Ausgabe 
(24.12.1939) Nr. 354
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parteiamtliche Lageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeister» der Serien kjanftstodt Bremer»

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der NationalsozmUren Vremens

stmlüches verkUnöungsbiatt des Beichsstattdalters in Mdenburg und Bremen

Nr. ZS 4 / g. Jahrgang

weilznochten 19 ZS

kinzeipreis 15 Npf.

Deutschlands Kampf gegen Mammomsmus und Plutokratle

1.8. D. Bremen, 24. Dezember -»ft»riegsweihnacht! Das Wort ist für uns von keiner Romantik umwittert, sondern von einer unerbittlichen Klarheit. Wieder einmal steht das deutsche Volk gegen seinen ewi­gen Widersacher in Wehr und Waffen, und die Härte unseres heldischen Wollens, den Gegner nunmehr für immer niederzuzwingen, paart sich mit grimmigem Zorne in unserer Brust darüber, daß England und Frankreich abermals leichtfertig den Frieden Zu brechen wagten.

Kein Wunder, wenn daraus im deutschen Volk der Drang erwuchs, den ungeheuren Frevel streng­stens zu rächen und zu bestrafen. Darüber hin­aus aber empfindet das deutsche Volk mit eindeu­tiger Klarheit die Berufung zu einer geschicht­lichen Sendung, die darin besteht, den gigantischen Kampf zu führen gegen die Weltpest des inter­nationalen Mammonismus, den der Jude in die Welt brachte, einen Kampf um die Freiheit der von einer unerhörten Plutokratie beherrschten und unterjochten Völker, einen Kampf, der das Ziel hat, die Segnungen eines gesunden Volks- ^ sazialismus der Welt zu offenbaren, aus daß die Menschheit endlich einmal genesen kann.

Es ist düster geworden in der Welt. Lügen und Gemeinheit, geboren aus Herrschsucht und Habgier überlagern drei Fünftel des Erdballs. Die Mächte der Finsternis haben sich zusammengetan, in sei­nem Ursprung den hellen Strahl des Lichts zu er­sticken, den der Gedanke des Volkssozialismus, von Adolf Hitler uns Deutschen gebracht, bereits über Großdeutschlands Grenzen hinweg auszu­strömen beginnt. Denn dieser Sozialismus ist ein anderer Sozialismus, als den die Feinde Deutschlands predigen. Es ist jener Sozialismus, der'nichts zu tun hat mit Klassenherrschaft oder Almosenverteilen, sondern der aus Recht und Ge­rechtigkeit beruht und auf ein festes Zusammen­gehörigkeitsgefühl des Volkes, das wir Kamerad­schaft nennen. Es ist jener Sozialismus, der mitten im Kriege hunderttausend Arbeiter die notwen­dige Erholung in Kurorten gewährt und im übri­gen in der kleinsten Hütte und in dem fernsten deutschen Bunker den Weihnachtsbaum auspflanzt mit . Gaben darunter, die keinerlei Not und Ent­behrungen auch nur irgend, wo Deutsche sind, auf­kommen läßt.

Als Deutschland von 25 Jahren seine erste Kriegsweihnacht beging, da wußte es nichts von seiner geschichtlichen Sendung. Es war auch da­mals unversehens überfallen und angegriffen worden von denselben Mächten, die ihm setzt vor 15 Wochen abermals den Krieg erklärten. Es wehrte sich heldenhaft und tapfer seiner Haut. Aber es sah vor sich immer nur als Gegner die feindlichen Soldaten, die es in Hunderten von. ruhmreichen Schlachten zum Weichen brachte. Es sah nicht seinen schlimmsten, seinen eigentlichen Feind, der fratzenhaft grinsend sich wohl zu tarnen verstand; es sah nicht den ewigen Juden, den Widerpart alles dessen, was gut und echt, was red­lich und gerecht, mit einem Worte was deu t s ch ist. So ließ es arglos, nichts Böses denkend, den Juden in den eigenen Reihen schalten und walten, hetzen und wühlen und war weit davon entfernt, auch nur zu ahnen, mit welch hämischer Schaden­freude alles, was Judas F^tze trug, dem Augen­blick entgegensah, wo das politisch blinde Volk m den Abgrund stürzen mußte, dem es gänzlich falsch geführt - nicht entgehen konnte ,

Was halfen die Siege des Heeres, die Siege der Flotte und die Siege unserer tapferen > Flieger, ^ was halfen alle Opfer der Heimat? Immer nur waren es die Werkzeuge ftud°s. welche die Schläge einzustecken hatten, die deutsche Kraft und deutscher Zorn verteilte. Wahrend Deutschland tapfer an der Front kämpfte, hatte der ^ude, sich, in die Staatsführung eingeschllchen. wo er dem Wucher und der Korruption die Bahn frei gab und Feigheit und Verrat um sich verbreitete. Mit sata­nisch^ Gerissenheit wußte er Millionen des deut­schen Volkes zu ködern, als er eine der hervor- rstqendsten und besten Eigenschaften des deutschen. Menschen nämlich den Sinn für soziale Gerechtig- Kei aufteitschte und die Einsatzbereitschaft, der Massen für das Vaterland lahmte, indem er ihnen vorspiegelte, Recht und Gerechtigkeit m Deutsch­land Ha en zu wollen In d i e s e m Punk ° - das erkannte der Jude richtig - Konnte er die deutschen Massen ersassen, die ln n-cht wußten, daß

das iüdiicke Evangelium des Soziausmus einen gcnn falschen Sozialismus predigte, einen Sozia-

tel für den Mammonismus nichts anderes a das Schutzschild einer gewissenlosen Plutokratt^ und damit nichts anderes als-un Eschl rwr Kapitalismus. Das merkte damals der deuUck^ Volksgenosse nicht, und wir wss . ^

Deutsche auf den Schwindel des .ludcn yerm sielen und welches Ergebnis dieser iNeinfaU deil scher Massen dann auf den Verlauf des Krieges nahm. Niemals aber muteten Kap Korruption in Deutschland schlimmer als zur Zerr.

wo unter dem Schein des Sozialismus Juden und Iudenknechte (Freimaurer) die Zügel in Deutsch­land führten.

Da kam Adolf Hitler, der den Weltkrieg als schlichter ^Frontsoldat von Anfang bis Ende mit­gemacht hatte. Sein ausgeprägtes Empfinden für Recht und Gerechtigkeit paarte sich mit der Fähig­keit, genau zu unterscheiden, was echter und fal­scher Sozialismus ist, und da er als schlichter Sohn des deutschen Volkes sehr wohl auch wußte, daß im Grunde genommen kein deutscher Mensch sein

Vaterland mißachtet, und daß nur durch des Ju­den teuflische Gaukelei das Streben der Massen nach Recht .und Gerechtigkeit, ihre Sehnsucht, nach wahrem Sozialismus . in einen widersinnigen Gegensatz zur Pflicht zum Vaterland, das ist zur Pflicht zum Volkstum, gebracht worden war, schenkte e-r dem deutschen Volke den Begriff Na­tionalsozialismus und zeigte ihm gleich­zeitig seinen gefährlichen Feind und Verführer, den Juden. Er zeigte, wie dieser den Sozialismus zwar im Munde führte, in Wirklichkeit aber der

Kapiliinleulnant prien wieder in der Heimat

kine besondere freude für das deutsche Volk torpedier»!,» eines Kreuzers derLondon" bestütigt Über 28 VVV tonnen kandeisschisssraum versenkt

Klasse

Berlin, 24. Dezember.

Das U-Voot des Kapitänleutnants Prien ist am 28. Dezember in die Heimat zurückgekehrt. Kapitänlent- nant Prien hat die bereits mitgeteilte Torpedicrung eines britischen Kreuzers der London-Klasse durch die Meldung seiner genauen Beobachtungen bestätigt. Aus seiner Fahrt ist es Kapitänleutnant Prien und seiner tüchtigen Besatzung autzerdem gelungen, 28 159 Tonnen feindlichen Handelsschiffsraum zu versenken.

vorpostenbootNioerand" versenkt

Amsterdam, 24. Dezember Einer Reutermeldung zufolge wurde das englisch« Vorpostenboot.Riverand" durch deutsche Flugzeuge ver­senkt. Das Boot habe bereits die Besatzung des dänischen

SchissesVogoe" an Bord gehabt, das auf eine Mine gelaufen war. Der norwegische DampferRogaland" habe die Besatzungen beider Schiffe in Norwegen an Land gesetzt.

Zwei stanzösische Flugzeuge abgeschossen

B e r l i n, 24. Dezember.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:An der Westfront verlies der Tag ruhig. Bei einem iSrenz- Lberwachungsslug wurden nordwestlich Metz zwei fran­zösische Jagdflugzeuge von deutschen Jägern abge­schossen. Die Erlundungsslllge der Luftwaffe gegen Frankreich, England und über der Nordsex wurden auch gestern fortgesetzt."

säst 60 lw 0 sonnen vernichtet

Schiffsoerluste am laufenden vand Stürme und Minen dezimieren die w eltkandelstonnoge

Bergen, 24. Dezember

Fünf Dampfer, vier englische und ein griechischer, mit insgesamt 35 IM BRT. sind infolge des heftigen Schnee- sturmes an der norwegischen Nordküste gestrandet.

London, 24. Dezember

Das britische TankschiffDosinia" (8853 BRT.) ist an der englischen Ostküste aus eine Mine gelaufen. 4l> Vesatzungsmitgliedcr wurden nach der Explosion ge- rettet.

Amsterdam, 24. Dezember

Nach einer Meldung desTelegraas" hat ein briti­sches Flugzeug auf offener See ein Floh mit sechs Schiff­brüchigen gesichtet. Die Schiffbrüchigen wurden später gerettet. Es stellte sich heraus, dah sie von dem schwedi­schen DampferLister" stammen, der gesunken ist. Das Schiff hatte 1382 BRT.

Reval, 24. Dezember

Uns Eesti« berichtet, dah nach in Reval eingegan­genen Nachrichten an der norwegischen Küste 13 estmsche Seeleute von dem Dampferllko" eingetroffen seien, der in der Nordsee gesnnlen sei. Einige der Geretteten seien verletzt. Nachrichten darüber, ob von der Besatzung derllko" jemand ums Leben gekommen ist, fehlten. Das etwa 1380 Tonnen grohe Schiff habe kürzlich mrt voller Ladung die Reise von Schweden nach England

angetreten. ^ ^ ^

Oslo, 24. Dezember

Der norwegische DampferRudolf", 1480 To aus Oslo, ist in der Nordsee auf eine Mine gelaufen. Ein

Rettungsboot mit dem Kapitän und sieben Leuten der Besatzung an Bord ist in Kopervik in Westnorwegen an Land gekommen. Ein anderes Rettungsboot mit den restlichen sechs Seeleuten wird vermißt, doch nimmt der Kapitän an, dah sie von einem anderen Dampfer aufgenommen würden sind. Das Schiff ist nicht zu verwechseln niit dem schwedischen DampferRudolf" (2150 Tonnen), dessen Untergang am 4. Dezember ge­meldet wurde.

Kopenhagen, 24. Dezember Die dänische Schisfahrt muh einen erneuten schweren Verlust beklagen, wenn sich die Nachrichten über den Untergang des DampfersJägersborg" bestätigen. Die Reederei C. K. Hansen, Kopenhagen, sah sich sedensalls genötigt, gestern nachmittag bekanntzugeben, dah der ge­nannte 1817 BRT. grohe Dampfer, der am 14. Dezem­ber aus Kopenhagen mit einer Ladung landwirtschaft­licher Produkte nach einem schottischen Hasen auslief, bis heute nicht in seinem Bestimmungsort angekommen sei und dah ernste Besorgnisse über das Schicksal des Schisses und seiner 18köpfigen erst im Dezember neu an­gemusterten Mannschaft gehegt werden mühten.

Bukarest, 24. Dezember Ein heftiger Schneesturm machte Donnerstag die Schiffahrt aus dem Schwarzen Meer und aus dem Unter­lauf der Dona unmöglich. Unweit des Petroleumhasens Giurgiu sank der englische TanldampfcrTomis". Zahl­reiche andere Dampfer und Schlepper erlitten schwere Beschädigungen. An der Küste ging die Temperatur aus 15 Grad unter Null herunter. (Forts, auf Seite 2.)

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Lolüotsnvsiknaerlkt!rn Lunker

(kreses-iZvkkwLrw)

schlimmste Feind des wahren Sozialismus ist. Er zeigte, wie des Juden Reden beständig vom Pazi­fismus trieften, wie der Jude aber der schlimmste Kriegshetzer und Friedensbrecher aller Zeiten ist, weil er, um die Völker beherrschen zu können, an deren Verhetzung sein höchstes Interesse hat und weil er als gerissener Kriegsgewinnler aus den Rüstungsindustrien stets einen unendlichen Reich­tum zu ziehen verstand.

Der göttliche Funke der Offenbarung Adolf Hit­lers fiel in die Wirrnis, die nach dem Zusammen­brach 1918 in Deutschland eingezogen war und leuchtete in die Finsternis der Verzweiflung, von denen die Besten der Deutschen damals befallen gewesen sind. Und es wurde hell und licht in den Herzen und Hirnen von Millionen deutschen Men­schen, und es wurde hell und licht zuletzt im gan­zen deutschen Volke. Was immer deutschen Blut-es war, sonderte sich schroff ab von den fremdländi­schen falschen Propheten, und Ordnung und Schön­heit kehrte mit Arbeitsglück und Wohlfahrt wie­der im Reiche ein. Das deutsche Volk ist gesund geworden. Aber mit desto giftigerem Haß und nei­discherem Sinn verfolgte der Jude diese Entwick-

Kouie weilinakktsanlprache Nudols Keß'

Berlin, 24. Dezember.

Die Weihnachtsansprache des Stellvertreters des Füh­rers, Reichsministers Rudolf Hetz, wird über alle deut­schen Sender und den deutschen Kurzwellensender am heutigen Heiligabend, Sonntag, 24. Dezember, 21 Uhr bis 21.28 Uhr, übertragen.

von vrauchitsch spricht zum keer

Berlin. 24. Dezember.

Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Vrauchitsch, spricht im Rahmen einer soldatischen Weih­nachtsfeier am 24. Dezember, 18.38 Uhr, zum deutschen Heer. Die Rede wird durch den Deutschlandsender über­tragen und von allen deutschen Sendern mit Ausnahme des Reichssenders Berlin übernommen.

lung im Reiche. Er versteifte sich mit allen Kräf­ten oarauf, die von ihm beeinflußten Völker gegen Deutschland in den Harnisch zu bringen und die ihm völlig hörigen Mächte England und Frankreich gegen Deutschland in den Krieg zu führen. Er tat es nicht zuletzt darum, damit die unter Mammonismus und Plutokratie leidenden Völker der Welt nicht auch von der Sehnsucht nach dem wahren, nach dem echten Sozialismus wie einst die Deutschen befallen werden sollten, und sich mit der Idee Adolf.Hitlers beschäftigen konn­ten, mit der erlösenden Idee von dem gerechten Sozialismus, der, wenn er sich weiter in der Welt Eingang verschafft, das Ende des Welteinflusses Judas bedeuten muß.

So wurde wieder ein Krieg, und wieder begehen wir eine Kriegsweihnacht, wie wir sie ehe­dem viermal von 1914 bis 1917 begangen haben. Nicht mehr aber ist es unklar in uns, wer unser Feind ist und nicht mehr braucht unser Denken und Sinnen Ausschau nach Recht und Gerechtigkeit im Reiche zu halten. Wir erkannten den Juden als das böse Prinzip in der Welt, als den Widersacher allen Rechts und jeder Gerechtigkeit, und wir be­kämpfen ihn als unseren unerbittlichsten Feind, dervernichtet werden muß und alles mit ihm,

mmmmimmmmmmmmiiiimiiiimmimiiiiiimimiiimiiiiiiiiimmmii'mimi

Unser

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Das französische Eelbbuch stellt ein unfreiwilliges Selbstbekenntnis der englisch-französischen Kriegs­schuld dar.

Daladier setzte sich vor der Kammer für die Er­weiterung des Krieges ein.

Im Westen wurden zwei französische Flugzeuge ab­geschossen.

Wieder sind rund 88 888 Tonnen feindliche und neutrale Schiffe auger Kurs gesetzt. Kapitänleutnant Prien ist mit seinem U-Boot wohl­behalten in die Heimat zurückgekehrt.

Bei dem Genthiner Eisenbahnunglück kamen 132 Menschen ums Leben.

Heute sprechen Rudolf Hetz und von Brauchitsch im Rundfunk.

Der Kommandeur der Bremer Division, Gras von Sponeck, sandte zum Fest aus dem Felde im Namen aller Bremer Truppenteile ein Gedenken an die Sarnisonstadt Bremen.

Die WHW.-Kreissührung Bremen gab nebe« reichen Kinderkescherungen und anderen Betreu­ungsmatznahmen im Weihnachtsmonat für 288 888 Reichsmark WHW.-Wertscheine aus.

Einer der beiden Hauptgewinne des Jahreshest- Preisausschrerbens der NSK.Kraft durch Freude", Weser-Ems ein Volkswagen fiel nuch Bre­men.