Ausgabe 
(7.8.1940) Nr. 215
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parteiamtliche Tageszeitung

vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Sreien fjansestadt Vremen

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Nnzelgen - Grundpreise'

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der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkiindungsblatt des.Neichsstatlifalters in Oldenburg und Vremen

Nr. 215 / 10. Jahrgang

Mittwoch. ?. flugust 1940

5inzelpreis 15 Nps.

6?S Z24 VM. in drei wo

Seit Kriegsbeginn rund 5 Millionen VM. feindlichen kandelsschiffsraums versenkt

Dazu kommen nicht feststellbare schwere Verluste knglands durch Minen und ungezaklte Schiffe, die schwer beschädigt wurden / Neue Vravourtat eines deutschen U-Vootes / Luftkämpfe über dem Kanal und flngriffe aus englische käsen

Berlin, k. August

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Ein Unterseeboot hat drei bewaffnete feindliche Han­delsdampfer mit insgesamt 18 875 VRT. aus einem stark gesicherten Geleitzug herausgeschossen und versenkt.

Am 5. August kam es über dem Kanal wiederholt zu Luftkämpfen. Hierbei schoß ein deutsches Aufklä­rungsflugzeug zwei britische Jagdflugzeuge neuester Bauart ab. Sechs weitere feindliche Jäger wurden im Kampf mit unseren Jägern zum Absturz gebracht. In der Nacht zum 8. August griffen deutsche Flugzeuge verschiedene englische Häfen an. Britische Flugzeuge flogen in der Nacht in Nordwestdeutschland ein und warfen Bomben ab. Der angerichtete Sachschaden ist gering; Menschenleben sind nicht zu beklagen.

Das Gesamtergebnis des Handelskrieges gegen Eng­land von Kriegsbeginn bis zum 8. Juli 1848 wurde im Bericht des OKW. vom 12. Juli bekanntgegeben. In der Zeit vom 9. bis 31. Juli wurden an feind­lichem und dem Feind nutzbaren Handelsschisssraum versenkt:

Durch Unterseeboote 344174 VRT.

durch Ueberwasserstreitkriifte 98 588 BRT.

In diesen Zahlen sind die Ersolge durch Minen nicht«! enthalte», die gerade in letzter Zeit in erhöhtem Um­fange erzielt worden sind, und die der Feind bisher verschwiegen hat. Sie sind durch wiederholte Schließung feindlicher Häfen und durch andere Anzeichen erwiesen.

Durch die Luftwaffe wurden versenkt: an Kriegsschiffen 21658 Tonnen

an Handelsschiffen »215 888 VRT.

Es wurden beschädigt:

an Kriegsschiffen 32 888 Tonnen

an Handelsschiffen 328 888 BRT.

Die Gesamtschiffsvcrluste, die dem Feind vom 9. bis 31. Juli zugefügt worden sind, betragen also ohne Berücksichtigung der Erfolge durch Minen und ohne Einrechnung des beschädigten feindlichen Kriegs- und Handelsschiffsraumes

679 324 BRT.

Der Feind hat damit seit Kriegsbeginn an eigenen oder ihm nutzbaren Handelsschiffsraum verloren: durch Kampfhandlungen der Kriegsmarine 3 725 547 BRT.

durch Kampfhandlungen der Luftwaffe _ 1 281 313 BRT.

insgesamt 4 986 868 BRT.

Außerdem sind durch die Luftwaffe seit Kriegsbcginn Handelsschiffe mit einem Eesamtinhalt von etwa ein­einhalb Millionen VRT. beschädigt worden."

(Ziehe auch unseren Bericht Englands Lebensader abgeschnürt" aus Seite 2t

vrMkches Minensuchboot gesunken

Berlin. K. August.

Wie Montagnacht aus London gemeldet wird, hat die britische Admiralität den Untergang des britischen Minen­suchbootesMarsona" bekanntgegeben. Nach dem Kom­munique der Admiralität ist dieMarsona" aus eine deutsche Mine gclausen. In diesem Zusammenhang sei daraus hin­gewiesen daß die intensive Minentätigkeit der deutschen See- streitkräste zu wiederholten Malen vorübergehend zur Schlie­ßung englischer Haien gesührt hat.

8o ti'ekkvn unsere 8t»kns. Dieser enKlisclie Prnnsparter konnt« nickt mekr tlielieu iinck uurüv bei einem 8tuIiäA»Klikk völlig vernichtet. ^uknolnns: Drssss-llokkmann.

Krise der Sank von kngland

die öewaiillerrschast ves psunves bricht Mammon Vor Versall öer tilg

lir. Stockholm, 8. August.

Elf Unterhansmitglieder haben den Antrag eingebracht, die Sonderrechte der Bank von England abzuschassen und sie zu einer gewöhnlichen Privatbank zu degradieren. Neutrale Be­obachter hegen keinen Zweisel. daß sich Churchill einstweilen noch schützend vor die Bank von England stelle» und eine Un­terhausdebatte über diesen Antrag nicht zulassen werde. Die Stimmung der Arbeiterparteiler gegen die Bank von England wächst aber. Die Kritik verdichtet sich zu der Forderung, der Bank von England überhaupt das Recht aus Notenausgabe zu nehmen und dieses Recht dem Senat zu übertragen;

Schon die Tatsache, daß derartige Pläne überhaupt ernsthast erörtert werden tonnen, zeigt an, daß die Londoner City in ihren Erundsesten erschüttert ist, Die Bank von England, die seit mehr als drei Jahrhunderten besteht, galt bis zu diesem Kriege als eine geheiligte Institution, Wenn auch die Not der Zeit während der letzten Jahre zu einigen Re- iormen zwang, die vor allem dem Staat einen schnelleren Zugriss zu den Goldreserven gestatteten so waren doch die Grundrechte der Bank von England nie angetastet worden. Gleichsam zur Bestätigung ihrerewigen Geltung" wurde Montagu Norman, der Präsident der Bank, jüngst zum soundsovielten Male in seinem Aml bestätigt. Die City

hatte srüher viel Kritik an Norman geübt, aber seit ihn die Arbeiterparteiler nicht mehr sür tragbar ansehen, hält ihn die City sür ihre stärkste Stütze, Gewiß hat sie guten Grund zu ihrer Befürchtung, daß eine Abschaffung der Vor­rechte, die bisher die Bank von England für sich in An­spruch nehmen konnte, zu einer Krise der englischen Geld- wirtschaft überhaupt sichren wird. Aber ist dieser Zusam- menbruch der Gewaltherrschaft des englischen Psundes über­haupt auszuhalten? Erscheint es nicht logisch, daß in diesen Tagen auch die berühmteste Institution des plutvkratischen England in Frage gestellt ist? Die Bank von England hatte jenes Wählungssystem zu höchster Vollkommenheit entwickelt, das auf der Vormacht des Goldes' beruhte. Doch das Gold wurde in England knapp. Das Psund ist keine sreie Währung mehr und die Bank von England ist seit Kriegsbeginn gerade­zu ein Kriminalsall geworden. Denn sie hat bekanntlich selbst die Golddepots neutraler Staaten beschlagnahmt.

Die Tresors der Bank sind nicht mehr der Jnbegriss der Sicherheit, sondern der Ort beispielloser Diebstähle. Ansehen und Mittel der Bank von England sind geschwunden, der Nie­dergang ist ein verdienter und wenn das englische Noteninsti- tut jetzt das Opfer politischer Jntrigen werden sollte, so ist dies ein trcssended Zeichen >>>>- den Verrat! der Londoner City überhaupt.

London:Kein übertriebener Optimismus

Verzweifelte flutpuiverung der öffentlichen Meinung fingst vor der deutschen tuftarmada Soll die Kabinettsumbildung reiten? Llogö Seorge soll an tffamberlains Stelle berufen werden Veaverbrook soll Suff tooper verdrängen

>»v. Stockholm, 6. August.

Die Londoner Presse hat strikte Anweisung Churchills, die englische Bevölkerung zu äußerster Bereitschaft aufzuputschen. An die Stelle der bisherigen Rätsclraterei ist jetzt die ziem­lich einhellige Ueberzeugung getreten, daß der deutsche Schlag in Kürze fallen werde. Das Bild. das England dieser Aus­sicht gegenüber bietet, ist nicht gerade ein Beweis ftir Kalt­blütigkeit. sondern zeugt von überhitzter Fantasie und schlechtem Gewissen. Gerade was den Luftkrieg betrifft, so sogt sich allmählich auch der einfache Mann in England, daß die englischen Methoden aut entsprechende Antwort rechnen müssen, und daß der nach englischen Darstellungen bisher ausfallend geringe Einsatz deutscher Luststreftkräste aui gefährliche Nelierräschungsplane der se,-Ischen Krieg­führung schließen lassen könnte.

Diese Befürchtungen vor einem Ueberraschungsangriss kom­men allenthalben zum Ausdruck, am besten vielleicht in den graphischen Darstellungen einiger Zeitschriften, die, wie bei­spielsweiseSplzere", vor den Augen der entsetzten Leser einen Teil der deutschen Lustarmada ausmarschieren lassen, ein weißes Band von Flugzeugen, das sich über Meer und Kanal spannt. Diese Zeichnung sieht Truppentransporter und Ausrüstungsträger in einer Fülle vor, die nichts zu wünschen übrig läßt. -

Das SchlagwortKein übertriebener Lptimismns" ist plötz­lich allgemein. Esbewirkt einen Rückschlag, der vielleicht von Churchill selbst mit seinen Warnungen keineswegs so sehr ge­wünscht war. Es erhält indirekt sogar eine starte Spitze gegen das Jnsormations- und das Lustsahrtministerium, denn diese Regierungsstellen haben sich bisher bemüht, den Engländern eine Vorstellung bon dem Kräfteverhältnis in der Lust vor­zugaukeln. die Herrn Ehnrchill allmählich selber bedenklich erschienen ist, weil danach kein Engländer mehr an wirkliche Gefahren glauben würde.

Die Umstellung ist schwer, »nd alles pendelt zwischen den beiden Extremen. DieDaily Mail" erklärt aus einmal, daß die deutschen Flicgerbesuche praktisch wenig mehr als Uebungs- slüge gewesen seien. DerDaily Telegraph" meint mit beacht­lichem Scharfsinn, Deutschland habe die Pause vermutlich zur Reorganisation seiner gesamten Kriegsmacht benutzt. Durch die verschiedensten Kanäle sucht man so berichten neutrale Zeitungen aus London der englischen Oefsentlichkcit ein­zuschärfen, das, was Göring vishcr von seiner Luftwaffe über Großbritannien gezeigt habe, müsse als eine wahre Bagatelle gegenüber seinen wirklichen Luststrcitkrästcn angesehen werden.

Während daneben in der Presse der Kampf um die beste Art der Verteidigung" weitergeht, wozu neben den schönsten BeruhigungsPillen die oben ausgezählten inten­

siven Warnrufe vorliegen, geht hinter den Kulissen die Arbeit Ehurchills an der Umbildung seines Kabinetts weiter. Nach Berichten des Skandinavischen Telegramm- büros aus London ist anzunehmen, daß die beabsichtigte Kabinettsumbildung noch im Laufe der Woche durchge­führt wird.

Als wichtigste Einzelheit wird hervorgehoben, daß Eham- bcrlain endgültig ausscheiden soll und durch Lloyd George ersetzt werde. Dieser habe sich selbst in der letzten Zeit wie­derholt dahin geäußert, daß er keinen Posten annehmen wurde, der geringer sei als der, den Chambcrlain bekleidet habe. Als neuer Name taucht der des Lord Nusfield aus, des Inhabers der Morrissabrikcn. der nach einerAussöh­nung" mit der Regierung im- Mai l!i3!> der größte Flug- zeugsnbrikant England ist. Im Kabinett würde er seinen « an Stelle Beaverbrooks bekommen, der nunmehr end­gültig als neuer Leiter des Jnsormationsministeriums be­zeichnet wird. Der Zweck der Schaffung einerübergeordne­ten Oligarchie" so wird das neue Kricgskabinctt genannt das Ehnrchill vorbereitet, hat die Ausgabe, die lähmenden Gegensätze zwischen den Konservativen und den Arbeitcr- Partcilern auszuschalten.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Heizkiye fitkaieeie

Plutokraten gebärden sich sozialistisch

6. S. Berlin, 6. August

Wenn eine Welt dem Abgrund zutaumelt, so über­nehmen die Träger ihrer überalterten Herrschaftssormen im Stadium der letzten Verzweiflung gern von dem altruistischen Gegner Gedanken und Formen, um damit das eigene Leben noch kläglich weiter zu fristen. Eine derartige Erscheinung erleben wir im Augenblick in England, wo die Plutokratie als Hcrrschafts- und Lebensform ebenso ihrem Ende entgegengeht wie die Herrschaftsform der Plutokraten in Europa, wo sie bis­her mit dem europäischen Gleichgewicht und der Hilfe eines oder mehrerer Festlandsdegen die jeweils stärkste Macht des Kontinents und durch die aufgestachelte Ri­valität den Kontinent in seiner Gesamtheit im Schach zu halten verstand. Jetzt ist es mit der Einmischung Englands in die Verhältnisse des kontinentalen Europa für immer vorbei. England ist keine gesicherte Insel mehr, es bangt von Tag zu Tag. ein Opfer der Invasion zu werden, seine Alliierten sind in den Staub gesunken und jetzt muß es selbst allein fechten. Um nun das englische Volk zum Kampf bis zum bitteren Ende bei der Stange zu halten, mußten sich die Plutokraten verstehen, die Arbeiterparteiler zur Tarnung ihres Plutokratenkampfes in die Regierung zu nehmen. Und Herr Bevin hat jede Möglichkeit wahrgenommen, um die Schwierigkeiten auszunutzen zu demagogischen For­derungen und zur Steigerung seines Einflusses, der schließlich den, aller konservativer Mitglieder zu über­strahlen drohte. Es gibt eine Reihe von Anzeichen für die Versuche, der Plutokratie. die Kriegsbegeisterung dermaßen durchsozialistische" Konzessionen zu beleben.

Aber jetzt erst wird von der hochkonservativen Times" diesen Tarnungsmanövern der Plutokratie die Krone ausgesetzt. In ihrem AufsatzPlanung in Krieg und Frieden" versucht dieTimes" offenbar den Arbei- terparteilern den gesteigerten Einfluß dadurch aus den Segeln zu nehmen, daß sie dazu übergeht, mit dem Diebstahl nationalsozialistischer Gedanken eine Planung für Krieg und Frieden anzuregen. Dabei soll dieser plntokralische Aufguß wahrer sozialistischer Ideen auch auf die europäische Neuordnung neben einer englischen Anwendung finden, weil. wie es im Laufe der Aus­führungen derTimes" ausgesprochen wird, notwendig ist für die britische Prosperität. Also ist das Ziel die britische Kapitalherrschaft und Profitgier alten Stils, der Weg aber wird nicht aus eigenem Willen und eigener Einsicht gegangen, sondern aus dem Zwang der verzweifelten Lage Englands. Sie bekennt auch offen, daß eine Begegnung der Nazi-Propaganda der Grund und Anlaß ist, weil namentlich die bösen Nazis der skpetischen Welt einzureden suchen, daß die deutschen Ziele sozialrevolutionärer Art seien.. Diese unange­nehme Einsicht einer wirklichen richtigen Erkenntnis von der Bedeutung des Kampfes wie er auf deut­scher Seite gesehen wird hat nun auch dieTimes" selbst zu der Feststellung gezwungen, daß dieser Krieg das Zusammenprallen zweier sozialer Ordnungen und Zielsetzungen in sich birgt. Diese Erkenntnis führt zu der nächsten, die auch noch mehr allgemeiner Natur ist, daß das europäische Haus nicht in Ordnung gebracht werden kann. wenn England, so meint dieTimes", sein eigenes Haus nicht in Ordnung bringt. Dann aber folgen die bitteren Erkenntnisse und Selbstbekennt­nisse einer schönen Seele, wenn sie wahr wären und ehrlich gemeint seien.

Der nationale Lebensstandard bedarf dringend einer Ueberholung. Schon hierin fühlt man den Diebstahl in dem Verlangen nach dem notwendigen Lebensstandard, aber dann folgt die Formulierung, die das stärkste Plagiat gegenüber den Gedanken der jungen soziali­stischen Staaten Deutschlands und Italiens darstellt. Fast jedermann gibt zu. daß der Staat die Verant­wortung zur Anpassung der -Einkommen der arbeiten-, den Klasse an die Familienbedürfnisse übernehmen muß." Und weiter, in anderem Zusammenhang:daß im Interesse einer Verärgerung des Geburtenrückganges die Anpassung der Arbeitseinkommen an die Bedürfnisse der Familie verlangt wird." Wir sehen vom Begriff der Klasse einmal ab, dann erkennen wir den Vorgang der geistigen Piraterie am Gedankengut des National­sozialismus und des Faschismus. Im übrigen gibt die Times" das zwischen den Zeilen auch zu. wenn sie davon schreibt, daß die Demokratie bereits zeige, daß sie für den Kriegsbedarf gleich den Diktaturen zu planen vermöge, sie müsse das gleiche System auch für den Frieden planen.

Daß dann einige Verbeugungen vor dem Begriff der Freiheit und der Planung angebracht werden, das gehört

IMMMMMIUMMMMIMMMMMMIIIMMMIMMIMMMMMMIMMMIMM

In den letzten drei Wochen versenkten deutsche See- und Luststreitkräfte rund 888 888 BRT. feindlichen «nd dem Feinde nutzbaren Handelsschisssraum.

In Furcht vor massierten deutschen Lustangrissen versucht London eine verzweifelte Auspulverung der öffentlichen Meinung.

Die bisher unbestrittene Bedeutung der Bank von Eng­land ist in ständigem Sinken begriffen.

Gegen die englische Blockade wird sich eine französisch- amerikanische Demarche richten.

Die italienische Lustwass» klärte bcwassnet im Raume von Malta aus.

Dr. Krupp von Bohlen und Halbach wird heute 78 Jahr« alt.

General der Flakartillerie von Schröder schreibt über die seelische Wirkung von Lustangrisfcn in England und Deutschland.

Zum driftcnmal wurde der Heraussorderungspreis des Norddeutschen Llohd für die best« stadtbremische Fußball­meisterschaft vergeben.