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parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Zreien Hansestadt Vremen
der Nationalsozialisten Bremens
flmtliches verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Vremen
Nr. ZZS / 10. Jahrgang
Montag, 9. Dezember 1940
Linzelpreis 15 Npf.
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rut sche vloikade wird immer wirksa mer
„Vallg Matt" stellt -ie ernste Seföhrdung vritannlens zur See fest
druck auf knglands Versorgungsbasis
«Man greift uns an unserer empfindlichsten Stelle an"
kiv. Stockholm, 8. Dezember.
„Die Gefahr zur See gegen England ist so ernst wie nur irgend etwas, dem wir während dieses ganzen Krieges entgegentreten muhten. Die U-Boote greifen unsere Eeleitzüge Tag und Nacht an» oft nicht allein, sondern in Gruppen", so erklärt die „Daily Mail" in einer sehr ernsten Betrachtung über die deutsche Seeblockade, die englische Admiralität und die englischen Zensurmethoden.
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Das englische Blatt verficht in diesem Zusammenhang — b mit Ernst, bleibe dahingestellt, vermutlich nur zur Hebung des Zutrauens zu den englischen Kommuniques — eine Lockerung der strengen Gesichtspunkte bei der Berichterstattung über Verluste. Anscheinend spielen hierbei die Streitigkeiten um die Admiralität und die Zweckmäßigkeit ihrer Methoden, die wesentlich auf die Geheimhaltung von Verlusten abzielen, eine erhebliche Rolle.
Die Krise in der englischen Admiralität steht unter allen diesen Auseinandersetzungen in der englischen Öffentlichkeit an der Spitze. „Daily Mail" bestätigt bemerkenswerterweise relativ offenherzig das Vorliegen einer regelrechten Vertuschungsstrategie: „Es gibt militärische Gründe, Verluste vor dem Feind zu verheimlichen", — eine Methode, die von Churchill bekanntlich in allergrößtem Maßstab zur Kriegsregel ersten Ranges auf allen Gebieten gemacht worden ist. Die „Daily Mail" meint offenbar, daß sich diese Methode in bezug aus den U-Boot- krieg nicht mehr lange halten läßt.. Sie fährt fort: „Es gibt aber auch gleichstarke Gründe für eine Bekanntßab» aller Tatsachenvorgänge. Die Wochenübersichten über die Schlfss- crlnste sagen den großen Massen des englischen Voltes oder en Amerikanern gar nichts. Der Ernst der Gefahr kann für en Mann aus der Straße nur durch eine aussührliche Statistik veranschaulicht werden. Man muß darstellen, wie Angriffe ausgeführt werden und wie groß die Anstrengungen des Feindes sind. Nur wenn die Amerikaner die volle Größe -er Gefahr erkennen, werden wir aus den Vereinigten Staaten die vollständige Hilfe erhalten, die sie uns in Handcls- und Kriegsschiffen geben können. Auch in bezug aus uns selbst zeigt die Erfahrung, daß wir besser kämpfen und arbeiten, je mehr wir über die Gefahr im klaren sind, in der wir schweben. Man greift uns an unserer empfindlichsten Stelle an!"
>' Diese bemerkenswerte englische Stimme bestätigt die Hin- > weise schwedischer Beobachter in England, wonach die N-Boot- iGefahr zweifellos ein außerordentlich bedenkliches .Ausmaß t schalten halben muß, >venn den Engländern auf einmal die Zunge gelöst wird.
i Ein sehr englandsreundliches Blatt in Schivcden, das sonst in allen Dingen, rührend bemüht ist, die Schwierigkeiten der Engländer zu verbergen, veröffentlicht am Sonntag ebenfalls deinen sehr besorgten Leitartikel . über England lind den ^U-Boot-Krieg Darin wird, im Anschlich an eine noch sehr Hwohlwollende Berechnung, die den Gesamtbetrag der Schisss- f Verluste durch deutsche ll-Boote aus 4 bis 4,5 Millionen BRT. . für das erste Kriegsjahr veranschlagt die Frage ausgeworfen, e ob diese Verluste getragen werden könnten. Daß durch sie / bedeutende Störungen in den Seehandelsverbindungen ver- js ursacht worden seien, sei selbstverständlich und werde durch >l> die Einschränkungen bestätigt, die für den englischen Ver- > brauch angeordnet worden seien. Ob die Lage bereits ernst !>.sei, sei ..schwer zu beurteilen". Wenn ein-Organ solcher Bell slissenheit, England zu dienen und nützlich zu sein, sich in derart zaghasten und besorgten Wendungen ausdrückt, so kann man ohne weiteres annehmen, daß die Schristleitung die Lage Englands für ganz außerordentlich ernst ansehen muß.
„vau Westmark der NSstflp."
Eine Anordnung des Führers
i Berlin, 8. Dezember
^ Der Führer hat, wie die Reichsprefsestelle der NSDAP. bekanntgibt, folgende Anordnung erlassen: „Ich verfüge, daß der Gau Saarpsalz der NSDAP. mit Wirkung vom heutigen Tage die Bezeichnung „Gau Westmark der NSDAP." führt." Berlin, den 7. Dezember 1940. gez.: Adolf, Hitler.
Das geht auch aus den weiteren Ueberlegungen hervor, die auf der einen Seite große Vorräte, auf der anderen Seite die bedeutende Verlängerung der Transportwege wegen des Wegfalls der Mittelmeerroute in Betracht ziehen, aber auch andere für England ungünstige Faktoren anführen, wie den Ausfall der ganzen Einfuhr an Rohstoffen und Halbfabrikaten aus den nahegelegenen Ländern Nordeuropas. „Auch wenn die Lage nicht kritisch ist, muß die Ersatzfrage als in hohem Maße aktuell betrachtet werden". In diesem Zusammenhang wird festgestellt, daß die Schisfsbauindustrie in den Dominions erst im Ausbau begrissen sei. Der Zustand der englischen Wersten im Zeichen des deutschen Luftkrieges wird mit vielsagendem Zweigen Übergängen.
Der Londoner Berichterstatter der Madrider Zeitung „ABC", Louis Calvo, schreibt, daß die Londoner Bevölkerung über die „Größe der Bedrohung durch den Seekrieg" ernsthaft nachzudenken beginnt. Der Seekrieg — so sagt sich der Londoner —
sei weniger ausselMerregend und anscheinend weniger blutig, aber durch seine stille und unaufhörliche Einwirkung ohne Zweifel viel wirksamer als die Bombardierungen. Sogar amtlich seien die ersten alarmierenden Stimmen über die drohende Gefahr des Seekrieges lautgeworden.
Der Berichterstatter besaßt sich sodann mit den Möglichkeiten der Versorgungslage Englands und stellt fest, daß Großbritannien zumindest über eine Bevölkerung von 43 Millionen Einwohner verfüge, ohne die großen Truppenkontingente aus allen Teilen des englischen Weltreiches, die in England ihre Winterlager bezogen haben. Nur ein Viertel der Bevölkerung könne von den reichlich dürftigen Landesprodukten des eigenen Bodens leben. Alles übrige käme aus Uebersee. Die Ucber- bevölkerung Englands werde, wenn die Lage sich weiter verschlechtere, mit einem überaus schweren Versorgungsproblem zu kämpfen haben. Größte Sorgen bereite deshalb den Engländern der Unterseebootkrieg. England werde sich also eines Tages, so schreibt Calvo, wenn vielleicht auch nicht völlig isoliert, doch derartig umklammert finden, daß die Lebensmittrl in wahrhaft alarmierender Weise eingeschränkt werden müßten.
Und so brauchen wir auch dem Bericht des spanischen Korrespondenten nichts hinzuzufügen, der zu dem Schluß kommt: „Ich habe viel gesehen und wenig erzählt. Ich muß mehr verschweigen, aber ich sehe, daß das englische Volk langsam seine Ruhe und seine Geduld verliert und voller Haß und Groll ist."
Deutsche U-Voote versenkten 29000 VM.
krplostonen und Brände in den Katen- und Vockanlagen Vristols — Zwei britische kjandelsschisfe
durch Bombentreffer in Brand gesehl
Berlin, 8. Dezember 1940.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
„Ein Unterseeboot versenkte zwei feindliche Handels- schifse mit insgesamt 17 000 BRT., ein anderes Unterseeboot zwei weitere feindliche Handelsschiffe mit zusammen 12 000 BRT., darunter einen Tanker von 9000 BRT.
Wie bereits gemeldet, griffen Kampssliegerverbände in der Nacht zum 7. Dezember die Hasen- und Dockanlagen von Bristol sowie andere kriegswichtige Ziele an. In verschiedenen Teilen der Stadt, besonders in der Nähe der Wasserwerke, wurden Explosionen und mehrere Brände beobachtet.
Am 7. Dezember beschränkte sich die Tätigkeit der Luftwasfe auf Störangrisse'gegen einzelne kriegswichtige Ziele an der Südküste Englands. Im Zuge der bewassneten Aufklärung im Seegebiet ostwärts und nordostwärts von Ereat Sjarmouth wurden zwei Handelsschiffe aus niedrigster Höhe mit Bomben angegriffen. beide Schisse erhielten Treffer und gerieten in Brand.
In der Nacht zum 8. Dezember flogen britische Flugzeuge in die besetzten Gebiete sowie in Westdeutschland ein und warfen mehrere Bomben ab. An drei Stellen wurden Fabrikanlagen unerheblich beschädigt. Außer
dem traten an mehreren Stellen Häuserschiiden ein, wobei sechs Personen getötet und mehrere verletzt wurden. Fast alle getöteten oder verletzten Personen befanden sich außerhalb der Schutzräume.
Vier feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen, davon drei durch Flakartillerie. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt."
Zerstörer „Kelly" torpediert
krv. Stockholm. 8. Dezember.
Die englische Admiralität hat es erst jetzt für richtig befunden. die schweren Beschädigungen des englischen Zerstörers „Kelly" zu enthüllen, der an einem nicht näher genannten Zeitpunkt bei dem Versuch, Minen yor der französischen Küste zu legen, durch den Torpedotresscr eines deutschen Schnellbootes beinahe versenkt worden wäre. Durch einen Tresser in den Maschinenraum wurden große Zerstörungen angerichtet, und das Schiff konnte sich mit starker Schlagseite nur mühsam schwimmend erhalten.
Der Zerstörer habe jedoch mit Hilse von Schleppern »ntk anderen Schissen schließlich in einen englischen Hasen gebracht werden können, wo er inzwischen repariert worden sei. Der Zerstörer „Kelly" besand sich, der englisckien Darstellung zufolge, unter dem Kommando des Lord Mountbatten, eines Verwandten des englischen .Königshauses, der inzwischen mit seinem Zerstörer „Jevelin" ein neues peinliches Abenteuer mit deutschen Seestreitkrästen hatte: Sein Schiff erhielt den Torpedotrefser eines deutschen Zerstörers
Ungarn brauchte nicht;u Überlegen
Aus Aussatz des Außenministers Gras Csaky
Budapest, 8. Dczenrlber
Die Zeitschrift des der Jmredy-Gruppe angehörenden Abgeordneten Olah -Das schadende Ungarn" veröffentlicht in ihrer neuesten Nummer einen Aufsatz des Außenministers Gxgf Csaky betitelt: ..Warum Ungarn dem Dreimächtepakt beitrat — Ein klarer Entschluß". Nach einem kurzen historischen Rückblick über den Kamps Trianon-Ungarns um die Gerechtigkeit, der dank der Hilse Deutschlands und Italiens schließlich von Erfolg gekrönt war. heißt es darin u. a.: In der Geschichte der MenschlM stelze es ohne Beispiel da, daß
kriegführende Mächte ihre Aufmerksamkeit anderen Völkern als den Gegnern ober den Waffenbrudern widmeten. Deutschland und Italien seien mitten ini Krieg darauf bedacht, der Welt zu zeigen, daß guter Wille und ein fester Entschluß allzeit und überall helfen und Segen bringen können. Den Völkern des Südostens bleibe keine Wahl Wer sich den Neuordnungsbemühungen der Achsenmächte in Europa nicht anschließen wolle, 'werde auch die' Konsequenzen davon tragen müssen, daß er die Zeichen der Zeit nicht verstanden hat „Ungarn brauchte", so heißt es abschließend wörtlich, „keinen Augenblick zu überlegen". Sein Beitritt zum Dreimächtepakt war nichts anderes als die handgreifliche Folge der ungarischen Außenpolitik.
Selzeininisse um die larnaoon lastle
rote auf See bestattet - verletzte bleiben an vord - Schwere Beschädigungen des Hilfskreuzers
kv. Stockholm, 8. Dezember
Der englische Hilfskreuzer „Carnavon Castle", der am Sonnabendabend in stark zerschossenem Zustand in Montevideo eingelaufen ist, hat nach einer Reutermeldung, die die Schäden bestimmt nicht vergrößern dürste, in dem Seegefecht mit einem deutschen Kriegsschiff die ernstesten Beschädigungen erlitten. Daß dem englischen Hilfskreuzer viel ernsterer Schaden zugefügt worden ist. als von englischer Seite zunächst zugegeben werden dürste, geht auch daraus hervor, daß die Meldung der Londoner Admiralität zunächst behauptet hatte, es sei nur ein einziger Verletzter an Bord zu beklagen. Jetzt stellt sich heraus — der Kommandant des Hilfskreuzers hat es vor den uruguayischen Behörden selbst zugegeben —, daß eine nicht genannte Zahl von Toten unterwegs aus See bestattet wurdv offenbar um ihre Zahl verheimlichen zu können.
Die Ankunft der „Carnavon Castle" im Jnnenhafen von Montevideo hatte große Mengen Schaulustiger angelockt. Das Schis? hatte deutlich Schlagseite nach Backbord, auch wurden zwei glatte, .große Einschläge Steuerbord mittschiffs etwas über der Wasserlinie und verschiedene Einschläge am Schornstein beobachtet. Ein größeres Stück der Verschanzung des Promenadendecks ist mittschiffs Steuerbord herausgerissen. Ein starker, schon von weither sichtbarer Einschlag ist aus der Kommandobrücke an der Steuerbordseite sichtbar. Aus
Backbord etwas über der Wasserlinie ist eine Platte gehoben, anscheinend durch eine innen krepierte Granate.
Um weiterhin jeden Kontakt zwischen Mannschaft und Bevölkerung zu verhindern, hat die Schisfsführung angeordnet, daß alle Verletzten an Bord bleiben müßten. Die Hafenbehörden hatten beim Einlaufen des englischen Schisses sechs Krankenwagen mit Pflegepersonal am Kai bereitgestellt, sie mußten unverrichteter Dinge wieder abfahren, da der Kommandant erklärte, die Verletzungen seien so geringfügiger Natur, daß die Verwundeten 'nicht in ein Krankenhaus gebracht zu werden brauchten. Es müßte also merkwürdigerweise infolge des Gefechts nur Tote und ganz leicht Verletzte an Bord der „Carnavon Castle" gegeben haben.
Der Leitartikel der „Gazeta de Noticia" kommentiert den Fall der Noyal Mail-Filiale in Rio de Janeiro, die den Schlepper aus dem Hasen, von Rio auslausen ließ. um dem englischen Hilfskreuzer „Caravan Castle" die Liste der Passagiere zu überbringen, die auf der „Jtape" gefangengenommen werden sollten. Das Blatt weist u. a. auf die Machenschaften hin, denen es gelang, das Auslausen des „Jtape" um drei Tage zu verzögern, um , der „Carnavon Castle" Zeit zu geben, seinem Opfer aufzulauern. Angesichts solckfer Vorgänge müsse man fragen, so jährt das Blatt fort. ob noch jemand Zweifel habe, wo. die wirkliche fünfte Kolonne sei, die verräterische Anschläge gegen die Ehre und Souveränität Brasiliens durchführt.
„Bemalt erzeugt Bemalt"
Eine Erklärung des brasilianischen Präsidenten
Rio^ de Janeiro, 8. Dezember
Der Präsident von Brasilien, Getulid Vargas, hielt vor Reserveoffizieren des brasilianischen Heeres eine Rede über die Bedeutung, die nach der Ersahrung des modernen Krieges auch für Brasilien neben der materiellen Rüstung des Heeres die Ausbildung eines hochwertigen militärischen' Führertums hat. Präsident Vargas erklärte hierbei zur internationalen Lage: Friedensliebe als Tradition der historischen Entwicklung fordere eine wachsame Verteidigung. Frieden lieben und wünschen heiße nicht einen apathischen, selbstmörderischen Pazifismus kultivieren. Angesichts der verwickelten Weltlage habe Brasilien unerschütterliche Ruhe bewahrt und sich bemüht, unverändert freundschaftliche Beziehungen aufrechtzuerhalten, die es mit anderen Völkern verbinde. Den amerikanischen Ländern gegenüber nehme Brasilien die Haltung absoluter Loyalität und enger Verbundenheit ein. Offenbar auf die jüngsten englischen Ucbergrisse anspielend, erklärte Vargas zum Schluß:
„Nationen, die in ihren Rechten und Interessen respektiert werden wollen, haben die Verpflichtung, durch Tatsachen zu beweisen, daß sie die Rechte und Interessen anderer auch respektieren. Das gilt für die, die sich als Muster der Zivilisation und als Paladine der Völkcrsrciheit ausrufen. Durch Willkür und Gewalt kann niemals ein Friedcnsideal verwirklicht werden. Gewalt erzeugt Gewalt! Die Verletzung unserer Rechte wird «ine Reaktion und Repressalien zur Folge haben!"
Buren-Verräter Smuts am Pranger
n. Mii. Mit jüdischem Geld hergestellte Karten von Palästina fallen durch eine erdrückende Fülle bizarrer Ortsnamen auf. Auf einem dieser Dokumente hebräischer Willkür und Anmaßung entdeckt das verwirrte Auge des unbefangenen Betrachters als Bezeichnung für eine jüdische Kolonie den Namen — Smuts. Wie, ist es wirklich Jan Christian Smuts, derzeit südafrikanischer Ministerpräsident, dem hier von den Zionisten eine betonte „Ehrung" zuteil werden soll. oder ist lediglich einer seiner weniger bekannten Namensvettern gemeint? Wir sind in der Lage, auf diese Frage sofort eine erschöpfende Antwort zu geben, und zwar lassen wir einfach das englandhörige Presseorgan „South Asrican Jewish Chronicle". also die jüdische Zeitung Südafrikas, mit folgendem eindeutigen Bekenntnis vom 19. April dieses Jahres zu Worte kommen: „Dem General Smuts ist nicht allein das südafrikanische Judentum, sondern der ganze Ziostismus so viel Dank schuldig, daß es unmöglich sein wird, diese Schuld jemals ganz abzutragen. Diese Schuld ist von den Juden auch richtig erkannt worden, denn sie haben seinen Namen auf die Karte von Palästina geschrieben." Und damit. Smuts gefeiertes Verdienst um die hebräische Sache in seiner ganzen Reichweite herausgestellt werde, fügte das Blatt lobtriefend hinzu: „In ihm haben wir einen Freund, der für den zionistischen Gedanken kräftiger eintritt als viele Juden!"
Seit wann datiert diese, feste Allianz, ja Lebensgemeinschaft zwischen 'dem Bürenverräter Smuts und den israelitischen Elementen der Feinde des neuen Europas? Zweifellos bereits seit Beginn des Weltkrieges, unterdrückte doch seinerzeit der damalige Verteidigungsminister Smuts einen Aufstand der Buren, die den Krieg gegen Deutschland mit aller Entschiedenheit verwarfen, ohne Rücksicht auf Gut und Blut des von ihm einst im Freiheitskampf gegen England begünstigten Volkes. (Das antibritische Buch: „Ein Jahrhundert des Unrechts" hat — Smuts zum Verfasser.) Noch bevor die Balfour-Deklaration, mit der England den Hebräern gegen die Lebensinteressen der Araber Palästina versprach, in die Geschichte der britischen Piraten- und Krämerpolitik einging, äußerte Smuts wäh- rend eines Gesprächs mit dem Zionistenhäuptling Chaim Werzmann — auch der Jude Lord Raeding durfte sich an diesen Worten berauschen —: „Eines der'größten Ziele, für die wir in diesem Kriege kämpfen, ist das, dem jüdischen Volk eine nationale Heimstatt zu geben."
Das hatten sich die mauschelnden Jsaaks und Samuels gemerkt; einen solchen Karrieremacher wie den sich ihnen anbiedernden Smuts durftensie nicht aus den Augen verlieren! Nachdem das Westminsterstatut vom Jahre 1931 die „absolute Souveränität" der Südafrikanischen Union festgelegt und ihrer Regierung das Recht der Neutralitätserklärung zugestanden hatte, konnten die Volkerverhetzer zu Beginn des jetzigen Krieges nicht ohne weiteres mit einer a u t o m a t'i s ch e n Durchführung ihrer hinterhältigen Pläne im Kapgebiet rechnen. Doch die jüdisch-britischen Plutokraten brauchten sich nrcht lange nach einer politischen Drahtpuppe umzusehen. mit der sie in diesem Teil der Welt eine ähnliche Lage wie 1914 herbeiführen konnten. Daß sie sofort den Gesinnungslumpen Smuts vorschoben, brachte rn keiner Weise ein Moment der Ueberraschung, weilte doch der charakterlose maskierte Gegenspieler des bis- herigen südafrikanischen Ministerpräsidenten Hertzoq im August 1939 mehrmals in den Londoner Paliisten der zionistischen EoldPinenkönige und Diamantengruben- besttzer Back Barnato Joel und Robert Ernest Oppen- heimer zu Gast. Diese beiden Erzjuden, die mit einem ergaunerten Kapital von 47 Millionen Pfund über 43 südafrikanischen Gold- und Diamantengruben-Eesellschaf- ten kommandieren, hatten Smuts schon vor Jahren im wahrsten Sinne des Wortes für ihre dunklen politischen Kulkssengeschafte gekauft, indem sie ihn als Auf- sichtsratsmitglied in die Zentralorganisation jener Gru- bengesellschaften setzten. Nun. war die Stunde da die Kriegshetzer an der Themse ihr Werkzeug im Rahmen der verbrecherischen plutokratischen Machenschaften offen i gekommen: Dem jüdischen Plan ent
sprechend schob Smuts Anfang September vorigen Jah- res mit Hilfe gleichfalls bestochener Parlamentarier General Hertzog beiseite, um im entscheidenden Augenblick
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Die ernste Gefährdung Englands durch die t Blockade wird ,etzt auch an der Themse zugegeben Deutsche U-Boote versenkten erneut 29 900 Tonnen L
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Der britische Zerstörer „Kelly" wurde torpediert. Der italienische Wehrmachtsbericht enthält Einze über die starke Tätigkeit der faschistischen Lustwasf, Das Piratenschifs Carnavon Castle" ist schwcrbcs «m Hafen von Montevideo eingelaufen.
In Anwesenheit des Kreisleiters Blanke wurde der gang 1922 der HJ. in die Parteigliederungen überl Am kommenden Wochenende führt die Hitlerjuger letzte Reichsstrayensammlung vor Weihnachten dur Durch die Ausschaltung Ostpreußens bleibt Bähe: Reichsbundpokalwettbewerb.
Werder unterlag im Pokalspiel gegen Eintracht 2 schweig.
Die Gerätcwettkämpse der heimischen Turner und nermnen gestalteten sich sehr erfolgreich.
Im Hansabad wurden NSRL.-Leistungsnadeln für mer Schwimmer erkämpft.