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vremerMiW
parteiamtliche Tageszeitung
vas flmrsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien fiansestadr vremm
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der Nationalsozialisten Vremens
sinnliches verdimdlmgsblatt des Neichsstattliatters in Mdenburg und Bremen
Nr. ZZ9 / 8. Zalsrgang
Sonnabend, 9. Vezember 19Z9
Einzelpreis 15 Bpf.
fldolt-lzfller-Kanal eingeweiht
feierliche Übergabe durch Nudolf ließ
Erster Spatenstich zum Sder-Sanau kanal / fluch im Krieg leistet fleutfchland flusbauarbett
Glerwitz, 8. Dezember.
Mitten im Kriege setzt das nationalsozialistische Deutschland seine friedliche Ausbauarbeit aus allen Gebieten in den seit sechs Jahren gewohntem Tempo fort. Nach sechsjähriger Bauzeit ist nun der Adolf-Hitler- Kanal, der das oberschlesische Industriegebiet mit der Oder verbindet, fertiggestellt. Am Freitagvormittag nahm der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf H eh, in Gegenwart des Noichsverkehrsministers Dr. DorpmLller die feierliche Einweihung vor. Wenige Stunden später schon wurde dann vom Stellvertreter des Führers der erste Spatenstich zum Oder- Donau-Kanal getan, zu der großzügigen Schisfahrtsverbindung, die die 386 Kilometer lange Oder mit der fast 3668 Kilometer langen Donau verbindet und deren Ausgabe es sein wird, den Güteraustausch zwischen Schlesien, der Ostmark und dem Protektorat zu erleichtern und darüber hinaus den deutschen Ostraum mit dem Balkan zu verbinden.
Die Bevölkerung der Stadt Gleiwitz bereitete dem Stellvertreter des Führers und dem Reichsverkehrs- minister einen herzlichen Empfang. Durch die festlich geschmückte Stadt ging die Fahrt zum Hafengelände. Hier hieß Gauleiter und Oberpräsident Wagner den Stellvertreter des Führers im Namen ganz Schlesiens auf das herzlichste willkommen. Der heutige Tag zeige, daß das nationalsozialistische Deutschland in jeder Situation den Aufgaben gewachsen sei, die ihm gestellt wurden.
Reichsverkehrsminister Dr. Dorp müller betonte, der Adolf-Hitler-Kanal wird in Zukunft das Rückgrat, bilden für ein Kanalsystem, das für Deutschland von der größten Bedeutung ist. Vom Adolf-Hitler-Kanal wird nämlich in Zukunft der Oder-Donau-Kanal abzweigen. dessen Bau. heute unmittelbar nach der Betriebseröffnung des Adolf-Hitler-Kanals mit dem ersten Spatenstich beginnt. Dann führte Dr. Dorpmüller vor Augen, welch' gewaltiges Binnenschisfahrtssystem Deutschland seiner schaffenden Bevölkerung bieten wird, wenn im Westen der Rhein und im Osten die Oder mit der Donau verbunden sind. wenn sich ein Kanalring um und durch Deutschland zieht, an den die Haupt- produktionsstätten unseres Vaterlandes angeschlossen sind oder noch angeschlossen werden können.
knglandkahrt - lodessahrt
Amsterdam, 8. Dezember. Ueber den Untergang des englischen 4466-Tonnen- Dampfers „Thomas Walton", der an der norwegr,chen Küste gesunken ist, besagen dänische Meldungen, daß von der 38köpfigen Besatzung 16 Mann umkamen. Das Schiff sank im Laufe von sieben Minuten auf Grund einer Explosion nahe der Mannschaftskajüte. Es war von England gekommen und sollte eine Ladung aus Narwik holen. Die Ueberlebenden wurden nach langem Umhertreibcn in den Booten,von einem deutschen Schiff aufgenommen, das sie an die Küste brachte.
Zum Untergang der „Thomas Walton" wird noch bekannt, daß das Schiff der Coronation Steamshlp Company gehörte. Das Schiff sank nach einer heftigen Explosion im Westfford nahe Bodoe. „ — ,
Der englische Frachtdampfer „Mcrel" (1688 Tonnen), lief auf eine Mine und sank innerhalb von vier Minuten an der Südostkiiste Englands. ^ ^
Der dänische Dampfer „Transport«- hat die 21- köpfigc Besatzung des schwedischen 1836 Tonnen grogen Dampfers „Venga" gerettet, der am Mittwoch ber einer Minenexploüon in der Nordsee unterging. .
Vom belgischen Dampfer „Adour (1103 -"Mienl, der von Bordeaux nach Swansca ^"Wal^ unterwegs war. wurden 808-Rufc empfangen. Das Schiff soll an der sraunzösischen Küste auf ein Rr„ (?) gelaufen sein.
An Bord des englischen Dampfers „Sambre (3266 Tonnen), der in der Nähe von Greenwich lag und eine Jutcladung an Bord hatte, ist gestern Feuer ausge- brochen.
Ein Ring, der im Norden den Rhein, die Weser, die Elbe und Oder unter sich und mit der Nord- und Ostsee verbindet und im Süden über die Donau das Schwarze Meer erreicht. Dazu kommt noch, daß eine östliche Verlängerung des Adolf-Hitler Kanals die Weichsel auf ihrem ganzen Laus unter deutschen Einfluß bringt und sich außerdem noch die Perspektive einer Kanalverbindung »ach dem Dnjestr und damit auch einen zweiten Wasserweg zum Schwarzen Meer eröffnet.
Gewiß, an diese Ausweitung haben die wenigsten gedacht, als der Stellvertreter des Führers vor sechs Jahren den ersten Spatenstich für den Adolf-HiÄer- Kana-l tat. Der Bau wurde aus der Not im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit begonnen, als mit der Machtübernahme der Führer den Kampf gegen die entsetzliche Geißel, die Aber Deutschland herrschte, aufnahm. Wir sind gar nicht imstande, unserem Führer und unserer nationalsozialistischen Bewegung genug zu danken
für jenen Entschluß, der für die Zukunft weitere so gewaltige Erfolge in sich birgt.
Ein großes Werk ist heute vollendet. Nicht ein einzelner hat den Plan erdacht und durchgeführt, viele Köpfe haben ihn ersonnen, und viele starke Arme waren in jahrelangem Fleiß zu seiner Verwirklichung tätig. Ihnen allen sprach der Reichsminister seinen Dank aus und gedachte zugleich der 16 treuen Berufskameraden, die in der sechsjährigen Bauzeit ihr Leben für dieses Werk geopfert habe». Dann bat er den Stellvertreter des Führers, den Adolf-Hitler-Kanal zu eröffnen.
Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, übergab alsdann den Kanal, der gebaut wurde in der Zeit des Aufstiegs des neuen Reiches, der eingeweiht wird in der Zeit der Bewährung des neuen Reiches.
(Fortsetzung auf Seite 2)
Washington protestiert in London
»Kriegführende dürfen sich eine Schädigung Neutraler nicht anmaßen"
Washington, 3. Dezember. Eine amerikanische Note, die gestern der englischen Regierung überreicht wurde, legte scharfe Verwahrung gegen den englischen Beschluß vom 28. November ein, alle Schisse mit Waren aus Deutschland nach dem 4. Dezember anzuhalten. Amerikanische Schisse würden dadurch gezwungen, englische Hasen anzulaufen, gleichgültig wo ihr Ziel oder wer Eigentümer der aus Deutschland kommenden Waren ist. ,
Amerika könne eine Blockade nur anerkennen, wenn
sie effektiv ist, nicht aber einen derartigen Beschluß, der sich auf Schiffe beziehe, die weit außerhalb des Krkegs- gebietes fahren, und der legitime Interessen amerikanischer Bürger verletze. Kriegführende Regierungen durften sich eine derartige Schädigung neutraler Vetäti- gung nicht anmaßen, die amerikanische Regierung sehe sich daher gcirötigt, zu verlangen, daß die von der englischen Regierung beschlossenen Maßnahmen nicht den legitimen Handel amerikanischer Bürger stören. Inzwischen behalte sich die USA.-Regierung alle Rechte und etwaige Ansprüche vor.
Vündnispakt mit Deutschland voll bestätigt
per Tagesbefehl des Sroßen faschistischen Notes — Italien wird seinen Handelsverkehr zur See
aus das entschiedenste sicherstellen!
Rom, 3. Dezember.
Auf der ersten Sitzung des Großen Rates des Faschismus seit Kriegsbeginn hat Außenminister Graf Ciano, wie das amtliche Kommunique besagt, einen Bericht über die internationale Lage erstattet, der 2»/i Stunden dauerte und vom Großen Rat mit Beifall aufgenommen wurde.
Hierauf nahm der Duce das Wort zu einer IMllndi- gen Rede. Sodann wurde folgender Tagesbefehl angenommen:
Nach Entgegennahme des ausführlichen, auf un- widerlegliches- dokumentarisches Material gestutzten Berichtes des Außenministers bestätigt der Große Rat des Faschismus, daß die dem Kriege unmittelbar vorausgegangenen Ereignisse und der Charakter einer staatischen Belagerung, den der Krieg an der Westfront selbst angenommen hat. ferner seine vorwiegend auf wirtschaftlichem Gebiet mit der Blockade und Eegen- blockade erfolgte Entwicklung und die in der territorialen Lage sowie in dem Kräfteverhältnis zwischen der Ostsee und den Karpaten eingetretenen Verschiebungen dem Beschluß des Ministcrratcs vom 1. September, der die „Nichtkriegführung" Italiens festsetzte, rn vollem Umfange Recht geben, einem Beschluß, der bis jetzt die Ausdehnung des Konfliktes auf Südosteuropa und das Mittelmeer vermieden hat, und den der Große Rat bestätigt. _
Gegenüber tendenziösen Informationen ausländischer Herkunft erklärt der Große Rat, daß die Beziehungen zwischen Italien und Deutschland so bleiben, wie sie von dem Bündnispakt und bei dem wiederholten Gedankenaustausch festgelegt worden sind, der vorher und nachher in Mailand, Salzburg und Berlin stattgefunden hat.
Der Große Rat stellt fest. daß alles, was im Donau- und Balkanraum geschehen kann. bei den gemeinsamen Land- und Seegrenzen, die durch die Vereinigung des Königreiches Albanien mit dem Königreich Italien noch größer wurden, Italien unmittelbar interessieren muß.
In bezug aus seinen Handelsverkehr zur See beabsichtigt Italien, diesen Verkehr sowohl mit Rücksicht auf sein Prestige als auch seine unbestreitbaren Lebens- notwcndigkeiten in der entschiedensten Weise sicherzustellen.
Schließlich zollt der Große Rat dem vom Außenminister durchgeführten Werk lebhaften Beifall und erteilt ihn den Auftrag, demnächst vor der Faschistischen und Korporativen Kammer über die Wechselfälle der internationalen Politik der letzten Zeit zu berichten."
Zu Beginn der Sitzung hatte der Duce des im Sommer verstorbenen Kammerpräsidenten Constanze Ciano gedacht, der von Anfang an dem Großen Rat des Faschismus angehört hat. und dessen Geist — wie Mussolini betonte — bei seinen Beratungen auch weiterhin immer zugegen sein werde.
Lettischer Daunerstreich in USst.
Newyork, 3. Dezember
Wie hier verlautet, wird die Bildung -in« Kanadischen Gesellschaft erwogen, die die ,m auslandl,chen B - sitz befindlichen Wertpapiere übernehmen >°ll- Sie oll unter Leitung internationaler Bankiers ^
nordamerikanischer Persönlichkeiten ,m Auk,ichtsrat stehen. Die Gesellschaft soll autorigcrt «»den d°n USA. für rund -ine Milliarde Dollar Obl gat on-n auszugeben. Bei diesem Vorgehen wurde. «,° -s werter
heißt, die Anwendung der B-stimmung-n der -g n°nn- t°n Johnson-Acte unterbleiben. d,e USA.-Kredrte an fremde Länder verbieten, die ""t der Bezahlung , herer Schulden in Washington im Ruckstand ,,nd.
Wer hinter diesem Plan steht, istin der s^b ekann^/ keinem Wort erwähnt ist aber °U°r Wett so bekannt,
daß es einer solchen Erwähnung Lswea
land sucht wieder einmal nach Ein neuen Ausweg mit dem Gelde der Vereinigten Staatcnselnen Krieg M führen! Kredite, wie man sie 'M Weltkriege be a ^ sind auf Grund der Johnson-Acte d °-mal nicht erlmi lich. da es die Kredite pon.damals trotz feierlicher ^ träge und Unterschriften nicht Huruckgez h -L^ggo dem schon seit 1933 ohne Zinsberechnung 837 33« nun W"nd schuldig blieb.
Nun aber braucht man wieder amerikanisches Ru- stungsmaterial, amerikanische Munition. amerikanische Flugzeuge und amerikanische Rohstoffe. So ist man endlich auf eine erleuchtende Idee verfallen. Man gründet in den USA. einfach eine kanadische Gesellschaft, bei der man die Effekten einstweilen nur beleihen läßt. Die Gesellschaft bringt die Mittel hierfür durch Auflegung einer Anleihe in den Vereinigten Staaten auß bei der man gleich von der runden Summe von einer Milliarde Dollar spricht' DieseAnleihe soll noch dazu in Form von Schuldverschreibungen erfolgen, die nur durch die Aktien und den Kredit des Schuldners gesichert sind. eine positive Sicherheit also in keiner Weise haben.
Durch diesen Gaunerstreich würde dann der Abgabedruck an der Börse nachlassen, die Kurse könnten steigen und für eine Neuemission im gedachten Sinne wäre eine günstige Kapitalmarktlage geschaffen. Unter diesen Voraussetzungen hätt man die amerikanischen Bürger und die politischen Freunde Englands in den USA. für dumm genug, auf dem Umwege über eine „kanadische Gesellschaft" erneut ihr Geld England zur Finanzierung seines Krieges zur Verfügung zu stellen. Es kann jedoch wohl keinem Zweifel unterliegen, daß durch derartig plumpe Bauernfängerei nicht nur gegen den Geist der Johnson-Acte, sondern auch gegen den formal-juristischen Buchstaben verstoßen werden würde.
Kontrollflüge über der Nordsee
Berlin, 3. Dezember
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
„Im Westen geringe örtliche Spähtrupptätigkeit. Die Luftwaffe führte mit stärkeren Kräften Kontrollfliigc über der Nordsee durch und streifte dabei auch die Ost- küste Schottlands in niedrigster Flughöhe» ab. Eine deutsche Staffel wurde östlich von Firth of Forth von britischen Jägern erfolglos angegriffen. Auf dem Riickslug mußte ein deutsches Flugzeug wegen Motorstörung eine Notwasserung vornehmen. Die Besatzung verlieh das Flugzeug im Schlauchboot. Flugsicherungskräfte zur Bergung der Besatzung sind unterwegs."
veutsche Luftwaffe läßt knglanS keine Nufte
London, 3. Dezember
Nach einer Reutcrmeldung teilt das englische Luftfahrtministerium mit, daß feindliche Flieger im Laufe der Nacht zum Freitag an der Lftküftc Englands gemeldet wurden.
In großer Aufmachung berichtet der „Daily Expreß' darüber, baß wieder ein deutsches Flugzeug niedrig und vollkommen unbehindert über englischem Gebiet hat fliegen könne». 23 Minuten lang. so schreib: das Blatt entrüstet, sei ein Dornierflugzeug Do 17 über dem Tay- Gebiet und über Perthshire geflogen, ohne daß irgendwelche Flakartillerie in Aktion getreten sei
Brüssel, 3. Dezember.
Nach einer Pariser Meldung überflogen deutsche Er- lundungsslugzciige am Donnerstagabend in sehr niedriger Höhe auch Ostsrankreich in Richtung Paris.
Das ötaWatt cies ikieye»
Nach ewigen ehernen großen Gesetzen müssen wir alle unseres Daseins Kreise vollenden.
Kostlr«.
Den Krieg nicht abs tragischen Schicksalsschlag oder als Naturkatastrophe ergeben duldend hinzunehmen, vor der die Kraft und der Willen der Menschen und Völker zuschanben wird, lehren uns zu allen Zeiten neben den großen Soldaten die großen Geistesmenschen, die das Gesetz der Geschichte in der kraftvollen Selbstbehauptung von Einzelmensch und Volksgemeinschaft entdeckten und verkündeten. Daß dieses eherne Gesetz in und nicht außer uns waltet, haben die weltgeschichtlichen Anseinanders'etzungen aller Epochen immer wieder erhärtet: Männer, die Krieger sind, machen die Geschichte!
*
„Ruhmvoller Männer Grab ist die ganze Erde" schrieb der Athener Thukidydes in seiner Geschichte des „Großen Krieges" um 400 vor der Zeitenwende. Ueber die Unbedingtheit des Heldentums meißelt der große Grieche, der die klassischen Reden des Perikles der Nachwelt überlieferte, folgende Sätze, die über zwei Jahrtausende hinweg heute für uns wieder gleich- nishaft geworden sind: „Der Mut aus dem Schlachtfelde, den die Männer für ihr Vaterland bewiesen haben, löscht alles andere aus. So wurden sie als echte Künder ihres Volkes die Helden, hje sie sind. Die Ueberlebenden mögen um ein weniger gefährdetes Dasein beten, einen weniger entschlossenen Wthrwillen dürfen sie nicht haben wollen." Was Perikles von seinen attischen Landsleuten forderte — mannhaft dem Schicksal in den Rachen zu greifen, wenn die große Stunde der Bewährung schlägt — legt Thukidydes in den Worten nieder: „Indessen, wissen muß man: der Krieg ist unvermeidlich. 2e entschlossener wir ihn aufnehmen, um so weniger werden die Feinde uns aufsitzen." Und weiter: „Wem die freie Wahl zwischen Krieg und Frieden gegeben war und wem es auch sonst gut geht, für den wäre es ein großer Unsinn, Krieg anzufangen. Bestand aber die Zwangslage,, entweder flugs nachzugeben und sich fremder Macht zu beugen oder der Gefahr zu trotzen und sich zu behaupten",' so taten die Athener das. was wir heute zu tun nicht weniger entschlossen sind!
Könnte Ernst Moritz Arndt nicht wiederaufstehen und den Briten die zündenden Worte zurufen, die er vor hundert Jahren dem korsischen Eroberer entgegen- jchlcuderte: „Ein Volk wird doch die ganze Welt nicht bezwingen: wenigstens wird doch die ganze Wett. gesetzt, sie sei bezwungen, diesen Zwang nicht geduldig ertragen. Erschütterungen. Aufwiegelungen. Angriffe werden allenthalben erfolgen; solch ungeheueren Grenzen sind nur durch ungeheure Heere zu decken, diese wieder nur durch ungeheure Summen, zu unterhatten, diese wieder nur durch ungeheure Lasten, die man dem armen ächzenden Volke auf den Nacken legt, zu erzwingen. Alle Eroberer haben dieses Schicksal gehabt. Ein solches Volk wird ein physisches Ungeheuer, eine Geburt wider die Natur." Und dann strömt seine heilig erglühende Kämpferseele aus in dem stolzen Tatbekenntnis des freien kriegerischen Mannes: „Eines weiß ich, daß ich das meine tun und eher untergehen soll, als mich einer fremden Kraft blind ergeben. Jeder Mensch muß die hohe Majestät des eigenen Willens, das tiefe Gesetz des eigenen Glaubens verteidigen, er mutz sich auflehnen gegen das Unrecht, er muß der Gewalt Gewalt entgegenwerfen, in den Tod muß er gehen für sein Recht der Mitregierung der Welt und der Macht, die alles geheim regiert, die letzte Entscheidung überlassen". Ist es nicht auch der Sinn unseres Krieges, dem Gesetz, nach dem wir mit dem Führer angetreten, zum gerechten Siege zu verhelfen?
Leopold von Ranke schrieb 1833 in seinem Werk „Die großen Mächte": „Der Krieg, sagt Heraklit, ist der Vater aller Dinge. Aus dem Zusammentreffen ent-
IIIIIIIIIIIIIIIIII,IMIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIII„„,III„I,IIIIIII„I,I„I„I„,I„I„I„I„,I,III„M
Unser IsgezrsMSASl
(vis bsvtißs Ausgabe mnkskt sselm 8 oitsv)
Deutschlands Luftwaffe läßt England keine Ruhe. Nach einer Explosion sank an der Westküste Skandinaviens ein englischer 4463-Tonnen-Frachter.
Mit einem plumpen Vaucrnfängertrick wollen die Briten die Amerikaner zur Kriegssinanzierung veranlassen.
Die britischen Sabotageakte im rumänischen Erdölgebiet nehmen kein Ende.
In Oslo trat die nordische Konferenz zusammen. Der Große faschistische Rat bestätigte den Bündnis- pakt mit Deutschland.
Rudolf Heß weihte feierlich den Adols-Hitler-Kanal ein und vollzog den ersten Spatenstich zum Oder— Donau-Kanal.
Reichsminister Darte gab der Ernährungswirtschaft Richtlinien für die Kricgszeit.
In Bremen wurden Annahmestellen für Liebesgaben an die Frontsoldaten errichtet.
In der Deutschlandhalle wurde Arno Kölblin voy Wallncr geschlagen.
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