IlW
-«-> ts- Mhn. ''5
^ ^Nkll>n!
«u«
^S-g°»tz7 lege» c> ?«r,
!Um
H«,, ^°"«u
iandbr>,,
»«»"vi
Ä/K'U
iVch
rÄLZ
-r AnSi «^1
"SD
VÄ
LS.E
lnerkannt, «s,j1 Bremer tz,»> ^ >i°rsür des ^ E" Juri»
uicht Hern,,- 2 es jl
? °u, ied,', arke »nseinz -meinen »fr ^ im E,n W I-iiei,!^
s Au?traM,^ bereits mch^ 'remen d°rM r Janen N ll-Enumiistiis^ °a im Äugn'''' : m Blemni E, mützie », tcl zu veMg meisten Z«!^ -ele durchzeft, cmm ,u MA stolz sein!
ntag WM iz spannend. W, >usen. BM. ^ dann den 8-st,
ie DudnS. da i >en wurde. W .r trifft TM i Masse. Whk» :inen vier Nck > benutzt.
Lndererseii! o /. ant w ^ rkt beieeek»» »kenbsnlik« m >i In.es» ie!> an Lotmmkm I irieden d« >m teilte» ?tn äsrt. Derdi»
SS
>«. «.« Us!Z « ^
lUn g,8Ä a
ci.r» «. o.tZk »
zsoo >- «>c-
K.st LI i.G »>
..L
l.s "f
^ u
!ö.«
!.«
M-.', .st» ; ,zs>
Zckrsv grDstralua,?
lUIZ
idres
S-s
ckss
tÜllU!^
tkoliscd°°
. xnzlam»
ErsckeInt7malwSchentl s»
Monatsbezug E 2L0 einsch. Zu- stellgebübri Postbezugspreis monatl 8,30 E lelnschl. 38,78 ^ P^. zeitungSgebübrl zuzügl 4? ^ Bestellgeld Bezugspreis ist im voraus zahlbar Postscheck- Hambnrn 17272. Eine Bebinderung der Lieferung reckstlertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises Verlag: NG.-Gauverlay Weser- §ms GmbH., Bremen, Teeren 6-8. Fernspr.: 341 21, Nachtr. ukSonntg. 8 1115. 6 prech z.: Verlag: werkt! 12—13 Uhr: Schriftleitung Dienstag und Freitag 12»/»—ist'/, Uhr.
Meiner Zeilunn
Anzekgen - Grundpreise!
parteiamtliche Tageszeitung
vas flmtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremm
Die 1 nur, hohe und 22 mw breite Zeile Im Anzeigenteil 13 /A/ Die 78 miu breite und 1 mw Hohe Zeile
im Tertteil 78 Ermäßigte
Grundpreise lfär kleine, Familien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 Nachlaß- staffel S. Für Anzeigen durcki den Fernsprecher keine Gewähr. Aa-
nabmeschluk 16 Uhr. Geschäfts
stellen: InBremen: Am Geeren Nr. 6/8, Fernspr. 5 41 21. Nochtrus und sonntayS' Fernsprecher 51115z Obernstraße 86, Fernspr. 5 41 21. Ln Shke. Mühlendomw Nr. 2.
der Nationalsozialisten Siemens
7lr. ZS0 / 9. Jahrgang
flmkliches Verkündungsblatt des Neichsstatthalkers in Videndurg und Meinen
Mittwoch. 20. Vezember 19Z9
Linzelpreis 1S Nps.
Vie bislzer ruhmreichste Luftschlacht
Vw tapferen deutschen Weger in Verlin
Neichspressechef 0r. Meirich: „Solche Männer braucht das deutsche Volk,
um England in die knie zu zwingen!'
»- Berlin, 20. Dezember
Ueber die erbitterte und für die deutsche Flugwaffe siegreiche Luftschlacht in der inneren Deutschen Bucht, bei der am Montagnachmittag nicht weniger als 34 der modernsten englischen Kampfflugzeuge abgeschossen wurden, sprach am Dienstagabend der Führer des siegreichen deutschen Jagdgeschwaders Oberstleutnant Schumacher in Gegenwart des Reichspressechefs Dr. Dietrich vor der deutschen Presse und den in Berlin ansässigen Vertretern der Auslandspreise. Oberstleutnant Schumacher, der das ihm aus Anlatz dieses Sieges verliehene Kreuz I. Klasse trug, gab eine trotz aller Bescheidenheit, die dem deutschen Soldaten eigen ist, überaus lebendige und fesselnde Schilderung dieser ersten großen Luftschlacht dieses Krieges.
Reichspressechef Dr. Dietrich begrüßte den Eeschwader- chef Oberstleutnant Schumacher und seine mit ihm erschienenen tapferen Männer: Hauptmann Falk, Oberleutnant Steinhoff, Oberleutnant Pointer, Leutnant Lent, Oberfeldwebel Fleischmann und Unteroffizier Nie- meyer namens der deutschen Presse. „Es ist schon fast zur Tradition geworden", so führte der Reichspresseches u. a. aus, „daß wir die Männ'er der deutschen Wehrmacht, die sich durch besonderen Schneid, durch besondere Tapferkeit, durch besondere Leistungen, sei es zu Lande, zu Wasser und zur Luft, auszeichnen, hierher zu uns bitten, damit sie durch uns zum deutschen Volk und der gan
zm Welt sprechen. Diese Männer sind die Sieger der " ... "'sh>
größten und ruhmreichsten Luftschlacht, die bisher geschlagen wurde. Das deutsche Volk ist stolz darauf, solche Männer zu besitzen."
Namens der ganzen deutschen Presse beglückwünschte Dr. Dietrich die tapferen Männer zn ihrer Tat.. Solche Männer brauche das deutsche Volk, um England in die Knie zu zwingen. Nicht Neugierde und Sensationslust wollten diese Männer heute befriedigen, sie seien nach Berlin gekommen aus Befehl des Generalseldmar- schalls Eöring, um für die Wahrheit einzutreten und jür die Wahrheit zu zeugen. Die englische Behauptung, daß nur sieben englische Flugzeuge auf der Strecke geblieben seien gegenüber 12 deutschen, sei eine der plumpesten und gemeinsten Lügen der letzten Zeit. Die anwesenden Flieger seien die lebendigen Zeugen dafür, daß die Angabei, des deutschen Wehrmachtsberichtes genau zutreffen.
Oberstleutnant Schumacher wies einleitend darauf hin, daß er bereits den englischen Angriff auf Wilhelms- haven am 4. September miterlebt habe. ebenso den Abschuß der sechs englischen Bomber bei Helgoland am 20. September und daß er dabei das Verhalten und die Angriffswelle unseres Gegners habe studieren können.
Am 14. Dezember habe zum ersten Male dann ein größerer englischer Kampfvcrband »ersucht, die deutsche Nordseekllste heimzusuchen Auch dabei habe er, Oberstleutnant Schumacher, das Glück gehabt, den Engländer fassen und die Hälfte der Flugzeuge durch seine tapferen Besatzungen abschießen zu lassen. Die deutsche -uftwaffe unterschätze ihren Gegner nicht und wisse ganz stenau. daß er was könne, daß er mutig und schneidig sei. Das habe der Gegner auch am 14. Dezember bewiesen, als er Lei einem Wetter flog, bei dem man normalerweise nicht fliege. , ^ ^ -
Was den Engländer veranlaßt habe, am 18. Dezember in so großer Zahl anzugreifen, wisse man nicht. Es sei
ein wunderbares Flugwetter gewesen. Der Gegner flog in großer Höhe an, auf einem anderen Kurs, als er gewöhnlich zu kommen pflege. Die gunze Lage war für ihn von vornherein so. daß sie sich zu einer Katastrophe auswirken mußte.
Die deutsche Luftwaffe war hundertprozentig vorbereitet, der Engländer konnte auf der ganzen Linie gefaßt werden. Es wurden deutsche Jäger und Zerstörer vom Typ Me 1l>!> und Me 110 eingesetzt. Erst im Laufe des Luftkampses ließ sich ganz überblicken, in wie großer
Zahl der Feind angeflogen war und welch große Zahl von Einzellustkämpsen vor sich gingen. „Als die Feindberührung vorhanden war", so erklärte Oberstleutnant Schumacher, „hatte ich nicht mehr zu befehlen, da konnte wie wir Flieger zu sagen pflegen, der Film ablausen". Die ganze deutsche Staffel hatte Feindberührung. Die ersten Abschüsse wurde gemeldet und er als Geschwaderkommandeur setzte sich selbst in seine Maschine, um mitzuhelfen.
Oberstleutnant Schumacher schilderte dann zunächst kurz, wie er selbst eine feindliche Maschine abschoß, im gleichen Augenblick aber, in dem der Gegner erledigt war, von den Rottenkameraden des Engländers Maschinengewehrfeuer bekam, mit Treffern in der Maschine, u. a. im Tank und im Leitwerk, aber doch den Flugplatz erreichte. Er berichtete, wie nacheinander die im Luitkampf siegreichen Maschinen seines Geschwaders zurückkehrten, die bis in die Dämmerung hinein den Feind weit über die Nordsee verfolgt hatten, berichtete, wie sich aus den Meldungen der Staffelkapitäne und Erup- penkommandeure das Resultat der Luftschlacht ergab: Ueber 30 der englischen Maschinen waren abgeschossen.
(Fortsetzung auf Seite 2)
slugMge versenken zehn Seitenschiffe
Her große erfolg der deutschen Fernaufklärer über der Nordsee von London bestätigt
Berlin, 20. Dezember.
Bei dem Angriff her deutschen Flugzeuge aus englische Vorpostenschifse, Küstcnwachboote und andere Kriegssahrzcuge wurden, wie in London von amtlicher Seit« mitgeteilt wurde, sechs Schisse versenkt. Außer der bereits gemeldeten „Serenitq" werden die Namen folgender verlorener Schiffe bekanntgegeben: „News Choice". „Senclair" und „Craigie Lea". Nachträglich wurde auch der Trawler „Jsabella Ereig" als »crienkt gemeldet, während der Trawler „Eileen Wraq" mit einem Leck in den Hasen zurückgekehrt ist. Ferner «ur- sen zwei Handelsdampser versenkt, deren Namen nicht mitgeteilt werden; zu diesen Schissen, deren Verlust auch Churchill in einer Rundsunlrede zugab, kommt noch die bereits gemeldete Versenkung des Vorpastenbootes „Pearl" sowie der Verlust des Trawlers „Compagnus", an deren Bord mehrere Besatzungsmitglieder getötet oder verwundet wurden, bevor die Schisse in sinkendem Zustand verlassen wurde», so daß insgesamt mindestens zehn britische Schiffe von den deutschen Flugzeugen versenkt worden sind.
Ver 06W.-Vericht über den tustsieg in der Deutschen Sucht
Berlin, 20. Dezember.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Westfront geringe örtliche Spähtrupp- und Artillerie-Tätigkeit. "" " " - -.r.
— Hie Luftwaffe klärte gegen Seeziele
tin unfreiwilliges Sestöndnis
wl. vergaß seine Lügen vom Vortag und kam versetzen,»ich der watzrtzeit natze
Berlin, 20. Dezember.
Nach tagelangem Schweigen hat der Erste Lugen- lord seine Sprache wiedergefunden und hat über den englischen Rundfunk eine Daritellung der letzten Ereignisse gegeben die für die englische ^.^uiacht s bittere Verluste 'gebracht haben. Selbstverständlich hat Winston Churchill in dieser seiner Rede nicht etwa die Wahrheit gesagt. Dies hat wohl auch in ILnglaiid selbst niemand angenommen, ^mmerhrn rjt !' '
renswerie n . - ^
und nur die „Exeter" ein paar Treffer abbekam h rt s englische Volk nun plötzlich aus d°m Muiüoe ve Ersten Lords der Admiralität den sch'ckialsichweren
das
Sah: „Es'ist nichts dabei, wenn man jetzt feststellt, daß zwei von den vier Gefechtsturmen des Af°^ kampfunfähig waren, während die »Eket zu 40 bis 50 Treffern durchlöchert wurde Drei der Acht-Zoll-E "chütze der ..Exeter wäre o» lichtet, und die Verlust- betrugen nahezu 100 .ilann. von denen die meisten getötet wurden.
Damit gibt Winston Churchill offen z , deutsche her so eneraisch bestritten hatte -d°I 1 das deut,q Panzerschiff' „Admiral Gras Spee" vor d-r La.-pmm
Mundung drei , englische Kreuzer mch ? ^
schwerste "traf, sondern sie °"ch kampsu"sügerlust"'an- Was die Frage der englischen MannM ^ °
bemerken, daß. wo 70 Tote >-,egeb-n beträchtlich mehr als nur ^0 Verwund tc s Hier hat der Lüaenlord zweifellos noch BctrachNlM°d
Ilen sein muß — abermals sein Luge tz z
müssen Wieder einmal hat die Gewalt der harten Tatsachen sich stärker erwiesen als alle Lügen und alle Ableugnungsversuche. Aber nicht nur dieses Eingeständnis mußte der erst« Liigenlord machen, er mußte sogar weiterhin zugeben, daß „die Nazi-Flotte und die feindliche Luftwaffe ihre Wut durch gesteigerte Angriffe und Versenkungen von Schiffen in der Nordsee zum Ausdruck gebracht haben".
Wir nehmen auch dieses Wort Winston Churchills mit der gebührenden Aufmerksamkeit auf, denn es besagt ja nichts mehr und nichts weniger, als daß der Erste Lord der Admiralität eingestellt, daß die deutsche Kriegsmarine und die deutsche Luftwaffe tatsächlich die Nordsee beherrschen. Herr Winston Churchill gibt also endlich zu, was er seit 3»/» Monaten in allen nur denkbaren Lautstärken zu bestreiten sich bemühte.
Heute muß.er erklären, daß Handelsschiffe und bewaffnete Hilfmreuzer, bewaffnete Fischerboote und Geleit,züge mit Bomben und Maschinengeivehrscuer ununterbrochen angegriffen wurden und daß von 24 angegriffenen Schissen am 17. und 18. Dezember K aus den Grund des Meeres geschickt wurden. Diese Zahl hatten wir bisher nicht einmal gewußt, denn Misere Flugzeuge konnten zwar ihre Treffer beobachten, nicht aber die endgültige Anzahl der Versenkungen.
Es ist nur erheiternd, wenn der Liigenlord diese von der Macht der Tatsachen ihm abgepreßte Erklärung mit den Worten schließt: „Diese Handlungsweise ist die Taktik eines Verbrccherregimes, das den langen Arm unserer Seemacht aus seiner Schulter fühlt." Wir haben den Eindruck, daß wohl eher Herr Winston Churchill einen unangenehmen Druck aus seiner Schulter empfindet, ebenso wie wir aus diesen ,Aeußer»ngen entnehmen, daß die Wut, von der Herr Churchill sprach, bei ihm zu finden ist. Auf selten der deutschen Marine und der deutschen Luftwaffe herrscht im Gegensatz dazu keine Wut, sondern die frohe Gewißheit errungener Siege, denen noch viele andere Folgen werden.
(Siehe auch Seite 2)
ostwärts Schottland auf. Hierbei griffen deutsche Fern aufllärer 4 englische Vorpostenboote an. Sie wurden versenkt. In den frühen Nachmittagsstunden des Montags versuchten 52 englische Kampfflugzeuge Wilhelmshaven anzugreifen. Der deutsche Flugmeldedienst erkannte frühzeitig die Angreifer. Bereits nördlich Helgoland wurden sie von Jagd- und Zerstörerflugzeugen gestellt. 34 britische Flugzeuge wurden hierbei nach hartem Kampf abgeschossen. Wir verloren zwei Flugzeuge. Einzelne feindliche Flugzeuge, denen es gelang, sich den an- greifenden deutschen Jägern z» entziehen, gerieten in das konzentrierte Abwehrfeuer der Flak-Artillerie aus den Inseln und an der Küste. Sie mußten umkehren, ohne zum Bombenabwurf zu kommen."
NörSkch -er Stzetland-Fnseln
Amsterdam, 20. Dezember.
Deutsche Flugzeuge wurden, wie Reuter meldet, am Dienstag früh nördlich der Shetland-Jnseln gesichtet.
kngland wagt seine Lustniederlage nicht einzugestetzen
Berlin, 20. Dezember.
Die vernichtende Niederlage, die die englische Luftwaffe bei ihrem mißglückten Angriff auf die deutsche Nordwcstküste erlitten hat, wagte der Londoner Rundfunk seinen Hörern nicht einzugestehen. Nachdem man über die peinliche Angelegenheit zunächst überhaupt geschwiegen und lediglich die erfolgreichen deutschen Luftangriffe auf britische Schiffe zögernd eingeräumt hatte, bequemte man sich schließlich zu der Mitteilung, daß nach einem schweren Lustkampf „von siebe» der angreifenden britischen Flugzeuge noch keine Nachrichten vorliegen", wobei man allerdings hinzuzusetzen vergaß, daß von 27 weiteren auch keine Nachrichten vorliegen, außer der einen, daß sie vernichtet sind.
lieber die Lücke in der britischen Berichterstattung tröstet Radio-London die englische Oeffentlichkeit mit der Erklärung, das britische Luftfahrtministerinm — bereite einen ausführlichen Bericht darüber vor! Nach den bisherigen Erfahrungen mit Londoner Amtlichen Berichten — es sei nur an die grotesken Ziffern ihrer Schiffsverluste erinnert — steht zu erwarten, daß sich der schwerste Schlag, den die britische Luftwaffe bisher erlitten hat, womöglich noch in einen „überwältigenden englischen Sieg" verwandeln wird, einen Sieg, den allerdings Sir Kinglep Wost in recht unangenehmer Erinnerung behalten dürfte.
Bewunderung in Nom
Rom, 20. Dezember.
Die große Luftschlacht über Helgoland stellt das Tagesereignis für Italien dar. Die Presse verweist darauf, daß es sich um das bisher zahlenmäßig größte Zu- sammentremmen von Bomben und Jägern seit Kriegsausbruch handelt. „Eiornale d'Jtalia" stellt fest, daß bisher sämtliche britischen Angriffsversuch« scheiterten.
stuf knglandsatzrr gesunken
Oslo, 20. Dezember.
Der 2400 Tonnen große norwegische Dampfer „Elittresjaelt" ist in der Nordsee auf eine Mine gelaufen und gesunken.
Vom sützrer empfangen
Berlin, 20. Dezember.
Der Führer empfing in der Neuen Reichskanzlei in Gegenwart des Ncichsaußcnministers v. Nibbcntrop zur Ueberrcichung ihrer Beglaubigungsschreiben den neu ernannten kaiserlich-japanischen Botschafter Saburu Kuruja, der von Botschaftsrat Usami, Militärattache Generalmajor Kawabe und Marineattachc Konteradmiral yendo begleitet war, sowie anschließend den neuen estnischen Gesandten Rudolf Möllers»».
Die ffst L«
Unterschied zwischen Schaffenden zweier Völker
Wir möchten den englischen Politiker sehen, der es wagen dürfte, dem englischen Arbeiter und Zivilisten zu sagen, er müsse sich wegen seiner geringen Kriegsopfer gegenüber den englischen Soldaten fast schämen. Denn während der Adonis der britischen Phutokratie, der schöne Anthony, in den Etappenstellungen der englischen Truppen in Frankreich die „ansteckend wirkende Fröhlichkeit" feierte, mit der die britischen Soldaten den Krieg gegen das nationalsozialistische Deutschland betrieben, durften Tausende von englischen Arbeiterfamilien in Whitechapel darüber lleberlegungen anstellen, warum erstens überhaupt Krieg sei, warum zweitens sie als Kinder des reichen Albion hungern und frieren müßten und warum drittens andere Engländer und vor allen Dingen in England ansässige Nichiengländer — d. h, Juden — während dieser harten Kriegszeiten ein so vorzügliches Leben führen könnten. Wie gesagt, den britischen Politiker möchten wir sehen, der sich vor diese Familien hinstellen dürste, um ihre Opfer überhaupt zu beurteilen.
Daran haben wir nun in den letzten Tagen den abgrundtiefen Unterschied zwischen der vergreisten Welt der englisch-jüdischen Eeldherrschaft und der zukunfts- starken nationalsozialistischen Volksgemeinschaft ver- Ipiirt: mit ungeschminkten Worten konnte der Leiter der Deutschen Arbeitsfront. Reichsleiter Dr. Ley, feststellen, daß die Ansprüche an den Opfersinn des deutschen Schaffenden nicht nur im mäßigen Rahmen geblieben seien, sondern absolut in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Opferbereitschaft und bewiesenen Opfer- freudigkeit der deutschen Soldaten stünden. Während „Mister Wirrwarr" in England in ständig steigendem Maße Empörung und Verärgerung hervorruft, während sich breite Massen der Bevölkerung überhaupt erst erschreckend über den Tatbestand des Krieges klar Serben, während jenseits des Kanals alle Opfer dem wirtschaftlich schwächsten Teil des Volkskörpers aufgebürdet werden, kann in Deutschland der auf dem Sektor des sozialen Lebens führende Mann feststellen, daß der Zeitabschnitt der schwersten Beanspruchung des schaffen, den Volksgenossen bei uns bereits wieder einer wachsenden Normalisierung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse Platz gemacht hat. Der Engpaß ist überwunden. Wir bewegen uns nicht dauernd in einem beschränkten Raum. Wohl aber kennen wir ihn nun und wissen, daß wir weder hungern, noch frieren, noch sonstwie darben müssen, wenn und so oft wir den Engpaß durchwandern müssen. Englischer Arbeiter, wie sieht dein Engpaß aus? Du weißt es noch nicht, denn noch bist du nur in seinem Vorgelände und die Herren Eeldsack- demokraten, die dich regieren, geben sich noch alle Mühe, dich restlos in ihn hineinzulocken.
Der deutsche Arbeiter hat, nachdem er die Früchte verführerischer Phrasen hinreichend kennengelernt hat, durch den Nationalsozialismus und sein System der sozialen Gerechtigkeit einen sehr klaren Blick für politische Realitäten erhalten. Er erinnert sich auch noch durchaus der Zeiten, die er im Zeichen der Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit nach interalliiertem Muster verlebte. Damals war der Ausgenutzte der profitgieri- gen Kapitalisten an der Themse und ihrer iriternationa- len Hintermänner, heute ist es das englische Volt. Vielleicht weiß es das noch nicht im nötigen Umfange, aber wir zweifeln nicht daran, daß seine Ausbeuter es ihm genau so rücksichtslos und brutal klarmachen werden, wie sie es uns einst beigebracht haben. Denn das ist ja bei aller Raffinesse und Schlauheit der liberalistischen Eroßuerdiener ihr entscheidender Fehler, daß sie im Dränge ihrer Eier und Gewinnsucht keine Grenzen kennen und sich letzten Endes selbst entlarven.
Diese Riickerinnerung wirkt beim deutschen Arbeiter noch stark genug nach, um ihn in jeder Form gegen die Beglückungsversuche immun zu machen, die eine läppische englische Agitation vom Stapel läßt. Selbst die härteste Entbehrung und äußerste Einschränkung, die das Ringen unseres Vaterlandes von jedem Volksgenossen fordern könnte, wäre ein Leichtes gegenüber der Versklavung schaffender Arbeit, die das deutsche Volk im Anschluß an den Weltkrieg erfuhr. Die Tatsache, daß wir diesmal wissen, was wir von einem Siege des internationalen Kapitalismus zu erwarten hätten, steigert unsere Ab- wehrkräfte ins Angemessene. Der englische Arbeiter trägt heute noch für diese Kreise seine Haut. seine Arbeit und sein Leben zu Markte. Es ist kein Zweifel, daß er auch eines Tages seinen eigentlichen Feind erkennen wird.
Der Nationalsozialismus hat in wenigen Jahren Ein- maliges für das deutsche Volk geleistet. So groß aber
»I»II»»»,I»„»»MM„„M,»„»,M,»,M,M,MM,MMM„MM,MMMMUM„»
Unser 1°3Zsss^eWsß
(Unsers heutige Ausgabe nmtaOt seht Zeiten)
Die Zahl der vorgestern von deutschen Flugzeugen in der Nordsee versenkten englischen Schisse hat sich auf zehn erhöht.
Reichspressechef Dr. Dietrich begrüßte die tapferen deutschen Flieger in Berlin.
England wagt nicht, seine Lustnicderlagc in der Deutschen Bucht einzugestehen.
Die Besatzung des „Admiral Graf Spee" ist wohlbehalten in Bucnos Aires eingetroffen.
Im Gebiet des ehemaligen Polen werden immer wieder Gräber erschlagener Volksdeutscher gesunden. Auf den Sondcrabschnitt II der Reichskleidcrtarte sind ein Paar Stoffhandschuhe erhältlich.
Die junge Focke - Wulf - Gefolgschaft veranstaltete zwei groß« Festabende für Eltern und Angehörige in der Glocke.
Der nächtliche Raubüberfall in der Mandclstraße fand seine Sühne.