Ausgabe 
(11.8.1940) Nr. 219
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parteiamtliche Tageszeitung

Vas flmisblott des Negierenden Bürgermeisters der Zreien Hansestadt Vremen

Anzeigen - Grundpreise'.

Die I ww hohe und 22 nun breite Zeile Im Anzeigenteil 13 Die 78 ww breite und 1 mw hohe Zeile im Teiltest 75 Ermäßigt«

Grundpreise isür Klein u. Fom'""'- onzeigen u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 9 Nachlaß- stassel O. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. An­nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­stellen: Sn Bremen: Am Geeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nachtrus und sonntngS' Fernsprecher 511 15) Obernstraße 86. Fernspr. 5 4121. Ln Svke: Müklendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsblalt des Neichsstattstalters in Oldenburg und Vremen

Nr. 219 / 10. Zastrgang

Sonntag. I l.flugust 1949

Einzelpreis 1 S Npf.

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Vettere Maßarbeit unserer Vomber

vcilische Nüftungswerke, Hafen- und Merstaniagen, slugpläke und siakstellungen zielsicher bombardiert

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Berlin, 10. August.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Ein Unterseeboot meldet die Versenkung eines bewasf- neten Handelsschiffes von 8700 BRT. Die bewaffnete Aufklärung gegen England wurde planmäßig fort­gesetzt, insbesondere an der englischen Ost- und Süd- küste sowie im Leegebiet nördlich der Shetland-Jnseln. Unsere Kampfflugzeuge griffen britische Rüstungswerke, Hasen- und Werftanlagen sowie Flugplätze und Flak­stellungen an. Dabei gelang es u. a., das Flugzeug­werk Pobjoy Airmotors Airoraft Ltd. in Rochester und das Tprengstoffwerk Faversham besonders

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wirksam mit Bomben zu belegen, die nachhaltige Brände und heftige Explosionen hervorriefen. Eine größere Anzahl von Bomben aller Kaliber traf die Dockanlagen von Newcastle und die Staatswerften von Sheerneß und Chatham. Ferner wurde das , Rollfeld eines Flugplatzes nördlich Bristol durch ^ Bombentreffer zerstört.

Einzelne feindliche Flugzeuge flogen im Laufe des gestrigen Tages nach Nordfrankreich» Belgien und Hol­land, bei Nacht nach Westdeutschland ein. Im Reichs­gebiet wurden militärische Ziele nicht angegrisfen, dagegen mehrere Zivilpersonen verletzt und einige Ge­bäude beschädigt.

Zwei eigene Flugzeuge werde» vermißt. Zwei ,emd- N liche Flugzeuge wurden durch Flakartillerie abgeschossen. Mit der Vernichtung dieser feindlichen Flugzeuge hat die deutsche Flakartillerie im ganzen 1500 feindliche Flugzeuge zum Absturz gebracht.

krmüdungserscheinungen im Nervenkrieg

Besorgnisse in der „Times"

oscli. Bern, 10. August.

Die Fragen: „Wann kommt der deutsche Großangriff?" und .Wie lange soll es so noch weitergehen?" — stellen eine täglich wachsende Belastung der englischen Nerven dar. d,e vor allem auch durch die deutschen Lust- und Scesiege im Kanal und die italienischen Erfolge in Asrika hart mit­genommen werden.

In der „Times" bezeichnet Baron Queenborough den jetzigen Zustand als Nervenkrieg, und hegt in diesem Zu­sammenhang ernsthaste Befürchtungen, daß England diesen Zustand nicht ohne Ermüdungserscheinungen ertragen könnte. Ein solcher Crmüdungszuständ hätte wohl. so meint er, eine wachsende Kritiklust, Uneinigkeit, und völliges Vergessen, wo­für England kämpfe, zur Folge. Dabei bestätigt Baron Queenborough, daß Kritiklust und Uneinigkeit, deren Zu­nehmen er befürchtet, bereits Kennzeichnen der inner­politischen Lage Englands sind. Wenn man in England darauf aufmerksam macht, daß es inzwischen weiter Aufrüsten könne, so dürfe man ja nicht vergessen, daß die deutschen Rüstungen dafür auch ständig zunähmen.

Der schwere Schlag, den die deutsche Luftwaffe und Kriegs­marine am Donnerstag gegen die britische Schissahrt wieder einmal führen konnte, sitzt den Londoner Schreibtischstrategcn noch furchtbar in den Knochen. Sie setzen in immer neuen „Einzclschilderungcn" ihren Versuch, die englische Niederlage in einen „gewaltigen britischen Abwchrcrsolg'' umzudichten, systematisch fort, Bemühungen, die jedoch im Ausland nicht mehr die von London erhofften Wirkungen haben. Die „Tri­buns de Lausanne" weist daraus hin, daß England seine liebe Not hat, sich gegen die immer stärker werdenden deutschen Luft­angriffe zu verteidigen und meint, man seh« nicht, wie Eng­land aus die Dauer Verluste, wie sie die deutsche Luftwaffe am Donnerstag seiner Schissahrt zugefügt habe, aushalten könne. Auch der amerikanische „Daily Mirror" schreibt, die deutschen Erfolge gegen die britische Schiffahrt seien diel größer, als man allgemein in den Vereinigten Staaten wisse.

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Schwarze läge für knslanv

ll. L. v. Bremen, 11. August.

Wie mit Keulen schwerster Sorte geführt, prasseln wieder und wieder die von Deutschland und Italien an England ausgeteilten Schläge auf die Häupter der Kriegsverbrecher in London. In Afrika hat der An­griff Erazianis auf Britisch-Somaliland mit voller Wucht begonnen und ist bereits an die Küste vorge­drungen, womit das Schicksal des Landes besiegelt ist. Doch geht es jetzt nicht mehr bloß um das Somalvland und Tschibuti, sondern Suez selber muß bereits für England als verloren gelten. Damit sind die britischen Prahlereien zur Zeit des Ein­tritts Italiens in den Krieg über die Verwundbnrkeit der italienischen Positionen in Afrika, insbesondere in Abcssinien, katastrophal Lügen gestraft. Denn nicht die Verwundbarkeit der italienischen, sondern der eng­lischen Positionen im Mittelmeer hat sich zur Ueber- raschung der englischen Kriegshetzer aufs deutlichste er­wiesen. Mit Recht spricht „Popylo di Roma" von schwarzen Tagen für die englische Kriegführung, und „Messagero" kann triumphierend darauf hinweisen, daß die italienischen Siege im Mittelmeer und beson­ders nunmehr auch in Ostafrika das englische Ansehen

Nascher italienischer Vormarsch in Somali

flbueine besetzt — flufmarsch in Norbaseika beendet - vor dem kntsktzeidungskamps

Rom, 10. August.

Der itSlienische Wehrmachtsbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut:

Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: „Aus sicherer Quelle erfährt man, daß bei dem Luft­angriff unserer Bomber am 1. 'August das Schlachtschiff „Resolution" schwere Schäden, besonders am Heck­turm, davongetragen hat. Außerdem wurde ein Zer­störer schwer beschädigt. In Nordasrika sind die Eisen­bahnstation von Mars« Matruk, Zusammenziehung mechanisierter Einheiten und feindliche Stellungen bei Sidi Varrani von unseren Flugzeugsormationen wir­kungsvoll bombardiert worden. In Ostasrika haben unsere Truppen in raschem Vormarsch Ndueine in Bri- tisth-Somaliland besetzt und sind darüber hinaus weiter vorgedrungen. Unsere Luftwaffe hat einen Angriss auf den Hafen und Flughafen von Berbern durchgeführt, wobei ein Schiff getroffen nnd zwei feindliche Flug­zeuge vom Gloucestertyp am Boden in Brand gesetzt wurden. Feindliche Kraftwagen sind bei Buna im Tiefangriss beschossen worden. Feindliche Luftangrisse aus Harrar, Massaua und Gura blieben erfolglos."

Der Krieg in der Marmarica, der vielen Anzeichen zufolge bald in sein entscheidendes Stadium treten wird, ist von internationalen Sachverständigen als „europäischer Krieg aus afrikanischem Boden" definiert worden. Die Stärke der ein­ander gegenüberstehenden Strcitkräste, ihre Ausrüstung mit modernem Material und vor allem der Einsatz der Lustwasse lassen tatsächlich einen 'Vergleich mit den Operationen aus den europäischen Kriegsschauplätzen zu

Andererseits trägt die Szenerie durchaus kolonialen Cha­rakter. Diö libysche Küstenplatte, welche die grüne Cyrenaika- küste mit dem Niltal trennt, schasst Voraussetzungen, die ganz neue Strategie und taktische Methoden erfordern. Hier muß aber eine weitere Einschränkung gemacht werden: Das un­mittelbar Internationale trägt wieder durchaus europäischen Charakter. Auf der einen Seite das Nitdelta mit seinen Groß­städten nnd seinen mit gewaltigen Auswand geschaffenen Netz von strategischen Straßen nnd Flugplätzen. Im Westen die vier libyschen Küstenprovinzen, die unter Balbo ihre Jahr­hunderte alte Physiognomie vollständig. geändert haben und

nicht nur verwaltungsmäßig einen vollwertigen Bestand deS italienischen Imperiums darstellen. Nur wenige 10g Kilo- meter hinter den in der Wüste stehenden italienischen Kolon­nen beginnen die neuen Siedlungsdörfcr. Der Prozentsatz der aus diesen Dörfern zu den Waffen eilenden Kolonisten ist in Erazianis Heer sehr erheblich, sie verteidigen ihre un­mittelbare Heimat. Heute erkennt man auch, mit welcher Voraussicht die gewaltigen Küstenstraßen von der tunesischen bis zur ägyptischen Grenze und die riesigen Hasenanlagen vvn Tripolis und Bengasi, die in normalen Zeiten als über­dimensioniert erscheine», gebaut worden sind.

Sowohl London wie Rom haben an der Spitze der Nord- asrikatruppen Kolonialfachleute, allerdings von sehr verschie­denem Zuschnitt. Aus der einen Seite steht Marschall Rodolso Graziani, ein Mann, dessen Name den Aufstieg Italiens zur imperialen Größe verkörpert. Aus der englischen Seite führt den Lberbcsehl noch immer General Wavcl. Bis vor kurzem unterstand ihm unmittelbar die britische Militärkominission unter Generalmajor Macrcadh, die angeblich die Verbindung zum ägyptischen Heer sicherstellen sollte, in Wirklichkeit aber seine Entwaffnung durchgeführt hatte. Heute ist die ägyptische Armee in ihren eigenen Kaserne» gefangen, was für die wei­tere Entibicklung der Kricgsloge wahrscheinlich noch von Be­deutung sein wird. Wavel ist auch der unmittelbare Vorgesetzte des Lustmarschalls William Mitchell, dem Oberkommandieren­den der RAF. im mittleren Osten (Aegyptcn bis Irans.

Der eigentliche Leiter der Operationen an der libyschen Grenze ist nicht Wadel, sondern der ihm Nachgeordnete General Wilson. „Ein Oberst Wilson". so schreibt ein italienischer Bc- richtevstatter, „figuriert neben Lawrence beim Ausstand in der arabischen Wüste. Es wäre interessant, festzustellen, ob es sich um die gleiche Person handelt." Wilsons Truppen bestehen nach den letzten in Rom verfügbaren Angaben aus vermutlich drei englischen motorisierten Kavallerie-Regimentern (7., 8. und 10. Husarenregiment), deren Panzer bisher am häufigsten zu den italienischen Linien vorgeschickt wurden, ferner kleinere Abteilungen schottischer Infanterie, indische, australische und neuseeländische Regimenter sowie geringere Verbände aus Rho­desien aus dem Sudan Desence Korps und die Meharisten des Arab-Eorps.

England tritt zum bevorstehenden Entscheidungskampf in der Marmarica-Wüste in starker zahlenmäßiger Unterlegenheit an, die auch nicht mehr durch die Materialstärke ausgeglichen wird, weil es nach den letzten italienischen Angaben bereits die Hälfte seiner Panzereinheiten verloren hat. llsberdies beherrscht Ita­lien den Luftraum.

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feierlicher Kommandowechsel im Sau Wien

Nudolf Heß: „Sroßdeuische ksnHeit durch gemeinsam vergossenes Mut besiegelt" — „Herr tliurchill, wer nicht boren will, muß

sichlen" — persönliche Schreiben fldols Hitlers an Vüeckel und valdur von Schirach

Wien, 10. August.

Der Stellvertreter des Führers vollzog am Sonnabend in feierlicher Form den Wechsel in der Leitung des Gaues Wien. Im festlich geschmückten Wiener Aonzcrthaussaal hatte sich mit den führenden Prämiern der Wehrmacht und des Staates die gesamte Führerschaft des Gaues Wien eingesundcn. Nach dem Einmarsch von hundert Fahnen und Standarten leiteten die Wiener Philharmoniker mit der Ouvertüre zu „Cortolan" die Feier ein.

Im Anschluß an die Begrüßnngsworte des Stellvertretenden Gauleiters Scharitzer nahm der Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Setz das Wort und überbrachte der Führerschaft und dem ganzen Gau die besonderen Gruße des ^ Führers. Durch die Ernennung des bisherigen Gauleiters Bür- ekel zum Chef der Zivilvcrwaltung in Lothringen und durch die Ernennung des bisherigen Reichsjugendfuhrcrs Valdur von Schirach zum Gauleiter in Wien habe der Wechsel des höchsten politischen Beauftragten des Führers im Gau Wien ' bereits seinen Ausdruck gefunden.

Anschließend brachte Rudolf Hetz Gauleiter Bürckel und Reichsleitcr von Schirach zwei persönliche Schreiben deS Füh­rers zur Kenntnis, die folgenden Wortlaut haben:

Berlin, 10. August 1940.

Lieber Parteigenosse Bürckel!

Die Entwicklung der Verhältnisse im Westen des Reiches stellt mich vor die Notwendigkeit, Sie, Reichsstatthaltcr Biir- ckel, mit einer neuen Ausgabe zu betrauen. In dem Augen­blick, da Sie Wien verlassen, um Ihr neues Amt zu über­nehmen, drücke ich Ihnen meine höchste Anerkennung und meinen tiefgefühlten Dank aus für die hervorrygende Art und Weise, in der Sie der Ihnen am II. März 1938 über­tragenen Arbeit in der Ostmark deS Reiches gerecht wurden. Ihr Name wird mit der Schöpfung des Großdeutschen Rei­ches für immer verbunden bleiben.

Ich weiß. Wie lieb Sie in den zurückliegenden zweieinhalb Jahren die Ostmark und insbesondere den Kau Wien ge­wonnen haben. Wenn ich Sie trotzdem aus diesem Wirkungs­kreis lösen muß. dann geschieht es in der Würdigung der hervorragenden Eignung gerade Ihrer Person für die Ihnen

zugedachte neue Arbeit. Reben Sie also nochmals meinen au,richt,gen Dank entgegen. In herzlicher Verbundenheit

Ihr Adolf Hitler.

Berlin, 19. August 1940.

Lieber Partcigenosse Schirach!

Reichsstatthalter Und Gauleiter Bürckel mutz zur Ueber­nahme einer neuen, überaus wichtigen Reichsausqabe seinen bisherigen Wirkungskreis verlassen.

Ich habe Sie. Parteigenosse Schirach, zum Reichsstatthalter und Gauleiter von Wien bestimmt.

Da es Ihre Bitte war, erst nach Beendigung des Kampfes >m Westen aus Ihrem Regiment ausscheiden zu dürfen, über­nehmen Sie nunmehr heute Ihr neues Amt.

Mein Vertrauen in die Ihnen neu gestellte soziale und kulturpolitische Aufgabe entspringt der Würdigung der ein­maligen Leistung, die Sie schon als Schöpfer und Leiter der Jugendbewegung des Teutschen Reiches vollbracht haben.

(Fortsetzung aus der dritten Seite dieses Bogens)

im Roten Meer, am Nil und im Indischen Ozean täg­lich mehr und mehr schwinden lassen. In der Tat mutz der neue englische „erfolgreiche" Rückzug, der gemäß dem „bewährten" englischen Kampfgeschrei „Vorwärts, Kameraden, wir laufen davon!" nun auch in Afrika in vollen Gang gekommen ist, nicht bloß die strategische Lage, sondern auch das moralische Ansehen Englands im östlichen Mittelmeer schwer erschüttern. Ganz von selbst wird die englische Niederlage hier dazu beitragen, nun auch die arabische Welt gegen England mobil zu machen, gegen dasselbe England, das die Araberstämms nach dem Weltkrieg wiederholt schamlos betrog, gegen dasselbe England, das erst in den letzten Jahren offen­sichtlich wieder einmal „unliebsame" Araberfürsten durch das „famose" Secret Service um die Ecke bringen ließ. Bisher war es lediglich Furcht vor Englands unbe­siegbarer Macht, das die betrogenen und unterdrückten Araber zwar mit Zähneknirschen aber immerhin ge­duldig die englischen Ketten tragen ließ. Nun der Nimbus des unbesiegbaren Englands schwindet, rührt sich das Freiheitsstreben nicht nur dort, wo die Araber unmittelbar Zeugen der englischen Niederlagen sein können, sondern auch allenthalben, wo England sich mit seinen brutalen Ausbeuter- und Anterdrückermethoden unbeliebt gemacht hat. Die Demonstrationen in Kairo gegen England besagen ebensoviel wie die Freude- äußerungen der <rn der Sudan-Grenze durch die Ita­liener von der britischen Unterdrückung befreiten Stämme. Und wie es in Palästina aussehen mag. wo zugunsten der Juden England die Araber um ihr Land betrogen hat, kann man sich ohne weiteres vorstellen, auch wenn der englische Nachrichtendienst es versteht, fast luftdicht alles abzusperren, was aus dem Lande Palästina in die Öffentlichkeit dringen könnte.

kSn Vorgeschmack

Die englische Judenhörigkeit wird sich nunmehr im östlichen Mittelmeer nicht weniger furchtbar an ihren Trägern rächen, wie sie sich schrecklich in dem Heimat­land England selber rächt, das dank der täglichen neuen Waffenerfolge der deutschen Wehrmacht in immer schlimmere Lage gerät. Was England an einem Tage der Woche durch die Schläge der deutschen Luft­waffe, der deutschen Schnellboote und der deutschen U-Boote (nicht zu vergessen der deutschen Kriegsschiffe in Uebersee) an lebenswichtiger Handelstonnage verliert, geht allein schon weit über den Wochendurch- schnitt dessen, was es an Verlusten auf diesem Ge­biet während der bisher elf Monate währenden Kriegs­dauer zu beklagen hatte. Daß nicht tagtäglich dieselbe hohe Versenkungsziffer durch den OKW.-Vericht ver­zeichnet werden kann, liegt aber wahrlich nicht an'un­seren Streitkräften, sondern an der englischen Schiffahrt selber, die unter dem Druck der Todesdrohung an den englischen Küsten immer geringer und geringer wird. Nicht vergebens hat Lloyds die Versicherungsprämie für Schisse, die westenglische Häfen anlaufen, gewaltig er­höht und die Versicherung für Schiffe, die nach' ost- cnglischen Häfen bestimmt sind, glattweg abgelehnt. Der deutsche Handelskrieg schnürt mehr und mehr England von seinen Zufuhren ab, und dieses England, das des weiteren noch tagtäglich die Bombardierung seiner Hafenanlagen, seiner Rüstungswerke und seiner Ab­wehrstellungen ertragen muß, bekommt allmählich einen Vorgeschmack dessen, was ihm in Fortsetzung des Krie­ges noch bevorsteht, wenn erst auf des Führers Geheiß das Stadium der bewaffneten deutschen Aufklärung in das Stadium des eigentlichen deutschen Angriffs auf England übergegangen sein wird. Dann wird England tatsächlich erleben, was dieser Tage ein Engländer fälschlicherweise in Anwendung auf Deutschland und Italien vorauszusehen sich unterfing, nämlich: ein Erdbeben, bei dem Mauern, Wände und Böden bersten werden, so daß dann „ebenso scheußliche wie seltsam widerwärtige Wesen", . nämlich jüdisch-pluto- kratisches Schlangengezücht in ihrer ganzen giftigen Häßlichkeit und Schädlichkeit den Augen des englischen Volkes preisgegeben sind. Dieses wird dann vielleicht doch noch erkennen, wem es solange sein Vertrauen geschenkt hat und was von denen zu erwarten ist. die sich, (weil sie nunmehr ohne des Volkes Eesamteinsag

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Die deutsche Lustwnsse führte wieder Bombennnqrisse aus britische Rüstungswerke, Hafen- und Werstanlagen. Flug­plätze und Flakstcllnngen mit nachhaltigem Erfolg durch. Unsere Flakartillerie schoß im bisherigen Verlaus des Krieges 1500 feindliche Flugzeuge ab.

Der italienische Vormarsch in Britisch-Somaliland schrei­tet mit unverminderter Schnelligkeit fort.

Italienische Luftangrisse haben die abgeschnürte Festung Gibraltar in stärkste Bedrängnis gebracht.

In ganz England werden Kurse für Hcckenschützen durch­geführt.

Der Stellvertreter des Führers nahm in Wien in feier­licher Form den Kommandowechsel vor.

Die 5. DRK.-Haussammlung erbrachte im Gau Weser- Eins das Nekordergebnis von säst 900 000 RM.

Der Bremer Keramiker Siegfried Möller erhielt auf der VII. Mailänder Tricnnale 1940 einen Großen Preis. Die Teutsche Reichsbahn stellt neue D-Zugwagen ein.