Ausgabe 
(21.4.1940) Nr. 109
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V liche Tageszeitung

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches Verkündungsblatt ves Neichsstarchalters »n VlVenburg und Vremen

Nr. 109/10. Zalirgang

Sonntag, 21.flprtt 1940

kinzelpreis 1S Npf.

immer wieder Volltreffer

aus feindliche Kreuier und Iransporter

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knglonel ou^ siek allsin gostsiN verloren

Berlin, 21. April.

Bei der Abwehr britischer Landungsversuche erzielten unsere Kampfflieger im Romstalfjord, 20V Kilometer südwestlich Drontheim, weitere große Erfolge. Als erstes Teilergebnis wird bekannt, daß Sonnabendnach­mittag ein feindlicher Kreuzer von einer Bombe schwer­sten Kalibers getroffen wurde und auf der Stelle sank. Ferner wurde ein 15 üüv Tonnen großer Truppentrans­porter durch mehrere schwere Bombentreffer in Brand gesetzt, so daß mit seinem Totalverlust gerechnet werden kann. Britische Truppen, die in dem kleinen Hafen Andalsnes an Land gesetzt waren, wurden wirksam durch Bomben aus der Luft bekämpft. Sämtliche eingesetzten Flugzeuge kehrten zurück.

deutsche Gruppen in stetigem Vorgehen

Berlin, 21. April.

DaS Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Aus

den Von deutschen Truppen besetzten Räumen um Narvik, Drontheim, Bergen, Stavangcr und Kristiansand sind keine besonderen Ereignisse zu melden. Die deutschen Truppen konnten die ihnen gestellten Ausgaben planmäßig weiter durch­führen. Der Antransport neuer deutscher Verbände und umfang­reichen Materials wurde unbehindert vom Gegner fortgesetzt.

Ein feindliches Flugzeug warf am Abend des 19. April fünf Bomben auf den Südrand von Narvik, ohne Schaden anzurichten. Die im Raum von Bergen eingesetzten deut- Aen Truppen besetzten eine Reihe vorgelagerter Inseln. Im Raum von Kristiansand wurden bei Haegeland weitere nor­wegische Truppeneinheiten entwasfnet. Im gesamten Gebiet um Oslo sind die deutschen Truppen trotz Geländeschwierig­keiten in stetigem Vorgehen. Die Gefangenen- und Beute- ßahlen sind im ständigen Steigen begriffen. Eine aiw 18. April nachmittags abgeschlossene Zählung meldet 189 Geschütze und »99 MGs als Beute.

Die Luftwaffe setzte ihre Ausklärungstätigkeit in starkem Umfange weiter fort. Feindliche Kriegsschiffe und Transporte wurden an der norwegischen-Westküste trotz un­günstigster Witterungsverhältnisse angegriffen. Ein Kreuzer und zwei Truppentransporter erhielten Volltreffer schweren Kalibers. Starke Rauchentwicklung aus den Schiffen und große Oclflecke im Wasser ließen die zerstörende Wirkung der Bombentreffer deutlich erkennen. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt. ^

Im Westen rege Spähtrupptätigkeit. Durch eigene Spah- und Stotztruppunternchmungen im Grenzgebiet westlich Vier­zig, südwestlich Saarbrücken und südlich Zweibrücken gelang es, dem Feinde erhebliche Verluste beizubringen und e,ne Anzahl Gefangene zu machen und Waffen und Gerät zu er­beuten. Feindliche Spähtruppuntcrnchmen südwestlich Saar­brücken und südlich Zweibrücken wurden unter Verlusten für den Feind abgewiesen. Ein feindliches Flugzeug, das im westlichen Grenzgebiet von eigenen Jägern gestellt wurde, entzog sich dem Kamps durch Einflug in belgisches Hoheits­gebiet. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt.

Verstärkungen in Vronlkeim

en im Raume von Drontheim stehenden deutschen Truppen »ten die vorgesehenen Verstärkungen und Matcrialergan- zen planmäßig im Lmife des 19. April zugeführt werden, in der weiteren Umgebung von Drontheim stehenden ver- ngten norwegischen Truppcnabteilungen halten sich vor­ig zurück, so daß es hier auch am 19. Apr,l zu keinen ipshandlungen gekommen ist.

Noch ein englischer rransporldampser versenkt

Nachdem bereits schwerer britischer

,emeldet

Ireuzer

war, daß am 19. April ein und zwei Transportschiffe, d»e

sich der norwegischen Küste näherten, schwere Bombentreffer erhalten hatten (siehe den OKW.-Bericht vom gestrigen Tage), wird jetzt aus Grund einer späteren Flugzeugmeldung be­kannt, daß noch ein weiterer großer Transportdampser ge­troffen wurde. Es konnte beobachtet werden, daß auf diesem Schiff ein Brand ausbrach und daß es einige Zeit darauf sank.

Zwei vritendampser versenkt

Amsterdam. 21. April.

Wie eine Reutermcldung aus London zugibt, wurden am Sonnabend der beiden britischen DampferMerseh" (1937 BRT.) undHawnbh" (3389 BRT.) aus der Höhe der bri­tischen Südostküste versenkt.

1. S. 0. Bremen, 21. April.

vor der deutschen klinge

Mit großer Genugtung sieht das deutsche Volk Tag für Tag die mit geradezu verzweifelter Hartnäckigkeit unternommenen britischen Versuche, an der Küste Nor­wegens doch noch festen Fuß zu fassen, scheitern. Findet es doch darin wieder einmal die stets in Deutschland feststehende Tatsache bestätigt, daß, was die deutsche Wehrmacht einmal ersaßt hat, sie nicht mehr los läßt. Des weiteren lassen die ebenso beharrlichen wie aus-

liberwitttisender krfolg der Metallspende

des deutschen Volkes

SeneralseldmorschM Liiring meldete dem siikrer das krgebnis / Vie vberbeseklskaber der wekrmachtsteile überbrachten die Slückwünsche der deutschen wekrmacht

Berlin, 21. April.

Der Führer verbrachte seinen gestrigen Geburtstag im kleinsten Kreise seiner politischen und militärischen Mitarbeiter in der Reichskanzlei in Berlin. In diesem Jahre war von offiziellen Feierlichkeiten und Empfängen Abstand genommen worden.

Während der militärischen Morgenbesprechung nahmen die Oberbefehlshaber der drei Wehr­machtsteile, Eeneralfeldmarschall Eöring, Großadmiral Raeder und Generaloberst v. Brauchitsch, Gelegenheit, dem Führer die Glückwünsche der deutschen Wehrmacht zu überbringen.

Eeneralfeldmarschall Eöring meldete dem Führer das Ergebnis der Metallspende des deut­schen Volkes, die einen überwältigenden Erfolg erbracht hat. Gegen Mittag gratulierte der Stell­vertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Hetz. sowie die in Berlin anwesenden Reichsmini­ster, Reichsleiter und Gauleiter.

Slückwünsche des fluslandes an den sichrer

Zalstreiche Siaaksoberkaupter sandten relegramme Ver Vuce an den sükrer

Berlin, 21. April.

Auch in diesem Jahr haben des Geburtstages des Führers zahlreiche ausländische Staatsoberhäupter und Regierungs­chefs gedacht. So erhielt der Führer in herzlichen Worten ge­haltene Glückwunschtelegramme von Ihren Majestäten dem König von Italien und Kaiser von Aethhopien, dem Kaiser von Mandschukuo, dem König der Belgier, dem König von Dänemark, der Königin der Niederlande, dem König von Rumänien, dem König von Thailand (Siam), dem Prinz- regenten von Jugoslawien, dem spanischen Staatsches Ge­neralissimus Franco, dem Reichsverweser des Königsreichs Ungarn, Admiral von Horthh, und dem Staatspräsidenten der Slowakei und des Protektorats Böhmen und Mähren. Ferner sandte der italienisch« Regierungschef und Marschall des Imperiums Benito Mussolini dem Führer telegraphisch freundschaftliche Glückwünsche. Ebenso haben telegraphische Glückwünsche übermittelt Zar Ferdinand von Bulgarien, der königlich-italienische Außenminister Gras Ciano und zahlreiche andere führende Persönlichkeiten des Auslandes. Der Führer hat diese Glückwünsche mit Danktclegrammen beantwortet.

Die in Berlin beglaubigten ausländischen Vertreter haben durch persönliche Eintragung in das in der Präsidialkanzlei des Führers ausliegende Besuchsbuch dem Führer ihre Glück­wünsche zum Ausdruck gebracht.

DaS Glückwunschtelegramm des Königs und Kaisers Viktor Emanuel hat salzenden Wortlaut:Es ist mein Wunsch, Eurer Exzellenz meine wärmsten Glückwünsche zu Ihrem Geburtstage zum Ausdruck zu bringen. Viktor Emanuel."

Der Führer hat telegraphisch dem König von Italien und Albanien und Kaiser von Aethhopien wie folgt geant­wortet:Für die mir zu meinem heutigen Geburtstage aus­gesprochenen Glückwüische bitte ich Eure Majestät meinen herzlichsten Dank entgegenzunehmen. Adolf Hitler."

Das Telegramm des königlich-italienisclien Regierungsäzess Mussolini lautet:Während das deutsche Volk Ihren Geburtstag feiert, möchte ich Ihnen im Namen der faschisti­schen Regierung und des italienischen Volkes meine herzlichen Wünsche übermitteln mit der sicheren Zuversicht, daß das deutsche Volk siegreich die große Probe besteht, in die es ge­stellt ist. Mussolini."

Der Führer hat telegraphisch dem Duce geantwortet: Ich danke Ihnen, Duce, herzlich sür die Glückwünsche, die Sie mir namens der faschistischen Regierung und des Volkes Italien? übcrsandt haben. Ich erwidere Ihren Gruß in dem unerschütterlichen Glauben, daß unsere in der Gemeinsamkeit der Weltanschauung und der Ziele verbündeten Nationen im Kamps um ihre Lebcnsrechte erfolgreich bestehen werden.

Adolf Hitler."

Ireuebekenntnis aller Veutfchen zum süstrer

sichtslosen Versuche Englands erkennen, daß England jetzt sich auf einmal, um der verlorenen strategischen Position fern von der bisherigen deutschen Angriffsbasis willen, gezwungen sieht, ohne Satrapen, ganz auf sich allein gestellt, mit den eigenen Streit- kräften sich einzusetzen, wobei diese allerdings einen Fehlschlag nach dem anderen erleiden. Es ist den Söh­nen Albions durch die überraschende Tat der deutschen Wehrmacht, welche die Durchkreuzung des englischen Planes, die norwegische Küste zu besetzen, völlig er­reicht hat, nun endlich einmal zwangsweise die Aufgabe erwachsen, voll für ihr Land selbst einzustehen, und wenn wir auch weit davon entfernt sind. den eng­lischen Soldaten als solchen zu unterschätzen, so freuen wir uns dennoch, daß wir ihn nun endlich einmal vor unsere Klinge bekamen. Diese hat er denn auch inzwischen ganz nachhaltig zu kosten bekommen und wird sie noch schwerer zu spüren bekommen.

I^iset in bsing?

Es waren wieder gewaltige Schläge, die Englands Flotte und Englands Luftwaffe auch noch nach dem Tage des großen vergeblichen Landungsversuches am 10. April einzustecken hatte, und da diese Schläge erlit­ten worden sind, ohne England irgendeinen Erfolg ein­zubringen, mögen sie in London um so bitterer empfun­den werden. Ist es doch so, daß alles, was an Flotten- und Flugeinheiten von uns im Laufe der letzten Monate und vor allem im Laufe der letzten zwei Wochen ver­nichtet oder schwer beschädigt worden ist, fortan England nicht bloß in der Nordsee, sondern auch sonst in der Welt abgeht, wo immer dieklsek in beinZ". d. h. das Vorhandensein der englischen Flotte bisher genügte, dem englischen Willen Respekt zu verschaffen. Inwieweit die heutigeJst"-Stärke dieser Flotte, die während die­ses Krieges schon ganz gewaltig unter ihreSoll"- Stärke gesunken ist, in den fernöstlichen Gewässern noch so respektiert wird, daß sie ihre Ausgabe noch erfüllen kann, mag einmal ganz unerörtert bleiben. In den europäischen Gewässern jedenfalls, und vor allem in der Nordsee, genügt das Vorhandensein einer vermeintlichen englischen Flottenübermacht nicht mehr, um Englands Willen durchzusetzen, sondern es muß diese angebliche Uebermacht hier Tag für Tag, ja sogar Stunde für Stunde durch große Wagnisse und unter gewaltigen Gefahren für die englischen Einheiten unter Beweis gestellt werden, wobei bisher noch jedesmal als Ergebnis zu verzeichnen war. daß alle Wagnisse zu­ungunsten Englands verliefen, d. h. daß im Kampf zwischen der englischen Flotte und der deutschen Luft­waffe jedesmal Deutschland der Sieger ge­blieben ist. Dies aber bedeutet immer wieder eine neue Schwächung der englischen Flotte und damit eine weitere wesentliche Verminderung ihres Weltansehens.

vernichtende flntwort auf eine dummdreiste frage

Man hat inzwischen in London auch das ungeheuer­liche Eesahrenmoment der täglichen Dezimierüng der englischen Flotte durch die deutschen Luftstreitkräfte nicht mehr verkennen können. Besorgter denn je blickt man von der Themse aus nach dem Süden zum Mit- telmeer, und es will kaum etwas heißen, wenn die in aller Welt bekannte englische Dreistigkeit, (die sich neuerdings mit einer aus Angst geborenen himmel­schreienden Dummheit paart) versucht, ihre schweren Sorgen um das Mittelmeer hinter schulmeisterliche Un- höflichkeit und Grobheit zu verstecken. Im Tone eines Großinquisitors wagt England an Italien die Frage zu richten: ..Wir möchten wissen, woran wir mit Italien

sreudensaknen über ganz Deutschland Stürmische Kundgebungen aus dem wilkelmplatz

Berlin, 21. April.

» allen deutschen Gauen wehten am «eitrigen Tage Freu- ihnen. Adols Hitler, der Schöpfer und Führer des Gr ß jchen Reiches, der Oberste Befehlshaber unserer herrlichen rmacht, die von Ruhmestat zu Ruhmestat eckt bcgi g n 51. Geburtstag. Der Ernst der weltgeschichtlichen ide verbietet laute Feiern, um so enger aber hat sich das jche Volk um den Mann geschart, der es aus Not und weislung zu unvergleichlichem Aufstieg -mPorg-r» en hat der ihm Führer in des Wortes tiesster und schönster Be- ang geworden ist. .

e beispiellosen Leistungen der deutschen Wehrmacht die inem unerhörten Siegeszug Polen bezwäng, durch eine eaiicke "Meisterleistung Dänemark und Norwegen unter Schutz der deutschen Waffen stellte und an allen Fronten Geaner das Gesetz des Handelns diktiert, die Großtaten !eEen V°lksgemcinschast, wie sie im Kriegsw.nter- werk und in der Geburtstagsgäbe des Führers, der Me- vnn der aanzen Welt bewunderten Ausdruck n w'as^sind sie anders als Auswirkungen seines Geistes, r KE und seines Willens. So gehörten an diesem Tage des aanzen deutschen Volkes, der Front und der mt und der Deutschen in aller Welt dem Führer, w.e unsere Herzen gehören. Und Front und Heimat empsin- in Liebe. Dankbarkeit und gläubiger Zuversicht an d,e- Mit uns der Führer, mit uns der Sieg!

>rei?s am ^Vorabend hatten Reichsminister Dr. Gveb- s und der Jugendsührer der Deutschen Reiches, Baldur

von Schi räch, die ersten Glückwünsche namens des deutschen Volkes und der deutschen Jugend übermittelt. Am Morgen des 29. April leitete das Wecken des Musikzuges der SA.-StandarteJeldherrnhalle" den Tag ein. Im Rahmen eines Großkonzertes der Wehrmacht, an dem Musikkorps aller drei Wehrmachtsteile beteiligt waren, gaben dann die Ober­befehlshaber der Wchrmachtsteile, Generaloberst v Brau­chitsch Großadmiral Dr. h. c. Raeder und General- seldmarschall Eöring die Tagesbefehle an die Truppen bekannt. Den Mittelpunkt einer Feierstunde, bei der der Stellvertreter des Führers. Rudolf Heß, zur deutschen Ju­gend sprach, bildete ein Fabrikunternehmen im Norden Ber­lins. Aus dem Gcmeinfchastshaus, wo sich die Jungarbeiter und Jungarbeiterinnen versammelt hatten, wandte sich Ru­dolf Heß an die Jugend, die im ganzen Reich in Betricbs- appellen und Schulseierstunden vereinigt wär, um des Ge­burtstages des Schöpfers des G^rvßdeutschcn Reiches zu ge­denken. (Die Rede des Stellvertreters des. Führers bringen wir an anderer Stelle.) , . ,

Die begeisterten Kundgebungen auf dem Wilhelmplatz, nnt denen die Bevölkerung dem Führer dankersüllten Herzens ihre Gebu'rtstagsglückwünsche darbrachte, steigerten sich im Laufe des gestrigen Tages' immer wieder zu neuen Höhe­punkten stürmischen Jubels. Bald nachdem > sich der Führer das erste Mal aus dem Balkon der Reichskanzlei gezeigt hatte, strömten aus allen Zugongsstraßcn neue Menschenmengen zum -Wilhelmsplatz, alt und jung, Männer und Frauen jeden Berussstandes. Unter der Menge befand sich auch eine 86- jährige Frau, die, lediglich, um den Lenker der Geschicke unseres Vaterlandes einmal persönlich zu sehen, die Reise

von Breslau nach Berlin allein angetreten hatte. Sie und die vielen anderen Tausend harrten des Augenblicks, wo sie Adolf Hitler ihr begeistertesFührer, wir gratulieren Dir!" zurufen konnten.

Gegen 13.39 Uhr erschien der Führer dann abermals in seiner' feldgrauen Uniform aus dem Balkon, begrüßt von donnernden Heilruscn; minutenlang brauste der Beifall über den Platz, um dann in dem Gesang der Nationalhtzmnen überzugehen. Dankend stand der Führer aus dem Balkon. Als sich endlich die Tore schlössen, sang die Menge das LiedWir fahren gegen Engeland".

Längst lag der Glanz der Abendsonne über dem Wilhelms­platz, als noch immer der stürmische Geburtstagsgruß der Tausende zur Reichskanzlei emporhallte.

Als der Führer um 29 Uhr noch einmal die stürmische Bitte der Tausenden erfüllte und ein letztes Mal an seinem Geburtstage aus den Balkon der Reichskanzlei trat. reckten sich die Arme der Menge und ein einziger gewaltiger Jubel­chor der Freude und Danbkarkeit brauste über den Platz. Erst als das abendliche Dunkel über dem weiten Platz hereinbrach, verhallte der Jubel der Tausenden, die das Glück hatten, an diesem Tage aus dem Wilhclmsplatz in unmittelbarer N< des Führers zu weilen und als Sprecher des ganzen Volkes ihren Geburtstagsgruß persönlich darzubringen. Während dieses ganzen Tages hatten Huuderttausende aus dem Wil­helmsplatz ihrem Fjihrer aus übervollem Herzen ihren Dank bekundet und damit in diesem Jahre des großen Frcihcits- ringens unseres Volkes in einzigartiger Weise die uner­schütterliche Siegeszuversicht der ganzen Ration manifestiert.

I»U»I»IIIIIII»I»III»I»I»»»II»IIIIIIIIN»II»IIIIIIII»IMII»I»IU»II»I»II»»»II»I»

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Ueber die im gestrigen Wehrmachtsbcricht hinaus ge­nannten feindlichen Kriegsschiffe wurde erneut ein bri­tischer Kreuzer und ein Truppentransporter durch deutsche Fliegerbomben erledigt.

Im Hinblick auf die Ereignisse in Skandinavien steht Paris im Zeichen des Katzenjammers; in London sucht man einen Schuldigen.

Am Geburtstag des Führers legte das ganze deutsche Volk erneut ein Bekenntnis unerschütterlicher Treue in Dank­barkeit und Liebe zum Schöpfer des ewigen deutschen Reiches ab.

Rudolf Heß sprach zur deutschen Jugend.

Der von Hermann Göring dem Führer gemeldete Erfolg der Metallspende des deutschen Volkes wurde als über­wältigend bezeichnet.

Generalfcldmarschall Göring erläßt einen Aufruf an die Männer und Frauen der deutschen Wirtschaft.

Heute marschieren die Bremer SA. und ihre Wehrmann­schaften auf dem Messegelände und auf dem Domshof auf. Die Bremer NS.-Frauenschaft rüst z rr Nachbarschaftshilfe aus.

Der Teichmannsbrunnen wurde abgetragen, um der Me­tallspende überwiesen zu werden.

Ein Bremer schildert der BZ. die Bergung des abge­schossenen englischen Fliegerleutnants Wimberley.