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parteiamtliche Tageszeitung
vas Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Zreien Hansestadt Vremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkünüungsblatt des Neichsstatchalkers in Oldenburg uod Vremen
Nr. 285 / 10. Zakirgang
Sonntag, 28. Juli 1940
kinzeipreis 15 Npf.
Sgmbol Deutschen Lebenswillens
Me „0roße deutsche Kunstausstellung 1S40" vom Stellvertreter des sichrere eröffnet
Xüildt E Xtte-e
Dr. Ltosdbsls: „vio LunsL kaL äiv LuLyako, Uom Volks Halt unä LuirLoktany so ysksn"
^ München, 27. Juli.
Während die deutsche Luftwaffe englische Sch iffe^, Häfen, Flugplätze und andere militärische Ziele in Feindesland unermüdlich mit Bomben belegt und in heldenhaften Kämpfen den britischen Fliegern ihre Ueberlegenheit beweist, während deutsche U- und Schnellboote den frivol begonnenen Blockadekrieg zu einer täglich wachsenden Gefahr für das Jnselreich werden lassen, eröffnete die „Große Deutsche Kunstausstellung 1948" am Sonnabend ihre Pforten.
Kunst ist für das nationalsozialistische Deutschland keine einsame Insel im Strom des Lebens. Kunst schöpft aus dem Leben und gibt für das Leben. Darum verschließen wir auch im Kriege unserer Kulturschätze nicht, wie andere Völker es , tun. Wir wissen, die geistige Masse ist scharf, sie wird ge- ! stärkt im künstlerischen Erleben. Gerade jetzt im Lärm der Massen und im Rüstungskamps der Heimat soll diese Quelle , nicht versiegen. Die Münchener Kunstausstellung ist in diesem Geiste ausgerüstet. Die Schau, die 1397 Werke Von 751 Künstlern umfaßt, ist eine Krönung deutschen Kulturschassens in harter Kriegszeit. Sie ist ein eindrucksvolles Bild sür den Kulturwillen des nationalsozialistischen Deutschlands, den der uns aufgezwungene Krieg nicht lähmt, sondern anfeuert und beschwingt.
Mögen es auch äußere Umstände in diesem Krieg, in dem wir um Sein oder Nichtsein der Nation ringen, dem Künstler nicht immer leicht gemacht haben, Pinsel und Meißel zu führen. Das Ergebnis seiner Arbeit aber, die deutsche Kunstausstellung 1940. zeugt von einem seelischen Schwung und einer hochstrebenden Leistungskrast, aus die der deutsche Künstler, stolz sein dars.
Im einfachen und schlichten, aber würdigen und weihevollen Rahmen eröffnete der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Hetz, in Gegenwart zahlreicher führender Persönlichkeiten aus Partei, Wehrmacht und Staat und in Anwesenheit vieler Träger klangvoller Namen aus den Kreisen der Kultur, der Wirtschaft und Wissenschaft, die Große Deutsche Kunstausstellung 1940 und übergab damit die Werke der zeitgenössischen Künstler der Oesfentlichkeit.
Trotz des Werktages ist die Prinzregentenstraße in den Vormittagsstunden des Sonnabends das Ziel vieler festlich gestimmter Menschen. Der Tempel der Kunst, jenes erhabene Bauwerk Professor Troosts, ist ohne jeden Schmuck geblieben. In der Größe und Klarheit seiner steinernen Wucht wirkt er um so gewaltiger. Vor der langen Gebäudcsront ist eine Ehrenkompanie der Massen-(( angetreten. Männer der gleichen Formation säumen die beiden Straßenseiten und bilden über die Treppen bis zum Eingang in die Ehrenballe Ehrenspalier.
Wenige Minuten vor 10,39 Uhr trisst
der Stellvertreter de? Führers
vor dem Haus der Deutschen Kunst ein. Unter den Klängen des Präscntiermarsches schreitet er die Front der Ehrenkompanie ab und betritt dann, gefolgt von Nciehsminister Dr. Goebbels und Reichsstatthalter Reichsleiter General Rit- te r v o n E P P, das Ausstellungsgebäude, bor dessen Eingang der Staatskommisjar sür das Haus der Deutschen Kunst, Gau- leijer Staatsministcr Adolf Wagner, und der Vorsitzende des Vorstandes, August von Fink, den Stellvertreter begrüßen.
In der Ehrenhalle, die in ihrer Würde den Geist dieses Hauses atmet, erwartet eine erlesene Versammlung von Ehrengästen den Stellvertreter des Führers. Neichsminister Rudolf Heß. Das Feldgrau in den Reihen, der Teilnehmer lenkt auch in diesem Raum die Gedanken aus den Ernst der Zeit. Unter den Anwesenden sieht man Reichsminister und Staatssekretäre, Reichsleiter und Gauleiter, die Generalität, die bayerische Landesregierung. An der spitze der Vertreter des Auslandes nimmt der italienische Generalkonsul Minister P.ittalis an der Feierstunde teil. mit ihm eine größere Abordnung des Münchener Fascio. Besonders stark vertreten ist die Künstlerschaft. Eine stattliche Zahl von Künstlern trägt den seldgrauen Rock, viele von ihnen sind geschmückt mit den Orden und Ehrenzeichen des Krieges. v .
Nachdem der Stellvertreter des Führers seinen Pkdtz zwi
schen Reichsminister Dr. Goebbels und Gauleiter Adolf Wagner eingenommen hat. beginnt die Weihestunde Das große Rundfunkorchester des Reichssenders München trägt die „Weihe des Hauses" von Beethoven meisterhaft vor. Als die letzten Klänge verhallt find, richtet der Vorsitzende des Vorstandes des Hauses der Deutschen Kunst. August von Fink, Worte der Begrüßung an die Festvcrsammlung.
(Fortsetzung auf Seite 2)
vas «Lsutseks Volk ist nrokl nur o»n zunyos unü sLarkos, sondern auok oln soköpksrLsekss Volk
3. v. 0. Vremen, 28. Juli
Mitten im kriege Werke der Kultur
Das deutsche Volk ist nicht nur ein junges und starles, sondern auch ein schöpferisches Volk. Mitten im Kriege und kurz vor Beginn einer neuen und gewaltigen Phase des Entscheidungskampfes um Europa bleiben ihm, wie Dr. Goebbels bei der gestrigen. Eröffnung der Großen Kunstausstellung in München eindringlich hervorhob, Zeit und Kräfte, Werke erstklassiger Kultur zu pflegen und zu schaffen, ohne im geringsten in der restlosen Erfüllung titanischer Kriegsaufgaben sich behindert zu sehen. Immer wieder hat die Welt Anlaß zum Staunen und zu einer mehr oder minder schlecht verhehlten Ve-
Vulgariens Staatsmänner beim Wlirer
, vesprechung im herrlichen Seifte der traditionellen Freundschaft
Salzburg, 27. Juli.
Der Königlich-Bulgarische Ministerpräsident Filofs und der Königlich-Bulgarische Minister des Aeutzern Poposs trafen Sonnabendvormittag aus Einladung der Reichsregierung "in Salzburg ein.
Der Reichsminister des Auswärtigen von Nibbentrop begrüßte die bulgarischen Staatsmänner aus dem Bahnhof. Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht hatten sich gleichzeitig zum Empsang eingesunken. Der bulgarische Ministerpräsident, der bulgarische Minister des Aeußern und der Neichsaußenministcr schritten die Front der bor dem Bahn- hos angetretenen Ehrenkompanie ab. Anschließend geleitete der Rcichsautzenminister die bulgarischen Gäste in das Hotel „Qesterreichischer Hos". Die bulgarischen Staatsmänner verbrachten den Mittag beim Reichsminister des Auswärtigen von Nibbentrop im Landhaus Fuschl. An die Besprechung, die der Reichsaußenminister mit dem Königlich-Bulgarischen
Ministerpräsidenten und dem Königlich-Bulgarischen Außenminister hatte, schloß sich ein Empsang im kleinsten Kreise an.
Der Führer empfing hente nachmittag in Gegenwart des Rcichsnnnisters des Auswärtigen von Nibbentrop den Königlich Bulgarischen Ministerpräsidenten Filosf und den Königlich Bulgarischen Minister des Aeußern Poposs. Die Besprechung, bei der der bulgarische Gesandte in Berlin Draganofs und der deutsche Gesandte in Sosia, von Nichthofcn. zugegen waren, verlief in herzlichem Geiste der traditionellen Freundschaft, die zwischen Bulgarien und dem Reich seit der Waffenbrüderschaft des Weltkrieges unverändert besteht.
Am.Sonnabendabend traten die öulgansäieii Staatsmänner die Heimreise an. Der M-ichsminister des Auswärtigen von Nibbentrop geleitete sie an den Bahnhof in Salzburg und verabschiedete, sich dort auf das herzlichste von dem bulgarischen Ministerpräsidenten und dem bulgarischen Außenminister, die mit dem Sonderzng 19.30 Uhr abreisten.
Unsere U-Voore Knacken SS SSS VM.
Ver ersolgreiche Schnettbooworstoß — weitere ftngrifte der Luftwaffe traft schlechten Wetters gegen kafenanlagen, kisenbaftnknotenpunkt lowie gegen ein großes krdöllager
rung der Wetterlage klärte die Luftwaffe bis zu den Shetlands-Jnseln und über der gesamten Ostküste von Schottland und England auf.
Unsere Kampfslugzeuge griffen die Hafenanlagen von Cardifs, Aberthow und Hastings an. Zahlreiche Brände wurden beobachtet. Weitere Angriffe richteten sich gegen den Eisenbahnknotenpunkt Tnnbridgc-Wells und die großen Erdöllager von Thameshavn.
Britische Flugzeuge unternahmen in der Nacht zum 27. Juli Einslüge nach West- und Südwestdcutschland. Die wenigen abgeworfenen Bomben richteten keinen Schaden an. Ein britisches Flugzeug wurde im Luftkamps, eines durch Flak abgeschossen. Ein eigenes Flugzeug ging im Lustkampf über dem Kanal verloren, ein weiteres wird vermißt."
Berlin, 27. Juli.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die deutschen Unterseeboote erzielten eine Reihe bedeutender Erfolge: Ein Boot versenkte sechs bewaffnete feindliche Handelsschisse mit 33799 VRT., ein weiteres 28 338 BRT. sowie den schon gemeldeten englischen Zerstörer „Whirlwind", ein drittes Boot schoß aus einem stark gesicherten Geleitzug den bewaffneten britischen Handelsdampfer „Sambre" (5 269 BRT.) in den Grund und zersprengte den Eeleitzug. Bei einem Vorstoß unserer Schnellboote gegen die englische Südküste sind, wie bereits bekanntgegeben, vier feindliche Handelsschiffe mit einem Eesamtinhalt von 32 999 VRT. versenkt» ein weiteres Handelsschiss von 2 999 VRT. in Brand geschossen worden. "Trotz weiterer Verschlechte-
„Noch ist kngland nicht verloren"
Sie englischen Selbsttäuschungen — Morgenchau oder Veaverbrook — «Sieg der siechen" über Suff tooper
kve. Stockho l m , 27. Juli.
Die englische Armee hat einen neuen Kriegsgesang. Er lautet nicht mehr „Wir wollen unsere Wäsche an der Siegsried- Linie aushängen" — dieses Lied hat, wie eine schwedische Zeitung es taktvoll ausdrückt, etwas an Aktualität verloren. Nein, der neue Schlager hat den Text: „There will alwahs be an England" (Es wird immer ein England geben). Das klingt recht resigniert und beinahe so wie „Noch ist Polen nicht verloren". Zwar hat England am Sonnabend, wie die englische Propaganda stolz erklärt, den viermillionsten Mann unter die Fahne gerufen, nämlich aus der Jahresklasse 1900, und sür demnächst wird sogar die Ausdehnung der Wehrpflicht aus die 41jährigen angekündigt. Aber mit diesen „Soldaten", deren England jetzt auf dem Papier vier Millionen anführt, steht es wie mit anderen Posten der englischen Bilanz: man weiß nicht genau, wieviel sie Wert sind, denn die Wehrpflichtigen sind zwar in die Stammrolle eingetragen und manche auch schon in Ausbildung genommen, aber von hier bis zur kriegs- sähigen Verwendung ist ein weiter Weg.
Es steht also ähnlich wie mit den amerikanischen Flugzeugen, von denen monatlich 3000 durch Lord Veaverbrook schon sicher angekündigt worden waren, als handele es sich aber um Erzeugnisse seiner eigenen Rotationsmaschinen. Die Berechtigung der Frage, ob denn überhaupt die Flugzeug- fabriken sür diese Maschinen schon stehen, mußte selbst von Churchills amerikanischem Gönner Morgenthau anerkannt werden, auS dessen Mitteilungen hervorgeht, daß sie noch nicht errichtet sind, sondern erst unter Aufwendungen gebaut werden, die selbst der amerikanische Finanzminister als „kolossal" bezeichnet. Er macht den etwas vieldeutigen Zusatz. die Engländer hätten „anscheinend" sehr viel Geld, was vielleicht eine ganz leichte Skepsis des Finan,gewaltigen an- . deuten sollte, ob es wirklich "zur Durchführung all dieser Hochsliegenden Pläne kommen werde.
Inzwischen hat der Sachverständige sür Flugzeugproduktion im amerikanischen Verteidigungsausschutz, Knudsen (von Geburt übrigens Schwede), bestätigt, daß der Neubau von 38 Riesensabriken nötig ist, um die Produktion jener vielberedc- tcn 3000 Maschinen monatlich zu ermöglichen und daß diese Kapazität nicht vor Mitte 1942 erreicht werden könne.
Das ist ein beträchtlicher Unterschied gegenüber Lord Beaverbrooks bombastischen Ankündigungen, die vielleicht, wie so viele andere Erscheinungen der englischen Politik, mehr mit Börsenmanövcrn als mit Ueberzeugung zu tun haben. Die Londoner Börse hat optimistisch reagiert. Eine Flut von
Kansvrders und Kursgewinnen strömt über die Spekulantvn- kreise der Cittz: Aber das Land interessiert sich mehr sür den Versiegenden Strom von Importen, der täglich mehr unter dem Ansturm der deutschen Luftgeschwader zu leiden hab. Die „Times" erklärt sophistisch zu den deutschen Luftangriffen auf Kon.vois im Kanal, aus den deutschen Berichten gehe doch selbst hervor, in welchem Maße der englische Schiffsverkehr durch den Kanal noch immer im Gange sei, trotz unmittelbarer Näh« des Feindes. Jeder Engländer, ausgenommen anscheinend die „Times", weiß, daß dem englischen Schiss- fahrtsministerium und der Admiralität gar nichts weiter übrigbleibt, als trotz der deutschen Gesahr das Hindurch- lavieren von möglichst viel Geleitzügen durch den Kanal zu versuchen, weil aus die gewaltigen Häfen an der Themsemündung nicht verzichtet werden kann, wenn nicht Englands ganzes Versorgung?- und inneres Transportsystem durchein- andergebracht werden soll Die Selbstberuhigung der „Times" hat also kurze Beine, und ähnlich dürfte es mit anderen Bemühungen stehen, die Schlagkraft der deutschen Luftwaffe in Zweifel zu ziehen,
. Ein schwedischer Jvnvnalvst, der dieser Tilge. ein englisches Megeviager besichtigen konnte, berichtet, daß sich erstaunlich viele Piloten aus abgeschossenen Flugzeugen retsM könnt»»
Das ist wenig rieft gegen das einladende englische Lustsahrt- ministerium, aus dessen Kommunique der Schwede doch hätte wissen müssen, daß englische Flugzeuge niemals abgeschossen werden, sondern stets ihre lbcgner reihenweise erledigen. Er berichtet weiter, die englischen Flieger seien sich klar darüber, daß der deutsche Gegner Flugzeuge besitze die in bezug auf Gelchwindigdeit gut oder besser seien als die englischen. Sie bestritten auch nicht die zahlenmäßige Ueberlegenheit des Feindes, aber nach ihrer Ansicht seien die engjischen Maschinen bester an Bewaffnung und Feuerkraft Sie haben anscheinend die Betrachtungen ihrer eigenen Sachverständigen nicht gelesen, die. vielleicht in der-Absicht, auf den Busch'zu klopien. über neue deutsche Flugzeugtypen mit ganz enorm starker Bewaffnung orakeln, die ihnen erhebliche Sorgen zu bereiten schienen. Auch die Verschiedenheit der englischen und deut,ä)en Angriffstaktik in der Luft - nachts und ohne Ziel, mit Demoralisierungsabsicht als obersten Grundsatz aus 'englischer Seite, tags und mit Auslug auf bestimmte militärische Ziele unter größter Schonung der Zivilbevölkerung, aus feiten der deutschen Luftwaffe — spricht nicht gerade dafür daß England sich stark sühlt. Indessen legt auch der „Daily Telegraph" die uralte abgespielte Platte von der deutschen Uneinigkeit wieder aus und faselt von Memilngsversllstedenheiten unter der deutschen Führung über die Frage des Angriffs auf England. Andere Blätter verherrlichen die Bewahrung des englischen Parlamentarismus gegenüber den inneren Feinden, Der „News Ehronicle" preist das Unterhaus als „Wächter der Rechte des Volkes" und verkündet einen „Sieg der Freiheit" — nicht etwa über Deutschland, sondern über Duss Coopcr und Innenminister Anderson, die beide mit dem Finanzminister Sir Kingslcy Wood gegenwärtig um den Ruhm der größten Unpopularität wetteifern. Ja, Englands Sorg«, sind -i»ß.
wunderung dessen, was täglich, ja stündlich deutsche Tüchtigkeit vollbringt. Wir selbst im Vollgefühl des Stolzes und der Genugtuung darüber, was das nationalsozialistische Deutschland an Taten, die manchmal ans Wunderbare grenzen, zu verrichten vermag, können uns dies alles nur immer wieder in klarer Erkenntnis des Wesens, des Geistes und der Kräfte erklären, die durch des großen Führers Idee geboren und durch seine Erziehungsarbeit vom deutschen Volke Besitz ergriffen haben. Ist es doch der nationalsozialistische Gedanke und die Befolgung der nationalsozialistischen Lehre, die von Anfang ihres Wirkens an das große Wunder am deutschen Volke schufen, das seinerseits jetzt zum Wohls der europäischen Völker am Werke ist, um sie emporzu- führen zu Wohlfahrt und Frieden, indem es sie «om jüdischen Eist befreit und von den unheilvollen Folgerungen der liberalistischen Staatslehren erlöst.
veutskftlanv gekört Sie Zukunft
Neue Kräfte von einfach unabsehbar schöpferischen Wirkungsmtzglichkeiten sind dem deutschen Volke in Befolgung der nationalsozialistischen Lehre geworden, Kräfte, die nun in diesen kriegerischen Monaten der Bewährung dem deutschen Volke unter Adolf Hitlers Führung nicht allein einen glorreichen Sieg nach dem anderen eintrugen, sondern ihm auch noch die Möglichkeit gaben, Kulturveranstaltungen von allgemeiner Weltgeltung durchzuführen, wie die Festspiele des Sieges in Bayreuth und nun die neue Kunstausstellung.' Dazu kommt noch das weitere, eifrige Streben, das sich aus des Reichswirtschaftsministers Rede offenbarte, als er dieser Tage praktische Zukunftsmöglichkeiten einer europäischen Wirtschaftsgestaltung den neutralen und befreundeten Nationen Europas mit einleuchtender Klarheit zur Vorstellung brachte, Möglichkeiten, von deren Verwirklichung nicht nur die wirtschaftliche Sicherheit unseres Erdteils, sondern darüber hinaus noch dessen wirtschaftliche Blüte abhängt. Es ist in diesen Tagen bekannt geworden, daß die deutsche Geburtenziffer der letzten Monate eine Höhe erreicht hat, die noch alle Ziffern der zahlenmäßig bereits seit der Machtergreifung wesentlich gestiegenen Eeburtsjyhr- gänge des deutschen Volkes bedeutend übertrifft. Wenn wir dies mit Recht als ein unwiderlsglichss, weil un- beeinflugbares Beweismittel für die Jugend, Kraft und das Lebensgefühl sowie für das Empfinden des Gebor- genseins des deutschen Volkes unter dem Hakenkreuz betrachten, so mögen das die übrigen Völker Europas zumindest als ein Zeichen dafür ansehen, daß, wie auf allen anderen Gebieten, Deutschland auch auf dem biologischen Gebiete durch Befvlgung der Lehren des Nationalsozialismus gesund geworden ist. Darum — ja vor allem darum — gehört Deutschland auch die Zukunft , und alle, die ihm Freunde und Weggenossen lein wollen, werden an den segnenden Ausstrahlungen des deutschen Aufstiegs fortan teilzunehmen vermögen. wenn sie wollen..Diese Segnungen aber werden um so leichter und reichlicher auf die Völker Europas sich verteilen können, wenn sie sich in der großen Völkergemeinschaft Europas diszipliniert als vollwertige Mitglieder dieser Gemeinschaft betrachten und sich in solchem Gesamtrahmen fortan nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander zu Kraftanstrengungen vereinen, deren Ziel die europäische Wohlfahrt schlechtweg ist.
knttftronung -es Soldes
Es braucht die europäische Völkergemeinschaft durchaus keine Abkehr von der außereuropäischen Welt zu bedeuten. Ganz im Gegenteil wird und kann sie zu dieser Beziehungen unterhalten, ja. sogar mit ihr Bindungen eingehen, wenn es den beiderseitigen Interessen entspricht, sofern die Beziehungen und Bindungen nicht die eigene europäische Selbstbestimmung beeinträchtigen und Abhängigkeiten nach außen hin schaffen, mittels deren der — im übrigen Europa-längst noch nicht so klar wie in Deutschland erkannte — verderbliHe Einfluß des durch Kapitalismus nach Weltherrschaft strebenden Judentums sich neuerdings Macht und Einfluß in Europa verschaffen könnte. Nicht nur in Deutschland,
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65 000 BRT. feindlichen Schisssgutes wurden wiederum von deutschen U-Booten vernichtet,- unsere Luftwaffe richtete weitere erfolgreiche Angriffe gegen englische Hasenanlagen.
Ueber die Evakuierung der Plutokratenkinder macht sich auch in England steigende Wut bemerkbar.
England macht vergebliche Anstrengungen seine Ausfuhr zu steigern.
Die rumänischen Staatsmänner wurden vom Duce empfangen.
Der Führer hatte mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten und dem Außenminister Bulgariens in Salzburg eine herzliche Unterredung.
Der Stellvertreter des Führers eröffnete nach einer Ansprache von Reichsminister Dr. Goebbels die Große deutsche Kunstausstellung 1940.
Der U-Bootskommandant Hartmann spricht am kommenden Dienstag in Bremen.
Am 3. und 4. August werden In Bremen die Meister- schaftswettkämpse des Gebietes und Obergaues Nordsee ausgetragen.