Ausgabe 
(22.7.1940) Nr. 199
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parteiamtliche Tageszeitung

Das Nmlsblatt des Negierenden Nürgermeifters der Freien Hansestadt Vremen

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der Nationalsozialisten Bremens

stmtliches verkündungsblatt des Nelchsstarchaiters in Oldenburg und Vremen

Nr. 199 / 10. Jahrgang

Montag, 22. Juli 1940

kinzelpreis 15 Npf.

Vas englische Volk wird belogen

0er Mann aus dem Volke

wird nicht um seine Meinung gefragt

Englands ölmangel wird immer größer - Londons Kriegsbudgetwahnsinnig" - Britische Sorgen

um Kanada - flustralien schickt keine Lruppen mehr

Berlin, 21. Juli.

Wütendes Geschrei, maßlose Beschimpfungen, würdelose Verstellungen und die klar erkennbare Flucht in krasseste Unterdrückung jeder Churchill unangenehmen Kritik kennzeichnen die augenblickliche Lage der englischen Publizistik. Unter keinen Umständen wagt es die Londoner Regierung, dem Volke den wahren Wortlaut der Führerrede mitzuteilen.

In ihrer sturen verblendeten Absicht, den Krieg gegen Deutschland und Italien fortzusetzen ohne bisher selbst eine Antwort an den Führer gesunden zu haben, soll durch die jetzige, in keiner Weise abgeschwächte Hetze gegen Deutschland der einfache Mann in England innerlich auf­geputscht werden, um unter keinen Umständen zu einer eigenen Meinungsäußerung zu kommen, um die er ja in demklassischen Land der Demokratie" auch nicht gesragt wird. Aus dem unablässigen Hetzgeschrei der britischen Presse können wir lediglich die Schlußfolgerung ziehen, daß Chur­chill, der ja durch Dufs Cooper die Presse knebelt, unter allen Umständen die Fortsetzung des Krieges bis zur Vernichtung des englischen Weltreiches wünscht.

Es ist unmöglich, daran zu denken, mit Hitler zu ver­handeln', schreibtSundal, Erpreß", undReynolds News", fügt ausgeblasen hinzu:Wir sind entschlossen, Widerstand zu leisten." In derSunday Times" macht sich ein Phrasen­drescher breit, dessen Ergüssen folgende Kostproben entnommen sind:Wir kämpfen, weil es keine andere- Alternative für die Sache gibt, die wir als das teuerste in der Welt betrachten, nämlich Freiheit, Gerechtigkeit und Fortschritt der Zivilisation. Schlagen wir jetzt also die Schlacht für die Humanität, lind jeder Freund der Humanität weiß, daß wir sie schlagen!" Da hat also einer die alten Lügenparolen wieder aus der Tasche geholt, zu denen Versailles,'Irland, Indie«, Palästina, Cy- pern, Aegypten und der Mordübersall auf den ehemaligen britischen Verbündeten, in Oran den notwendigen An­schauungsunterricht geben.

ImObserver" bemüht sich Garvin mit Ersolg, nachzu­weisen daß er für die Probleme und Notwendigkeiten Europas nicht das geringste Verständnis besitzt. Zum einstigen Wunsch

Marschieren bis zum Siege

des Führers nach einer dauerhaften Freundschaft mit Groß­britannien weiß er nichts besseres zu sag^n, als daß niemand seine Hoffnungen aus die Ideale der verstorbenen Eenser Liga gegründet habe. lind dann liest man mit Staunen solgenden Satz:

Wir wissen aus anderen Naziquellen, daß die militärische Ueberlegenheit Deutschlands im Kriege eine Folge seiner wirt­schaftlichen Ueberlegenheit ist." Bisher jedenfalls hat man aus London das genaue Gegenteil gehört. Wie oft wurde doch von britischen Ministern Parlamentariern und Zeitun­gen der Welt erzählt, die Hauptschwäche des Reiches sei seine wirtschaftliche Unterlegenheit gegenüber den unermeßlichen Reichtümern des Empires. Englands stärkste Waffe in diesem Kriege sei die Blockade. Jetzt auf einmal wird zugegeben, daß Deutschland auch wirtschaftlich überlegen äst. Es ist also nichts, aber auch gar nichts mehr übrig geblieben von den vielen angeblichen Garantien des britischen Sieges.

Dazu ist im Augenblick klar zu erkennen, daß die Schwie­rigkeiten Englands von Tag zu Tag zunehmen. So hat jetzt Australien den Entschluß gefaßt, des weiteren keine Truppen mehr nach Britannien zu schicken. Auch in Kanada drohen Konflikte. Der alte Gegensatz zwischen der englischen Bevölkerung und den Staatsbürgern französischer Abkunft führt zu einer ernsten innerpolitischen Krise.

In den letzten Tagen hat die Empörung-in den franzö­sischen Kreisen über das sich stets verschlechternde Verhältnis zwischen England und Frankreich und über den Druck, den London auf das kanadische Dominion wegen der Kriegs­unterstützung ausübt, stark zugenommen. Das war auch der Grund, weshalb die Regierung in Ottawa es nicht gewagt hat, die diplomatischen Beziehungen mit Frankreich abzu­brechen, obwohl Churchill dies ausdrücklich verlangt hat. Die kanadische Regierung sah sich vielmehr genötigt, in einer amtlichen Verlautbarung zu erklären, daß die Beziehungen

zwischen Frankreich und Kanada unverändert seien. Die For­derung der französischen Abgeordneten im Parlament, die kanadischen Truppen zurückzurufen, falls England seine Hal­tung zur Regierung Petain nicht ändere, hat für die Regie­rung außerdem eine recht unangenehme Situation geschaffen.

Auch in England selbst Hänsen sich die inneren Schwierig­keiten. Das neue Kriegsbudget, das Schatzkanzler Kingsley Wood am Donnerstag dem Parlament vorlegen wird, stößt in englischen Finanzkrcisen auf scharfe Kritik. Einer up-Mel- dung zufolge bezeichnet die City das verzweifelte Verteidi­gungsprogramm als übertrieben und wahnwitzig. Man weist daraus hin, daß das höchste Kriegsbudget im Weltkriege sür das Finanzjahr 1917/18 nur 2,5 Milliarden Pfund betragen habe, während man in den ersten zehn Monaten dieses Krie­ges bereits 3,5 Milliarden verwirtschaftet habe.

Das Defizit im Staatshaushalt beläust sich gegenwärtig aus nicht weniger als 1432 Millionen Pfund Sterling, das sind über elf Milliarden Reichsmark. Man hält es in zuständigen Finanzkreisen für ganz .ausgeschlossen, daß Kingsley Wood die gewaltige Kluft zwischen Ausgaben und Staatseinnahmen überbrücken kann. Trotz der kritischen Einstellung der bri­tischen Finanzgewaltigen zweifelt in England jedoch kein Mensch daran, daß das vom Schatzkanzler geforderte Finanz­programm vom Parlament angenommen wird. Die Londoner Börse hat bereits 'im voraus recht ungünstig reagiert. Die Staatspapiere sind allgemein um mehrere Punkte gefallen. Auch der Kurs sür Jndustriepapiere ist weiter zurückgegangen.

Fletcher Pratt, der Militärsachverständige derNew Pork Post", vertritt in der Sonnabend-Ausgabe die Ansicht, daß Italiens Tätigkeit im Mittelmeer die von England benötigte Leleinfuhr stark beschneidet. England beziehe den größten Teil seines Oeles aus Mesopotamien durch das Mittelmeer. Dieser Wasserweg sei heute sür britische Tanker kaum passierbar. Eng­land sei daher gezwungen, das Ntesopotamienöl um Afrika herum zy transportieren, eine sechsmal so lange Route, wie der Mittelmeerweg. 11m die Oeleinsuhr aus gleickzer Höhe von vorher zu erhalten, müsse also England sechsmal so viele Tan­ker in Betrieb haben, als vor Kriegsausbruch. England be­sitze jedoch heute nicht sechsmal so viele Tanker, sondern eine beträchtliche Anzahl weniger als vor Kriegsausbruch. Pratt sieht die Gefahr, daß England einen akutem Oelmangeltgegen- über steht!

Unsere slieger erfolgreich über kngland

vrände und kkplosionen auf Flugplätzen, in käsen- und lankanlngen englischer kreurer und zwei Zerstörer schwer beschädigt 22 seindliche slugjeuge abgeschossen

Telegrammwechsel zwischen dem Führer und dem Duce

Berlin, 21. Juli

Der Königlich-Italienische Regierungschef und Führer des faschistischen Italien, Mussolini, hat an den Führer das nachstehende Telegramm gerichtet:Die Worte

Ihrer großen Reichstagsrede sind unmittelbar zum Her­zen des italienischen Volkes gegangen. Ich danke Ihnen und ich wiederhole Ihnen, daß das italienische Volk, was auch kommen mag, mit dem Ihrigen marschieren wird bis an das Ende, das heißt bis zum Siege, (gez.) Mussolini."

Der Führer hat hierauf telegraphisch wie folgt ge­dankt:Ich danke Ihnen, Duce, für Ihr freundschaft­liches Telegramm. Vereint in unserer Weltanschauung und verbündet in der Kraft unserer Waffen, werden das faschistische Italien und das nationalsozialistische Deutschland die Freiheit unserer Völker siegreich er­kämpfen! lgez-1 Adolf Hitler."

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Der Pftilnei' mul Obeis-te Vvkvbisilsbei- ,Ioi- >Vo>»'moc>ii übvi'i'eiebtv am 8»u»»Iicnft, 20. ftuli, (lonvial ftev In laiiteviv vietI, (ft-i» Helft von Xni-vik, pevminliesi iftin verlieben« l'liebenlank /.um iiitterbren/ ftvs Visei - peu Lreu/es. ' (Lrssso-IIolkmann)

Berlin, 21. Juli.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Deutsche Kampfflugzeuge griffen am 20. Juli und in der Nacht' zum 21. Juli Flugplätze, Hafen- und Tank­anlagen in Süd- und Mittelengland sowie Jnhustrie- werke bei Newcastle an. Die Bombenabwürfe riefen Brände und Explosionen hervor. Bei Angriffen gegen Geleitzüge wurden ein feindlicher Kreuzer und zwei Zerstörer getroffen und schwer beschädigt. Hierbei schössen unsere Jäger in Luftkämpfen über dem Kanal acht feindliche Flugzeuge ab. Ein weiteres feindliches Flug­zeug wurde bei Rotterdam abgeschossen.

Im Laufe der Nacht warfen britische Flugzeuge wie­der Bomben über Nord- und Westdeutschland sowie über Holland ab. Der angerichtete Sachschaden ist unerheb­lich. Mehrere Bomben fielen in eine kleine norddeutsche Stadt, wodurch sieben Zivilpersonen getötet wurden. Bei diesen nächtlichen Angriffen gelang es, neun feindliche Flugzeuge abzuschießen, davon sieben durch Flakartil­lerie, zwei durch Nachtjäger.

Feindliche Flieger ckurden bei einem Angriff gegen Wilhelmshaven durch starke Abwehr zum vorzeitigen Abdrehen gezwungen und vier von ihnen durch Flak­artillerie der Kriegsmarine abgeschossen. Die Gesamt-

Berlin, 21. Juli

Die geschichtliche Neichstagsrede des Führers hat in italie­nischen politischen Kreisen den stärksten Eindruck gemacht. Die klaren und eindeutigen Ausführungen und ihre zwingende Logik, mit der der Führer die Geschichte des Krieges von ihren dunklen Ansängen bis zu seiner siegreichen Austragung dar­gelegt habe, haben überall ein aufrichtiges Gesühl der Objek­tivität, der Bewunderung und der Zustimmung hervorge­rufen. Wärmste Bewunderung und Anerkennung lösen die Ehrungen und die Auszeichnungen aus, mit denen der Führer in so feierlicher» Weise vor dem Reichstag die Bau­meister des Sieges als seine engsten Mitarbeiter geehrt hat.

Ebenso warmen Widerhall finden die Ruhmesworte des Führers für die deutsche Wehrmacht und für das deutsche Volk und im besonderen sür die deutschen Helden, die aus dem Felde der Ehre für die Größe des Vaterlandes gefallen sind. Damit habe der unbestreitbare Triumph der deutschen Massen und der T ü ch t i g k e i t des deutschen Volkes aus dem Munde des Führers der nationalsozialistischen Bewegung die schönste Würdigung erfahren.

Aus den Worten des Führers ergab sich aber auch, wie man in den gleichen italienischen Kreisen mit lebhafter Ge­nugtuung unterstreicht, die volle Solidarität der Achse und ihre ganze konstruktive Kraft, ^eine Worte seien

Verluste des Feindes betrugen gestern 22 Flugzeuge. Fünf eigene Flugzeuge werden vermißt."

korpedolager von Malta bombardiert

Bombenangriffe auf britische Luft- und Flottenstütz­punkte in Ostafrika

Rom , 21. Juli

Der italienische Wehrmachtbericht hat solgenden Wortlaut: Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:Unsere Flugzeuge haben eine wirkungsvolle nächtliche Bombardierung auf das Torpeolager von Malta aus niedriger Höhe durchgeführt, wobei ausge­dehnte Brände hervorgerufen wurden. Alle unsere Flug­zeuge sind unversehrt zu ihren Stützpunkten zurück­gekehrt. In Nordasrika wurde ein englisches Flugzeug abgeschossen und seine drei Mann starke Besatzung ge­fangengenommen. In Ostfrika haben unsere Flugzeuge wirkungsvolle Bombenangriffe aus den Flugstützpunkt von Buna lKenyaj sowie auf den Lust- und Flotten­stützpunkt von Verbera und feinliche Stellungen in der Zone von Kurauk (Anglo-Lgyptischer Sudan) durchge­führt. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt."

eine neue Bestätigung der unlösbaren Freundschaft zwischen "den beiden Völkern und ihren beiden großen Führergestalten. Sie bestätigten aber auch die Bedeutung, die Deutschland und an seiner Lpitze der Führer dem Eintritt Italiens in den Krieg und der Teilnahme Italiens an dem Ersolg der gemeinsamen Politik aus allen Gebieten und insbesondere auf dem militärischen zplle. Besonders dankbar empfinde man es in Italien, daß der Führer auch der italienischen Gefal­lenen ehrend gedachte und dabei vor allem den Heldentod des Lustmarschalls Balbo in Libyen erwähnt habe.

Endlich werden die außerordentlich interessanten Schluß­folgerungen der geschichtlichen Rede des Führers in bezug aus die weitere Entwicklung der Lage und des Krieges einschließ­lich seiner Worte über die Zusammenarbeit mit Rußland mit einmütiger und vollständiger Zustimmung ausgenommen. Man sieht in ihnen eine große staatsmännischc Fähigkeit, die das sicherste Unterpfand sür den gemeinsamen Endsieg und die Erreichung aller konstruktiven Ziele der beiden Revolutionen darstelle. ^

Auch am Sonntag steht die Rede des Führers und ihr Welt­echo im Mittelpunkt des Interesses der italienischen journa­listischen Kreise, in denen man gleichzeitig die große Be­deutung der langen Unterredung des Führers mit! Außen­minister Gras Ciano und dessen üt-eraus herzliche ülusnahme in der Reichshauptstadt unterstreicht.

(Fortsetzung auf Seite 2) - ^

welches Wunder erwdrlel kngland nacht"

weiterer stärkster Widertzall der siitzrer-Nede in der Welt kngland als der Schuldige durchschaut

Hut ffemak

Gedanken in der Stunde des Wiedersehens

Von Hölmub Lünäerwunii

Wir sind alle etwas eingenickt und reiben uns den Schlaf aus den Augen, als aus der Finsternis einige Heilrufe unserem rasch anziehenden Lkw. nachgesandt werden. Wir sitzen zu fünf Mann hinten unter der Zelt­bahn des Lastwagens und schieben nun überrascht die Plane etwas zur Seite, um zu sehen, was es gibt. und im Schatten der Nacht erkennen wir die Stelle, an der unsere Kompanie vor zwei Monaten den Boden des Reiches verlassen hat ein Lied auf den Lippen und eine stolze Bereitschaft für kommende Taten im Herzen.

Keiner von uns spricht ein Wort, und doch fühlt jeder in dieser Sekunde den Schauer der Freude, die uns in diesem Augenblick der Rückkehr auf den Heimatboden ergreift. Freilich es ist nicht der Friede, sondern ein dienstlicher Befehl, der uns hierhergerufen hat, während die Kameraden von der Kompanie noch irgendwo in Frankreich liegen und nach beendigtem Feldzug jetzt wieder kräftig Dienst schieben. Andre freilich von denen, die damals mit uns marschierten, liegen vor Mont- medy, liegen an der Aisne, liegen in jenem Dorf, in dem wir den Kampf mit den Niggern hatten... sie sind als tapfere Soldaten gefallen und haben uns den Sieg erkämpfen helfen.

Gerade jetzt, während wir in rascher Fahrt immer weiter in die Heimat fahren, stehen sie uns lebendig vor Augen. Es ist uns, als wären sie bei uns: Der alte Fritz" unser Kompaniechef, der uns mit Härte zu Soldaten machte, der dann mit beispiellosem Mut seiner Kompanie vorausstürmte und schließlich in der letzten Stunde des heißen Kampfes fiel, oder die Unter­offiziere, die ihren Gruppen auch im Tode Vorbild waren, oder der Sanitätsgefreite, der unentwegt die Verwundeten verband und schleppte, bis ihn ein Kopf­schuß aus der tapfersten Pflichterfüllung herausriß, und alle die andern, die im Gedanken an die Heimat, die sie nun nicht wiedersehen, als Helden gestorben sind. Jetzt halten sie an den Stätten, die unserer Kompanie im Kampfe heilig geworden sind, eine stille Wache für ihr Volk.

Die Bilder der Erlebnisse dieser ernsten und doch so glücklichen Wochen rollen vor uns ab, während wir durch die Dörfer der Eise! fahren und es immer noch nicht ganz gefaßt haben, daß wir jetzt nicht mehr im Feindesland, sondern in der Heimat sind. In der Hei­mat . . . wie viele Gedanken haben ihr nicht gegolten; Gedanken an den Stolz, mit dem sie wohl jetzt Ihre Soldaten lobt, an die Freude des Sieges, der ihre Städte und Dörfer beseelt, an das Glück, das ihr die Ahnung des jetzt erkämpften kommenden Reiches bereitet.

Dankbar denken wir alle in dieser Stunde an die Stimme der Zuversicht, die immer wieder aus allen Briefen und Grüßen der Heimat zu uns draußen drang. Jetzt, wo wir zurückblicken auf die vielen heißen Stun­den, die dieser Feldzug mit sich brachte, erinnern wir uns, wieviel es bedeutet, daß uns jede Nachricht von 'zu Hause mit Siegesbewußtsefn und Mut erfüllte, daß keine Zeile der Sorge, sondern nur die Stimme tap­ferer Lebensmeisterung zu uns und zu unseren Kame­raden sprach.

Unsere Fahrt geht noch durch Dörfer, deren Bewohner nun fast vor Jahresfrist Haus und Hof verlassen mußten, um im Innern des Reiches gesichert leben zu können. Wir haben die unbeschreibliche Not der fran­zösischen Flüchtlinge erlebt, und wir denken^ mit stolzer Befriedigung daran, wie so ganz anders dieses Problem bei uns durch die Partei gelöst worden ist. Wir werden dabei aber immer an die großen Opfer erinnert, die die Heimat schweigend und freudig gebracht, an die Opfer, die wir auch draußen nicht vergessen haben, ob­wohl uns die Heimat nie daran erinnert hat

Ja. wir fühlen jetzt in diesem Augenblick der Heim­kehr mit heißer Ueberzeugung, was vielleicht eines der stärksten Kennzeichen dieses Krieges war: wie im Jahre 1918 der Zwiespalt von Heimat und Front zum Anfang des Zusammenbruches wurde, so ist heute die Gemeinschaft von Front und Heimat, die Ueberein­stimmung in Haltung und Opfer eines der Geheim­nisse unseres Sieges!

ist. Es ist die Lehre Adolf Hitlers, die in diesen Woche ihren Triumph gefeiert hat. es ist die Schule des Natic nalsozialismus, die ihre Früchte trug.

Die nationalsozialistischen Soldaten an der Front un das nationalsozialistische Volk zu Hause haben im Elan ben an die große Zukunft unseres Reiches sich gegen seitig Kraft gegeben und damit den Feind geschlaqe und Europa befreit. Die Stärke des Glaubens hat sic

»Iii»iiim»iii»ittiimi»»iiiuiiiimiiiiiniuiimimiiiii»iiiii»iimiiinimiimiimii>

Vnrisr Dasossvioysl

Die große Führerrede steht auch weiterhin im Vorder­grund der Weltpresse.

Churchill wagt es auch jetzt noch nicht, dem englischen Volke den wahren Inhalt der Rede Adolf Hitlers mit­zuteilen.

Zwischen Benito Mussolini und Adolf Hitler fand ein Telegrammwechsel statt.

Deutsche Fliegerangriffe gegen England führten zu Brän­den und Explosionen aus Flugplätzen, in Hasen- nnd Tankanlagen; schwer getroffen wurden mehrere englische Kriegsschiffe.

Italienische Bombenangriffe vernichteten ein englisches Torpedolager aus Malta.

Die drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland erklärten sich zu Sowjetrepubliken.

In Frankreich wurde eine Art Erbhofgesetz geschaffen. Schalk« 94 wurde zum fünften Male Deutscher Fußball­meister,