Ausgabe 
(27.12.1940) Nr. 357
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Parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien ftonsestadt vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

fimtliches verkündungsblatt des Neichsstatchaiters in Oldenburg und Vremen

Nr. Z57 / 10. Jahrgang

Sonnabend, 28. Dezember 1940

Linzelpreis 15 Npf.

britische Schiffsverluste atme knde

Wieder wurden ein Zerstörer und mehrere frachter auf den Meeresgrund geschickt

Such ein Kühlschiff mußte daran glauben

Zum 5V. Geburtstag des Stabschefs der SA.

kund 588 schwedische Seeleute ein 8pser des britischen Krieges

Berlin» 27. Dezember.

Meldungen über englische Schiffsverluste» deren Kenntnis Deutschland in vezug auf Einzel­heiten» also Schiffsnamen und Ort des Untergangs». zum überwiegenden Teil neutralen Quellen verdankt» haben sich trotz aller englischen Versuche beispielsweise wie im Falle des Mackay Radio, diese neutralen Stimmen zum Schweigen zu bringen, in letzter Zeit ständig vermehrt.

Import, der vor dem Kriege 49,8 Prozent betrug, ist auf 36,4 Prozent gesunken. Die wahren Ziffern dürsten die Ver­änderung im englischen Seehandel noch weit krasser zum Aus­druck bringen. Aber es ist ganz interessant, daß sich selbst die englischen Statistiken allmählich zu kleinen Konzessionen ver­anlaßt fühlen.

dv. Stockholm. 27. Dezember

Auch heute liegen wiederum mehrere Einzelheiten vor über empfindliche Schläge für Englands Marine. Wie die britische Admiralität selbst eingestehen mutz, ist der Zerstörer „Ache- r o n" versenkt worden. Die Angehörigen der Besatzungsmit­glieder seien verständigt worden. Damit hat selbst die britische Admiralität — bei der konsequenten Schweigetaktik immerhin allerhand — seit Kriegsbeginn weit über 3V Zcrstörerverluste bekanntgegeben, womit allerdings der Wahrheit noch immer nicht im entferntesten nahegekommen wird.

Der 135» Tonnen grotze Zerstörer war 1930 vom Stapel gelaufen. Er hatte 138 Mann Besatzung und war bestückt mit vier 12-Zentimeter-Geschützen, zwei 4-Zentimeter-Luftabwehr- geschützen. einigen Maschinengewehren und acht Torpedo­rohren in Vierlingsausstellung. Seine Geschwindigkeit betrug 35 Knoten.

Newhork, 27. Dezember.

Nach einer Meldung von „Associated Preß" haben ameri­kanische Funkstationen einen Hilferuf des englischen Motor­frachters „W aiotira" aufgefangen, der mitteilte, 4V» See­meilen nordwestlich der irischen Küste torpediert worden zu sein.

Das 12 823 VRT. große Schiff war mit Kühleinrichtungen versehen Sein Untergang stellt daher für die Versorgung Eng- langs mit Fleisch und anderen leichtverderblichen Nahrungs­mitteln einen besonders schweren Verlust dar, der um so höher zu bewerten ist, als gerade die Versenkungen dieser Schifss- klassen besonders stark sind.

Nach einer weiteren in Newhork eingegangenen Meldung sind in einem ostkanadischen Hafen 15 Üeberlebende des eng­lischen 5378 BRT. großen Frachtdampfers „Aracataca" an Land gebracht worden. Das Schiff war am 1. Dezember 7VV Meilen westlich von Irland torpediert worden. Das Schick­sal des größten Teiles der Besatzung ist unbekannt.

Wie ferner aus Buenos Aires bekannt wird. ist hier das eng­lische Schiff „Potaro" mit Schiffbrüchigen eingelaufen, die zur Besatzung eines kürzlich durch U-Bootangriss versenkten an­deren englischen Schiffes gehören.

Die englische Statistik muß trotz ihrer Fälschungen zugeben, daß der deutsche Seekrieg den englischen Außenhandel und nicht zuletzt die englischen Lebensmittelimporte stark herunter-

fldmiral tunningffam abberufen

kv Stockholm. 27. Dezember.

In der englischen Flotte -sind einige Veränderungen vor­genommen worden, die jedoch wieder die Oberste Leitung umgangen haben. Sir Dudley Pound, der von einzelnen Seiten heftig angegriffene Erste Seelord, ist auf seinem Platz verblieben. Der bisherige Chef der englischen Mittelmeer­flotte, Admiral Cunningham, der eigentlich als sein Nach-, folger galt, ist zwar in die Admiralität berufen worden, aber nur als „Lord-Eommissioner" und Chef des Versor­gung?- und Transportwesens. Ob Cunningham, der soeben ein stolzes Glückwunschtelegramm an den Gouverneur von Malta zur Verherrlichung seiner eigenen Tätigkeit richtete, die neue Stellung als Beförderung ansieht erscheint zweifel­haft. Sein Vorgänger, Admiral Butter, ist zum Oberbefehls­haber der englischen Seestreitkräfte im Fernen Osten ernannt worden. Wer Cunninghams Nachfolger im Mittelmeer wird, ist noch nicht bekannt.

gedrückt hat. Die sicher nicht zutreffende aber den Ereignissen immerhin sich etwas nähernde Statistik über den englischen Außenhandel im November die neueste Monatsübersicht, die soeben herauskam verzeichnet ein Sinken des Wertes der eng­lischen Einfuhr aus 72,9 Millionen Pfund gegenüber 84 Milli­onen Pfund im November 1939, wobei zu berücksichtigen ist, daß der mengenmäßige Rückgang sehr viel bedeutender ist, da ja die Preise für alle importierten Waren und nicht zuletzt für Kriegsmaterial enorm gestiegen sind. Die Ausfuhrzifsern sind ebenfalls ganz aufschlußreich. Der Export wird auf 21,7 Millionen Pfund angegeben. Der Anteil der Lebensmittel am

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Berlin, 27. Dezember.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Während die deutsche Luftwaffe auch am zweiten Weih­nachtsfeiertag keine Angrisfshandlungen gegen die bri­tische Insel unternahm» griffen britische Flugzeuge an diesem Tage und in der folgenden Nacht Flugplätze» Hafenanlagen und Städte im besetzten Frankreich mit Bomben an.

Unter der französischen Zivilbevölkerung entstanden Verluste an Toten und Verletzten. Militärische Anlagen wurden nicht getroffen. Flakartillerie schoß ein briti­sches Flugzeug ab.

Fernkampfbatterien des Heeres und der Kriegsmarine beschossen am 27. Dezember früh feindliche Schiffe im Kanal.

Rom» 27. Dezember.

Der italienische Wehrmachtsbericht vom Freitag hat solgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehr­macht gibt bekannt: Im Grenzgebiet der Cqrenaila dauern Artillerie-Duelle und Streifentätigkeit an. Leb­hafte Tätigkeit unserer Luftwaffe. Es wurden Bomben­angriffe durchgeführt gegen Schiffe auf Reede eines vor­geschobenen Stützpunktes, gegen Batteriestellungen und gegen Kraftfahrzeuge. Unsere Jagdflugzeuge griffen eine zahlreiche Formation von Gloster-Flugzeugen an und schössen drei davon ab. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt. In den Gewässern der Cyrenaila sichtete eines unserer Erkundungsflugzeuge ein feind-

Der Stockholmer Rundfunk übermittelte in einer Weihnachts­sendung an etwa 1V OOV schwedische Seeleute, die sich in fernen Gewässern oder in ausländischen Häfen befinden, einen „Gruß übers Meer". Minister Domoe wies darin aus die grotze Be­deutung der schwedischen Handelsflotte hin, die er als den „ersten Verteidigungsgürtel" SchwedenS bezeichnete und mit deren Hilfe ein bedeutender Handelsverkehr aufrechterhalten werde. Er dankte den schwedischen Seeleuten, die unter Einsatz ihres Lebens tapfer ihre Pflicht erfüllen und gedachte beson­ders der dem Krieg zum Opfer gefallenen. Die Zahl der Todes­opfer durch den Seekrieg unter den schwedischen Seeleuten belaufe sich auf 491.

Die Tatsache, daß die englische Luftwaffe auch über Weih­nachten vor Angriffen gegen Städte und Ortschaften des be­setzten Frankreichs nicht zurückschreckte und dabei an ver­schiedenen Stellen ein Blutbad der Zivilbevölkerung des ein­stigen Verbündeten anrichtete, ist in Italien als ein neuer Beweis echt englischen Zynismus scharf verurteilt worden. Gleichzeitig unterstreicht man die traditionelle ritterliche Hal­tung der deutschen Luftwaffe, die in krassem Gegensatz zu diesem jeder Kultur hohnsprechenden englischen Vorgehen sich in den Weihnachtstagen jeglicher Angrisfshandlungen ent­hielt. Offenbar habe, wie ..Tribuna" hervorhebt, die englische Luftwaffe mit einer geringeren deutschen Wachsamkeit an den Feiertagen gerechnet: sie seien aber bitter enttäuscht wor­den, die deutsche Flak hab« die englische Aktion stark behin­dert und sogar einen Gegner abgeschossen.

liches Unterseeboot und belegte es erfolgreich mit Bomben.

An der griechischen Front Artillerietätigkeit sowie Angriffstätigkeit örtlichen Charakters. Unsere Bombenflugzeuge griffen feindliche Hafenanlagen» dort liegende Schiffe sowie die Landoperationen unmittelbar interessierende Ziele an. Ein feindlicher Angriffsversuch gegen einen unserer Stützpunkte wurde durch den sofor­tigen Einsatz unserer Jagdflieger vereitelt. Drei Blen- Heim-Flugzeuge wurden abgeschossen.

In Ostafrila nichts von Bedeutung."

Seilen griffen am 2. weilinachtstag an

Veulsche fernkampfbatterien beschaffen feindliche Schiffe

Lebhafte Lötigkeit italienischer slieger

feindliches Unterseeboot mit vomben belegt — flrtillerie-duelle an der tgrenaika

wieder böse Zeichen am englischen Kimme!

ffeutfche Vomber erneut am fein- - Lambethwalk im Lügenminifterium — 0er Schrei nach feuerwehrleuten

stv. Stockholm» 27. Dezember.

Im Laufe des Freitags zeigten sich am Himmel Englands, dem Bericht des Luftfahrtministe- iums zufolge, unheilverkündende Zeichen für ein starkes Wiederaufleben der Lufttätigkeit. Deut- iche Fluqzeuge wurden beobachtet über dem Industriegebiet am Merseyfluß, über den Grafschaf­ten der Londoner Umgebung, über Nordost- und Südwestengland. Schon am Vormittag waren Bomben über einzelnen Gebieten Südostenglands abgeworfen worden. Von den Tagesaktionen werden weitere Bombenwürfe aus den Londoner Grafschaften erwähnt.

Im Londoner Jnsormationsministerium scheint die kurze Schonsrist vor deutschen Bomben, die aus die fürchterlichen Schläge in der letzten Zeit folgte, geradezu eine Art freneti­scher Telbstbetäubung hervorgerufen zu haben, schwedische Telegramme aus London melden, daß im großen schutz- raum des Lügenministeriums in drei Nächten hintereinander getanzt worden sei. Der Lambethwalk dröhnte durch das ganze Gebäude. „Tanz auf dem Pulversaß", mit diesen Wor­ten kakt der Londoner Berichterstatter von „Aitonbladet seine Eindrücke zusammen.

Auch der Londoner Korrespondent der spanischen Zeitung „ABC" befaßt sich mit der nervösen Spannung der Eng­länder Sie war nur genährt worden durch den absurden Appell" des Kriegsverbrechers Churchill an das italienische Volk und die seltsame , Weihnachtsbotschait" des Königs der ,die Volksgemeinschaft aul Zeit" proklamierte. All diese Reden haben die Gedanken an die Schwere der Zukunft nicht aus den Gemütern bannen können England hat seine ganze Hoffnung an Silse aus USA geklammert. Auch Churchills törichtes .Unterfangen das die einhellige Entrüstung der gan­zen italienischen Nation herausgefordert hat ist z» verstehen als der Versuch den Amerikanern Lustschlösser vorzugaukeln. Das Manöver war so schlecht eingefädelt, und hat in so blamabler Weise die tatsächliche schwäch des belagerten Inselstaates offenkundig gemacht daß man es als völlig mißlungenen Einsührungsakt des neuen Außenministers Eben des alten ..Freundes" Italiens aus der Sanktwnszeit bezeichnet hat. Die Aufnahme der italienischen Kronprin­zessin in die faschistische Partei spricht eine sehr beredte Sprache.

Wie unglaubhaft wirke» auch all die englischen Stärke- beteuerungen,- wenn man ihnen die flehentlichen Bitten des Leiters der britischen Einkaufskommission in USA.. Purvis. entgegenhält die Produktion von Rüstungsmaterial schon in den nächsten 6» bis 9» Tagen zu beschleunigen, weil das sür England wichtig sei Natürlich lehnte er es ab, da­mit „Furch? vor militärischer Gefahr" andeuten zu wollen, aber diese überstürzte Eile läßt gewiß ihre Rückschlüsse zu auf die Zerstörungen, die deutsche Fliegerbomben in der engli­schen Kriegsindustrie angerichtet haben. Noch am 23. De­zember hat die .Times" geflissentlich betont daß es auf die eilige Beförderung der bestellten Waffen ankomme und daß sich alle der .Dringlichkeit der Lage" bewußt seien. Nach der Lektüre solcher Leitartikel wird es auch den Engländern schwer fallen, zu glauben, daß der , Sieg im kommenden Fahre gewiß" sei.

Jede Stunde kann sie in die harte Wirklichkeit zurückrufen. Diese wird vor allem charakterisiert durch einen Ausruf, den der Minister sür die innere Sicherheit. Morrison, am Donnerstag durch den Rundfunk ergehen ließ und in dem alle über 3V Jahre alten Männer, die nicht zum Kriegs­dienst einberufen sind, aufgefordert werden, sich bei der Hilssfeuerwehr zu melden. Der Appell ist sehr dringlich, denn es wird Befreiung von Militärdienst in Aussicht gestellt. Nimmt man hinzu, daß der Sondcrkommissar sür Aus­räumungsarbeiten in London 5000 weitere Arbeiter abge­fordert hat, die zu den bereits beschäftigten 23 000 hinzu­kommen, dann kann man sich ein Bild machen, wie umfang­reich die Zerstörungen in der englischen Hauptstadt sind. wie

auch in den vielen Riistungszetren, die die deutsche Ver­geltung zu spüren bekommen haben.

Selbst der König war „sehr. stark angegrissen" durch den Bericht, den ihm der Oberbürgermeister von Shessield zuge­leitet hatte und hat seinen baldigen Besuch in Aussicht ge­stellt. Manchester hat man sogar für alle Nichleingesessenen gesperrt, da durch Fahrten zur Besichtigung der „Schäden" Ausräumungsarbeiten behindert würden.

Die Plutokratenjchicht aber, um deren brohnenhaite Weiter- existenz das englische Volk diesen Krieg führen muß. läßt sich durch alle Not wenig beirren Der amerikanische Jour­nalist Ralph Ingersoll hat einen Rundgang gemacht durch die Londoner Lustschutzkeller, wo ihm die sozialen Mißstände und die völlig unzureichende Betreuung dez Zivilbevölkerung in die Augen gefallen sind und stellt diesen Elendsbildern die ganz andere Welt in den Schutzräumen der Luxushotels gegenüber, die sich wie eine Fata Morgana auitue

Blütenweise Betten mit rosa- und blauseidenen Daunen­decken, Tischen mit raffinierten Toilettegegenständen, das alles sei für die zahlungsfähigen Hotelgäste vorbereitet. Zu seiner größten Ueberraschung hat der Amerikaner an einer dieser Lurus-Schlafstatten ein Schildchen entdeckt: „Reserviert sür Lord Halifax."

Das britische Kolonialministerium prüft augenblicklich, einer Meldung aus London zufolge, einen Plan, nach dem „eist »ahrene Vertreter der britischen Gewerkschaiten der Verwal­tung in den Kolonien und Protektoraten als, Beamte und Berater beigegeben werden soll". Dieser Plan dürste in erster Linie einen innenpolitischer Hintergrund haben.

Durch derartige Konzessionen scheint sich Churchill bei den britischen Gewerkschaften erneut beliebt machen zu wollen. Außerdem erlauben diese Maßnahmen, mißliebige Gewerk­schaftsführer nach Uebersee abzuschieben, vor allem solche, die aus der Kriegsfront auszubrechen drohen und ein Haar in der Verbrüderung der Gewerkschaften mit der Plutokratie gefunden haben. So gesehen könnte die geplante Maßnahme allerdings ein zweischneidiges Schwert werden.

rä. Berlin, 27. Dezember.

Wenn jemand sein 50. Lebensjahr beendet und Ver­dienste sür Volk, Nation und Partei hat, so soll man seiner gedenken, vor allen Dingen, wenn er Zeit seines Lebens wenig Aufhebens von seiner Person gemacht hat. Die wenigsten wissen, wie bescheiden so mancher alte Kamerad durch unsere Tage geht. Das gilt für

Itutn.: Prssss-Hollmsnn

viele namenlose Soldaten, für den Arbeitsdienst, für sonstige Formationen der NSDAP. und für so manchen anderen stillen Träger einer Pflicht, die allen zugute kommt. Und nicht zuletzt gilt sie für so viele Männer der SA., und vor allen Dingen auch für den Mann, der als ihr Stabschef mit vielen Hunderttausenden hin­ter seinem Führer steht.

Wie es früher Waffengattungen der verschiedensten Art gab, ungleich nach Uniform und Verwendungs­zweck, so hat auch heute jede Formation im Reiche Adolf Hitlers ihre grohe Aufgabe. Im Anfang der national­sozialistischen Bewegung aber war die SA. Ihre Seele, ihr Geist war der Glaube des Führers. An der Spitze dieses Glaubens stand bis zum „kleinen SA.-Mann im letzten Glied" die feste Ueberzeugung, daß des Führers Ansicht von Anfang an die richtige war: die Schmach von 1918 war kein Ende, sondern ein Anfang.

Wenn Viktor Lutze Schlageter gekannt hat, so sagt das alles. Beide wirkten in demselben Raum. Schla­geter war der letzte Soldat des Krieges und der erste des neuen Reiches. Wo er starb, kämpfte der andere als Vollender eines gemeinsamen Willens, wo der eine als Opfer des Kampfes um Rhein und Ruhr vor fran­zösischen Soldaten mit dem Rufe „Deutschland" in die Knie sank, schuf der andere mit vielen guten Kame­raden ein großes Werk.

Wenn wir heute Viktor Lutzes zum 50. Lebensjahr gedenken, dann auch der Männer, die als Infanteristen und Pioniere, als Flieger und Fallschirmjäger und als tapfere Angehörige anderer Einheiten Leben und Ge­sundheit ließen für ihr Volk, Wir vergessen auch nicht, daß Viktor Lutze viermal im Weltkrieg verwundet war, sein Auge ließ und trotzdem als Freiwilliger sich zur Verfügung gestellt hat.

Wenn es einmal außer acht gelassen würde, daß die Toten im braunen Kleid die Wegbereiter für die Millionen Feldgrauen gewesen sind, dann wäre es schlecht um uns bestellt Wenn nicht früher um ein Bei­spiel zu nennen, ein SA.-Mann riskiert hätte, in ir­gendeinem Kanal Berlins zu sterben, würden andere im feldgrauen Rock vielleicht nicht in der Lage gewesen sein, ihre Pflicht als Soldat bis zur Vollendung in den

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Die RAF. griff am 2. Weihnachtsfeiertag Teile Frank­reichs an.

Nach der Weihnachtsruhe operierten am Freitag wie­derum deutsche Bombenflugzeuge über weiten englischen Gebieten.

Wieder mutz England den Verlust eines Zerstörers, eines Kühlschiffes mit 12 000 BRT. und zweier Frachter hin­nehmen.

Italienische Flieger belegten ein feindliches U-Boot mit Bomben.

Roosevelt trägt sich mit dem Gedanken. UTA.-Schisfe nach Irland fahren zu lassen.

Stabschef der SA Viktor Lutze feiert heute seinen 50. Ge­burtstag; der Führer sprach ihm persönlich seine Glück­wünsche aus.

Der Jugendsührer des Deutschen Reiches erließ Anwei­sungen zum HJ.-Pslichtdienst.