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eichsstattkialters in llldenburg und vremen
Nr. 7? / 10. Jahrgang
Montag, 18. März 1940
Linzelpreis 15 Npf.
Veulsche Luftwaffe teilt Schlage aus
öroßm,griff gegen Skapa siow
Mindestens vier britische Kriegsschiffe schwer beschädigt - Mehrere slugplähe bombardiert - Unsere Flugzeuge ohne Verluste zurückgekehrt
Berlin, 18. März
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Auf Grund der Aufklärungsergebnisse der letzten Tage unternahmen stärkere deutsche Kampfflieger- verbände in den Abendstunden des 1«. März einen Vorstoß nach Nordweste» und griffen in Scapa Flow liegende Teile der britischen Flotte an. Hierbei wurden drei Schlachtschiffe und ein Kreuzer durch Bomben getroffen und schwer beschädigt. Die Beschädigung von zwei weiteren Kriegsschiffen ist wahrscheinlich. Außerdem wurden, die Flugplätze Stromnes, Eearth House und Kirkwall sowie eine
Flakstellung angegriffen und mit Bomben belegt. Trotz starler Jagd- und Flakavwehr des Feindes führten die deutschen Kampsflugzeuge ihre Ausgabe erfolgreich durch und lehrten ohne Verluste zurück.
Die Luftwaffe klärte über der Nordsee und Ost- frankreich auf. Deutsche Jäger schössen einen französischen Fesselballon westlich Breisach brennend ab.
Südwestlich Zweibrücken wurde am 18. März ein feindlicher Spähtrupp in Zugstärke abgewiesen. Ein eigener Stoßtrupp sprengt« am 1K. März an der Saarfront einen französischen Beobachtungsstand ohne eigene Verluste.
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Der erste Angriff aus militärische Ziele -er britischen Inseln
Berlin. 18. März
Zur gleichen Stunde, da man in London noch verzweifelte Anstrengungen macht, das ganz« Ausmaß der jüngsten stolzen Wassentat deutscher Flieger zu verschleiern und die Ersolge des kühnen Angriffes der deutschen Luftwaffe auf Scapa Flow nur zögernd eingesteht, hatte bereits am Sonntagabend die gesamte Weltössentlichket Gelegenheit, aus dem Munde deutscher Flieger selbst alle Einzelheiten über diesen Flug gegen England zu hören.
Drei Offiziere der deutschen Luftwaffe, die an dem Angriff teilgenommen haben, schilderten aus dem unmittelbaren Erleben heraus den erfolgreichen Einsatz gegen das Gros der englischen Home Fleet vor Vertretern der deutschen und der ausländischen Presse.
Zu dem Vorstoß auf Scapa Flow, der am 16, März in der Zeit zwischen 19 und 21 Ilhr erfolgte waren, wie einleitend Hauptmann Schumann erläuternd mitteilte, deutsche Kampfflugzeuge vom Muster Heinkel 111 angesetzt worden. Es wurden Volltreffer schwersten 'Bombenkalibcrs aus drei Schlacht- schissen und auf einem Schweren Kreuzer erzielt. Die Beschädigung zweier weiterer Schlachtschisse müsse als wahrscheinlich angenommen werden. Außer den in der Bucht von Scapa Flow versammelten schwersten englischen Schlachtschiffen, unter denen sich die „Hood", die „Renown" und die „Repnlse" befunden haben, wurden die Flugkiäfen angegriffen, die zum Schutze dieses Flottenverbandes mit Jagdfliegern belegt waren. Tort wurden starke Brandherde erzeugt. Es wurden Beschädigungen an Halle und Rollfeldern festgestellt.
Als erster der drei nach Berlin gekommenen am Angriff beteiligten deutschen Offiziere ergriff der Führer des Verbandes, Major Doench, das Wort, „Es war uns seit Tagen durch Aufklärer bekannt", so schilderte er, „daß die Engländer so unvorsichtig waren, ihre Home Fleet nach Scapa Flow zu legen. Seit Tagen erwarteten wir eine Wetterlage, die für den Angriff die günstigsten Möglichkeiten bot. Denn — so fügte Major Doench ironisch hinzu — wir hatten nicht die Absicht, das heraufzubeschwören, was die englische Führung am 18. Dezember bei ihrem mißglückten Angriff uns vorgemacht hat,"
Die Durchführung des Angriffes lassen wir Major Doench am besten in seinen eigenen Worten schildern: „Noch einmal wurden die Besatzungen zusammengenommen, und dann stiegen wir ein. In wenigen Minuten waren sämtliche Flugzeuge am Himmel: Kurs nach Scapa! Als wir aus Richtung Osten aus die Bucht von Scapa zuflogen, sahen wir zn unserer Neberraschung — wir konnten es gar nicht sassen, daß wirklich so viele Schisse dort lagen, — eine Anzahl der größten britischen Schlachtschiffe, Es siel uns tatsächlich schwer auszusuchen, welchen von den „Pötten" man sich vornehmen sollte.
Es ist uns geglückt, die vier größten Schlachtschiffe zu treffen, und zwar gut! Teils wurden Schisse direkt getroffen, teils logen die Bomben so unmittelbar neben ihnen, daß man vom
Amsterdam, 18. März.
Die britische Admiralität kann nicht umhin, die neuen Ersolge der deutschen Luftwaffe bei Scapa Flow wenigstens zum Teil zuzugeben. Sie tut es allerdings aus ihre Weise, wenn sie mitteilt: „Am Sonnabend um 19.80 wurde ein deutscher Flugangriss aus den Flottenankcrplatz Scapa Flow durch 14 deutsche Flugzeuge ousgesührt, denen es gelang, durchzubrechen. Ein britisches Kriegsschiff ist beschädigt worden. Ferner haben die deutschen Flugzeuge Bomben aus Landstützpunlte abgeworfen, aber keinen Schaden verursacht. Dabei wurde eine Zivilperson getötet und sieben, darunter eine Frau, verletzt. In einem Dorf sind fünf Häuser getroffen worden. Die Flotte hat sieben Mann verloren. Die Küstenbatterien haben starkes Feuer gegen die deutschen Flugzeuge eröffnet. Ein deutsches Flugzeug wurde abgeschossen, andere dürsten beschädigt sein."
*
Die Freude, die das ganze deutsche Volk über diesen Sieg unserer Luftslotte empfindet, ist um so größer, als der Angriff dank der technischen Vollkommenheit der deutschen Maschinen und der Kühnheit und Geschicklichkeit unserer Flieger ohne jeden deutschen Verlust durchgeführt werden konnte. Herrn Churchill hat dieser gewaltige deutsche Luftsieg so den Atem verschlagen daß er sich erst '24 Stunden später, nachdem der deutsche Rundfunk den Erfolg unserer Flieger bereits in alle Welt gefunkt hatte, zu einer lendenlahmen Erklärung herbeiließ. Der Lügenlord gefüllt sich diesmal in der Rolle einer Sphinr, indem er der Welt dunkle Rätsel ausgibt. Aber immerhin wird in dem Bericht der britischen Admiralität der deutsche Angriff auf den Ankerplatz Scapa Flow gemeldet und sogar die Beschädigung „eines" Kriegsschiffes zugegeben. Bei der bekannten „Wahrheitsliebe" des Herrn Churchill bedeutet das schon allerhand und läßt tiefere Rückschlüsse aus den wirklichen deutschen Erfolg zu. Bekanntlich waren es früher nur Hunde und Kaninchen, die
Flugzeug aus beobachten konnte, wie die Schisse leicht „angetupft" wurden, wie es in der Fliegersprach« heißt.
Das Flakseuer war bei den ersten angreifenden Flugzeugen nicht so heftig, wurde aber nachher ganz munter. Trotz eines ganz erhebliche» Muiiitionsauswandes seitens der Engländer wurde jedoch nichts erreicht. Aus einem der großen Schisse haben wir noch eine halbe Stunde später, als wir auf nördlichem Kurse zuriickslogen, eine Riesenfeuersäule und Brände beobachten können, die auch noch von Flugzeugen gesehen wurden, die später die Flugplätze angegriffen haben.
Den Angriff selbst konnte Oberleutnant Magnussen besonders gut beobachten, da seine Maschine als letzte flog. „Der Befehl kam durch: Angriss beginnt!"
nach Churchills Behauptungen den deutschen Luftangriffen zum Opser sielen. Wenn jetzt also bereits ein ganzes Kriegsschiff beschädigt wurde, so kann man unter Berücksichtigung derChurchillschen Prozentrechnung mit Sicherheit annehmen, daß die deutschen Bomben in der Bucht von Scapa Flow eine geradezu katastrophale Wirkung gehabt haben müssen. Serr Churchill hat kürzlich hie Methoden seiner Kriegs- berichterstattnng vor aller Welt enthüllt, als er auf «ine Anfrage im Unterhaus erklärte, man dürfe im Kriege nicht alles sagen. Auch aus der Wettkriegspraris Churchills wissen wir aus seinen eigenen Bekenntnissen, daß nach seiner und somit englischer Austastung' „die Lüge im Kriege die wirksamst« Masse ist". Wenn daher Herr Churchill, sagt, daß bei dem Angriss ein deutsches, Flugzeug abgeschossen worden sei. so weiß die Welt, was davon zu halten ist. Wie der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht ausdrücklich feststellt, sind bei dem Angriff aus deutscher Seite keine Verlust« eingetreten. Derartige Mitteilungen werden vom Oberkommando der Wehrmacht nur nach sorgfältigster Prüfung bekanntgegeben. Die Behauptung der britischen Admiralität enthüllt sich damit als eine glatte Lüge, wenn nicht die Engländer in der Ausregung — was schon öfter vorgekommen sein soll — ein eigene? Flugzeug abgeschossen haben. Der Bericht der englischen Admiralität spricht davon, daß bei dem deutschen Angriss auf englische Landstützpunkte eine Zivilperson getötet und u. a, eins Frau verletzt wurde. Wenn diese Behauptung zutreffen- sollte, so kann das auch mir damit erklärt werden, daß diese englischen Zivilpersonen von den Splittern der eigenen Flakgeschütze getrossen wurden, denn die. deutschen Flieger, haben nur militärische Ziele mit Bomben belegt. Ein Irrtum ist auch hier ausgeschlossen. — Im ganzen gesehen bedeutet die amtliche Mitteilung der britischen Admiralität eine indirekte Bestätigung des deutschen Erfolges, der den Herren in London einen Vorgeschmack geben mag von den Dingen, die sie noch zu erwarten, haben.
Jetzt noch einige Sekunden — der Bordwart meldet: Steuerbord etwas Flak, doch darum kann man sich beim Anslug nicht kümmern — und schon kommt der erlösend« Vesehl des Bombenschiitzen: „Achtung — null." An der Erschütterung der Maschine, die durch das Gewicht der schwersten Bombe bedeutend leichter geworden war, bemerkte ich, daß wir jetzt nnscre größte Sorge und zugleich unseren Liebling losgeworden waren. Alle unsere Gedanken waren bei diesem schweren Kosscr, den wir nun mit den besten Wünschen nach unten geschickt hatten. Einige Sekunden vergehen, bis die Ersolgsmeldnng durchkommt. Zuerst war es der Bordschütze, der den Schlachtruf der Staffel ertönen ließ und jubelnd rief: „Er hat getroffen, Herr Oberleutnant, er brennt!" (Siehe auch Seite 2)
Polnische verufsstetzer aus vummenscing
ein neues tiigenpamplilet aus Frankreich — pkantafievoller Schwindel ändert nichts an ratsachen
rü. Berlin, 18. März.
Nach dem Zusammenbruch des polnischen Pseudostaates etablierte sich bekanntlich in Frankreich ein Klub jener verbrecherischen Elemente, die — durch britische Versprechungen irregeführt — das Reich in maßlosester Weise provozierten und, als die Stunde der Abrechnung kam. Hals über Kops desertierten, um ihr eigenes kostbares Leben in Sicherheit zn bringen. Dieser Klub seiger Maulhelden, heimtückischer Hetzer und elender Verräter, der nur noch von plutokratischen Interessenten ausgehalten wird, hielt es offenbar für notwendig, sich seinen Auftraggebern erkenntlich zu zeigen, weshalb er ein Pamphlet verfaßte, das durch angebliche Dokumente die Polnische Schuld am Kriege widerlegen sollte.
Aus diesem Grunde wurde eine Reihe teils echter, teils gefälschter .Schriftstücke veröffentlicht, aus denen hervorgehen soll, daß Deutschlands ganze Politik seit 1983 daraus gerichtet gewesen sei, Polen zu erpressen und zn vergewaltigen, während man in Warschau kein anderes Ziel gekannt habe, als eine Befriedung Europas und eine Verständigung nnt dem Reich herbeizuführen. Um diese Tendenz glaubhaft erscheinen zn lassen, scheut das polnische Emigrantengesindel nicht davor zurück, angebliche Unterhaltungen Hermann Görings mit Marschall Pilsudski und — kurz vor dem Kriegsausbruch — die unsinnigsten Aeußerungen des Führers gegenüber Herrn Beck zu erfinden, sowie dem Bestich des Reichsaußenministcrs in Warschau die tollsten Absichten zu unterstellen.
Selbstverständlich ist in diesen obskuren „Dokumenten" nirgends die Rede davon, daß der Führer schon tnn 2. Mai 1933 eine Prüfung der zwischen Deutschland und Polen schwebenden Probleme anregte, daß allein auf Initiative Aböls Hitlers im Januar 1934 ein deutsch-polnisches Abkommen zustandekam, daß das Reich wiederholt seinen Vcrständigungswillen unter
beweis stellte und noch im Jahre 1937 einen deutsch-polnischen Minderheitenvertrag vorschlug, der von Polen ebenso brüsk abgelehnt wurde -wie der Versuch, die unhaltbare Lage im Korridor und in Danzig einer gerechten Lösung entgegenz»- sühren. Schließlich wird zuletzt auch die erlogene Behauptung ausgestellt, daß die Warschauer Regierung erst am 3l. August, 9 Uhr abends, durch den Runds»,ik von den deutschen Vorschlägen Kenntnis erhalten habe.
Demgegenüber steht fest, daß Polen nach dem Zeugnis des englischen Botschafters Henderson spätestens in der Nacht vom 30. zum 3t. Angnst unterrichtet wurde, jedoch schon vorher den Inhalt der deutschen Vorschlüge gekannt haben muß, was aus der Haltung der polnischen Presse und des polnischen Rundfunks klar hervorging. Es muß ferner daraus hingewiesen iverden, daß die polnische Regierung bereits am 30, Angnst die Mobilmachung besaht und sich weigerte, ihren Berliner Botschafter auch nur zur Entgegennahme des,deutschen Memorandums zu ermächtigen. Erlogen ist außerdem die Behauptung, der Polnische Unterhändler, wenn er entsandt worden wäre, hätte die deutschen Forderungen ohne Diskussion annehmen müssen. Aus dem im britischen Blaubuch veröffentlichten Telegramm Hendersons geht eindeutig hervor, daß der Führer Verhandlungen aus der Grundlage völliger Gleichberechtigung vorgeschlagen hatte.
Geradezu lächerlich aber ist es, wenn das in Frankreich versammelte Polnische Emigrantengesindel heute den Anschein z» erwecken versucht, als ob Deutschland bei den Verhandlungen mit Polen nichts anderes als die dunkelsten Pläne gegen Rußland im Schilde gehabt hätte. Der zwischen Berlin und Moskau geschlossene Pakt ist Beweis genug der Tatsache, daß webe« das deutsch« noch das russische Volk sich jemals wieder
dafür hergeben, entgegen ihren traditionellen: Interessen sich gegenseitig z» zerfleischen, um dadurch den Wünschen der Ptutvkratien Bvrschub zn leisten. Die deutsch-russische Freundschaft ist über jeden Zweisel erhaben, daran ändern auch die verzweifeltsten Hetzbemühnngen bestochener polnischer Halunken nichts mehr.
Eine Tatsache ist an dem von ihnen herausgegebenen Pamphlet jedoch noch besonders bemerkenswert. Sie behaupten zwar, daß sie stets die Verständigung mit Deutschland erstrebt, daß sie das Deutschtum innerhalb ihres Staates immer äußerst lvhal behandelt und daß sie niemals böse Absichten gegen Danzig gehabt hätten. Unter den von ihnen zusammengestellten „Dokumenten" findet sich jedoch kein einziges Aktenstück, das diese ebenso lächerlichen wie infamen Ausstreuungen beweisen könnte. Die Zcngirisse des zwanzigjährigen brutale,, Ansrvttnngskampses der Polen gegen das ihrer Gewalt ausgelieferte Deutschtum, ihre dauernden Versuche, Danzig politisch und wirtschaftlich zu erdrosseln, können auch durch den phantasievollsten Schwindel nicht mehr aus de- Welt diskutiert werden.
Dieser völlige Mangel an sachlichen Argumenten und Unterlagen siir die ausgestellte» Behauptungen bekundet im Gegenteil, daß die früheren polnischen Machthaber genau die entgegengesetzte Politik verfolgten. Die „Dokumente" des in Angers tagenden polnischen Verbrecherklubs sind in ihrer Gesamtheit eine restlose Bestätigung der im deutsche» Weißbuch erbrachten Nachweise, und zwar nicht nur des ungeheuerlichen VcrnichtungSkampses der Pole» gegen das Deutschtum und ihre Provokatorischen Herausforderungen des Reiches, sondern auch der Tatsache, daß die Warschauer Regierung konsequent eine Verständigung mit Berlin ablehnt« und bewußt den Krieg herbeiführte. /
Hkkiee» 7 - 7 -
Die Oelkalamität der Westmächte
K. V4ü. Die fast täglich wachsenden Verluste der feindlichen Tankertonnage im deutschen Handelskrieg gegen England gesährden die lebenswichtige Oelzufuhr der Westmächte in nachhaltigem Matze. Der Ausfall zahlreicher britischer Tanker durch Versenkung seitens deutscher ll-Boote, bei Angriffen der deutschen Luftwaffe oder durch Minenexplosionen gestaltet die Treibstoffversorgung der Plntokratten um so schwieriger, als einerseits die Tankerflotte Großbritanniens schon in Friedenszeiten nur 60 bis 70 vom Hundert des Bedarfs decken konnte und andererseits das Interesse der neutralen Tankschiffreeder an Todesfahrten zur englischen Teufelsküste bereits auf den Nullpunkt gesunken ist. Besonders empfindlich wirkt sich .auch die Tatsache aus, datz die Vereinigten Staaten von Amerika infolge des Washingtoner Neutralitätsgesetzes für Oellieferungen in ihren eigenen Tankern nach England ganz ausfallen, womit die Londoner Hatastrophen- politiker zu Beginn des Krieges überhaupt nicht gerechnet hatten.
Der Kriegsbedarf an Oel wird allein für Britannien auf mindestens 30 Millionen Tonnen (im Jahre) geschätzt. Mit der jetzt noch vorhandenen Tankertonnage könnte die englische Flotte bestenfalls 6,5 Millionen Tonnen Oel heranschaffen, also nicht einmal den vierten Teil des dringenden Bedarfs. Nun besitzt das Erdöl aber gerade im Stadium der
ccrn.
2 stebnnox: Klsxsr.
heranreifenden militärischen Ereignisse als Ausgangsprodukt für Benzin zum Antrieb von Explosionsmotoren, für Heizöl zur Kesselfeuerung von Kriegsund Handelsschiffen und für Treiböl zur Versorgung der Dieselmotoren einen unersetzlichen Wert. In Friedenszeiten deckte das Jnselreich seinen Erdölbedarf zu rund 40 v. H. durch Einfuhr aus Venezuela; an zweiter Stelle stand Iran mit 20 v. H. der Petroleumeinfuhr, während aus Mexiko, Rumänien und dem Irak etwa je 5 v. H. der bis 1939 benötigten Mengen bezogen wurden. Berücksichtigt man außer dem wachsenden Mangel an Schiffsraum zur Herbeischafsung des flüssigen Goldes auch das Fiasko der britischen Oelpolitik gegenüber Rumänien und demJran — sowohl das rumänische wie das iranische National' wutztsein wiesen in der Petroleumwirtschaft
ummniiiuinimulummmmiiimmmiiiiiniiniiiiiniiiiiuiimiiiiiiiiiuimniu»»
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Heute treffen sich der Führer und der Du« auf dem Brenner.
Die deutsche Luftwaffe beschädigte bei einem erfolgreichen starken Vorstoß gegen Scapa Flow mindestens vier britische Kriegsschiffe schwer und bombardierte mehrere Flughäfen.
Nach Frankreich emigrierte polnische Schurken versuchen vergeblich, die Wahrheit über den Ausbruch des deutschpolnischen Krieges zu entstellen.
Finnische Bevollmächtigte begeben sich nach Moskau Die Panamerikanischen Staaten haben im Wakama-Fall einen Protest gegen England eingelegt.
Der Tag der Wehrmacht verlies auch in Bremen unter starker Beteiligung der Bevölkerung ausgezeichnet.
Im Reichsbahnausbesscrungswcrk Bremcn-Tebaldsbriick wurde eine neue Segclslugzeugbauwcrkstatt eingeweiht. Werder unterlag dem Gaumcister VsL. Osnabrück 1:3. Im Handball steht Tura Gröpelingcn vor der Bereichs» Meisterschaft.
Der Wiener Gcwichtshcber Richter stellte einen neuen Weltrekord aus.