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parteiamtliche Tageszeitung
Das Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Zreien Hansestadt vremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und vremen
Nr. Z1S / 10. Jahrgang
Dienstag, 1S. November 1940
Linzelpreis 15 Npf.
deutscher Sozialismus hat das Wort
Unordnung des sührers für den sozialen Wohnungsbau / vestellung Vr. tegs zum Neichskommissar
Wer krlaß zur Vorbereitung des deutschen
Wohnungsbaues nach dem kriege
Berlin» 18. November.
Der Führer hat am 15. November ds. Js. den nachstehenden Erlaß zur Vorbereitung des deutschen Wohnungsbaues nach dem Kriege vollzogen: Der erfolgreiche Ausgang dieses Krieges wird das Deutsche Reich vor Aufgaben stellen, die es nur durch eine Steigerung seiner Bevölterungszahl zu erfüllen vermag. Es ist daher notwendig» daß durch Eeburtenzuwachs die Lücken geschlossen werden» die der Krieg dem Vollskörper geschlagen hat. Deshalb mutz der neue deutsche Wohnungsbau in der Zukunft den Voraussetzungen für ein gesundes Leben kinderreicher Familien entsprechen. Um die sofortige Inangriffnahme eines diesen Grundsätzen entsprechenden Wohnungsbauprogrammes nach dem Kriege zu gewährleisten, sind schon jetzt vorbereitende Maßnahmen hierfür zu treffen.
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Die Anordnung des Führers lautet:
I.
Die Erfüllung der von mir gestellten Forderungen ist Ausgab« des Reiches. Zu ihrer Durchführung bestelle ich einen Reichskommissar für den sozialen Wohnungsbau, der mir unmittelbar untersteht.
II.
Wohnungsbauprogramm
Der Wohnungsbau wird nach einem von Jahr zu Jahr festzustellenden Wohnungsbauprogramm durchgeführt.
, Die Zahl der in den einzelnen Jahren insgesamt zu ^bauenden Wohnungen wird von mir festgesetzt. Hierzu legt S mir der Reichskommissar einen gemeinsamen mit dem Generalbevollmächtigten für die Regelung ausgestellten Jahres- plan vor. Der Generalbevollmächtigte für die Regelung der ' Bauwirtschast ist dafür verantwortlich, daß der für das Jahr s vorzusehende Umfang von Wohnungsbauten mit den allge- ^ meinen Bauaufgaben im Reichsgebiet, die auf die jeweilige Leistungsfähigkeit der Bauwirtschaft abzustellen sind, in Einklang steht. Der Landarbeiterwohnungsbau ist innerhalb deS Gesamtwohnungsbauprogvamms besonders zu fördern. Das gleiche gilt für den Bau von Eigenheimen und Kleinsiedlungen bei vorhandenem Eigenkapital.
Für das erste Nachkriegsjahr ist der Neubau von insgesamt 866 VVV Wohnungen vorzubereiten und durchzuführen.
III.
Durchführung des Bauprogramms
Bei der Finanzierung sind, soweit möglich, die Einrichtungen der Wirtschaft heranzuziehen. Die Baudurchsührung und Verwaltung geschieht, soweit sie nicht von den Gemeinden übernommen wird, durch gemeinnützige Wohnungsunternehmen oder sonstige geeignete Träger aus Grund besonderer Zulassung. Die Einweisung der Mieter erfolgt durch die Gemeinden mit Zustimmung der Partei nach Grundsätzen, über die besondere Richtlinien erlassen werden.
IV.
Miethöhe
Die Lasten und Mieten des neuen deutschen Wohnungsbaues sind so zu gestalten, daß sie in einem gesunden Verhältnis zu dem Einkommen der Volksgenossen stehen, sür die die Wohnungen bestimmt sind. Zur Erreichung dieses Zieles ist die Förderung der Wohnungsbaues aus Mitteln des Reiches so weit auszudehnen, daß tragbare Mieten und Lasten erreicht werden.
V.
Baulandbeschaffung
a) Ausweisung von Wohnungssiedlungsgebieten. In Orten, in denen nach dem Kriege mit einem erhöhten Wohnungs- bedars zu rechnen ist, sind, soweit noch nicht geschehen, auf Grund des Gesetzes über die Ausschließung von Wohnsied- lungsgebietcn vom 22. September 1933 (RGBl. I, Seite 659, 27. 9. 1938 Reichsgesetzblatt I Seite 1246) Wohnsiedlungs- gebiete auszuweisen und Wirtschastspläne aufzustellen.
b) Für das im Wirtschaftsplau als Wohn- und Siedlungsfläche ausgewiesene Bauland haben die Preisbildungsbehörden im Benehmen mit der Gemeinde Richtpreise festzusetzen.
o) Umlegung von Grundstücken. Die Umlegung von Grundstücken wird durch Reichsgesetz erleichtert.
ck) Erleichterte Beschaffung von Bauland. Me Beschaffung von Bauland wird durch ein Neichsgesetz geregelt, durch das
der freihändige Erwerb von Grundstücken erleichtert und beschleunigt sowie die Möglichkeit zu einer Enteignung gegen angemessene Entschädigung gegeben wird.
VI.
Geländeerschlietzung und Gemeinschaftseinrichtungen
Die Deckung der Kosten, die den Gemeinden durch die Erschließung von Baugelände und durch die Errichtung von Gemeinschaftseinrichtungen entstehen, wird zum Zwecke der Vereinheitlichung und Vereinfachung der geltenden Bestimmungen durch Neichsgesetz geregelt. Die von den Gemeinden an die Ausschließung zu stellenden Anforderungen haben sich m den durch Dolksgefundheit, Verkehr und Sicherheit bedingten Grenzen sparsam zu bewegen.
VII.
Planung
») Formen des Wohnungsbaues Der neue deutsche Wohnungsbau nach dem Kriege erfolgt in denen Formen des Eigenheimes und der Kleinsiedlung (mit Wirtschaftsteil und Landzulage). Die Anwendung der einzelnen Form bestimmt sich nach der Lage des Bauortes.
b) Gliederung der Wohnung
Bei der Planung Vvn Wohnungslbautsn m den ersten fünf Jahren nach dem Krieg ist von folgender RoumMederung auszugehen:
aa) 86 v, H. der neuen Wohnungen enthalten eine geräumige Wohnküche und drei Schlafzimmer, außerdem einen Duschra-um mit getrenntem Abort. Wohnungen in zwei- und mehrgeschossigen Bauten erhalten einen Balkon.
bb) 16 v. H, der neuen Wohnungen sollen einen Raum mehr und 16 v. H. einen Raum weniger erhalten.
cc) Äußerem soll in ollen Fällen ein Speise- und Abstell- raum vorgesehen werden. Bei der Planung von neuen Großbauvorhaben die das Gefüge einer Gemeinde von Grund auf ändern, kann mit Zustimmung des Reichskommisiars von den Verhältniszahlen abgewichen werden.
(Fortsetzung auf Seite S)
liano und Suner belm sülzrer
Längere Besprechungen im Beisein des Neichsaußenministers
Salzburg» 18. November.
Der Königlich-Italienische Minister des Aeutzern, Graf Ciano, traf Montag vormittag in Salzburg ein. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop begrüßte Graf Ciano, zu dessen Empfang auf dem Bahnhof Vertreter von Staat» Partei und Wehrmacht erschienen waren. Nach Abschreiten der Ehrenkompanie geleitete der Reichsaußenminister den italienischen Außenminister in das Hotel „Oesterreichischer Hof".
Berchtesgaden» 18. November.
Der spanische Minister des Aeußern, Serrano Suner, traf heute vormittag in Berchtesgaden ein. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop begrüßte Serrano Suner» zu dessen Empfang Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht auf dem Bahnhof erschienen waren. Nach Abschreiten der Ehrenkompanie geleitete der Reichsminister Serrano Suner in sein Quartier.
Salzburg» 18. November.
Der Führer empfing Montagnachmittag in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop den spanischen Minister des Aenßer« Serrano Suner zu einer längeren Unterredung. Anschließend fand ein Tee statt, an dem auch der Königlich-Italienische Außenminister Graf Ciano teilnahm.
Der Königlich-Italienische Minister des Aeußeren Graf Ciano wurde am Montagnachmittag vom Führer in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop zu einer längeren Besprechung empfangen.
Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop sah am Montag mittag bei sich im Landhaus Fusche den Königlich-Italienischen Minister des Aeußern Graf Ciano und den spanischen Minister des Aeutzern Serrano Suner.
wetirmachtsbericht vom 1S. November
Berlin» 18. November.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Die Luftwaffe griff in der Nacht vom 16. zum 17. November und am 1^. November London und kriegswichtige Ziele im Süden der britischen Insel sowie Rüstungsziele in Mittelengland erfolgreich an. Im Seegebiet vor der englischen Ostküste gelang es, ein Handelsschiff und einen Minenleger zu versenken» ein anderes Handelsschiff schwer zu treffen. Fernkampfbatte- rien des Heeres nnd der Kriegsmarine nahmen einen feindlichen Geleitzug unter Feuer, der im Schutz der Dunkelheit dicht unter der englischen Küste den Kanal zu passieren versuchte. Der Geleitzug wurde zersprengt.
Die Schiffe flüchteten in verschiedene englische Höfen. In der Nacht zum 18. November warfen britische Flugzeuge in Westdeutschland an mehreren Stellen Bomben. In einem Eisenwerk und in einer Ziegelei entstandenen Brände konnten durch den tatkräftigen Ein satz der Werkfeuerwehr sofort gelöscht werden. Ferner waren zwei Friedhöfe nnd wieder Wohnviertel das Ziel britischer Bombenangriffe. Dabei wurden einige Häuser beschädigt und eine geringe Anzahl Personen verletzt.
In den Luftkämpfen über dem Kanal wurden gestern drei britische Flugzeuge abgeschossen. Sieben deutsche Flugzeuge werden vermißt. Ein Jagdgeschwader unter Führung des Majors von Maltzahn errang am 15. November seinen 5K1. Luftsieg.
knlscheidungskamps bis zur Vernichtung
Sie Nebe des vuce vor den Sauletterir Italiens — kin Nückblick auf die italienischen erfolge
Rom» 18. November.
Der 5. Jahrestag der Sanktionen ist in ganz Italien als ein Feiertag der gesamten Nation festlich begangen worden. Ebenso wie alle anderen Städte prangte auch Rom in reichem Flaggen- schmuck. Gegen Mittag war der Palazzo Venczia das Ziel vieler Zehntausender. Geschlossene Formationen von Schwarzhemden rückten aus allen Stadtvierteln zum Herzen Roms, um dort die durch Lautsprecher übertragene Rede Mussolinis an die aus ganz Italien zum Rapport im Palazzo Venezia zusammengekommenen Gauleiter mit anzuhören und dem Duce in begeisterten Huldigungen erneut ihre unerschütterliche Treue und bedingungslose Einsatzbereitschaft zu bekunden.
Kameraden! Ihr versteht, daß ich nicht zufällig diesen Tag gewählt habe, um die Gauleiter der Partei nach Rom zu berufen. Es ist ein Tag des Sieges sür das faschistische Italien und der Niederlage für die Völkerbundskoalition der 52 Be- lagererstaaten. Der 18. November 1935 erscheint wie ein entscheidendes Datum in der Geschichte Europas. Es ist der erste und letzte Angriffsversuch großen Stiles der alten Welt, die in ihrem grausamen Egoismus und in ihren überholten Ideologien vom Völkerbund verkörpert wurde, gegen die neuen, jungen und revolutionären Kräfte Europas, die von Italien und Deutschland verkörpert werden.
Seit jenem Tage beginnt der Zwiespalt, der Gegensatz und der Kamps, der nach den Kompromissen von München, die die Demok^katen mit dem einzigen Ziel, Zeit zu gewinnen, annahmen, in den von Frankreich und England gegen Deutschland erklärten Krieg ausmünden sollte. Ich erkläre feierlich, daß die Verantwortung am Kriege ausschließlich auf Großbritannien zurückfällt und fürchte weder heute noch in aller
Zukunft dementiert zu iverden. Der Friede hätte erhalten werden können, wenn Großbritannien nicht mit der willfährigen Mittäterschaft anstatt der konstruktiven Revision der Verträge die EinkreisungsPolitik in Angriff genommen hätte, die nicht den Zweck hatte, den Polen das urdeutsche Danzig zu überlassen, sondern lediglich das Ziel verfolgte, die aufstrebende politische und militärische Macht Deutschlands niederzuwerfen.
Nie hat man in der Geschichte der Menschheit eine gewaltigere Welle der Fälschungen und Lügen erlebt, als die, die von den Regierungs- und Nachrichtenorganen Großbritanniens während der Feldzüge in Polen, Norwegen, Belgien und Holland verbreitet wurden, die mit der Niederlage des britischen und sranzösischen Heeres endeten Frankreich war zwar schwer erschüttert, aber noch lange nicht auf den Knien, und niemand in der Welt hätte vorausahnen können, daß das Heer, das als das stärkste Europas gepriesen wurde, wie Schnee an der Sonne zerrinnen würde, als Italien am 16. Juni in den Krieg eintrat, um dem Buchstaben und dem
Geist des Bündnisses die Treue zu halten und endlich in seinem Meer die Gitter seines Kerkers zu sprengen.
Bom 16. Juni bis heute sind fünf Kriegsmonate verflossen, die an entfernten und verschiedenen Fronten, zu Lande, zu Wasser und in der Lust, in Europa und in Afrika, ernste Kämpfe brachten. Das Heer hat an der Alpen- und an der Afrikasront bewiesen, daß seine Kampfkraft unseren Erwartungen entspricht, Tie Niederlage der Engländer in Bvitisch- Somaliland war vollkommen. Tie Streitkräste des afrikanischen Imperiums, das den Voraussagen des Feindes zufolge auffliegen sollte, haben überall die Initiative ergriffen und die englischen Auswiegelungsversuche im Innern sind kläglich gescheitert. Auch in Libyen waren wir es, die angriffen, und die blitzartige Besetzung von Sidi Barani muß nicht als ein Abschluß, sondern als ein Auftakt angesehen werden.
Die Heldentaten italienischer Offiziere und Soldaten deß Heeres an den Landfronten können zu Recht die Nation mit Stolz erfüllen. Bei der Marine erfüllen Osfiziere und Mannschaften in aller Stille und oft als Helden ihre Pflicht. Auf den vielen Meeren und vom Indischen Ozean bis zum Atlantischen Ozean, wo sie eingesetzt sind, Sie folgen einer strengen Losung nnd harte Schläge sind der feindlichen Marine versetzt worden, Bon unserer Flotte werden unsere Verbindungen im Mittelmeer und in der Adria so wirksam geschützt, daß die feindlichen Flotten sie weder unterbrechen und nicht einmal stören konnten.
(Die weitere» Ausführungen des Du« sieh« Seite 2!)
Der
Im Auftrage des Reichsleiters Dr. Ley sprach der Geschäftsführer der Deutschen Arbeitsfront Oberbefehlsleiter Marrcnbach, vor einem Kreise deutscher Journalisten in Berlin über die Bedeutung des vom Führer an Dr. Leh erteilten Auftrages.
Der Führer will, daß der deutsche Sieg jedem deutschen Menschen ein besseres und ^ glücklicheres Leben bringt. Das ist der Sinn des sozialistischen Programms, das nach dem Siege in die Tat umgesetzt wird, dessen Planung aber schon heute begonnen worden ist, um nach Kriegsende ohne jede Verzögerung sofort durchgeführt werden zu können.
Der Führer hat dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley den Auftrag erteilt, dieses größte Sozialwerk der Welt in Nygriff zu nehmen, das folgende fünf Fragen umfasse:
1. Die Altersversorgung des deutschen Volkes,
2. Die Durchführung eines umfassenden Eesundheits- werkes nebst einem Freizeit- und Erholungswerk,
3. eine neue Reichslohnordnung,
4. ein Berufserziehungswerk,
5. ein großes soziales Wohnungsbauprogramm.
Das Altersversorgungswerk ist im Entwurf fertiggestellt.
Die beiden anderen Programmpunkte — Eesundheits- werk und Lohnordnung — sind in Arbeit. Das Berufserziehungswerk wird den schaffenden Deutschen zu höchster Tüchtigkeit führen. Der fünfte -Punkt der So- zialplanung, das große soziale Wohnungsbauprogramm, ist durch den Erlaß des Führers um einen entscheidenden Schritt seiner Verwirklichung nähergebracht worden.
Es ist eine nationalsozialistische Forderung, daß jeder Deutsche, insbesondere jede deutsche Familie, in einer anständigen und sauberen Wohnung wohnen soll. Die gesunde und genügend große Wohnung ist die Voraussetzung für ein gesundes Familienleben und dieses ist wieder die Voraussetzung für jeden sozialen Fortschritt. Besonders aber die Bevölkerungspolitik fordert eine gesunde und große Wohnung. Die Volkswohnungen müssen in diesem Sinne zu Mietsätzen bereitgestellt werden, die in einem gesunden Verhältnis zum Einkommen der Volksgenossen stehen. Wie in der Begründung zum Führererlaß zu lesen ist. rechnet man für die nächsten 10 Jahre mit einem Eesamtfehlbestand von Millionen Wohnungen, ohne dabei den von uns gewünschten Geburten- zuwachs schon voll und ganz zu berücksichtigen. Nach dem Willen des Führers soll aber, sobald der Krieg beendet ist, zur Beseitigung des Mißstandes Durchgreifendes getan und eine wirkliche Lösung nach nationalsozialistischen Grundsätzen gefunden werden. Hierfür sollen jetzt schon alle vorbereitenden Maßnahmen getroffen werden.
Der Führer hat sich als der größte Bauherr und Architekt aller Zeiten selbstverständlich mit der Wohnungsbaufrage schon seit langem intensiv beschäftigt. Der Eeneral-Bauinspekteur Speer hat im Laufe dieses Herbstes im Zussmmenwirken mit Dr. Ley dem Führer bestimmte Vorschläge über ein künftiges Wohnungsbauprogramm gemacht. Der Führer hat diese Vorschläge gebilligt und in einer eingehenden Instruktion seine Ansichten über die Gestalt einer Volkswohnung und die Durchführung des Bauprogramms bis ins kleinste niedergelegt. Diese Weisung des Führers sah einen Ausschutz vor, dem unter der Leitung Reichsorganisationsleiters Dr. Ley die Aufgabe gestellt ist, binnen einer Frist von vier Wochen die Richtlinien für die Durchführung der vom Führer gestellten Forderungen auszuarbeiten. Dr. Ley und Professor Speer konnten dem Führer den Niederschlag der Zusammenarbeit des Aus- schusses am 2. November 1940 vorlegen. Daraufhin hat der Führer den Erlaß unterzeichnet. Der Führererlaß erklärt den Wohnungsbau zu einer Aufgabe des Reiches, damit wird der Wohnungsbau zu einer politischen Aufgabe von Partei und Staat erhoben. Innerhalb der verschiedenen Staatsaufgaben nimmt also der Wohnungsbau von nun an einen entsprechend vorherrschenden Rang ein.
Das soll keineswegs, die Verstaatlichung der gesamten Wohnungsbauwirtschaft bedeuten. Der private Wohnungsbau, insbesondere der Bau von Eigenheimen und Kleinsiedlungen mit vorhandenem Eigenkapital wird
I»IIII»»IIIIIIIIII„„„IIIIIIIIIII»»!II»IIII»II»»»IIIII»UIII»»II»»I»I»»»I»II»»I»
Nach dem Willen des Führers wird ein großzügiger Wohnungsbauplan aufgestellt.
Die deutsche Luftwaffe setzte ihre erfolgreichen Luftangriffe gegen London und Süd- und Mittelengland fort.
Ein Jagdgeschwader unter der Führung von Major von Maltzahn errang seinen 561. Luftsieg.
In der Leitung der RAF. mußte abermals ein Kom- mandowechsel vorgenommen werden.
Anläßlich des Jahrestages der Sanktionen sprach der Duce zu den Gauleitern der faschistischen Partei.
Zu einem Dentschlandbesuch trafen in Salzburg und Berchtesgaden Gras Ciano und Serrano Suner ein.
Dr. Goebbels rechnete in einer großangelegten Rede mit der Bluftpropaganda Churchills ab.
Die Bremer »Flak vernichtete abermals einen anareisenden Brrtenbomber.
Bremer NSKOV.-Kameraden berichten von ihrem Aufenthalt in Zakopanc.
Die VDA.-Schulsammlung beginnt am 22. November.