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eis Jahren und acht z Trauer:
>i°s und Frau
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re Thies Wwe., geb. zv lehongr.
-r 12. Mai 1941. straßc 22.
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LSh E Mittwoch.^,,
tragischen Unglück-fall verleb herzensguten Mann. udc>r° Schtviegervakr, ^
lhelm Koo.'
nsjahre.
rouer:
Rebecka «oop, geb. Me Willr Koop Otto Laesch und Frau. Else, geb. Koop und Angehörige.
I 10. Mai 1941, er Landstraße 17.
nrng ist im Bcerdigungs-Jn» Boltmershauser Straße SM. zugedachte Kranzspeirden eckli.
eicr findet am Mittwoch., dm Uhr, in der Rablinghauser Kich
l, schwerem, mit großer EM seiden erlöste heute der Tod « les geliebten Mann, meiner I» Papa, unseren einzigen heiM Schwiegersohn, Schwager »s
ann Iantzeii
:em Schmerz:
Carla Janßen, geb. Fesel Heiko Janhen Johann Janhen und Fm, Anna, geb. Meyer Wilhelmine Fesel und alle Angehörige».
10. Mai 1941. iße 48.
ung ist im Beerdigungt-JnM mboldtstr. 190, erfolgt, wohin!»- rzspcnden erbeten werben.
-icr findet am Freitag, 16. Mi. Krematorium statt.
hen Dank
>ie unserem lieben Entschlast -rwiesene letzte Ehrung mi ie uns bezeugte Anteilnahme
Max Lützkendorf und Frau und alle Angehörige».
eine Helle 48, s 1941
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Erscheint 7m al wöchentlich
Monatsbezug 2,3V einschl. Zustellgebühr: Posibe-nnsorels monatl. 2,30 E (elnschl. 30,1 ^ Post- zeltungSgebübrl zuzügl. 42 ^4 Bestellgeld. Bezugspreis ist Im voraus ohlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag' NG.-Gauverlog Weser- EmS GmbH., Bremen, Teeren 6-8. Fernspr.: 8 4121, Nachtr. u. Sonntg. 5 1115. Sprech z.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr- Schrlftleltung Dienstag und Freitag 12E-—13U» Uhr.
vremer ZeAna
parteiamtliche Tageszeitung
vas Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der §reien Hansestadt vremen
Anzeigen - Trundprrtsez
Die 1 mm hohe und 22 uuv breite Zelle Im Anzelaenkeil 13 ^4. Die 78 mm breite vnd 1 mm hebe Zelle Im Terttell 75 ^4 ErmSß. Grundpr. (für Klein- u. FamMenanzelg. u. «r. sowie sonstige Beding. Preist. 9 Nachlaßstaff. 6. Für Anzeigen durch Fernspr. keine Gewähr. Annahme- schluß 16 Uhr: sonnabends 14 Uhr. Teschüitsst.: Bremen: Teeren 6/8: Fernsvr. 5 41 21. Nachkruf u. sonntags: Fernspr. 51115; Obernstr. 86, Fernspr. 541 21. In Svke. Müklen- damm 2. In Hemeiingen Vahnhof- str. 6, Ecke Vollst!.. Fernspr. 43458
der Nationalsozialisten Vremens
Amtliches verkündungsblalt des Neichsstatchalters in Oldenburg und vremen
Nr. 1ZZ / l l.Zcchrgang
Mittwoch, 14. Mai 1941
Einzelpreis 15 Npf.
Londoner Schockwirkung der Vergeltung
' !
über W0 Mitglieder des Luftschutzes getötet
knglands Feuerwehr ohnmächtig — Zwei Vezirksbürgermeisler unter den opfern lausende von Vauarbeltern herbeigeschafft — Unterhaus im Notversammlungsraum
hv. Stockholm, 13. Mai (82.-NZsvbsrieb1).
Das englische Unterhaus, bombardiert wie so viele andere englische Institutionen, trat am Dienstag an einer „Notversammlungsstätte" zusammen. Alle parlamentarischen Traditionen wurden, soweit nicht die dazu notwendigen historischen Geräte ein Raub der Flammen geworden sind, aufrecht erhalten. Eine Ersatz-Perücke für den Sprecher hatte sich beschaffen lassen . . . Churchill gab zu Beginn der Sitzung eine Erklärung ab, in der er darauf hinwies, das alte Unterhaus sei derart mitgenommen, dah es nicht wieder hergestellt werden könne. Die Regierung habe alle Vorbereitungen getroffen für die Bereitstellung eines dritten Gebäudes, falls dem jetzigen Ersatzgebäude ebenfalls irgendetwas zustehen sollte.
Einen Begriff von der phantastischen Wirksamkeit der deutschen Luftangriffe vermittelte unfreiwillig der englische Innenminister Morrison. Die letzten deutschen Angriffe haben nämlich die Unmöglichkeit erwiesen, mit den bisherigen Feuerloscheinrichtnngen durchzukommen. Die Regierung Churchill hat sich daher einschlössen, das gesamte englische Feuerlöschwesen zu verstaatlichen und neu zu organisieren. Der Innenminister kündigte an, daß die wichtigsten Punkte der Reform in der Bildung größerer Einheiten und in Verstärkungen bei örtlichem Bedarf bestehen solle. Die bisherige .lokale Gliederung reiche nicht mehr aus. Notwendig sei vor allem die größte Beweglichkeit der Feuerlöschorganisationen. Die Ausgaben seien so gewaltig geworden, daß sie über die Kräste der kommunalen Behörden hinauswüchsen.
Churchill wurde bei den Interpellationen danach gefragt, welche Funktionen der kürzlich ausgebootete und znm Staatsministcr „beförderte" Lord Beaverbrook haben solle. Er erwiderte, Beaverbrook sei von allgemeinen Verwaltungsausgaben besreit und solle spezielle Ausgaben lösen, nämlich in seiner Eigenschaft als Mitglied des Verwaltungsansschusses. Dieser Ausschuß habe zwei Abteilungen. Beaverbrook solle Stellvertretender Vorsitzender der Abteilung für das Versorgungswesen werden.
änb. Stockholm, 13. Mai.
Die durch den vernichtenden Schlag der deutschen Lustwaffe gegen die britische Hauptstadt in der Nacht zum Sonntag angerichteten schweren Gebäudeschiidcn erreichten derartige Ausmaße, daß, wie aus einer Meldung des Stockholmer „Dagcns Nhheter" hervorgeht, am Montag Tausende von Bauarbeitern aus den in der Umgebung Londons liegenden Grafschaften als Verstärkung des „Bauarbeiter- und Sachverständigcn-Korps" der britischen Hauptstadt nach London gebracht werden mutzten. Noch am nächsten Tage wüteten zahlreiche Feuersbriinste in zahlreichen Statteten, die von der Feuerwehr einfach nicht gelöscht werden konnten.
Ein Sonderberichterstatter des „Exchange Telegraph", der sich in unmittelbarer Nähe der Wcstminster-Abtei befand, als ders chwerc Bombenhagel auf daS Parlament hernicder- ging, berichtet: Mehr als hundert Mitglieder des Luftschutzes wurden schon durch die ersten Explosivbomben getötet. Es kam zu einem beträchtlichen Feuer im Parlamentsgebäudc. Ein Fcuerwehrzug hatte inzwischen im mittleren Hos des Parlamentsgcbäudes Motorspritzen in Betrieb gesetzt, als plötzlich eine Bombe zur Explosion kam. Der Motorwagen wurde völlig auseinandergerissen. Knapp Stunde später brach aus der Spitze des Victoriaturms ein Brand aus. Währenddessen gingen immer wieder Bomben nieder. Zwei von ihnen schlugen gegenüber der Straße, in der die West- minster-Abtci liegt, ein.
wieder vier britische Kriegsschiffe ...
Stockholm, IZ. Mai.
Reuter verbreitet folgenden amtlichen Bericht der britischen Admiralität: „Der Rat der Admiralität bedauert mitteilen zu müssen, daß die Borpostcnboote „Rochcbonne" und „Ko- panes" versenkt worden sind. Don der Besatzung der „Ko- panes" sind keine Opfer zu verzeichnen. Die nächsten Angehörigen der Opfer der „Rochcbonne" sind benachrichtigt worden.
Ferner gibt die englische Admiralität den Verlust von zwei Torpedobooten, namens „Rashban" und „Eabanis", bekannt.
Einer Neutevmeldcmg zufolge, wuvden iu der Schreckensnacht zwei Londoner. Bürgermeister getötet. Es handelt sich um den Bürgermeister von Wcstminster, dem historischen Londoner Nogiermigsviertel sowie um den Bürgermeister des rechts der Themse gelegenen südöstlichen Stadtteils Ber- mondseh. Ferner wurde: - wie Reuter ebenfalls berichtet, der stellvertretende „polnische Ministerpräsident" General SosnkowsH verletzt. Eine Bombe platzte dicht bei dem Hause, in dem sich Sosnkowski aufhielt.
Madrid, 13. Mai.
Der Londoner ABC.-Berichterstatter schildert die Nacht wie folgt: Die Bomben sielen in wahren Trauben heulend und
Pfeifend, und die Borhänge an den Fenstern wurden vom Luftdruck hin und her geschleudert, wie wenn ein heftiger Sturm blase. Mehrere große Brände und eine Unmenge kleinerer zählte der Berichterstatter selbst vom Dache seines Hauses aus. Dichte schwarze Rauchwolken schwebten darüber, und ein unerträglicher Brandgeruch erfüllte die Lust. Beides zusammen war so stark, daß es einem den Atem nahm. Flugasche siel wie dichter Regen. Mehr als 40 Kilometer weit trieb der Wind den Aschenregen. Bis zum späten Nachmittag süllten Taxis und Ambulanzen die Straßen, und immer noch wurden Tote und Verwundete unter den Trümmern eingestürzter Häuser hervorgeholt.
Me Aufklärung des stilles keß
Unter Wahnvorstellungen gehandelt — In Schottland vom slugieug abgesprungen
sind. Berlin, 13. Mai.
Die „Nationalsozialistische Partcikorrcspondcnz" teilt mit: Soweit die bisher vorgenommene Durchsicht der von Rndols Heß zurückgelassenen Papiere ergibt, scheint Heß in dem Wahn gelebt zu haben, durch einen persönlichen Schritt bei ihm von früher her bekannten Engländern doch noch eine Berständigung zwischen Deutschland und England herbeiführen z» können. Tatsächlich ist er auch, wie unterdes durch eine Mitteilung aus London bestätigt wurde, in Schottland vom Flugzeug in der Nähe des Ortes, den er aufsuchen wollte, abgesprungen und wurde dort anscheinend verletzt aufgefunden.
Rudolf Heß, der seit Jahren, wie es in der Partei bekannt war, körperlich schwer litt, nahm in letzter Zeit steigend leine Zuflucht zu den verschiedensten Hilfe», Magnetiseurcn, Astrologen usw. Inwieweit auch diese Personen eine Schuld trifft, in der Herbeiführung einer geistigen Verwirrung, die ihn zu diesem Schritt veranlaßte, wird ebenfalls zu klären versucht. Es wäre aber auch denkbar, daß Heß am Ende von englischer Seite bewußt in eine Falle gelockt wurde.
Die ganze Art feines Borgehens bestätigt jedenfalls die schon in der ersten Mitteilung gegebene Tatsache, daß er unter Wahnvorstellungen gelitten habe. Er kannte die zahlreichen, aus ehrlichstem Herzen gekommenen Friedens-, vorschlage des Führers besser als irgendein anderer. Anscheinend lebte er sich nun in die Vorstellung hinein, durch ein Persönliches Opfer einer Entwicklung vorbeugen zu können, die in seinen Augen nur mit der vollkommenen Vernichtung
des britischen Imperiums enden würde. Heß, dessen Aufgabenbereich, wie bekannt, ausschließlich in der Partei lag, hat daher auch, soweit es aus seinen Auszeichnungen hervorgeht, irgendeine klare Vorstellung über die Durchführung oder gar über die Folgen seines Schrittes nicht gehabt.
Die Nationalsozialistische Parier bedauert, daß dieser Idealist einer so verhängnisvollen Wahnvorstellung zum Opfer siel, Rn der dem deutschen Volk aufgezwungcnen Fortführung des Krieges gegen England ändert sich dadurch nichts. Er wird so lange geführt, bis — wie der Führer auch in seiner letzten Rede erklärte — die britischen Machthaber gestürzt bzw. friedensbereit sind.
Varlel-KanM
Dem Führer persönlich unterstellt
Berlin, 13. Mai.
Die Nationalsozialistische Parteikorrespondenz teilt mit:
Der Führer hat folgende Verfügung erlassen: „Die bisherige Dienststelle des Stellnertreters des Führers führt von jetzt ab die Bezeichnung Partei-Kanzlei. Ihr Leiter ist, wie bisher, Pg. Reichsleiter Martin Bor- mann.
Den 12. Mai 1941.
„ gez. AdolfHitle r.«
Her neue Sroßerfolg unferer U voote
Skw.-Voricht vom Menslag über den mefferügigen rüsten flngriff gegen briliststen Seleitivg
Berlin, 13. Mai.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Unterseeboote versenkten in zähem, mehrtägigem Angriff auf einen durch Zerstörer stark gesicherten Geleitzug neun feindliche Handelsschiffe mit zusammen SK248 BRT. Damit sind durch Angriffe der Unterseeboot-Waffe aus diesem Geleitzug, einschliehlich der bereits gemeldeten Erfolge, 13 feindliche Handelsschiffe mit zusammen 76 248 BRT. versenkt worden. Die Lustwaffe bombardierte in der letzten Nacht mit guter Wirkung Hafenstädte in Süd- und Südostengland. Kampfflugzeuge versenkten am Tage vor der schottischen Ostküste ein Handelsschiff von 8696 BRT. und in der letzten Nacht ein kleines Kriegsschiff bei Landsend. Durch Bombenwurf und Beschuh mit Bordwaffen wurden auherdem zwei große Handelsschiffe und ein Vorpostenboot schwer beschädigt.
In Nordafrika schössen Panzer des deutschen Asrikakörps bei Tobruk eine britische Batterie zusam men. Oertliche Vorstöße britischer Panzer wurden abge wiesen. Bei Sollum beide^eitige rege Spähtrupptätig keit. Deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge bombar Vierten zusammen mit Verbänden der italienischen Luft
wasse Versorgungseinrichtungen des Feindes bei Tobruk. Im Hafen wurde ein Schiss in Brand geworfen. In der Suda-Bucht und südlich der Insel Kreta beschädigten deutsche Kampfflugzeuge mehrere Handelsschiffe schwer. Auf der Insel Malta griff die deutsche Luftwaffe kriegswichtige Anlagen, u. a. den Flugplatz Lucca und den Hafen La Valetta, mit guter Wirkung an.
Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwachen Kräften Bomben in West- und Südwestdeutschland. In einigen Städten, darunter in Mannheim und in Köln, entstanden Brände in Wohnvierteln und Industrieanlagen. Der Sachschaden und die Verluste an Toten und Verletzten sind gering. Eine Sturzkampsstaf- sel unter Führung von Oberleutnant Rieger zeichnete sich bei dem erfolgreichen Angriff auf einen britischen Flottenverband vor Vengasi in der Nacht zum 11. Mai besonders aus."
Deutschc Kampfflugzeuge slogen im Lause des 12. Mai in Slld-Ostcngland ein und griffen am hellen Tage kriegswichtige Ziele an der Küste und im Hinterland mit guter Wirkung an.
Ausgeglichener Neichsliauslialt für 19411
27,2 MMiarsten NM. Sleuereinnakmen — Vor sinanrbedarf sichergestellt — Senkung See kinkommensteuer nach dem kriege
rck. Berlin, 13. Mai. i82.-Iffs:snhsr1cht) Bekanntlich spiegelt sich in der Höhe des Sicueraufkommcns die Wirtschaftskraft eines Balles. Seit Kriegsbcginn weisen nun die Steuereinnahme« in Deutschland eine weitere Aufwärtsentwicklung aus. So ergibt sich nach den nun vorlicgcn- den Ziffern, die Staatssekretär Reinhardt vor Vertretern der Wirtschastsprcsse bclanntgab, die erjreuliche Tatsache, daß die Schätzung des Steueraufkommens des Reiches, die für 1949 auf etwa 25 Milliarden RM. lautete, bedeutend Überschritten ist.
Gegenüber dem Rechnungsjahr 1839 mit 23,5 Milliarden NM belauft sich das Gcsamtsteuerauskommen im Jahre 1949 aus 27,2 Milliarden RM. Es wird sich auch im Rechnungsjahre 1941 aujwärtsentwickcln Wahrscheinlich rund 39 Milliarden RM erreichen.
Die 39 Milliarden RM Steueraufkommen des Reiches, die wir 1941 erreichen werden, stellen den Hauptposten auf der Einnahmeseite des Reich-haushaltsplanes dar. Hinzu kommen rund sünf Milliarden RM Verwaltungseinnahmen (Gebühren, Zinsen, Mieten, Pachten, Darlehensrückzahlungen usw.), etwa 1,4 Milliarden RM Kriegsbeitrag der Gemeinden, der Matrikularbeitrag des Protektorats Böhmen und Mähren und die Besatzungskosten der besetzten Gebiete. Das ist eine sehr bedeutende Summe, die dem Reich an eigenen Einnahmen zur Deckung seines Finanzbcdarscs im gegenwärtigen Kriege zur Dersügung steht. Der Betrag, der darüber hinaus zur Deckung des Finanzbedarses des Reiches gebraucht wird. fließt d-m Reich lausend an Kreditmitteln zu Das Volkseinkommen bewegt sich nach wie vor auswärts. Die Aufwärtsentwicklung wni- sich fortsetzen. Es tvird infolgedessen auch der Teil b«S Volkseinkommens, der
nach.Vornahme der privatwirtschaftlichon. Bedarfsdeckung und nach-Bazahlung von Steuern.verbleibt,.fortgesetzt größer. Andererseits steht dem Finanzbedarf des Reiches ein Steueraufkommen gegenüber, das ebenfalls fortgesetzt größer wirb. Das ist eine stantssinanzwirtschaftliche Entwicklung, wie sie im Krieg gesunder nicht sein kann. Wie gesund die Finanzen des Reiches heute sind, wird eindeutig dadurch bewiesen, daß im Jahre 1949 mit der Senkung der Zinsen hat begonnen wenden, können.
Die gesamte Reichs schuld hat am Ende des Rechnungsjahres 1940, also am 31. März 1941. einschließlich der Steuergutscheine rund 9 v Milliarden R M. betragen Dieser Schuldsnstand gewährt, an der Größe und Leistungskraft der deutschen- Volkswirtschaft und der darin beruhenden Stenevkrast gemessen, «inen noch sehr großen Spielraum, der für Zwecke der Kriegsfinanzkwung in Anspruch genommen werden kann. : . .
In dem gleichen Zeitpunkt, in dem die Reichsschuld. 99 Milliarden RM. betragen, hat, hat die englische Staatsschuld, in Kauskrästkapazität von 13 RM. sür das Psund Sterling umgerechnet, rund 148 Milliarden RM. betragen.- Es ergibt sich. umgerechnet aus den Kops der Bevölkerung, bei rund 99 Millionen Ernwohern in Deutschland ein Betrag von 1999 RM., bei rund 47 Millionen Engländern ein Betrag von rund 3159 RM. au! den Kops der Bevölkerung. Aus diesem Vergleich ergibt sich. wie außer- vrdentlich . günstig die Finanzlage des Deutschen Reiches gegenüber England-ist.
Wir werden, so betonte Staatssekretär Reinhardt bei unserem deutschen Steuersystem und bei.der Organisation des
Gold- und Kreditwesens in Deutschland niemals gezwungen sein, zur Finanzierung von Kriegsausgaben die Noten- presse in Anspruch zu nehmen! Es wird stets möglich sein, denjenigen Teil des Finanzbedarses des Reiches, der über die eigenen Einnahmen des Reiches hinaus vorhanden ist, aus dem deutschen Volkseinkommen zu decken, teils durch Steuern, teils in Form von Kredit.
Wir haben unlängst die Einkommensteuer und den Kricgs- zuschlag zur Einkommensteuer tabellenmäßig zusammengefaßt. Diese Zusammenfassung ist aus Gründen der Vereinfachung gesclzchen. Ich bitte, aus dieser Vereinfachung nicht etiva zu schließen, daß beabsichtigt wäre, den Kriegszufchlag zur Einkommensteuer zu verewigen.
Die Einkommensteuer wird bald nach Beendigung des Krieges vollständig neugestaltet werden. Es ist selbstverständlich, daß dann die einkommensteucrliche Belastung der natürlichen Personen nicht mehr so hoch sein wird, wie sie während des Krieges sein muß.
Es wird zu gegebenen Zeitpunkten entweder eine Senkung von Steuern oder eine echte Schuldentilgung vorgenommen. Dabei wird jeweils von der Lage des Geld- u.ird Kreditmarktes und der Produktionswirtschaff und von der Größe des Finanz- bcdarses des Reiches auszugehen sein.
Zusammenfassend stellte Staatssekretär Reinhardt fest-
Die Finanzen des Reiches und die deutsche Währung sind gesunder als je. Die Inanspruchnahme der Notenprcssc sür die Finanzierung des Krieges kommt im nationalsozialistischen «taat nicht in Betracht. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß das Fundament, aus dem die Finanzkrast des Reiches beruht, auch während des Krieges fortgesetzt stärker werden wird.
Neichs-und Sauleilerbeimfülirer
Berlin, 13. Mai.
Die nationalsozialistische Parteikorrespondenz teilt mit: Beim Führer fand am Dienstag eine Zusammenkunft sämtlicher Reichsleiter und Gauleiter der NS- DAP. statt, an der auch Reichsmarschall Hermann Gö- ring teilnahm. Die Parteisührerschast bereitete dem Führer, der zu den Versammelten sprach, eine von entschlossenem Siegeswillen getragene überwältigende Kundgebung.
AkWsrke stake
Wohl kaum ist jemals eine Regierung mit einer derartigen Unkenntnis über die Kampfkraft des Gegners in den Krieg gegangen wie die britische. Gestützt auf ihre Weltkriegserfahrnngen und im Vertrauen auf die lleberlegenheit der britischen Flotte, griff die Londoner Regierung unbeirrt zu alten Methoden, um einen Gegner zu bekämpfen, der längst vollkommen neue Ideen und Kräfte verkörperte. Unermüdlich wurde von London aus behauptet, daß die Blockade allein genügen würde, um die Achsenmächte auf die Knie zu zwingen. Dann kamen die Rückschläge, Polen, Norwegen, Holland, Belgien und schließlich Frankreich gingen verloren. Jetzt stand hie britische Flotte ohne die Unterstützung der französischen allein im Kampf; Deutschland aber erhielt die Unterstützung des faschistischen Bundesgenossen. Die deutsche Luftwaffe zeigte sich überall überlegen und griff in unerwarteter und neuartiger Weise in den Seekrieg ein. Die atlantischen Operationsbasen gaben ihr und der deutschen Kriegsmarine glänzende strategische.Möglichkeiten zum Angriff auf die atlantischen Seewege.
Die deutschen U-Boote vermehrten sich schneller, als Churchill zugeben wollte. Kriegsmarine und Luftwaffe schlugen der britischen Kriegs- und Handelsflotte schwere Wunden, die nicht so schnell verheilen können. Die englischen Werften sind überfüllt mit reparaturbedürftigen Schiffen, wodurch die Neubauten verzögert werden. Viele Werften sind zerstört durch schwere Luftangriffe. Englische Hilferufe haben es endlich erreicht, daß amerikanische Werften für die Reparatur englischer Kriegsschiffe geöffnet werden, eine Tatsache, die der Neutralitätspflicht kraß ins Gesicht schlägt. Nach dem Urteil eines Schweizer Blattes hat die britische Kriegsflotte trotz aller Anstrengungen ihre Verluste durch Neubauten nicht ersetzen können, sie geht also geschwächt in den Endkampf. Die deutsche Kriegsflotte dagegen hat ihren Bestand an Kriegsschiffen trotz Verluste« erheblich verstärken können. Das kommt natürlich vor allem auf das Konto der wachsenden ll-Bootflütte; aber auch der Indienststellung der neuesten Schlachtschiffe der „Tirpitz"-K lasse und anderer Einheiten. So stehen also die beiden Flotten im Endkampf in einem anderen Kräfteverhältnis als zu Beginn des Krieges. Die britische Flotte ist während des Krieges schwächer, die deutsche stärker geworden.
Nicht allein das führt zur Krise der britischen Seestellung. Noch einschneidender macht sich die Z e r s p litte rung. der britischen Kräfte bemerkbar. Durch die abenteuerliche britische Nahost-Offensive und die Balkanaktion sind starke Kräfte der britischen Flotte an das Mittelmeer gebunden. Truppentransporte und ständige Versorgung der in Afrika kämpfenden Armeen erfordern einen umfassenden Schiffsraum der Handelsmarine. Ein anderer Teil der Flotte muß den Atlantik decken und das Mutterland sichern. Auch die übrigen Weltmeere müssen ständig gegen deutsche Handelsstörer verteidigt werden. Genug englische Stimmen haben festgestelit, daß die britische Flotte vor einer fast unlösbaren Aufgabe steht. In der Tat ist ihre heutige Aufgabe um ein Vielfaches größer als im Weltkrieg.
Die Kritik im eigenen Lager gegen die englische Flottenführung ist drüben immer lebendig und wird natürlich durch die zahlreichen Mißerfolge ständig wachgehalten. So führte z. V. Lord Strabolgi, der frühere Commander Kennworthy, im „The Christian Science Monitor" als Beispiele des falschen Gebrauchs der britischen Flotte durch Mangel an Entschlußkraft und falsche Strategie folgende Fälle an: 1. Mangelnde Kühnheit in der Abwehr des deutschen Angriffs' durch energische Seeoperationen. 2. Trondheim hätte wohl zurückerobert werden können; aber der Versuch wurde verboten. 3. Nachdem Narvik genommen war, wurde
»»»»nun», II,IMMUN, IIMMMMMMMMIMMIMI
Unser ^ayessViSyol
Noch immer steht London unter dem Eindruck der letzten Schreckcnsnacht; wegen der Zerstörung des Parlaments mußte das Unterhaus in einer Notvcrsammlungsstättc tagen.
<9 399 BRT. durch U-Boote hervor.
Zum Fall Hetz werden aufklärende Feststellungen offentlicht.
von
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uncr,chutterlichcn Siegcswillen des deutschen Volkes. Staatssekretär Reinhard legte die günstige Finanzlage Reiches an Hand des Haushaltsplanes dar.
Der Rcichsjugendsllhrer erließ Richtlinien sür die S> merarbcit I94j der Hitlerjugend.
Die Besatzung eines U-BooteS weilte zu Gast bei ! Bremer U-Bootkamcradcn des Weltkrieges.
Zwei Binncnschissahrtsunternchmungen wollen den l tervcrkchr von den östlichen Wasserstraßen aus Mittclla kanol und Weser sördern.
--^Ptun" hält auch sür 1949 an einer Gewinnausschüttung fest.