Ausgabe 
(26.4.1940) Nr. 114
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der Nationalsozialisten Vremens

flmrlirstes verkündungsblan des Neilstsstattstalters in SlSenburg und Vrenreo

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Nr. 114 / 10. Jahrgang

Eisenbahnlinie unterbrochen Iransporyug vernichtet

WarslstierenSen Kolonnen in Nor­wegen wurden schwere Verluste z uge­fügt / pulst öastnstöfe wurden zerstört

Berlin. 26. April.

Die deutsche Luftwaffe hat in wirksamer Unterstützung der Operationen im Raum zwischen Drontheim, Andalsnes und dem Kampfgebiet im Norden von Oslo Verbindungswege und seindliche Truppenansammlungen angegriffen. Die Eisenbahnlinien AndalsnesDombaas. HjerkinDombaas und AlvdalÄtna wurden durch Bombentreffer anverschiedenen Stellen unterbrochen. Auch Bahn­höfe wurden zerstört, ein Transportzug vernichtet und an verschiedenen Stellen Straßen getroffen. Marschierende Kolonnen wurden angegriffen und erlitten schwere Verluste. Im Raum von Bergen wurde die Eisenbahngabel ostwärts Votz zerstört. Ueberall ist es in wirkungsvollem Einsatz gelungen, die Bewegungen feindlicher Verbände zu stören-und wichtige Vcrkehrsmöglichkeiten auszu­schalten.

Während der fahrt bombardiert / knge . Zusammenarbeit der deutschen Luft­waffe mir den Verbänden des Heeres

Berlin, 26. April.

Ueber Stockholm wird die Schilderung eines deutschen Bombenangrisses auf einen norwegischen Truppentransportzug gegeben. Als in Röros gemeldet wurde, daß die deutschen Truppen sich von Süden näherten, wurde versucht, eine Ab­teilung von 160 Mann norwegischer Soldaten mit Truppentransportzug vorzu­werfen. Der Zug wurde jedoch während der Fahrt von deutschen Fliegern bom­bardiert und völlig vernichtet. Nur die Lokomotive und der Tender sind übrig- geblieben. »

Die enge Zusammenarbeit der deutschen Luftwaffe mit den Verbänden des Heeres, insbesondere mit den Panzerkraftwagen, wird in verschiedenen Berichten anerkennend erwähnt. In erster Linie sei hierauf der blitzschnelle Vormarsch der Deutschen zurückzuführen.

kaum von Vronllzeim gegen Norden gesichert

Zwei feindliche U-Voote und sieben Flugzeuge vernichtet Schwerer Irefser aus britischen slakkreuzer

'französische Zerstörer suchen das weite

Berlin. 26. April.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:30 Kilo- meter nordoftwärts Narvik sind Kämpfe unserer Sicherun­gen mit stärkeren feindlichen Kräften im Gange. Narvik selbst wurde Von englischen Seestreitkrästen erneut heftig beschossen. Nördlich Drontheim haben deutsche Truppen nach der Einnahme von Steinkjer gegen geringen seindlichen Wider­stand weitere wichtige Uebergänge und Engen besetzt. Der Raum von Drontheim und die von dort nach der schwedischen Grenze führende Bahn ist damit gegen Norden gesichert. Der schnelle Vormarsch im Raum von Oslo nach Norden und Nordwesten hält an. Unterstützt von der Luftwaffe brachen die deutschen Truppen jeden Versuch des Gegners, sich er­neut zu setzen, und zwangen ihn zu teilweise regellosem Rück­zug. Beider U-Boots-Jagd im Skagerrak wurden zw< feindliche U-Boote vernichtet. Eine Vorposten- flottille sichtete bei diesigem Wetter am Westausgang des Skagerraks eine Gruppe großer feindlicher Zerstörer auf nahe Entfernung. Trotz erheblicher Ueberlegenheit der feindlichen Streitkräfte griffen die Vorpostenboote sofort an. Nach kurzem Gefecht lief der Feind mit höchster Fahrt ab und kam mit

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lungen und Stützpunkte.

Vor der norwegischen Küste wurden durch d,« Lu,twan

feindliche Se-str-itkräste ang:gr,nen. Em bm -,cher F k kreuzer erhielt dabe. «nen ichweren Trefter

Äwei eiaene Flugzeuge werden vermitzt.

Bomben belegt und mehrere Häuser beschädigt. Auch am Rande der kleinen Stadt Heide in Schleswig-Holstein warfen feindliche Flugzeuge in der Nacht zum 24. 4. mehrere Bomben ab, obwohl sich weder in Heide noch in seiner weiteren Um­gebung irgendwelche militärischen Ziele befinden. /Der Feind hat damit den Luftkrieg gegen »verteidigte Orte ohne militärische Bedeutung erössnet.

Im Westen keine besonderen Ereignisse. Zwei französische Flugzeuge wurden an der Grenze durch Flak abgeschossen. Ein eigenes Flugzeug kehrte vom Feindslug nicht zurück."

vombe um vombe!

Berlin. 26. April.

In allerletzter Zeit mehren sich die Fälle, in denen britische Flugzeuge offene Städte, die keinerlei militärische Bedeutung haben, mit Bomben belegen: Es wurden am 12. April der Bahnhof der an der schleswig-holsteinischen Küste gelegenen Stadt Heiligenhasen, in der Nacht zum 23. April die Wohn­viertel der Zivilbevölkerung in Oslo und in der daraus solgenden Nacht die Stadt Heide in Schleswig-Holstein und de7 Badeort Wenningstedt auf der Insel Shlt durch britisch« Bombenflugzeuge angegriffen und mit Bomben belegt.

Wenn auch der durch die Angrisse angerichtete Schaden außer zersprungenen Fensterscheiben. Splittern im Hotel Kronprinz" in Wenningstedt und Beschädigungen an Bür-

England hat nach dem Weltkriege zum besonderem Schutz seiner Flotte Kreuzer der sogenannten C-Klasse (Stapellauf 1917/18), als Flakkrcuzer umgebaut, die nur mit Flakbewasf- nung ausgerüstet sind. Die Wasserverdrängung dieser Schisse beträgt 4200 bis 4900 Tonnen, Die Bewaffnung besteht aus acht 10,2 Zentimeter Flgk in Zwillingslafette sowie vier 4- Zentimeter-Flak in Viererlafette und vier Fl.-MG.s in Vierer­lafette. Bei dieser schweren Flakbewaffnung bedeutet es eine besondere Leistung des deutschen Flugzeugs, ausgerechnet einen Flakkreuzer vernichtend zu treffen.

Eckhäusern nicht wesentlich ist, so zeigen derartige Vorfälle doch er« gewisses System, dem Deutschland nicht mehr länger gleichgültig gegenüberstehen darf.

Noch hat die deutsche Fliegertruppe den strikten Befehl, ossene feindliche Städte ohne militärische Bedeutung nicht an­zugreifen. Tollten aber die Engländer mit ihren Angrisscn aus nichtmilitärische Ziele fortfahren, so wird es eines Tages für sie ein böses Erwachen geben und dann Bombe mit Bombe vergolten werden.

Fliegeralarm in SiiSwest-srankreich

Gens. 26. April.

In der Nacht zum Donnerstag wurde im Südwesten FraUkreichs Fliegeralarm gegeben. Er begann um 24 Uhr und war um 0.30 Uhr beendet.

Mas öe-e» M Aeyaaati

Das Kabinett der judenhörigen. Plutokraten

Kurz nach Antritt der neuen Regierung Reynaud in Frankreich begrüßte das Organ der L2CA. (Qigue jutsrnationals eontre I'^ntisewitisins) das Kabinett mit folgender interessanten Mitteilung:Die neue Re­gierung unter dem Vorsitz von Herrn Paul Reynaud hat durch Vermittlung ihres Ministerpräsidenten er­staunliche Erklärungen ary Radio abgegeben. Man weiß, daß sie alles in Bewegung setzen wird, um den Hitleris­mus zu vernichten. Sie kann der aufrichtigen Mitarbeit der LILA. versichert sein. Wir freuen uns, in dieser Regierung die Anwesenheit von erprobten Freunden fest­zustellen, wie die Herren Lamprnchi, Albert Sarraut, Albert Serol, Albert Riviöre, Georges Mannet, L.-O. Frossard, Henri Roy, Pomaret, Queuille, Champetier de Ribes. Wir erinnern daran, daß die Herren Edouard Daladier, Anatole de Monzie, Cesar Campinchi, Albert Sarraut Mitglieder des Ehrenkomitees der LJCA. sind."

Das Judentum hat im heutigen Frankreich schon eine derartig sichere Position erlangt, daß es offen seinen Einfluß auf die französische Regierung bekennen kann. Denn daß die LILA. seit ihrer Gründung eine Kampf­organisation des Judentums gegen Deutschland und gegen das befreundete Italien gewesen ist, geht schon aus dem Programm hervor, das die LJCA. bei ihrer Entstehung 1927 veröffentlichte. Darin wird gefordert: Gleichzeitig präventive wie positive Tätigkeit mit allen Mitteln in der Bekämpfung des Antisemitismus, der die Menschheit entwürdigt."

Aus der kleinen Gruppe meistens Juden, die sich 1927 in Frankreich zusammenschloß, entwickelte sich in wenigen Jahren eine Weltorganisation, an deren Spitze der bekannte Kriegshrtzer und Jude Bernard Lecache steht. Lecache wanderte aus Odessa nach Frank­reich und erhielt dort 1905 die französische Staatsbürger­schaft. 1931 begann die LJCA. ihre Tätigkeit über die Grenzen Frankreichs zu entfalten und versuchte die stetig anwachsende Bewegung des Nationalsozialismus zu unterdrücken und die Weltöffentlichkeit auf die an­gebliche deutsche Gefahr aufmerksam zu machen. In einer programmatischen Broschüre über die Geschichte der LJCA. heißt es in der Darstellung jener Zeit: Die L. I. C. A. setzt die internationale öffentliche Mei­nung als Wächter gegen die wachsende Gefahr des Hitlerismus. Sie belehrt selbst in Deutschland die de­mokratischen Organisationen über diese Gefahr. Sie versucht im gleichen Augenblick die notwendigen Bin­dungen herzustellen, um ebenso auf nationalem wie int«nationalem Plane die Manöver des Feindes zu vereiteln."

Trotz aller Anstrengungen der LJCA., die inzwischen in fast allen Demokratien der Welt Zweigstellen ein­gerichtet hatte, konnte der Sieg des Nationalsozialismus in Deutschland nicht verhindert werden. Als mit den ersten Regierungsmaßnahmen das Judentum aus dem

Italien spürte tügenlieste am eigenen Leibe

Minister Pasolini kennzeichnet Sie verlogene verichterstattung der Plutokraten Italien fordert Sicherstes im Mittelmeer

^ Rom, 26. April.

Die Faschistische und Korporative Kammer hat am Don­nerstag nach Entgegennahme eines Berichtes von Minister Pavolini den Voranschl«, des Ministeriums sür Volksbil­dung sür das Haushaltsjahr ^940/41 einstimmig angenom­men. Der Sitzung wohnte auch' der Duce bei. dem die Na- tionalräte und das in den Tribünen anwesende Publikum wiederholt begeisterte Kundgebungen darbrachten.

In seiner Rede gab Minister Pavolini einen erschöp­fenden Bericht über die vielseitige Tätigkeit des Ministeri­ums auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs, über Theater und Lichtspiele, sowie über Presse und Rundfunk, Nach einem Hinweis auf die vom Duce verfügte und inzwischen durch­geführte Maßnahme zum Ausbau und zur Vervollkomm­nung des Schutzes des geistigen Eigentums unterstrich der.

Minister die Ausgaben und Ziele des vor einem Jahr ins Leben gerufenen Rassenamtes, Dessen Tätigkeit werde in der ersten nationalen RaMchau zum Ausdruck kommen, deren Eröffnung vom Duce auf den 14. Juli festgesetzt wor­den sei.

Zur Presse «übergehend, betonte Minister Pävolini, daß es in Italien heute nur noch eine, nämlich die faschistische Presse gebe- Am 22. Mai 1936 habe der damalige Propa­gandaminister Ciano-bereits betont, daß die italienische Pressepolitik in dem einzigen WortWahrheit" zusackmen- gesaßt werden könne. Diese Politik habe nie eine Aenderung erfahren. Auch heute gelten die gleichen Richtlinien, Die­jenigen, die anläßlich der derzeitigen Kriegshandlnngen über italienische Fälschungen, faseln, würden gut tun, sich daran -zu erinnern, wie die Berichterstattung bei den eigenen

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Deutsche kaiEkLillvkrvusea biläeu äio Spikre äer tu Xorrvozen immer weiter vvrckrinxenäen Iruppeu.

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Kriegshandlungen vor sich gegangen sei. In Jtalienisch- Ostafrika und in Spanien habe Italien stets nicht nur die Siege, sondern auch die wechselvollen Ereignisse und Schick­sale, die ihnen vorausgingen, den Stillstand in den Kampf­handlungen und die Verluste gemeldet. Die italienische Presse und der italienische Rundfunk trachten danach, die Ereig­nisse deS derzeitigen Krieges wahrheitsgemäß darzustellen. Den Tatsachen gegenüber sei ihre Haltung objektiv. Natür­lich solle das nicht heißen, jede Quelle demokratischen Musters ungesehen als glaubwürdig hinzunehmen und unparteilich und desorientiert zwischen wahren und falschen Nachrichten herumzutappen.

Es gelte vielmehr, soweit dies möglich sei, mit kritischem Sinn und an Hand der Erfahrungen abzuwägen und zu sich­ten. Wenn ein Krieg ein schleppendes Tempo habe. so sei die­ses Abwägen und Sichten nicht so wichtig. Wenn aber. wie in der Anfangsphase in Skandinavien, die Ereignisse rasch auseinander folgen und eine entscheidende Bedeutung haben, müsse eine verantwortungsbewußte Presse bei der Sichtung der Nachrichten um so energischer Verfahren. Italien kenne aus Erfahrung denWert" gewisser Quellen.

(Fortsetzung aus Seite 2)

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Unser LayesspieyeL

Der gestrige OKW.-Bcricht meldet die Sicherung des Raumes von Drontheim gegen Norden; 2 U-Boote und 7 Flugzeuge wurden vernichtet; ein britischer Flakkeuzer erhielt schwere Treffer.

Unsere Luftwaffe bekämpfte in Norwegen erfolgreich seindliche Truppenbewegungen.

Die scharfe Kritik der englischen Oesfentlichkcit anläßlich der britischen Mißerfolge im norwegischen Raum wird von Tag zu Tag heftiger.

In der faschistischen Kammer wurde die Lügenhctze der »Westmächte angeprangert und Sicherheit sür Italien im Mittelmeer gefordert.

Das belgische Kabinett ist aus innerpolitischen Gründen zurückgetreten.

Reichsgesundheitssührer Dr. Conti gab bemerkenswerte Einblicke in die Gesundheitsverhältnisse des deutschen Volkes.

Kreisleiter «Blanke sprich auf der 2. Versammlung der Jugend zur Bremer HJ.

Die Farbfotos der Bremen-Hemelinger Fotosilm- und -Plattenfabrik Joh. Herzog L Co. erregten aus der Mai­länder Frühjahrsmesse größtes Aussehen.

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