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parteiamtliche Tageszeitung
Das Amtsblatt des Negierenden Mrgermeisters der Freien kjansestaür Meinen
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eichsstaltiialters jn Oldenburg und vremen
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Sonntag. 1F. Mar; 1640
Einzelpreis 1Z Npf.
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Englisch-französische sirmee drolzt
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Amsterdam, 17. März. Der G-ncralstab der niederländischen Marine hat telegraphisch alle holländischen Schisiohrtsgesellschaften dahin unterrichtet, daß sie bis aus weiteres sedcn Schiffsverkehr einstellen mutzten. Die Matznahme sei getroffen worden wegen der Gefahren, welche die Schiiiahrt aus dem Wege nach England bedrohen.
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Moskau. 17. März.
Die Frage, welche Rolle die englisch-französische Armee im Nahen Osten spielen soll. behandelt die „Jswestija" in einem eingehenden Artikel, der die politischen Jntrigen und militärischen Vorbereitungen Englands und Frankreichs unter die Lupe nimmt. Die eigentliche Ursache für die Umtriebe der Westmächte im Nahen Osten sieht das Blatt darin, datz die Strategie der Demokratien an der Westfront Schissbruch erlitten hat. Deshalb versuche die cnglisch-sranzösische Kricgs- politik nun den Radius des Krieges zu erweitern und immer neue und in erster Linie koloniale und halbkoloniale Länder in den Krieg mit einzubeziehen, getreu dem Grundprinzip Englands „den Krieg mit fremden Händen zu führen".
In diesem Zusammenhang habe der Nahe Osten als politisch-strategischer Schauplatz sür die Westmächte besondere Bedeutung. Lurch den Nahen Osten führten die wichtigsten Verbindungswege der Westmächte nach ihren Kolonien, im Nahen Osten befänden sich große Reserven an kriegswichtigen Rohstoffen so vor allem an Lei. Tie Verteidigung der Stützpunkte der Entente im Nahen Osten könne jedoch niemals die Unterhaltung so zahlreicher Streitkräite rechtfertigen, wie sie die Armeen Wehgands in Syrien und Wavells in Aegypten darstellten. Wenn überhaupt von Verteidigung der Positionen durch England und Frankreich im Nahen Osten die Rede sei. so müßten diese allensalls. wie die „Jswestija" ironisch bemerkt, vor den Ausständen der unterdrückten und ausgebeuteten Bevölkerung selbst verteidigt werben.
Es sei fraglos, datz die Bildung der englisch-französischen Armee im Nahen Osten viel weitergehende Ziele vcrsolge, die unmittelbar mit dem allgemeinen strategischen Plan der Entente im gegenwärtigen Krieg in Beziehung stünden. Diese Ziele sieht das Blatt einmal in der Absicht, mit Hilfe der im Nahen Osten stehenden Armeen gegen den Balkan vorzustoßen, um so eine neue Kriegssront im Südostcn Europas zu schaffen. Die berühmten „Garantien", die England der Türkei, Rumänien und Griechenland ausgczwungen habe, seien in Wirklichkeit nichts anderes als der Beginn einer diplomatischen Vorbereitung, die daraus hinauslause, diese Länder in den Umkreis des Krieges einzubeziehen und vor allem die wirtschaftlichen Verbindungen Deutschlands mit den südosteuropäischcn Staaten zu untergraben.
Insbesondere lenkt die „Jswestija" die Aufmerksamkeit aus die Nachricht, dcrzusolge SO englische Offiziere zur „Konsultation" in Adrianopel eingctrosscn seien, um die Befestigungsarbeiten an der türkisch-bulgarischen Grenze zu leiten. Dieser Umstand lasse vermuten, datz das türkische Trazien von der Entente vielleicht als Ausgangspunkt der Armee Wehgands in Betracht käme.
Weiter weist die „Jswestija" darauf hin. daß die Kricgs- vorbsreitungen der Westmächte im Nahen Osten auch sür die Stellung Italiens aus dem Balkan, im Mittelmeer nnd im Nahen Osten eine Bedrohung bedeuten. In Italien habe man längst begriffen, daß die Konzentration und ständige Vermehrung der englisch-französischen. Armeen im Nahen Osten eine wachsende Gefahr für den italienischen Kölvnialbesitz bedeuteten und daß in jedem Fall. gleichgültig in welcher Stoßrichtung sich diese Armee bewegen würde, italienische Interessen verletzt werden müßten -
Für die Kricgspolitik der Wcstmächtc im Nahen Osten findet die „Jswestija" schließlich einen klassischen Vergleich. Ein kriegerischer König des alten Assyriens habe einstmals die Sitte eingeführt, vor seinen Streitwagen jeweils vier gefangene Könige einzuspannen. Die jetzigen Beherrscher des
Nahen Ostens, die englisch-französischen Imperialisten, würden in gleicher Weise versuchen, vor ihren Kriegswagen die ganze Millionenbcvölkcrung der kolonialen und halbkolonialen Gebiete zu spanne».
variier ketze gegen NußlonS
vsok. Bern. 17. März.
Der Autzcnpolitikcr des „Journal des Debüts" verlangt erneut — ebenso wie die „Action Francaise" — den Abbruch der. diplomatischen Beziehungen zu Rußland. Der „Temps" spricht davon, daß Rußland wirklich ein Feind Frankreichs sei.
(Fortsetzung auf Seite 2)
Newhork. 17. März.
Tie seit acht Tagen andauernden Verhandlungen einer englisch-französischen Einkausskommission mit amerikanischen Stellen über die Lieferung amerikanischer Kricgsilugzcuge wurden am Freitag plötzlich unterbrochen. Dies dürste. Associated Preß zufolge, mit dem Wunsche des Bundeskongresses zusammenhängen, die Hintergründe der Flugzcugverkäuse angesichts der hartnäckigen Gerüchte über die Preisgabe amerikanischer Militärgchcimnissc und Benachteiligung amerikanischer Militärbcstellungen gründlichst zu beleuchten. Die Unterausschüsse des Bundessenates wie des Repräsentantenhauses werden die Untersuchung in der nächsten Woche beginnen. Die Suspendicrung betrisst nur neu entwickelte Typen. Wie verlautet, haben die Fabrikanten beschlossen, keine weiteren Kauiausträge für diese modernen Maschinen anzunehmen, ehe nicht Staatssekretär Morgenthau. der den Export kontrolliere, und die Armee- und Marincstellen sich über die Frage der Ausfuhr modernster Kriegsslugzcuge einig geworden seien. England und Frankreich hätten in Begriff gestanden, eine Anzahl Bell-Air-Cobras-Jagdslugzcugc
Lettisches Vorposlenkalmeug versenkt
Luftaufklärung über Ostfrankreich und der Nordsee
Berlin. 17. März.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im
Westen keine besonderen Ereignisse. Die Luftwaffe klärte über Ostfrankreich und der gesamten Nordsee aus. Hierbei wurden britische Vorpostenfahrzeuge angegriffen. Eines derselben wurde versenkt, ein anderes schwer beschädigt."
Dubliner Fischdampfer überfällig. Wie „Daily Expreß" meldet, ist der in Dublin beheimatete Fischdampscr „Lcukos" (2lv BNT,) seit drei Tagen überfällig.
ll. L. o. Bremen, 17. März
Vor sichrer Kot gerufen
Das Leben des einzelnen Menschen in der Welt wird geadelt durch seine freiwillige Hingabe an die von ihm erkorenen 'Ideale, die Geschichte eines Volkes durch die Opferbereitschast der Gesamtheit, d. i. der Volksgemeinschaft für Ehre, Freiheit und Größe der Nation. Immer ist ein Volk am bewundcrnswertcsten gewesen, wenn es ohne Besinnen alles Kleine und Kleinliche hinter sich ließ, materielle Interessen und liebgewonnene Eewohn-
und Eurtitz P 4V zu bestellen. Beide Käufe seien nun hinfällig.
Der bekannte Publizist Mallon vergleicht diesen Fall mit dem seinerzeit viel Staub auswirbelnden Streit- iall, als in Kaliiornicn ein sunkclnagctneuer USA- Bomker abstürzte und ein an Bord befindlicher angeblich amerikanischer Mechaniker sich ms französischer Ein- kauisogent entpuppte dem Finanzminister Morgenthau persönlich die Erlaubnis erteilt hatte, die Geheimnisse der neuesten, noch nicht einmal von der amerikanischen Armee abgenommenen amerikanischen Flugzeuge kennenzulernen.
Laut Mitteilung von Abteilungsleitern des amerikanischen Kriegsministeriums. deren Aussagen die Militärausschüsse beider Kongrctzhäuser überraschten, lege Morgenthau auch im vorliegenden Falle kein besonders großes Gewicht aus Wahrung der amerikanischen Mili- tärgeheimniffe. Mallon beschuldigt im Zusammenhang hiermit die Engländer. Berichte in die amerikanische Presse lanciert zu haben, die den amerikanischen Kriegsminister Woodring wegen der Weigerung der Preisgabe der neuesten Flugzcugthpcn an die Westmächte kritisierten.
Lettischer r SOV-lonver versenkt
Von 23 Mann 18 vermißt
Brüssel, 17. März.
Der englische Dampfer „Mclrose" 12473 BRT.) ist am Freitagmittag bei dem Lcuchtschiss Wcsthindcr in der Nordsee torpediert und versenkt worden. Der Untergang des Schisses wurde von den Kapitänen der beiden holländischen Schisse „Retth" und „Katarina", die am Freitagabend in Zeebrügge eingelaufen sind, bestätigt. An Bord der „Melrosc" befanden sich 23 Mann, von denen 18 vermißt werden.
englische Machenschaften in USfl.
Verhandlungen über die Lieferungen amerikanischer slugreuge an die Weltmächte plötzlich unterbrochen
Indien unter der Knute der plutokratie
Sie kompfentschlossenen Nationalisten sür vollständige Unabhängigkeit — Landkis Forderungen
Amsterdam, 17. März.
Gandhi umreißt in einem langen Artikel in seinem eigenen Blatt „Harhian" die berechtigten Bedingungen Indiens aus vollständige Unabhängigleit. Langjährige Erfahrungen und reifliche Üeberlegung hätten ihn, Gandhi, davon überzeugt, daß der Dominion-Status sür Britisch-Jndien nicht das rechte sei. Die vollständige Unabhängigkeit Indiens sei das letzte Ziel, sür dos die indischen Nationalisten kämpften. Es sei niemals davon gesprochen worden, daß der Dominion-Status den Indern genüge. Die Anschauung, die manchmal von Engländern vertreten werde, datz Britisch-Jndien nicht in der Lage sei, sich selbst bei einem Bürgerkriege oder gegen einen
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„lest bin «Isvon Uilsersugt, «tsv Uor Usutreko Volk mik ksllstsr krsuUs sn «tis bckstsII-Spsncis ksrsngsksn veiret. Denn so kst kise «isctsr eins Sslsgsnksik, «turck «lis Ist ru bevvsiren, mik vvslcksr lisbs sr um kiikrsr ksngt. Wis «tsnübse s, ikm ist kür sllss Srosts, «tss sr in ro Icurrsr Tsit kür sein Volk gorckskksn kiut. Wir slls Icönnsn nun «isetsr vor sllsr Welk bsrsugsn, mit vrsl- eksm krns« und Vorkrsusn wir Usn Scliicßssl;- ßsinpl um unsers Tvßunkk kükrsn unxs mit vrslcksr kntscklorssnksit «ir slls um Usn Sieg ringen."
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Angriff von außen her zu verteidigen- sei Wohl dos..größte Hindernis für eine ehrenvolle Beilegung des englisch-indischen Streitfalles.
Wenn diese indische Furcht gercchtsertigt sei, so schreibt Gandhi weiter, dann könne er erklären, die Inder nähmen gerne ein derartiges Risiko aus sich und möchten durch die Erwerbung ihrer staatlichen Freiheit und Unabhängigkeit die „Weisheit und die Kunst der Selbstverteidigung" lernen. Jeder andere Kurs bedeute sür Indien eine dauernde Hilflosigkeit unter fremder Herrschaft. Wenn die Engländer aber endlich aus Indien fortzögen würden die Mohammedaner und die Hindus wieder in Frieden und Eintracht leben können wie sie das vor dem Einzug der Engländer in Indien immer getan hätten.
Die Engländer, -die jetzt selbst immer von Freiheit redeten, müßten den Kampf Indiens um seine Freiheit verstehen und schätzen. Die Kongreßpartei wolle keine indischen Re- girrungsämter, sondern verlange, daß gewählte Vertreter der indischen Nation über das Schicksal Indiens yutsichlietz- iich Beschluß zu fassen hätten. Der Kongreß verlange, daß Großbritannien das Recht Britisch-JndienS anerkeünx. über seine eigene Zukunst zu entscheiden, ohne irgendeine Einmischung von außen her. Indien müsse allein über sein Schicksal beschließen und nicht, wie der Indien-Minister, Lord Zetland, es haben wolle. England. Die englischen Ansichten beruhten aus den Artikeln derjenigen indischen Zeitungen, die sich in britischen Händen bcjandcn und die eine bc- wundcrnswerte Unkenntnis davon an den Tag legten, was das heutige Indien von England fordere.
Nordirlanbs sreikeitskampf gek» weiter
Amsterdam. 17. März.
Nach einer Meldung aus Belfast hat die dortige Polizei; Freitag im Lause einer Haussuchung in einem Beliaster Privathaus eine große Menge Massen und Munition beschlagnahmt. Die Bewohner dieses Hauses hätten im Keller auch eine Reihe Bomben aufgestapelt gehabt, doch sei es den Bewohnern gelungen, der Polizei rechtzeitig zu entwischen. Während der Haussuchung, so wird weiter berichtet, habe sich vor dem Hause eine große Menschenmenge angesammelt und einer der vor dem Hause Wache haltenden britischen Polizeibeamten sei verletzt worden. Dem Täter sei es auch in diesem Fälle gelungen, unerkannt zu entkommen.
flussöknung mit Vor kllornen Karde
Bukarest. 17. März. ' Im Zuge der von der rumänischen Regierung angestrebten inneren Entspannung fanden in den letzten Tagen erneut Verhandlungen mit den Führern der ehemaligen Eisernen Garde statt, die der Innenminister führte. Nach erfolgreichem Abschluß dieser Verhandlungen emviing am Freitagmittag, wie amtlich bekanntgegeben wird. Ministerpräsident Tata- rcseu eine Abordnung führender Persönlichkeiten der ehemaligen Eisernen Garde, die ihm eine schriftliche Erklärung überreichten, in der sie sich hinter den König und die Regierung stellen und. ihre Zustimmung zur neuen politischen Ordnung in Rumänien gäben. Die Eiserne Garde erließ auch «inen ähnlich gehaltenen Ausruf an ihre Anhänger.
heilen entschlossen beiseite stellte, um sich der einen und großen Idee zu widmen, die in der Stunde der Prüfung vor es hingetreten ist, der Idee des Sieges um jeden Preis über die Feinde der Nation. Als Hermann Göring in diesen Tagen seinen Aufruf erließ, zum Geburtstag des Fübrers im deutschen Volke die freiwillige Abgabe kriegswichtiger Metalle durchzuführen, tat er es in der (Awißheit, an ein Volk zu appellieren, das sich oft genug in der Geschichte in entscheidungsvollen Zeitabschnitten als das an das Vaterland hingebungsvollste bewährt hat. Und so wird er sich in diesem seinem schönen Vertrauen zum deutschen Volke auch diesmal nicht enttäuscht sehen, zumal es in Wirklichkeit nichts aber auch gar nichts gibt. was das nationalsozialistische Deutschland seinem großen, geliebten Führer aus dem Gefühle innigster Dankbarkeit heraus nicht zu geben bereit ist. Das Wort „der Führer ist Deutschland uiid Deutschland ist der Führer" hat in seiner unversälsih- baren Wahrheit mit immer tiefer gehender Erkenntnis jeden einzelnen deutschen Volksgenossen mehr und mehr erfüllt, und wenn es demnächst gilt, den im Sinne des Führers durch Hermann Göring ergangenen Ruf zur freiwilligen Spende aller entbehrlichen Gegenstände aus Kupfer, Bronze. Messing. Zinn, Blei und Nickel Folge zu leisten, so wird zweifellos in klarster Erkenntnis, daß das geplante Geburtstagsgeschenk für den Führer doch einzig und allein dem deutschen Volke zugute kommt, innerhalb des ganzen deutschen Volkes ein edler Wettstreit einsetzen, das Geburtstagsgeschenk für den Führer in einem Ausmaß darzubringen, das nicht allein der Reichsverteidigung Metallreserven auf absehbare Zeit zur Verfügung stellt, sondern gleichzeitig durch den Geist, aus dem heraus diese Reserven gespendet werden, den Feinden Deutschlands wieder einmal in unmißverständlicher Klarheit kundgibt, wie Führer und Volk als eine innig verschmolzene Einheit als Nation in jeder Hinsicht einen granitenen Block bilden, den zu erschüttern kein Maß der Hölle nnd auch nicht die englische und französische Pluto- krytie im entferntesten vermag.
Kein „unmöglich"
Zweifach war die Art der neuen, unermeßlichen Niederlage, welche die Westmächte an ein und demselben Tage mit dem deutsch-italienischen Kohlenabkommen Und ddm russisch-finnischen Frieden erlitten haben. Nur Jämmerlinge wie die Nullen in London und Paris vermögen sich angesichts des deUtsch-itälienischen Kohlen- Abkommens (welches das. größte Ereignis im Wirtschaftsleben und im internationalen Güteraustausch unserer Tage sein dürste), immer nach an die Hoffnung zu klammern, daß die Abmachungen in Wahrheit nicht durchgeführt werden könnten; denn nur Jämmerlinge haben noch nicht begriffen, daß es im Reiche Adolf Hitlers kein „unmöglich" gibt, und daß bisher immer noch harte und feste Wirklichkeit geworden ist, was jeweils als Gedanke und Plan dem staatsmännischen Denken des Führers entsprang. Gewiß Italien braucht 12 Millionen Tonnen Kohlen jährlich und Hunderte von Waggons werden täglich über den Brenner fahren, um Italien jene gigantischen Mengen zu liefern, die es aus Deutschland zu beziehen gedenkt. Die ungeheure wirk schäftliche Leistung, die hiermit vollbracht wird, reiht sich harmonisch in das gewaltige Ausmaß wirtschaftlicher Spitzenleistungen Deutschlands ein und ist gleichzeitig ein neues- Beispiel, wie wenig der Einfluß verbrecherischer Politiker an Seine und Themse die politischen
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Unsers kisutigs ^itsHsde umkgM 14 Zeiten
Ein britisches Vorposten-Fahrzeug wurde versenkt ei» weiteres schwer beschädigt.
Wegen der Gefahren an der englischen Küste hat Holland seiüGi gesamten Schiffsverkehr eingestellt.
Im britischen Unterhaus kommt man aus der Debatte Über die Schieberskandale nicht heraus.
Die indischen Rationalisten rufen zuyi unerbittlichen Freiheitskamps gegen die plutokrotischen Unterdrücker auf. Pariser Zeitungen stehen tm Zeichen einer dummdreisten Hetze gegen Rußland.
Die Moskauer „Jswestija" prangert scharf die Kriegsdrohung der englisch-französischen Armee im Nahen Osten an.
In Rumänien erfolgte eine Aussöhnung zwischen Regierung und Eiserner Garde.
Der Ausruf Görings zur Sammlung kriegswichtiger Metalle sand auch in Bremen begeisterten Widerhall.
Zum zweiten Mole unternahm unser Gauleiter Röder eine Besichtigungsreise an die Westfront.
Die niederdeutschen Vereine des Deutschen Heimatbundes führten in Bremen eine Tagung durch.
Die günstige Entwicklung der Sparkasse in Bremen hat sich auch 1939 fortgesetzt.