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parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden Diirgermeisters der Zreien kjansestadt vrcmen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmiliches verkündungsblatt des Neichsstattiialters in Oldenburg und Vremen
Nr. 1 ZS / l l.Zalirgang
Lreitag. 16 . Mai 1941
Linzelpreis 15 Npf.
stufstand des stadramaut gegen England
lNutokralische Unterdrücker erschlagen
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Von unssrsm Lsrlinsr OA-Vseirsler
relegrasenstation gestürmt / Im Zeichen des „Heiligen Krieges"
vr. V. l,. Rom, 15. Mai. (82.-I2iASvbsrioIit)
Die Ausrufung des „Heiligen Krieges" durch die mohammedanischen Würdenträger in Bagdad hat im Zusammenhang mit der Erhebung des Irak gegen England die nachhaltigsten Wirkungen im Süden Arabiens, und zwar im englischen Protektorat von Hadramaut, gezeitigt. Die Mehrzahl aller arabischen Stämme in dem über Illllll Kilometer langen siidarabischen Küstengebiet befinden sich im offenen Aufstand gegen England. Zahlreiche britische Agenten und Offiziere, die dem Scheik als „Berater" beigegeüen waren, wurden getötet; der Rest brachte sich nach Aden in Sicherheit. Von feiten der mohammedanischen Würdenträger in Hadramaut wurde gleichfalls für das Küstengebiet der „Heilige Krieg" ausgerufen.
Zum arabischen Ausstand des Hadramaut ersährt das Nachrichtenbüro „Mondo Arabo" folgende Einzelheiten: „Anläßlich des Ausbrnchs der Feindseligkeiten zwischen dem Irak und England entsandten zahlreiche Scheiks aus dem Hadramaut telegrafische Solidaritätserklärungen, die zur Abfertigung nach Bagdad zur englischen Telcgrafenftation don Mukalla, 566 Kilometer östlich von Aden, gebracht wurden. Aus Anordnung der englischen Behörden wurden die Telegramme beschlagnahmt. Arabische Stämme überfielen daraufhin die Telrgrascnstation, töteten die aus 16 Engländern und Indern bestehende Besatzung und zerstörten die Station. Die Borgänge in Mukalla gaben das Zeichen zum allgemeinen Aufstand im Hadramaut.
Die Nachricht von der Ausrufung des „.Heiligen Krieges' durch Bagdad wurde bei allen arabischen Stämmen pcr- breitet. Die im Innern dos Landes befindlichen Engländer wurden, soweit sie nicht rechtzeitig nach Aden flüchten konnten, erschlagen. Der Sultan von Esh-Shihr-Soquotra, den die Engländer als Werkzeug ihrer Politik gegen die Hadramaut- Stämme benutzten, konnte sich im letzten Augenblick in einem englischen Flugzeug nach Aden in Lockerheit bringen. Ein zweites Flugzeug, in dem sich der englische „Berater", ein Agent des Secrct Service, ein Jude aus Aden und der indische Pilot befanden, wurde kurz vor dem Start von den Ausständigen überfallen, die die Insassen töteten und das Flugzeug zerstörten.
In Anbetracht der militärischen Kraftanstrengungen Englands in Afrika und im Irak versuchten die englischen Behörden, in Aden der Ausstandsbewegung ohne Kampfhandlungen Herr zu werden. Aus den Rat der englischen Agenten wurden Flugblätter über den Aufstandsgcbietcn abgeworfen, denen zufolge England den Irak besiegt habe, Raschid el Kailani geflüchtet und das irakisch« Heer aus englische Seite übergetreten sei. Die Lngenaktion erwies sich als ein glatter Mißerfolg. Die RAF. wurde daraufhin zur Bombardierung der Araber- dörser des Hadramaut eingesetzt, ohne dass dieses Unternehmen größeren Erfolg gehabt hätte, da die meisten dieser Dörfer in Anbetracht der in Hadramaut don feiten der RAF. seit längerem übliel>cn Bombardierungen der Zivilbevölkerung bereits zerstört waren.
Nach „Mondo Arabo" können die Engländer bei diesem Ausstand nicht auf ihren bisherigen „Verbündeten", die Uneinigkeit unter den Stämmen, rechnen, mit dessen Hilfe England bisher jede Erhebung in Hadramaut bezwäng. Die Vertreter der Stämme schlössen sich zu einer Art Exekutivkomitee zusammen, das als erste Handlung den britischen Behörden ein Ultimatum zukommen ließ, wonach die noch in englischen Händen befindlichen Posten an der Hadra- mautküstc innerhalb von 48 Stunden von den Engländer« zu räumen sind. Auch von feiten des Komitees wurde für alle Stämme der „Heilige Krieg" gegen die Engländer als Unterdrücker des Islam und der arabischen Nationen proklamiert.
Sie Ilperalionsjone Notes Meer
Or. v. I-, Rom, 15, Mai, lL^.-bllLsnbsiiokI)
Die Bedeutung der Evklärung der Reichsregierung über die Einbeziehung des Roten Meeres in die Operationszone der deutschen Seestrcitkräfte wird durch folgende Zahlen veranschaulicht: die beiden wichigsten Häfen im Roten Meer bzw, am Suez-Kanal, Port Said und Suez, wurden nach den letzten aus dem Jahre 1938 stammenden statistischen Angaben von 4055 bzw, 3779 Schissen mit 17,6 bzw 17,07 Millionen NRT, angelaufen. An dem Transitverkehrdurch den Suez-Kanal war 1938 die englische Flagge mit 1488 Einheiten und 7,8 Millionen NRT, am stärksten beteiligt, während die USA. an sechster Stelle der Kanalbenutzer mit 41 Schissen standen.
Von den im Roten Meer gelegenen Häfen war Port Su - d a n der wichtigste. Er hatte jährlich einen Verkehr von 2 bis 3 Millionen NRT.. Die letzte sür diesen Hasen veröffentlichte englisch-ägyptische Statistik wies für den März des vergangenen Jahres 65 Schisse, davon 29 englische mit 295 000 NRT. aus. Infolge der Gefahren sür die Schisfahrt im Suez-Kanal wurde Port Sudan englischen Meldungen zufolge zu einem der bedeutendsten seeseitigen englischen Nachschubzentren, da die englischen Schiffe die Gefahr von LUftangrissen in Alexan-
Berlin, 15. Mai.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Ein Unterseeboot versenkte im Nordatlantik einen stark bewaffneten britischen Hilfskreuzer von 20 000 BRT. Bei Angriffen auf die britische Versorgungsschiffahrt versenkte die Luftwaffe bei Tage und in der letzten Nacht drei Handelsschiffe mit zusammen 11000 BRT. und beschädigte zwei weitere große Frachter durch Bombentreffer schwer. Kampfflugzeuge griffen gestern bei Tage verschiedene militärische Ziele in Großbritannien erfolgreich an. Auf einem Flugplatz wurden dabei mehrere viermotorige Kampfflugzeuge am Boden schwer beschädigt.
In Nordasrika weiterhin rege Artillerie- und Spähtrupptätigkeit vor Tobruk. Hier und in Gegend Sollum wurden zwei weitere britische Panzer vernichtet, mehrere Geschütze erbeutet und Gefangene eingebracht. Leichte deutsche Kampfflugzeuge unterstützten die Kämpfe des Asrikakorps durch wirkungsvolle Angriffe auf britische Infanterie- und Fahrzeugkolonnen im Raume von Sollum.
dria und Port Said durch Anlegen in Port Sudan zu umgehen versuchten, von wo die Ladung aus der Eisenbahn Port Sudan — Wadi — Halsa — Kairo befördert wurde.
Die arabischen Hasen Dschedda und Hodeida waren sür den internationalen Seeverkehr nicht wichtig. Einen besonderen Platz nahm unter den Häfen des Noten Meeres der kleine ägyptische Hasen ct Tor aus Sinai ein, von wo aus die Pilgersahrten nach Schedda gingen.
lSiehe auch Seit« 2)
Im Mittelmeerraum bombardierten Verbände der deutschen Luftwaffe bei Tag und Nacht militärische Anlagen aus den Inseln Malta und Kreta mit guter Wirkung. Bei einem Angriff leichter deutscher Kampfflugzeuge aus zwei Flugplätze der Insel Kreta wurden 15 feindliche Jagdflugzeuge am Boden zerstört. In Lust- kämpfen über der Insel schössen deutsche Jäger acht weitere Flugzeuge ab.
Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet fanden nicht statt. In der Zeit vom 12. bis 14. Mai verlor der Feind zusammen 31 Flugzeuge. Von diesen wurden 13 Flugzeuge in Luftkämpfen, drei durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen drei eigene Flugzeuge verloren. Die Besatzung eines Kampfflugzeuges mit Leutnant Klög, Sonderführer (Z.) Adolf, Unteroffizier Engel, Unteroffizier Schilling und Gefreiter Knöchel zeichneten sich durch kühne und erfolgreiche Angriffe auf ein Rüstungswerk in Südengland besonders aus. Leutnant Kolbitz bewies als Führer eines leichten Flakzuges bei den Kämpfen in Nordafrika besondere Kühnheit und Angriffsgeist."
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Sie eindeutigen japanischen Feststellungen ;um DreimSchtepakt
Rom, 15. Mai.
Da die amerikanische Kriegshetze wie gebannt ihre Aufmerksamkeit ausnahmslos auf Europa richtet und dabei Japan übersehe, fei es an der Zeit, so schreibt der Direktor des „Giornale d'Jtalia", den USA. die Tatsache ins Bewußtsein zu rufen, daß der Kriegseintritt der USA. dem Krieg zwangsläufig einen internationalen Charakter geben werde. Nordamerika täusche sich in der Haltung Japans, glaube Japan durch das China-Unternehmen stark geschwächt und gebe sich der Hoffnung hin, daß Japan nicht zu seinen Bündnisverpflichtungen, die ihm aus Artikel 3 des Dreimächtepaktes obliegen, stehen werde.
Von der japanisäien Auffassung sprechen am besten, so schreibt das Blatt die im Haushalisausschuß der japanischen Kammer von dem japanischen Abgeordneten Kuboi an Außenminister Matsuoka gerichteten Fragen sowie dessen Antworten. Kuboi betonte, baß der Dreimächtepakt der Ausdruck des japanischen Geistes und des im Aufbau begriffenen japanischen Reiches sei und daß keineswegs die entgegengesetzte ameri- kanrsckie Auffassung zutreffe. Der Abgeordnete bat um Antwort der irrage, ob ein Angriff einer großen Nation aus die beiden anderen mit Japan im Dreimächtepakt verbündeten Mächte zwangsläufig die Teilnahme Japans am Krrege herbeiführe. Matsuoka habe in seiner Antwort grundlegend zum Au-druck gebracht, daß Amerikas Annähme einer Zersplitterung der japanischen öffentlichen Meinung 7ur oder gegen den Dreimächtepakt vollständig abwegig sei da, „wenn die japanische Regierung einen Entschluß faßt, das
ganze japanische Volk dahintersteht". Die konkrete Frage des Abgeordneten Kuboi habe Matsuoka mit der Feststellung erledigt. daß es nur einen einzigen Fall gebe, in dem Japan sich nicht an die Verpflichtungen aus Artikel 3 des Dreimächtepaktes gebunden fühle, das ist, wenn Deutschland von sich aus Amerika angreife. In allen anderen Fällen hätte der Dreimächtepakt zu „spielen". Im übrigen könne Matsuoka die Ausführungen Kubois nur unterstreichen und besonders die absolute Charaktertroue Japans betonen.
Diese klare, eindeutige, verpflichtende, kluge und ermahnend« Sprache Matsuokas bestätige, so schreibt das italienische Blatt, das wirkliche Vorhandensein und das Wirksamwerden der Kampsgemeinschaft zwischen Deutschland, Italien und Japan, die von selbst eintrete, salls die UsA. oder eins andere Großmacht sich unprovoziert in dieser oder jener Weise am Krieg« gegen die Achsenmächte beteilige. Halte man sich diese Stellungnahme Japans vor Augen, dann könne es für Selbsttäuschungen und sür sonstige Spekulationen der britischen Agitation und der amerikanischen Kriegstreiberei keinen Raum mehr geben,
fortschritte der japanischen offensive
Schanghai, 15. Mai.
Nach den Verlautbarungen des - japanischen Oberkommandos macht die neue Ossensive an allen Kampfabschnitten in China gute Fortschritte. In der südchinefischen Provinz Kwantung umzingelten die japanischen Truppen unweit -
Hongkong etwa 20 000 Chinesen. Aus Tschekiang werden Anfangserfolge gegen die bei Tfchuki zusammengezogenen chinesischen Truppen gemeldet. In den Kämpfen in der Provinz Hvnan sind bereits mehrere hohe chinesische Offiziere verwundet worden oder gesallen. In Schonst wird der um annähernd 200 000 Chinesen gelegt« Ring immer enger gezogen.
flmerikanische „Hilfe" sür neutrale Völker
Berlin, 15. Mai.
Die Amerikaner haben sich eine neue Methode ansgedacht, mit der sie auf Bauernfang ausgehen können, nachdem es ihnen durch das Hilfeversprechen an Jugoslawien und Griechenland so glänzend gelungen war, das Feuer im Südvsten anzulegen. Der frühere USA-Gesandte in Dänemark, Rii-, mänien und Irland, Owslch, forderte in einer Rede in Frenchlyck (Jndiana), daß die USA.-Luftwaffe sofort zur friedlichen Besetzung Irlands eingesetzt werde. Die Iren würden den Amerikanern, nicht aber den Engländern Vertrauen schenken. Owsley will damit sagen, daß die Iren, wenn sie erst einmal vor die vollendete Tatsache gestellt würden: den leutseligen reichen Onkel sam mit Freude im Sause behalten würden. Entweder kennt Mister Owsley die Iren nicht, oder er leidet an Gedächtnisschwäche. Was im übrigen die amerikanische Hilfe sür neutrale Völker anbetrifft, möchten wir ihm raten, nach Agram oder Athen zu fahren, um sich im Namen der amerikanischen Kriegshetzer den Tank sür ihre Hilfeleistung zu holen.
Ks. Berlin, 15. Mai.
Mit einer Lautstärke sondergleichen hat Roosevelt in der letzten Zeit durch Hüll, Knox, Stimson und, nicht zu vergessen, Frau Roosevelt die Hetzkampagne für eme jüdisch-amerikanische Aktion zugunsten des plutokratisch- englischen Krieges, die die USA, an den. Rand des Krieges bringen sollte, führen lassen. Diese Tätigkeit hat offensichtlich nicht den erwünschten Erfolg gehabt und die Stimmung des amerikanischen Volkes noch nicht soweit betäubt, daß Roosevelt den entscheidenden Schritt gewagt hätte! Er sagte überraschend die Rede, die er am Mittwoch halten wollte ab, und verschob sie auf den 27. Mai. Das bedeutet natürlich nicht, daß die Kampagne abgeblasen sei. Diese wird vielmehr mit allen Mitteln weitergeführt. Dazu gehört die Bedrohung und Diffamierüng derjenigen, die in der gerühmten „freiheitlichen" amerikanischen Demokratie noch eine eigene Meinung haben. Diese Bedrohung hat jene Männer, die sich durch eine übersteigerte Agitation nicht den Blick für die Realitäten und ihr ruhiges Urteil nehmen -ließen, nicht davon abbringen können, ihre Auffassungen klar auszusprechen. Die Opposition gegen Roosevelts Kriegspolitiker spricht in diesen Tagen eine deutliche Sprache. Sie hat vielleicht mit dazu beigetragen, daß Roosevelt nach einer Meldung der „Newpork Post" die Forderung der sofortigen Kriegserklärung aus der Rede eines seiner Kabinettsmitglieder gestrichen hat, Roosevelt suche, wie es heißt, jetzt Zeit zu gewinnen.
Wie sich in Amerika die Einsicht in die kriegstreibende und kriegshetzerische Rolle Roosevelts verstärkt, hat der bekannte Verleger Hearst im „Newpork Journal American" klipp und klar festgestellt. Hearst schrieb, daß wenn Amerika nicht zum Kriege ermuntert würde, und Roosevelt nicht geheime Verpflichtungen eingegangen wäre, der Krieg schon beendet sei! England hätte dann, wie Hearst fortfährt, ohne Frage die Bedingungen der Achse angenommen, in denen das britische Empire garantiert, und lediglich verlangt worden sei, daß England seine zudringlichen Finger aus Europa heraushalte und nicht länger eine europäische Nation gegen die andere aufhetze, um die eigene Hegemonie aus dem Kontinent aufrechtzuerhalten. Aus Churchills jüngsten Bemerkungen gehe hervor, daß Amerika durch seinen autokra- tischen Präsidenten nicht nur zum Kriege verpflichtet worden sei, sondern daß die USA.-Flotte und Luftwaffe bereits im Patrouillendienst stehe. Was Amerika passieren werde, wenn es dem Kriege fernbleibe, sei rein hypothetisch. Was ihm jedoch widerfahre, wenn es sich am Kriege beteilige, sei jedem klar, der die nüchternen Tatsachen prüfe: Amerika werde fast ganz Europa und Asien gegen sich haben.
Zu diesen und anderen Stimmen, die die außenpolitischen Rückwirkungen der Roofeoeltpolitik fürchten, kommen die innerpolitischen Bedenken. Senator Wheeler erklärte, daß der Krieg für die USA. eine Zerstörung der Demokratie bedeuten würde. Andere Stimmen weisen darauf hin, daß die neuesten Umfragen des Eallup- Jnstituts keine Erhöhung der Stimmen für die kriegs- nähernde Aktion ergeben habe, eigentümlicherweise, obwohl die pessimistischen Stimmen über die Standfestigkeit Englands sich vermehrten, was früher stets zu einer Stärkung der Interventionisten geführt habe. So hat der amerikanische Landwirtschaftsminister zugestanden, daß die Lage der englischen Schiffahrt so ernst ist, daß Munitionstransporte zugunsten von Lebensmitteltransporten eingeschränkt werden mußten. Im übrigen ist diese Rede des Landwirtschaftsministers jedoch eine Rede ganz aus dem Geiste Roosevelts und Hulls, der Kriegstreiber, Kriegsverlängerer und Imperialisten, die ohne Umschweife die Forderung nach Weltherrschaft stellen und im gleichen Atemzug die Frechheit besitzen, den Achsenmächten Weltherrschaftspläne und Ängriffsabsichten zu unterstellen. Er verlangt, daß England und die USA. gemeinsam im Besitz der sechs Schlüssel st ützp unkte der Erde bleiben müßten, darunter Gibraltar und Suez.
Die Kriegshetze Roosevelts wird zurzeit von der Opposition als Wortbruch seiner Wahlkampfversprechungen gegeißelt. Die Zeitung „Washington Times Herold" veröffentlicht erneut die Erklärung von Frau Roosevelt, daß ihr Mann niemals versprochen habe, das Land nicht in den Krieg zu führen. Diese Aeußerung dex streitbaren Mrs. Roosevelt stellt das Blatt folgende eindeutigen Erklärungen gegenüber:
Boston, am 30. Oktober. „Wir bewaffnen uns nicht zu dem Zweck eines Kampfes oder einer Intervention in einem fremden Streit. Ich wiederhole nochmals, wir stehen zu dem Programm unserer Partei, wir werden uns nicht an fremden Kriegen beteiligen, noch werden wir unsere Armee oder unsere Marine zum Kampf in fremde Länder außerhalb Amerikas entsenden, es sei denn im Falle eines Angriffs. Da ich zu Euch Vätern und Müttern rede, gebe ich nochmals die Persicherung. Ich habe dies schon vorher gesagt; aber ich werde es
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Ein deutsches U-Boot versenkte einen britischen Handelskreuzer von 20 000 BRT.; außerdem wurden drei Handelsschiffe von zusammen 11 000 BRT. don der Luftwaffe vernichtet.
Nunmehr haben sich auch Araber des Hadramaut -enen England erhoben.
teilhastes Tauschgeschäft mit Japan ab.
Die WHW.-Wunschkonzerte im Gau Weser-Ems erbrachten fast I Million Mark. ,
Aus einem Appell der NTKOV.-Mitarbeiter sprach Gau. amtsleiter Kröger.
Eine in Berlin neu gegründete Radio-Union GmbH. soll die Wirtfchaftswerbung durch Rundfunk im Ausland sördern.