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parteiamtliche Lageszeitung
vas Amtsblatt des legierenden Bürgermeisters der Lreien tiansestad» vremen
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ün^onnwas^reinsmrcher 81115' Obeinslraße 86. Fernspr. 5 41 21 In Syle Mühlendamm Nr. 2
der NattonalsoMisten Vremens
flmlliches Verkündungsdlakt des Neikt,sstattlialters in dldendurg und vremen
Nr. Z58 / g. Jalirgang
Sonnabend, Z0. Dezember 1SZS
Einzelpreis 13 Nps.
wieder englisches Schlachtschiff torpediert
krneuler Mumpli eines deutschen U-Vootes
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Sericht über „Nchenia' -Verbrecher tsturchill
vernichtender amerikanischer Schuldspruch keinerlei Beweis für verlenkung durch deutsches U-Voot — vie britische sldmiralität küllt sich in Schweigen
Berlin, 30. Dezember.
Das Oberkommando der Wehrmacht teilt mit: „Ein deutsches U-Boot hat westlich Schottlands ein englisches Schlachtschiff der Queen-Elizabcth-Klasse torpediert.
Zu der Qneen-Clizabeth-Klasse rechnet man die Schlachtschiffe „Malaya", „Varham", „Valiant", „Warspite", „Barsete" und „Queen Elizabeth" die in den Jahren 1913—1915 erbaut wurden. Die Schlachtschiffe „Valiant", „Warspite" und „Queen Elizabeth" sind in den Jahren 1939/40 durch neue Kessel, bessere Panzerung sowie durch neue Flak und Flugzeugausrüstung vollständig modernisiert worden. Es handelt sich um Kriegsschiffe von 30 600 Tonnen, die eine Geschwindigkeit von 24 Knoten entwickeln. Die Bewaffnung der Schiffe besteht aus acht 38-Zentimeter-Eeschützen, acht 15,2-Zentimeter- Eeschützen, acht 10,2-Zentimeter-Flakgeschützen, vier 4,7- Zentimeter- und 32 4-Zentimeter-Flakgeschützen. Ferner befinden sich 16 Maschinengewehre für Flugabwehr an Bord. Die Schiffe verfügen über eine Flugzeugschleuder und vier Flugzeuge.
Ebenso haben die Schlachtschiffe „Malaya" und „Bar- hain", die eine Wasserverdrängung von 31100 Tonnen und eine Geschwindigkeit von 25 Knoten haben, spätere Umbauten erfahren, bei denen vor allem neue Feuer- leitanlagen und, als Schutz gegen Unterwasserangriffe Torpedowulste hervorzuheben sind. Die Bewaffnung dieser beiden Schiffe unterscheidet sich von den bereits beschriebenen Schlachtschiffen darin, daß sie sogar 12 15,2-Zentimeter-Geschütze besitzen, während sie an 4- Zentimeter-Flakgeschützen 16 und an Maschinengewehren acht ausweisen.
vewafsnetes englisches Handelsschiff versenk»
London , 30. Dezember.
In. London wurde am Freitag bekanntgegeben, daß zwischen dem britischen bewaffneten Handelsschiff „Uskmouth", einem deutschen U-Boot und einem französischen Kriegsschiff ein scharfer Kampf stattgefunden habe. Die „Uskmouth" sei dabei im Golf von Biscaya versenkt worden. Ei» Offizier und ein Matrose wurden getötet. 32 weitere Besatzungsmitglieder begaben sich in ein Rettungsboot. Sie wurden von dem italienischen Schiff „Juventus" aufgenommen. Das französische Kriegsschiff rettete ein weiteres Mitglied der Mannschaft.
Ständig anhaltende SchWsversenkungen
Katastrophe auf dem Schwarzen Meer
Amsterdam, 30. Dezember.
Wie gemeldet wird, ist der britische Dampfer „Edenwood" (1107 To.) nach einem „Zusammenstoß mit einem unbekannten Schiff" gesunken. Die Besatzung konnte gerettet werden.
Nach einer Londoner Meldung ist der 1180 Tonnen große dänische Dampfer „Hanne" an der Nordostknstc Englands aus eine Mine gelaufen und gesunken. Der Tampser „Moortost", 875 Tonnen, ist seit mehreren Tagen überfällig. Es muß befürchtet werden, daß das Schiff mit der ganzen ISköpsigen Besatzung untergegangen ist.
Wie in London amtlich bekanntgegeben wurde, müsse das im Dienst der britischen Kriegsmarine stehende Boot „Loch Doon" als verloren betrachtet werden.
Istanbul, 30. Dezember.
Heftige Schneestürme wüten über dem Schwarzen Meer. Man befürchtet, daß zahlreiche Schisse verloren sind, die nichts von sich hören lassen.
Berlin, 30. Dezember.
Amtlich wird mitgeteilt: Das Diktat von Versailles hat Millionen von Deutschen entgegen dem Selbstbe- stimmungsrccht der Völker, und ohne sie überhaupt zu befragen, gewaltsam aus dem Verband des Mutterlandes abgetrennt und dem neugeschaffenen polnischen Siaat zwangsweise eingegliedert. Man hat damit diese Deutschen nicht nur aus ihrer Heimat und aus ihrem Volk gerissen, nicht nur jahrhundertealte Wirtschaft^ Verflechtungen zerstört, sie nicht nur aus einem hoch kultivierten Lande in ein halbbarbarisches Gebiet versetzt, sondern man hat sie darüber hinaus in diesem neuen Staatsverband zu Bürgern zweiter Klasse erklärt, man hat sie ihres Eigentums beraubt, sie von Haus und Hos getrieben und sie rechtlos gemacht. Dank der planmäßigen Hetzarbeit des polnischen Chauvinismus und infolge des Mangels an polizeilichem ^chu« seitens der polnischen Behörden schwebten die Volksdeutschen in Polen während der ganzen Existenz dieses künstlichen Staates in ständiger Lebensgefahr.
Alle Bemühungen des Deutschen Reiches, dem vergewaltigten Volksteil durch diplomatische Verhandlungen auch nur ein Mindestmaß an Rechtsgarantien zu verschaffen, waren erfolglos. Im Gegenteil, die Lage der Volksdeutschen in Polen verschlechterte sich immer mehr, bis sie sich schließlich in den Monaten und Wochen vor Kriegsausbruch ins Unerträgliche steigerte. Es handelte sich nicht mehr um Einzelmaßnahmen, sondern um Massenaktionen, die auf nichts anderes ausgingen als auf die systematische Verminderung des deutschen Vol ksteiles. Eine wahre Mordepidemie erl"^ "
Wafhinton, 30. Dezember.
Wie aus einem bisher noch unveröffentlichten Bericht der Rechtsabteilung des amerikanischen Staatsdepartements hervorgeht, über - dessen Inhalt die „Washington-Post" unterrichtet sein will, hat eine eingehende Untersuchung des Falles „Athenia" keinerlei Beweis für die englische Behauptung ergeben, daß das Schiff von einem deutschen U-Boot versenkt wurde. Vielmehr spricht, wie ein maßgebender Beamter dem Blatt zufolge erklärte, die Mehrzahl der Aussagen der Fahr- gäste'dafür, daß das Schiff durch eine innere Explosion zerstört ist. Wie die „Washington-Post" im einzelnen berichtet, hat die Untersuchung ergeben, daß eine Explosion auf der „Athenia" das Oberdeck in die Höhe gehoben uNd die Lukendeckel hochgeschleudert hat. Wäre die „Athenia" von einem Torpedo getroffen worden, so würde das Schiff ein großes Loch in der Seite erhalten haben und sofort gesunken sein. Es steht aber. wie der Bericht feststellt, unbestreitbar fest, daß die „Athenia" nach der Explosion noch 14 Stunden auf der Meeresoberfläche geschwommen ist^
Die Washington-Post" meldet weiter, daß von englischer Seite auf die amerikanische Anfrage wegen der Beschießung und Versenkung der „Athenia" durch drei britische Zerstörer bisher noch keine Antwort eingegangen ist. Ebenso hat die britische Admiralität das Ersticken der amerikanischen Regierung um Uebersendung der amtlichen englischen Berichte zum Fall „Athenia" überhaupt nicht beantwortet.
Der erste Lord der britischen Admiralität steht heute vor der gesamten Weltöffentlichkeit als' gewissenloser Verbrecher, Wer den nach langen Leugnungsversuchen
gegen die wehr- und waffenlosen Deutschen, ohne daß sich in der westlichen Welt auch nur eine Stimme gegen diese Schandtaten erhoben hätte. Diese Morde sind von Soldaten der. polnischen Wehrmacht und von Angehörigen der polnischen Zivilbevölkerung auf Grund einer planmäßig vorbereiteten und behördlich organisierten Vernichtungsaktion gegen das Deutschtum in Polen verübt worden.
Die Mordwellc richtete sich gegen deutsche Männer, Frauen und Kinder ohne Unterschied der sozialen Stellung, des Alters und der Konfession. Die polnische Ereuelaktion erstreckte sich außer auf Morde und Verstümmelungen auch aus sonstige Gewaltakte wie Mißhandlungen, Notzucht, Raub und Brandschatzung. Zahllose Deutsche wurden ins Jnnetc Polens verschleppt, ohne je an ihrem Bestimmungsort anzukommen.
Was sich auf diesen zahlreichen Verschleppungs- zügen an beispiellosen Roheitsakten und bestialischen Quälereien abgespielt hat, gehört in seiner abgrundtiefen Verworfenheit und seines unvorstellbaren Sadismus zu den schauerlichsten Ausschreitungen der Geschichte. Die Gleichzeitigkeit und Gleichartigkeit der Mord- und Verschleppungssällc sowie der Charakter der Verletzungen und Verstümmelungen zeigen, daß es sich nicht um Ergebnisse eines Ausbruches von Masscnwahn und Massenbrutalität handelt, sondern daß sie von den polnischen Machthabern in kalter Ucberlcgung geplant und mit systematischer Brutalität durchgeführt wurden.
(Fortsetzung auf Seite 2)
das „Schuldig!" gesprochen wurde. Als sich in der Nacht zum 4. September an Bord der „Athenia", die sich auf der Fahrt nach Newyork befand, eine schwere Explosion ereignete, die zahlreiche Tote und Verietzr« forderte, kabelte Winfton Churchill über die ihm unterstehenden Nachrichtenagenturen die imsame Lüge. das Schiff sei von einem deutschen U-Boot ohne Warnung torpediert worden. Zweck dieses Manövers war, das Deutsche Reich einer von britischen Agenten begangenen Untat zu bezichtigen, in den Vereinigten Staaten dadurch eine ungeheure Empörung auszulösen und auf diese Weise den Eintritt der USA. in den Krieg an der Seite
Vr. Soebbels »um Zakresabschluß im Nundsunk
Berlin, 30. Dezember
Zum Jahresabschluß spricht Reichsminister Dr. Goebbels am Silvesterabend von 19.00 bis 19.20 Uhr über den Rundsunk zum deutschen Volke. Seine Ansprache wird auf alle deutschen Sender übertragen.
Englands zu erzwingen. Der Gogenichlag ließ nicht auf sich warten. An den Nachweis, daß sich an der fraglichen Stelle niemals ein deutsches U-Boot befunden hat, knüpfte sich die sensationelle Enthüllung, daß Churchill der Reederei zuvor Anweisung gegeben hatte, sämtliche Buchungen deutscher Passagiere zu streichen, um alle Belastungszeugen zu beseitigen, wahrend andererseits, möglichst viele Amerikaner dem fluchwürdigen Anschlag zum Opfer fallen sollten. Um dies« Entlarvung zu paralysieren, ließ der erste Lord der britischen Admiralität ein Dutzend gekaufter Kreaturen ausmarschieren, die Stein und Bein schwören mußten, sie hätten ein deutsches U-Boot gesehen, das die „Athenia" sogar mit Granaten beschossen habe.
Kurz darauf wurde jedoch bekannt, daß in Wahrheit drei englische Zerstörer das Wrack durch Artilleriefeuer vernichtet hatten, weil dieses 14 Stunden nach der Explosion noch nicht untergegangen war. Damit hatte Churchill geglaubt, auch das letzte Veweismaterial gegen ihn beseitigt zu haben. So wenig diese Lügen und Ablenkungsmanöver Churchills in der Welt für bare Münze genommen Murden, weil die deutschen Argumente einfach als unanfechtbar anerkannt werden mußten, so ernsthaft und umfassend waren mittlerweile in den Vereinigten Staaten sämtliche Untersuchungen zur Klärung dieses Falles im Gange. Nach den jetzt vorliegenden Nachrichten ist die ungeheuerliche Verantwortung Churchills endgültig erwiesen. Die „Athenia" wurde durch eine von Agenten des berüchtigten Teeret Service an Bord versteckte Höllenmaschine schwer beschädigt und, als sie nicht sinken wollte, durch Granaten britischer Zerstörer vollends vernichtet. Das Urteil über den infamen Verbrecher und Mörder Churchill ist gefällt. _
Keringes feindliches flrtilleriestörungsfeuer
Berlin, 30. Dezember.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Bis aus geringes Störungsfeuer der feindlichen Artillerie verlief der Tag an der ganzen Front ruhig."
Der ll/Me rö« Lieg
Von-
K6ick8pr688ecll6k Dr. Otto Oielrlck
Wen die Götter verderben wollen, den schlagen sie mit Blindheit. Die Großmacht Polen — von England aufgehetzt und zum Kriege verführt — lag am Boden, noch ehe sie zum Nachdenken über ihre eigene Verblendung gekommen war. Sie wurde niedergezwungen von einer Macht, die stärker ist als die kraftlosen Idole einer alterndem! demokratischen Welt; von dem heldischen Geist einer Nation, die sich aus der Tiefe wieder zu neuem Leben erhebt!
Ihr heroischer Geist wächst empor aus der Kraft einer neuen Idee, seine Wirkung ist bestimmt durch die Stärke des Willens, der sie vorwärts- trägt. Dieser Wille ist die alles bewegende Kraft, das Feuer der Seele, das alle Energien der Nation mit sich reißt und in die Bahn des Erfolges lenkt.
Diesen Willen besitzt der Führer.
Mit ihm hat er die Herzen von Hunderttausenden entzündet, bis er endlich zu einem machtvollen Strom der Energien wurde, der das ganze Volk erfaßte und mit sich riß.
Dieser Wille zum Sieg war der Träger seiner Erfolge von der Saar bis zum Rhein, von den Sudeten bis nach Memel, von Wien bis nach Prag. Und diesen Willen hat der Führer auch im polnischen Feldzug zum Einsatz gebracht.
Sein Siegeswille hat von den Herzen der deutschen Soldaten Besitz ergriffen. Der Wille schneidiger Generale hat den Willen der Offiziere entflammt, er hat die Armeen, die Korps und die Divisionen erfaßt und unsere Grenadiere beseelt. Dieser unbedingte Wille zum Sieg war es, der unsere Panzerschützen unaufhaltsam vorwärts- trieb, unsere Flieger zu ihren glänzenden Taten anspornte, unsere Kriegsmarine siegreich an den Feind führte und unsere tapferen Musketiere und Kanoniere zu ihren wunderbaren Leistungen befähigte. Der Wille zum Sieg hat sie alle zu einer einzigen unwiderstehlichen Einheit zusammengeschmiedet. Dieser Wille, vorwärtsgetragen von dem herrlichen Geist unserer Truppen, brachte uns in Polen den Sieg.
Er wird ihn immer bringen!
Denn der Wille ist der Vater aller Erfolge. Wer diese Macht des Willens erkennt und in Bewegung zu setzen weih, der wird zu allen Zeiten die Straßen des Sieges beschielten!
In der Ebene des Willensmäßigen und der seelischen Energien liegen Kraftströme, beten Bedeutung vielfach noch nicht klar in unser Bewußtsein getreten ist. Nationale und völkische Energieströmungen waren schon immer außenpolitische Realitäten. Aber wie niemals zuvor ist heute die Beseelung der Massen und Per konzentrierte Einsatz ihrer Willenskräfte an den Punkten der Entscheidung das Geheimnis des Erfolges.
Wir leben in einer Zeit, in der das weltpolitische Geschehen nicht mehr vom Zufall oder der Willkür, nicht mehr von der Laune von Souveränen und dem Spiel der Diplomaten, sondern von dem geballten Willen der Nationen bestimmt wird. Heute treten neben die militärischen Machtmittel des Staates die seelischen Waffen der Nation. Die Widerstandskraft und die Selbstbehauptung der Völker wird nicht mehr allein mit den Waffen aus Erz und Stahl, sondern mit der Kraft der Seelen und der Stärke der Herzen verfochten. Vor und hinter der Rüstung aus Stahl und Beton steht heute die seelische Rüstung der Völker: Der' Siegeswille und die Abwehrbereitschaft, die Panzerung gegen die Zersetzungspolitik des Geg-
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Ein deutsches U-Boot torpedierte sin englisches 30 OOO-Tonnen-Schlachtschisf der „Queen-Elizabeth"- Klasse.
Im Golf von Viskaja wurde ein bewaffneter englischer Frachter von einem deutschen Ü-Voot versenkt.
Eine deutsche amtliche Dokumentensammlung weist 5437 polnische Morde, die auf Englands Blutkonto kommen, einwandfrei nach.
Die amerikanische Untersuchung der „Athenia"- Assäre bestätigt das ungeheuerliche Verbrechen Churchills.
Die Zahl der Opfer des Erdbebens in Anatolieu wird auf 30 000 bis 50 000 geschätzt.
Ein Jnfanteriesturm- und Panzerwagen-Abzeichen wurden eingeführt.
Aus der Biennale in Venedig wurden vier deutsche Filme preisgekrönt.
Am 8. und 7. Januar findet eine gaueigene Straßen- sammlnng statt.
Unser Gauleiter besuchte das siegreiche Jagdge» ichwader Schumacher.
Englands Mutschuld in polen
ftmiliche vokumentensommlung — vis t5. November 5 45? polnische Morde einwondsrei festgestellt