-k«a el»t 7 mal wöcheaklkch
Monalsbezug 3?^! 2,30 »lascht. Za- liellgebühi- Postbezugspreis monatl. zL0 M leinschl. 44,24 Post-
-eilungsgebühr) zuzügl. 42 Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. xine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreise«. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- ßms GmbH-, Bremen, Geeren 6-8. Fernspr.: 8 41 21, Nachtr.n. Sonnig, zii 15. Sprechz.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr; Schriftleitung Dienst ,ag und Freitag 12^4—13)4 Uhr.
vMerZMng
parteiamtliche Tageszeitung
n-^m,-b>°» d°-Negimnden Sürnnm-!,,«- !>« 5«!m q°n,-fta->
Anzeigen - Grundpreise:
Die 22-ww-Zeile lm Anzeiaenteil 13 die 78-ww-Zclle im Teertest 75 Ermäßigte Grundpreis« (für kleine, Famlllenanzelgen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 (Nachlaßstafsel O. Fü, Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 1b Uhr. Geschäftsstellen: 8n Bremen:
Geeren 6—8, Fernspr. Nr. 5 41 21, Nachtruf und sonntags: Fernspr. Nr. 51118; Obernstr. 86, Fernspr. Nr. 8 4121. In Oldenburg, Gtaustraße 21, Fernspr. Nr. 86 09. Vn Shke, Mühlendamm Nr. 2.
der Nationalsozialisten Vreinens
flmtliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 296 / S. Jahrgang
Donnerstag, 27. Oktober 19ZS
kinzelpreis 13 Npf.
tliamberlam will
seine Friedenspolitik soctsetzen
Aufforderung an Frankreich, „im Nahmen kommender sühlungnahme" Veutschland entgegenzukommen
„die Welt für beide Nationen groß genug"
London, 27. Oktober
der diplomatische Korrespondent der „Stülp Mail" meldet, Ministerpräsident lham- berlain habe während des Wochenendes in lhequers zahlreiche siihrende wirtschaftliche und politische Persönlichkeiten empfangen, um die internationale Lage mit ihnen zu besprechen. Im flnschluß daran habe lhamberlain setzt den veschluß gefaßt, seine europäische Sefriedungspolitik fortzusetzen, die er in München begonnen habe. Frankreich werde aufgefordert werden, im Nahmen kommender Fühlungnahmen veutschland entgegenzukommen.
.Daily Expreß" schreibt, Chamberkain wünsche eine Verständigung mit Deutschland. Er wolle den gerechte, und vernünftigen Forderungen Deutschlands entsprechen Chamb rlain werde in diesem Wunsche die ganze bri
tische Nation hinter sich habe«. Die öffentliche Meinung Englands sympathisiere mit dem Ziel, es zu einer ehrenvollen Bereinigung mit Hitler zu bringen und weise die Auffassung zurück, daß Feindseligkeiten zwischen
Deutschland und England unvermeidlich seien. Das englische Volk sei fest davon überzeugt, daß die Welt für die beiden Nationen groß genug sei. Das Blatt schreibt weiter, die britische Aufrüstung sei dadurch gerechtfertigt, daß England praktisch sich nicht aus ehemalige Verbündete verlassen Könn«.
Sitzung des englischen Kabinetts
London, 27. Oktober.
Das englische Kabinett trat gestern unter Vorsitz Cham- berlains zusammen. Es verlautet, daß Lhamberlain seine Pläne zur Neugestaltung der freigewordenen Ministerposten fertiggestellt hat und daß mit der Bekanntgabe der neuen Männer in den nächsten Tagen zu rechnen ist.
Infolge einer schweren Störung im elektrischen Leitungsnetz unserer Stadt blieben geilern etwa ab 18 Uhr bis zum Redaktionsschluß einige Stadtteile Bremens ohne die ordnungsmäßige Stromzufuhr. Davon wurde auch unser Betrieb sehr empfindlich betroffen, weshalb unsere heutige Ausgabe nur notbehelfsmäßig hergestellt werden konnte. Soweit wegen dieser durch höhere Gewalt bedingten Störung die heutige Zeitung kürzer gefaßt werden mußte und soweit auch die eine oder andere Meldung von unseren Lesern vermißt wird, erbitten wir gütige Nachsicht und Verständnis. Inder morgigen Ausgabe werden wir nachholen, was in der heutigen fehlt.
Liee „Aeesree TeitÄr-"
per fiitzrer verfügt neue liiel
Berlin. 27. Oktober.
Der Führer und Reichskanzler hat eine Verordnung fassen, durch die verdienten Architekten, Baumeistern, Ingenieuren und Technikern, der Titel Baurat, Aerzten der Titel Sanitätsrat, Tierärzten der Titel Btterinärarzt und Rechtsanwälten der Titel Iustrzrat ^liehen werden kann.
— Hier
^eichsanßenminister von Ribbentrop ist nach Rom abgereist.
*
Zwischen dem sudetendeutschen Gebiet und der Tschecho- ^vwakei wurde zollfreier Warenverkehr eingeführt.
*
kommenden Sonntag wird Rudolf Heß das "Mststück des Mittellandkanals eröffnen.
,-Lrag schlägt als Antwort auf'die ungarischen Vor- vor, die Frage der ungarischen Minderheit vor oeutsch-stalienisches Schiedsgericht zu bringen.
Memelländische Landtag protestiert in einer Sitzung gegen die Willkürpolitik des litauischen Gouverneurs.
*
w>^ Parteitag der französischen Radikalsozialisten ede am Mittwoch in Marseille eröffnet.
Südmökren umjubell den süstrer
fldolf kitter spricht auf dem Marktplatz in Znaim
Znaim, 27. Oktober.
per sichrer besuchte gestern von Wien aus Sas südmätzrische Sebiet. In einer machtvollen Kundgebung aus dem Marktplatz von Znaim sprach der sichrer zu taufenden von Volksgenossen, die dem sichrer nicht endenwollende kuldigungen bereiteten.
In eindringlichen Worten sprach der sichrer von dem schwersten kntschluß,oor den er vor wenigen Wochen gestellt war. flber über die knt- scheidung konnte kein Zweifel bestehen: „flm 2. Oktober, morgens S tchr, wären wir stier einmarschiert, so oder so! Vas Neich war bereit zum letzten kinsatz. Vas deutsche Volk aber war entschlossen, diesen kinsatz zu vollzietzen."
Unter stärksten Zustimmungskundgebungen stellte der sichrer als Letzre aus diesen ereignisreichen Wochen fest, daß das Hecht nur demjeni
gen zuteil werde, der stark genug sei, sich dieses stecht zu erkämpfen.
Sroßkreu; des Verdienstordens des deutschen fldlers für srantvis-poncel verlin, 27. Oktober.
Ver steichsminister des stuswärtigen von stib- bentrop und srau von stibbentrop statten gestern in ihrem kaufe in Vatzlem zu ktzren des aus steckn scheidenden französischen votschasters sranrois- poncet und srau sramois-poncet zu einem srich- stück geladen.
Ver steichsminister des stuswärtigen überreichte im stustrage des sützrers und steichskanzlers dem französischen votschaster das Sroßkreu; des Verdienstordens des deutschen fldlers. fliese höchste stuszeichnung des Neiches wird damit erstmalig einem französischen Votschaster zuteil.
fluch Vuchang und kanpang besetzt
stankau vollständig in der stand der Japaner / Nückzugswege der ttzinelen
sollen abgeschnitten werden
Tokio, 27. Oktober.
Nachdem nun auch die sapanischen Kriegsschiffe Hankau erreicht haben, beherrschen die Japaner alle drei Wuhan- städte, Hankau, Wuchang und Hanyang völlig. Die Chinesen ziehen sich in südlicher Richtung entlang der Hankau—Kanton-Bahn zurück. Die Japaner versuchen diesen Streitkräften, deren Zahl auf 100000 geschätzt wird und die heftigen Widerstand leisten, die Rückzugs- wegc abzuschneiden. Japanische Vortrupps haben bereits die Bahnlinie nach Kanton erreicht.
Paris, 27. Oktober
Die französische Presse beschäftigt sich gleichfalls init den militärischen Ereignissen im Fernen Osten.
Die „Eyoque" zieht bereits aus der zu erwartenden völligen Niederwerfung Chinas die Schlußfolgerungen, die sich für England und Frankreich ergeben würden.
flrabisltzer Protest
Jerusalem, 27. Oktober
Die Erbitterung in allen arabischen Kreisen über
die einseitige Haltung Amerikas zugunsten der Juden Palästinas wird immer größer. An den englischen Premierminister Lhamberlain und an den Kolnnialminister wurden im Zusammenhang mit dem Roosevelt-Palästina-Programm arabische Protesttelegramme gerichtet.
Libgen italienische Provinz
RDM, 27. Oktober.
Der Große Faschistische Rat hat beschlossen, die bisherige Kolonie Libyen zu einem „integrierenden Bestand- teil der italienischen Nation werden zu lassen". Libyen wird also den Provinzen auf dem italienischen Festland gleichgestellt werden.
Konrad stenlein Major der Neserve
verlin, 27. Oktober.
Ver Oberbefehlshaber des Keeres hat Konrad kenlein mitgeteilt, daß er ab 1. November als Major der Neseroe in das 1.-N. 52 in das keer übernommen werde.
s'si'sönliclilcsit uncl ^ukgcilps clsr äciiulungsmämisi' cist k'cittsi
Die zweite Jahrestagung 1338 der Schulungs- männer der NSDAP. auf der Ordensburg Crössinsee ist beendet. Die Bedeutung der Tagung im weltanschaulichen Kampf und die Position der Gau« und Kreisschulungsleiter der Partei in diesem Ringen kennzeichnen abschließend die folgenden Ausführungen des Leiters des Hauptschulungsamtes der NSDAP., Friedrich Schmidt, der die gesamte Tagung leitete.
Die Schulungsmänner der Partei find heute ei» Korps gleichgerichteter, weltanschaulich klarer und kompromißloser Parteigenossen. Die Männer der Schulung sind heute bereit, alle alten Belastungen, gleich welcher Art, über Bord zu werfen. Ihre persönliche Ent, scheidung in den Fragen der Weltanschauung ist auf Grund letzter Klarheit gefallen. Sie stehen heute als geistige Wikinger, als Rebellen wider die . Sattheit des Geistes und der Seele in unserem Volk. Das Auf-der- Hut-sein ist noch nie so notwendig gewesen wie gerade heute, und die Männer der Schulung haben innerhalb der Partei die Aufgabe, für die innere Wehrhaftigkeit, für die Wehrhaftigkeit der Gesinnung, des Herzens und des Geistes zu sorgen.
Die Schnlungsmänner müssen die instinktivsten und klarsten Parteigenossen der NSDAP. sein. Es mutz deshalb ein Typ des Volkserziehers geschaffen werden, ein Typ des kompromißlosen klarsten und härtesten Erziehers, der aber nicht nur ein Mann des Geistes, sondern vielmehr ein Mensch des Vorbildes und eine Führernatur sein mutz, der die höchste T-ngend beherrscht, Menschen zu erkennen, Menschen zu bezwingen und sie mit Energie, Mut und mit der Kraft der Entscheidung zu erfüllen, auf daß sie selbst dann wieder Träger letzter Klarheit werden.
Wir stehen heute mitten im Ringen um die Einheit von Körper, Seele und Geist. Diese Einheit aber wird nur aus der Bereitschaft der einzelnen Menschen möglich sein können. Diese höchste willensmätzige und seelische Konzentration aber ist die Voraussetzung für die letzte und härteste Entscheidung, die der Mensch immer
Komment-Spieler S:Z geschlagen
In die Vorherrschaft der kngländer eine vresche zu schlagen, ist den kontinentalen sußballern wieder nicht geglückt, liestern versuchte es nun eine fluswastl der besten Spieler des Festlandes, aber sie wurde O:Z geschlagen.
für sich allein troffen mutz. Er wird sie aber nur aus der Einsamkeit heraus und aus der großen Stärke seines Herzens treffen können.
Wenn der Führer heute als wahrhaftiger germanischer Herzog durch Deutschland geht, während sich draußen, die weltanschaulichen Gegner gegen ihn aufbäumen, können wir das, was wir begonnen haben, nur dann auch vollenden, wenn wir eines lernen: daß nur die Generation das Reich gewinnt, und den Sieg, dig bereit ist, den Tod zu lieben um des Lebens willen.
Allein aus dieser wahrhaft heroischen Haltung, aus dieser wahrhaft germanischen Haltung wird dann die germanische Revolution unserer Zeit ihren Fortgang finden. Die P a rtei aber ist dieser Fackelträger einer neuen Gesittung und einer neuen Gestaltung.
Was wir heute an. Kühnheit aufzubringen vermögen, wird nach uns keiner mehr aufbringen. Wer heute klein ist und Zweifel hat und Bedenken, kann daher nicht schulen und Menschen erziehen. Denn der, welcher Menschen führt, mutz den Mut zu den letzten Folgerungen aus einer Idee aufbringen. So mutz der Schulungsmann der NSDAP. immer bereit sein, die letzte Konsequenz zu vollstrecken und sie in seinem persönlichen Sein und in seiner Haltung vorzuleben und darzustellen.
Wenn die Schulungsmänner nach ihrer Tagung nun wieder an ihre Arbeitsplätze gehen', dann verbindet sie ein gemeinsames Witzen und Ahnen um Dinge und die Bereitwilligkeit zu einer wahrhaft germanischen Brüderschaft und Kameradschaft.
Der Führer erwartet von ihnen, daß sie die Erkenntnis der nationalsozialistischen Idee in höchstem Maße vorwärtstreiben; denn nu>x mit einem innerlich bereiten Volk kann er vollstrecken, was er im Jahre 1927 proklamiert hat: das germanische Reich deutscher Nation als das Erotzdeutsche Reich, erfüllt von dem Geiste,
, der unserer Rasse entspricht.