Ausgabe 
(12.12.1940) Nr. 342
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parteiamtliche lageszeitung

Das pmlsblätt des legierenden lürgermeisters der Zreien Hansestadt Vremen Nr. Z42 / 10. Jahrgang

Anz? Ig? n - Grund' p? e 1 s sk

Die 1 mw hohe und 22 raun breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 mm breite und 1 mm hohe Zeile im Tertteil 75 Ermäßigte

Grundpreise (für Klein- u.Familien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 9 Nachlaß- staffel 6. Für Anzeigen durch den Fernspr. keine Gewähr. Annahme­schluß 16 Uhr) sonnabends 14 Uhr. Geschäftsstellen: Bremen: Geeren Nr. 6/8, Fernspr. 5 41 21. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher 51115) Obernstraße 86. Fernspr. 5 4121. Vn Syke, Mühlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Vremens

flnitliches verkündungsblatt des Neichsstatthalters in Oldenburg und Vremen

Donnerstag, 12. Dezember 1940

kinzelpreis 15 Npf.

überall im ffusland bebt die prelle die Siegesgewißbeit Veutschlands lzeroor

?

klne fluseinandersestung zwischen zwei grundverschiedenen Wellen " / «Kampf gegen das Kapital

Imvmme derUnüberwindlichkeit des Neichs

Die Rede des Führers vor den deutschen RUstungsarVeitern haltigen und tiefgehenden Eindruck hinterlassen.

Berlin, 11. Dezember, hat in aller Welt einen nach-

Rom: Rückhaltlose Bewunderung für die Macht und die Leistungen Deutschlands und uneingeschränkte Zustimmung zu seinen sozialen Kriegszielen kennzeichnen alle italienischen Aeußerungen zur Führer-Rede. Nachdem das Ministerium für Volkskultur noch am Dienstagabend' in einer amtlichen Erklärung festgestellt hatte, daßdie machtvollen Worte des Führers beim italienischen Volk größte und verehrungs- vollste Aufmerksamkeit und Zustimmung gefunden" hätten, veröffentlichen sämtliche italienischen Mittwochmorgen-Blät­ter den vollen Wortlaut der Rede Adolf Hitlers, zusammen mit den ersten Funkbildern von der Kundgebung in dem Berliner Rüstungsbetrieb, der nach der englischen Propa­ganda durch die RAF. längst dem Erdboden gleichgemacht sein sollte. In den Leitartikeln, die alle italienischen Zei­tungen der Führerrede widmen, wird durchweg der vom Führer in unübertrefflicher Klarheit und Eindringlichkeit dargelegte Gegensatz zwischen der Welt der Plutokratie und der Welt der Arbeit zum Ausgangspunkt der Betrachtungen genommen.Der Krieg Deutschlands und Italiens", so schreibt der römische .Messaggero" am Mittwoch, ist nicht allein ein Kampf um die unveräußerlichen Lebensrechte der beiden Völker, die. die moderne Kultur geschaffen haben, und nicht allein ein Kampf um das richtige Gleichgewicht zwi­schen den einzelnen Staaten, sondern auch eine großartige f Revolution, die neuen ethischen und sozialen Werten im Interesse aller Völker zum Durchbruch verhilft.

Die Nachwirkungen der Führerrede in Italien sind so lies, der Eindruck so nachhaltig, daß auch die Mittwochabend-Blätter in ihren Leitartikeln wieder auf diese Kundgebung zurück­kommen, die sie als endgültige Bekräftigung der Kriegsziele der Achse vor ihren eigenen und anderen arbeitswilligen Bölkern Europas kennzeichnen.Giornale d'Jtalia" schreibt: Adolf Hitler habe in der Hauptstadt einer siegreichen Groß­macht der Arbeit gesprochen, am Tage nach dem schrecklichsten Vergeltungsangrisf, den London bisher erlebt habe. Beson­ders ausführlich beschäftigt sich das Blatt der italienischen

Arbeiter, der römischeLavoro Fascista" mit der Führerrede. Der Sieg der Achse, so führt die Zeitung aus, wird nicht nur dem deutschen und italienischen Volk Arbeit und Wohlergehen sichern und eine gerechtere Verteilung der Reichtümer dieser Welt herbeiführen, sondern auch die Arbeiter anderer Länder aus der Bedrückung durch die Freibeuter der City erlösen."

Madrid: Die Madrider Presse bringt trotz ihres durch die große Papierknappheit bedingten geringen Umfanges die Rede des Führers ausführlich über viele Spalten.ABC" bringt unter der über die ganze erste Seite reichenden Ueber- schriftKomme, was da kommen mag, Deutschlands Weg ist sicher" einen über den Rahmen des sonst üblichen außen­politischen Kommentars hinausgehende Stellungnahme seines Außenpolitikers. Darin wird hervorgehoben, es handele sich um eineü Kampf der armen Völker gegen die reichen. Der Kommentar unterstreicht dann die Worte des Führers, daß der Endsieg Deutschlands sicher sei.

Brüssel: Die, große Rede des Führers vor 12 WO deutschen Rüstungsarbcitern hat in Belgien das größte Interesse hervor­

gerufen. Viele Belgier hörten die Rede selbst am Rundfunk mit. In den Zeitungen wird die Erklärung Hitlers in großer Aufmachung und sehr ausführlich veröffentlicht. DieBrüsseler Zeitung" bringt die Ueberschrift:Das Volk der Arbeit wird siegen".Volk en Staat" bringt die Schlagzeile:Die Arbeit soll das zukünftige Europa beherrschen".

Amsterdam: In den Ausgaben der holländischen Presse wird die Führer-Rede in großer Aufmachung wiedergegeben. In ihren Ueberschriften heben die Blätter hervor, daß der Führer in seiner Rede das Recht eines jeden aus eine geeignete Lebens­möglichkeit unterstrichen habe.Telegraas" stellt dabei heraus, daß der Führer in seinen Ausführungen einen Vergleich zwi­schen dem nationalsozialistischen und demokratischen Staat ge­zogen habe.Handelsblad" betont in der entsprechenden Mel­dung den Ausspruch Adolf Hitlers, daß die Welt ungleichmäßig verteilt sei.

Prag: Die tschechische Presse veröffentlicht die Rede des Führers in ausführlicher Fassung und großer Aufmachung auf der ersten Seite. Das BlattNarodnh Prac" sagt, der Führer werte die deutsche Arbeitskraft als den Goldschatz des. deutschen Volkes. In diesem Krieg kämpse das Gold gegen die Arbeit, das Kapital gegen die Völker und die Reaktion gegen den Fortschritt der Menschheit.

(Fortsetzung auf Seite S)

wirksames seuer der fernkampsbarrerien

Infolge schlechten Wetters bewaffnete flufklSrung der deutschen Luftwaffe

Berlin, 11. Dezember.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Schlechte Wetterlage beschränkte die Tätigkeit der Luft­waffe auch am 1v. und in der Nacht zum 11. Dezember auf bewaffnete Aufklärung. In Frinton ou Sea wur­den Treffer im Hafengelände mit großer Rauchentwick­lung, ferner Treffer in einem Fabrikgelände zwischen.

Folkestone und Canterbury beobachtet. Vor Harwich wurde ein Handelsschiff mit Bomben und mit Bord­kanonen angegriffen. Fernkampfbatterien der Kriegs­marine und des Heeres nahmen feindliche Fahrzeuge, die den Kanal zu befahren versuchten, unter wirksames Feuer. Fernkampfbatterien des Heeres bekämpften ge­gen Abend erfolgreich Militärische Ziele im Küstengebiet von Dover.

WWW

Der Vüliioi' ^väbrvittl seiner xroken lleüv in einem Lerlinvr IküstnnAswrlL.

(krssse-HoKw Lnn.)

In der Nacht zum 11. Dezember ^varfen einige feind­liche Kampfflugzeuge eine Anzahl von Spreng- und Brandbomben im besetzten Gebiet und in Südwestdeutsch­land. Außer der erheblichen Beschädigung eines Kinder­heimes in einer südwestdeutschen Stadt und leichten Eebäudeschäden in einigen Orten in der Eifel entstand kein nennenswerter Sachschaden. Im Reichsgebiet wur­den zwei Zivilpersonen schwer und eine Person leicht verletzt, im besetzten Gebiet ein Kind getötet und zwei Zivilpersonen verletzt. Flakartillerie schoß gestern zwei feindliche Flugzeuge vom Muster Bristol-Blenheim ab. Eigene Verluste traten nicht ein."

Vor Italienische Heeresbericht

Rom, 11. Dezember.

Der italienische Wehrmachtsbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut:Im Morgengrauen des 9. De­zember griffen englische Panzerdivisionen unsere von Verbänden libyscher Truppen besetzten Stellungen süd­östlich von Sidi Barani an. Diese Truppen haben zu­nächst heldenhaften Widerstand geleistet, wurden aber nach einigen Stunden überwältigt und zogen sich auf Sidi Barani zurück. Während des 9. Dezember und am gestrigen Tage fanden zwischen den feindlichen und un­seren Truppen Kämpfe von einer außergewöhnlichen Heftigkeit statt. Die Schwarzhemdendivision3. Ja­nuar" und die 1. libysche Division haben Angriffen standgehalten und brachten dem Feinde überaus schwere Verluste bei. In dem Gebiet dauern erbitterte Kämpfe an. In einem dieser Kämpfe fiel an dör Spitze seiner libyschen Bataillone General Maletti. Unsere Luft­waffe überflog mährend all dieser Kämpfe das Schlacht- feld und warf dabei Bomben auf die feindlichen Panzer­formationen ab, die außerdem mit Maschinengewehr­feuer bestrichen wurden. An der griechischen Front ist der Tag ohne bemerkenswerte Aktionen verlaufen."

Me deutsche Nüslung allen chr gestellten flufgaben lm köchsten örade gerecht geworden

See süstrer dankt unserer Nüstungsindustrie

Heki-eSee Hui Kettatte«

Ein besonderes Kapitel der demokratischenFreiheit" Von Helmut Lünckermallll

In seiner packenden Rede zu den deutschen Arbeitern hat der Führer auch das internationale Presseproblem der' Demokratie, dem er so oft schon warnende Worte gewidmet hat, mit ernster Klarheit angesprochen. Die Sätze, die er zu dem so viel zitierten ThemaPressefrei­heit" ausgesprochen hat, haben ins Schwarze getroffen. Sie haben den ganzen Plunder demokrätischer Phrasen über die Zeitung weggeräumt und eine der merkwürdig­stenFreiheits"-Parolen der Plutokraten beim richtigen Namen genannt:Sie reden von derFreiheit der

Presse". In Wirklichkeit hat jede dieser Zeitungen einen Herrn, und dieser Herr ist in jedem Fall der Geldgeber, der Besitzer, und dieser Herr dirigiert nun das innere Bild dieser Zeitung, nicht der Redakteur".

Geldgeber und Redakteur das ist auf kürzeste For­mel gebracht, tatsächlich das demokratische Presseproblem überhaupt. Es besteht, seit durch Erfindung der Vuch- druckerkunst die Möglichkeit erschlossen wurde, Nachrich­ten und Meinungen einem großen Kreise von Menschen zugänglich und damit Geschäfte ju machen. Und es. gibt kaum eine Art von Geschäft, das im Laufe der Jahrhunderte mit diesem Instrument Presse nicht schon auf Kosten der Völker gemacht worden wäre. Von den Traktätchen mit denerschröcklichen Geschichten", die be­reits im späten Mittelalter zum Nutzen gewinnsüchtiger Drucker den Verstand des einfachen Volkes verwirrten, bis zu den Zeitungsgründungen gerissener jüdischer Börsenjobber, dieseriöse" Tageszeitungen erscheinen ließen, um durch geeignete Berichterstattung Aktien- haussen zu veranstalten so gibt es in der ganzen Skala des Volksbetruaes keine Wirkung, die nicht mit Hilfe der Zeitung zu Nutz und Frommen privaten Geld­geschäfts bereits ausprobiert und erzielt worden wäre.

Die Zeitung als gewinnbringende Kapitalsanlage, als ein Geschäft mit bedrucktem Papier ünd einem im Sinne der Rentabilität der aufgewendeten Mittel ge­stalteten Eeistesprodukt das ist die Wesensform der Presse, wie sie im liberalen Staat zur Blüte gekommen ist. Dieser Staat duldet jede Art von Kapitalisten und infolgedessessn auch jenen plutokratischen Uebermenschen, den liberalen Herrn Zeitungsbesitzer, der sich Schreiber engagiert, deren Aufgabe es nicht nur ist, Abonnenten zu gewinnen und Inserenten zu befriedigen, sondern die auch die sonstigen persönlichen Wünsche und geschäft­lichen Interessen seiner Auftraggeber in eine für die Öffentlichkeit gefällige Form zu kleiden haben.

Freilich und das ist der Grund, warum nicht nur die Polizei, sondern auch die Staatsmänner sich mit diesem Thema befassen müssen sind das noch fast die harmlosen Fälle in der Geschichte des Pressewesens Zu nationalen Verbrechen und zu weltpolitischen Kata­strophen hat die Entwicklung dieser Diktatur des Geldes über den Geist dort geführt, wo hinter dem Schilde der kapitalistischen Pressefreiheit nicht nur finanzielle Ge­schäfte gemacht, sondern auch.politische Umtriebe in Szene gesetzt, internationale Krisen angezettelt, welt­umspannende Kriege geschürt wurden.

Die ganze Geschichte der Demokatie ist gleichzeitig eine Geschichte dieser Presseverbrechen und diePressefrei­heit" nichts anderes als die Tarnkappe des kapitalisti­schen Zeitalters, mit deren Hilfe die Völker diktatorisch regiert werden und sich gleichzeitig einbilden, freie Herren ihres Schicksals zu sein. Sie sehen in der Presse die Tribüne ihrer Meinungsäußerungen, sie halten die demokratischen Journalisten für ihre Sprecher und er- kennen nicht die höhere Macht, die hinter den Kulissen die Texte des Schauspiels vorschreibt und rücksichtslos jeden vernichtet, der sich nicht an die Rolle hält, die ihm zugewiesen ist.

Der Journalismus in allen Ländern kennt zahllose Beispiele glühender Idealisten, die zur Zeitung kamen in dem Willen, ihrem Volke zu dienen und die dann an jenem Widerspruch zwischen Geldgeber und Redakteur, von dem der Führer sprach, zerbrachen oder sich ange­ekelt abwandten. Von ihnen gingen die ersten vernichten­den Anklagen und die Anfänge des Kampfes gegen die Pressefreiheit" der Demokratie aus, den die national­sozialistische Bewegung seit dem Jahre 1920 auf ihre Fahne geschrieben hat. ,

Wenn der Führer in seiner Rede die Hand in die offene Wunde des internationalen Pressewesens gelegt hat, dann konnte er es mit um so größerem Recht tun, alF er die geistige Befreiung des Journalismus vom Kapital nicht nur seit Anbeginn seiner Bewegung ge-

»IIIMIIMIIIIIII»»»»»»,»,»»,,II,I»,»II»»III,I»»II,

Berlin, 11. Dezember.

Der Führer empfing am Mittwochmittag im großen Empfangssaal der Neuen Reichskanzlei in Gegenwart des Chefs des Oberkommandos der Wehrmacht Eeneralfeldmarschall Keitel den Reichs­minister für Bewaffnung und Munition, Dr. Todt, mit seinen Mitarbeitern aus Wehrmacht, Wirt­schaft und Partei, die sich um die Leistungssteige rung der deutschen Rüstungsindustrie besondere > Verdienste erworben haben.

> ^ Reichsminister Dr. Todt stellte dem Führer die Nüstungs- / inspekteure der einzelnen Wehrkreise unter der Führung des

> - - " Chefs des Wirtschaft- und Rüstungsamtcs im OKW., Gc- ' - neral der Infanterie Thomas, die in den Rüstungsbeirat be-

' ' ' > rufenen Wirtschastssührer mit dem Borsitzcnden des Rüstungs-

beirats, Generaldirektor Keßler, sowie die Wehrkreisbeaus-

> - > tragtcn des Reichsministcrs für Bewaffnung und Munition

i), vor.

! Der Führer begrüßte die erschienenen Sachwalter der deut- ' scheu Rüstung und ließ sich von ihnen ihre Aufgabe und das . ^ ^ Werk, dem sie angehören, melden.

, ' -1 ^ In einem ausführlichen Referat erstattete Reichsminister

! Dr. Todt dem Führer Bericht über die bisherigen Leistungen ' der von ihm aus Befehl des Führers geschaffenen Organi-

- sation zur Leistungssteigerung der deutschen Rüstungsindustrie. > . U1 Er hob dabei'die Ge '«inscha'tsleistung von Wehrmacht, Wirt-

M,

schaft, Wissenschaft und Partei hervor und erklärte, die deutsche Rüstungsindustrie habe unter Zurückstellung jeglicher Eigeuinteressen freudig und mit großem Erfolg die ihr zuge­teilte Gemeinschaftsarbeit übernommen und dadurch eine echt nationalsozialistische Grundstellung bewiesen. Durch den Zusammenschluß der fähigsten und energischsten Fachleute aus Wehrmacht, Wirtschaft und Partei sei, ohne daß deswegen ein großes Ministerium gebildet wurde, ein Instrument geschaffen worden, das mit anderer Einstellung arbeite als die materiell und eigennützig eingestellten Industriellen auf der Feindseite.

In seiner Ansprache an ihre versammelten berufenen Vertre­ter sprach der Führer der gesamten deutschen Rüstungsindu­strie seinen Dank für ihre hervorragenden Leistungen aus. Die deutsche Rüstung, so erklärte der Führer, sei allen ihr gestell­ten Aufgaben in höchstem Ausmaß gerecht geworden. Wie ex gestern dem deutschen Rüstungsarbeiter seinen Dank ausge­

sprochen habe in der Erkenntnis, daß ohne das Wirken und den Fleiß, das Können und die Fähigkeit des Arbeiters die großen Erfolge nicht denkbar gewesen wären, so möchte er heute der deutschen Rüstungsindustrie dafür danken, daß es durch die Fähigkeit ihrer Erfinder, Techniker und Chemiker, aber auch ihrer industriellen Leiter und der Wirtschaftsführung möglich wurde, in stärkstem Ausmaß den Anforderungen der Wehrmacht zu genügen. In seinen Dank an die deutsche Rü­stung bezog der Führer auch die Vertreter der Wehrmacht und der Partei^ein, die auf diesem Gebiete so erfolgreich tätig seien.

Zwei velriebsfükrer ausgezeichnet

Berlin, 11. Dezember.

Der Führer hat in Anerkennung ihrer besonderen Ver­dienste um die deutsche Rüstung aus Vorschlag des Rcichs- ministers Dr. Todt den Betriebsführern, Generaldirektor Dr. Keßler und Dr. Wirtz das Kricgsverdicnstkreuz I. Klasse ver­liehen. Am Tage des Empfanges der Mitarbeiter des Reichs­ministers für Bewaffnung und Munition durch den Führer überreichte Reichsminister Dr. Todt den anwesenden Herren diese Auszeichnung. Er würdigte in einer kurzen Ansprache ihre Leistungen.

Das Auslandsccho der Führerrede hebt Deutschlands Sicgcsgewißheit hervor.

Teutsche Fernkampfbatterien griffen am Kanal mit wirk­samem Feuer ein.

Der DampferHelgoland" des Norddeutschen Lloyd kehrte aus Uebcrsee heim.

Die britischen Luftpiraten bombardierten erneut ein deutsches Kinderheim.

Der Führer empfing die Sachwalter der deutschen Rüstung und dankte ihnen für ihren erfolgreichen Einsatz.

Der Führer zeichnete Helden der Kämpse an der West­front mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz aus. ' Staatssekretär Reinhardt verkündete den Ausbau der Kinderbeihilfen für das gesamte Reich sowie steuerliche Erleichterungen in den befreiten deutschen Ostgebieten. Generalseldmarschall von Rundstedt vollendet heute sein 65. Lebensjahr.

Die Bremer HI. hat ein großes Programm für ihren Blockade"-Krieg zur kommenden Rcichsstratzensammlung entworfen.