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der Nationalsozialisten Vremens
flmttiches verkünüungsblatt Ves Neichsstarchalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 108 / 18. Jahrgang
Sonnabend, 20.slprtt 1940
Einzelpreis 13 Npf.
Alles für Adolf Hitler, unseren Führer
Des deutschen Volkes Gelöbnis Mm 20 . April 1940
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I- L. v. Bremen, 20. April.
Fl^ür die Gefolgschaft des Führers ist von An-
Is beginn der nationalsozialistischen Bewegung an ^ der Tag, wo sich ein Lebensjahr Adolf Hitlers rundete, ein besonderer Tag gewesen. Mit den besten Wünschen im Herzen für ihn und dankbaren Sinnes gegen das Schicksal, das ihn dem deutschen Volke schenkte, begingen schon in der Kampfzeit Jahr um Jahr alle nationalsozialistisch fühlenden Menschen den zwanzigsten April mit den hehrsten Empfindungen und scharten sich an diesem Tage inniger denn je um den Mann, auf den sie ihr kühnstes Soffen für Deutschland gesetzt und mit dem sie im Leben wie im Tod sich verbunden fühlten. Alles für den Führer, weil der Führer uns alles ist, war stets die Losung seiner Getreuesten gewesen, der entsprechend sie für Deutschland kämpften, bluteten und wenn es sein mußte starben.
Ob es zuerst nur sieben Mann waren, dann sieben Tausend, in den folgenden Jahren siebzig, dann siebenhundert Tausend, gegen Ende der Kampfzeit sieben Millionen, schließlich sogar siebzehn Millionen und, endlich nach der Machtübernahme siebenzig Millionen: für jeden deutschen Mann und jede deutsche Frau, wen'je die Lehre des Führers durchdrungen und wer immer von der hehren Persönlichkeit Adolf Hitlers erfaßt war, blieb sein Geburtstag ein Tag des Stolzes auf die Zugehörigkeit zu Adolf Hitler, ein Tag der Freude über das Walten des Führers und 'nicht zuletzt ein Tag des erneuten Gelöbnisses, für den Führer zu leben und zu sterben.
Inzwischen ist. durch zahlreiche, bereits Geschichte gewordene, unsterbliche Taten Adolf Hitlers aus dem Siebzig-Millionen-Volke der Reichsdeutschen ein Neunzig-Millionen-Volk geworden und aus dem schwachen, entehrten Reiche Versailler Verstümmelung und Versailler Schmach wurde das ansehnliche, starke G ro ß d e u ts ch e R ei ch nationalsozialistischer Prägung, in dem die deutschen Volksgenossen heute dem Führer nicht weniger als seine ersten Gefolgsmänner damals ergeben sind, in dem sie daher auch am Tage, da er sein 51. Lebensjahr vollendet, nicht weniger innig den Segen des Schicksals für des Führers großes Tun heräbflehen genau so, wie es die Gefolgschaft des Führers vor 20 Jahren schon tat, als sie mit ihm zum ersten Male den 20. April feierlich beging.
Vor zwanzig Jahren begann der Kampf Adolf Hitlers und der seiner Getreuen um Deutschlands Erneuerung. Es sollte ein Deutschland der Freiheit und der Ehre werden, ein Deutschland in dem alle Menschen deutschen Blutes vereint, nach den Grundsätzen des nationalsozialistischen Parteiprogramms, ein kameradschaftlich glückliches Zusammenleben führen konnten. Wir wissen wie die einzigartige staatsmännische Genialität des Führers dieses Deutschland Zug um Zug verwirklicht hat, wie Schlag auf Schlag das wurde, was in ihren kühnsten Träumen sich die besten Deutschen aller Zeiten je gewünscht und ersehnt haben konnten.
Wir wissen aber auch, mit welcher Scheelsucht der ewige Friedensstörer -er Welt, der unerbittliche Feind jeder Größe anderer Nationen, das neidische und giftgeschwollene England, die Verwirklichung der nationalen Lebensmöglichkeiten Deutschlands seit 1933 schon mit immer stärkerem Ingrimm verfolgte und wie es die Völker ringsum gegen das innen- und außenpolitisch so sichtbar sich erneuernde und immer stärker werdende Deutschland aufhetzte. Wir erlebten auch, wie sich dieses England, das ein Feind der Menschheit schlechtweg ist, sich wieder enger und enger mit dem alten Erbfeinde Deutschlands, mit Frankreich zusammentat und schließlich dem deutschen Volke am 3. September 1939 den Krieg erklärte.
Es sollte „nur" Krieg gegen Adolf Hitler sein, gegen den „Litlerismus", wie der alte heuchlerische Aalbader Chamberlain zuerst verkündete, leichtfertig darauf spekulierend, daß das deut,che Volk wie im Jahre 1918 in die ihm so gestellte Falle geraten und sich seiner Staatsführung entfremden werde. Statt auch nur emen einzigen Menschen in Deutschland mit diesem plumpen zu tauschen, stellte sich damit Chamberlain selbst in ferner ganzen Bloße als völlig minderwertiger, die Dinge vor ihm gänzlrch verkennender englischer Staatslenker dar und erreichte nicht nur, daß rhn das ganze deutsche Volk verlachte, sondern gleichzeitig auch, daß er selbst seinen Kriegsplan, der auf einen deutschen Umsturz eingestellt war,, in den ersten Wochen des Krieges bereits als verfehlt erkennen mußte.
Was Wunder, wenn der verbrecherische. Greis m ferner Hilflosigkeit nun aus Wut über sein eigenes Versagen, maßlos zu keifen begann, das deutsche Volk einen tollen Hund nannte und ferne wahre Gesinnung gegen dieses Volk dadurch nun offen kund tat, daß er laut in die Welt hinaus kreischte: das ganze deutsche Volk muffe ver- nichtet werden. Sein wackerer Speerträger Anthony E d e n, der po- litische Sonunis-vovsssur Großbritanniens rn LISA., faßte dann diese Willensmeinung seines Lerrn in die Worte zusammen: Da Hitler keine Einzelerscheinung im deutschen Volke ist, sondern der zu sammengeballte Willensausdruck dieses Volkes, muß nicht bloß der Litlerismus, sondern das ganze deutsche Volk abgewürgt werden
Wir haben nie daran gezweifelt, daß von allem Anfang an die Kriegserklärungen Englands und Frankreichs an Deutschland so ge-
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Dank lür «LLo LstrsLuns aus V^iUkürksrrsokatt
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meint waren und konnten nunmehr auch durch die brutale Offenheit der führenden Politiker Englands keinesfalls überrascht werden.. Daß Advlf Hitler stets und immer nur der Wunsch gewordene Wille des deutschen Volkes schlechthin war, diese „Wissenschaft" brauchte uns aus England her nicht erst zu kommen. Am Adolf Hitler hatte sich bisher schon das ganze Volk innig geschart. Noch inniger ist kaum denkbar. Der Abwehrkamps gegen England braucht nicht im geringsten irgendwelche andere Richtung zu erfahren.
And so stehen wir nun mitten in dem uns abgezwungenen Kampfe auf Leben und Tod gegen England und Frankreich und begehen heute am 20. April mitten in diesem Kriege abermals einen Führer-Geburtstag. Wer empfindet dabei nicht die Bedeutung gerade dieses Ereignisses, im Erkennen dessen, was der Führer dem deutschen Volke. ist. Was Deutschland in den letzten sieben Jahren erreicht hat, was ihm an Großem und Schönem widerfuhr, was es mit und nach den: Siege über senre Feinde noch erringen wird, kann und konnte nur erreicht werden durch den Führer, den ein wohlgesinntes Schicksal zur rechten Stunde dem deutschen Volke geschenkt hat. Aber nicht allein wir, des Führers Volk, erkennen die unsagbare geschichtliche Größe dieses Mannes. Auch die übrige Welt, die sich in den letzten Jahren vor der Gewalt der Tatsachen mehr und mehr beugen mußte, sieht den Führer nun schon im richtigeren Lichte und beginnt, soweit sie ihn nicht haßt und fürchtet, mit Ehrerbietung auf ihn zu blicken. Denjenigen aber, die ihn Haffen und fürchten, sei gesagt, daß wir diesen ihren Haß und ihre Furcht auch nurals Anerkennung seiner menschlichen und staatsmännischen Größe ansehen, als eine Anerkennung mit umgekehrten Vorzeichen allerdings, aus der dann das Anmaß von Neid und Gehässigkeit fließt, das daraus .gerichtet ist, den Mann zu vernichten, der ihren Schlechtigkeiten und Gemeinheiten nicht nur im Wege steht, sondern sie auch gleichzeitig erfolgreich zu bekämpfen vermag.
Er ist ihnen zu groß — wir haben es öfters schon gesagt, spontan aus dem Herzen heraus, wenn jeweils wieder eine überraschende und dem deutschen Volke Sieg und Segen bringende Tat des Führers' der Welt als vollzogene Tatsache mitzuteilen war. Er ist ihnen zu groß, und wenn es ihnen schon nicht möglich war, ihn mit der ganzen zusnmmengeballten Macht der Weltplutokratie und des Weltjudentums auch nur um ein Haar breit von seinem Wege abzubringen, so wird , es ihnen erst recht nicht möglich sein, durch das Gift ihrer Agenten, das sie nicht nur im Auslande bei den neutralen Völkern, sondern sogar, wie man hie und da an Spuren feststellen kann, im eigenen Lande zu verbreiten beflissen sind.
Das deutsche Volk hat sich auf den Aufruf Hermann Görings, des ersten Paladins des Führers, hin für eine grandiose.Spende an
notwendigen Metallen zum diesjährigen 20. April begeisternd bereit gezeigt und damit nichts anderes wie bei dem soeben so hervorragend abgeschlossenen Kriegswinterhilfswerk kundgegeben, daß ihm an der inneren Front genau so wie dem Soldaten an« der äußeren Front jedes Opfer recht ist, dessen der Führer zum Siege bedarf. Lückenlos wie die äußere Front steht die innere Front, und wir können darüber lachen, wenn sich eine von dem englischen Geheimdienst ausgehaltene quäkende Stimme mit dem Pseudonym eines Juden (während es sich offensichtlich nur um einen Erzreaktionär handeln kann) zu der Metall- spende Bremens für den Führer dahin vernehmen läßt, daß bei der Entfernung der ohnehin unschönen Sockelfiguren vorn Kaiser-Wilhelm- Denkmal „Wandalismus" am Werke sei:
So etwas verfängt in keiner Weise weder in Bremen noch anderswo, zumal das jung sich fühlende deutsche Volk auch in^ kulturpolitischer Hinsicht längst stark genug und fähig ist, Talente hervorzubringen, denen es leicht sein wird, nach dem Siege neue Kunstwerke und wahrscheinlich noch genialere zu schaffen, als die sind, die setzt auf dem Opferaltar des Vaterlandes den Sieg Großdeutschlands über seine Feinde sichern helfen.
„Gold gab ich für Eisen", war einst der Wahlspruch des deutschen Geschlechtes in der Zeit des Freiheitskrieges. Damals galt es, den Feldzug gegen den französisHen Anterdrücker Napoleon zu finanzieren, um das deutsche Volk, das politisch noch nicht einmal geeint war, vor Sklaverei zu retten. Heute opfern wir froh und freudig die Metallspende zu Ehren des Führers an seinem Geburtstage, damit ihm die Mittel in die Hand gegeben sind, das von ihm geeinte und finanziell längst vom Ausland nicht mehr abhängige deutsche Volk mit Waffen zu versehen, die der Niederwerfung seiner Feinde dienen. Wie der -Führer solche Waffen zu handhaben versteht, davon gab er jetzt erst wieder einen Beweis, da er Deutschland vor dem Würgegriff Englands von Skandinavien her bewahrte und der deutschen Wehrmacht die Stellung verschaffte, von der aus England aus größerer Nähe bekämpft und schließlich besiegt werden kann.
Das Opfer der Metallspende war überaus wichtig, und je gewaltiger die Spende ausfiel, desto größere Genugtuung und Freude ist dem Führer an seinem heutigen Geburtstage bereitet worden; erkennt er doch nicht zuletzt daraus auch, was ihm zur höchsten Freude gereicht, die unerschütterliche und unentwegte Opfer» bereitschaft seines Volkes, die aus der Liebe, aus dem Vertrauen und aus der Treue zu ihm in immer stärkeren Wellen fließt, eine Opferbereitschaft, die in schönster Weise die Opfer- bereitschaft der Front ergänzt, von der uns erst in diesen Tagen