Ausgabe 
(18.4.1940) Nr. 106
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parteiamtliche Tageszeitung

vas pmtsblott des Nrzlnwdm VSrgermeilters der jreirn ganl-st-d, Nremm

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der Naüonalsozialisten Vremens

flmMüzes verkündungsblaN des NeichsstaUlzalters in Oldenburg und Diemen

Nr. 10ö / 10. Jahrgang

Einzelpreis 15 Npf.

aroK«I«uK«I,I<,n«Is Antwort an clie PIutalcraEvn r - 02,5 Millionen Kri«gs- 1 VMli 5 ,

»England wird das rochen oergelien!"

Vas erste kriegswlnterlillfswerk, ein glänzender Sieg der deutschen Volksgemeinschaft

Vr. Soebbels verkündet:

trösfnung des kriegskilfswerkes sür das Veutsche Kote kreuz

»erkta. K. April.

In der traditionellen Bersammlungsstätte der national­sozialistischen Bewegung im Berliner Sportpalast wurde am Mittwochabend in feierlichem Rahmen die Eröffnung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz durch Dr. Goebbels selbst bekanntgegeben. Reichsminister Dr. Goebbels hatte vorher den Rechenschaftsbericht des ersten Kriegswinter- hilsswerkes verkündet, der mit seinem alle Erwartungen weit übersteigenden Ergebnis als ein glänzender Sieg der deut­schen Volksgemeinschaft und als eine geharnischte Antwort Großdeutschlands an die plutokratischen Kriegstreiber ge­weitet werden kann, die dieses Deutschland der sozialen Großtaten dem Prositgierigen und allem sozialen Fortschritt ims Eigennutz ablehnenden herrschenden Schicht in England Und Frankreich erteilt hat. Das deutsche Volk ist, das beweisen die gigantischen Ziffern, dem Appell des Führers vom 10. Ok­tober 1939 bei der Eröffnung des ersten KWHW. wirklich mit freudigem Herzen nachgekommen. Dieses Kriegswinterhilss- werk hat wirklich alles Lbertroffen, was bisher geleistet wurde. Das deutsche Volk hat sich wie es der Führer forderte seiner rümpfenden Helden, seiner Söhne und Brüder an den Fronten, auf den Meeren und in der Lust würdig erwiesen.

Mit freudigem und berechtigten Stolz hörten die Teil­nehmer der Kundgebung und mit ihnen das deutsche Volk km den Lautsprechern das bewunderungswürdige Ergebnis. Ebenso freudig wird die gesamte Nation dem Rus des Führers beim Einsatz für das Kricgshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz folgen. Der Sportpalast bot das gewohnte Bild von den großen Tagen der Bewegung. Doch bringen die Ange­hörigen des Deutschen Roten Kreuzes, die das gewaltige Par­kett füllen, eine neue Note in das Bild. Hier haben Schwe­stern, Schwesterhelferinnen, Helferinnen und Helfer des DRK., unter ihnen auch einige Schwestern in der schmucken Kriegs­tracht, dem rauhen Tuch mit dem Feldhut, ihre Plätze. Der Sportpalast zeigt ein Bild feierlicher Ausgestaltung. In ge­waltigen Lettern verkündet über dem Podium eine Schrift das kommende Werk des Kriegshilfswerkes sür das Deutsche Rote Kreuz. Wenige Minuten nach 8 Uhr trifft der Gau­leiter Berlins, Reichsminister Dr. Goebbels, begleitet von dem stellvertretenden Gauleiter Görlitzer und Gaupropagandaleiter Wächter ein. von Tausenden mit Heilrufen empfangen. Dann eröffnet der stellvertretende Gauleiter die Massenkundgebung und gibt sofort Reichsminister Dr. Goebbels das Wort zum Rechenschaftsbericht des Kriegswinterhilfswerkes 1939/40.

Reichsminister Dr. Goebbels

schilderte zu Beginn seines großen Rechenschaftsberichtes über das Kriegswinterhilfswerk 1939/40 die Entschlossenheit des deutschen Volkes, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln seine Lebensrechte zu verteidigen. Die schonungslose Brutalität, mit der unsere Gegner, ihre Kricgsziele enthüllten, habe dem deutschen Volk keinen Zweifel über die Absichten der englisch-französischen Plutokratie gelassen.

Wir haben diesen Krieg nicht gewollt", fo stellte Dr. Goebbels fest,aber wir haben uns darauf vorbereitet, und er hat uns deshalb nicht ungerüstet überrascht. Das deutsche Volk mutz sich im klaren darüber sein, daß es im National­sozialismus die Stärke seines Reiches verteidigt, datz der Na­tionalsozialismus die deutsche Nation zu dieser ungeheuren inneren und äußeren Kraftentfaltung erst vorbereitet und be­fähigt hat. datz damit aber auch die soziale Einheit unseres Volkes das beste Unterpfand Eines kommenden Sieges ist."

Ein besonders beredtes und leuchtendes Zeugnis für diese soziale Einheit sei das Winterhilfswerk, das sich entgegen den Voraussagen aller Zweifler und Skeptiker zu einem der überzeugendsten Dokumente unseres sozialen Ausbauwillens entwickelt habe. Auf ganz neuer, moderner Grundlage habe der Nationalsozialismus das Winterhilfswcrk ernst ausgebaut, Nicht als eine Angelegenheit des Almosengebens, sondern als eine Angelegenheit sozialer Verpflichtung ärmeren und mittel­loseren Schichten gegenüber, die das. ganze deutsche Ulk er­füllen sollte und müßte. Wahrend die Plutokratrsche Welt n England und Frankreich nicht einmal rn der Lage st», »n den eigenen Ländern die allerelemciitarsten Fragen auch nur in Angriff zu nehmen, habe das deutsche Volk trotz aller wirtschaftlichen Bedrängnis doch schon einen großen Leu jener sozialen Fragen zu lösen vermocht. ^

Im September vergangenen Jahres hätten sich freilich auch bei uns zweifelnde Stimmen erhoben, ob man wahren» des Krieges mit seinen an sich schon »roßen seelischen und materiellen Belastungen dem deutschen Volk die Lasten c. A-nM«

komben sui bntkeke Klavier

Uieöer ein Kreursr rum Zinken gekrackt, rvsi weitere suk rekwsrrle dsrektiliigt

vsrlin. 1S. Kpril.

Sei «Isn luttangntton vor «lsr norwegischen Westküste wurcis gestern mittag «lsr britischen Seemacht ein weiterer schwerer Scklsg rugetügk. Ein brikiscksr Ilrsursr srkislk einen Vollkrslksr von einer vombs schwersten llaiibsrs unrl sank »okork. Twsi weitere llrsursr «urrten mit insgesamt «irsi Voilkrsktsrn schweren unci schwersten llaiibsrs belegt. Die Sombsn rieten so schwere Zerstörungen hervor, «tak «tis Sckitks wakrsckoiniick 6sn Niiekmarsch über «Ns dlorcisss nach einem britischen listen nicht überstehen werkten.

öer külirerr rum KrisgLlMzwerk tür ^s§ veukeke Kote krsur

Berlin. 17. April.

Der Führer erläßt folgendenAufruf zum Krkegshilfswerk sür das Deutsche Rote Kreuz: Seit sieben Monaten setzt der deutsche Soldat zu Lande, zu Wasser und in der Luft sein Leben zum Schutze deo Heimat ein. Dafür erwartet er, datz ihm die Heimat, wenn er verwundet oder krank wird, aus das beste pflegt und betreut. Für diese Auf­gabe stehen die Männer und Frauen des Deutschen Roten Kreuzes, mit den besten Erfahrungen und technischen Mitteln ausgerüstet, Tag und Nacht zur Verfügung. So mannigfach die Tätigkeit des Deutschen Roten Kreuzes ist, so groß ist auch der Bedarf an Mitteln. Ich habe daher für die kommenden Monate die Durchführung des Kriegs- hilsswerkes für das Deutsche Rote Kreuz angeordnet und rufe das deutsche Volk aus, durch Spenden für das Kriegshilfswerk sich der Opfer der Soldaten würdig zu er­weisen."

Volttreffer auf britisches Transportschiff

Noch ein englischer Zerstörer vernichtet Kommodore vonte fiel bei Naroik

Berlin. 18. April.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Die

allgemeine Lage in Norwegen ist im Lause des 18. April durch weitere Verstärkung der deutschen Truppen und durch die Sicherstellung wichtiger Eisenbahnverbindungen gefestigt wor­den. Im Raum von Narvik haben deutsche Truppen die Erzbahn bis zur schwedischen Grenze besetzt. Eine Wider­stand leistende norwegische Abteilung wurde nach kurzem Ge­fecht mit blutigen Verlusten sür den Gegner zersprengt. Ein Teil wurde gefangen, der Rest rettete sich über die schwedische Grenze. Bei Harstad auf der Insel Hinnoöy, 60 Kilometer nördlich von Narvik, landete der Feind Truppen. In der näheren Umgebung Von Narvik wurden solche Versuche nicht unternommen. Im Raum von Drontheim stietzen deutsche Truppen bis zur schwedischen Grenze vor und besetzten die Bahn über Meraaker. Im Raum von Bergen verlies der Tag ruhig. Bei Stavangrr führte die britische Luft­waffe in der Nacht vom 15. zum 16. April erneut Luswn- grifse durch, die jedoch keinen militärischen Schaden anrichte­ten. Den deutschen Truppen im Raume von Kristian­ia n d ergaben sich weiterhin zwei norwegische Batterien. T»e Ausdehnung des von deutschen Truppen besetzten Gebietes M Raum von Oslo schieltet weiter fort. D»e Bahnverbindung OsloFrederikstad-HaldenKornsjö zur schwedischen Grenze ist hergestellt. Eine deutsche Kampsgruppe hat Kongs- v i n g er am frühen Nachmittag des 16. «pr'l eingenommen und ist in weiterem Vormarsch nach Norden. Nördlich Höne- fotz «rissen deutsche Panzer erfolgreich den Kamps ein.

Die Kriegsmarin e sicherte den Personal- und Ma­terialnachschub nach norwegischen Häfen. Im planmäßigen Ausbau des Küstenschutzes wurden die Küstenbefestigungen im Oslo-Fjord in vollem Umfange gefechtsbereit ge»»"^'

Be, der Verteidigung von Narvik stel der Führer der Zer­störer, Kapitän zur See und Kommodore Vonte rm helden­

mütigen Kampfe gegen britische Uebermacht. Rund zwei Drittel der Besatzungen der beschädigten und nicht mehr ge­fechtsbereiten Zerstörer, die ihre Munition restlos verschossen haben, wurden in die Verteidigung Narviks zur Verwendung der im dortigen Raum eingesetzten Heerestruppenteile ein­gegliedert.

Ein deutsches U-Boot versenkte nordöstlich der Shet- lands einen Zerstörer derTribal"-Klasse. Mehrere nor­wegische Torpedoboote wurden von der Kriegsmarine in Dienst gestellt.

Die Luftwaffe setzte am 16. April ihre Aufklärung über der mittleren und nördlichen Nordsee sowie an der norwe­gischen Westküste mit wertvollen Erkundungsergebnissen fort. Trotz des schlechten Wetters wurden Einheiten der britischen Seestreitkräfte durch deutsche Kampfflugzeuge angegriffen. Ein großes Transportschiff wurde durch Volltreffer schwer­sten Kalibers getroffen, ein feindliches U-Voot und wie bereits gemeldet ein feindlicher Kreuzer 180 Kilo- meter nordwestlich des Mold-Fjordes durch schweren Bomben­treffer versenkt. Bei der Jagdiiberwachung an der Siidwest- küste Norwegens schössen deutsche Jäger am 15: April eine Lockhead-Hudson und ein Sunderland-Flugboot ab. Ein deutsches Flugzeug ist vom Feindslug nicht zurückgekehrt.

An der Westfront sprengten südwestlich Merzig eigene Stoßtrupps vier feindliche Unterstände, rieben die über 50 Mann starke britische Besatzung aus und brachten Gefangene, Massen und Munition als Beute ein."

Wie zu dem Angriff deutscher Kampfflugzeuge gegen die britischen Seestreitkräste und Transportschiffe in den Ge­wässern bei Harstad noch bekannt wird, ist mit dem Unter­gang des Transportschiffes, das einen Volltreffer durch eine Bombe schwereren Kalibers erhielt, zu rechnen.

Nittelmeersragen vor dem Pariser Kabinett

sr-nkreiib- Neroolili» IM an lenlur wurde -meu» verschSO

m. Brüssel, 18. April

Unter Vorsitz des französischen Staatspräsidenten Lebrun i im Elysee-Palast eine neue Beratung Kriegs

nitees stattgefunden, die sich. wie, in unterrichteten Kre,- i verlautet ^ ebenso mit der Lage in Nordeuropa kne mit i-niaen im Mittelmeer befaßte. Vor dem Außenailsschuß Kammer wttl im Donnerstag Rehnaud ausführlich über Balkan- und Mittelmeerplane ^"'^"^"en- Auch der

alten und Spanien befragen wolle.

Das italienische Problem macht der Pariser Diplomatie ch wie vor stärkste Kopsschmerzen. Die Zensur ist in der icht zum Mittwoch erneut verschärft worden und hat barmherzig die meisten Zeitungsartikel, die sich mrt der Uenischen ^Haltung beschäftigen gestrichen: Nur der Ab­ordnete Fernand-Laurent hat Gluck,S^°bt und ruft im wur" nach einer Aktion auf dem Balkan. Diese Aktion, f kört er. müsse sowohl diplomatischer wie wirtschaftlicher

und militärischer Art sein, aber das militärische Argument nZse Ä-rwiegen!Man weiß zwar", fährt Laurent fort datz Rom aus jedes Unternehmen aus dem Balkan so,ort reagieren werde und deshalb richten sich gegenwärtig alle Blicke auf Italien, aber..." an dieser Stelle hat die Zen­ite dann doch noch ihren Rotstift angesetzt und die dann solgenden Sätze, vermutlich neue Drohungen, gestrichen.

Paris verbleiet Italiens Zeitungen

. Rom. 18. April.

Die objektive Beurteilung der Kriegslage durch die italienische Presse geht den französischen Militärbehörden so auf die Ner­ven. daß sie kurzerhand die Einsuhr oller noch erlaubten italienischen Zeitungen «ach Frankreich und in die srannzö- sischen Besitzungen verboten haben. Ein französisches Regie­rungssprachrohr meint, daß es keine guten Nachrichten seien, wenn man aus Italien von derMobilmachung der Soldaten und der Gemüter" hör«.

Ein Teil der französischen Politiker möchte jetzt wieder ein­mal mit Italien, verhandeln. Da Francois-Poncets Stellung in Rom nur noch als dekorativ betrachtet wird und man in Paris eingesehen haben dürste, daß die fortwährend ange­kündigte Romreise Lavals nur lächerlich wirkt, bleibt als letzte Hoffnung der französischen Vertreter sür die römische Welt­ausstellung, Besnard, der von seinen Auftraggebern immer auffälliger in die Rolle eines Nebenbotschasters hineinge- schoben wird, ohne datz seine Wirkungsmöglichkeiten in Rom dadurch wachsen.

Glückwünsche des Führers an das dänische Königspaar und das Kronprinzenpaar. Anläßlich der Geburt der Tochter des Kronprinzenpaares von Dänemark hat der Führer dem däni­schen Königspoar und dem Kronprinzenpaar drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.

Zur großen Rede Dr. Goebbels

. Berlin, 18. April.

Dr. Goebbels hat im Berliner Sportpalast dem deut­schen Volke das imponierendste Ergebnis des diesjäh­rigen Kriegswinterhilfswerkes verkündet, das jemals erzielt wurde. Mitten im Kriege hat »das deutsche Volk dem Führer die gewaltige Summe von 606 Millionen Reichsmark zur Verfügung gestellt und damit eins Opferbereitschaft bewiesen, wie sie beispiellos in der Welt dasteht. Dr. Goebbels hat in seiner großen Rede an treffenden Beispielen den gewaltigen Gegensatz auf­gezeigt zwischen dem Ergebnis des deutschen Winter- hilfswerkes und den kläglich mißlungenen Versuchen der britischen Plutokraten an den Opfergeist ihres Vol­kes zu appellieren.

Das deutsche Volk hat in diesem Kriegswinter durch eine imponierende sozialistische Tat Zeugnis abgelegt, daß der Gedanke der Volksgemeinschaft, den der Na­tionalsozialismus in die Herzen eines jeden Deutschet? gepflanzt hat, im Kriege ganz besonders stark und fruchtbar geworden ist. Es hat aber auch mit seinem ge­waltigen Opfer bewiesen, daß sein Vertrauen in die Führung des Reiches unbegrenzt und groß ist. Dieses Winterhilfswerk kommt einem Volksvotum gleich, das besagt, daß das deutsche Volk unerschütterlicher und vertrauensvoller denn je in einem festgeschweißtett Block hinter seinem Führer steht.

Wenn daher Dr. Goebbels zugleich mit der Verkün- dung des imponierenden Ergebnisses des Kriegswinter­hilfswerkes 1939/40 die Durchführung des Hilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz für die kommenden Som­mermonate verkündete, so darf schon jetzt mit Gewiß­heit angenommen werden, daß das ganze deutsche Volk sich für diese neuen Aufgaben mit der gleichen Hingabe und Opferfreudigkeit einsetzen wird, die es bei der Durchführung des Winterhilfswerkes gezeigt hat. Genau so wie das WHW. wird auch das Hilfswerk des Deutschen Roten Kreuzes eine gewaltige sozia­listische Tat sein, denn es gilt, den Millionen deutscher Soldaten, die im Felde vor dem Feinde ihre Pflicht getan haben, verwundet und krank sind, zu helfen. Es handelt sich hier um die vor­nehmste Pflicht, die einem Volke überhaupt auferlegt ist. Unsere Soldaten draußen in den Bunkern des West­walles, in den Fjorden Norwegens und Dänemarks, unsere Flieger und unsere Kriegsmarine setzen täglich ihr Leben sür Deutschland ein, sie bringen damit das größte Opfer, was der Mensch überhaupt zu bringen hat. Für alle, die helfen können, ist es daher ganz selbstverständlich, durch die Unterstützung des Hilfswer­kes für das Deutsche Rote Kreuz unseren Soldaten jede Hilfe zu gewähren, die nur gewährt werden kann. Das Deutsche Rote Kreuz ist heute auf das beste ausgerüstet. Es verfügt über. eine. vorbildliche Organisation und hat bereits im Polenfeldzug seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Jeder Volksgenosse kann gewiß sein, daß hier seine Opfergabe auf das beste angelegt ist. Die Unterstützung des Roten Kreuzes wird deshalb der Dank der Nation für seine kämpfenden Soldaten lern. Und dief^ DanL muß so. groß und gewaltig wer­den, wie der Einsatz unserer tapferen Wehrmacht.

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Der Wehrmachtsbericht vom Mittwoch meldet einen Voll­treffer aus ein britisches Transportschiff sowie Vernichtung eines englischen Zerstörers.

Die deutsche Luftwaffe versenkte erneut einen britischen Kreuzer und beschädigte zwei weitere Kreuzer auss schwerste.

Bei Narvik siel Kommodore Vonte im heldenhaften Kamps gegen britische Uebermacht.

Jetzt gibt auch die englische Presse die deutsche Positions- verbesscrung zu.

Vor dem Pariser Kriegskabinett wurden Mittclmeerfragen besprochen.

Dänemark erhält deutsche Kohle gegen Lebensmittel.

Jugoslawisch-russische Wirtschaftsvcrhandlungen wurden ausgenommen.

Der Führer erläßt einen Ausruf zur Eröffnung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz.

Dr. Goebbels gab einen aufschlußreichen Rechenschafts­bericht über das erste Kriegs-WHW. und verkündete die Erössnung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz.

Die. Lehrmittelspende aus dem Gau Weser-Ems sür die deutsche Ostland-Jugend wurde als Ausstellung im Mu­seum crössnet.

Das Sondergericht des Hanseatischen Oberlandesgerichts tagte wieder in Bremen.

Der LustwassensilmFeuertaufe" erlebt morgen seine Erst­ausführung sür den Gau Weser-Ems im Tivoli in Bremen.