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Sinke. Mühlendamm Nr. 2.
der Nationalsozialisten Vremens
flmttiches Verkündungsblan des tteichsstalchaliers in Oldenburg und Vremeo
Nr. 112 / 10. Jahrgang
wiederZerstörerWdlranspotteroerMtet
Erfolge aller deutschen Waffengattungen
rS. Berlin, 24. April
Vorstoß von Vrontlieim bis auf Wd Kilometer in nordöstlicher Mchtung / Verbindungswege von Namfos nach Süden gesperrt / U-Voot schießt aus l-eleitzug Nachfchubdampser heraus
Berlin. 24. April.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: ..Auch am 22. April machten die Engländer in dem von deutschen Truppen besetzten Raum von Narvik leine Landungsversuche. Dagegen beschossen englische Teestreitkräste erneut die Stadt und den Hasen. Die um Drontheim versammelten deutschen Truppen stießen, unterstützt von leichten Srestreit- krästcn, bis aus 10Ü Kilometer in nordöstlicher Richtung vor, warfen den dort befindlichen Feind und sperrten die von Namsos nach Süden führenden Verbindungswege. Im Baksdal-Fjord wurde ein norwegischer Bewacher vernichtet. Im Raume von Bergen und Stavanger dauert der Kamps mit versprengten norwegischen Truppenteilen in der weiteren Umgebung der Städte noch an. Dabei sielen weitere Geschütze in deutsche Hand. Im Norden von Oslo setzten die deutschen Truppen ihr Vorgehen über Amot und Lillehammer trotz Geländeschwierigleiten imd feindlicher Sperren fort. Kampsverbände der Luftwaffe griffen ersolgrrich in den Kampf ein. Ein norwegisches Flugzeug wurde zerstört. Vor der mittleren norwegischen Westküste und im Tecgebiet von Andalsnes griffen Kampsverbände erneut britische Kriegsund Transportschiffe an. Sie versenkten trotz heftiger Abwehr einen britischen Zerstörer und einen Transportdampser. Ein weiterer Zerstörer wurde durch Bomben mittleren Kalibers ge-
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Nach den bis gestern abend eingelaufenen Wehrmachtsberichtcn
troffen, ein Transportschiff von etwa 50ÜÜ Tonnen durch Brandwirkung vernichtet.
Weitere Bombenangriffe richteten sich gegen die wichtigen Bahnhöfe von Dombaas und Grong im mittleren Norwegen sowie gegen die von hier ausgehenden Bahnlinien und Straßen. Bahnhöfe, Gleisanlagen und Straßen wurden zerstört und damit dem Gegner von Andalsnes und Namsos her jede rasche Operationsmöglichkeit genommen.
In der Nacht zum 23. 4. wurde ein erneuter erfolgloser britischer Bombenangriff aus Aalborg abgewiesen. Ein britisches Flugzeug wurde durch Flak abgeschossen. Die U - Boot-Jagd im Kattegat brachte einen weiteren Erfolg. Die Versorgung der norwegischen Hasen wurde fortgesetzt. Ein U-Boot schoß in der Nähe Von Stadlandet aus einem nach Norwegen bestimmten Geleitzug einen Nachfchubdampser von Kllllü Tonnen heraus.
Im Westen keine besonderen Ereignisse. Es fanden Grenz- überwachungs- und Ausklärungsfliige statt. Bei Nacht flogen einzelne feindliche Aufklärungsflugzeuge nach Westdeutschland ein."
sette norwegischer flioiflonen streckten die Waffen
Berlin, 24. April
In gebirigem Gelände südostwärts Stavanger haben gestern nach heftigem Kamps mit deutschen Truppen starke
Teile einer norwegischen Division die Waffen gestreckt. Gefangenen- und Beutezahlen sind noch nicht voll zu übersehen.
Erfolgloser englischer vombenangrlff auf Stavanger
Wie setzt bekannt wird, unternahmen am 22. April dir Engländer einen erfolglosen Bombenangriff gegen den Flugplatz Stavanger. Zwei englische Flugzeuge wurden abgeschossen.
Noch zwei britische Vampfer versenkt
Bei den Angriffen deutscher Kampfflugzeug? am 22. April vor Aalsund wurden zwei weitere britische Handelsdampser von vier bis sechstausend Tonnen durch Volltreffer versenkt.
Neutsch-schwedische wirtschastsoerffandlungen
Stockholm, 24. April.
Zur Erörterung laufender Fragen der deutsch-schwedischen Wirtschaftsbeziehungen sind Mitglieder des deutsch-schwedischen Regierungsausschusses am 23. April in Stockholm rin- getrofscn.
Seitliche slieger leisten ganze strbeil
Unser» kampsverbiinde gegen britische Kriegs- und Transportschiffe
Berlin, 24. April
Wie schon im Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht gemeldet worden ist, haben deutsche Kampsverbände britische Kriegs- und Transportschiffe erneut erfolgreich angegriffen. Der hierbei versenkte Zerstörer, der sich im Augenblick des Angriffes am Ausgang eines Fjords der mittleren norwegischen Westküste befand, wurde durch zwei Bombentreffer vernichtet, das Heck des Zerstörers buchstäblich abgerissen. Nach einer gewaltigen Explosion sank der Zerstörer. Von der Besatzung dürfte ein Teil den Tod in den Wellen gefunden haben. Ein weiterer Zerstörer erhielt einen Bombentresscr auf das Vorschiff, der langanhaltende Rauchentwicklung verursachte. Durch die Wirkung dieser Bomben mittleren Kalibers ist die Gesechtstätigkeit des Zerstörers aus alle Fälle stark behindert. Die Versenkung eines Truppentransportdampfers erfolgte am Westausgang eines Fjords. Vergeblich versuchte der Transporter, die zum Angriff ansetzenden deutschen Flugzeuge durch Flakseuer abzuwehren. Unbeirrt, wie auf dem Exerzierplatz, warfen die Flieger ihre Bomben in das Ziel. Der Transporter legte sich nach Backbord über und sank bald darauf. Ein weiteres Transportschiff von etwa 5NNN Tonnen wurde durch Brandwirknng vernichtet. Auch hier haben deutsche Flieger ganze Arbeit geleistet.
Über Englands Sstkiiste
Amsterdam, 24. April.
Ueber der englischen Südostküste wurden Montag abend deutsche Flugzeuge gemeldet. Ebenso wurden über der Ostküste feindliche Flieger gemeldet.
Erfolgreicher tangstreckenstug
aus einer Focke-Wuls-Maschine ........
Buenos Aires, 24. April.
Eine bemerkenswerte Leistung ' hat die international bekannte argentinische Zivilfliegerin Carola Lorenzin vollbracht
mit einem rund 8Ü0Ü Kilometer langen Flug durch 14 Provinzen und drei Territorien. Ihr Flug verlies ohne jede Störung trotz teilweise sehr ungünstiger Witterung und gab dadurch einen Beweis siir die Güte und Zuverlässigkeit der Focke-Wuls-Maschinen, die sich auch bei den verschiedensten Wettbewerben erfolgreich durchgesetzt haben. Die Fliegerin, die an allen Etappenorten Kunstslüge vorführte, wurde bei ihrer Anlunst in Buenos Aires von einer vieltausendköpfigen Menge stürmisch begrüßt. Der Kommandeur der argentinischen Luftwaffe. Oberst Parodi, sprach ihr seine Glückwünsche aus.
Eine Mische keff- und LiigenmelSung
Berlin 24. April
Nach einer Meldung aus Stockholm sollen in den Rach- mittagstunden des Montag deutsche Militärflugzeuge schwedische Fischerboote innnerhalb der schwedischen Hoheitsgewässer mit Maschinengewehrscuer angegriffen haben. Diese Meldung ist frei erfunden. Die deutsche Luftwaffe braucht keine völkerrechtswidrige Betätigung gegen «»bewaffnet« neutrale Fischdamfer. Ihr Ziel ist der bewaffnete Feind, der überall, wo sie ihn trifft, geschlagen wird.
Me sehr ,nüchlerne' „limes"
Amsterdam, 24. April
„Times" schreibt, daß die Gesamtlage sehr nüchtern beurteilt werden müsse. Die Seekämpfe bewiesen zwar die angebliche Ueberlegenheit der britischen Flotte, andererseits müsse man sich aber im klaren sein, daß Deutschland die Gelegenheit noch nicht gesunden hätte, die Wirkung von Massen- bombärdierungen aus Schisse auszuprobieren. Es sei durchaus möglich, schreibt die „Times", daß in dieser Hinsicht die Aussichten nicht so günstig siir die Engländer ständen wie bisher.
Britannien gibt fünf neue lotalverluste zu
eine falsche aber lrostbem feste aufschlußreiche Sesamlverlustltste — Neuter fängt an zu stottern
Berlin, 24. April
e britische Admiralität hat nach einer Meldung des Lon- r Nachrichtendienstes den Verlust von suns wnteren drill Kriegsschiffen nachträglich zugegeben. Da d,e schweren uste der Homefleet namentlich b« den Kamp,en ,n Nor n offenbar in England doch teilwe,se durchgestckerx sind nan sich veranlaßt gesehen, e»n« ,n unbestimmten Wortes
ltene Erklärung abzugeben m der lakonisch die Tatsache -teilt wird, daß seit «riegsbeginn insgesamt 17 britisch
zsschisse, den Hilfskreuzer „Rawalpindi nicht gerechnet, verlorengegangen anzusehen sind.
ls der Gesamtzisser der Einheiten der britischen Kriegs !, die in der Meldung zum Vergleich sich, daß bei diesen Verlusten H?l'?kreuzer. Vorlisten ; und U-Boote nicht hinzugerechnet su'd- Da man b^Ier ich nur den Verlust von 10 Zerstörern sowie des Schlacht- es Rohal Oak'' und es Flugzeugträger- .-Eouragoils standen hat. sind durch diese Meldung, MM neue Total- lst« bekanntgegeben worden. Es muß i sandeln da
um schwere Einheiten der britischen fflotte handeln da die Namen überhaupt nicht nennt unduuch entgegen
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schweigt sich die Meldung restlos aus «„»länder
s vernebelt indem man schrk'bff d^L^g
Auf einmal! Und es scheint Nicht nur. es i,r ,og°r I
Weiter stottert das Liigenbüro — man sieht geradezu, wie die Gesichter der Londoner Leser lang und länger werden —. in Stockholm liefen Gerüchte um, daß „starke Truppen der Westmächte" in diesen Gebieten anlvesend seien. Aber, so fährt Reuter fort, diese Gerüchte schienen sehr übertrieben zu sein. Die Zahl von 750 Mann, die bisher als „Vorhut" angegeben worden sei, stelle die „Gesamtzahl" der Engländers nnd Fraii- zosen in dieser GegeNd Sär. Das ist immerhin ein kteiuer Unterschied. Warum plötzlich so bescheiden? Sonst kommt es ja aus ein Paar Nullen auch nicht an. Und warum muß sich das offiziöse Reuterbiiro seine militärischen Siegesmeldungen ausgerechnet aus Stockholm besorgen, wo der norwegische Jude Hambro sein Lügentintenfaß ausgestellt hat? Warn», wagt es die britische Regierung nicht, endlich einmal einen offiziellen Bericht loszulassen? Sollte etwa auch die Zahl 75V unter der Lupe noch erheblich zusammenschrumpfen?
Das letzte Kommunigus des englischen Kriegsministerinms über die Lage in Norwegen ist im übrigen so durchsichtig geraten. daß sich der Londoner Nachrichtendienst gezwungen sieht, diese unbestimmte Meldung noch zu „kommentieren". Es heißt in diesem Kommentar wörtlich: Die Formulierung des Kommuniques läßt darauf schließen, daß in Norwegen alles gut geht. Die Engländer gäben den Nvrlvegern zede Unterstützung, „die in ihrer Macht steht" — wobei es jedem überlassen bleibt, sich das Notwendige selbst dabei zu denken.
Die Erfolge können aus militärischen Gründen nicht offiziell beschrieben werden", verkündet man weiter; aber „vielleicht" bestehe einer der Erfolge in einem raschen Vormarsch von einem Landeplatz in Norwegen, der „wenn es wahr sein sollte" l!), eine für Deutschland sehr ungünstige Situation schaffen würde. Weiter wird erklärt, falls sich die bisher unbestätigte Nachricht, wonach Drontheim völlig eingeschlossen ser, bewahrheiten sollte, dann würden die Deutschen in Narvik doppelt isoliert" sein. wobei man ganz übersieht, daß nach einer englischen Nachricht der letzten Tage die deutschen Truppen Narvik längst geräumt haben und diese Stadt sich „fest in englischer Hand" befinden sollte. Zum Schluß heißt es dann: „Wenn es wahr sein sollte", daß die britischen Truppen in Hemar sind, dann würden sich die deutschen Truppen
bereits in ziemlicher Defensive befinden. Ja. wenn es wahr sein sollte...
fluch tord kankev gibt Verluste zu
Amsterdam, 24. April.
^ Nachdem bereits die britische Admiralität über den Londoner Nachrichtendienst den Verlust von fünf weiteren britischen Kriegsschiffen nachträglich zugegeben hat, fühlte auch der parlamentarische Unterstaatssekretär der Admiralität Lord Hankey im Oberhaus das Bedürfnis zu einem immerhin recht umfangreichen „Geständnis" über die Wirksamkeit der deutschen Schläge gegen die „meerbeherrschende" Flotte Seiner Majestät. Der edle Lord zählte — sicherlich zum wachsenden Mißvergnügen seiner ebenso erlauchte» Kollegen — eine stattliche Reihe von Kriegsschiffen aller Klassen aus, die im Zusammenhang mit den Kampfhandlungen in Skandinavien versenkt oder beschädigt würden.
So sind nach den Angaben Lord Hankeys drei Zerstörer, ein Unterseeboot und ein Trawler der Admiralität gesunken, ein vierter Zerstörer „Hardy" sei nach schwerer Beschädigung auf Strand gesetzt worden. Ein Kreuzer und zwei Zerstörer seien beschädigt worden, „aber sicher in ihre Hasen zurückgekehrt". Die Schlachtschiffe „R e n 0 w n" und „R 0 d n e h" hätten, so gibt Hanley ebenfalls zu, Treffer erhalten. Weiterhin hätten vier andere Zerstörer Schäden erlitten. Drei Kreuzer hätten „unbeträchtlichen Schaden" durch Bombensplitter erhalten.
Wenn man diese „Verlustliste" mit den klaren Feststellungen der deutschen OKW.-Berichte vergleicht, so fehlt hier noch mancher fette „Brocken", und auch die krampfhaften Be- schönigungsphrasen machen die schweren z. T. vernichtenden Schäden, die zahlreiche starke britische Flotteneinheiten erlitten haben, nicht geringer. Aber immerhin kann man feststellen, daß Lord Hankcy mit seiner „Beichte" der Wahrheit schon etwas nähergekommen ist. Vielleicht hören wir gelegentlich aus seinem Munde noch weitere „Enthüllungen", falls nicht sein hoher Chef, der Lügenlord Churchill einer derartig weitgehenden Bekermtnisfrcudigkeit seines Untergebenen ein Veto entgegenstellt., . . . . ...
Es ist verständlich, wenn man in Schweden die militärischen und politischen Ereignisse im benachbarten Norwegen mit gespannter Aufmerksamkeit und vielfach auch mit persönlicher Anteilnahme verfolgt. Kultur und Wirtschaft der beiden skandinavischen Länder sind eng verflochten, ihre Völker einander verwandt. Gerade diese Beziehungen aber machen es notwendig, die öffentliche Meinungsbildung — namentlich soweit sie durch Rundfunk und Presse beeinflußt wird — einer besonders sorgfältigen Prüfung zu unterziehen.
Die schwedische Regierung hat schon zu Beginn des europäischen Krieges eine strikte Neutralität als obersten Grundsatz ihrer Haltung verkündet. Sie wiederholte diese Versicheung, als das Reich sich gezwungen sah, den Schutz Dänemarks und Norwegens zu übernehmen, um die Verwirklichung einer britischen Aktion, die den Norden zum Schlachtfeld machen sollte, zu verhindern. Logischerweise müßte man aus diesen offiziellen Erklärungen folgern, daß auch die schwedische Publizistik bestrebt sei-n sollte, sich einer objektiven Neutralität zu befleißigen.
2n Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Der schwedische Rundfunk übernimmt wahllos sämtliche Greuelmärchen und Lügen, die in den Filialen der britischen Brunnenvergifter ausgebrütet werden. Auch die Zeitungen kolportieren sehr häufig ohne ein Wort der Kritik die schamlosesten Hetzmeldungen, die aus dem Stockholmer Grand-Hotel stammen, wo der Jude Hambro gemeinsam mit seinem englischen Vetter die propagandistischen Geschäfte der Plutokratien betreibt.
Obwohl die deutsche Presse bisher diese üblen Machenschaften zumeist ignorierte, wäre es ein Irrtum, wenn diese lichtscheuen Greuelanten daraus etwas schließen wollten, daß ihre Tätigkeit und die Kanäle, durch die sie ihr Gift der Öffentlichkeit Zuleiten, von uns vielfach nicht beachtet würden. Wenn auch die tagtäglich von Stockholm und London lancierten Falschmeldungen durch die harte Sprache der realen Tatsachen der Lächerlichkeit preisgegeben und ihre Kolporteure beschämender Ignoranz oder böswilliger Lüge überführt werden, so liegt doch die Verantwortung für dieses gefährliche Treiben bei jenen schwedischen Instanzen, die zu seiner Kontrolle verpflichtet sind.
Es gibt jedoch ein Gebiet der Greuelhetze, auf dem wir nicht mit uns spaßen lassen. Die schwedische Zeitung „Svenska Dagbladet" stellte dieser Tage die infame Behauptung auf, norwegische Frauen und Kinder, die sich vor deutschen Truppen aufs freie Feld geflüchtet hätten, von deutschen Flugzeugen beschossen worden seien. Hier wird also zur Schaffung einer den Interessen der englischen Kriegstreiber dienenden Empörung des schwedischen Volkes mit den gleichen gemeinen Lügen gearbeitet, die während des Polenfeldzuges die Weltöffentlichkeit gegen Deutschland aufbringen sollten.
In der Redaktion des „Svenska Dagbladet" war man sich zweifellos darüber klar, daß die Verbreitung einer derart schmutzigen Greuelmeldung nicht nur eine krasse Verletzung der schwedischen Neutralität, sondern auch eine ungeheuerliche Besudelung der Ehre der deutschen Wehrmacht darstellt. Wir halten es deshalb für notwendig, ernst und nachdrücklich davor zu warnen, unsere Großzügigkeit als Freibrief für die gehässigsten Verleumdungen auszulegen. Es gibt Dinge, die wir uns niemals gefallen lassen und dazu gehören in erster Linie Beschimpfungen unserer Soldaten durch die Erfindung von Ereuellügen, die nur den niedrigsten Instinkten eines skrupellosen Verbrechers entsprungen sein können.
Wenn es heute jn Schweden gewisse Kreise gibt, die über die Nervosität im eigenen Lande besorgt sind, dann kann ihnen nur empfohlen werden, den Ursachen dieser Beunruhigung nachzugehen. Sie werden dabei zu der Feststellung gelangen, daß es allein die Presse und der Rundfunk Schwedens sind, die durch Tendenzmeldungen aller Art, durch irreführende Behauptungen, durch alarmierende Gerüchte und Lügen den gesunden Sinn der Oeffentlichkeit verwirren und ihr Befürchtungen suggerieren, für die nicht der geringste Anlaß vorhanden ist.
Eine Verstopfung der trüben Nachrichtenquellen wäre in diesem -Falle das beste Heilmittel, das zudem verhindern würde, daß dauernd unter Bezugnahme auf schwedischen Ursprung diese und ähnliche Meldungen vom feindlichen Ausland übernommen werden können. Nur ein Beispiel der letzten Tage sei hier zitiert. Reuter berichtete aus Stockholm, daß deutsche Truppen friedliche norwegische Bauerngehöfte überfallen und 50 Zivilisten verschleppt hätten. Diese seien dann im gefährdeten Kampfgebiet gezwungen worden, das von deutschen Transportflugzeugen abgeworfene Material zu sammeln.
Wir wissen nicht, woher diese — selbstverständlich von A bis Z erfundene — Reutermeldung stammt, aber die Vermutung liegt nahe, daß ihre Quelle nicht weit von
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Der LKW.-Bericht verzeichnet neue Erfolge aller deutschen Wassengattungen im norwegischen Raume.
Starke Teile einer norwegische» Division streckten die Waffen.
Bei einem deutschen Bombenangriff auf militärische Ziele in Norwegen wurde der in Stockholm beorderte amerikanische Militärattache durch eigene Schuld tödlich verletzt.
Sogar die britischen „Siegessabrikanten" geben jetzt eine ganze Reihe englischer Totalverluste zu.
In Stockholm beginnen deutsch-schwedische Wirtschasts- verhandlungen.
Bei der gestrigen Festaufsiihrung des Schauspiels „Steding Renke" im Staatstheater sprach Gauleiter Carl Rover über nationalsozialistische Kulturpolitik.
Die Büchersammlung für die Lazarette ergab in Bremen 300 Büchereien.
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