mit
'"ÄO
-M «tadt»,..?
nnem
°Mn, ^
Uhr. S°i^
NÄA
»d A-tN oder z^I
^°nnta» ^ '4 g«b!^
lnndfahrt bch, Mk F°r«Z -r ermhle »3 '« der ckstand gni^I . beiden >ughan S:S, zZ ' 6:4, 7:5 -) le/Cneelli ^
lMlhe ZM
iyter dm M reinen Äi«>> m. Lein Z Nach emi Z lei leine» Lii
'edische FM Jahren eL deutsch-lüchs
Der Ww,^ ags R-g-M : W veilSizm aibauarbeih,; cke vargescht
^ers N-nrde i n nach P»M
pi schelnk 7mal ivkchknfkk'ch
sNonalsbezug E 2L0 elnsch. Zustellgebühr; Postbezugspreis mvnatl. 2 ,gg'E (elnschl. 38,78 ^ Post- zeiwngSgebührs zuzügl 42 4^ Bestellgeld. Bezugspreis Ist Im voraus zablbar. Postscheck: Yambury 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auk Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauveriag Weser- Ems GmbH., Bremen, Teeren 6-8. Fernspr.: 5 4121, Nachtr. u. Sonnig. 511 15. Sprech z.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr; Schriftleltunq Dienstag und Freitag 12V-—l'3V, Uh,.
vrmer ZeAm
parteiamtliche Tageszeitung
yas Amtsblatt ves Negierenden Vürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremen
Anzeigen - Trundprilsd^
Die 1 mio hohe und 22 mm breite Zeile im Anzeigenteil 13 ^4 Die 78 mw breite und 1 mm Hohe Zeile im Tertteil 75 ^4. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familien- anzeigea u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 Nachlaßstaffel G. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: InBremen: Am Teeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115; Obernstraße 86, Fernspr. 5 41 21. In Syke. Mühlendamm Nr. 2.
der Nationalsozialisten Vremens
sinnliches Verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Meinen
Nr. Z 40 / 9 . Zalirgang
Sonntag, 10 . Vezember lSZS
kinzelpreis 15 Nps.
Neuer beweis sür knglands Kriegsschuld
London und das tschechische wassenarsenal
bevor sich öritannien siir polen interessierte, bereitete es die .Vernichtung Veutschlanbo" vor
fkv xssveilt,!. rvLZ Löaedtvj d sueil in tÄUlsiLM Mit
aptst, LItbsd ^
. 8tLLtL- i ^ tixs 6-vMckÄ ' ^arseutvieLr rsr ei'vles s ^ -ovtsstr M -'Ä
7. ir. ^ 6s!ä ^
18.73 v. 0.888
'41A «1 0.M td
^«4! t- 4S.M ««
K.44 «!,!!
s.c«s
4s!li 41.44 5? lO.R ^
SS.SS ^
g.m> -g.A ^ SS.-S, g.N> >'? W.öl
Hsis o.ms ^ r.Ä
Wilen's., , seiner
rm u
Ü.L
Siebenj-rA H- de-E"
itet >
'lose" "
ichtst'sü
B-rlin-^s
- V öeli» likni-: ?.7
8a>-°r"L-
L°»l
arkl'
un°
Mrloü,, > ark>-
.-LZ
!äd-l t-'
Berlin, 10. Dezember.
Amtlich wird verlautbart: Die Behauptung der englischen Staatsmänner, dag Erotzbritannien Polens wegen in den Krieg gezogen sei, ist längst als Lüge entlarvt. Chamverlains ganze vorhergehende Politik der Einkreisung Deutschlands sprach ja deutlich genug dagegen. Denn sie offenbarte, datz England klare Angriffsabsichten gegen das Reich hatte und nur aus einen Verwand wartete, um diese Absichten in die Tat umzusetzen. Die dunklen Pläne Londons reichen aber noch viel weiter zurück als in den Sommer des Jahres 1838. Sie reiften bereits im Jahre 1338. Als schlagende Beweise hierfür können einige tschechische Geheimdokumente aus dieser Zeit dienen, die in unsere Hände gefallen sind. Sie tun unwiderleglich dar, dah das Kabinett Chamberlain schon damals ganz zielbewuht den Uebersall aus Deutschland vorbereitete.
2n einem Bericht des tschechischen Gesandten in Paris, Osusky, vom 20. April 1938 an das Augenministerium in Prag heißt es, datz eine Reise des französischen Ministerpräsidenten Daladier und des französischen Außenministers Bonnet nach London bevorstehe. Ueber den Inhalt der seinerzeit in Aussicht genommenen Besprechungen heißt es wörtlich:
„Weiter wird sicherlich über das englisch-französische Abkommen zwischen den Eeneralstäben verhandelt wer- i den. England schlägt nämlich eine einheitliche englisch- »französische Befehlsgewalt vor, und zwar so, daß sie auf dem Festlande den Franzosen und zur See den Engländern anvertraut werden würde. Mit Rücksicht aus den Stand der französischen Fliegerei wird England sicher vorschlagen, daß das gemeinsame Kommando über die Flugwaffe gleichfalls den Engländern anvertraut werden soll."
Geht schon hieraus hervor, wieweit man damals die fliegerischen Abmachungen trieb, so verraten andere Stücke eine geradezu fieberhafte Hast der englischen Rüstungen.
Es handelt sich bei ihnen um Telegramme der tschechischen Gesandtschaft in London, die über einen äußerst kennzeichnenden Vorgang aus dem Oktober 1938 Aufschluß geben. Sie lauten im. Originaltext:
I.
Zurück Abteilung L Eingangsnummer 1 180/38
Außenministerium Abteilung U Wann: 20,16 bis 20,57 Absender: London AuSgcsertigt: 21,10 bis 6.00
Eingegangen 21. 10. bis 0.35 Ob!
Für Kenntnis: L II Aur Erledigung: IV
Nr. der Sektion
Aus den Kreisen des Ministers für die Koordination der Verteidigung werde die Anfrage gemacht, ob die tschccho-slowakische Regierung bereit wäre, die nun überflüssige militärische Ausrüstung England zu verkaufen. England hat an ihr Interesse nicht nur sür sich selbst, sondern auch deswegen, damit sie nicht in andere Hände gerate, wie Spanien oder Palästina. Deutschland wurde nicht erwähnt. Vielleicht wäre es möglich, bis jetzt unfertige Waffen zu verkaufen. Man verlanqt sofort die Vorlage eines Verzeichnisses der Wären über uns. Man will dann einen Sachverständigen zur Dur^bera- tung der Details v- ' schicke«. ^ ^^-li-
täten des Verkaufes werden vielleicht über die hierzu begründete Firma später vereinbart werden. Die Verhandlungen werden vorläufig von Regierung zu Regierung gehen. Der englische Militärattaches wurde unterrichtet. Geheimhaltung gegen Deutschland sehr nötig.
Masaryk.
II.
Zurück an Abteilung L Abgesandt: 1 848/38
Äußcnministcrinm Abteilung H expediert: 24. 10. — 1^,4o St Adressat: London Nr. der Sektion
Eingehändigt 24. 10. — 12,16 143,034/ IV — 1/38
Zur Kenntnis: 41 II
Der Verlaus militärischer Ausrüstungen nach England ist hier Gegenstand konkreter Verhandlung. Der eng- liche Vertreter kommt am 28. Oktober nach Prag, um die Verträge in den Einzelheiten aus rein privater 'Grundlage zu Ende zu verhandeln. Die Ausfuhr aus der tschecho-slowakischen Republik besorgt sich der Besteller selbst. Friedman n.
III.
(Durchschlag) abgesendet: 21. 1 836/38
Außenmmisterinm Abteilung 8 expediert: 12. 11. — l»,oo >pa Zurück an Abteilung L Adressat: Gesandtschaft London Eingehändigt 12.11.1938—15.12
^"Die^tschecho-stowakische Militärverwaltung hat schon vor 14 Tagen durch Vermittlung des h,eggen englischen Militärattaches der englischen Regierung -in Verzeichnis des Rüstungsmaterials vorgelegt, mit °em 1-' suchen um Mitteilung, worauf die englische Militärverwaltung reflektiere. Vorliiusig ist keine Antwort angelangt. Gleichzeitig verhandeln hier die Skoda-Werke
über die Lieferung von Artiller.e-Material, worüber unser Telegramm vom 24. Oktober handelt, nach wel chem ihr Vertreter Carters aus London E grober kommen sollte. Da er bisher nicht gekommen '>k. die Skoda-Werke seine Ankunft zum 16. November. Veranlasset. daß mit ihm auch ein gut inl°rm.erter und m t Vollmacht ausgestatteter Vertreter der engl,,chen MrU- tiirverwaltuna entsendet werde. Friedman .
IV.
eingelangt Nr. 1280/38 am: 15. XI. - 17.40
St.
170
Zurück an die Abteilung 2 Außenministerium Abteilung 2 Absender: London Ausgefertigt: 16. II. — 11-20 Eingelangt: 16. 11. — 11.07
Zur Kenntnis: L II —- . ^ m«
Höre Belifha sendet Donnerstag zwei Fachmänner für Rüstungswefen nach Prag. Mafarqk.«
Hier bedarf es keiner weiteren Erläuterung. Der Inhalt der Telegramme spricht sür sich. Kaum waren die
zur Erledigung: IV Tektions-Nr.
Tage von München verklungen, Lei denen sich Chamberlain als Friedensfreund hatte seiern lassen, kaum hatte der britische Ministerpräsident sein bekanntes Abkommen mit unserem Führer in der Tasche, das jede kriegerische Verwicklung zwischen England und Deutschland ausschalten sollte, da bemühte sich sein jüdischer Kriegsminister Höre Belisha schon um das tschechische Wasfen- arsenal, das gegen Deutschland gebraucht werden sollte.
Und wiederum einen Monat später, am 28. November 1838, meldet der bereits erwähnte tschechische Gesandte in Paris folgendes Ergebnis neuer englisch-französischer Besprechungen:
„Sfuf Ersuchen Daladiers versprach Chamberlain die Frage der Ausstellung einer Armee, die sich im Falle eines Krieges auf das Festland begeben sollte, einer Prüfung zu unterziehen. Es wurde eine wirksame Zusammenarbeit der Eeneralstäbe vereinbart. Zu diesem Zweck kommt Anfang Dezember Kingslev-Wood nach Paris."
Am 8. Dezember 1838 schließlich berichtet Masaryk aus London: „Die Rüstung fährt jetzt mit beträchtlich vermehrter Schnelligkeit fort und die Beratungen der Eeneralstäbe, des französischen und englischen, sind ununterbrochen im Gange."
All das geschah, bevor sich England sür Polen auch nur im geringsten interessiert hatte. All das entsprang dem klaren Willen zum Angriff auf Deutschland. Die Linie der britischen Politik lag längst fest. Deutschland sollte vernichtet werden, weil es dank der genialen Führung Adolf Hitlers die Fesseln von Versailles gesprengt und die Rechte einer freien Nation zurückgewonnen hatte. Die tschechischen Dokumente sind hierfür niederschlagender Beweis.
knglcmc! maclit 5icli stcu-Ic — sins nsus ki-itirciisi' Vsilogsniisit
^.s.o. Bremen, 10. Dezember
Sie Maske fiel
Wenn wir es nicht schon immer gewußt hätten, daß uns England und Frankreich den Krieg erklärten, um das Reich zu zerstören, das deutsche Volk zu verknechten und den deutschen Sozialismus zu vernichten, so hätten wir es nun eindeutig aus den brutal offenen Worten eines Halifax und Daladiers, ferner aus den giftgeschwollenen Ergüssen der englischen und französischen Presse und endlich aus den Tiraden des englischen und französischen Rundfunks erfahren. Wir hätten uns dann, wenn wir es nicht schon längst getan hätten, darauf einstellen können. Nun aber haben wir uns schon von allem Anfang an auf den bis vor wenigen Tagen allerdings noch heuchlerisch verborgen gewesenen Vernichtungswillen der Juden- und Freimaurerkabinette Englands und Frankreichs eingestellt und es kann uns nur mit höchster Befriedigung erfüllen, daß man endlich in London und Paris die Maske fallen ließ und mit offenem Visier fortan die nackten Kriegsziele Englands und Frankreichs erkennen läßt. Uns, die wir Ehrlichkeit und Offenheit im Kampf lieben, klingen darum auch die sol-, datisch geraden Worte eines Lord Milnes, der im Oberhaus einen „harten und rücksichtslosen und absolut mitleidlosen Krieg" mit dem Ziel der gänzlichen Vernichtung Deutschlands forderte, nur wohltuend in den Ohren, und wir freuen uns geradezu, wenn endlich die
Zwei britische Zerstörer vernichtet
Schwerer Verlust für England - eusttäiigkeit über West- und Mittelsrankreich
Berlin, 18. Dezember.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
„Im Westen an einigen Stellen der Front etwas lebhaftere Artillerietätigkeit. Zwischen Mosel und Rhein wurden durch einen Stoßtrupp südwestlich Mer- cig auf französischem Boden zwei feindliche Unterstände gesprengt sowie drei weitere Unterstände uübrauchbar gemacht.
Die Luftwaffe führte ihre Ausklärungstätigkeit in verstärktem Maße hauptsächlich über West- und Mittel- frankreich durch. Die deutschen Flugzeuge wurden an verschiedenen Stellen erfolglos von Jägern angegrissen und von Flakartillerie beschossen. Eigene Verluste sind nicht eingetreten.
Die britische Admiralität bestätigt die Torpedierung des Zerstörers „Jersey" am 7. Dezember durch ein deutsches U-Boot."
Amsterdam, 18. Dezember.
Reuter meldet: Es wird amtlich erklärt, daß der britische Zerstörer, der am 13. November aus eine Mine lief, H. M. Schiff „Blanche" war.
Der Zerstörer „Blanche" war erst 1338 oom Stapel gelaufen. Er hatte 1388 Tonnen Wasserverdrängung und eine Geschwindigkeit von 35 Knoten. Die Besatzung betrug 138 Mann.
Die Tatsache, daß wieder ein britischer Zerstörer von einem deutschen U-Boot torpediert worden ist, hat in der englischen Öffentlichkeit größtes Aufsehen erregt. Eine ganze Reihe Londoner Zeitungen macht daraus die Häuptmeldung des Tages. Die Blätter heben bekümmert hervor, daß es sich Lei dem Zerstörer „Jersey" um einen der modernsten englischen Zerstörer gehandelt habe, der erst im April dieses Jahres in Dienst gestellt worden sei.
Erneute schwere Schiffsverluste
Amsterdam, 18. Dezember.
Ein britisches Schiff ist an der holländischen Küste in der Nähe von Hoek van Holland „gescheitert". Ein anderes britisches Schiff „Jim" „scheiterte" in der Nähe von Rotterdam. Die Besatzungen der beiden Schiffe konnten in die Rettungsboote gehen. An der britischen Küste „strandete" ferner der belgische Dampfer „Ka- binda" (5182 To.j.
Sieben Ueberlebende eines Schiffes, dessen Name noch nicht bekannt ist, wurden in der Nordsee von einem Flugzeug des englischen Küstenkommandos gerettet, das dem dänischen Dampfer „Jvar" durch Vorausfliegen den Weg zeigte. In sehr schwerer See wurde ein Boot herabgelassen, und die sieben auf den Flößen fahrenden Matrosen konnten gerettet werden.
London, 18. Dezember
Der Dampfer „Navasota" wurde, wie hier mitgeteilt wird, an einem Nachmittag torpediert und sank innerhalb acht Minuten. Die Ueberlebenden befanden sich drei Stunden in ihren Booten, bevor sie von einem anderen Schiff aufgenommen wurden.
Newyork, 18. Dezember.
Aus Halifax wird ein doppelter Schisfszusammenstoß gemeldet. An der Küste von Neuschottland wurde der Frachtdampfcr „Chanccllor" im dichten Nebel von dem Tankschiff „Athelchief" gerammt und versenkt. Die Mannschaft konnte von dem Dampfer „Cropesa" gerettet werden, der kurz daraus den Dampfer „Manchester Regiment" rammte und zum Sinken brachte. Bei der zweiten Kollision wurden mehrere Mannschaftsmitglieder getötet.
Unsere kriegswirtschaftliche Uberlegenkeit
Eine Nede des Neichswirtstkastsministers sunk in München
München, 18. Dezember.
Im Rahmen der Hochschulwoche der Technischen Hochschule München sprach am Sonnabendnachmittag im dicht besetzten großen Hörsaal der TH. und in Anwesenheit vieler Ehrengäste aus Partei, Staat und Wirtschaft Reichswirtschastsministcr Funk über „Deutschlands kriegswirtschaftliche Ucberlegenheit".
Im Beginn seines Vortrage- beschäftigte sich der Reichswirtschaftsminister mit den Voraussetzungen der Kriegswirtschaft im allgemeinen und ihren ideellen und organisatorischen Grundlagen im besonderen. Dank der Vorbereitungen für eine wirtschaftliche Mobilmachung sei der Uebergang von der Friedens- zur Kriegswirtschaft im ganzen programmäßig und ohne große Schwierigkeiten vor sich gegangen im Gegensatz zu den Feindmächten, wo ein Durcheinander eintrat und auch heute noch anhält. Bei uns gab es keine schwerwiegenden Erschütterungen, obgleich für die Ver- brauchsgüterinbuftri« und für Teile des Kleinhandels sich aus der Notwendigkeit der Konfumbefchränkung schwierige Probleme ergaben.
Reichsminister Funk fuhr dann fort: „Es bedeutet für uns eine gewisse Genugtuung, wenn wir sehen, wie unsere Gegner, die sich immer so ihrer freiheitlichen Methoden gerühmt haben, nun unter dem Zwange der Not versuchen, einen nach dem anderen der oft verlästerten nationalfvzialistischcn Wirtschaftsgrundsiitze anzuwenden, aber mangels Autorität und entsprechender geistiger Voraussetzungen mehr Verwirrung als Nutzen stiften. Wir wollen die Reibungen, die der im
provisierte Kontrollapparat in England mit sich brachte, durchaus nicht überschätzen, müssen aber doch feststellen, daß in den britischen Zeitungen ständig Klagen über das schlechte Funktionieren dieser neuen Behörden veröffentlicht werden.
Deutschland besaß bei Kriegsbeginn eine gut eingespielte Organisation, in die sich die Maßnahmen der wirtschaftlichen Mobilmachung leicht eingefügt haben. Hierbei kommen uns die großen Vorzüge einer autoritären Staatssührung zugute. Unser Volk ist durch die Erziehungsarbeit der Partei an eine strasse Lenkung gewöhnt und beizeiten mit der Notwendigkeit gewisser Einschränkungen vertraut gemacht worden. Wir wissen alle, worum es geht und daß wir eine einzigx Schick- salsgeincinschast bilden, aus der sich keiner ausschließen kann. So bietet die deutsche Wirtschaft heute das imponierende Bild eines ungeheuren, auf höchsten Touren laufenden Betriebes, in dem ein jeder seine ganze Kraft rückhaltlos siir das gemeinsame große Werk einsetzt."
Zu den einzelnen Problemen übergehend, wies der Reichsminister auf die Vorräte an Nahrungs- und Ee- nußmitteln hin und unterstrich, daß eine
sorgfältig Surchöachke verbrauchsregelling
durch das Marken- und Bezugsscheinsystem die Gewähr bietet, daß jeder das Seine erhält und daß keine sinnlose Hamsterei lebenswichtige Waren knapp werden läßt, die bei gerechter Verteilung in ausreichender Menge vorhanden sind.
(Fortsetzung auf Seite 2)
heuchlerischen Kulissen der Pharisäer-Diplomatie Englands fallen und wie Lord Milne wünscht aller Welt sichtbar „die Fahne des imperialistischen Vernichtungskrieges guter alter britischer Schule" hoch geht. Wir freuen uns dessen, nicht darum, weil es uns etwa nötig erschiene, die wahren englischen Kriegsziele dem deutschen Volke noch vor Augen zu führen. Das deutsche Volk hat sie von allem Anfang an schon klar erkannt und kein Mensch deutschen Blutes ist so von allem Instinkt verlassen, daß er nicht deutlich empfände, um was es in dem zweiten Kriege Englands gegen Deutschland geht. Aber daß endlich einmal auch Millionen und aber Millionen gutgläubiger Menschen in den neutralen Ländern, daß vor allem auch das Volk in USA. deutlich sehen kann, was England und Frankreich mit dem ruchlosen Uebersall auf Deutschland beabsichtigen, das befriedigt uns so sehr; denn das ist das Wertvolle für uns beim Fallenlassen der scheinheiligen Ziele der englischen und französischen Staatsführung, das ist das, um was wir uns stets bemüht haben und was die deutsche Presse trotz aller Anstrengungen im Ausland aufklärend zu wirken, bisher noch nie ganz erreichen konnte.
Ein Skandal wurde ruchbar
Daß die gefühlsmäßige Einstellung auch von Millionen redlicher Menschen in neutralen Ländern gegenüber Deutschland, infolge der ständigen hetzerischen Beeinflussung dieser Länder durch die Juden und Freimaurerpresse, von uns Deutschen geradezu als Skandal empfunden werden muß, darüber haben sich bisher weder die Staatsführungen der kleinen neutralen Staaten, noch die Mehrzahl ihrer Bevölkerung die geringsten Gedanken gemacht. Nun hat endlich der russisch-finnische Konflikt wenigstens die nördlichen Länder Europas etwas hellseherisch werden lassen und die deutsche Presse hat in diesen Tagen im Zusammenhang mit der sowjet- russtsch-finnischen Krise aufklärend mit dazu beigetragen, der auflebenden Hellhörigkeit jener Neutralen weitere Triebkraft zu verleihen! Klipp und klar hat Deutschlands kritische Beurteilung der von den nördlichen Ländern in den letzten Jahren geführten Politik den ebenso törichten wie kindischen Erwartungen, Deutschland müsse Finnland zu Hilfe kommen, ein Ende bereitet. Bezeichnenderweise hat die mit dem sowjet- russisch-finnischen Konflikt für die nördlichen Länder Europas eingetretene Lage vor allem die Militärkreise dieser Länder veranlaßt, ihrem nicht so sehr, wie die bürgerlichen Kreise, durch Juden und Freimaurerpropaganda getrübten Urteil einmal ungeschminkten Ausdruck zu verleihen. Und wenn wir in der schwedischen Zeitung „Aftenbladet" aus der Feder des militärischen Mitarbeiters dieses Blattes lesen, daß die Politik, die die neutralen Länder bis hellte gegen Deutschland trieben, eine Politik der Großmäulig- keit und abenteuerlichen Pressefreiheit gewesen sei, die, wenn sie so weiterginge, die Lage Skandinaviens für die nächste Zukunft äußerst ernst erscheinen lasse, so können wir die wachsende Einsicht sehr wohl loben, ohne aber zu vergessen, was an jüdisch- freimaurerischem Einfluß hinter jener Politik verborgen war oder noch ist. Im übrigen beruht die gefühlsmäßige deutschfeindliche Einstellung der skandinavischen Länder, soweit sie nicht bewußt von freimaurerisch- jüdischem Geist bedingt ist, auf der hetzerischen Propaganda Englands in diesen Ländern, derzufolge das Deutschland von 1914 und das Deutschland nach 1914 und erst recht das heutige Deutschland als das Land hingestellt wird, gegen das die Welt ständig in einem „Kreuzzug für den internationalen Anstand" zusammenstehen muß. Dies hat Deutschlands bester „Fr.eund" Eden erst wieder kürzlich verkündet — und spekuliert
II»»IIiUiIU,II„M„„,i»i»»II»IIMII»»»»IMIIIII»II»I»IINIII»IIII»M»II»I»»I»
Unser Isssssviesel
(Unsers dsuligs VnsAs.bs nrvcks.Lt 14 Lsitsn)
Englands Kriegsschuld wird durch neue Präger Dokumente unterstrichen.
Die Russen setzten den Vormarsch in Finnland sort.
In Aegypten kam es zu einem Zwischenfall zwischen englischen und ägyptischen Truppen.
England beklagt den Verlust zweier Zerstörer sowie zahlreicher neu versenkter Handelsschiffe.
In Belgrad eröffnete Prinzregent Paul eine bedeutsame deutsche Buchausstellung.
Reichswirtschaftsminister Funk wies in einer Rede die kriegswirtschaftliche Ueberlegenheit Deutschlands nach.
Anfragen über Gefallene sind an die Wehrmachtsauskunftsstelle und nicht an die Gräberosfiziere zu richten.
In Bremen ist ein befriedigender Erfolg der Rat- tenbekämpfungsaktion zu verzeichnen.
Im Vox-Länderkampf gegen Deutschland siegte Italien mit 18:8.