Ausgabe 
(21.12.1939) Nr. 351
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

selierte kni lichten bkrx-

maelXzzE, IMMN ( 2 )

Weizsäcker m ermimstei, * Sirius W' lus einen M ster in Bnd tssekretäi Z» liche Erilii» Kücken M?' igen".

tionen des E «such des eO diente dW

»'S«

Erscheint 7mal wöchentl i ch Monarsbezug E 2,30 einsch. Zu- stellgebükr; Postbezugspreis monatl. 2,80 E leinschl. 38,78 Pos^ zeiwngsgebübri zuzügl 42 rZ),/ Be­stellgeld Bezugspreis ist im voraus zolckbar Postickeck- ^amvura 17272. Eine Dekinderung der Lieferung reckitierkigk keinen Anspruch auk Rückzaklung des Vezugsprelsesl Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Vremen, Teeren 6-8. Fernspr.: 54121, Nachkr. u. Sonnig. 51115. Sprech z.: Verlag: werktl. 1213 Uhr? Schriftleitung Diens­tag und Freitag 12>/r>/, Uhr.

vreMrZMnli

parLeiamilicke Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien kansestovt vremen

Anzeigen - Grundpreise:

Die I nur, hohe und 22 mm kielte Zeile !m Anzeigenteil 13 Die 78 will breite und 1 mm hohe Zelle

im Tertteil 75 Ermäßigie

Grundpreise <für kleine, Fomllien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Be- dinaungen Preisliste 7 Nachlaß- staffel S. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewöbr. An­nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­

stellen: InBremen: Am Teeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115; Obernstraße 86, Fernspr. 5 41 21. 8n Stzke, Mühlendamw Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vrernens

flmlNHes Verkündungsblatt des BeiHsstattlialters in Oldenburg und vremen

Nr. Z51 / S. Jalirgang

Donnerstag. 21. Dezember 1SZS

kinzelpreis 15 Bps.

2?britischeVorpostenboote versenkt

Unsere Spähtrupps m feindlichen Stellungen

Sie pngriffsersolge unserer Luftwaffe in der Nordsee / Verluste der vriten im Lustkamps erhöhen sich

Berlin, 21. Dezember.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An mehreren stellen der Westfront gelang es eige­nen Spähtrupps, in die feindlichen Stellungen einzu­dringen und dabei eine Anzahl Gefangene zu machen.

Die deutsche Luftwaffe führte unter schwierigsten Wetterverhältnissen Erkundungen und Angriffe gegen Seeziele in der Nordsee durch. Nach den bisherigen Feststellungen wurden dabei vier Schiffe britischer leich­ter Seeftreitkräste durch Bombentreffer zerstört. Ein deutsches Aufklärungsflugzeug griff ein großes briti­sches Flugboot an und brachte es zum Absturz. In den letzten drei Tagen hat die deutsche Luftwaffe 23 Schisse der britischen Vorpostenstreitkräste vernichtet, u. a.: Pearl",Serenitq",New Choice",Eilead Wray", Evelina",Sedgefly",Trinitq".

Die Verluste der Briten in der Luftschlacht vom 18. Dezember haben sich um zwei weitere Flugzeuge erhöht, so daß als feindliche Gesamtoerluste dieses Tages nunmehr 38 Kampfflugzeuge vom Typ Vickers Welling­ton festzustellen sind."

Amsterdam, 21. Dezember.

Deutsche Flugzeuge haben, wie in London mitgeteilt wird, am Dienstag von neuem die Nordsee überflogen und britische Fischdampser angegriffen. Ein Fischdamp­fer ist untergegangen.

Die holländische Morgenprefse am Mittwoch berichtet wieder von einer ganzen Anzahl von Schifssversenkun- gen. Zu den bereits bekannten Verlusten erfährt man die Namen weiterer durch deutsche Flugzeuge versenkten Borpostenboote:Active" (185 To.),Ocean" (244 To.) undAstros" (275 To.)

Allein ein deutsches Bombenflugzeug, das über der Nordliiste der Shetlandinseln gesehen wurde, griff sechs Minensuchboote an. Eins der Boote erreichte die In­seln mit zwei Toten an Bord. Die Mannschaft berich­tete, sie hätte Rauch von einem anderen brennenden Minensuchboot aufsteigen sehen.

Nach englischen Meldungen sind insgesamt 28 eng­lische Küstenschiffe in den letzten beiden Tagen von deutschen Flugzeugen angegriffen worden. Die Englän­der bemühen sich krampfhaft, diese Schiffe als harmlose Fischdampfer hinzustellen, während praktisch gerade rnese Schiffe als Wachtboote und Minensucher von größter militärischer Bedeutung sind.

rodesfalirten nach kngland

Amsterdam, 21. Dezember. Vesatzungsmitglieder des britischen 4374-BRT.,

18

Dampfers

..City os Kobe" aus Liverpool, der, wie

Reuter jetzt erst meldet, kürzlich in der Nordsee ver­senkt worden ist, find in einem Hasen der englischen Ostküste an Land gebracht worden. Es ist noch unbe­kannt. wie viele Mitglieder der Besatzung, unter denen sich zahlreiche Inder befanden, vermisst werden.

Zu der Versenkung des DampfersCity of Koke erfährt man noch, daß sich am Dienstagmorgen plötzlich

eine heftige Explosion ereignete, worauf die Rettungs-

rd des Kapitäns zur See Langsdorff

Berlin, 21. Dezember.

Das Oberkommando der Kriegsmarine teilt mit:

Der Kommandant des Panzerschiffes -.Admiral Traf Epee", Kapitän zur See Hans Langsdorff, wollte Untergang seines Schiffes nicht uberlebem^°tren alt­hergebrachter Ueberlieferung und rm sinne °er Crzre- huna des Offizierkorps, dem er fast drei Jahrzehnte angehört hatte faßte er diesen Entschluß. Nachdem er sein ihm anvertraute Besatzung in Sicherheit gebraG

und folgte seinem und würdigt diesen

-schiff. Die .

Schritt. Der Kaprtan zur See

uns wuroigr ore,en s-o----,,

Langsdorff hat damit als Kampfer und H Wartungen erfüllt, die sein, Führer, das deutsche -uotk und seine Marine auf ihn setzten.

boote herabgelassen wurden. Eine Stunde später wur­den die Insassen eines der Boote von einem Fisch­dampfer aufgenommen. Ueber das Schicksal der anderen Seeleute und des Kapitäns, die sich in den beiden an­deren Booten befanden, ist nichts bekannt.

Die dänische Dampfschifsahrtsgesellschaft Valtic teilt aus Kopenhagen mit, daß ihr TrawlerBogö" vor der schottischen Küste auf eine Mine lief und sank. Bon den 17 Mann der Besatzung konnten nur wenige ge­rettet werden, jedoch fehlen noch alle genaueren An­gaben über die Zahl der Vermißten und den Verlauf des Unglücks' selbst. Der in Kopenhagen beheimatete 1888 BRT. große Dampser war am 15. Dezember von einem schwedischen Hafen nach England ausgelaufen, um dort Kohlen für Dänemark zu laden.

Der Kapitän des untergegangenen dänischen Schiffes Bogö", Peter Christian Wilhelm Franzen, der mit einem Teil seiner Mannschaft vermißt wird, ist eine markante Persönlichkeit. Gebürtig aus Nordschleswig, heute 81 Jahre alt, kämpfte er während des Weltkrieges auf deutscher Seite, und zwar bei der Reichsmarine. Er war Wach- und Artillerie-Offizier auf einem Schlachtschiff und auf Torpedobooten. Er ist Ritter des Eisernen Kreuzes. Die Führung derBogö" übernahm er nur vertretungsweise, indem er für deren erkrankten Kapitän Nilsen einsprang.

Die Ueberlebenden des dänischen 1877-BRT.-Damp- fersJytte" wurden am Dienstag von einem anderen dänischen Dampfer in einem Hasen der englischen Nord- ostkllste an Land gesetzt. Einer der Seeleute wurde ins Krankenhaus gebracht.

Nach einer Reutermeldung aus Genua hat der Kapi­tän des italienischen FrachtschiffesCaterina Geroli- mieh" nach seiner Ankunft im dortigen Hafen mitge­teilt, er habe in Dover 11 britische Seeleute gelandet, die er auf Verlangen eines deutschen U-Bootes, das den britischen DampferDarino" (1358 Tonnen) tor­pediert habe, auf sein Schiff genommen hatte.

Havarie eines 20 000 ronnen-Sampfers

Amsterdam, 21. Dezember.

Der PassagierdampserSamaria" (18 587 To.), der der Cunard-White-Star-Line gehört, ist, wie aus Lon­don gemeldet wird, nach einem Zusammenstoß auf hoher See in den Hasen zurückgefahren, aus dem er gekom­men war, um nach Amerika zu fahren. Die Brücke und die Rettungsboote sind beschädigt. Der Zusammen­stoß forderte keine Opser. An Bord befanden sich einige hundert Amerikaner, die jetzt mit einem anderen Passa­gierdampser reisen werden.

Kriegsrak der Brandstifter

Politik der rügen und Srokllng alsPatentlösung" / lkomberlain mir valadiers Kriegsmaschine uniusrieden keinMinisterium des gesunden Menschenverstandes"

Im

rck. Berlin, 21. Dezember. Pariser Kriegsministerium fand während des Frühstücksbesuches Chamberlains in Frankreich ein sog. Oberster Kricgsrat" statt. Aus den durstigen Mittei­lungen über diese Sitzung der verantwortlichen Kriegs­hetzer geht lediglich hervor, daß man sich über militä­rische und diplomatische Fragen unterhalten hat, wobei Herr Daladier seine Vasallenpslicht nicht versäumt« und dem britischen Premier zu den imaginären Kricgsersol- gen Englands beglückwünschte.

Weisungsgemäß stürzte sich sofort die gesamte Lon­doner Presse auf dieses Thema, sur das Churchill in seiner vorausgegangenen Rundfunkrede die Stichworte gegeben hatte. VomSieg" von La Plata bis zum Sieg" über Helgoland bei dem nach dem Kommuni­que des Londoner Lllgcnministeriums nur zwei britische Bomber verlorengingen, aber 12 deutsche Jäger abge­schossen wurden werden in allen Gazetten die stark­en Fanfaren geblasen, um die das Gegenteil bezeu­gende Wahrheit zu übertönen und von jenen Manö­vern abzulenken, die hinter den verschlo,jenen Türen des Pariser Kriegsministeriums ausgebrütet wurden.

Nach Ansicht der Londoner Herren läuft die franzö- sisch-e Kri-e-gsmaschine nicht mit der erwünschten Ton- renzahl. Sie ist noch nicht einmal richtig warmgelaufen, von dem von Chamberlain befohlenen Einsatz ganz zu schweigen. Herr Daladier und sein Eeneralstabsches Eameiin, dem man die Absicht nachsagt, selbst Kriegs­minister werden zu wollen, mögen oft genug schon ge­schworen haben, daß sie schließlich nicht mehr tun konn­ten als Millionen Poilus in die Maginot-Bunker zu stecken und das französische Wirtschaftsleben zu rmmeren. Aber das ist zu wenig, erklären die englischen Kriegs­hetzer. In der kürziichen Eeheimsitzung des Unterhauses war die britische Kriegführung erheblicher Kritik aus­gesetzt Wo bleiben die Erfolge? wurde immer uneder gefragt. Der Luftfahrtminister wollte sie erbringen. Von den nach Deutschland geschickten 54 Vickers-Wellington- Bombern das Beste, worüber er verfügt kamen nur 18 wieder zurück. Da hilft alles Fluchen nichts. Die deutschen Jäger sind eben nicht so schlecht, wie man stets her eigenen Oeffentlichkeit vorgelogen hatte. Aber nun sind die Poilus an der Reihe . . .

WWA

dLeseboss«». Sei cksm mikgUic-ktsn tlvgri« cksr onelisebon l-vklvaSo

38 ,I«r- .»nckcl-nste» «»«li-mbe»vmolckot, unsere Uessersclimitt-ckagckeinsitiior vom ckagck-

Mister Chamberlain hat jedoch noch andere Sorgen. Er wollte gemeinsam mit Lord Halifax, den er eigens zu dieser Sitzung mitbrachte, auch die geplante Offen­sive an derdiplomatischen Front" erörtern. Die in Genf so raffiniert eingefädelte Aktion droht im Sande zu verlaufen. Die Pauken und Trompeten, mit denen man Rußlands Ausschluß aus dem Ententeverein be­gleitet hatte, gaben nicht nur peinliche Mißtöne von sich, sondern verstummten sogar noch schneller, als die ge­quälten Musikanten beabsichtigt hatten. Pariser Blätter mußten deshalb die Kriegserklärung an Rußland for­dern und Mr. Dnfs Cooper, der geborene Mädchen- Pensionat-Redner, übernahm die gleiche Aufgabe in den Vereinigten Staaten.

Selbstverständlich handelt es sich aber auch hierbei vorläufig nur um Begleitmusik. Man droht, man schimpft, man greift tief in die stets bcreitstehenden Schmutzkübel aber es blieb zunächst bei einigen alten Flugzeugen, die England den Finnen zu schicken ver­sprach. Mehr will man sich vorsichtshalber nicht die Fin­ger verbrennen, denn dazu sind die Neutralen da! Nach genau verteilten Rollen sollen diese wieder einmal in dieFeuerlinie" geschickt werden, wobei zunächst wie zwischen den Zeile» englischer und französischer Blätter steht die Oslo-Staaten unter verstärkten Druck gesetzt und gleichzeitig die Balkanländer bearbeitet werden sollen. Die Warnungen Rußlands und Italiens über­hört man dabei großzügig, da man in London noch immer in dem Wahn lebt, ohne Rücksichten aus andere sein Süppchen am plutokratijchen Feuer lochen zu können.

Mr. Chamberlain ist bei bissen Plänen in Paris zweifellos auf rückhaltlose Zustimmung gestoßen. Sie entsprangen zwar nicht demMinisterium für gesunden Menschenverstand", dessen Einführung derDaily Ex­preß" forderte. Ein Arbeitsloser, eine Hausfrau, ein Bauer, «in Handwerker, ein Kleinkaufmann und ein Schankwirt, die das Blatt alsBehördenapparat" dieses Ministeriums für ausreichend und zweckmäßig hält, kämen niemals auf derartige Gedanken. Der englische Premierminister wird deshalb zutreffend darauf ver­wiesen haben, daß die britische Politik nicht mit gesun­dem Menschenverstand, sondern mit Haß und Lüge ge­macht wird, die den jüdisch-kapitalistischen Interessen und einem schrankenlosen Machtanspruch über alle der bri­tischen Gewalt nicht hörigen Völker entsprangen.

Wie sich die Neutralen ihrer Haut zu wehren geden­ken, ist zunächst deren eigene Angelegenheit. Soweit Deutschland jedoch von den verbrecherischen Plänen be­troffen wird, kann mit unbeirrbarer Sicherheit vor­ausgesagt werden, daß dieser Krieg weder mit Lügen noch mit Drohungen gewonnen wird. Chamberlains Taktik" erschüttert uns so wenig, wie es seine Vickers- Wellington-Bomber vermochten. Wer mit uns anzu­binden wagt, wird die verdienten Schläge beziehen!

steulschewirrschastsabordnung m Moskau

Moskau, 21. Dezember

Die Mitglieder der deutschen Wirtschaftsabordnung mit Botschafter Dr. Ritter und Gesandten Dr. Schnurre an der Spitze sind am Dienstagnachmittag wieder in Moskau eingetroffen. Sie wurden am Bahnhof begrüßt durch den sowjetrussischen Divisionsgeneral Swatschenko, der als stellvertretender Leiter der sowjetrussischen Wirt­schaftsdelegation vor kurzem in Deutschland gewesen ist. Ferner wären erschienen der stellvertretende Volkskom­missar sür Außenhandel Krutikow, der sowjetrussische Protokollches Varkow, der Leiter der Mitteleuropäischen Abteilung Anhenkommissar Alcxandrow und zahlreiche Vertreter der sowjetrussischen Außenhandelsbehörden. 'Auch der deutsche Botschafter Graf von der Schulenburg hatte sich mit seine, nächsten Mitarbeitern gleichfalls zum Empfang eingesuuden.

Die Westmächte warten vergeblich aus eine deutsche Rohstoffkrise"

Mit unverminderter Eilfertigkeit lügen die jüdisch­demokratischen Kriegstreiber der westlichen Mächte dank ihrer willfährigen Presse und ihres Rundfunks ihren gläubigen Lesern vor, wie schwach doch letzten Endes Deutschland sei, dieserKoloß auf tönernen Füßen" wie ein französisches Blatt bereits vor Ausbruch des Krieges schrieb.Deutschland muß einen langandau­ernden Krieg verlieren, da es auf die Dauer ge­sehen aus innerer Armut schließlich unterliegen mutz", das bildet auch heute noch ungeachtet aller deutschen Erfolge zur See und in der Luft den Groß­teil der an inneren Ueberzeugungsmitteln so armen Propagandarüstung der westlichen Kriegstreiber in ihrem Angriffskrieg. Sie trichtern ihren Völkern ein, die Wirtschaft sei das Schicksal der Nation, sie bestimme das Schicksal der Völker und wissen nicht, daß das Schicksal der Völker bestimmt wird durch die Kraft und den Einsatz, mit dem die Völker den Kampf um ihr Leben führen. Es gibt in Deutschland kein Gebilde Die Wirtschaft" mehr, sondern es gibt nur noch eine Volks wirtschaft.

Alle nationalsozialistischen Maßnahmen zur inneren Stärkung des Reiches und alle Etappen im Kampf um die Unabhängigkeit nach außen, die in Wirklichkeit den Ausdruck für die Einheitlichkeit und das Zusammen­wirken aller wirtschaftlichen Kräfte im Volke dar­stellen, werden von den westlichen Kriegstreibern als lächerlich, als zum Zusammenbruch reif oder als Ein­geständnis unserer Schwäche verhöhnt... Mit Span­nung warten unsere Gegner darauf, wie lange es dauern werde, bis die deutsche Hausfrau aus Mangel an Nahrungsmitteln revoltiere, bis in Deutschland aus Mangel an Rohstoffen die Herstellung von Waffen, Kriegsgeräten und Munition eingeschränkt werden müsse, bis überhaupt die deutsche Produktion zum Er­liegen kommen müsse. Sie merken es offenbar immer noch nicht, daß es ganz unmöglich ist, Deutschland weder militärisch noch wirtschaftlich auch nur im geringsten niederzuzwingen. Deutschland hat vorgesorgt und Maß­nahmen als Wirtschaftsplanung eingeführt, die es ver­meiden, daß auch nur ein Mensch in Deutschland hun­gern wird, und wenn der Krieg Iahte dauert.

Vorsorge wurde aber auch auf anderen Gebieten ge­troffen. Mit einem der kostbarsten Schätze auf dem Gebiete industrieller Rohstoffe hat uns die Natur wirklich reichlich bedacht. Wir besitzen in Groß­deutschland, namentlich seit Ostoberschlesien und das Sudetenland dem deutschen Mutterlande wieder einver­leibt werden konnten, zuzüglich der Vorkommen im Protektorat eine fast unerschöpfliche Quelle eines Stof­fes, den wir, je weiter die Chemie fortschreitet, mehr und mehr schützen lernten: die Kohle. Kohle ist ja nicht nur Brennstoff, sondern darüber hinaus wert­vollster Ausgangspunkt für Erzeugnisse vielfältiger Art, wobei nur an den deutschen Kautschuk Buna er­innert sei, das längst seine Ueberlegenheit dem natür­lichen Kautschuk gegenüber bewiesen hat. Die deutsche Industrie hat, durch die Aufgaben und Ziele des Vier­jahresplanes mächtig vorwärtsgetrieben, in den La­boratorien hervorragende Arbeit geleistet. Neben der Kohle besitzt Deutschland in genügendem Maße Wasser. Bon dieser Ueberlegung aus wurde begonnen, neue Werkstoffe zu erfinden. Es entstand jenes Kunst­harz, aus dem heute tausenderlei Kunststoffe hergestellt werden, die auch nur im entferntesten aufzuzählen hier unmöglich wäre. Dieses Gebiet befindet sich in einer stürmisch vorwärtsdrängenden Entwicklung und es ist noch gar nicht zu übersehen, was mit den bereits ent­wickelten Stoffen noch alles geschaffen werden kann. In einem ungeheuerlichen Ausmaß emsiger Forschungs­arbeit ist eine Armee deutscher Chemiker beschäftigt mit dem Problem der Weiterentwicklung; Hunderte von Millionen Reichsmark sind bereits sür Versuche erfolg­reich angewendet worden.

Auch den Mangel Deutschlands an natürlichen Treib- stosfquellen benutzen unsere Gegner als wichtiges Pro­pagandaelement. Hier hals aber gleichfalls deutscher

IMIIIMMMIMIMIMMIMIMMIMMIMIMMMIMMIMMMIMMIIMIMMMM

Unser IsgessDUeZSÜ

(Unsers ksutiAS ^uZAsds uwkokt Lobt Seiten)

Unsere Luftwaffe versenkte in wenigen Tagen 27 englische Vorpostcnboote.

LloyddampferColumbus" wurde von der eigenen Besatzung versenkt.

Der Komandant d«sAdmiral Graf Spec" hat sein Schiff nicht überleben wollen.

Ein britischer 28 808-Tonnen-Dampser erhielt durch eine Havarie schwere Schäden.

Der Pariser Kriegsrat der Brandstifter stand im Zeichen peinlicher Verlegenheit.

Gegen Volksschädlinge wurden abermals mehrere Todesurteile gefällt.

Gauleiter Carl Rover besuchte im Rahmen einer Besichtigungsreise durch den Gau Weser-Ems vom 18. bis 28. Dezember die Insel Vorkum.

Der Fußball-Weltvcrband übertrug Deutschland sür 1842 die Austragung der Vierten Fu'nball- Weltmeisterschaft.