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parteiamtliche Tageszeitung
Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien fjansestadt Bremen
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der Nationalsozialisten Vremens
stmUiches Verkündungsbiatt des Beichsstatthalkers »a0ldenburg und Bremen
7lr. 202 / 10. Jahrgang
Donnerstag, 25. Juli 1940
kinzelpreis 15 Bpf.
das Negierungsfprachrohr „Nmes" erwartet in gehWger Schadenfreude, daß Bomben auf srauen und Kinder die Moral des deutschen Volkes schwächen
Sie Sprache der Waffen wird öroßbritlmniens Niedertracht brechen
(7> r n ü tl> e ii c Ir t unserer Heil in er 8 c I, r i k t I e i t u » x)
I>. Berlin, 24. Juli.
> Als Halifax den großmütigen Appell des Führers an die Vernunft in England schroff ablehnte mit echt englischer Ueberheblichkeit und Mit schweren Beleidigungen gegen das deutsche Volk, versuchte er diese verbrecherische Handlung gegenüber dem Schicksal des englischen Volkes mit der scheinheiligen Parole eines „Kreuzzuges" zu bemänteln. Wie sich Herr» Halifax' Kreuzzug in der Wirklichkeit ausnimmt, das bezeugt eine Auslassung der „Times" über die strategische Lage, in der die unverholene Freude darüber ausgedrückt wird, daß die englischen Luftangriffe Nacht für Nacht unverteidigte Städte und Dörfer in Deutschland trifft.
Denn, so rühmt dieses Blatt in seinem Artikel, der sicher nicht ohne Willen und Wissen der Hetzerclique Churchill, Halifax und Doff Cooper geschrieben ist, diese gelungenen Angriffe der englischen Bomber beeinträchtigen die Moral der deutschen Bevölkerung. Hier wird nun offen zugegeben, daß nichtmilitärische Ziele, der Angriff aus unverteidigte Städte bis zu den kleinsten Wohnplätzen hinunter das Ziel der Bomben der N- A. F. ist. Die Zivilbevölkerung soll an Leib und Leben geschädigt werden. Sie soll. wie es die „Times" ausdrücken, beunruhigt werden. Der Mord an Frauen und Kindern ist das rücksichtslose Ziel einer Kriegssührun^ von Verbrechern, die dabei im übrigen ausgehen von einer Auffassung über die Haltung der deutschen Bevölkerung, wie sie ofsenbär bei sich selbst in England gewohnt sind.
Hier liegt die Parallele zu den sonstigen verworrenen Auffassungen über einen modernen Krieg vor, wie sie in unverantwortlicher Sinnlosigkeit den „christlichen" Herrn Halifax und Kollegen den Engländern nahezubringen gewillt sind. Wir kennen die Parolen, die das' Heckenschützentnm hervorrufen sollen. Und wir kennen die Zuschrift von dem Großvater im Rollstuhl, der, vielleicht äls Tankschrecken (?t seine Wiese schützen soll. Aber wir würden den Vernichtungswillen der Engländer gegen die friedliche Bevölkerung deutscher Städte wie gegen das eigene Land und Volk verkennen, wenn wir nicht dahinter zugleich den absokiten Willen eines sinnlosen Kampfes bis zur letzten Jagdflinte sehen wollten. Eine neue „Siegesmeldung" von der Gefangennahme zwei deutscher Flieger durch, einen Landwirt und einen Sohn, die die Deutschen, mit Jagdflinten bewasfnet, znr Ilebergabe gezwungen hätten, tut — unabhängig von der" Wahrheit der Meldung — deutlich dar, daß die englische Bevölkerung zum sinnlosen Widerstand bis zum letzten aufgeputscht wird. Wir wissen, daß er, wenn er sich einmal gegen die deutsche Wehrmacht erheben sollte, mit furchtbaren Folgen sür Land und Volk in England niedergeworfen wird. Aber das hindert nicht daran, daß Churchill den ernsthaften Versuch macht, im kleinen wie im großen seinen Vernichtungswillcn austoben zu lassen. Denn nichts anderes stellt im Grunde der Versuch dar durch General de Gaule, Franzosen zum Widerstand in Frankreich aufzuhetzen oder aber die Franzosen in England in die Reihen der neuen Fremdenlegion zu zwingen. In einem Fall wäre die Fortführung des Krieges in der erbärmlichsten Lage eines Landes und Volkes die Folge eines Bruchs der Wasscnstillstgndsbedingungcn, in anderem Fall machen sich die gepreßten Frcmdxnlcgionäre zu Frcischärlern mit allen Folgen der Zuwiderhandlung gegen die Gesetze des eigenen Landes. Also auch hier das gleiche Verbrechertum am Werk wie in dem Lob sür die feigen Bombenabwürfe aus die Zivilbevölkerung.
Slowakische Slaawmännor besuchen Veutschlond
Berlin. 24. Juli.
Auf Einladung der Neichsrcgierung werden der slowakische Staatspräsident Dr. Joseph Tiso und der slowakische Ministerpräsident Professor Dr. Tuka, in deren Begleitung sich Herr Sans Mach befindet, im Lause der Woche zu einem kurzen Besuch in Deutschland eintreffen.
, I>rv. Stockholm, 24. Juli.
Die Verantwortlichen für Englands Kricgsverlängcrung sehen sich der Ausgabe gegenüber, ihr Volk vorzubereiten aus die Folgen des Verhängnisses, das sie mit ihrer verbrecherischen Politik heraufbeschworen haben. Wie ein Menetekel erschien es an den Wänden des Unterhauses, als Churchill gefragt wurde, ob er bei einer Bombardierung Londons Repressalien gegen Berlin und auch gegen Rom ergreifen werde. Churchill, der genau weiß, daß die-von ihm veranlaßten nächtlichen Morbslügc dem Gegner längst das Recht zu schärfsten Repressalien gegeben haben, wagte nicht zu antworten. Trotz aller Prahlereien, Laß die englischen Streit- kriiste bereit und ausreichend seien, eine Invasion abzuschlagen, müssen die englischen Machthaber an immer neue Hilss- völker appellieren, genau wie ehedem die Herren Karthagos, das ebenfalls durch Fremdeulegionen aller Hautsarbe« gerettet werden sollte.
Die jähe „Anerkennung" der tschechischen Emigranten- „Rcgierting" Benesch, nachdem dieser Plan monatelang erwogen, aber immer wieder verworfen worden war, hängt zweisellos mit der von Kriegsminister Eden verkündeten Absicht zusammen, Truppen aus allen nur verfügbaren Völkerschaften zu rekrutieren, wobei England anscheinend die auf englischem oder amerikanischem Boden lebenden Tschechen als
Das Erwachen aus der Vernebelung der Sinne, in die die Plutokratische Führerschaft einschließlich der ihr Handlangerdienste leistenden Labourabgeordncten das englische Volk treibt, wird furchtbar sein.
Wofür soll dieser Kampf der englischen Hcckenschützen nun geführt werden? Herr Halisax sagt: „Für alles das, was unS das Leben lobenswert macht," Lebenswert macht-das Leben den englischen Plutokraten der Besitz der reichsten Kolonien der Welt, ausgebeutet unter* Mißhandlung und Auspowerung der eingeborenen Bevölkerung, wie das eine Unterhausdebatte kurz vor dem Kriege aufzeigte. Lebenswert macht den Plutokraten das Leben im Besitz ihrer Schlösser und Jagden in England selbst, dem Land, das trotz seines unermeßlichen Kolonialbesitzes bis heute die Lösung der sozialen Frage
besonders geeignetes Kanonenfutter aufs Korn genommen hat. In Edens Auszahlung der sür solchen Blutzoll auserkorenen Nationalitäten, in der diesmal die Norweger sehlten, stehen die Franzosen wieder an erster Stelle.
Wie es aber wirklich um die Völkerbesreiungspolitit der Londoner Plntolraten steht, haben sie nicht nur in ihrer indischen und sonstigen Kvlvnialpraxis hinlänglich bewiesen, sondern auch an einem aktuelleren Fall, der für sie besonders peinlich liegt. Die amerikanische Erklärung, wonach Washington seine Gesandten in den drei baltischen Ländern trotz deren Anschluß an die Sowjetunion belassen mid den Anschluß nicht anerkennen will, hat England in starke Verlegenheit versetzt. Die englische Regierung möchte einerseits die Tuchsühlitng mit den Vereinigten Staaten nicht aufgeben, andererseits macht die Taktik der Anbiederung an Moskau jede Stellungnahme rzege» bie Sowjetunion unmöglich. Schwedische Meldungen besagen, daß sich die englische Regierung aus dieser heiklen Lage durch Schweigen zu retten versuche Hier also verstummt plytzlich -das „Besreiungsgeschrei", das nur zweckmäßig erscheint, wenn die davon beglückten Völker sür England in den Krieg gezcrrt wtrden können. Allenfalls werde es, so meinen die schwedischen Meldungen, den baltischen Gesandten stillschweigend gestattet werden, in London zu bleiben.
nicht in die Hand genommen hat und schlimmste Elend- guartiere in seinen Städten und Jndustriebezirken ausweist, und das gerade eben durch die neueste Finanzvorlage "wiederum die unteren Bevölkerungsschichtpn am stärksten belasten will.
Man braucht nur an die Verteilung des Nationalvermögens in England zu erinnern, um ein Bild zu haben, wie groß die Schicht der Bevölkerung ist, deren lebenswertcn Besitz Herr Halisax verteidigen lassen will, bevor Churchill und seine Regierung nach Kanada ausrücken werden. Eine englische Statistik stellte fest, daß zwei Prozent der Bevölkerung vierzig Prozent des Vermögens besitzen und sechs Prozent insgesamt achtzig Prozent des Vermögens. Die Krankheit der Armut aber, die man einmal die Rachitis genannt hat, trägt bezeichnenderweise den Namen „englische Krankheit".
Wer dem eigenen Arbeiter soziale Gerechtigkeit vorenthält, für den ist es selbstverständlich, daß er den anderen Völkern eine» gerechten und von England unabhängigen Lcbensraum zugestehen will. Halisax sagte uns den Kamps bis auss Messer an, weil England nicht gewillt ist, aus die Aussaugung der Welt und die Bevormundung Europas zu verzichten. So bleibt nichts anderes als die Sprache der Massen, die den von Halisax in die Sprache des Frömmlers gekleideten Egoismus Britanniens und seine Rachsucht brechen wird.
Stillschweigen ist, während seine Lautsprecher die Kriegsparolen und Lügen in die Welt hinausbriillen, bekanntlich die bdsonderc Erfindung des englischen Jnformationsministers Dusj Cooper zur Bekämpfung von Dcsaitismus. Aber diese Methode sollte vervollkommnet werden. Durch strenge Strafen für jeden, der sich durch unvorsichtiges oder fahrlässiges Geschwätz bloßstcllte. Die Folge war eine Sturmflut von Geld- und GesängniSstrasc», deren Wirkung aus psychologischem Gebiet Churchill anscheinend als so bedenklich beurteilt, daß er jetzt Nachprüfung und Abmilderung dieser Strasen ankündigte bis aus die „organisierte Riederlägenpropaganda" — woraus zu folgern ist, daß es nach Churchills Ansicht so etwas aber immerhin gibt.
Der englische Ministerpräsident und Kriegschcf ist damit ehrlicher als manche neutralen Journalisten in London,, die Plötzlich unimmn. ü» Wettlani mit der eugliichen Presse, mit genau den gleichen Ausdrücken und Devisen den hundertprozentigen Kriegswillcn des englischen Volkes verkünden. Die Billigung der Kricgspolitik Churchills durch sein Volk soll dadurch „bewiesen" werden, daß er doch die marxistischen Gcwcrkschastsbonzcn und die „öffentliche Meinung" (sprich: die Londoner Judcnpkesse) hinter sich habe. Hier hat also Tuff Cooper, nachdem er die neutralen Journalisten tagelang zum (Fortsetzung aus Seite 2)
Nach der Halifax-Rede
rä. Berlin, 24. Juli
Lord Halifax, der britische Außenminister, hat in seiner anmaßenden Ablehnung des deutschen Appells bewiesen, daß er die Zeichen der Zeit nicht verstanden hat. Das England, das seit Jahrhunderten gewohnt ist, mit einer sprichwörtlich gewordenen Arroganz nicht eher einen Gegner ernst zu nehmen, als bis der Griff an der Gurgel die Rückenwirbel zum Zerbrechen bringt, kann und will nicht aus den Illusionen vergangener Stärke heraus zu einer den Tatsachen Rechnung tragenden Politik zurückkehren, kann und will die vollzogene Revo- lutionierung Europas nicht begreifen.
Aus dieser Auffassung entstand jene in einen Schleim christlicher Frömmelei und eines allzu britischen Lant eingepackte Rebe. Von diesem hohen Roß herunter konnte Lord Halifax auch jenes Wort prägen, das nicht nur für seine grenzenlose Kurzsichtigkeit, sondern auch den von der Regierung Churchill beschrittenen«Meg des Widerstandes — selbst um den Preis des Empires — formuliert, das Wort: „Hitler richtete seinen Appell
ausschließlich an den niedrigen Instinkt der Furcht, seine einzigen Argumente waren Drohungen."
Der nüchterne Ausblick des Führers auf die Zukunft Englands, resultierend aus einem bisher in Europa unbekannten kontinentalen und weltpolitischen Verantwortungsbewußtsein, kann nur von denen als Drohung empfunden werden, die in ihm nichts anderes sehen wollten, weil sie — ihres politischen Endziels wegen — darin nichts anderes sehen durften.
Es gab auch in anderen Ländern Halifaxe. Sie hießen Rhdz-Smigly, Beck, Benesch und Reynaud. Auch ihnen war einmal, die große Frage vorgelegt: Ver
nunft oder Beharren auf den destruktiven Tendenzen ihrer bisherigen Politik. Man hat das anscheinend zu schnell vergessen, darum ist es gut, im Gedächtnis der Zeitgenossen Erinnernden an Tatsachen wachzurufen, die noch nicht allzuweit zurückliegen. Auch hier lagen zwischen dem, was Lord Halifax „Drohung" nannte, und den vollendeten Tatsachen Wochen und Tage, deren Schwere aus dem Verhalten derer resultierte, die damals die Exponenten einer antieuropäischen Politik waren. In diesen Wochen hat sich jeweils mit grausamer Präzision das Schicksal erfüllt, an dessen notwendiges Hereinbrechen damals, als es der Führer ankündigte, weder Lord Halifax noch die direkt betroffenen Politiker glaubten wollten. Die Beispiele sprechen ihre eigene-Sprache:
ksll Lsn68ck:
26. September 1838: Appell des Führers.
„Ich habe Herrn Benesch ein Angebot gemacht, das nichts anderes ist, als die Realisierung besten, ivas er schon selbst versprochen hat. Er hat jetzt die Entscheidung in der Hand, Krieg oder Frieden! Er wird entweder dieses Angebot akzeptieren und den Deutschen jetzt endlich die Freiheit geben, oder wir weden diese Freiheit uns selbst holen!"
8. Oktober 1838: Die Vollzugsmcldung.
„Ich glaube, es ist ein Glück für Millionen und aber Millionen von Menschen, daß es mir gelungen ist, dank der in letzter Minute wirksam werdenden Einsicht verantwortlicher Männer aus der anderen Seite eine solche Explosion verhindert und eine Lösung gesunden zu haben, die meiner Ueberzeugung nach dieses Problem als einen mitteleuropäischen Gefahrenherd endgültig aus der Welt schassen."
Adolf Hitler.
ksll kyür-SmiFly:
27. August 1833: Appell des Führers.
„Ich habe der polnischen Regierung ein Angebot gemacht über das das deutsche Volk erschrocken ist. Kein anderer al- ich konnte es überhaupt wagen, mit einem solchen Angebo' vor die Oesfentlichkeit zu treten. Es konnte daher auch' nn- einmalig sein."
19. September 1839: Die Vollzugsmeldung.
„Polen hat den Kamps gewühlt und es hat den Kampf er halten. Seitdem sind 18 Tage vergangen. Kaum jemals ir
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Vnrssr
Deutsche Kampfflieger und U-Vootc brachten Britannie* erneut schwere Tonnageverluste bei.
Italienische U-Boote versenkten einen australischen Her störer: ein neuer Lustangriss gegen Malta.
In typisch englischem Verbrccherjargon verherrlicht dv „Times" die feigen Bombenabwürfe der RAF. aus deutsch- Frauen und Kinder.
Die Halifax-Rede wird in der Weltöffentlichkeit welke» als ein Beweis sür den „Selbstmord des überalterte« Imperiums" gewertct.
Die Regierung Petain beschloß Haftbefehle gegen e»n» grierte Politiker.
Die Taß sieht sich zum Dementi ausländischer Zweck lügen genötigt.
Slowakische Staatsmänner werden in dieser Wochi. Deutschland besuchen.
Eheschließungen und Geburtenzahl nahmen im ersten Vierteljahr 194« im Reich einen beispiellosen Anstieg.
I Die Ortsgruppenleiter und Kreisamtsleiter des Kreises
i Bremen-Lesum führten eine Arbeitstagung durch.
London total verwirrt und verbiestert
Legionäre in allen Hautfarben — Judenpeesse hinter thurchM — „flntt-Vergeudungskampagne" — Sturmflut von
Seid- und Sesängnisstrafen — «Neutrale" Hirngespinste
krneute starke britische Lonnageoerluste
deutsche kampjstieger und U-öoole räumen aus — vritischer 6eleit;ug vernichtet U-Voot durch Vombenabwurs versenkt
Vcrlin, 24. Juli.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Lause des heutigen Vormittags vernichteten deutsche Kampfflugzeuge einen englischen Geleitzug von füns Handelsschiffen mit einer Eesamttonnage von 17 888 BRT. Außerdem wurde ein weiteres feindliches Handelsschiff von 498» BRT. in Brand geworfen.
Der Wehrmachtsbericht hatte folgenden Wortlaut: Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Ein U-Boot hat aus stark gesicherten Geleitzügen zwei bewaffnete feindliche Handelsschiffe von insgesamt 14 8VÜ BRT. herausgeschossen und versenkt. Infolge ungünstiger Wetterlage war die Tätigkeit der Luftwaffe gering. In Siidengland wurden einige Eisen-
Italienische U-Voote versenkten australischen Zerstörer
Malta erneut mit Bomben belegt
Rom, 24. Juli.
Der italienische Wehrmachtsbericht hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Im östlichen Mittelmeer haben unsere
U-Boote einen australischen Zerstörer und ein U-Boot versenkt. Einer unserer Flugzcugverbände hat die Vrennstofflager der Flottenbasis von Malta mit Bomben belegt. Trotz der heftigen feindlichen Flakabwehr sind Volltreffer erzielt und zahlreiche Brätzde hervor-
bahnstrecken und Straßen sowie Nachschublager mit Bomben angegriffen. Im Zuge der bewaffneten Auf- kliiLung im Kanal und an der englischen Südküste versenkten unsere Kampfflugzeuge durch Bombentreffer zwei Borpostenboote und ein Minensuchboot und beschädigten ein weiteres Schiff. In der Nordsee gelang es einem unserer Kampfflieger ein U-Boot zu versenken.
In der Nacht zum 24. Juli warfen britische Flugzeuge über Nord- und Westdeutschland an verschiedenen Stellen Bomben ab, ohne größere Wirkung zu erzielen. Unsere Nachtjäger schössen zwei, unsere Flakartillerie ein feindliches Flugzeug ab. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt."
gerufen worden. In Nordafrika sind zwei feindliche Jagdflugzeuge vom Eloucester-Typ ohne eigene Verluste im Luftkamps abgeschossen worden. In der Nacht zum 24. Juli ist aus Grund einer von Gaeta kommenden Meldung in Rom Fliegeralarm gegeben worden. Die Flakbatterien von Rom haben daraufhin zweimal Sperrfeuer durchgeführt. Bomben wurden keine abgeworfen. Dagegen gab es durch Geschoßsplitter einige Verwundete."
Zu dem neuen Flugzengangrisf auf Malta schreibt -der Sonderberichterstatter der Agentur Stcsani: In der Nacht zum Mittwoch sei der Angriff bei Mondschein in drei aus- einandexsolgenden Wellen schwerer Bomberstafseln durchgeführt worden. Starke Brandwirknngen seien nach dem Einschlag der Bomben beobachtet worden.