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parteiamttiche Tageszeitung
Vas flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt vremen
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der Nationalsozialisten Bremens
stattliches verkimdungsblatt des Neichsstakchalters in Mdenvurg und vremen
Nr. 33^ / 9. Jahrgang
Donnerstag, ?. Dezember 1939
kinzelpreis 15 Nps.
stuch frankreich laßt dle Maske fallen
„Deutsches Nationalbewußtsein seind Nr. l"
Sie Zeitung „kpoque" entstüllt das wahre Kriegsziel der pariser Negierung
Berlin, 7. Dezember.
Bei einer Betrachtung des finnisch-russischen Zusammenstoßes unterstreicht die „Epoque" mit großem Eis», daß Frankreich zu allererst auf die Vernichtung des Deutschen Reiches bedacht sein müsse. Vor allem anderen, so sagt das Blatt, müsse man den „Pan- germanismus" (also das Zusammengehörigkeitsgefühl aller Deutschen) zerschlagen. Das Deutschtum bleibe für die Alliierten der Feind Nr. 1". Ohne seine Ausrottung hätten die Westmächte weder Ehre noch Lebensmöglichkeiten.
Mit dieser Enthüllung der französischen Kriegsziele hat das Pariser Blatt die Uferlosigkeit und Phantastik der derzeitigen französischen Außenpolitik mit der dem Blatt stets eigenen Niedertracht wieder einmal gründlich klar gemacht. Alle heuchlerischen Phrasen werden nunmehr fallengelassen. Das wahre Kriegsziel Frankreichs heißt wieder: die Vernichtung Deutschlands. Wir wissen, was das bedeutet. Versailles! Schwarze Schmach am Rhein! Ruhrbesetzung! Frankreich vergißt jedoch dabei, daß ihm heute ein anderes Deutschlang gegenübersteht. Ein Deutschland, das FranK-
keine besonderen kceignisse
Berlin, 7. Dezember
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Keine besonderen Ereignisse".
öroßadmiral Naeder in wilftelmsftaoen
Besichtigung von Zerstörerbesatzungen . Berlin, 7. Dezember.
Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder besichtigte am 5. Dezember in Wilhelmshaven Besatzungen von Streitkräften der Zerstörer.
reich zu hindern weiß, seine haßerfüllten Absichten zu verwirklichen. Das französische Volk aber wird die Kosten der provokatorischen Wahnsinnspolitik seiner Regierung bezahlen müssen.
krach bei Mac Millan
Amsterdam,?. Dezember.
Die „Erfolge" des britischen Lllgenministerinms haben zu einer Krise im personellen Ausbau geführt. Durch Stellennmbesetzungen glaubt man, das Versagen der englischen Propaganda ausgleichen zu können, statt ehrlich und offen dem für England so mißlichen Kriegs- verlanf die Schuld zu geben.
Wie die Londoner - Presse heute meldet, find fünf leitende Beamte des „Jnformations"-Ministerinms zurückgetreten. Einmal Professor Evans, der die „Jntelli- genz"-Abteilung leitete. Evans, der Professor für Englisch und Literatur an der Londoner Universität war, begründet seinen Rücktrit damit, daß seine Arbeit billiger und erfolgreicher von einer anderen Abteilung geleistet worden- könnte. Aus der Abteilung für Literatur und Kunst ist R. A. Lroßman ausgeschieden, um wieder zum „New Statesman" zurückzukehren. Ebenfalls wegen Arbeitsmangel trat kürzlich A. D. Peters zurück, der ebenfalls in der literarischen Abteilung tätias war. Der literarische Kritiker Mudgeridge hat seinen Posten aufgegeben, um in die Armee. einzutreten. Schließlich ist noch Darling aus der Empire-Abteilung ausgeschieden, um schnellstens nach Australien zurückzukehren.
Frankreich darf knglands Schulden bezahlen
Neue „Freudenbotschaft" für den IranMschen Steuericchler
Amsterdam, 7. Dezember.
Frankreich darf nicht nur kämpfen für England, sondern soll jetzt auch Englands Schulden bezahlen und das abgleitende Pfund stützen! Das ist die Folge der „Zusammenarbeit" sprich: Hörigkeit), in die sich Frankreichs Regierung begeben hat.
„Financial News" macht darüber im Zusammenhang mit den gegenwärtigen Beratungen des englischen Schatzkanzlers und des französischen Finanzministers in Paris aufschlußreiche Angaben. Das Ziel der finanziellen Zusammenarbeit sei einmal „Gleichschaltung der finanziellen Operationen im Ausland". Auch Frankreich soll, so besagt diese Floskel, seine ausländischen Wertpapiere verlaufen oder wenigstens als Deckung für britisch-französische Anleihen benutzen. Ein gemeinsamer Finanzagent — wie der Jude Morgan — soll in jedem ausländischen Finanzzentrum für beide Länder auftreten.
thurchM: „Ich verschweige Verluste"
Weiter werde man zu einer „Verständigung über die gleichmäßige Verteilung der finanziellen Bürden kommen müssen. Die Besserung der finanziellen Lage Frankreichs, so erklärt das Blatt der Londoner City, versetze es in die Lage, um England zu entlasten, alle die bereits gezahlten Blutgelder an die. ehemalige Tschecho- Slowakei und das gewesene Polen sowie die etwa noch zu vergebenden Anleihen mitzuübernehmen.
Zum dritten sei eine Form des Clearing für die gegenseitigen Zahlungen zu finden. England hat nämlich Sorge, wie es die Summen für sein Expeditionskorps in Frankreich aufbringen kann. Diese Beträge sollen verrechnet werden gegen die französischen Rohmaterialbezüge aus England. Deshalb soll ein offizielles Verhältnis zwischen Pfund und Frank festgelegt werden, und dieser Kurs soll auch auf den inoffiziellen oder schwarzen Märkten aufrechterhalten werden. Das Pfund klammert sich bei seinem Sturz also an den Frank! Die. britisch-französische ,,Zusammenarbeit" wird dem französischen Steuerzahler gewiß noch viele Freude bringen. _
Telegramme des siiftrers und des duce
Me schweren englischen Schiftoverluste werden solange wie möglich gefteimgeliallen Aufschlußreiches kingestöndnis im Unterhaus
London, 7. Dezember.
Im englischen Unterhaus sprach Winston Churchill am Mittwoch folgenden klassischen Satz: ,,^ch beabsichtige nicht, über alle Schäden zu berichten, es sei denn, daß sie in weiten Kreisen bekannt werden oder dag ich annehmen muß, daß der Feind davon Kenntnis erhalten hat." Mit anderen Worten: Solange es irgend geht, verschweigt der Erste LUgenlord die schweren Verluste, die seine Flotte erleidet. Für dieses Eingeständnis ist die Welt von ganzem Herzen dankbar. Es zeigt, was man von den märchenhaften Ziffern zu halten hat, die W. C. von Zeit zu Zeit im Unterhaus vorn Stapel lagt, wie er das am Mittwoch wieder getan hat.
Rede des sehr ehrenwerten Marinemimsters glich formvollendeten Eiertanz. Sie war gespickt voll spräche. Während er einmal davon sprach, die gen deutschen Angriffe seien eine „Lebensb^ na" für Großbritannien, behauptet er gleich ,, der englische Schiffsverkehr habe trotzdem aufhalten werden können. Ja noch mehr, von Moll Monat seien die Verluste an Handelsschiffen gegangen. Und dabei hat es doch gerade in den Wochen überall vor der englischen Küste ge- und die Zeitungen in allen Hauptstädten der
Welt konnten noch nie so viele Schisisuntergänge und Verluste der britischen Marine registrieren!
Am meisten tobte sich dann Churchill — trotzdem nach seiner Meinung die englische Handelsmarine ja gar nicht ernstlich bedroht ist — über die vielen Minen- erplostonen in den letzten Tagen aus. Als schwachen Trost' für die Unterhausmitglieder fügte er hinzu, vielleicht werde er nach Weihnachten imstande sein, hierüber mehr zu sagen.
Nach dem also laut W. C. die englischen Verluste so rapid abnehmen, daß man bald überhaupt nicht mehr von ihnen zu sprechen braucht, müssen natürlich die deutschen U-Bootsverluste »ins Ungeheuerliche anwachsen. Herr Churchill weiß gar nicht genau, wie viele U-Boote durch seine so überaus aktive Marine zerstört worden seien aber frech wie er ist, ruft er: „Sicherlich
viel". Genau weiß er es also nicht, aber er muß fa irgendeinen Erfolg melden können.
Daß der Erste Lügenlord, wie schon bisher, die schweren Verluste der englischen Kriegsmarine erneut verkleinerte und eine ganze Reihe großer Brocken glatt verschwieg, nimmt uns nicht wunder. Er hielt es wieder nur für nötig, den Untergang von insgesamt etwa 56 060 Tonnen zuzugeben. (Fortsetzung Seite 2)
Berlin, 7. Dezember.
Anläßlich der Einweihungsfeier des neuen Hauses der Deutsch-Italienischen Gesellschaft, die Dienstagabend in Anwesenheit von Minister Rüst, Minister Lammers, Staatssekretär von Weizsäcker (als Vertreter des Reichsaußenministers von Ribbentrop), Botschafter von Mackensen, Staatssekretär Zschintzsch u. a. stattfand, erhielt die Deutsch-Italienische Gesellschaft auch ein Telegramm des Führers und des Duce. Das Telegramm des Führers hat folgenden Wortlaut:
„An die Deutsch-Italienische Gesellschaft.
Der Deutsch-Italienischen Gesellschaft danke ich für die mir von der Einweihungsfeier ihres neuen Hauses telegraphisch übermittelten Grüße. Ich erwidere sie herzlich mit dem Wunsche, daß das neue Haus stets ein tatkräftiges Bindeglied für die Erhaltung und den Ausbau der deutsch-italienischen Beziehungen sein möge.
Adolf Hitler."
Das Telegramm des Duce lautet:
„An den Präsidenten der Deutsch-Italienischen Gesellschaft, Herrn Dr. von Winterfeld.
Ich habe mich über den Gruß gefreut, den Sie mir freundlicherweise gesandt haben. Ich bin sicher, daß die Deutsch-Italienische Gesellschaft würdig die Ausgabe erfüllen wird, die ihr auf dem Gebiet der kulturellen Beziehung zwischen Italien und Deutschland vorbestimmt ist. Mussolini."
Her sichrer bei seldmarschall von Mackensen
Herzliche Slückwünsche im Namen des deutschen Volkes
Briissow (Uckermark), 7. Dezember.
Der Führer und Oberste Befehlshaber sprach gestern dem Eeneralfeldmarschall von Mackensen persönlich seine Glückwünsche zum 36. Geburtstag aus. Der Führer machte sich dabei gleichzeitig zum Sprecher der ganzen deutschen Nation und gab den Gefühlen Ausdruck» re ye heute gegenüber dem Mann bewegen, der durch st'ne Taten und Haltung im Krieg und Frieden bestes den - sches Soldatentum verkörpert und auch heute m,t he>«cm Herzen am Schicksalskamps des deutschen Volles Anteil nimmt.
alseldmarschall von Mackensen dankte dem Führer egton Worten, insbesondere dafür, da« erin Zeit selbst gekommen sei- Er brachte Zum Ansaß es sein heißester Wunsch sei, -
n Volkes unter seinem ^uhrer noch en. Der Führer verbrachte einige Zeit ,n engstem mlreise des Jubilars.
alseldmarschall Ministerpräsident H "mann ig hat in seinem eigenen ehlshaber der Luftwaffe dem Eeneralfeldmar- ,n Mackensen die herzlichsten Eluckwun,che über-
Eine Fülle von Glückwünschen aus allen Gauen Deutschlands, ja aus aller Welt, beweisen die außerordentliche Beliebtheit dieses Mannes, der sich durch sein aufrechtes Soldatentum im Volksmund den Namen des „Marschall Vorwärts des Weltkrieges" erwarb. Für das abgelegene Briissow in der Ucker- mark war der gestrige Tag ein besonderes Fest, das von der gesamten Bevölkerung gefeiert wurde. Die Häuser hatten Flaggenschmuck angelegt. Das Herrenhaus der Domäne Brüssow, die der Führer dem ruhmreichen Heerführer im Jahre 1935 bei der 20. Wiederkehr des Tages seiner Ernennung zum Eeneralseld- marschall zum Geschenk machte, war an der Front tan- nenumkränzt. Das Hakenkrcuzbanner wehte vor dem First.
Bei Tagesanbruch bezog ein Doppelposten vor dem Eutshause die Ehrenwache. Bald darauf trat der Feldmarschall auf die große Freitreppe. Er trug den weiß- verschnürten Uniformrock der 2. Leibhusaren Danzig- Langfuhr mit dem fellgeschmllckten Tschako der Totsn- kopfhuiaren. In strammer Haltung, die durch nichts das hohe Alter des Marschalls erkennen ließ. nahm er die Meldung der Wache entgegen und unterhielt sich mit den Soldaten, von denen einige mit Stolz das E. K. von 1939 trugen. Nachdem die Angehörigen und Angestellten der Domäne ihre Glückwünsche ausgesprochen hatten, be
gann der Eeneralfeldmarschall seinen Ehrentag mit einer Haüsandacht.
Die Besuche der Wehrmachtsabordnungen eröffnete um 11 Uhr der stellvertretende Kommandierende General und Wehrkreisbefehlshaber II, Generalleutnant Feige, der vom Chef des Eeneralstabes, Generalmajor von Zülow, begleitet war. Gleich darauf meldeten sich verschiedene Truppenabordnungen beim Eeneralfeldmarschall. Die Glückwünsche des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, des Großadmirals Dr. h. c. Raeder, überbrachte Konteradmiral Reiner Um 11.30 Uhr traf der Oberbefehlshaber des Heeres. Generaloberst von Brauchitsch, ein, der die Glückwünsche des Heeres überbrachte. Besondere Freude löste beim Eeneralfeldmarschall das Geschenk des Heeres, ein Apfelschimmel, aus. Von Mackensen, der als passionierter Reiter noch heute beinahe täglich ausreitet, musterte mit sachverständigem Auge das rassische Pferd und ließ es sich in verschiedenen Gangarten vorreiten,
Offiziere und Mannschaften des ehemaligen von- Mackenscn-Husarenrcgimcnls halten am 9. Dezember in Stublwcißenburg ihren Rcgimentstag ab, bei dem im Anschluß an die Geburtstagsfeier für den Generalfeldmarschall ein dem Sieger in der Schlacht bei Lima- nowa gewidmetes Ehrenmal und eine von dem Offizierkorps gestiftete Gedenktafel enthüllt wird.
- cktee Lake
mü. Mr. Halifax, Englands Außenminister, hielt es im Oberhaus für richtig, auffallend unvermittelt von „Vorbedingungen für eine internationale Konferenz" zu faseln. Wir kennen den Wunschtraum der freimaure- risch-jüdischen Oberschicht Großbritanniens schon aus zahlreichen Aeußerungen seiner „führenden" Sprecher, aber einige der neu formulierten unverschämten „Forderungen" des Handlangers Chamberlains verdienen es, noch besonders angeprangert und niedriger gehängt zu werden! Mit seltsam erhobenem Zeigefinger sprach der britische Außenminister von der „primären Grund- lektion, daß-Gewalt ein schlechter Plan bleibe", eine Lektion, die von der deutschen Regierung noch nicht gelernt" worden sei. Welch Treppenwitz der Geschichte: der Vertreter eines auf brutaler Gewalt errichteten Seerüuberstaates, der vor einem Vierteljahr nach planmäßiger Vorbereitung des Krieges gegen Deutschland jede friedliche Regelung des Ostproblems durch seine von Neidinstinkten getragene Macht-vor-Recht-Politik verhindert hat, stellt sich jetzt großspurig hin und versucht mit echt britischem Zungenschlag das nationalsozialistische Reich dessen zu bezichtigen, was England sich selbst vor dem Forum der Völker Europas hat zuschulden kommen lassen! Wenn hier eine Lektion zu erteilen ist, so ist sie allein den Londoner Giftmischern und Bombenlegern gegenüber am Platze, deren auf Gewalt aufgebauter Plan in der Tat der denkbar schlechteste ist! Daß die Lektion erteilt wird, und zwar bis zur erschöpfenden Auswertung aller Erkenntnisse, dafür bürgen der Führer und mit ihm die gesamte deutsche Nation. Allerdings nicht am Konferenztisch, an dem John Bull sein zweites, noch schlimmeres Versailles diktieren möchte, wird die Belehrung ihre Vertiefung und Abrundung finden, sondern im Zuge der nachhaltigen Zertrümmerung des Piratenimperiums, also in dem von ihm mutwillig eingeleiteten Waffengang! England hat frevelhaft das deutsche Schwert herausgefordert — nun wird dieses Schwert bis zur Schaffung völliger Klarheit sprechen, auch wenn sich die Halifaxe, Chamberlains und Edens plötzlich am Konferenztisch wohler fühlen würden. Der Widerspenstigen Zähmung wird den Phrasendreschern an der Themse jedenfalls die Lust, dem nationalsozialistischen Deutschland „Lektionen" zu erteilen und von ihm „Garantien" zu verlangen, gründlich verderben! Halifax sollte es ferner peinlichst vermeiden, von internationalem Vertrauen, das wiederherzustellen sei, und vom Schutz gegen ' Einmischung seitens mächtiger Nachbarn zu sprechen! Denn lediglich England ist es, das sich mit beispielloser lleber- heblichkeit in rein innerdeutsche Verhältnisse einmischte, das sich jetzt mit der völkerrechtswidrigen Verschärfung der Blockade skrupellos am lebenswichtigen Eigentum der Neutralen vergreift und jedes Vertrauen zu den scheinheilig verkündeten „Rechtsgrundfätzen" seiner Außenpolitik restlos zerstörte. Noch e-ine Lektion gefällig, Mr. Halifax?
mz-. Echt britische Heuchelei spricht auch aus der jüngsten Unterhauserklärung des Lügenlords Winston Churchill, der in bezeichnender Vogel-Strauß-Politik die Verluste der von ihm betreuten englischen Flotte auf das gerade ihm erträglich erscheinende Maß herab- zudrücken suchte und dabei auf die Phantasiezahl von 50 090 To. kam. Nachgerade allerdings ist es zu einer wahrlich verlockenden Aufgabe geworden, den Grad der englischen „Wahrheitsliebe" an Hand der fast zu jedem Ereignis aus England gemeldeten verschiedenartigen Stellungnahmen zu ermessen, da jeweils der Unterschied des zur Grundlage dienenden Zahlenmaterials zum mindesten einen Urheber zum Lügner stempelt. Wie schamhaft England seine Flottenverluste verschweigt, wissen wir. Erst vor wenigen Tagen gab
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In Finnland sind erbitterte Kämpfe im Gange. Die Pariser „Cpoque" enthüllt die wahren Kriegs- ziclc Frankreichs.
Im englischen Unterhaus kam es bei der Aussprache über die unzureichende Unterstützung der Soldatenfamilien zu einer scharfen Auseinandersetzung.
Churchill gab bekannt, daß er nur gewisse Verluste der britischen Flotte meldet.
Frankreich soll jetzt auch Englands Schulden bezahlen.
Der Führer besuchte Eeneralfeldmarschall von Mackensen.
Großadmiral v. Raeder besichtigte in Wilhelmshaven Zerstörer-Besatzungen.
Kreisleiter Blanke sprach zu bremischen Vereinsleitern über die Aufgaben der inneren Front.
Der Bann Bremen der HJ. veranstaltet als Auftakt zur vorweihnachtliche» Reichsstraßensammlung ein großes Wunschkonzert für das WHW. in der Glocke. Senator Dr. Fischer führte als neuen Leiter der Heil- und Pflegcanstalt Ellen Direktor Dr. Kal- dewey ein.