Ausgabe 
(7.7.1940) Nr. 184
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parteiamtliche Tageszeitung

Das flmrsblatt des NegierendmLürgermeisters der Zreien stansestM Vremen

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-er Nationalsozialisten Vremens

ymlliches verkündungsblatt des NeichsstattlMers in OlOendurg und Vremea

Nr. 164 / 10. Zalirgang

Sonntag, ?. Zuli 1646

kinzelpreis 15 Npf.

Jauchzende Sgmpliome der Kerzen

triumplialer empfang des sülirers und siegreichen seldlierrn in der Neichsliauptstadt

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Volkes (Alande an Leloll Hitler

. Berlin, 6. Juli.

Berlin war am Sonnabend die glücklichste Stadt der Welt. Das Datum des 6. Juli 1940 wird in die Geschichte der Reichsh auptstadt eingehen als der Tag -es stolzesten Triumphes, als ein Tag der Freude und Dankbarkeit. Berlin empfing den Führer und Feldherrn Adolf Hitler im Rausche einer tosenden Begeisterung, wie sie diese Stadt kaum je erlebt hat. Adolf Hitler kehrte nach dem glorreichsten, Feldzug aller Zeiten, der Nieder­werfung der Macht Frankreichs, als wahrer Triumphator in die Hauptstadt des Reiches zurück, umbrandet von dem Jubel einer nach Millionen zählenden Menschenmenge.

Unter dem Läuten der Glocken ging seine Fahrt über Blu- menteppiche, durch einen Wald von Fahnen und Girlanden, durch ein Spalier von Menschen, die ihre Liebe und Dank- barteit zu Adolf Hitler in einem einzigen Schrei der Begeiste­rung Lust machten. Schon oft hat diese Stadt den Führer empfangen dürfen. Sie sah schon manchen triumphalen Ein­zug des Siegers. Aber Was sich am 0. Juli 1940 in den Mauern Berlins abspielte, stellt alles, was diese Stadt bis­her an großen, erhebenden Augenblicken erlebte, weit in den Schatten. Berlin war in diesen Stunden die Sprecherin des ganzen Volkes, der Millionen Deutschen, die den Einzug des Führers an den Lautsprechern miterlebten. Die ganze Liebe und der Dank der Nation kam in den Jubelstiirmen zum Aus­druck, die den Führer bei seiner Ankunft in den Mauern der Hauptstadt des Reiches begrüßte. Für die Berliner aber war es ein stolzes, begeisterndes Wiedersehen. Vor acht Wochen hat Adolf Hitler »Berlin verlassen, um den schwersten und gewaltigsten Feldzug gegen einen stark gerüsteten Feind zu beginnen. Nach acht Wochen kehrte er, umgeben vom Glanz des Siegers, in seine Hauptstadt zurück. Berlin hat die Größe dieses historischen Augenblicks fühlen und erleben dürfen. Glücklich und stolz dazu berufen zu sein, dem Feldherrn Adolf Hitler den Siegerlorbeer zu reichen.

kne Straße des rriumplzes

Die Nachricht von der Ankunst des Führers hatte sich mit Windeseile in der Millionenstadt verbreitet. Schon am Frei­tagnachmittag ahnten viele Berliner, welch ein großer Augen­blick ihnen bevorstand, als Pioniertrupps damit begannen, den Straßen, durch die der Führer seinen Weg nahm, eins würdige Ausschmückung zu geben. Fahnen und Girlanden wurden bereitgelegt und als im Morgendämmern des 6. Juli die Stadt erwachte, hatte sich ihr Antlitz wie durch ein Zauberwort gewandelt. In fieberhafter Tätigkeit war die ganz« Nacht hindurch gearbeitet worden, um die Straße des Einzuges in eine Straße des Triumphes zu verwandeln. Vom Anhalter Bahnhof bis zur Reichskanzlei zog sich ein einziges Band aus »leuchtendem Rot, Grün und Gold. Bon den Dächern bis zur Erde wallten die Fahnenbanner herab. Fahnen verkleideten die Fassaden der Häuser. Golddurch- wirkte Girlanden rankten sich über die Straßen und vor dem Platz des Anhalter Bahnhofs bot sich das Bild eines wahren Fahnendoms.

kln Wunder über Nach»

So sahen die ersten Berliner, die in den frühen Morgen­stunden zu der Arbeitsstätte eilten, ihre Stadt. Ostmärkische Pioniere hatten in der Nacht dieses Wunder vollbracht. Als dann um 7 Uhr der Aufruf von Reichsminister Dr. Goebbels an die Berliner Bevölkerung verbreitet wurde und die Mor­genblätter in großen Lettern die Tatsache verzeichneten, gab es kein Halten mehr. Berlin befand sich im Fieber der Erwartung. In Minuten war die ganze Millionenstadt in ein einziges riesige? Fahnenmeer gesucht. Jeder Volks­

genosse wetteiferte, seinem Haus den schönsten Schmuck zu geben, um damit dem Führer seinen Dank sichtbar zu zei­gen. Von Minute zu Minute änderte sich das Stadtbild. Singende Kolonnen durchzogen Berlin und die ersten Un­entwegten nahmön bereits Aufstellung in den Anfahrts­straßen und auf dem Wilhelmplatz, um am Mittag bei der Ankunst des Führers einen besonders guten Platz zu er­halten. Mit Klappstühlen und der -nötigen Verpflegung ver­sorgt, warteten sie Stunden geduldig auf den Augenblick, wo »sie dem Führer ihren Jubel entgegenrufen durften. Je näher die Stunde rückte, um so dichter wurde das Spalier, und als um 12 Uhr die Geschäfte und Betriebe ihre Pforten schloffen, da begann ein Strömen und Wandern. Aus allen Stadtteilen zogen die Kolonnen heran mit Fahnen und Kapellen. Die Straßen der Innenstadt waren ein ein­ziges wimmelndes Menschenmeer. Die Freude der Begeiste­rung leuchtete aus Hunderttausenden von Augenpaaren.

(Fortsetzung auf Seite 2)

L. v. Bremen, 7. Juli 1940

-er sieggekrönle seldlrerr

Als sieggekrönter Feldherr ist Adolf Hitler in den Nachmittagsstünden des gestrigen Tages, umjubelt von einer schlechtweg unbeschreiblichen Begeisterung der Berliner Bevölkerung wieder in die Reichs­hauptstadt zurückgekehrt.-Nachdem er den glorreich­sten Feldzug aller Zeiten mit dem größten Siege deutscher Geschichte beendet hat konnte er sozusagen zwischen den Schlachten dem Ruf neuer, dringend erwachsener Staatsaufgaben folgen, deren unum­gängliche Lösung wohl seine Anwesenheit in der Hauptstadt dringend notwendig erscheinen läßt. Es ist bezeichnend, daß -bereits am ersten Tage nach des Führers Rückkehr der Außenminister des italie­nischen Imperiums zum Besuch in Berlin eintrifft. Was bei diesem Besuch zu besprechen ist, verschließt sich im Augenblick natürlich dem Wissen der Öffent­lichkeit; doch darf man es als eine Selbstverständ­lichkeit betrachten, daß es Fragen sein werden, deren Lösung das Eroßdeutsche Reich und das italienische Imperium in gleich bedeutsamer Weise fördern und das ohnehin überaus innige Verhältnis der beiden Achsenpartner nur von neuem bestätigen wird. Tage und Wochen von wahrhaft geschichtlicher Be­deutung liegen hinter uns", sagte Dr. Goebbels in

Prien versenkte über 66 666 VM.

wirkungsvolle Angriffe gegen britische Kriegs- und kanvelsschiffe Veltanks bei plgmoutk in vranb geworfen ficht britische slugieuge abgeschossen

Berlin, 6. Juli.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Kapitänleutnant Prien hat mit seinem U-Boot auf der soeben beendeten Fahrt gegen den Feind ins­gesamt 66587 VRT. feindlichen Handelschiffsraum ver­senkt. Dieses ist das bisher höchste Ergebnis einer ein­zigen Feindfahrt.

Unsere Kampssliegerverbände griffen wiederum in Süd- und Mittelengland Flugplätze, Hafen- und Bahn­anlagen sowie Tanklager mit gutem Erfolg an. Erdöl­tanks bei Plymouth wurden in Brand gesetzt und explo­dierten. Weitere wirkungsvolle Angriffe richteten sich gegen britische Kriegs- und Handelsschiffe. In der nördlichen Nordsee gelang es Flugzeugen vom Muster Arado 196", ein feindliches U-Boot zu versenken und ein weiteres schwer zu beschädigen. Im Kanal wurde ein feindliches Handelsschiff von 8 bis 1V üllü BRT. ver­senkt, zwei weitere Handelsschiffe mit insgesamt 8660 BRT. trugen Beschädigungen davon.«

An verschiedenen Stellen der belgischen und hollän­dischen Küste sowie in Nord- und Westdeutschland rich­teten vom Feind abgeworfene Bomben keinen nennens­werten Sachschaden an, töteten jedoch wiederum einige

Zivilpersonen. Durch unsere Jagdflieger wurden fünf feindliche Flugzeuge abgeschossen, zwei weitere durch Flakartillerie bei Nacht zum Absturz gebracht.

Eine Flakbatterie der Kriegsmarine schoß außerdem an der Westküste Schleswig-Holstein ein britisches Flug­zeug vom TypHandlcy-Page" ab. Ein eigenes Flugzeug ging verloren."

französische flotte bleibt vorläufig bewaffnet

Eine Mitteilung der deutschen Waffenstillstands­kommission

Wiesbaden, 6. Juli.

Auf Grund der Ereignisse von Oran hat die deut­sche Wafsenstillstandskommission in Uebereinstimmung mit der italienischen Wafsenstillstandskommission der französischen Abordnung in einer Note davon Mittei­lung gemacht, daß das Oberkommando der Wehrmacht bereit ist, die im Artikel 8 des Wasfenstillstandsver- trages enthaltene Forderung auf Abrüstung der fran­zösischen Kriegsflotte vorläufig auszusetzen.

sran;ößslkes vombardement aus öibrciitar

englisches Schlachtschiff vernichtet r weitere britische Überfälle vor kampskanölungen bei Martinique

zb. Genf, 8. Juli

Der französische SchlachtkreuzerStrasbourg", dem es ge­lang, die englische Blockade von Oran zu durchbrechen, ist, wie Havas meldet, im Kriegshascn Toulon eingetroffen. In einer französischen Mitteilung wird festgestellt, daß damit die lüg­nerische Unterhauserklärung Churchills schlagend widerleat wird, dieStrasbourg" sei durch Torpedierung schwer beschä­digt worden. Das Schift habe nur leichte Beschädigungen er­litten. Mit derStrasbourg" sind fünf Kreuzer von je 7899 Tonnen des TypsGeorges Leygues" und eine Anzahl Zer­störer und Torpedoboote sowie mehrere U-Boote in Toulon eingetrossen. Gleichzeitig dementiert Havas die Behauptung der englischen Admiralität, nach welcher der französische Flug­zeugträgerCommandant Teste" durch Feuer zerstört worden sei: es stehe fest, daß sich dieser Flugzeugträger überhaupt nicht in Oran bejunden habe.

Giornale d'Jtalia" meldet aus Algier, bei dem feigen An­griff der Engländer auf die französischen Schisse bor Oran seien schätzungsweise 1999 französische Seeleute getötet und verwundet worden.

Ferner wird aus Vichy mitgeteilt, daß der französische Zer­störerFrondeur" (1772 BRT., Stapellauf 1929, Besatzung 140 Mann), der sich aus dem Wege nach einem französischen Hafen befand, um die Wasfenstillstandsbedingungen zu er­füllen, in der Höhe von Kreta von zwei englischen Kreuzern angehalten und iwch einem zweistündigen Feuergefecht ver­senkt wurde. Die englischen Kreuzer hätten ihre Fahrt fort­gesetzt, ohne sich ihrer Piratenmanieren gemäß um die Be­satzung des sinkenden Zerstörers zu kümmern. Bon b-r fran­zösischen Besatzung seien einige Ueberlebende von «meist grie­chischen Dampfer aufgefischt worden.

Havas meldet weiter aus Algier, daß der französische Aviso Rigot de G e n o u i l l y" am Freitagnachmittag ohne Warnung vor der algerischen Küste torpediert worden sei. Die Anzahl der Opser ist noch unbekannt.

Admiral Darlan hat in seiner Eigenschaft als Chef der französischen Seestreitkräfte und als Marineminister an die französische Flotte einen Tagesbefehl erlassen, in dem es heißt:Frankreich ist stolz aus seine Flotte, stolz auf seine Matrosen und bezeugt tiefste Verehrung für das Heldentum, mit dem die Ehre Frankreichs verteidigt wurde. Das feige Attentat, dessen Opser unsere Kriegsschiffe und »Besatzungen in Mers-el-Kebir geworden sind. wird der Welt gezeigt haben, daß Frankreich sein gegebenes Wort hält, was auch immer kommen möge. Ich verneige mich tief vor unseren gesunkenen und beschädigten Einheiten, ich grüße ehrfurchtsvoll unsere Kameraden, die mutig für das Vaterland gefallen sind. Gewiß würden sie lieber im ehrlichen Kamps gestorben sein, als ermordet zu werden, aber ihr Opser wird nicht vergebens sein. Es vermehrt das Ansehen unseres Landes in der Welt sicherlich auch in den Augen jener Engländer, die ein fair plsv gewohnt sind und die nun ein Churchill zu Mördern gemacht hat." ^

Die französische Regierung hat am Sonnabend ein« Vergel­tungsaktion für das feige Attentat Churchills in Oran unter­nommen. Wie aus Vichh gemeldet wird, sind französische Lnst- und Seestreitkräste am Sonnabend früh zum kombinierten Angriff gegen Gibraltar eingesetzt worden. Das Luftbombar­dement dauerte vier Stunden. Am Sonnabendmittag wurde bekannt, daß ein englisches Schlachtschiff durch sranzösische Volltreffer vernichtet worden ist.

Aus Algcciras, wird gemeldet, daß am Freitag um 29.39 Uhr die Schiffe des in,Gibraltar stationierten englischen Ge­schwaders mit Kurs nach England ausgelaufen sind.

Weiter wird aus Casablanca bekannt, daß die französischen Küstenbatterien das Feuer auf einen britischen Zerstörer er­öffneten. Diesem sei es jedoch gelungen, zu entkommen.

Maßgebende militärische Persönlichkeiten in Amerika rech­nen, einer United-Preß-Meldung zufolge, mit weiteren Zu­sammenstößen zwischen der englischen und der französischen Flotte, und zwar nicht nur im Mittelmeer, sondern auch an den Küsten der französischen Ueberseebesitzungon. Mit be­sonderer Sorge beobachtet man in Washington die Blockie­rung der zu den Antillen gehörenden Insel Martinique. Man erwartet, daß es vor dem französischen Kriegshasen in näch­ster Zeit zu Kampfhandlungen kommen werde. Das skandi­navische Telegrammbüro berichtet, hierzu, in politischen Krei­sen Washingtons sei man mit allen Mitteln bestrebt, einen Zusammenstoß zu verhindern, um gleichzeitig zu vermeiden, daß die englisch-französischen Kriegshandlungen in das Ge­biet der amerikanischen Ncutralitätszone hineingetragen wer­den. Falls das nicht gelinge, sehen sich die Vereinigten Staa­ten vor neue und sehr schwerwiegende Probleme gestellt.

Die Erklärung, die der französische Außenminister dem amerikanischen Botschafter Bullitt gegenüber abgab, daß die englandfeindliche Stimmung in Frankreich nicht gegen Ame­rika gerichtet sei, ist an zuständiger Stelle mir Befriedigung aufgenommen worden. Auch der Hinweis des Außenministers, daß Churchills Maßnahmen das Verhältnis zwischen Frank­reich und den Bereinigten Staaten nicht zu stören vermögen, I ist m Washington mit Verständnis ausgenommen worden. 1

seinem Aufruf an die Bevölkerung Berlins. Tage und Wochen weiterer geschichtlicher Entscheidungen stehen noch bevor, können wir wohl hinzufügen. Es sind nun etwas über zehn Monate verflossen, seitdem der Führer vor den Männern des Reichstages seinen Entschluß kundgab, als erster Soldat seines Volkes den feldgrauen Rock zu tragen. Daß er dann gleichzeitig auch immer dort zugegen sein würde, wo das gewaltig ansetzende Kriegsgeschehen der entschei­denden Entschlüsse des höchst verantwortlichen Feld­herrn bedurfte, darüber war das deutsche Volk schon damals nicht in Ungewißheit. Aber in begeisterter Bewunderung steht es heute vor der Tatsache, daß der größte Staatsmann der Geschichte sich in diesem Kriege gleichzeitig auch als der Feldherr aller­größten Formats gezeigt hat, als der Feldherr, der nicht allein im Frieden bereits alle Möglichkeiten der Abwehr eines Generalangriffs der Feinde Deutschlands auszuschöpfen und den Sieg vorzu­bereiten verstand, sondern der dann den Krieg auch gemäß eigener, persönlicher, strate­gischer Planungen zu führen und mit nationalsozia­listischer Blitzgeschwindigkeit zu gewinnen wußte.

Vater des Vaterlandes

Nochmals lassen wir den ebenso wunderbar ange­legten wie exakt durchgeführten 18tägigen polnischen Feldzug vor unseren Augen erstehen, nochmals blicken wir auf die grandiosen Phasen des mit einer Kühnheit ohnegleichen unternommenen Norwegen- Feldzuges, nochmals betrachten wir den beispiellos sicher geführten Stoß gegen Holland und Flandern und erleben nochmals die gewaltige Schlacht in Frankreich, die den Feldzug im Westen endgültig entschied. Es waren um einmal das landläufige Wort zu gebrauchen Siege am laufenden Band, die des Führers Staatsmann- und Feldherrnkunst in schier atemloser Aufeinanderfolge seinem Volke bescherte. Daß die Opfer an Blut, d'ie dabei gebracht werden mußten, ein geradezu erstaunliches Mini­mum, einen nur-winzigen Prozentsatz dessen aus­machen, was der Weltkrieg von Deutschland gefor­dert hat, zeigt neben dem großen Staatsmann und Feldherrn Adolf Hitler auch den fürsorglichen, mit­fühlenden und höchst gewissenhaften Führer aus dem Volke, wenn man so will, den Vater des Vater­landes, in seinem edelsten Wesenszuge. Einer der Ansager aus der Propaganda-Kompanie, die gestern an den Straßen und Plätzen Berlins von dem triumphalen Einzug Adolf Hitlers durch den Rund­funk zu dem erhebenden Geschehen berichteten, hat zur rechten Stunde daran erinnert, daß Adolf Hitler in Polen, als es sich um die Einnahme der pol­nischen Hauptstadt handelte, das vielsagende Wort sprach:Ob heute oder später ist gleichgültig, wesent­lich ist, daß kein deutscher Soldat mehr sein Leben dafür zu opfern braucht". Das ist höchste Mensch­lichkeit, das ist edelste Güte im Herzen eines Man-» nes von höchster Befehlsgewalt, im Herzen eines Feldherrn, der um seines Ruhmes willen keiner Siege-bedarf und auch nicht danach strebt, sondern lediglich um des Volkes willen in den Krieg zieht und alle Gefahren mit diesem Volk teilt.

krzieker des Volkes

Niemals wurde der Glaube eines Volkes an den von ihm erkorenen Führer so glänzend ge-

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Mit beispiellosem Jubel empfing die Bevölkerung der Reichshauptstadt den von der Front heimkehrenden Führer.

Die deutsche Luftwaffe richtete erfolgreiche Angriffe gegen britische Kriegs- und Handelsschiffe sowie wichtige Erd­ziele. »

Kapitänleutnant Prien versenkte auf seiner jüngsten Fcindsahrt 88 999 BruttorRegister-Tonnen Schiffsraum.

Französische Kriegsschisse und Bombengeschwader bom­bardierten Gibraltar.

Der in dem 6. Teutschen Weißbuch schwer belastete fran­zösische Botschafter Massigli versucht einen kläglichen Rechtfertigungsversuch.

Die Panikstimmung in London erreicht immer tollere Formen.

Am Freitag erfolgte ein Bombenangriff aus Lemwerder, bei dem drei Tote und mehrere Verletzte zu beklagen sind. Meldeschluß der Bewerbungen um Einstellung in Flieger- Tcchnische Vorschulen ist der 1. August 1949.

Der BDM.-Obergau Nordsee gibt Bericht über die Ein- sotzlager dieses Sommers.

Die bremischen Landjahrmädel berichten über ihren Ein­satz in Schlesien. -