Ausgabe 
(23.12.1939) Nr. 353
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vremr Muna

Tageszeitung

Das Brusbkltt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien Hansestadt vremm

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der Nationalsozialisten Vremens

flmlUHes VerkündungsblaN des NeiHsstalthalters in Oldenburg und Sremen

Nr. Z5Z / g. Jahrgang

Sonnabend, 2Z. Vezember 19ZS

kinzelprers 1S Nps.

Unser Sieg ist die freilieft!

weilinachtsaufruf Vr.Nobert Legs

Me Politischen Leiter - das stählerne Serippe der Volksgemeinschaft der Soldat ist der höchste stus-ruck des Mannestums

Berlin, 23. Dezember

Der Reichsorganisationsleiter der NSDAP. Dr. Leg wendet sich mit folgendem Aufrnf an die Politischen Leiter der NSDAP. und durch sie an das gesamte deut­sche Volk:

Politische Leiter der NSDAP.! Obmänner der Deut­schen Arbeitsfront! Ihr seid die politischen Soldaten des Führers und seid damit in eurem Fleiß, eurer Verant­wortung und eurer Treue die Garanten für die Hal­tung der gesamten inneren Front. Jede Kompanie ist so wie ihr Hauptmann ist. So wird das deutsche Voll sein, wie seine politische Führung ist. Was eine politische Führung bedeutet, hat uns der Zusammenbruch im Weltkrieg bewiesen. Damals brach nicht das militärische Deutschland zusammen, sondern das politische Deutsch­land zerbrach, weil seine Führung versagte.

Alles das ist nun anders geworden. Wir Deutschen glauben fanatisch an unseren Sieg und wir haben ein Recht dazu:

1. weil an der Spitze dieses Deutschlands Adolf Hitler steht.

2. weil Deutschland die besten Soldaten, aber auch ' die besten Massen besitzt, >

3. weil Deutschland ein bis in die kleinste Lebenszelle des Volkes reichende politische Führung sein eigen nennen kann, eine politische Führung, die einem Willen gehorcht, von einem unbändigen Glauben beseelt ist und einer heiligen Mission dient: Deutschland.

In dem jetzigen deutschen Freiheitskampf feiern wir die ersten Kriegsweihnachten. Noch nie und zu keiner Zeit ist der Gemeinschaftssinn und der Vemeinschafts- wille so zum Ausdruck gekommen, wie anläßlich der Kriegsweihnacht 1939. Stärker denn je ist jeder be­strebt, dem anderen etwas Gutes zu tun, Not zu lindern und sich gegenseitig zu helfen und damit der grogen Volksgemeinschaft sichtbaren Ausdruck zu verleihen.

Deutschland ist eine große Familie geworden und ihr Politischen Leiter der NSDAP. seid das stählerne Gerippe dieser Volksgemeinschaft. Um euch in eurer Zelle, in eurem Block, in eurer Betriebsgemeinschaft, in eurer Frauenschast u. a. sammeln sich die deutschen Menschen. Ihr seid ihnen ein Halt! Ihr betreut sie! Ihr bekümmert euch um ihre kleinsten Sorgen, -ihr gebt ihnen Aufschluß, behebt Zweifel und ihr stärkt den Glauben!

Euer Wahlspruch lautet: Der Führer hat immer recht! Wir gehorchen dem Führer!

Kriegsweihnacht! Krieg ist ein hartes Wort und für viele ein Schrecken. Sie setzen es gleich neben den Begriff der Pest, sprechen von einerGeißel Gottes. reden von einemGottesgericht". Wir Nationalsozia­listen lehnen eine solche Einstellung zum Krreg ab. Wir verwerfen diese Einstellung: denn «tt einer olchen Haltung würden wir unsere tapferen Soldaten schmähen und beleidigen. Gewiß: der Krieg »st hart und schwer und verlangt die höchsten Opfer ernes Volkes. Aber genau so wie die deutsche Frau durch die Geburt des Kindes in Schmerz und Not m ewiger Folge der Na­tion ihr Opfer bringt, genau so muß der öentWe Man im Kampf, und wenn es sein muß auch E A*'*g zum Schutz- der Nation, zum Opfer seines Blutes bereit sein.

Die Mutter ist der höchste Ausdruck des Frauentums. Der Soldat ist der höchste Ausdruck desMannestums.

Politische Leiter, ihr mugt diese hohe und edle Auf. sassunq vom deutschen Soldaten und von keinem h g Kamps um unsere Freiheit immer « 7 ^'- dem V-lk- eindringlich vor Augen fuhren. Der Herrgott will uns mit diesem Kriege nicht strafen, sondern «r will nns Gelegenheit geben, zu beweisen, ob wir der Freiheit würdig sind.

Kriegsweihnacht! Aus unserem Willen zum Kampf und aus unserem Willen zur Gemeinschaft erwächst uns der Sieg. Und Sieg ist die Freiheit. Politische Leiter, tragt die Fackel der Freiheit in das Land, - sie zur Flamme werde, die alles Schlechte und Mindere ver­zehrt, damit die Größe und das Edelste unseres Volkes zum sieghaften Durchbruch gelangen kann.

Alles für den Führer, alles für Deutschland!

Dr. Robert Ley.

fest der entschlossenen vereilschast

Vr. öoebbels vor Niickgefükrten und Nückwanderern:Sie plutokralische Welt kämpft gegen den deutschen Staat einer sozialen Semeinschaft"

Berlin, 23. Dezember.

Auch in diesem Jahre hatte Reichsminister Dr. Goeb­bels eine Anzahl von Volksgenossen mit ihren Kindern zu einer Weihnachtsfeier, diesmal in den Räumen sei­nes Ministeriums am Wilhelmplatz, eingeladen. Män­ner, Frauen und Kinder von Rückgesührten aus dem Saargebiet und Deutsche aus dem Baltikum und Wolhq- nien fanden sich am Freitagnachmittag im Theatersaal des Reichsministeriums für Volksausklärung und Pro­paganda zusammen.

wie llzurchill die wastrsteit vertuschen will

Englands Küste ein Schiffskriedstof geeichte norwegischer Seeleute

Oslo, 23. Dezember

Aus England zurückgekehrte norwegische Schiffer kla­gen über die Schwierigkeiten, die von der britischen Ad­miralität der neutralen Schiffahrt in den englischen Küstengewässern bereitet werden, nachdem die britische Marinebehörde innerhalb der englischen Küstengewässer die Befehlsgewalt übernommen hat und damit alle see­männischen Zivilbehörden ausgeschaltet sind. Von dem Kommandanten von Portsmouth und dem Kommandan­ten der westlichen Zugänge nach Nosyth wurde neutralen Schiffen das Anlaufen bestimmter Häfen und die Durch- querung bestimmter Küstengewässer streng verboten. Die Unterstellung der Küstengewässer unter Militärbefehl hat nach den Erfahrungen norwegischer Handelsschiffe nicht nur einen militärischen Zweck.

Es soll anscheinend verhindert werden, daß die Be­satzungen der neutralen Schiffe angesichts der vor der englischen Küste liegenden Wracks in die Lage versetzt werden, sich ein Bild von der Größe der britischen Schiffsverluste durch Minenexplosion und Torpedierung zu machen. Die britische Admiralität befürchtet, daß die vielen Wracks, unter denen sich auch zahlreiche Schiffe befinden, deren Verlust noch nicht amtlich bekannt­gegeben wurde, abschreckend auf die neutrale Schiffahrt wirken könnten. Man führt die Beschränkung der Be­wegungsfreiheit in den englischen Küstengewässern, die von der neutralen Schiffahrt als neue erhebliche Schwie­rigkeit im Jnlandverkehr bezeichnet wird, darauf zurück, daß kürzlich die britische Admiralität in eine peinliche Lage versetzt wurde, als der Kapitän eines neutralen Schiffes berichtete, an einer Stelle vor der englischen Küste allein 20 Wracks gezählt zu haben, nachdem diese Verluste geheimgehalten worden waren.

Veutstkland erweitert Warenaustausch

Wirtschaftsverhandlungen mit Dänemark, Schweden, Holland und Rumänien abgeschlossen

Berlin, 23. Dezember.

In Berlin hat gestern die Unterzeichnung des Ab­kommens über den deutsch-dänischen Waren­verkehr im Jahre 1940 stattgefunden, das im Novem­ber in Kopenhagen zwischen einer deutschen Delegation unter Führung des Ministerialdirektors Dr. Walter und einer dänischen Delegation unter Führung des Kon­torchefs Wassart vereinbart worden war.

Ferner haben in Berlin in der Zeit vom 11. bis 22, Dezember Verhandlungen zwischen einer deutschen Delegation unter Führung des Ministerialdirektors Dr. 'Walter und einer schwedischen Delegation unter Führung des Berliner schwedischen Gesandten Richert über die Verlängerung des Privatschulden- abkommens und über die Gestaltung des deutsch-schwe­dischen Warenverkehrs im Jahre 1940 stattgefunden. Die Verhandlungen haben zu einer Regelung dieser Fragen geführt. ^ ^

Weiter haben in der Reichshauptstadt »n der Zeit vom 13. bis zum 21. Dezember 1939 Wirtschaftsverhand- lunqen zwischen einer deutschen Delegation unter Füh­rung von Ministerialdirektor Dr. Walter und einer niederländischen Delegation unter Führung des Ministerialdirektors Dr. Hirschfeld stattgefunden. Das Verrechnungsabkommen ist verlängert worden: im

Warenverkehr wurden die Zahlungswertgrenzen für das erste Vierteljahr 1940 festgesetzt, ,

Der deutsche und der rumänische Regierungsaus- schutz für die Regelung der deutsch-rumänischen Wirt-

In der Nordsee gesunken

Englisches rankschlff auf eine Mine gelaufen

Amsterdam, 23. Dezember Wie erst jetzt bekannt wird. ist am Dienstagabend der

schwedische Dampfer ..V°g°" unw t dmu.d-n aus eine Mine gelaufen und spater auf Strano ge,egi m , ^ - Pffbrüchigen soll«

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hatte eine Ladung Holz an Bor-..

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den. Drei der Schiffbrüchigen sollen schwere uno weitere leichtere Verletzungen »litten hab Vega" hatte eine Ladung Holz an -voro ^

Nach einer ANT.-M°ldung aus Vl.ss.ngen Donnerstag gegen 18.39 Uhr m de Antwerpen

gen etwa bei Böse 3 der auf dem Weg ^ Ton-

befindliche italienische Dampfer ,,Co it 1

neu) gesunken. 2Le Besatzung des Dampfers ,

die Rettungsboote gegangen. ^ zusätzlich

Zum Untergang derGomttas mitaeteilt, daß vom holländischen Nachrichtonburo S NT^ Besatzung des

am späten Donnerstagabend die gcha^ rgA,rlN, in

italienischen Vlissingen an

28

Schiffes,' bestehend aus

A-lauirn ünü habe sich ist

satznngsmitglieder derComitas n M Mine

mitteilten ist das Schiff in der Fah .

mitteilten, ist das Schiff

gelaufen und habe sich nc»., ,komnas

dem Zustande befunden. Das MAck » S^pper inzwischen aufgefunden und mit befand sich

au- Grund gesetzt worden. Die ^in Wege

nach Aussagen des geretteten Kapitäns f.^ ^img von Djchibuti nach Antwerpen und haue an Bord.

Iiiv. Kopenhagen, 23. Dezember

Der dänische DampferJaegersborg" (2099 Tonnen), der Kopenhagen mit einer Fracht Lebensmittel für Eng­land am 14. Dezember verlassen hatte, rst ,n seinem schottischen Bestimmungshafen bisher nicht eingetroffen. Die Reederei teilt mit, daß vermutlich mit dem Verlust des Schisses zu rechnen sei, da auch keinerlei Nachrichten über seinen Verbleib vorliegen. DieJaegersborg" ist 1919 gebaut worden und hatte eine Besatzung von 18 Mann.

Das englische TankschiffOttilia" (8909 Tonnen) stieß nach englischen Meldungen vor der englijchen Küste aus eine Mine und mußte mit schweren Ve,chad,gungen in einen Hasen geschleppt werden. Ein Te,l der Be­satzung wurde verletzt.

Oslo, 23. Dezember

Im Hafen von Kopervik ist ein schwedischer Dampfer mit zehn Besatzungsmitgliedern des britischen Bor- postenbootesRiver" und des britischen Dampfers Granton" sowie dänischen Matrosen eingetroffen, die am Sonntagmorgen von einem Kutter ausgenommen wurden, als sie aus einem Boot aus der See umhertrie- ben Das Vorpostenboot war am Dienstagmorgen von zwei deutschen Fliegern angegriffen und versenkt wor­den. Von dem Untergang des DampfersEranton war bisher nichts bekannt.

schaftsbeziehungen haben in Bukarest eine gemeinsame Tagung abgehalten, die am 21. Dezember 1939 abge­schlossen wurde. Während dieser Tagung haben die beiden Ausschüsse in freundschaftlichem Einvernehmen eine Reihe von laufenden Fragen besprochen, die die Regelung des Waren- und Zahlungsverkehrs zwischen den beiden Ländern betreffen.

Insbesondere wurde im gegenseitigen Einvernehmen festgestellt, daß es im Interesse der weiteren Förderung eines Warenaustausches zwischen den beiden Ländern zweckmäßig ist, das Umrechnungsverhältnis zwischen Reichsmark und Lei, das nach den geltenden Vereinba­rungen von den beiden Regierungsausschüssen zu be­stimmen ist, anderweitig zu regeln als bisher. Demge­mäß soll vom 1. Januar 1940 ab das Verrechnungsver­hältnis zwischen Reichsmark und Lei im Verrechnungs­verkehr 49 Lei für eine Reichsmark beim Verkauf und 50 Lei für eine Reichsmark beim Einkauf betragen. Um Nachteile für die an dem rumänischen Handel Beteilig­ten nach Möglichkeit zu vermeiden, wurden angemessene llebergangsbestimmungen vereinbart.

Die getroffene Regelung bedeutet gegenüber dem Lis- erigen Zustand eine wesentliche Verbesserung unserer ezugsmöglichkeiten aus Rumänien.

ergebnislose wirtschaftsverstanülungen der Neutralen mit kngland

Berlin, 23. Dezember.

Trotz aller Liigenmeldungen der letzten Wochen in der Presse und im Rundfunk der Westmächte hat Deutschland in den letzten Tagen «ine ganze Reihe -von Wirtschasts- verhandlungen mit den neutralen Ländern erfolgreich und zur Zufriedenheit aller Beteiligten abgeschlossen.

Dieser erfolgreichen deutschen Handelspolitik gegen­über sind die sich häufenden Meldungen über erfolglose Wirtschaftsverhandlungen Englands mit den Neutralen besonders interessant und die Lage kennzeichnend. Nach wochenlangen Verhandlungen in London ist dieser Tage eine große dänische Delegation wieder ergebnislos nach Kopenhagen zurückgekehrt, und die dänische Öffentlich­keit zeigt offen ihre Enttäuschung über den bisherigen Verlaus der dänisch-englischen Wirtschaftsverhandlungen.

Bereits seit Monaten verhandelt England mit den Niederlanden, Belgien und der Schweiz, ohne bis jetzt auch nur mit einem Lande zu einem befriedigenden Er­gebnis gekommen zu sein. Es ist deshalb nicht verwun­derlich, daß sich in der holländischen, belgischen und schweizerischen Presse täglich lebhafte Klagen über die hoffnungslose britische Verzögerung dieser Wirtschafts­verhandlungen finden. Die Schwierigkeiten auf engli­scher Seite sind eindeutig durch die Tatsache gekennzeich­net, daß England seiner schwachen Deoisenlage wegen nur noch lebensnotwendigste Einfuhren aufnehmen ,'nd gleichzeitig auch seine Ausfuhren kaum noch zur Hälfte aufrechterhalten kann.

Es ist nicht mehr in der Lage, den Neutralen alle frü­her bezogenen Erzeugnisse abzunehmen und kann umge­kehrt auch nicht mehr all deren Bedürfnisse durch seine Ausfuhr decken.

Auch mit den Siidoststaaten, vor allem mit Jugosla­wien, ist es aus diesen Gründen England trotz andau­ernder Verhandlungen in den letzten Monaten und Wochen nicht gelungen, zu einer für die Neutralen an­nehmbaren Regelung zu kommen. Die britische Han­delspolitik ist also seit Kriegsausbruch durch eine Er­folglosigkeit auf der ganze« Linie gekennzeichnet

Von dieser Weihnachtsstunde, die Reichsminister Dr. Goebbels den Erwachsenen und Kindern bereitet hatte, wurde eine Ansprache des Ministers über den Rundfunk zu den zahllosen Parallelfeiern übertragen, in denen sich ebenfalls die aus der Fremde zurückgeführten Volks­genossen und die von der Saar mit ihren Brudern und Schwestern im Reich versammelt hatten.

Im Mittelpunkt dieser Weihnachtsfeier stand die An­sprache von Reichsminister Dr. Goebbels, der folgendes ausführte:

In diesem Jahre feiern wir ein ernsteres Weihnach­ten als in allen vorangegangenen Jahren des national­sozialistischen Regimes. Es ist ein Kriegsweihnachten, e,n Weihnachten der geschlossenen und entschlossenen Bereitschaft eines ganzen Volkes.

Trotzdem haben wir, traditionellem Brauch entspre­chend, Männer, Frauen und Kinder zu einer gemein­samen vorweihnachtlichen Stunde zusammenberufen und sie diesesmal aus den Kreisen der ins Reich umgesie­delten Valtendeutschen und der aus dem Saarqebiet Evakuierten gewählt. Sie sind die Träger der groß­artigsten und modernsten Volkswanderung der neueren Geschichte. Ihre Umsiedlung ins Reich verfolgt ein wahrhaft historisches Ziel, und es ist deshalb nicht zu vermeiden gewesen, daß sie vor allem für sie persönlich auch mit Sorgen und Schwierigkeiten verbunden ist. Das trifft in erhöhtem Maße für die aus dem Saar­gebiet Evakuierten zu. Aber Sorgen und Schwierig­keiten haben wir Deutschen heute ja alle. Es gibt nic-

Keine besonderen kampfkandlungen

Aufklärungsflüge über Nordfrankreich und Südengland Berlin, 23. Dezember.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Westfront keine besonderen Kampfhandlungen. Die Luftwaffe führte Aufklärungsflüge über Nord- Frankreich und siidengland durch. Bei der Grenzüber- wachung im Westen fand ein Lustkampf zwischen deut­schen Messerschmitt-Jagdflugzeugen und französischen Jagdflugzeugen statt. Ein feindliches Flugzeug wurde nach hartnäckiger Gegenwehr zur Notlandung gezwun­gen; die eigenen Flugzeuge kehrten ohne Verluste zu­rück."

manden mehr in unserem Volk, der nicht daran mit­zutragen hätte. Keiner kann sich der Last, die ein Krieg nun einmal mit sich zu bringen pflegt, entziehen, und man darf auch wohl sagen: Keiner will das mehr. Das deutsche Volk ist erst recht in diesen wenigen Kriegs­monaten eine Gemeinschaft der Brüderlichkeit und der Zusammengehörigkeit geworden.

Vielfach wird das im Auslande gar nicht richtig erkannt und eingeschätzt, denn wie sollte man es sich sonst erklären, daß in den feindlichen Ländern immer wieder Versuche gemacht werden, das deutsche Volk vom Führer zu trennen.

Demgegenüber können wir zu unserer Freude und zu unserem Stolz feststellen, daß die nationale Soli­darität bei uns noch niemals so stark und so für jeder­mann verpflichtend gewesen ist wie gerade in dieser Zeit, in der alles darauf ankommt, daß die deutsche Na­tion in Einigkeit und Entschlossenheit den kommenden Ereignissen gegenllbertritt.

Daß diese Ereignisse von uns den Einsatz der ganzen Nation erfordern werden, ist für jeden klar, der offe­nen Auges die Lage überprüft. Vielfach allerdings wird das bei den Unbelehrbaren noch gar nicht richtig erkannt. Sie wollen nicht einsehen, daß Krieg Krieg ist, wo und mit welchen Mitteln er auch immer ge­führt wird. Es wäre für unser ganzes Volk verhäng-

I»IIMM»MIIIIM»I1»MII»»I»»»»»»I»,»IMII»I»II»»»»II»I,III»I»»»I»I»»I

Unser VsgessoSsgsI

(Unsers ksutigs ^vsgsds umfallt sollt Leiten)

Deutsche Wirtschaftsverhandlungen mit Dänemark, Schweden, Holland, Lettland und Rumänien wur­den erfolgreich abgeschlossen.

Vor den Rückwanderern sprach Dr. Goebbels im Rahmen einer Weihnachtsfeier. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley richtete einen Ausruf an die Politischen Leiter.

Im befreiten Osten wurden wieder 34 völlig ver­stümmelte Leichen Volksdeutscher gesunden. Vorbildliche Einsatzbereitschaft zeigten unsere SA.- Männer in der Wehrmacht.

In der Nordsee fielen erneut mehrere Schiffe Mi­nen zum Opfer.

Berichten norwegischer Seeleute zufolge ist Eng­lands Küste ein einziger Schisssfriedhof.

Die deutsche Eegenblockade läßt in Großbritannien bereits Getreidemangel auskommen.

Die Bremer SA.-Stäbe führten im Beisein des Gruppenführers ihre diesjährige Weihnachtsfeier durch.

Heute mittag findet ein Probealarm der Luftschutz­sirenen in Bremen statt.