Ausgabe 
(10.12.1939) Nr. 340
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parteiamtliche Tageszeitung

yas Amtsblatt ves Negierenden Vürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremen

Anzeigen - Trundprilsd^

Die 1 mio hohe und 22 mm breite Zeile im Anzeigenteil 13 ^4 Die 78 mw breite und 1 mm Hohe Zeile im Tertteil 75 ^4. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familien- anzeigea u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 7 Nachlaß­staffel G. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr An­nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­stellen: InBremen: Am Teeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115; Obernstraße 86, Fernspr. 5 41 21. In Syke. Mühlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches Verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Meinen

Nr. Z 40 / 9 . Zalirgang

Sonntag, 10 . Vezember lSZS

kinzelpreis 15 Nps.

Neuer beweis sür knglands Kriegsschuld

London und das tschechische wassenarsenal

bevor sich öritannien siir polen interessierte, bereitete es die .Vernichtung Veutschlanbo" vor

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Berlin, 10. Dezember.

Amtlich wird verlautbart: Die Behauptung der eng­lischen Staatsmänner, dag Erotzbritannien Polens we­gen in den Krieg gezogen sei, ist längst als Lüge ent­larvt. Chamverlains ganze vorhergehende Politik der Einkreisung Deutschlands sprach ja deutlich genug da­gegen. Denn sie offenbarte, datz England klare An­griffsabsichten gegen das Reich hatte und nur aus einen Verwand wartete, um diese Absichten in die Tat um­zusetzen. Die dunklen Pläne Londons reichen aber noch viel weiter zurück als in den Sommer des Jahres 1838. Sie reiften bereits im Jahre 1338. Als schlagende Be­weise hierfür können einige tschechische Geheimdoku­mente aus dieser Zeit dienen, die in unsere Hände ge­fallen sind. Sie tun unwiderleglich dar, dah das Kabi­nett Chamberlain schon damals ganz zielbewuht den Uebersall aus Deutschland vorbereitete.

2n einem Bericht des tschechischen Gesandten in Paris, Osusky, vom 20. April 1938 an das Augenministe­rium in Prag heißt es, datz eine Reise des französischen Ministerpräsidenten Daladier und des französischen Außenministers Bonnet nach London bevorstehe. Ueber den Inhalt der seinerzeit in Aussicht genommenen Be­sprechungen heißt es wörtlich:

Weiter wird sicherlich über das englisch-französische Abkommen zwischen den Eeneralstäben verhandelt wer- i den. England schlägt nämlich eine einheitliche englisch- »französische Befehlsgewalt vor, und zwar so, daß sie auf dem Festlande den Franzosen und zur See den Eng­ländern anvertraut werden würde. Mit Rücksicht aus den Stand der französischen Fliegerei wird England sicher vorschlagen, daß das gemeinsame Kommando über die Flugwaffe gleichfalls den Engländern anvertraut werden soll."

Geht schon hieraus hervor, wieweit man damals die fliegerischen Abmachungen trieb, so verraten andere Stücke eine geradezu fieberhafte Hast der englischen Rüstungen.

Es handelt sich bei ihnen um Telegramme der tsche­chischen Gesandtschaft in London, die über einen äußerst kennzeichnenden Vorgang aus dem Oktober 1938 Auf­schluß geben. Sie lauten im. Originaltext:

I.

Zurück Abteilung L Eingangsnummer 1 180/38

Außenministerium Abteilung U Wann: 20,16 bis 20,57 Absender: London AuSgcsertigt: 21,10 bis 6.00

Eingegangen 21. 10. bis 0.35 Ob!

Für Kenntnis: L II Aur Erledigung: IV

Nr. der Sektion

Aus den Kreisen des Ministers für die Koordination der Verteidigung werde die Anfrage gemacht, ob die tschccho-slowakische Regierung bereit wäre, die nun über­flüssige militärische Ausrüstung England zu verkaufen. England hat an ihr Interesse nicht nur sür sich selbst, sondern auch deswegen, damit sie nicht in andere Hände gerate, wie Spanien oder Palästina. Deutschland wurde nicht erwähnt. Vielleicht wäre es möglich, bis jetzt unfertige Waffen zu verkaufen. Man verlanqt sofort die Vorlage eines Verzeichnisses der Wären über uns. Man will dann einen Sachverständigen zur Dur^bera- tung der Details v- ' schicke«. ^ ^^-li-

täten des Verkaufes werden vielleicht über die hierzu begründete Firma später vereinbart werden. Die Ver­handlungen werden vorläufig von Regierung zu Regie­rung gehen. Der englische Militärattaches wurde unter­richtet. Geheimhaltung gegen Deutschland sehr nötig.

Masaryk.

II.

Zurück an Abteilung L Abgesandt: 1 848/38

Äußcnministcrinm Abteilung H expediert: 24. 10. 1^,4o St Adressat: London Nr. der Sektion

Eingehändigt 24. 10. 12,16 143,034/ IV 1/38

Zur Kenntnis: 41 II

Der Verlaus militärischer Ausrüstungen nach England ist hier Gegenstand konkreter Verhandlung. Der eng- liche Vertreter kommt am 28. Oktober nach Prag, um die Verträge in den Einzelheiten aus rein privater 'Grundlage zu Ende zu verhandeln. Die Ausfuhr aus der tschecho-slowakischen Republik besorgt sich der Be­steller selbst. Friedman n.

III.

(Durchschlag) abgesendet: 21. 1 836/38

Außenmmisterinm Abteilung 8 expediert: 12. 11. l»,oo >pa Zurück an Abteilung L Adressat: Gesandtschaft London Eingehändigt 12.11.193815.12

^"Die^tschecho-stowakische Militärverwaltung hat schon vor 14 Tagen durch Vermittlung des h,eggen englischen Militärattaches der englischen Regierung -in Verzeich­nis des Rüstungsmaterials vorgelegt, mit °em 1-' suchen um Mitteilung, worauf die englische Militär­verwaltung reflektiere. Vorliiusig ist keine Antwort an­gelangt. Gleichzeitig verhandeln hier die Skoda-Werke

über die Lieferung von Artiller.e-Material, worüber unser Telegramm vom 24. Oktober handelt, nach wel chem ihr Vertreter Carters aus London E grober kommen sollte. Da er bisher nicht gekommen '>k. die Skoda-Werke seine Ankunft zum 16. November. Ver­anlasset. daß mit ihm auch ein gut inl°rm.erter und m t Vollmacht ausgestatteter Vertreter der engl,,chen MrU- tiirverwaltuna entsendet werde. Friedman .

IV.

eingelangt Nr. 1280/38 am: 15. XI. - 17.40

St.

170

Zurück an die Abteilung 2 Außenministerium Abteilung 2 Absender: London Ausgefertigt: 16. II. 11-20 Eingelangt: 16. 11. 11.07

Zur Kenntnis: L II- . ^ m«

Höre Belifha sendet Donnerstag zwei Fachmänner für Rüstungswefen nach Prag. Mafarqk.«

Hier bedarf es keiner weiteren Erläuterung. Der In­halt der Telegramme spricht sür sich. Kaum waren die

zur Erledigung: IV Tektions-Nr.

Tage von München verklungen, Lei denen sich Chamber­lain als Friedensfreund hatte seiern lassen, kaum hatte der britische Ministerpräsident sein bekanntes Abkommen mit unserem Führer in der Tasche, das jede kriegerische Verwicklung zwischen England und Deutschland aus­schalten sollte, da bemühte sich sein jüdischer Kriegs­minister Höre Belisha schon um das tschechische Wasfen- arsenal, das gegen Deutschland gebraucht werden sollte.

Und wiederum einen Monat später, am 28. November 1838, meldet der bereits erwähnte tschechische Gesandte in Paris folgendes Ergebnis neuer englisch-französischer Besprechungen:

Sfuf Ersuchen Daladiers versprach Chamberlain die Frage der Ausstellung einer Armee, die sich im Falle eines Krieges auf das Festland begeben sollte, einer Prüfung zu unterziehen. Es wurde eine wirksame Zu­sammenarbeit der Eeneralstäbe vereinbart. Zu diesem Zweck kommt Anfang Dezember Kingslev-Wood nach Paris."

Am 8. Dezember 1838 schließlich berichtet Masaryk aus London:Die Rüstung fährt jetzt mit beträchtlich vermehrter Schnelligkeit fort und die Beratungen der Eeneralstäbe, des französischen und englischen, sind un­unterbrochen im Gange."

All das geschah, bevor sich England sür Polen auch nur im geringsten interessiert hatte. All das entsprang dem klaren Willen zum Angriff auf Deutschland. Die Linie der britischen Politik lag längst fest. Deutschland sollte vernichtet werden, weil es dank der genialen Führung Adolf Hitlers die Fesseln von Versailles ge­sprengt und die Rechte einer freien Nation zurückge­wonnen hatte. Die tschechischen Dokumente sind hierfür niederschlagender Beweis.

knglcmc! maclit 5icli stcu-Ic sins nsus ki-itirciisi' Vsilogsniisit

^.s.o. Bremen, 10. Dezember

Sie Maske fiel

Wenn wir es nicht schon immer gewußt hätten, daß uns England und Frankreich den Krieg erklärten, um das Reich zu zerstören, das deutsche Volk zu verknechten und den deutschen Sozialismus zu vernichten, so hätten wir es nun eindeutig aus den brutal offenen Worten eines Halifax und Daladiers, ferner aus den giftgeschwollenen Ergüssen der englischen und französischen Presse und endlich aus den Tiraden des englischen und französischen Rundfunks erfahren. Wir hätten uns dann, wenn wir es nicht schon längst getan hätten, darauf einstellen können. Nun aber haben wir uns schon von allem Anfang an auf den bis vor wenigen Tagen allerdings noch heuchlerisch ver­borgen gewesenen Vernichtungswillen der Juden- und Freimaurerkabinette Eng­lands und Frankreichs eingestellt und es kann uns nur mit höchster Befriedigung erfüllen, daß man endlich in London und Paris die Maske fallen ließ und mit offe­nem Visier fortan die nackten Kriegsziele Englands und Frankreichs erkennen läßt. Uns, die wir Ehrlichkeit und Offenheit im Kampf lieben, klingen darum auch die sol-, datisch geraden Worte eines Lord Milnes, der im Oberhaus einenharten und rücksichtslosen und absolut mitleidlosen Krieg" mit dem Ziel der gänzlichen Ver­nichtung Deutschlands forderte, nur wohltuend in den Ohren, und wir freuen uns geradezu, wenn endlich die

Zwei britische Zerstörer vernichtet

Schwerer Verlust für England - eusttäiigkeit über West- und Mittelsrankreich

Berlin, 18. Dezember.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Westen an einigen Stellen der Front etwas lebhaftere Artillerietätigkeit. Zwischen Mosel und Rhein wurden durch einen Stoßtrupp südwestlich Mer- cig auf französischem Boden zwei feindliche Unterstände gesprengt sowie drei weitere Unterstände uübrauchbar gemacht.

Die Luftwaffe führte ihre Ausklärungstätigkeit in verstärktem Maße hauptsächlich über West- und Mittel- frankreich durch. Die deutschen Flugzeuge wurden an verschiedenen Stellen erfolglos von Jägern angegrissen und von Flakartillerie beschossen. Eigene Verluste sind nicht eingetreten.

Die britische Admiralität bestätigt die Torpedierung des ZerstörersJersey" am 7. Dezember durch ein deutsches U-Boot."

Amsterdam, 18. Dezember.

Reuter meldet: Es wird amtlich erklärt, daß der britische Zerstörer, der am 13. November aus eine Mine lief, H. M. SchiffBlanche" war.

Der ZerstörerBlanche" war erst 1338 oom Stapel gelaufen. Er hatte 1388 Tonnen Wasserverdrängung und eine Geschwindigkeit von 35 Knoten. Die Besatzung betrug 138 Mann.

Die Tatsache, daß wieder ein britischer Zerstörer von einem deutschen U-Boot torpediert worden ist, hat in der englischen Öffentlichkeit größtes Aufsehen erregt. Eine ganze Reihe Londoner Zeitungen macht daraus die Häuptmeldung des Tages. Die Blätter heben be­kümmert hervor, daß es sich Lei dem ZerstörerJersey" um einen der modernsten englischen Zerstörer gehandelt habe, der erst im April dieses Jahres in Dienst gestellt worden sei.

Erneute schwere Schiffsverluste

Amsterdam, 18. Dezember.

Ein britisches Schiff ist an der holländischen Küste in der Nähe von Hoek van Hollandgescheitert". Ein an­deres britisches SchiffJim"scheiterte" in der Nähe von Rotterdam. Die Besatzungen der beiden Schiffe konnten in die Rettungsboote gehen. An der britischen Küstestrandete" ferner der belgische DampferKa- binda" (5182 To.j.

Sieben Ueberlebende eines Schiffes, dessen Name noch nicht bekannt ist, wurden in der Nordsee von einem Flugzeug des englischen Küstenkommandos gerettet, das dem dänischen DampferJvar" durch Vorausfliegen den Weg zeigte. In sehr schwerer See wurde ein Boot herabgelassen, und die sieben auf den Flößen fahrenden Matrosen konnten gerettet werden.

London, 18. Dezember

Der DampferNavasota" wurde, wie hier mitgeteilt wird, an einem Nachmittag torpediert und sank inner­halb acht Minuten. Die Ueberlebenden befanden sich drei Stunden in ihren Booten, bevor sie von einem an­deren Schiff aufgenommen wurden.

Newyork, 18. Dezember.

Aus Halifax wird ein doppelter Schisfszusammenstoß gemeldet. An der Küste von Neuschottland wurde der FrachtdampfcrChanccllor" im dichten Nebel von dem TankschiffAthelchief" gerammt und versenkt. Die Mannschaft konnte von dem DampferCropesa" gerettet werden, der kurz daraus den DampferManchester Re­giment" rammte und zum Sinken brachte. Bei der zweiten Kollision wurden mehrere Mannschaftsmitglie­der getötet.

Unsere kriegswirtschaftliche Uberlegenkeit

Eine Nede des Neichswirtstkastsministers sunk in München

München, 18. Dezember.

Im Rahmen der Hochschulwoche der Technischen Hoch­schule München sprach am Sonnabendnachmittag im dicht besetzten großen Hörsaal der TH. und in Anwesen­heit vieler Ehrengäste aus Partei, Staat und Wirtschaft Reichswirtschastsministcr Funk überDeutschlands kriegswirtschaftliche Ucberlegenheit".

Im Beginn seines Vortrage- beschäftigte sich der Reichswirtschaftsminister mit den Voraussetzungen der Kriegswirtschaft im allgemeinen und ihren ideellen und organisatorischen Grundlagen im besonderen. Dank der Vorbereitungen für eine wirtschaftliche Mobil­machung sei der Uebergang von der Friedens- zur Kriegswirtschaft im ganzen programmäßig und ohne große Schwierigkeiten vor sich gegangen im Gegensatz zu den Feindmächten, wo ein Durcheinander eintrat und auch heute noch anhält. Bei uns gab es keine schwerwiegenden Erschütterungen, obgleich für die Ver- brauchsgüterinbuftri« und für Teile des Kleinhandels sich aus der Notwendigkeit der Konfumbefchränkung schwierige Probleme ergaben.

Reichsminister Funk fuhr dann fort:Es bedeutet für uns eine gewisse Genugtuung, wenn wir sehen, wie unsere Gegner, die sich immer so ihrer freiheitlichen Methoden gerühmt haben, nun unter dem Zwange der Not versuchen, einen nach dem anderen der oft ver­lästerten nationalfvzialistischcn Wirtschaftsgrundsiitze anzuwenden, aber mangels Autorität und entsprechen­der geistiger Voraussetzungen mehr Verwirrung als Nutzen stiften. Wir wollen die Reibungen, die der im­

provisierte Kontrollapparat in England mit sich brachte, durchaus nicht überschätzen, müssen aber doch feststellen, daß in den britischen Zeitungen ständig Klagen über das schlechte Funktionieren dieser neuen Behörden ver­öffentlicht werden.

Deutschland besaß bei Kriegsbeginn eine gut ein­gespielte Organisation, in die sich die Maßnahmen der wirtschaftlichen Mobilmachung leicht eingefügt haben. Hierbei kommen uns die großen Vorzüge einer autori­tären Staatssührung zugute. Unser Volk ist durch die Erziehungsarbeit der Partei an eine strasse Lenkung gewöhnt und beizeiten mit der Notwendigkeit gewisser Einschränkungen vertraut gemacht worden. Wir wissen alle, worum es geht und daß wir eine einzigx Schick- salsgeincinschast bilden, aus der sich keiner ausschließen kann. So bietet die deutsche Wirtschaft heute das im­ponierende Bild eines ungeheuren, auf höchsten Touren laufenden Betriebes, in dem ein jeder seine ganze Kraft rückhaltlos siir das gemeinsame große Werk einsetzt."

Zu den einzelnen Problemen übergehend, wies der Reichsminister auf die Vorräte an Nahrungs- und Ee- nußmitteln hin und unterstrich, daß eine

sorgfältig Surchöachke verbrauchsregelling

durch das Marken- und Bezugsscheinsystem die Gewähr bietet, daß jeder das Seine erhält und daß keine sinn­lose Hamsterei lebenswichtige Waren knapp werden läßt, die bei gerechter Verteilung in ausreichender Menge vorhanden sind.

(Fortsetzung auf Seite 2)

heuchlerischen Kulissen der Pharisäer-Diplomatie Eng­lands fallen und wie Lord Milne wünscht aller Welt sichtbardie Fahne des imperialistischen Ver­nichtungskrieges guter alter britischer Schule" hoch geht. Wir freuen uns dessen, nicht darum, weil es uns etwa nötig erschiene, die wahren englischen Kriegsziele dem deutschen Volke noch vor Augen zu führen. Das deutsche Volk hat sie von allem Anfang an schon klar erkannt und kein Mensch deutschen Blutes ist so von allem Instinkt verlassen, daß er nicht deutlich empfände, um was es in dem zweiten Kriege Englands gegen Deutschland geht. Aber daß endlich einmal auch Mil­lionen und aber Millionen gutgläubiger Menschen in den neutralen Ländern, daß vor allem auch das Volk in USA. deutlich sehen kann, was England und Frankreich mit dem ruchlosen Uebersall auf Deutschland beabsichtigen, das befriedigt uns so sehr; denn das ist das Wertvolle für uns beim Fallenlassen der schein­heiligen Ziele der englischen und französischen Staats­führung, das ist das, um was wir uns stets bemüht haben und was die deutsche Presse trotz aller Anstren­gungen im Ausland aufklärend zu wirken, bisher noch nie ganz erreichen konnte.

Ein Skandal wurde ruchbar

Daß die gefühlsmäßige Einstellung auch von Mil­lionen redlicher Menschen in neutralen Ländern gegen­über Deutschland, infolge der ständigen hetzerischen Be­einflussung dieser Länder durch die Juden und Frei­maurerpresse, von uns Deutschen geradezu als Skandal empfunden werden muß, darüber haben sich bisher weder die Staatsführungen der kleinen neutralen Staa­ten, noch die Mehrzahl ihrer Bevölkerung die geringsten Gedanken gemacht. Nun hat endlich der russisch-finnische Konflikt wenigstens die nördlichen Länder Europas etwas hellseherisch werden lassen und die deutsche Presse hat in diesen Tagen im Zusammenhang mit der sowjet- russtsch-finnischen Krise aufklärend mit dazu beigetragen, der auflebenden Hellhörigkeit jener Neutralen weitere Triebkraft zu verleihen! Klipp und klar hat Deutsch­lands kritische Beurteilung der von den nördlichen Ländern in den letzten Jahren geführten Politik den ebenso törichten wie kindischen Erwartungen, Deutsch­land müsse Finnland zu Hilfe kommen, ein Ende be­reitet. Bezeichnenderweise hat die mit dem sowjet- russisch-finnischen Konflikt für die nördlichen Länder Europas eingetretene Lage vor allem die Militär­kreise dieser Länder veranlaßt, ihrem nicht so sehr, wie die bürgerlichen Kreise, durch Juden und Frei­maurerpropaganda getrübten Urteil einmal unge­schminkten Ausdruck zu verleihen. Und wenn wir in der schwedischen ZeitungAftenbladet" aus der Feder des militärischen Mitarbeiters dieses Blattes lesen, daß die Politik, die die neutralen Länder bis hellte gegen Deutschland trieben, eine Politik der Großmäulig- keit und abenteuerlichen Pressefreiheit gewesen sei, die, wenn sie so weiterginge, die Lage Skandinaviens für die nächste Zukunft äußerst ernst er­scheinen lasse, so können wir die wachsende Einsicht sehr wohl loben, ohne aber zu vergessen, was an jüdisch- freimaurerischem Einfluß hinter jener Politik ver­borgen war oder noch ist. Im übrigen beruht die ge­fühlsmäßige deutschfeindliche Einstellung der skandinavi­schen Länder, soweit sie nicht bewußt von freimaurerisch- jüdischem Geist bedingt ist, auf der hetzerischen Propa­ganda Englands in diesen Ländern, derzufolge das Deutschland von 1914 und das Deutschland nach 1914 und erst recht das heutige Deutschland als das Land hingestellt wird, gegen das die Welt ständig in einem Kreuzzug für den internationalen Anstand" zusammen­stehen muß. Dies hat Deutschlands besterFr.eund" Eden erst wieder kürzlich verkündet und spekuliert

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Unser Isssssviesel

(Unsers dsuligs VnsAs.bs nrvcks.Lt 14 Lsitsn)

Englands Kriegsschuld wird durch neue Präger Dokumente unterstrichen.

Die Russen setzten den Vormarsch in Finnland sort.

In Aegypten kam es zu einem Zwischenfall zwischen englischen und ägyptischen Truppen.

England beklagt den Verlust zweier Zerstörer sowie zahlreicher neu versenkter Handelsschiffe.

In Belgrad eröffnete Prinzregent Paul eine be­deutsame deutsche Buchausstellung.

Reichswirtschaftsminister Funk wies in einer Rede die kriegswirtschaftliche Ueberlegenheit Deutsch­lands nach.

Anfragen über Gefallene sind an die Wehrmachts­auskunftsstelle und nicht an die Gräberosfiziere zu richten.

In Bremen ist ein befriedigender Erfolg der Rat- tenbekämpfungsaktion zu verzeichnen.

Im Vox-Länderkampf gegen Deutschland siegte Italien mit 18:8.