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parteiamtliche Hageszeitung
Das flmisblatt des Negierenden vürgermeisters der freien Hansestadt vremen
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Nr. 125 / 11. Jahrgang
Sonntag, 4. Mai 1941
der Nationalsozialisten Vremens
flmiliches verkündungsblatt des Neichsstatthalters in Vldenburg und Vremen
kinzelpreis 15 Npf.
Ver Wlzrer spricht im Nelchstag
//säte 73 Me 8e-iekL«-sKMe§W
Voksrtrayuny äsr Likuny aut al!s «tsutsoksi» Lsnüsr
Lnglancil aut allen Kelten ln selr«rsrstsr Lsrlränynls
änd. Berlin, 4. Mai ^ Der Präsident des Deutschen Reichstages gibt bekannt: Heute, Sotmtag, abends 18 Uhr tritt der Deutsche Reichstag zusammen. Auf der Tagesordnung steht: Entgegennahme einer Erklärung der Reichsregierung. Die Sitzung wird auf alle deutschen Sender übertragen.
klar Million VM. im stpr»
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Berlin, 3. Mai
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Der Kampf gegen die feindliche Handelsschisfahrt war im Monat April besonders erfolgreich. In diesem Monat versenkten die Luftwaffe, Ueber- und llnterwasserstreit- kräste der Kriegsmarine zusammen 1000 211 BRT. britische» oder für die Briten nutzbaren Handelsschisss- raum, davon rund 400 VVO BRT. in de griechischen Gewässern, Außerdem wurden 280 weitere Schisse beschädigt. Mit dem Verlust eines Teiles mich dieser Schisse kann gerechnet werden. Nicht eingerechnet in die Zahlen sind die durch Minenunternehmungen der Kriegsmarine »nd der Luftwaffe versenkten bzw. beschädigten feindlichen Schisse.
Die Luftwaffe bombardierte auch in der letzten Nacht bei guter Erdsicht das Mersey-Eebiet. In den Hasenanlagen von Liverpool entstanden größere Brände und heftige Explosionen. Weitere Lnstangrisse richteten sich gegen kriegswichtige Ziele an der Siid- nnd Südostküste Englands. Vor Cromer wurde ein Handelsschiff von 3000 BRT. vernichtet.
In Nordafrika drangen Teile des deutschen Afrikakorps bei einem örtlichen Angriff in'die von britischen Truppen zäh verteidigten Befestigungslinien von Tobruk ein. Eine größere Anzahl von Bunkern wurde genommen, mehrere hundert Gefangene eingebracht.
Der Feind warf in der letzten Nacht an verschiedenen Orten des westdeutschen Küstengebiets Spreng- und Brandbomben. In den Außenbezirken Hamburgs und in der Umgebung von Bremen sowie an anderen Stellen entstanden Sachschäden. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste an Toten und Verletzten. Nachtjäger und Flakartillerie schössen drei der angreifenden britischen Flugzeuge ab. Das Jagdgeschwader Ealland errang am 1. Mai seinen 500. Lustsieg."
Schon Ende März waren dem deutschen Handelskrieg S 917 999 BRT. an englischen und England dienstbarer Tonnage zum Opser gefallen, davon 7 566 999 BRT. durch vie Kriegsmarine und 2 351 999 durch die Luftwaffe. Dieses Ergebnis der „totalen Blockade" der englischen Insel durch die deutschen Unterseeboote, Ueberwasserkriegsschisse und Flugzeuge veranlaßte Churchill bereits zu einer größeren Lautstärke seiner Hilseruse an die Vereinigten Staaten. Gleichzeitig hosste Churchill offenbar, daß sein Versuch zur Schas- sung einer Balkansront gegen Deutschland dazu beitragen könnte, den englischen Tonnageschwund zu hemmen. Aber es ist den Engländern weder gelungen, den Fortgang der Schlacht im Atlantik zu behindern, -noch überhaupt den Tonnageschwund auszuhalten. Immer neue Erfolge gegen englisch« Handelsschiffs wurden im April von den deutschen Wehrmachtsberichten gemeldet. Nach wenigen Tagen war bereits die Dersenkungszisser von 19 Millionen BRT. überschritten, und näherte sich dann immer mehr der elften Million BNT.
Der April ist also für Englands Transportfchlacht, von der die Versorgung der Insel abhängt, nicht die Gelegenheit zu einer Atempause gewesen, sondern die Zeit eines schweren Aderlasses für die englische Handelsflotte geworden. Gerade das Unternehmen in Griechenland, das unter dem Druck der deutschen Wehrmacht schließlich in eine überstürzte Flucht der englischen Truppenreste ausartet«, hat neue große Löcher in Englands Tonnage gerissen. Als die Engländer, Australier und Neuseeländer in Griechenland gelandet worden waren, erklärte das Reuterbüro stolz, es sei ohn« einen Schisfsverlust geschehen. Die Briten haben sich aber getäuscht, wenn sie annahmen, sie kämen leichten Kaufes auch wieder vom europäischen Festland sort, das sie so eilfertig ausgesucht hatten. Die deutschen Bomber haben Tag um Tag die britische Transportflotte in den griechischen Gewässern und im östlichen Mittelmeer gepackt, als sie den Abtransport der englischen Eppeditionstruppen versuchte. Zu Dutzenden wurden die englischen Truppentransporter und Materialtransporter aus den Meeresgrund geschickt. Bald waren 199 999 BRT. überschritten, dann 299 '999 BRT,, und so stieg die Liste der englischen Schiffsverluste immer weiter, bis der letzte kämpfende Engländer im südlichsten Hafen des Peloponnes gefangen, und kein Brite mehr abzutransportieren war Rund 499 999 BNT. betrugen die englische Einbuße an Handelsschiffen.
(wo. Bremen, 4. Mai.
llurnnn Europa ist reingefegt von englischen Trup- » pen und englischem Einfluß. Seitdem der remgesegk Tommy in regelloser Flucht, an den südlichen Gestaden des Peloponnes herumirrend, in deutsche Gefangenschaft verbracht wurde und der letzte kleine Fischerkähn mit dem letzten kümmerlichen Rest der ins Meer geworfenen britischen Expeditionsarmee vom Land stieß, um zu versuchen, trotz deutschem Bombenhagel die rettende Küste in Kreta zu erreichen, seitdem gibt es keine europäische Expeditionsarmee Englands mehr, und diese wird es auch niemals wieder geben. Weder Churchills schamlose Bemerkung, daß das von der englischen Armee in Griechenland zurückgelassene Kriegsmaterial den Deutschen keinen Gewinn bringen könnte, weil sie davoit ja selber genug hätten, noch die Wiederholung der seinerzeit nach der Katastrophe von Dünkirchen dem englischen Volk gegebenen Versicherung, daß es auch nach der „Evakuiernng" der englischen Expeditonsarmee noch eine solche gäbe, da zwar die Waffen, aber nicht die „Kriegserfahrnng" der
Heftige KampstStigkeit in Vstafrika
SrMscher flngrU abgewiesen — 0er italienische wetzrmachlsberichl
Rom, 3. Mai
Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der
Wehrmacht gibt bekannt: I» der Cyrenaika lebhafte Artillerie- und Spähtrupptätigkeit gegen die feindlichen Stellungen der Befestigungen von Tobruk. In der Nacht zum 2. Mai haben feindliche Flugzeuge einen Angriff aus Benz hast durchgeführt. Es wurden einige Opfer und Schäden verursacht. Ein englischer Bomber wurde von unserer Bodenabwehr brennend abgeschossen.
In Ostasrika haben unsere Truppen im Abschnitt von Amba Alagi einen heftigen feindlichen Angriff glatt abgewiesen und dem Feind beträchtliche Verluste zugefügt."
Bei den Kämpfen um Tobruk erfolgte in der Nacht zum 1. Mai ein schwerer Angriff deutscher Streitkräste aus die äußere Besestigungslinie. Er führte zu einem Einbruch von rund drei Kilometer Tiefe. An dieser Stelle leisteten australische Truppen, selbst nach ihrer Ueberrennung, kräftigen Widerstand und versuchten, die einzelnen Bunker zäh zu verteidigen. Die Briten unternahmen darauf ^mehrere Gegenstöße, die unter schweren Verlusten sür sie abgewiesen wurden, obwohl britische Artillerie nachhaltig einzugreisen versuchte. Es gelang den deutschen Truppen, alle britischen Angriffe zurückzuschlagen und zahlreiche Gejangene einzubringen. Mehrere britische Panzerwagen sielen den Deutschen in die Hände. Schließlich versuchte der Brite unter Heranziehung weiterer Streitkräfte und durch einen schweren artilleristischen Feuer- übersall die Linien der Deutschen und Italiener zu erschüttern. Italienische Infanterie und deutsche Panzerkräfte wiesen auch diesen britischen Versuch erfolgreich ab, brachten dem Gegner schwere Verluste bei und schoben die eigenen Stellungen weiter vor.
Liverpool schwer getroffen
d. rc. Stockholm, 3. Mai
Mersehside war in der Nacht zum Sonnabend zum zweitenmal binnen 36 Stunden einem schweren Angriff der deutschen Luststrei-tkräste ausgesetzt. Das Londoner Luftsahrt-
ministermm war am Sonnabendmorgen gezwungen, eine sehr schwere Angoiffsaktion zu verzeichnen, wobei Wellen von deutschen Bombern über das wichtige Industrie- und Hasengebiet hereingebrochen seien. Es wird hervorgehoben, daß sehr viele Sprengbomben und dann Brandbomben zur Anwendung gekommen seien. In der Nacht zum Sonnabend wurde ferner, den englischen Meldungen zufolge, auch eine Stadt an der Ostküst« angegriffen.
Churchill besichtigte arst Freitag den Flottenhafen Plymouth, der binnen 19 Tagen fünf schwere Nachtangriffe zu erdulden hatte. Die englischen Berichte, die bei dieser Gelegenheit ausgegeben werden, vermitteln — wenn auch n-ur in Andeutungen — einen Begriff davon, in welcher Weise der wichtige Hasen verwüstet worden ist. Churchill sei meilenweit durch zerstörte und heimgesuchte Straßen gefahren.
„Vie Veuischen waren überall"
Berlin, 3. Mai.
Die australischen Truppen, die an der Südküste des Pclo- pennes von den deutschen Verfolgern gestellt und zur Ueber- gabe gezwungen wurden, machen einen vollständig abgekämpften Eindruck. Nach Aussagen von Offizieren und Mannschaften wurden die Truppen dieser Kampsgruppe Tag und Nacht von den deutschen Verfolgern bis zur vollständigen Erschöpfung gejagt.
„Die Deutschen waren überall", erklärte ein australischer Offizier bei seiner Vernehmung. „Ihre Flugzeuge zersprengten mit ihren Bombenangriffen unsere Kolonnen auf dem Marsch und ebenso unsere nächtlichen Biwacks, wenn wir gerade im Begriff waren, zur Ruhe überzugehen. Ihre Panzer waren uns ständig aus den Fersen und die Feuerstöße der Schnellen Infanterie scheuchten unsere am Straßenrand bor Uebcrmüdung zusammengebrochenen Leute immer wieder hoch. Dieser Rückzug war sür uns ein Marsch durch die Hölle."
Matsuoka erneut beim Tenno. Der japanische Außenminister Matsuvka wurde am Sonnabend vom Tenno zum Vortrag über die Außenpolitik empfangen. Später trat unter Vorsitz des Premiers die sogenannte Verbindungskonserenz zwischen dem Kabinett und der Wehrmacht zusammen.
veginn der Kampsliandlungen im Irak
fortschreitende Mobilisierung — kngliinder verlassen das Land - SgmpatHiekundgebungen in fleggpten
kv. Rom, 3. Mai. sL^.-lli^enderictit.)
Die in Rom vorliegenden Meldungen über die Lage im Irak bestätigen, daß die Feindseligkeiten zwischen britischen und irakischen Streitkräften am Freitagvormittag in der Nähe von Habbaniha begonnen haben und noch andauern.
Ministerpräsident Kailani hat einen neuen Aufruf erlassen, in dem es u. m heißt: „Wir haben den Kamps nicht gesucht, nehmen ihn jetzt aber auf. Die Stunde des Handelns ist sehr nahe. Jeder greise zu seinem Gewehr oder Revolver. Da wir keine Flugzeuge haben, muß uns jede Waffe willkommen sein, die den Feind trifft. Das irakische Verteidigungsministerium hat in einer amtlichen Verlautbarung dem Rekruten- jahrgang 1922, der in diesen Tagen eingezogen wurde, öffentlich sein Lob sür die Begeisterung ausgesprochen, mit der die Wehrpflichtigen dem Ruf des Vaterlandes folgten. — Beim ersten Aufruf hätten sich auch die Nomaden der Süddistrikts in den Kasernen versammelt.
Die englischen Maßnahmen bestehen, abgesehen von der Verschärfung der irakseindlichen Rundfunkpropaganda in arabischer Sprache, in neuen vertragswidrigen Truppenver- schissungen in Basra, Fünf britische Transportschisse, die in Haifa eine Ladung Flakartillerie und Munition löschten, erhielten unvermittelt die Order, mit dem ganzen Material Kurs auf Basra zu nehmen.
Nach französischen Meldungen aus Shricn haben die Frauen und Kinder der englischen Kolonie im Irak bereits das Land vertanen und befinden sich zwischen Alcppo und Damaskus aus der Reise nach Palästina. In Palästina selbst haben die britischen Militärbehörden eine Reihe führender Araber verhaftet. Die Maßnahme sei, so wird von englischer Seite erklärt, vorbeugender Natur. Offenbar fürchtet London Rückwirkungen der Kämpfe im Irak aus die Lage in Palästina. Tatsächlich verfolgt die gesamte arabische Welt mit ungeheurer Spannung „nd Anteilnahme die Vorgänge im Irak. In Kairo brachten die jungäghptischcn „Krünhcmdcn" ihre Solidarität mit Bagdad in öffentlichen Kundgebungen zum Ausdruck.
Zur Lage im Irak mußte der Londoner Nachrichtendienst berichten, die Regierung vom Irak hab« den Flughaf«» von
Habbaniha durch Truppen einschließen lassen. Dem Ersuchen der britischen Regierung aus Zurücknahme dieser Truppen habe die irakische Regierung nicht entsprochen.
Nach einer Meldung aus Bagdad wurde in einem offiziellen irakischen Kommunique mitgeteilt, daß aus dem Flugplatz Habbaniah am Boden fünf britische Flugzeuge zerstört wurden. Im Laufe des Freitags wurden insgesamt 26 britische Flugzeuge vernichtet. Irakische Flieger warfen über dem Flugplatz Habbaniah SO Tonnen Bomben ab. Ein Versuch motorisierter britischer Abteilungen, den Posten Routba und den dazugehörigen Flugplatz, den westlichsten Iraks, in
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gleicher Entfernung von den Grenzen Syriens, Transjordaniens und Saudi-Arabiens, mit Gewalt zu besetzen, wurde vereitelt und zurückgewiesen. Aus dem Kampfplatz blieben mehrere zerstörte britische Tanks zurück.
Die irakische -Ministerpräsidentschast hat folgende neue Erklärung veröffentlicht: Die Regierung des Irak hat alles in ihren Kräften stehende getan, um zu verhüten, daß der britisch-irakische Vertrag verletzt werde und um irgendwelche Differenzen mit der britischen Regierung zu vermeiden. Von britischer Seite wurden jedoch weiterhin Handlungen vorgenommen, die mit dem Pakt unvereinbar sind und die Rechts und die Sicherheit des Landes verletzen. Die Regierung sah sich deshalb gezwungen, den heiligen Pflichten nachzukommen, wie dies vom Volk verlangt wird und wie es die heutige Lage erwidert. Die Regierung hat infolgedessen die sür die Landessicherheit notwendigen Maßnahmen getroffen. Sie hat trotzdem ruhiges Blut bewahrt und jede Provokation verhütet. Ihrerseits haben die Engländer die irakisch« Bevölkerung provoziert und eine feindlich« Haltung eingenommen. Ihre in Habbaniah stationierten Truppen haben das Feuer aus unser« in der benachbarten Garnison stehenden Streitkräste eröffnet. Diese "waren gezwungen, das Feuer zu erwidern. Die militärischen Operationen werden erfolgreich fortgesetzt.
krvölleitung kerkuk-ljaifa unterbrochen
Ankara, 3. Mai.
Der irakische Ministerpräsident hat sich, wie am Sonnabend aus Bagdad gemeldet wurde, zur kämpsendcn Truppe begeben. Die Erdölleitung von Kerkuk nach Hais», über die das Ocl sür. die britische Mittclmeerslottc geführt wird, ist von irakischen Truppen abgeschnitten worden. Der Bagdader Rundsunk meldet, daß irakische Truppen die Oelselder von Mossul besetzt und unter ihre Kontrolle genommen haben.
In . Haifa trasen am Freitag mehrere britische Truppentransporte ein. Wie berichtet wird, wurden etwa 3999 Mann gelandet. Man nimmt an, daß sie nach dem Irak transportiert werden fallen. Auch aus TranSjordanicn wurden britische Kontingente nach dem Irak entsandt, und zwar in Richtung über daS Fort Rutba.
mit dem nackten Leben davongekommenen englischen Soldaten dem Empire verlorengegangen seien, dürfte dem englischen Volk als Trost gedient haben. Darum hat wähl Churchill auch sich gezwungen gesehen, zwei seiner, dereinst besonders-hoffnungsfreudig in sein Kriegskabinett aufgenommenen Männer, den Flugzeugproduktionsminister Beaverbrook und den Minister für Schiffahrt und Verkehr Groß auszubooten, also die Männer, welche die für die englische Kriegführung bedeutendsten Ministerien besetzt hielten. Die Männer' wurden geopfert, weil Churchill selber die Verantwortung für das, was er angerichtet hat, nicht tragen wollte. Und ein oder zwei Opfer mußte der berechtigte Unwille des Volkes haben, zumal ja nicht allein die Katastrophe auf dem Balkan und die furchtbare Niederlage in Nordafrika, sondern auch noch die durch den Londoner Rundfunk dieser Tage festgestellten neunundzwan- zigtausend Toten, oie in England unter der Vergeltungswirkung der deutschen Bomben in dem von Churchill durch das Bombardement deutscher Stähle heraufbeschworenen Luftkrieg zu verzeichnen sind, das Entsetzen der sonst sehr indolenten englischen Bevölkerung katastrophal erregt haben.
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Die Zahl der Gefangenen des aus «^.Eriechenland verjagten britischen Expe- olamiert sich ditionsheeres ist, was die „Ernte" am Peloponnes anlangt, allein erheblich stärker, als die Infanterie-Gefechtsstärke einer kampfkräftigen Division. Wenn daher General Blamey, der zum stellvertretenden Oberkommandierenden der englischen Armee Mittel- Ost ernannte australische General, sich mit der Behauptung blamieren will, es seien nur 3000 bis 4000 Briten („darunter Australier und Neuseeländer", was er London zuliebe zur Abwiegelung der berechtigten Erregung seiner Landsleute geflissentlich unbetont hinzn- seßte), in deutsche Gefangenschaft geraten, so mag er das ruhig tun. Es geschieht auf Kosten seines Ansehens. Denn die Welt weiß genau, daß die Berichte des OKW. einwandfrei sind. Nicht umsonst beginnt heute sogar die englische Presse schon, die Berichte des OKW. an Stelle der unzureichenden und lückenlosen, um nicht zu sagen wahrheitswidrigen amtlichen Berichte der englischen Kriegsführung an die Spitze ihrer Zeitungen zu stellen. Nach den Berichten des OKW. aber, handelt es sich bei den im Peloponnes gefangenen Engländern um 8200 Briten, von denen bemerkenswerte-rweise allein 7000 Mann durch die deutschen Trupven im Hafengebiet von Kalamata gestellt und zur Kapitulation gezwungen wurden. Und über allen Zweifeln erhaben steht fest, daß unter den 8200 Gefangenen des fliehenden englischen Cxpeditionsheeres 7000 Australier und Neuseeländer waren, also die übergroße Mehrzahl, was wir nicht anders erwarten konnten, nachdem die „tapferen" Jnselbriten sich ja bereits einschifften, als noch die Kämpfe um Lamia und an den Ther- mopylen im Gange waren. Daß sie dennoch nicht ohne schwere Verluste aus dem Kampf kamen, dafür sorgte dann allerdings unsere Luftwaffe, die. die englischen Transportschiffe und Eeleitzüge nicht bloß in den Häfen, sondern auch auf hoher See ständig angriffen, reichlich mit Bomben belegten, versprengten und zum Teil gänzlich vernichteten, lind nicht bloß die Luftwaffe, auch Panzerkraftwagen griffen die flüchtigen Transportschiffe an und zwar vom Land aus, wie z. B. im Hafen von Korinth, wo zwei gerade in See stechende Dampfer derart beschossen wurden, daß der eine sank, während der andere rasch beidrehend sich ergab. Kurzum: Welche Verluste an Gefallenen, Verwundeten und Vermißten das britische Exveditionsheer auf seiner Flucht zu Land und auf der See erlitt, wird wie die ganze Schwere der englischen Katastrophe, wohl erst richtig die nächste Zukunft erweisen.
Uraklkikiik Eb ist ein nur mit der englischen Eei- stesverfassung zur Zeit des unerbittlichen sinkt klNsiHt Verfalls des Empire erklärlicher, uns Deutsche jedenfalls stärkstens abstoßender Wesenszug Churchills und seiner verbrecherischen Spießgesellen, nach Verspielen aller ihrer Trümpfe in diesem großen Ringen um Europas Zukunft ihre letzte Hoffnung noch auf die Wirkung von Prahlsucht und tönenden Redensarten im englischen Volke, zu setzen. Statt in Sack und Asche vor dieses Volk hinzutreten und zu bekennen, ein ebenso unfähiger wie gewissenloser Regierungschef zu sein, statt für all das unendliche Leid, das er über das englische Volk gebracht hat, in einem ehrlichen Schuldbekenntnis Abbitte zu leisten, mit dem Ersuchen, ihm das Amt, in das er sich dereinst mit brutalen Ränken
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Heute abend 18 Uhr tritt der Reichstag zur Entgegennahme einer Erklärung der Rcichsrcgicrung zusammen. Im April wurden, wie der OKW.-Bcricht zusammenfassend feststellt, über 1 Million BNT. feindlichen Schiffsraums versenkt.
Die zähe verteidigten Besestigungslinie» von Tobruk wurden durchbrochen.
Ausgedehnte Brände und Explosionen in den Hasenanlagen von Liverpool waren die Folgen der letzten Angriffe unserer Bomber.
Im Irak begannen die Kampfhandlungen: die Irakische Rcgierung hat die Oelselder von Mossul besetzt.
Der spanische Außenminister machte gegen britische Einmischungsversuche Front.
Die NS.-Bolkswohlsahrt des Nordsccgaucs gibt zum acht- lahrigcn Bestehen einen Arbeitsbericht.
Mit einer Veranstaltung der Firma Daimler-Benz wurde für Bremen der Sportappell der Betriebe eröffnet.
In der HD. der Dresdner Bank Zinshöhe Stellung genommen.
wurde zur Frage der