelaufen und gesunken.

Die Versenkung zweier britischer Kühlschiffe, eines Frachters und zweier im englischen Dienst fahrender norwegiscl^r Wal- sangschisfe geben Newyorker Marinekreise Associated Preß zu­trüge bekannt. Diese Schisse wurden im Nordatlantik ver­sinkt, Es handelt sich um die beiden Kühlschiffe „Port Wellington" (1»»6ö BRT.) und „City os Winchester" <7I2» BRT,), sowie den Frachtdampser „Kenordoc" (1708 BRT,) Die beiden Walsangkochereien sind „Pelagos" (12 »83 BRT,) und „Öle Wegger" (12 201 BRT.)

Im Hasen von Newhork traf am 28. Mai ein brasilianischer Dampser ein, dar 38 Ucberlebende des von einem deutsckien U-Boot im mittleren Atlantik versenkten britischen Frach­ters „Ena de Larrinaga" (520N BRT,) an Bord hatte. Das versenkte britisch« Handelsschiff „Ena d« Larrinaga" fuhr in einer der großen englischen Gelertzüge, aus denen nach Zweitägiger hartnäckiger Verfolgung durch deutsche Unter­seeboote 18 Schisse mit insgesamt 106»»» BRT. herausge­schossen wurden.

größere Zahl von Kraftfahrzeugen. Nördlich Mars« Matruk geriet ein großes feindliches Handelsschiff nach Bombenwurf in Brand.

Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung versenkten bei Tage westlich Irland aus einem starken britischen Flottenverband heraus einen Zerstörer der Tribal- Klasse und erzielten aus einem leichten Kreuzer einen Bombentreffer. Eine Fernlampsbatterie der Kriegs­marine an der Kanalküste beschoß einen britischen Ee- leitzug bei Follestone. In der letzten Nacht bombar­dierten Kampfflugzeuge mit guter Wirkung britische Häfen an der Südost- und Westküste der Insel. Deutsche Jäger schössen beim Versuch des Feindes, in die be­setzten Gebiete und in die Deutsche Bucht einzusliegen, ohne eigene Verluste vier britische Kampsslugzeuge und

zwei Jagdflugzeuge ab. Der Feind warf in der letzten Nacht mit einzelnen Flugzeuge» im norddeutschen Küstengebiet Spreng- und Brandbomben, die nur ge­ringe Schäden anrichteten. Marineartillerie schoß eines der angreifenden Flugzeuge ab.

In der Zeit vom 22. bis 28. Mai verlor der Feind zusammen 82 Flugzeuge. Hiervon wurden 38 Flugzeuge in Lnstlämpsen oder durch Flakartillerie und 12 durch Einheiten der Kriegsmarine abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen 35 eigene Flugzeuge verloren. Bei den Operationen in Afrika zeichneten sich Major Hecht, Führer einer Flak­kampfgruppe sowie Leutnant Wetter und Leutnant Vogelfang einer Flakavteilung im Erdkampf besonders aus."

Empörung über Sfar Verbrechen

fldmiral Vorlan: „Frankreich — Spielzeug in knglands stand gewesen"

jb. Paris, 3». Mai. In einer amtlichen Verlautbarung der französischen Regierung über das gemeine englische Atten­tat gegen den tunesischen Hasen Ssax wird festgestellt, daß die französische Oessentlichkeit über den neuen englischen Ueberfall um so mehr empört sei, als der „Zweck" dieser Aktion überhaupt nicht zu verstehen ist. Die Liste der be­rechtigten Anklagen Frankreichs gegenüber England, so heitzt es in der amtlichen Verlautbarung weiter, wächst mit einer beunruhigenden Schnelligkeit.

Nach den Angrisfen aus Mers-el-Kebir am 6. Juli 1S4V, aus Dakar am 23. Dezember 184», auf Nemours am 3». März 1941 hat nun die Bombardierung von Ssax ebenso wie die Bombardierung von Marseille nur die sranzösiscke Bevölkerung getroffen, die keine Möglichkeit der Verteidigung hat. Diese wiederholten Verletzungen des internationalen Rechts erschwe­ren nicht nur die Lage, in der sich Frankreich befindet, sondern sie haben auch psychologische Wirkungen bei der betroffenen Bevölkerung, England müsse sich darüber klar werden, datz durch diese Völkerrechtsbrüche das Nationalgesühl der Fran­zosen gegen England aufgereizt werde. In Vichh verweist man mit Empörung aus eine Veröffentlichung des amerika­nischen „Christian Sience Monitor" hin, der die veränderte Haltung der englischen Regierung gegenüber Frankreich be­leuchtet.- Danach beabsichtige die englische Regierung, ihre Blockadematznahmen aus alle französischen Gebiete auszudeh­nen; ferner werde die Absicht geäußert, französische Einrich­tungen zu bombardieren. Diese gefährlichen Pläne Londons, so wird in Bichh bemerkt, werden von der englischen Presse unterstützt. Die Regierungskreise in Vichy sind durch diese englischen Kriegsausweitungsabsichten nicht überreicht, sondern erklären, daß an solchen Verzweiflungsakten die schwierige Lage Englands immer deutlicher erkennbar werde. Der Standpunkt der französischen Regierung bleibe jedoch un­verändert der gleiche, wie er von Marschall Petain und Ad­miral Darlan festgelegt wurde. Frankreich werde überall, wo es angegriffen werde, durch energische Gegenschlägs seine Gebiete und seine Bevölkerung verteidigen,

Admiral Tarlan hak der Zeitung „Gringoire" Er­klärungen abgegeben, in denen er sich mit der Schuld Eng­

lands auseinandersetzt. Darlan sagt wörtlich: „England ist der Anstifter dieses Krieges. Wir sind in seinen -Händen nur ein Spielzeug gewesen," Von 1919 bis 1938 hatte Eng­land, getreu seiner jahrhnndertjährigen Politik sich bemüht, Frankreich zu hindern. Gewinn aus dem Sieg von 1918 zu ziehen. Durch den „Betrug" des Völkerbundes habe Eng­land mit allen Mitteln versucht, Frankreich zu schädigen und militärisch zu schwächen. Dabei habe England ,,den Grundsatz der Gleichberechtigung" als Trick benutzt, aber es habe sich gehütet, diesen Grundsatz auf sich selbst anzu­wenden, Durch den Vertrag von Washington im Jahre 1922 sei es, geglückt, Frankreich und Italien eine unerträgliche Beschränkung der Kriegsslotte auszuzwingen. Im weiteren Verlauf seiner Erklärung legt« Admiral Darlan dar, daß der Egoismus der englischen Politik ein unmstötzliches Ge­setz sei. Er erinnere sich noch sehr gut, so erklärte Admiral Darlan, eines Gespräches, das er vor Jahren mit dem Ersten Lord der britischen Admiralität Alexander gehabt habe, da­mals habe Alexander die Stirn gehabt zu sagen: „Sie müssen verstehen, daß ein Erster Lord der Admiralität nicht ruhig schlafen kann, so lange es noch ein französisches U-Boot im Aermel-Kanal gibt," Obwohl England von 1936 an Angst vor Deutschland hatt«, so habe es doch immer Unruhe gegen­über der französischen Seemacht empfunden und sich ständig bemüht, die Pläne der sranzösischen Seerüsiungen zu durch­kreuzen, Erst von 1938 an, als Englands Kriegspläne fertig waren, habe die englische Regierung die sranzösischen See­rüstungen geduldet, 1939 habe England inständigst gebeten, die französische Admiralität möchte den Bau der sranzösi­schen Linienschiffe beschleunigen. Der gleichen Schisse, die England dann 194» nach dem Waffenstillstand zu vernichten suchte. Admiral Darlan schloß seine Erklärungen mit dem Hinweis auf die vielen Fehler, welche die sranzösischen Re­gierungen von 1919 bis 1939 begangen haben, „Wir spielten den Gendarm von Europa mit Papierstieseln, mit Säbeln aus Karton und Jahrmarktspistolen". In diesen Tagen müsse sich Frankreich der Ereignisse vor einem Jahr erinnern, daß die Armee trotz aller Tragik einen Mut bewiesen habe.

Im seuer einer sechsfachen Sperre

kickse sestftettungen zur neuesten lsturchttlschen Fttustonskampagne

xb. Berlin, 29, Mai, (BZ,-E!genbericht.) Die englische Presse bereitet in ihren Schlagzeilen wie in ihren Artikeln auf die ganze Schwere des befürchteten Verlustes der Insel Kreta vor. Um nun dieser bitteren Situation zu begegnen, hat Churchill den verzweifelten Versuch gemacht, doch noch Kapital zu schlagen aus der Auseinandersetzung des einen deutschen Schlachtschiffes mit einer in jedem Fall überlegenen Vielheit der englischen Gegner, die schon vorhanden war im siegreichen Gefecht der „Bismarck" bei Island, Dieser ver­krampfte Versuch Churchills nimmt folgenden Weg: Weil es den überlegenen englischen Seestreitkräston gelungen sei, die „Bismarck" zu stellen, deshalb sei jetzt der Ozean gleichsam wieder sreigefegt von den Gefahren für die britische Schiss- sahrt, —Es ist echt Churchillsche Methode, die aus dke Ge­dankenlosigkeit seiner Zeitgenossen spekuliert. In Wirklichkeit hat sich an den vielfachen Gefahren, die im Rahmen der sechsfachen Sperre sür die englischen Zufuhren aus Uebersee besteht, durch das letzte Seegefecht nichts geändert.

Die sechs Gefahrenzonen sind folgende: 1 Draußen auf dem Ozean die Zone der Handelsstörer, in der deutsche Ueber- wasscrstreitkrästs Versorgungsschiffe Englands zu treffen wissen. Dabei ist von Bedeutung, daß nicht der Ausfall des versenkten Schiffsraums allein die Zufuhr stört und mindert, sondern daß darüber hinaus die Verlegung der normalen und kürzesten Verbindungslinien das Herankommen der Zufuhren verzögert. 2. Es folgt die U-Bootsperre, die sich von Island

bis nach Westafrika hinzieht, in der Geleitzüge häufig schon im Anmarsch zerschlagen werden. 3, Im Sperrgebiet um England wirken neben den U-Booten unsere Fernkampfbomber und beteiligen sich an der Vernichtung lebensnotwendigen Schiffsraums. 4. In den Küstcngewässcrn um England treten dann zu den U-Booten und Bombern als neuer Gegner die deutschen Schnellboote, die in kühnem Angriff Einzelfchiffs zu packen wissen. 5. In den Hafeneinfahrten drohen als neue Gefahren kurz vor der Ankunft am Quai die Minensperren, die immer wieder durch unsere Lustwaffe erneuert werden. Im übrigen stehen die Hafeneinfahrten stark unter der direk­ten Kontrolle unserer Bomber. 6, Schließlich ist kein Dampfer, der einen englischen Hafen erreicht hat, dort vor dem Zu­griff der deutschen Bomber sicher — und wenn wir die Transportlinie uns verlängert denken, so ist schließlich selbst das ausgeladene Material in den Lagerschuppen bei An­grisfen unserer Flugzeuge noch der Vernichtung preisgegeben. Was in der sechsfachen Feuerzone der deutschen Blockade an seindlichem Schiffsraum vernichtet wird, zeigen besonders deutlich die letzten Monate. Sei Februar sind in jedem Monat über 7»» »00 BRT. Handelsschisssraum vernichtet worden, und in diesem.Monat sind schon nach den bis jetzt vorliegen­den Meldungen 7»»»»» BRT, überschritten. Die Schlacht im Atlantik geht weiter, Sie bedeutet den Griff an die Schlag­ader der britischen Insel.

fltte Bocks in öibraltar voller liavaristen

Karle wakrlzeit in Noten — Vrltische Kriegsschiffe liegen in USff. — Verkekrsfchrumpfung im Panama-Kanal

>u>. Rom, 29. Mai. (BZ, -Eigenbericht). Die beschädigten britische» Kriegsschiffe in den Docks von Gibraltar haben am Mittwoch neuen Zugang erhalten. Ein 56»6-Tonnen» Kreuzer und ein Zerstörer, die schwere Havarien auswiesen, wurden nach italienischen Meldungen in den überfüllten Arsenalhasen eingeschleppt.

Das Bild der Schiffsruinen in allen verfügbaren Docks Zwischen Alerandria und der nordamerikanischeu Atlantik- uffke, das sich aus die Dauer nicht verheimlichen läßt, werde °)e britisch« Admiralität und Churchill, so sagt man in Jta- dazu zwingen, nach und nach weitere De*nff'a^uzu-

uen, dazu zwingen, nach und nach weitere BeriUsie zuzu­geben, Ter Aussall von els Kreuzern und acht Zerstörern 'n den Gewässern um Kreta werde auf dies« Weise dem englischen Volk in vorsichtigen Teilgestän-dnissen beigebracht.

In Norsoll (USA.) liegt der schwerbeschädigte britisch« Flugzeugträger „I l l u st ri o u s", wie in Lissabon aus zuverlässiger Quelle bekannt wird. Die Wiederinstano-

Mmgsarbeiten werden über acht Monate beanspruchen. In «oiton (Massachusetts) liegen drei ebenfalls schwerbeschädigte britische Schiffe, deren Wiederherstellung mindestens vier Mo- natc in Anspruch nehmen wi«. Ferner wird bekannt, daß ttmlcnisäsc Kampfflugzeuge Treffer auf dem britischen Kreu- .„Glasgow" erzielt haben, INS, meldet aus London, -nvoievclis Erklärung, England verliere zurzeit dreimal mehr als es durch Neubauten ersetzen könne, habe im britischen Unterhaus bereits Widerhall gefunden. Ein Ab­

geordneter forderte eine Aussprache-über die gesamte Schisfs- srag« „angesichts der beunruhigenden Erklärung, die jenseits des Atlantik gemacht worden sei". Lordsiegelbewahrer Attlee gab die unbestimmte Antwort, die Regierung sei zu einer Debatte bereit.

Im März 1941 wurde der Panamakanal nur noch von 4» britischen Handelsschiffen durchsahren, wovon nur 14 sür England bestimmt waren. Gegenüber den Ziffern vom Februar 194t bedeutet dies einen Rückgang um 3V Pro­zent und gegenüber den Ziffern vom März 194» mit 101 Schissen einen Rückgang um über 6» Prozent,

Aus Rio de Janeiro werden die Ziffern über den Schiffs­verkehr der Häfen Rio de Janeiro und Santos in den letzten vier Monaten bekannt. Danach erfolgte im Hasenverkehr von Rio de Janeiro für diesen Zeitraum ein Rückgang von 2 91V7Ü2 To, im Vorjahre aus 2 146 196 To. und im Hasen­verkehr von Santos von 2 965 621 To. auf 1 895 787 To. Weiter verstärkt zeigt sich der Rückgang der britischen Flagge, deren Anteil am Saienverkehr von Rio de Ja­neiro von 238 129 To, in den ersten vier Monaten 194» aus 122 941 To. in diesem Jahre, also um fast 5» Prozent, und im Sasenvcrkchr von SantoS von 385 197 aus 9» l»7 To., also um säst 75 Prozent, siel Der durch die Erfolge der deutschen See- und Luststreitkräfte im Han­delskrieg gegen England bewirkte gewaltig« Schiffsraumäus- sall sür England wird auch aus diesen Ziffern klar er­kennbar.

n ^ ?us Vichh gemeldet wrrd, hat die Erklärung des Unter staatssekretars rm Forergn Ossice, daß England es ablehnt weiter« Navhcerts sür französische Schisse aus­zustellen, in zuständigen französischen Kreisen kein Befremden ausgelöst, da die Engländer die bisher von ihnen selbst aus­gestellten Navhcerts nicht respektiert haben. Man weist in

hin, daß zwischen Frankreich und U«A, Abmachungen bestanden bezüglich der Versorgung Frankreichs durch NSA., und daß die Engländer für diese Transporte Navhcerts ausgestellt haben, Man legt sranzösi- scherscits Wert auf die Feststellung, daß die Engländer trotz dieser Navhcerts eine Reihe von sranzösischen Schissen ge- kapert haben, so u. a, den Tanker „Sche he re z a d e" Frankreich hab« in allen diesen Fällen durch die Vermittlung der Vereinigten Staaten protestiert. ^

Ein amerikanischer Journalist, der sich auf einem eng- befand, als die englischen Kriegsschiffe Plötzlich von Kairo aus zum Schutze Kretas eingesetzt wer- den mußten, liefert einen sensationellen Bericht über die Kampfe, die sich vor Kreta abgespielt haben. Er ist von der

^itosigkeit der britischen Einheiten gegen dre deutschen Luftgeschwader rasch überzeugt worden. Um die englischen Verluste dem britischen und nordamerikanischen Publikum etwas begreiflich zu machen, verbreitet er aller­dings willkürliche Schätzungen über den Ein atz der deutschen e Bomber, ^

Aa«Eee«/il LÜe Ais«

Von unserem pariser kvlitarbstter loset IZsr 6 olt

Die englandhörige Kriegspartei, die Frankreich in den Krieg gestürzt hat, war bekanntlich weitgehend ver- judet oder von Juden abhängig. Was an gesunden Rasseinstinkten in Frankreich lebte, wurde von dem Augenblick an scharf verfolgt, als die Kriegshetzer die Oberhand gewannen. Im April 1839, fünf Monate vor der Kriegserklärung, brachten der Freimaurer Sarraut, damals Innenminister, und der Jude Mandel, damals Kolonialminister, ein Gesetz ein, das für jede juden- feindliche Aeußerung Gefängnisstrafe androhte. Be­kannte nationalgesinnte Schriftsteller wurden bestraft, Zeitungen mit antijüdischen Aeußerungen beschlagnahmt und unterdrückt, und die Zensur wachte peinlich genau darüber, daß nicht einmal zugeströmte Auslandsjuden als solche bezeichnet wurden, sondern als „Fremde".

Als nach dem militärischen Zusammenbruch die Rolle der Juden in Frankreich aufgedeckt wurde, bildete die öffentliche Diskussion der Judenfrage eines der Haupt­themen. Die Forderung nach einer antijüdischen Gesetz­gebung wurde allgemein. Bezeichnenderweise war aber die erste antijüdische Maßnahme des neuen judenfreien Regimes nicht die Aufhebung des Dekrets Sarraut- Mandel, sondern die Aufhebung des Lremioux-Dekretes vom 24. Oktober 1870, das den algerischen Juden vor den eingeborenen Arabern die Vorzugsstellung eines französischen Staatsbürgers gegeben hatte. Damals, im siebziger Krieg, gab die Pariser Regierung dem Druck oer algerischen Juden, die zahlenmäßig sehr stark sind, nach, um die Araber in Anbetracht der Kriegslage leich­ter im Zaume halten zu können. Die damals zu Fran­zosen gestempelten Juden Algeriens und ihre Nachkom­men waren 1948 jedoch mit dem Wafsenstillstands- ersuchen Pötains durchaus nicht einverstanden, sondern forderten im Gegensatz zu den algerischen Arabern, die das französische Staatsbllrgerrecht auch heute noch nicht genießen, daß das -besiegte Frankreich für England, die Hochburg des Judentums, auf afrikanischem Boden wei­terkämpfe. Die algerischen Juden agitierten gegen Pstain und für den Englandsöldling de Gaulle, so daß das neue Regime Frankreichs sich zu Gegenmaßnahmen gezwungen sah.

Hieraus schon wird ersichtlich, daß der im Juni 1940 in Frankreich begonnene antisemitische Kurs nicht durch rassisches Bewußtsein ideologisch begründet ist, sondern einfach einer praktischen Notwendigkeit entspricht. Die algerischen Juden wurden den Arabern politisch wieder gleichgestellt, wobei für vermeintlich zuverlässige Juden sogar noch Ausnahmebestimmungen getroffen wurden. Immerhin ist dieses Gesetz eine entscheidende Wendung in der Haltung Frankreichs, wo bisher die Juden offen oder getarnt wahrhaft geherrscht hatten. Es läßt sich schwer denken, daß in einem Lande wie Frankreich, wo sogar sprachlich das Wort „Rasse" in seiner begrifflichen Bedeutung mißgedeutet wird, eine rassisch begründete Weltanschauung sich Bahn bricht. Aber es ist dennoch interessant zu sehen, wie sich trotzdem eine entschieden judenieindliche Politik entwickelt und sogar entwickeln muß, einfach auf Grund praktischer Erfahrungen, die aus­gewertet worden, weil andernfalls der völlige Zerfall des französischen Staatswesens überhaupt nicht mehr aufzuhalten ist.

Die jüdische Hochfinanz in Frankreich, die während des Zusammenbruchs nach England oder den USA. ge­flohen war, aber ihre jüdischen Handlanger zurückge­lassen hatte, gab offensichtlich den Befehl heraus, Frank­reich irgendwie zu vernichten. Churchills höhnisches An­gebot am Vorabend des Waffenstillstandes, Frankreich unter der Bezeichnung „Union" dem Empire als Do­minion einzuverleiben, war ihm von den in London versammelten französischen und englischen Rothschilds zugeflüstert worden. Wie weit damals die Verschwö­rung gediehen war, belegen die Gerichtsakten des Juden Mandel, der selbst der Familie Rothschild entstammt. Mandel, der vor der Katastrophe innerpolitischer Dik­tator Frankreichs war, versuchte noch nach der Unter- zeichnung des Waffenstillstandes in Franzosisch-Marokko eine französische Regierung auf eigene Faust zu bilden. Wenn die französische Polizei damals auch das Zu­sammentreffen Mandels mit den Abgesandten Chur­chills verhindert hat, so arbeitet dennoch die jüdische Meute mit Pertinax an der Spitze, dem in Amerika Presse und Rundfunk zur Verfügung stehen, in dieser Richtung weiter. Der englische Mord an den französi­schen Matrosen in Oran und Dakar ist Ausdruck der rachsüchtigen Feindschaft, welche das enttäuschte Welt­judentum Frankreich geschworen hat.

Das Regime Pätain mußte daher, wenn es sich nicht selbst aufgeben wollte, Gegenmaßnahme treffen. Anstatt jedoch sofort zu erkennen, daß die in Frankreich ver­bliebenen Juden für das Treiben der Juden in Eng­land und Amerika verantwortlich zu machen sind, scheute sich das Regime nur allzu lange, die Gefahr als eine rassische zu begreifen. Ein von Pätain unterzeichnetes Dekret aberkannte allen während der deutschen Offen­sive ins Ausland geflohenen Franzosen die französische Staatsangehörigkeit und verfügte die Vermögens­konfiszierung. Wohl traf dieses Dekret überwiegend Juden, aber es war noch keine rassepolitisch orientierte Aktion. Erst am 3. Oktober 1940 erließ die Regierung ein Gesetz, das eine Definition des Begriffes „Jude" bringt. „Bei der Anwendung dieses Gesetzes gilt als „Jude" — so wird im ersten Artikel gesagt — wer von drei jüdischen Eroßeltern abstammt oder von zwei jüdi-

Vnssr

Aus Kreta wird der geschlagene Feind verfolgt.

Die deutsche Waffe vernichtete im Kreuzcrkricg erneu 52 6»» VNT. seindlichcn Schiffsraums.

Alle Docks in Gibraltar sind voller feindlicher Havaristen Die britische Bombardierung des sranzösischen Afrika Hafens Sfax hat in Frankreich helle Empörung hervor­gerufen.

Ein Anschlag aus König Feisal II wurde vereitelt.

Der Staatssekretär im Reichswirtschaftsministerium. Dr Landsried, stattete Bremen einen zweitägigen Besuch ab Ter Gau Weser-Eins führte in Bremen -ine Tagung dei Kreisbcauftragt-n sür Altmaterialersassnng durch.

Ueber die Meldepflicht bei Ausnahme und Einstellung d-e Werkzeugmaschinenbaues ist eine Anordnung ergangen

b"» leichtverderblichen Gütern wnrtn die Kuhldienft G. m. b. H., Berlin, gegründet.

Ucberlaiidwerk Nord-Hannover und dem Elcl sllegen^^""^ Ttade ist der Stromabsatz weiter ge