Ausgabe 
(25.12.1940) Nr. 355
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Nr. M / 10. Hatirgang

Weihnachten 1S40

kinzelpreis 15 Npf.

Der OatLon zweite Miegsweihnacht

Front und Heimat - Raum und Heit überwindende LLampfgemeinschaft

8. X4ü. Bremen, 24. Dezember.

„W eiter als vor 12 Monaten liegt die Heimat, aber in unseren Herzen ist sie näher denn je" — wir erwidern dieses Wort eines auf ferner Wacht stehen­den deutschen Frontsoldaten, das er allen seinen Ka­meraden vom Polarkreis bis zu den Pyrenäen, vom westlichen Kanalausgang bis zur Ostgrenze des Gou­vernements aus der Seele sprach, mit dem Bekennt­nis zum Geist der Front: „Fast unermeßlich weit vorgeschoben habt Ihr in der dramatischen Zeit zwischen den winterlichen Sonnenwenden die äußer­sten Posten eurer Mallinie, doch uns, der Heimat, seid Ihr nur noch fester verbunden, seid Ihr nur noch nähergerückt!" And die beglückende, unzertrennliche Gemeinschaft zwischen Front und Heimat wird sich nicht nur im Schweige» der besinnlichen, schim­mernden Weihenacht als erhaben über Raum und Zeit erweisen. Denn unverlierbarer Besitz ist uns das Bewußtsein der Einheit aller Erbträger deut­schen Wesens. Auch dessen wollen wir in diesen Stunden, da in der Natur das sieghafte Licht erneut der Finsternis Grenzen setzte, tiefinnerlich gedenken: Am den immergrünen Baum der Treue scharen sich, zum Teil zum ersten Male innerhalb. des Reiches, nun Tausende und aber Tausende freudig bewegter Kinder all der Volksgenossen", die uns im Westen zurückgewonnen wurden oder den Weg vom Osten in die Heimat ihres Denkens, Fühlens und Wollens gingen. Wiegt nicht schon dieses Geschenk des Führers an die Nation, die Erweiterung der deut­schen Schicksalsgemeinschaft, alles auf, was wir selbst den kommenden Trägern unseres Reiches geben konnten?

*

Millionen fleißiger Hände haben sich während der Wochen vor dem Fest in der umfassenden Organisa­tion der Partei geregt, um diese Krirgsweihnacht wiederum zu einer Volksweihnacht zu gestalten. Welch einzigartiges Zeugnis helfender Liebe: es gibt heute keinen Soldaten und keinen Frontar­beiter, der nicht von den Männern und Frauen der NSDAP., ihrer nimmermüden Ortsgruppen ebenso wie ihrer weitverzne'^n Gliederungen, mit einem WeihnachtsPäckchen bedacht werden konnte, es gibt keinen Volksgenossen, in dessen Herz das Licht der Weihnacht von Schatten der Einsamkeit verdrängt würde, kein Kind unseres Blutes, das sich selbst über­lasten wäre, keine-' artbewußten Ausländsdeutschen diesseits und jenseits der Meere, dessen ganzes Denken und Sinnen heute nicht dem teuren Vaterlands gilt — zu einer großen Familie sind alle Glieder des Volkes vereint. Nicht zuletzt wurden die gemeinsamen Feierstunden, die Partei und Wehrmacht kameradschaftlich veranstalteten, zum Symbol des engen Zusammenwirkens beider Fron­ten. Den Volksgenosten aber, die ihr Bestes und Liebstes Hingaben, den Frauen, Müttern und Kin­dern der Waffenträger, die im Kampf um Groß- deutschlands Lebensrecht das höchste Opfer dar­brachten, stehen nicht einzelne, stehen wir alle zur Seite. And «ich die Erkenntnis strahlt ins Reich der Seele: Nimmer verliert die Nation die Helden der Tat!

Ae Verwunden ist der Zustand innerer Zer­rissenheit, der während des Versailler Regimes so viele deutsche Brüder und Schwestern das weihevolle Licht des Festes der Liebe nicht ohne Wehmut schauen ließ, überwunden sind die Zeiten, da wir, mit Houston Stewart Chamberlain zu sprechen, in Widerspruch zu uns selbst standen, „durchdrungen von ungleichartigen Elementen, die dasjenige, was wir aufbauen, niederreißen und uns dem eigenen Wesen entfremden." Nein, nie­mand kann uns das Erarbeitete, Errungene und Erkämpfte wieder entreißen! Keine Macht kann die Grundlagen unseres nationalen Glückes er­schüttern! Wo die Gefolgschaft des Führers zum Aufbau antritt, haben die zersetzenden Elemente der sogenannten Demokratien für alle Zeiten aus­gespielt. Die Nacht der Selbstentfremdung liegt hin­ter uns! Bereits mitten im Kriege — um die un­mittelbare Schau dieses Wunders werden uns die kommenden Geschlechter nicht weniger als um den Marsch zum militärischen Triumph beneiden — zeichnet sich das ewige Deutschland als der größte Sozialstaat der Welt ab: Der Berufsweg des Schaf­fenden wird mit der gleichen Sorgfalt wie sein Le­bensabend gesichert, ein gigantisches Wohnungsbau­

programm mit dem besten Gesundheitswerk des Erd­balls organisch verknüpft. Von festem sozial­politischen Boden aus, den sich Deutschland schon heute erobert hat, löst seine Führung kraftvoll und verantwortungsbewußt die Aufgabe, eine vom Prinzip der Ordnung und Gerechtigkeit getragene europäische Völkergemeinschaft ins Leben zu rufen. Was die Plutokraten unter Befrie­dung verstehen, haben wir von 1918 bis 1933 mit Empörung und Entsetzen am eigenen Leibe erfahren;

nie in der Geschichte der Menschheit hat ein Diktat weniger den Namen Friedens vertrag verdient als das Versailler Machwerk. Es sollte die Fort­setzung des Kampfes der besitzenden Staaten gegen das betrogene und beraubte deutsche Volk mit den heimtückischen Mitteln der Entrechtung und Entwaff­nung sichern; ganz Europa wollten die jüdisch-briti­schen Milliardäre der Zinsknechtschaft unterwerfen. Deutschland hat die ihm angelegten Fesseln zum Wohle aller jungen Völker unseres Erdteils ge°

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psssss-l-IoNmsrin

^ler grsus Wäckier siekt unck starrt ins I.sock, so still unck stumm wie ckss Osstein um ikn, unck über sieb sis ckunkies 8cksiienbsnck siebt er ckie Wolken unserm klonckücki riek'n. H.us clämmermücker kerne trägt cker Winck ckss Heck cker dkscki sui breiten 8ckrvingen ker unck stürrt mit Küken, ckie ein cksuckren sinck, sieb von cker steilsten Klippe in ckss kleer.

ver grsue Wäckter isuscki üem liecke nscd, ckss ikm ckie Kscki so okt entgegenssng, nur cksll ckss llcko unten nickt rerbrscti, nur cksk es rvie ein Oiuk beut rveiterklsng: „Du bist in ckiese kinssmkeit gestellt unck sckliellt cken WsII süs klut unck kisen ru, Dein Volk kst tsusenck lors beut rur Welt, vor jeckem kor stekt einer beut wie cku!"

„vsü ckiese dksckt, cku Klsnn im grsuen Kleick, ckie d4sckt ckes kickte» ckeinen Kinckern sei, trittst cku sls Wsckter in ckie Einsamkeit, unck kiotsr ckir ckie krcke stmet tret. ks gekt ein Lrüllen ckss cken ksum srküllt, ru jeckem ikrer 8ökne ckei cks wsckt, unck kst ckss Herr ikn leise eingekvllt in sll cken kisrckenrsuber äieser krackt."

Walter 8ckssksr

erfolgreicher Vorstoß deutscher Schnellboote

kin lo ooo-VM.-tanker und ein srachtdampser versenk! - U-Voot vernichtete 2S500 YM.

Berlin, 24. Dezember

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Bei einem Vorstoß von Schnellbooten an die englische Ostküste am 23. Dezember versenkte, wie bereits bekannt­gegeben, das Führerboot einen britischen Tanker von 1V Ü0V VRT. und einen Frachtdampfer von 60ÜV BRT. Dieser Erfolg wurde trotz der starken Sicherung der feindlichen Schiffe durch sechs britische Zerstörer erzielt Zwischen unseren Schnellbooten und den Zerstörern kam es zu einem kurzen Nahgefacht. Alle Schnellboote kehrte» unversehrt in ihre Stützpunkte zurück.

Ein Unterseeboot versenkte 25 5VÜ VRT. feindlichen Handelsschiffsraumes.

Am 23. Dezember griffen schwere Kampfflugzeuge Lchifssansammlungen in Loch Linnhe an der Westküste Schottlands mit Erfolg an. Ein Handelsschiff mit 12 üvü BRT. erhielt zwei Volltreffer mittleren Kali­bers, zwei weitere große Handelsschiffe wurden mit je

einer Bombe mittleren Kalibers getroffen, vier andere Handelsschiffe wurden durch Bomben in ihrer unmittel­baren Nähe beschädigt.

Im Zuge bewaffneter Aufklärung wurden mehrere Lisenbahnzüge mit Maschinengewehren angegriffen. Bei einem Angriff auf Great darmouth konnte ein Treffer in einer wichtigen Anlage beobachtet werden.

In der Nacht zum 24. Dezember griffen stärkere Ver bände der Luftwaffe wiederum Manchester und London erfolgreich an. In London und insbesondere in Man chester entstanden mehrere große und viele kleinere Brände.

Einige britische Kampfflugzeuge warfen in der Nacht zum 24. Dezember wieder Spreng- und Brandbomben in den südwestlichen Grenzgebiete». Sie erzielten aber nur geringen Eebäudeschaden.

In der Nacht zum 23. Dezember wurden zwei britische Flugzeuge im Luftkampf abgeschossen, Ein eigenes Flug­zeug kehrte nicht zurück."

sprengt, und dem Aufbau des neuen Europas gibt der freie Deutsche auch mit stärkstem historischen Recht den antiplutokratischen Sinn.

*

Wie kaum eine Generation vor uns erleben wir ein Weihnachten frei von jeder Sentimentaliät, ent­rückt jeder Scheinwelt, die uns vom Kampf um unser Lebensrecht und seinen Zielsetzungen trennen könnte: das deutsche Volk bleibt in diesen Festtagen wirk­lichkeitsnah den Aufgaben zugewandt, die noch zu lösen sind, durchdrungen von unbeugsamem Selbfi- behauptungswillen, ergriffen vom heldischen Geist seiner Jugend, mit fortgerissen vom Genius des Führers. Die fast erdrückende Fülle der Ereignisse, die im letzten Zeitabschnitt des schon Geschichte gewordenen Weltgerichts dem Ver­sailler System den Todesstoß versetzte, fordert zu einem nüchternen Vergleich unserer heutigen Lage mit der vor einem Jahr heraus. Stand die deutsche Wehrmacht Ende 1939 diesseits des West­walles noch vor der großen Auseinandersetzung mit den Streitkräften der vereinten Westmächte, so ist jetzt nach den triumphalen Siegeszügen der Truppen Adolf Hitlers fast der gesamte Kontinent in unserer Hand und der unserer Freunde. Ja, die beispiellose, weder auf Illusionen noch auf Prestige-Strategie, sonder« ein­zig und allein auf erkämpfte Realitäten gestützte mi­litärische Position der Achse bietet die sicherste Ge­währ für den totalen Sieg der beiden Pakt­mächte. — Während uns in feierlicher Stille der Weih­nacht erneut das Wunder des Werdens mit allen seinen unergründlichen Geheimnissen entgegentritt, meiden wir den Zustand des Ausruhens auf unseren Erfolgen, holen wir nur Atem für den weitere» Kampf um den Frieden. Wir weichen freilich dem letzten Sinn der Winterwende, im strahlenden Licht des Weihnachtsbaumes symbolisiert, nicht aus, wissen aber — und handeln im Kraftfeld dieser Gewißheit mit unerbittlicher Konsequenz —: Es wird keinen wahren, dauerhaften Frieden geben, bevor England nicht in die Knie gezwungen, bevor sein Empire nicht restlos zerschlagen, bevor der ränkespinnenden und unheilstiftenden Clique der britischen Aufsichtsräte nicht ein für allemal das Handwerk gelegt wor­den ist! Im Lande der Dividendenjäger ist der Herd des Anfriedens, in jenem Staat der Pfundstrategen, der allein in den letzten dreihundert Jahren 50 Kriege mit einer Gesamtdauer von 237 Jahren führte oder besser für sich führen ließ. Dem Widersacher eines aufbauwilligen Europas, dem schuldbeladenen asozialen Störenfried der Welt gilt weiterhin der unerbittliche Kampf der Achsenmächte. Bis zum sicheren Endsieg! Bis zur Zertrüm- merung des Piraten-Jmperiums! Bis zur rest­losen Erfüllung der nationalsozialistischen Förde- rungen!

*

An diesen Durchbruch unserer Kraft bis zur Ver- nichtung des Gegners glauben wir mit jeder Faser unserers Wesens. Glauben wir nicht auch an das Erwachen und Sichentfalten neuen Lebens in der Natur, Winterstürmen und eisigen Wettern zum Trotz, schon bevor die Strahlen der ewig­jungen Sonne die Erde aus ihrem Schlafe wecken? Im Banne dieses Gesetzes der Entwicklung vom „Stirb" zum „Werde!" begehen wir das Fest des Glaubens, den Blick frei auf das ewige Deutschland! Noch während unser Schwert zum letzten Waffengang gegen den Erbfeind geschlif­fen wird, läßt uns die Gewißheit der kommenden Vollendung und Au-^i"" des größten Sieges der deutschen Geschichte die Herzen höher schlagen — glaubten wir doch auch schon zu Beginn des uns aufgezwungenen Kampfes felsenfest an die Anüber- windbarkeit unseres geeinten Volkes, vertrauten schon vor der entscheidenden großen Offensive im Westen auf die stärkere Wucht unserer Wehrmacht, fühlten schon beim ersten Zusammenprall der beiden so -"-und- verschiedenen Welten des Nationalsozialismus und des kapitalistisch-materialistischen Machtinft-ms die turmhohe Aeberlegenheit unserer Jde- ale gegenüber dem hebräischen Mannn ^rnus der sich als „Menschheitsbcglücker" tarnend?« Aus­beuterkreaturen. Drüben aber, im Inselreich der Lunschtraurn-Politiker, mögen die verantwort?? en Kriegshetzer die Bilanz ihres Jahres verschleiern und die Opfer ihres verbrecherischen Treibens mit dem leeren Wahn zu trösten versuchen, wie die Kraft des wärmenden Glutballs wachse nun von Woche «