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parteiamtliche Lageszeitung
Das Amtsblatt des legierenden lürgermeisters der Freien Hansestadt Lremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmlliHes verkündungsblalt des leichsstatttialters in Oldenburg und Vremen
Nr. 2Z5 / 10. Jahrgang
Dienstag, 2?. flugust 1940
Linzeipreis 15 Npf.
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Nach dem Verlust von 72 Flugzeugen am Sonntag verlor die britische Luftwaffe am Montag wieder ZS Flugzeuge
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Vas Jagdgeschwader „Mchchosen" verzeichnet den 25g. gbschuß / feindslugzeuge versuchten
sich vergeblich im Vombenabwurf über Verlin
Berlin, 26. August.
Wie das DNB. erfährt» spielten sich im Laufe des Montag wiederum Luftlampfhandlungen über dem siidenglischen Rauiy ab. Hierbei verlor die englische Luftwaffe, nach den bisher vorliegenden Meldungen, 33 Maschinen, während die eigenen Verluste sich auf 16 Flugzeuge belaufen.
In der englischen Hauptstadt wurde am Montag zweimal Luftarlarm gegeben. Die Berichte der dänischen Presse sprechen von gewaltigen Detonationen, die in London wahrgenommen wurden. Das Kopenhagener „Extrabladet" meldet, daß der in den letzten Tagen in den Londoner Außenbezirken angerichtete Schaden beträchtlich sei. Die Hauptangrisse hätten sich jedoch gegen Mittelengland gerichtet, wo gegenwärtig noch schwere Brände wüten.
Der Bericht des Kopenhagener Blattes wird vom Londoner Luftfahrtministerium insofern bestätigt, als von eilker Stadt in den Midlands berichtet wird, die Objekt deutscher Luftangriff war. Eine Welle von Bombern nach der anderen habe die nicht näher bezeichnete Stadt überflogen und beträchtlichen Schaden an Industrieanlagen und öffentlichen Werken angerichtet. Erstmals sieht sich also London gezwungen, offiziell anzudeuten, daß die deutschen Flieger mit großer Genauigkeit die kriegswichtigen Industrien zu treffen wissen.
Die Londoner Vertreter spanischer Zeitungen haben in den letzten Tagen den Eindruck gewonnen, daß der äußere Verteidigungsgürtel der Hauptstadt wirkungslos sei. Der Vertreter der Zeitung „ABC" schildert, daß England gewisser-
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Viv im ^Volii-maelltsbei-iclit vom 25. unS 26. ^NKurt Kensnntell KooKrapiiisclivn HereicbuunKell LnAianos
maßen in dauerndem Alarmzustand lebe. Gleichzeitig sei man über den verstärkten Feldzug gegen die britische Flotte im Mittelmeer und gegen die britischen Streitkräste im mittleren Orient und selbst in der Zone des Suezkanals beunruhigt.
Ver welirniaüftsbericht vom 2S. flugust
Berlin, 26. August.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Ein Unterseeboot unter Führung von Korvettenkapitän Noesing versenkte 46 176 BRT. feindlichen Handels- fchiffsraumes. Das Unterseeboot hat damit auf zwei Fernfahrten 88 856 BRT. versenkt. Ein zweites Unterseeboot hat vier Handelsschiffe mit annähernd 36 666 BRT. aus einem stark gesicherten Geleitzug herausgeschossen.
Deutsche Kampfflugzeuge griffen gestern den Flugplatz Warmwell nordwestlich Portland mit guter Wirkung an, wobei es zu heftigen Kämpfen kam. 366 Kilometer westlich von Landsend versenkte ein deutsches Flugzeug ein Handelsschiff von 4666 BRT. Vor den britischen Häfen wurden erneut Minen gelegt. In der Nacht zum 26. August belegten zahlreiche Flugzeuge in Birmingham sowie in Kingstown und Coventry Werke der Flugzeug- und Rüstungsindustrie mit Bomben. Heftige Explosionen und starke Brände konnten beobachtet werden. In der gleichen Nacht überflogen zum erstenmal seit Kriegsbeginn
einige feindliche Flugzeuge Berlin und warfen am Stadtrande mehrere Brandbomben ab. Im übrigen Reichsgebiet sielen an verschiedenen Stellen planlos geworfene Bomben auf nichtmilitärifche Ziele. Weder hier noch in Verlin wurde Schaden angerichtet. Eines der Berlin überfliegenden Flugzeuge wurde auf dem Rückweg durch Flak abgeschossen.
Die Gesamtverluste des Gegners am gestrigen Tage betrugen 72 Flugzeuge, davon wurden 51 im Luftlampf abgeschossen, 21 durch Flak oder am Boden zerstört. 14 eigene Flugzeuge werden vermißt. Das Jagdgeschwader Richthosen hat in den gestrigen Luftkämpfen den 256. Abschuß überschritten. Oberleutnant Wick errang seinen 19. und 26. Lustsieg."
Wie wir vom Oberkommando der Wehrmacht erfahren, wurden in der Nacht zum 25., wie nachträglich gemeldet wird, neben den bereits bekanntgegebenen Zielen weitere neun Flugplätze sowie Hafenanlagen» Industrie- und Rüstungswerke, Bahnanlagen und Flakstellungen an 38 Orten angegriffen. Besonders in den Häfen von Cardisf, Weymouth, in den Werftanlagen von Newcastle und in den Jndustriewerken in Villingham und Middlesborough waren Brände und starke Explosionen beobachtet worden. Die Zahl der insgesamt in dieser Nacht abgeworfenen Bomben beträgt etwa 1566 mit einem Gesamtgewicht von rund 156 666 Kilogramm.
Wie das Deutsche Nachrichtenbüro erfährt, sind von den britischen Fliegern, die in der Nacht vom Sä. zum 26, August bis nach Pommern einslogen, einige aus dem Rückslug über der Nordsee in Seenot geraten. Es wurden SOS.-Rufe gehört. Bei dem starken Westwind, den sie auf ihrem Rückflng gegen sich hatten, ist ihnen wahrscheinlich der Betriebsstoff ausgegangen, so daß sie die britische Küste nicht mehr erreichen konnten.
Flottenstützpunkt ftlerandrien bombardiert
öroßes rankschiff von einem italienischen U-Voot im flrlantik torpediert
Rom, 26. August.
Der italienische Wehrmachtsbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehr
macht gibt bekannt: Der Flottenstützpunkt von Alexan- drien ist erneut in aufeinanderfolgenden Wellen von unseren Fliegersormationen bombardiert worden. Alle Flugzeuge sind zurückgekehrt. Ein englischer Bomber, der bei Lampedusa wassern mußte, ist gesunken. Die aus einem Offizier und zwei Unteroffizieren bestehende Besatzung ist gerettet und gefangengenommen worden. Eines unserer im Atlantik operierenden Unterseeboote hat ein großes feindliches Petroleumschiff torpediert und schwer beschädigt. In Ostafrika haben feindliche Luftangriffe aus Mogadischo vier Verwundete zur Folge gehabt. In Gallabat wurden acht Kolonial-
soldaten getötet und rund 46 verletzt. In Combol- cia wurde ein Kind getötet und 15 Askaris verletzt. Die Materialschäden sind unbedeutend."
In den letzten Tagen sind mehrere größere Einheiten der englischen Flotte nach Gibraltar zurückgekehrt, die ernste Havarien ausweisen. Unter ihnen befand sich ein besonders schwer beschädigtes Schlachtschiff, von dem nach Augenzeugenberichten zahlreiche Tote und Verwundete an Land gebracht wurden.
Ein verräterisches Zeichen der Angstpsychose, die sich seit dem letzten italienischen Bombenangriss aus die britische Festung ihrer Besatzung bemächtigt hat, ist darin zu erblicken, daß die Bodenabwehr aus Gibraltar neuesten? regelmäßig eine, wilde Schießerei beginnt, sobald irgendwo weit aus spanischem Gebiet Einheiten der spanischen Luftwaffe ihre normalen Uebungsflüge durchführen.
„MslM größter flngriff auf England
London fpürt den krieg — «SO Meter tzotze stammen!" — flugenzeugen schildern die deutsche Lustübertegentzeit — kngtands Südküste wird menschenleer — Die Luftschlacht über Portsmouttz — flbgeordnete türmten rechtzeitig
strv. Stockholm. 26. August. London bezeichnet die Einslügc der deutschen Lustwasse nach Mittelengland in der Nacht zum Montag als den bisher größten Lustangriss. Den deutschen Flugzeugen, die m Wellen gekommen seien, wird nachgesagt, daß sie ^.ganz Deutende Schäden" angerichtet haben. In einem Distrikt Midlands seien nicht weniger als 3« Bomben abgeworfen worden und Hin einer Stadt Viittelenglands Feucrsbrünste und Schaden in Jndustriewerken entstanden. In einer anderen -tadt - habe eine schwere Bombe am Montag,n-rgen ->n-n groß--. Brand verursacht. Zwei Brände werden aus einer sudwest- englischen Küstenstadt gemeldet. ,
In der Nacht zum Montag erlebte. London erneut zwei Lustalarmc. Das erstemal heulten die Sirenen kurz nach Mitternacht. Nach den, zunehmenden Gezchrei der englizchcn Machthaber zu urteilen, mutz die Wirkung der letzten deutschen Aktionen wieder sehr bedeutend gewesen sc>n. -rp, sind dabei die grotesken Widersprüche in den britischen Darstellungen: Einerseits sollen die schaden als möglichst harm
los binaestellt werden, andererseits wird eine Gr^ielpropa- oanda anaekurbclt die den eigenen amtlichen Berichten über das Ausmaß der Wirkungen strikt.^"iderläust. Neutrale Berichte bestätigen indessen, daß bei den letzten Vorstoßen s^ere Schäden angerichtet worden sind. vor allem an Speichergebäuden.
Ungeheure Feuersbriinste in der City
Die lebten deutschen Lustaktionen haben der englischen Hauptstadt den Krieg auf eine bisher nicht erlebte ^veise nahe gebrächt Der Londoner Bertreter der „Nya Daglight Alle- handa" ergänzt die Berichte anderer schwedischer Journalisten durch folgendes Stimmungsbild: „Orangegelbe Feuersaulen, die ,n einem engen Umkreis einschlugen, loderten zum Him
mel empor wie ein Feuerwerk. Schnell wurde der ganze Himmel von einer Fenersbrunst erleuchtet, yor der Mond, Sterne und Scheinwerfer verblaßten, Bon dem Feuerschein hob sich die mächtige Silhouette der St, Pauls-Kathedrale ab. Die Feuersbrünste in der City wirkten von gleicher Gewalt wie der Brand des Kristallpalastes vor einigen Jahren", Der schwedische Journalist schließt seine Meldung, — was die Stimmung in den offiziösen Londoner Kreisen recht gut kennzeichnet — folgendermaßen: '
„Ich sende dieses Telegramm aus dem Schutzraum des Jnsormationsministeriums mit der Ahnung, daß sehr diel von dem, was ich künftig aus London gebf, an dieser Stätte versaßt werden dürste. Journalisten aus vier Ländern sitzen auf dieser Bank im Luftschutzkeller. Es sind alle, die von dem neutralen Europa, außer dem Balkan, noch hier sind."
Vergebene britische Bagatellisierungstaktik
Die neutralen Berichte aus London geben ein eindrucksvolles Bild von den Borstößen deutscher Bomber, die — soweit sie in die Umgebung Londons kamen — in ihren Wirkungen von den Journalisten teilweise beobachtet werden konnten. Indessen schlagen britische Agenturen die übliche Bagatellisierungstaktik ein die trotz aller schlechten Eriah- rungen anscheinend imitier noch versucht wird, um das Aus- land irrezusichren und über die wahren Verhältnisse hinwegzutäuschen, So behauptet eine Darstellung der englischen Agentur „Preß association" beispielsweise von der deutschen Aktion in der Nacht zum Sonntag, sie sei „ein völliger Fehlschlag" gewesen; das einzige, was an Schaden angerichtet worden sei, seien Brände „in einigen leren Büros"^ und in „anderen Gcschäftsgebäuden" gewesen.
Wie demgegenüber aus den neutralen Berichten hervorgeht, hatten die Ausmaße der Zerstörungen der Augenzeugen
einen enormen Eindruck gemacht. Die schwedischen Zeitungen bringen lange Schilderungen von ihren Londoner Vertretern. In diesen Berichten wird hervorgehoben, die nächtlichen Bombenexplosionen seien vom Londoner Stadtinnern aus zu beobachten gewesen. Zahlreiche große Brände seien entstanden, besonders im Südostcn. Der „Svenska-Dagbladet'-Vertreter berichtet u. a.: Flammen schössen 56 Meter hoch in die Lust, ebenso Kaskaden brennender Gegenstände. Ein Teil von London wurde vom Feuer erhellt, ein anderer „Feuerbogen" habe die Vorstädte bctrossen, wo eine Fabrik in Brand geriet.
Eine andere dramatische Schilderung gibt der Korrespondent des „Dagens Npheter" aus London: „Bon meinem Fenster aus sah ich in der Nacht Flammen gegen den Himmel lodern, der sich rotfärbte von dem großen Brand als Folge der deutschen Fliegerbomben, Die Aussicht von meinem Fenster bietet dem Auge gewöhnlich nichts anderes als endlose graue Häuserreihen, hier und da unterbrochen von Kirch- turmspitzen und Fabrikschornsteinen: aber jetzt belebte sie sich stundenlang mit Szenen, die ebenso dramatisch waren, als wären sie aus einem Kriegssilm ausgeschnitten. Wir hatten während des Tages zweimal Alarm gehabt: Nun kam die erste Warnung zu einem dritten Luftalarm. Es waren nicht die Sirenen, sondern stattdessen drei Detonationen, als wenn Sandsäcke aus eine asphaltierte Straße fallen. Möglicherweise rührten sie von Bombenerplosionen her. Nach einigen weiteren Sekunden hörte man das Feuer der Lustabwehr- gcschühc, begleitet von den eiligen Tclcvhonsignalen in der benachbarten Luftabwehrzentrale. Plötzlich begannen auch die Sirenen zu heulen, die Lichtkegel von mindestens'26 Schcin- wcrsern strichen über den nächtlichen Himmel, von dem man deicklicki das Motorcnsurre» eines einsamen Flugzeuges hörte, (Fortsetzung auf Seite 2.)
rä. Berlin, 26. August.
Allzu unsanft ist das englische Volk aus den Träumen gerissen worden, in die es durch Churchills Propaganda in der vergangenen Woche gelullt wurde. „Die Gefahr ist vorüber — Hitlers Blitzkrieg ist gescheitert!", so schreiben die Londoner Gazetten auf Befehl Churchills, und die phantastischsten Kombinationen über Feldzugs- pläne der englischen Plutokraten, die selbstverständlich in einer Offensive gegen Deutschland und die von Deutschland besetzten Gebiete gipfelten, schlössen sich an diese Prahlereien an. Ja, die „Daily Mail" verstieg M sogar zu einem kühnen Vergleich mit dem englischen Lieg über die spanische Armanda oder die Schlacht bei Waterloo.
In diesen künstlich genährten Taumel des Optimismus platzten seit Sonnabend ununterbrochen wieder die Bomben unserer Kampfgeschwader, um mit einem Schlage die furchtbare Wirklichkeit zurückzurufen. Angesichts der gewaltigen Wucht der Angriffe unserer Luftwaffe kann selbst die Zensur Churchills die Wahrheit nicht ganz unterdrücken. Amerikanische Belichte sprechen von den schwersten Angriffen und den furchtbarsten Schäden, die England seit Kriegsbeginn erlitten habe. Tausende von Bomben gingen nach einer Meldung des englischen Reuterbüros auf die Hafen- und Industrieanlagen Südenglands nieder. In ununterbrochener Folge rasten die Angriffswellen unserer Kampfflieger über die wichtigen Nervenzentren des englischen Verkehrs und der englischen Versorgung hinweg, um hinter sich Spuren der Zerstörung zu hinterlassen, die nicht wieder gutzumachen sind.
Zum erstenmal fielen in der Nacht vom Sonntag auf Montag auch deutsche Vomben in die Londoner City. dem Sitz der britischen Plutokratie. Weithin leuchtete der Feuerschein von Großbränden über die Millionenstadt gleich flammenden Fanalen. Der Londoner Vertreter von „Svenska Daagbladet" berichtet darüber, daß über 50 Meter hohe Stichflammen gegen den nächtlichen Himmel schössen und die Stadt weithin vom Feuerschein erhellt war. Während hier also, wo Millionen und vor allem viele Hunderte von Neutralen, in der englischen Metropole anwesenden Zeugen die Erfolge der deutschen Angriffe mit eigenen Augen sehen konnten, die englische Lügenzentrale gezwungenermaßen den Schaden eingestehen mußte, werden die Landschaften Eüdenglands nach dem deutschen Angriff wieder hermetisch abgeschlossen und kein neutraler Beobachter zugelassen. Man kann sich jedoch einigermaßen eine Vorstellung von der Wirkung der deutschen Angriffe machen, wenn, wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, allein in einer einzigen Nacht 150 000 Kilogramm Sprengstoff in 1500 Bomben über den englischen Häfen und Rüstungsindustrien niedergingen. Nach dieser Angabe beträgt das Durchschnittsgewicht der abgeworfenen Vomben 100 Kilogramm. Wenn man einmal die riesigen Krater auf polnischen oder französischen Kriegsschauplätzen gesehen hat, die dies? kapitalen deutschen Bomben zu reißen vermögen, wenn man das furchtbare Werk der Vernichtung, das hier von deutschen Vomben angerichtet wurde, kennt, so kann man sich einigermaßen das Bild der Zerstörung ausmalen nach diesen Massen- abwürfen von gewaltigen Sprengstoffmengen auf große und gut sichtbare Ziele, wie sie nun einmal Docks und Fabrikanlagen sind.
Vorsichtigerweise hat deshalb die amtliche englische Darstellung „schwere Schäden" . zugegeben. Wie empfindlich aber gerade die systematische Zerstörung der englischen Häfen die Plutokraten in Wahrheit trifft, geht aus der gleichen amtlichen Erklärung hervor, in der das Eingeständnis gemacht wird, daß mit der Lahmlegung der Häfen der Ost- und Südküste Englands zwei Drittel des britischen Imports zerstört werden könnte. Die einschränkende Behauptung aber, daß die 30 Prozent der Einfuhrmöglichkeiten der Westhäfen auf 50 Prozent gesteigert werden könnte durch eine elastische Üm- lagerung des Verkehrs, steht auf schwachen Füßen, denn sie setzt voraus, daß die englischen Verkehrsanlagen auf dem Lande von der Einwirkung der deutschen Luftangriffe verschont bleiben, was, wie aus den letzten Berichten des Oberkommandos der Wehrmacht hervorgeht, eine schöne Illusion ist.
Wir haben aber auf jeden Fall aus englischem, authentischem Munde die Bestätigung erhalten, daß die deutschen Angriffe die verletzlichen Stellen des britischen
»lUIIIMIIMIMUIIMIIIMIIIIIIIMIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIMMIIUUMIIIIIIIIIIUIIIIIIIIIII»
Nach dem Verlust von 72 Flugzeugen am Sonntag büßte die britische Lustwasse auch am Montag wieder 39 Maschinen ein.
In der Nacht zum 25. August Marsen deutsche Flugzeuge in Tüdcngland 1560 Bomben im Gesamtgewicht von 156 666 Kilogramm.
Zlvei deutsche U-Boote versenkten 76 176 BRT. feindlichen Schiffsraumes.
Aus der Leipziger Messe wurden bisher Rekordumsätze getätigt; besonderes Interesse findet die Wehrmachtsausstellung „Sieg im Westen".
England bedauert den Verlust des aus eine Mine gelaufenen Zerstörers „Hostille".
Italiens Lustwasse bombardierte erneut den Flottenstützpunkt Alexandricn; ein britisches Tankschiff wurde im Atlantik torpediert.
Das Winterhilfswcrk 1946/41 beginnt bereits am 1. September.