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parteiamtliche Lageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmlücties verkündungsbiatt des Neichsstattiiallecs in Oldenburg und Vremen
Nr. Z51 / 10. Jahrgang
Sonnabend, 21. Dezember 1940
kinzelpreis 15 Npf.
Schepke überschritt dleWO888VM-Sreme
der füffrer verlieh dem erfolgreichen U-Voot-Kommandanten das kichenlaub zum Nitterkreu;
Londons Stadtmitte wirksam angegriffen > 5
vomben auf kriegswichtige Ziele / fluch im Handelskrieg bleibt die Luftwaffe am seind
Berlin,'20. Dezember.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
„Ein Unterseeboot meldet die Versenkung seines 40. feindlichen Handelsschiffes. Damit hat der Kommandant dieses Bootes, Kapitänleutnant Schepke, eine Eesamtversenknngsziffer von 208 075 BRT. erreicht und somit als dritter Unterseebootskommandant die 200 000-Tonnen- Erenze überschritten.
Bei einem Torpedoangriff feindlicher Flugzeuge auf ein deutsches Vorpostenboot erzielte das Boot durch die sofort einsetzende Abwehr mehrere Treffer auf ein feindliches Flugzeug, während die feindlichen Torpedos ihr Ziel verfehlten.
Die Luftwaffe führte gestern Aufklärungsflüge über Großbritannien durch. Im St.-Eeorgs-Kanal (südlich Carnfore Point) gelang es, ein Schiff von 1200 BRT. durch Volltreffer mittschiffs zu versenken. In der Nacht zum 20. Dezember griffen Kampfflugzeuge kriegswichtige Ziele in der Stadtmitte von London erfolgreich mit Bomben an. Britische Flugzeuge verursachten in der letzten Nacht in Westdeutschland durch Bombenabwurf nur leichten Eebäudeschaden. Zwei Zivilpersonen, die sich außerhalb der Lustschutzräume befanden, wurden getötet."
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat Kapitänleutnant Schepke, Kommandant eines Unterseebootes, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und folgendes Telegramm an ihn gerichtet:
„In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich der Versenkung von 200 000 Tonnen feindlichen Han- delsfchisssraum als siebentem Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Adolf Hitler."
Nun hat der dritte deutsche Untersesbootskommanbaut eine Versenkungsziffer von 300 000 BRT. an englischem und England dienstbarem Handelsschiffsraum überschritten. Es ist Kapitänleutnant Schepke, der es nunmehr den U-Boots-, kommandanten und Kapitänleutnanten Prien und Kreis chmar gleichgetan hat, die vor ihm die 200 000- BRT.-Grenze erreichen konnten. Während des ganzen Weltkrieges ist es nur fünf Unterseobootskommandanten vergönnt gewesen, mehr als 200 000 BRT. an feindlichem Handels- schifssraum zu versenken. Es ist also eine hervorragende Leistung. wenn in diesem Kriege schon nach nicht viel mehr als .einem Jahr Krieg drei U-Bootskommanbanten derartige , Taten auszuweisen haben.
Wie der Wehrmachtsbericht mitteilte, hat Kapitänleutnant Schepke die Bersenkungszifser von 200 000 BRT. durch die Torpedierung seines 40.> Dampfers überschritten. Die Versenkung von 40 feindlichen Handelsschiffen bedeutet 40mal einen kühnen Angriff gegen englische Geleitzüge, die durch Kriegs- fchisse und oft auch Flugzeuge stark gesichert sind. Im Welt-
kcht britische kumanitüt
England sabotiert Bemühungen des Roten Kreuzes
Stockholm, 20. Dezember.
Waren schon Churchills persönliche Aeußerungen zu einer keineswegs von Deutschland, sondern von verschiedenen neutralen Stellen angeregten weihnachtlichen „Ti-ens-s äei" bezeichnend sür die britische Mentalität, so liefert eine soeben eingehende Meldung von „Dagens Nhheter" einen Weiteren Beweis echt britischer Humanität.
Das International? Komitee vom Roten Kreuz in Genf hatte unlängst die Einrichtung eines ständigen Schisfsverkehrs zwischen England und dem Kontinent zu folgendem Zweck vorgeschlagen: Ein von dieser überstaatlichen Organisation gechartertes und bemanntes Schiff sollte neben der regelmäßigen Auswechslung schwerverwundeter Kriegsgefangener gerade jetzt zu Weihnachten auch dem Austausch von Post und Paketen an die Kriegsgefangenen beider Feindmächte dienen.
Während die Reichsregierung diesem Vorschlag sofort zustimmte, hat dagegen der Leiter des englischen Noten Kreuzes, Feldmarschall Sir Philipp Shctwood, erklärt, falls Deutschland einen okkupierten Hasen sür derartige Rote-Krcuz-Schisse namhaft machen sollte, die englische Luftwaffe keineswegs garantieren könne, daß die RAF. diesen Hafen nicht bombardiere.
krieg wurde das Geleitzugshstem bekanntlich erst Mitte 1917 eingeführt, während es in diesem Kriege gleich zu Beginn in Kraft gesetzt worden ist. Kapitänleutnant Schepke hat nicht nur 40mal den Angriff aus feindliche Geleitzüge erfolgreich durchgeführt, sondern hat auch 40mal sein Boot aus dem Hagel feindlicher Wasserbomben zu weiteren Taten herausgeführt. Zu solchen Leistungen gehören bei den Kommandanten Kühnheit und Besonnenheit zur gleichen Zeit. Die Kommandanten müssen sich dabei aus die hervorragende Ausbildung und die Disziplin ihrer Besatzung verlassen können. Kommandant und Besatzung können in gleicher Weise auf das stolz fein, was sie vollbracht haben.
Die drei U-Boots-Kommandanten. und Kapitänleutnante Prien, Kretschmer und Schepke haben zusammen bereits über 650 000 BRT. versenkt. Diese drei deutschen Unterseebootskommandanten haben also damit einen Schiffsraum versenkt.
der nach einer Aeußerung des Londoner „Daily Expreß" ungefähr der Jahresleistung des englischen Schiffsbaues im ersten .Kriegsjahr entspricht. Das englische Blatt hat nämlich festgestellt, daß die englischen Werften nur zivei Drittel ihrer Friedensproduktion erreicht haben, die in den letzten Dorkriegsjahren durchschnittlich eine Million BRT. betragen hatte. ' es.
Im Menste vrikanniens gesunken
Berlin, 20. Dezember.
Wie das DNB. erfährt, ist der belgische Passagierdampser „Macedonier" von 5227 BRT. als verloren zu betrachten. Das Schiff führ unter Kontrolle der britischen Regierung. Es war früher insbesondere in der Fahrt nach Belgisch-Kongo beschäftigt. Ueber das Schicksal der Besatzung liegen keine Nachrichten vor.
Der britische 3580 BRT. große Frachtdampser „AmicuS" wurde im Nordatlantik, westlich von Irland, torpediert und ist gesunken.
Die amerikanische Radiostation Makah Radio fing den Hilse- rus des Norwegenfrachters „Varangberg" (2842 BRT.) aus. Das Schiff Werde etwa 450 Meilen westlich der irischen Küste von einem U-Voot angcgrissen.
Vreimiichte-Kommissionen gebildet
flkschluß Ver gemeinsamen vorbereiiunz ihrer Läligkeit
Berlin, 20. Dezember.
In dem Dreimächtepakt zwischen Deutschland, Italien und Japan ist die Bildung gemischter technischer Kommissionen vorgesehen, die die Aufgabe haben, den Pakt zur Durchführung zu bringen. Die drei Regierungen haben sich darüber geeinigt, in den drei Hauptstädten je eine politische Generalkommission sowie je eine militärische und eine wirtschaftliche Kommission zu bilden. Nachdem die gemeinsamen Vorarbeiten abgeschlossen sind, werden diese Kommissionen nunmehr ihre Tätigkeit aufnehmen.
Die nach dem Dreierpakt von Berlin vorgesehenen technischen Kommissionen, die der Effektuierung der in dem Pakt angestrebten Bedingungen der Zusammenarbeit dienen, sind jetzt in den drei Hauptstädten der Paktmächte gebildet worden. Mit der Einsetzung dieser Kommissionen, einer politischen. einer wirtschaftlichen und einer militärifchen wird die Voraussetzung sür praktische Jngangsetzungsmöglichkeit des Bündnisses der drei Großmächte geschossen, die sich in dem
Pakt zusammengefunden haben zur Wahrung ihrer Lebensräume. Mit dem Pakt von Berlin wurde an die Adresse aller Kriegshetzer und Kriegsgusweiter eine deutliche Mahnung gerichtet; von ihrem unsauberen Handwerk zu lassen und sich jeder Kriegseinmischung in den bestehenden Konflikt zu enthalten. Insofern bedeutet der Pakt ein absolutes Friedensinstrument, dazu bestimmt, eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern. Die praktische Koordinierung aus allen Gebieten der Paktmächte wird mit der Einsetzung der Kommissionen in Angriff genommen. Wie sich der Pakt auswirken würde, wenn von feiten dritter Mächte ein Eingreifen gegen ' Deutschland oder Italien vollzogen würde, hat die kürzlich ergangene Erklärung des japanischen Außenministers Matsuoka klargelegt. Er betonte, daß der Dreierpakt die Grundlage der japanischen Außenpolitik sei und daß im Falle eines Eingreifens gegen die Achsenmächte Japan an die Seite der Achsenmächte treten werde. Die jetzige Einsetzung der Kommissionen Weist erneut auf die Tatsache hin, daß der Berliner Patt ein aktives Instrument im Rahmen der Weltpolitik darstellt. d.
latsachen find nicht wegzudiskutieren
Meine lügt: vrilenflieger greifen nur „mililärische" Ziele an
Cleveland (Ohio), 20. Dezember.
Der Generalsekretär der britischen Gewerkschaften, Sir Walter Citrine, der sich bekanntlich gegenwärtig zu Ägitations- zwecken in deist USA. aufhält, erklärte in einer Rede vor dem Foreign Afsai.rs Council und English Speaking Union, England müßten Mittel in die Hand gegeben werden, um in den nächsten Wochen die deutsche Rüstungsindustrie angreifen zu können. Leider, so erklärte er, erlaubten Zeit und Entfernung es der britischen Luftwaffe nicht/ Deutschlands Angriffe auf nichtmilitärische Objekte in England mit gleichem Tun zu vergelten^ Im übrigen, so heuchelte er, sei die britisch« Regierung gegen-solche Schritte, denn England könne nicht deutsche Flieger als Barbaren bezeichnen und gleichzeitig dasselbe tun.
Citrine, der, wie in seiner Rede vor Gewerkschaftsvertretern in Newhork, schwarz sieht, wenn er sich davon etwas verspricht, und rosig, wie in seiner Rede vor dem Washingtoner Presseklub,-wenn er.es für zweckmäßig hält, entpuppt sich als wahres Rede-Chamäleon. Diesmal legt er den Tenor seiner Hetzrede auf die „nichtmilitärischen" Objekte, die die deutsche Luftwaffe, wie er mit dreister Stirn log, angreife. Seine Heuchelei erreicht, ihren Höhepunkt, wenn er behauptet.
Zeit und Entfernung erlaubten es der britischen Luftwaffe nicht, ein gleiches zu tun.
Mit keinem Wort ging dieser von Churchill ausgehaltene üble Hetzer auf die aller Welt bekannte Tatsache ein, daß es 'Flieger der RAF. waren, die mit der Bombardierung der friedlichen Zivilbevölkerung,, der Krankenhäuser, Baudenkmäler und Kulturstätten begannen. Mit keinem Wort erwähnte er, daß Deutschland monatelang diesem Treiben der Britenflieger zusah und sich daraus beschränkte, zu warnen und Vergeltungsmaßnahmen anzudrohen Erst als das sinnlose Bombardement der britischen Piloten nicht länger ohne Repressalien hingenommen werden konnte, entschloß sich der Führer, zurückzuschlagen.
Daß bei diesen Vergeltungsmaßnahmen sich die Aktionen unserer Luftwaffe aus militärische und industrielle Ziele beschränkten. erwähnte Citrine natürlich mit keinem Wort. Es wäre -ja auch sür seine Agitation durchaus unzweckmäßig. Das ganz blöde Geschwätz dieses erkauften Agitators aber kann unumstößliche, vor der gesamten Weltöffentlichkeit erwiesene Tatsachen nicht hinwegdiskuticren. Das, was Churchill durch seine sinnlosen, nächtlichen Bombardierungen herausforderte, die deutsche "Vergeltung, nimmt seinen unerbittlichen Fortgang.
Vrostungen Höre veliskas gegen Irland
kngland will die grüne Insel „aushungern" - Irische küsen unter Militürkonlrolle
Newyork, 28. Dezember.
Ein Beweis des immer stärker werdenden Drucks, den bie englische Regierung auf Irland aus- « übt, um die irischen Häfen in ihren Besitz zu bringen und für die Anstrengungen, die sie macht,
st st die amerikanische öffentliche Meinung für einen derartigen Handstreich zu gewinnen, ist ein Artikel des ehemaligen britischen Kriegsministers Höre Belisha in „New Park Journal American".
In diesem Artikel droht der Jude Höre Belisha ganz offen Irland mit der Aushungerung, falls es auf Englands Wünsche nicht eingehe. „93 v. H. des irischen Außenhandels und 75 v. H. der irischen Einfuhr", erklärt Höre Belisha. „hängen von der Gnade Englands ab, da dieser Handelsverkehr fast ganz von britischen Schiffen durchgeführt wird." Höre Belisha erklärt weiter: „Der Einsatz der Patrouillen- und Begleitschiffe der englischen Kriegsflotte bei ihrem Dienst aus den: Atlantik geht säst über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit hinaus, weil sie die nächsten schützenden Häfen nicht anlaufen könnten. Wenn die Zufahrt zum Mersey und Clyde von dem irischen Hafen Lough Swilly gedeckt werden könnte, würde der Wirkungskreis der britisckien Flotte um 200 Meilen verlängert. Die Benutzung von Queenstown und Berehaven zur Ueberwachung des Verkehrs nach Bristol würde sogar 400 Meilen Fahrt sparen." Aus diesen Gründen fordert Höre Belisha die Amerikaner aus, ihre eigenen diplomatischen An
strengungen mit denen Englands zu vereinigen, um de Valera zum Nachgeben zu veranlassen.
Die irische Regierung hat inzwischen durch Dekret des Ver- tcidigungsministeriums die Hasen Galwah und Sligo an der irischen Westküste unter militärische Kontrolle gestellt. Die Rcutcrmeldung betont, daß es sich um eine Ausdehnung der Maßnahmen gegen ein eventuelles Eindringen in Irland handle. Spezielle Vcrteidigungsanordnungcn seien seit der französischen Kampagne bereits längs der ganzen Küste ergriffen worden. So seien die Häfen Dublin, Cork, Kingstown, Bantrh Bay und Loughswillh unter militärischer Kontrolle.
Bei diesen Maßnahmen, die großenteils Häfen betreffen, die keineswegs etwa in der Nähe Frankreichs, sondern Englands liegen, handelt es sich natürlich, was Reuter nicht sagt, um Anordnungen gegen die Gefahr englischer Gewaltakte. Insbesondere hat sich Irland gegen die von Churchill mehrfach angedeutete Möglichkeit eines Zugriffs auf die früher von
England benutzten, für die Anti-U-Boot-Maßnahmen von ihm begehrten Häfen zu schützen versucht. Die jetzigen Anordnungen dürften einer vermehrten Alarmbereitschaft Irlands gegen solche englischem Gewaltakte entsprechen, die im Rahmen des von Churchill soeben im Unterhaus versprochenen noch energischeren Kampfes gegen die N-Boot-Gefahr in die Reichweite vermehrter Aktualität gerückt sind.
öritisches Täuschungsmanöver wiederlegl
B e rl i n. 20. Dezember.
Der britische Nachrichtendienst verbreitet die Behauptung, daß die deutsche Luftwaffe Dublin und Belfast bombardiert hätte.
An dieser Behauptung ist selbstverständlich kein wahres Wort. Weder Belfast noch gar die Hauptstadt des irischen Freistaates sind von der deutschen Lustwasse angegriffen oder bombardiert worden.
Deutschland und Irland befinden sich nicht Miteinander im Kriege. Derartige Täuschungsmanöver der britischen Propaganda haben nur den einzigen. Zweck, Mißtrauen zu säen und weiter Unfrieden zu stiften.
6. Berlin, 20. Dezember.
Churchills Gesamtdarstellung der Lage Englands in seiner Unterhausrede gipfelte gleichsam in dem Notschrei „England in tödlicher Gefahr!"; denn der nachstehende Satz faßte die ganze Rede noch einnml zusammen: „Wir trennen uns für die kurzen parlamentarischen Ferien, aber es würde ein Unglück sein, wenn irgend jemand — ganz gleich wer — annehmen würde, daß die tödlichen Gefahren vorüber sind. Sie sind nicht vorüber. Es bestehen noch die Gefahren einer verlängerten Sackgasse. Es ist jedoch noch möglich, daß es noch unmittelbarere Gefahren gibt. Der Winter bietet dem Eindringling gewisse Vorteile, welche den Vorteilen des Sommers gleichkommen. Es wäre ein großer Mangel an Klugheit — ein Mangel, der einem Verbrechen gleichkäme —, in der Wachsamkeit des -Mutterlandes nachzulassen."
Welches die Gefahren sind, die das-Mutterland England zunächst akut bedrohen, hat Churchill ebenfalls gegen Schluß seiner Rede dargelegt, es sind das U-Boot und der Langstreckenbomber. „Die Verluste der Handelsmarine im Atlantik sind weiterhin von sehr beunruhigendem Ausmaß. Wir müssen die Aufrechterhaltung des Weges in die Welt gegen die U-Boote und die Lang- streckenflugzeuge Deutschlands als erste der militärischen Aufgaben betrachten, denen wir im Augenblick gegenüberstehen." Da Churchill wohl zu stark die Diskrepanz zwischen seinen Jllusionsreden von ehedem über die Ban- nung der U-Böotgefahr und dieser heutigen Feststellung empfand, fügte er an anderer Stelle hinzu, daß eine Gefahr, die die Engländer — sprich Lügenchurchill und die Kriegshetzer — gebannt glaubten, „zurückgekommen" sei. Und wie ist sie zurückgekommen! So, daß andere Minister schon wiederholt die Situation als schwerer denn 1917 bezeichnet haben, während sich Churchill begnügte, sie als „noch nicht ganz so schwer" wie 1917 zu nennen. Dafür gehört die U-Bootgefahr zu den „tödlichen", denen auszuweichen sich der Kriegshetzer Churchill müht, auszuweichen um jeden Preis und um der schwersten Risiken halber! Er schilderte im Zusammenhang mit der breiten Darlegung der Ereignisse in Nordafrika, daß es gar keine einfache, sondern eine sehr bedenkliche und sorgenvolle Angelegenheit gewesen sei, im Juli und August kostbare Tanks und Geschütze auf die lange Reise um das Kap der Guten Hoffnung nach Afrika zu schicken. 2m Grunde aber — und das scheint uns eines der wesentlichsten Geständnisse zu der in einem pessimistischen Erundton angestimmten Rede Churchills gewesen zu sein, — spricht aüs dieser Maßnahme, die nicht ihr entscheidendes Merkmal in der „Kühnheit" hat, die Rückverlegung der wahren Verteidigungslinie Churchills und seiner Plutokratenclique aus der Insel in das Empire, mit dem Ziel Kanada oder Richtung Indischer Ozean. Denn welchen Sinn soll diese Maßnahme gehabt haben, angesichts der seinerzeit immer als so 'schwer' drohend geschilderten Gefahr der Jnvasiön, wo Churchill bekennt, daß er England heute noch nicht für gesichert hält, weil es nur von einer „halb kämpferisch bewaffneten Nation" verteidigt werden könne, während der Gegner voll bewaffnet und gerüstet- dastehe und drohe mit „einer gigantischen Mächt und fähig, sich ihrer in jeder Weise zu bedienen!" England müsse annehmen, daß der Gegner große Pläne ausarbeitet, die im besonderen an seine Adresse gerichtet sind. Damit hat nun Churchill einmal voll recht, denn die deutsche Kriegführung gilt in dieser Äluseinandersetzung zwischen der sozialistischen und kapitalistischen Welt, von der der Führer sprach, in ihrer ganzen Zielsetzung der Niederringung Großbritanniens, so daß die wahrlich der deutschen genialen Führung nie fehlenden Pläne des Einsatzes einer von England nie erreichbaren „gigantischen Macht", wahrhaftig an die britische Adresse gerichtet sind.
die britischen Pläne gerichtet sind. das ergibt sich aus einer näheren Untersuchung der Eesamt- rede Churchills. Ganz offen, brutal offen sogar gesteht er, daß die Engländer keinerlei befriedigende Heilmittel gegen die deutschen Luftangriffe, gefunden haben. .Wir müßen die Fortsetzung erwarten, wir müssen sie er- den Gefahren einer Invasion sieht Churchill keine sichere Abwehrmöglichkeit an der Küste ef, 8,ebe keine Maginotlinie. sondern man müsse eine „starke Manovriermaße". wohl eine Art Abwehr-Stoß- armee haben. Churchill eröffnet also schon den Weg der m-^^/HR"ck 3rlge nachdem sich seine Illusionen mit General Winter in das Gegenteil verkehrt haben. Mar- Ichall Joubert, dem inzwischen das Reden verboten ist hatte sogar General Frühling beschworen, das unterließ wieder Herr Churchill. Aber er kündigte eine Ansaat»?
^ - - v - - — -—igte eine Aufgabe
der erwünschten großen gut ausgebildeten Armee an „aus anderen Kriegsschauplätzen, und zwar in
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Als dritter U-Boot-Kommandant überschritt Kavitän- lcutnant Schepke die 200 000-Tonnen-Grenze; der Führer verlieh ,hm daö Eichenlaub zum Ritterkreuz. " ^
Die italienische Artillerie entfaltet im Abschnitt Bardia eine lebhafte Tätigkeit.
Höre Belisha stieß erneut Drohungen gegen Irland aus. Gemischte Dreimächtepakt-Kommissionen wurden gebildet.
""er Gefangenschaft mißhandelte Volksdeutsche werden ersucht, sich sofort an die Auslands- organisatwn der NSDAP. zu wenden.
Drei Großsender der besetzten Gebiete wurden für den Empfang im Reich freigegeben.
In Bremen vereinen in diesen Tagen zahllose weihnachtliche Feiern Wehrmacht und Partei.