Ausgabe 
(24.5.1941) Nr. 143
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Das ftmlsblalt des legierenden Vürgermeisters der Lreien kjansestadt lremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkünüungsblatt des leichsstattlialters in Oldenburg und lremen

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Nr. 14Z / 11.Jahrgang

Sonnabend, 24. Mai 1941

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Wein neun feindliche Handelsschiffe aus einem 6eleit;ug vernichtet

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für den deutschen DerrMsriWk!

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prien von seindfatirt nicht zurückgekehrt

Berlin, 23. Mai.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unterseeboote versenkten aus einem für England be­stimmten Eeleitzug neun feindliche Handelsschiffe mit zusammen 7Ü9VÜ VRT., darunter befanden sich drei Tanker von 8000 BRT., 1» 00« und 13 000 BNT. sowie ein schwer beladener Munitionsdampfer von 7800 BRT. Weitere 18 000 BRT. wurden durch Unterseeboote in Einzeloperationen versenkt. Im Seegebiet westlich Afrika versenkten Unterseeboote 21400 BRT. Damit vernichtete die Unterseeboot-Waffe in den letzten Tagen insgesamt 110 300 BRT. feindlichen Handelsschisss- raumes.

Das von Korvettenlapitän Günther Prien geführte Unterseeboot ist von seiner letzten Fahrt gegen den Feind nicht zurückgekehrt. Mit dem Verlust dieses Bootes mich gerechnet werden. Korvettenkapitän Günther Prien, der Held von Scapa Flow, der vom Führer in Aner­kennung seiner überragenden Verdienste mit dem Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeich­net worden war, und seine tapfere Besatzung leben im Herzen aller Deutschen weiter.

Die Luftwaffe fügte, «ie durch Sondermeldung be­kanntgegeben, am gestrigen Tage den im östlichen Mittel­meerraum operierenden britischen Seestreitkräften schwerste Verluste zu. In mehrmaligen kühnen Angriffen versenkten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge feindliche Kreuzer und Zerstörer. Auherdem wurden Vomben- tresser auf einem Schlachtschiff und auf kleineren Ein­heiten eines versprengten britischen Flottenverbandes erzielt. Ueber dem britischen Mutterland und dem See­gebiet um England führte die Luftwaffe trotz schwie­riger Wetterlage bei Tage bewaffnete Aufklärung durch »nd vernichtete ein feindliches Handelsschiff von 5800 BRT. In Nordafrika wurden bei Tobruk örtliche, von Panzern unterstützte Ausfallsverfuche in der Entwick­lung zerschlagen. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten mit guter Wirkung Versorgungsanlageu des Feindes bei Tobruk. Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet fanden nicht statt. Bei Angrisfen gegen den erwähnten feindlichen Eeleitzug zeichneten sich die von Kapitän- leutnant Wohlfahrt und Kapitänleutnant Eysae ge­führten Unterseeboote besonders aus."

Die Tatsache schwerer englischer Flottenverluste im östlichen Mittelmecr wurde Freitag zum erstenmal von Londoner offi­zieller <Äite zugegeben. Die Admiralität zögert allerdings auch letzt noch mit irgendwelchen näheren Zugeständnissen an die Wahrheit. Sie wagt aber diesmal nicht einmal, die deutschen Ersolgsmeldnngen mit der sonstigen Lügenstirn abzustreiten.

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Die neuen deutschen Erfolge im Seekrieg sind trotz starker feindlicher Gegenwehr» erzielt worden; aber welche starken Kräfte der Gegner auch einsetzen mag, die deutschen Untersee­boote bleiben dennoch dem Feinde an der Klinge und reihen Ersolg an Erfolg. Wenn in den Reihen der Unterseeboot­männer Opfer fallen, dann finden die Taten der gefallenen Kameraden, wie die des Korvettenkapitäns Günther Prien, ihren höchsten Lohn. Die Unterseebootwafse hat von den über 11 Mill BRT., die bisher versenkt worden sind, den Löwen­anteil zu verzeichnen. Nach wie lior bleiben die Unterseeboote Englands Schrecken, auch wenn Churchill sie noch so ost totsagt. Mit den Unterseebooten stehen di« Ueberwasser- streitkräste wirkungsvoll im Handelskrieg auf dem Atlantik und finden tatkräftige Unterstützung durch die deutsche Luft­waffe, Außerdem haben die deutschen Flugzeuge in der letzten Zeit im östlicken Mittelmeer besonders große Erfolge gegen Englands Kriegs- und Handelsflotte errungen, die auch zum Ersolg des Kampses gegen die Insel England in Höchstem Maße beitragen,

England erstrebte durch seine Truppenlandung aus dem ' Balkan eine ..Abnutzungsfront" für die deutsche Wehrmacht: aber unter den Schlägen der deutschen Soldaten mußte das britische Expeditionskorps fluchtartig das griechisch« Fest­land verlassen und wurde mehr und mehr auch von den griechischen Inseln vertrieben. Entgegen den englischen Wün­schen ist das östliche Mittelmeer nun zu einer Abnutzungs- sront anderer Art geworden, nämlich zu einer außerordentlich verlustbringenden Abnutzungsfront für die englische Kriegs- und Handelsflotte. Bei der Flucht vom griechischen Festland hat vor allem die englisch« Handelsflotte schwere Opfer bringen müssen; denn über 40Ü VVÜ BRT. an eng­

lischem und England dienstbarem Schiffsraum gingen ver­loren, abgesehen von einer Reih« kleinerer Kriegsschiffe. Jetzt ist die englische Kriegsflotte bei den Verlusten an der Reihe. Sie hat in den letzten Tagen bei der Verteidigung der eng­lischen strategischen Stellung im Dreieck zwischen .lexandrien, Kreta und Zypern sehr harte Ein­bußen erlitten, in den ersten Tagen der Woche wurde von erfolgreichen deutschen Stuka-Angrisfen aus Schifssziele in der Sndabucht berichtet. Am Dienstag wurde aus Rom gemeldet, daß italienische Torpedoflugzeuge einen englischen Flotten- verband in der Enge zwischen Kreta und der Insel Caso (Dodekanes) erfolgreich angriffen. Dieser Verband kam aus Älexandrien. Er bestand aus mehreren Kreuzern und Zer­störern. Ein Kreuzer von 18 WO Tonnen wurde durch zwei Torpedotresser schwer beschädigt. Am Mittwoch und Donners­tag folgten dann die neuen großen Erfolge der deutschen Luftwaffe gegen die englische Flotte im östlichen Mittelmeer. Bomben schweren und schwersten Kalibers trafen am Mitt­woch ein Schlachtschiff, 8 Kreuzer, 1 Zerstörer und 1 Unter­seeboot. Am Donnerstag wurden 4 britische Kreuzer und mehrere Zerstörer durch Bombcnvolltresser versenkt. Ein Schlachtschiff und zwei weitere Zerstörer wurden schwer be­schädigt.

Das bedeutet eine sehr wesentliche Schwächung der englischen Flotte im östlichen Mittelmeer. Selbst wenn

Bomben keine lebenswichtigen Teile im Innern der Schlacht­schiffe und Kreuzer treffen, so richten sie mindestens an Deck schwere Verheerungen an, die insbesondere die Kommando­brücke, ben Eefechtsstand, die Artillerie und die Anlagen sür die Bordflugzeuge betresfen können. Zur Reparatur solcher Lchäden bietet Älexandrien keine Möglichkeiten. Die beschädig­ten englischen Schisse müssen entweder 3<XX> Kilometer weit nach Gibraltar und sich in der Straße von Sizilien wieder den See- und Luststreitkrästen der Achsenmächte aussetzen, oder sie müssen durch den Suezkanal rund um Afrika fahren. Der Versuch, Malta als Reparaturhasen zu benutzen, wurde im Januar durch den FlugzeugträgerJllustrious" gemacht; aber er erhielt dort sofort neue Bombentreffer und konnte nur mit Mühe noch zum Suezkanal abgeschleppt werden. Man kann flich also vorstellen, wie peinlich der britischen Admiraltät jetzt die Schisssverluste und Beschädigungen find, die Englands Flotte im östlichen Mittelmeer erleidet. Die Lage der englischen Flotte im östlichen Mittelmeer erinnert an die Schläge, die sie vor einem Jahr bei der Aktion um Norwegen einstecken mußte. Vor allem ist festzustellen, daß jeder Schifssverlust der Briten im Mittelmeer die Kraft der englischen Kriegsflotte in der Schlacht im Atlantik weiter- fchwächt. So wirken die deutsche Kriegsmarine und Lustwafse bei der Kampsführung gegen England wirksam Hand in Hand.

Des AU E öea-ra Usw

Unsterblicher U-Boot-Kommandant

In dem Augenblick, wo unsere U-Voot-Wasfe neue, gewaltige Erfolge zu verzeichnen hat, und die Schlacht im Atlantik ihrem Höhepunkt zustrebt, erreicht uns die Meldung, daß Korvettenkapitän Günther Priem von seiner letzten Feindfahrt nicht zurückgekehrt ist. Stolz senkt Deutschland im Geist die Fahnen vor dem Helden von Scapa Flow. Wie kein anderer hat sich Günther Prien die Herzen des ganzen deutschen Volkes er­obert! Seit jenem beispiellos kühnen Einbruch in die englische Flottenbasis bei Scapa Flow, wo Prien das britische Schlachtschiff Royal Oak versenkte und das Schlachtschiff Repulse schwer beschädigte, war Günther Prien der volkstümlichste Held unserer jungen Kriegsmarine, Vorbild für seine Kameraden, für alle deutschen Männer unter den Waffen und vor allem für die deutsche Jugend, für die Günther Prien immer ein offenes Herz hatte. Mit seiner tollkühnen Tat hat Günther Prien im Oktober 1939 die Reihe der bewun-

kden drischt noch immer altes Stroh

Heftige Polemik zwischen vichg und London Um die »flnerkennung Frankreichs"

vr. S. Vichh, 23. Mai. Die Unterhausrede Edens vom Donnerstag hat in politischen Kreisen in Vichh einige Fest­stellungen ausgelöst. Eden hatte erklärt, die Bichh-ReHierung könne von London nicht als rechtmäßige Regierung angesehen werden. Die neue Phase der Politik der Vichy-Regierung ver­anlasse die englisch« Regierung, in Zukunsk zwischen dem be­setzten und dem unbesetzten Frankwich keinen Unterschied mehr zu machen. In Vichy wird hierzu erklärt, daß Außen­minister Eden durchaus nichts Neues gesagt habe. Die Re­gierung des Marschalls Petain sei vollkommen legal zur Macht gelangt und werde überdies vom ganzen französischen Bolle so rückhaltlos anerkannt wie selten eine Regierung in Frankwich. Daran ändere die Erklärung Edens nichts, ge­nau so wenig wie die dauernden Beschimpfungen und Ver­leumdungen. die seit Monaten von London zu hören wawn, das geringste an der Liebe des französischen Volkes zu Pe­tain etwas geändert hätten. Die Zusammenarbeit Londons mit dem gekauften Verräter de Gaulle? habe gleichfalls nicht dazu beigetragen, den Eindruck, den man in Vichh von Lon­don erhalten müßte, zu verbessern. Auch wenn England nun keinen Unterschied mehr zwischen der besetzten und der un­besetzten Zone machen wolle, sei man in Vichh nicht über-

Nordirland gegen MiMärerpressung

Schorle krklörungen des irischen Kriegoministers in USfl.

Newyork, 23, Mai, Der amerikanische Rundfunk'meldet aus Belsast, daß in Nordirland die Einführung der Wehrpflicht geplant und deshalb dort ein« politische Krisis ausgebrochen sei. In der Tat bilden die Nationalisten dort etwa ein Drit­tel der Bevölkerung und sind Anhänger ds Daleras. Sie wider­setzen sich ausdrücklich jeder Einberufung der Bewohner Ul­sters iv die britische Armee. Das Ulster-Kabinett hielt eine zweistündig« Sitzung ab, in der es den Einberufungsplan ge­billigt haben soll. Die Nationalisten organisieren einen hef­tigen Widerstand gegen den Premierminister Andrews und wenden sich an Irland in der Hoffnung, daß de Dalera gegen die Einberufungen in Nordirland einschreiten werde, Beob­achter sind der 'Meinung, daß es zu einer neuen Welle anti- englischer Tätigkeit sowohl in katholischen wie in protestan­tischen Kreisen kommen werde.

Der irisch« Kriegsminister, Frank Alken, der zur Zeit in den USA, weilt, gab gegenüber der Presse eine ungemcin scharfe Erklärung zur Politik Englands in Nordirland ab, Englands Absicht, den Nordirländern die Wehrpflicht aufzu- zwingen, wurde von Allen alsein monströser Skandal" be­zeichnet. Es sei schlimm genug, daß ein Land oder Landestcil gegen den Willen der Bevölkerung militärisch besetzt werde, wie England es mit Nordirland tut. Wenn die Bevölkerung eines solchen Landes aber darüber hinaus von der Be­

setzungsmacht in den Militärdienst gepreßt werde, dann handle es sich um eine Maßnahme, wie sie keine zivilisierte Macht in der modernen Zeit begangen hat. Englands gegenwärtiger Versuch, die Nordiwn zum Militärdienst zu zwingen, sei ein eindeutiger Nngrisssakt. Es hab« keinen Zweck, aus Höflich­keit Worte zu benutzen, die weniger weh tun.

Wie aus einer vor kurzem aus der Pressekonserenz von Roosevelt abgegebenen Erklärung hervorgeht, haben sich die Kriegstreiber in den USA. eine neue Methode ausgedacht, mit der sie honen, Irland am Ende doch noch in den Krieg zu ziehen. Sie wollen zu diesem Zweck den Iren Lebensrnittel spenden, um ihnen Appetit zu machen. In sadistischer Weise soll der Brotkorb,, in dem Moment höher gehängt werden, wo sich Irland aus diese Lieserungen eingestellt hat und nicht mehr daraus verzichten kann, wenn es nicht Hunger leiden will. Zu gegebener Zeit würden die Lebensmittelliese­rungen ganz eingestellt werden. Wenn Irland sich aber bereit erklärt, an der Seite Englands in den Krieg zu treten, könnte es mit einer weiteren Belieserung rechnen Was be­sonders beachtet werden muß, das ist der schamlose Mißbrauch des Roten Kreuzes. Die Leebnsmittellieserungen, an Irland sollen nämlich als Spende des amerikanischen Roten Kreuzes den Iren aufgenötigt werden, obgleich Irland die Lebens­mittel bar bezahlen kann und will. Der gleiche Trick ist bereits gegenüber Frankreich angewandt woftien.

sranklin Solana Noosevells jüdische Abstammung

krgebnisle wissenschaftlicher flftnensorschung Sem Judentum verschworen

l58Ik. Berlin, 23. Mai. Der uneingeschräi^te Beisall des Weltjudentums für die Machenschaften des derzeitigen amerikanischen Präsidenten Roosevelt läßt die Frage aktuell erscheinen, inwieweit außer den Bindungen, die durch die Zugehörigkeit des Präsidenten zu einer der reichsten Familien Nordamerikas gegeben sind, auch blutsmätzige Einflüsse das Denken und Handeln Rooscvelts beeinflussen.

Zm Jahre 1935 beschäftigte sich die damals noch jüdisch« Neue Freie Presse" in Wien bereits mit dieser rzrage und verönentlichte dazu eine Auskunst, die der amerikanische Präsident damals einem Interviewer gab und in der er erklärte:Vor 3UÜ Jahren kamen meine Voreltern aus Holland nach Amerika. Die Frage, ob diese meine Ahnen Juden, Katholiken oder Protestanten waren, beunruhigt mich nicht." Diese ausweichende Auskunst, die durch ihre erhei­ternd srivole Beimengung der Judenfrage mit Konfessions- Vroblemen typisch jüdische Merkmale trägt, wird begreiflich, wenn die tatsächlichen Abstammnngsverhältnisse Rooscvelts einer genauen Prüfung unterzogen werden.

Als Unterlage' dafür liegt ein in den Jahren 1981 und 1992 aus Anlaß der Präsidentschaft Theodore Roosevclts aus­gestellter Stammbaum des Holländers I. van der^ Minne (seinerzeit veröffentlicht im Organ des Niederländischen genealogischen Vereinst sowie eine kurz vor dem Kriege er­schienene deutsche wissenschaftliche Arbeit von Adolf Schmalir (Weimar 1939) vor. Schmalix hat außer der Feststellung und Ergänzung des Rooscvcltschen Stammbaumes auch die Ab- stammuiigzverhSltnlsse der eingcheirateten Frauen ersorscht

und außer der in Europa erreichbaren Literatur auch archi- varische Quellenstudien herangezogen.

Nach den Erkundungen dieser wissenschastlichen Bearbeiter der Rooseveltschen Abstammungsverhältnisse ist der Stamm­vater des amerikanischen Familienzwciges ein Claes Marten- sen van Roosevelt, der in den Jahren zwischen 1644 und 1649 aus Holland nach Neuamsterdam, dem späteren Newyork, eingewandert sein soll. Völlige Klarheit darüber, ob dieser Elaes wirklich der erste nachzuweisende Stammvater war, be­steht insofern nicht, als eine von der Rooseveltschen Familie nicht widersprochen Veröffentlichung derDetroit Jewish Chronicle" vom Jahre 1935 vorliegt, in der die Behauptung aufgestellt wird, daß schon um 1626 ein Roosevelt in New Amsterdam gelebt habe, der Jude gewesen sei und von einer spanischen Judensamilie namens Roosokampo abstamme.

Mit Sicherheit kann jedoch festgestellt werden, daß die Frau des Llacs Roosevelt, die erste nachweisbare Stammutter der Familie, Jüdin war. Es handelte sich um die Jannetje Samuels, genannt Thomal, die der aus Mallorca nach Amerika ausgewanderten Judenfamilie Crespo Cortez ent­stammt.

Der weitverzweigte Stammbaum der Familie Roosevelt zeigt auch weiterhin jüdische Einheiraten. So heiratete schon der 1885 geborene Enkel dieser jüdischen Stammutter wieder eine Dolljüdin, die Sarah Jalomons. Es war eine Eigenart der Verhältnisse in Nordamerika, daß zu einer Zeit, in der in Europa noch in der Regel eine klare rassische Trennung stattsand, dort bereits Mischlingsehcn und jüdische Blutver- jcuchung an der Tagesordnung waren. In den Generationen

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rascht. Denn die englischen Angriffe und Ueberfälle auf Oran, Dakar, Marseille, Syrien, Gabon und Französisch- Aeguatorial Afrika sowie der Diebstahl Von 198 französischen Frachtschiffen, die sich in die Häfen des unbesetzten Gebietes begeben wollten, hätten schon bisher nicht dazu beigetragen, zu Vermuten, daß London einen Unterschied zwischen dem besetzten und dem unbesetzten Gebiet mache. Interessant sei die Eden-Erklärung deshalb, weil sie wieder einmal die ver­zweifelte Lage Englands im Mittelmeer verrate. Aber auch dies sei nicht ganz neu.

*

Der bei Frauen und weniger in der Politik erfolgreiche Anthony Eden sprach nur aus, was Jahrhunderte zuvor ebenso gut auch ein Pitt oder «in Cromwell hätten gesagt haben können. Jener zynisch« Satz, der ungeschrieben über dem ganzen letzten Jahrtausend englischer Geschichte steht, ist auch heute Richtschnur:Wenn England andere Völker unterdrückt, oder gegen sie im Namen der Humanität zu den brutalsten Methoden greift, so tut es das nicht in seinem eigenen Interesse, sondern im Interesse dieser Völker." Frank­reich scheint noch Edens Erklärungen sich in jeder Weise darüber klar zu sein, was es von London zu erwarten hat.

des 18. und der ersten Hälsts des. 18. Jahrhunderts haben Frauen mit den Namen Hardenbrvck, Hossmann, Walton und Aspingwall in die bereits jüdisch Versippte Vorsahrcnschast des jetzigen Präsidenten Roosevelt eingeheiratet. Im Rahmen der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten sind die Familien dieser Frauen noch nicht genügend nachgeprüft worden, um klare Auskünste über ihre jüdische oder nichtjüdische Abstammung zu ermöglichen, jedoch darf angenommen werden, daß die Von den Ahnen übernommene Bereitwilligkeit zu jüdischen Ehen auch in diesen Generationen weitere jüdische Blutzuslüsie ge­bracht hat.

Einwandfrei nachgewiesen aber ist wiederum die jüdisch« Abstammung der Mutter Roosevelts, die der aus Italien ausgewanderten Judensamilie de Jllan. später Delano ge­nannt, angehörte. Den jüdischen Familiennamen seiner Mut­ter führt der amerikanisch« Präsident bekanntlich auch als zweiten Vornamen, er nennt sichFranklin Delano Roose­velt". Diese Darstellung wäre unvollständig, würde sie nicht auch die Frau des Präsidenten berücksichtigen, die bekannt­lich einem anderen Zweig der Familie entstammt und mit dem Präsidenten entiernt Verwandt ist. Ihre Mutter war die Jüdin Rebekka Hall.

Unter den dargestellten Umstanden werden die ausweichen­den Bemerkungen des Präsidenten Roosevelt mehr als ver­ständlich: Zu offensichtlich tritt zutage, daß er nicht nur ein Schildträger der Plutokratie ist, weil er selbst ihr angehört sondern auch dem Judentum Verschworen ist, weil dessen Blut in seinen Adern rolltl

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dernswerten Waffentaten unserer Kriegsmarine im Kampf gegen England eröffnet. Ein Welle stürmischer Begeisterung ging damals durch das ganze deutsche Volk, als die Nachricht von der Tat von Scapa Flow über die Aetherwellen in die letzte deutsche Hütte drang, und mit stürmischer Begeisterung hat Deutschland damals seinen Helden bei der Rückkehr in die Heimat begrüßt. Der Führer selbst überreichte Günther Prien als erstem deutschen U-Vootkommandanten das Ritterkreuz.

Wir erinnern uns, wie Prien mit schlichten Worten von seiner Tat berichtete. In jugendlicher Frische, voll soldatischen Wagemutes stand er vor uns:Dann waren wir plötzlich mitten drin in der Höhle des Löwen!" Das wie" überging er mit einem stolzen, vielsagenden Lächeln. Jeder wußte, welche Tollkühnheit, welcher Wagemut und welche Umsicht dazu gehörte, die viel­fachen Sperren der großen englischen Flottenbasis zu durchbrechen, um nach vollbrachter Tat Boot und Mannschaft unbehelligt vom Feind wieder heraus aufs offene Wasser und in die Heimat zu bringen.

Korvettenkapitän Prien hat auf seinen Lorbeeren nicht ausgeruht. Immer wieder ist er mit seinem Boot an den Feind gegangen und hat ihm furchtbare Schläge versetzt. Immer blieb er der erste, der Vor­kämpfer unserer U-Bootwaffe. Auch im Handelskrieg hat Kapitänleutnant Prien und seine tapfere Besatzung dem Feind schwere Schäden zugefügt. Ende September 1940 gelang es ihm als erstem deutschen U-Bootkomman- danten, die 200 090-BRT.-Erenze zu überschreiten. Zum zweitenmal wurde Prien vom Führer empfangen und als erster deutscher U-Vootkommandant mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

Dann kam der Tag, an dem Günther Prien zur letzten Feindfahrt startete. Nach Wochen bangen Harrens ist nun jede Hoffnung auf die Rückkehr seines Bootes ge­schwunden. Wir müssen annehmen, daß Prien mit seiner tapferen Besatzung den Seemannstod in den Wellen gefunden hat. Die Nachricht trifft das deutsche Volk schwer; aber der Name Prien wird weiterleben, und sein Vorbild wird die Kameraden zu neuen Taten aneifern. Der Kampf, den unser Volk führt, ist hart und schwer. Die Opfer, die wir bringen, entsprechen der Größe des Zieles. Prien fiel für Großdentschland, für

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Die Versenkung Von 118 388 VRT. durch deutsche N-Boote meldet der gestrige OKW.-Bcricht.

Anthony Eden derstieg sich zu dreisten Blockadedrohungen gegenüber Frankreich.

In Afghanistan wächst die Bewegung gegen England. USA.-Jmperialisten äußern ihren Appetit aus Island.

Ueber die jüdische Abstammung Roosevclts werden inter» geüfflt ^°E>nisie wissenschaftlicher Ahncnsorschung mit.

Günther Prien kehrte Von seiner letzten Feindfahrt nicht

Reichsjugendsvhrung und DAF. nehmen den Ausbau der sur die bernsstätlge Fugend bedeutsamen Einrichtung der Jugendwohnheime in Angriff. '

Das Tommcrprogramm des Großdcntfchen Rundfunks »ringt u. a. eine wesentliche Erweiterung der Sendereihen.

In Anwesenheit des Präsidenten des ReichSlnstschutzbun. > z°kch°n7»tt-hk"'"" LS.-Kräiten die Luftschutz-Ehren.