Ausgabe 
(17.4.1940) Nr. 105
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der Nationalsozialisten Bremens

flmMches Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in oiftenburg und Vremea

7lr. 105 / 10. Jahrgang

Mittwoch 17.flprtt 1940

Linzelpreis 15 Npf.

Noch ein britiftker Kreuzer versenkt

öunderland-Nugboot vernichtet

Veutsche Nuppen haben an der krzbahn von Narvik die schwedische Srenre erreicht

Saboteuren das Handwerk gelegt

Südoststaaten gewährleisten Sicherheit der Schiffahrt aus der Vonau

Berlin, 17. April.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am 15. April wurde ei« britischer Kreuzer vor der norwegische« Küste von deutschen Kampfflugzeugen an­gegriffen und von schweren Bomben getroffen. Der Kreuzer blieb zunächst mit starker Schlagseite liegen und sank bald darauf. — Außerdem wurde ein Sunderland- Flugboot vernichtet, das von den Engländern als „Fliegendes Schlachtschiff" bezeichnet wird.

Sine Abteilung der in und um Narvik eingesetzten deutschen Truppen hat gestern entlang der Erzbahn von Narvik nach Schweden die schwedische Grenze erreicht. Norwegische Kräfte, die sich dem Vorgehen der deutschen Truppen entgegenstelllten, wurden nach kurzem, für die Norweger verlustreichen Kämpfe geschlagen. Eine Anzahl Gefangener blieb in deutscher Hand. 200 norwegische Soldaten wurden über die schwedische Grenze zurückgeworfen, wo sie interniert wurden.

Sicherslellung großer Munttionsmengen

Berlin. 17. April

Die in der TLdostecke Norwegens operierenden deutschen Truppen machen dauernd Fortschritte in der Befriedung dieses Gebietes. Es lausen ständig Meldungen über die in diesen Gebieten sichergestellten Massen- und Materialmengen

Lettische prestigelandung bei Harstavt

Berlin. 17. April.

Wie Europa Preß aus Kiruna meldet, lassen einwandsreie neutrale Berichte erkennen, daß es sich bei den von England propagandistisch so groh herausgestellten Landungen aus nor­wegischem Gebiet um folgende Tatsachen handelt:

Eine Landung ist wahrscheinlich bei Harstadt erfolgt. Har- stadt liegt aus einer Insel, die in der Luftlinie von Narvik ungefähr 70 Kilometer entfernt ist. Narvik und Harstadt wer­den zunächst durch einen breiten Fjord getrennt, der sich zwi­schen der Insel Linnoya, auf der Harstadt liegt, und der Halbinsel nordwestlich Narvik hinzieht. Zwischen Narvik und dieser Insel liegen der Osotenfjord und der Rombakenfjord. Die Halbinsel selbst stellt ein zerklüftetes, zum Teil waldreiches Hochland dar, das an einzelnen Stellen bis über tausend Meter ansteigt.

Die Möglichkeiten für die Bewegung größerer Truppen- mengen sind hier außerordentlich gering. Die noch vollkommen winterlichen Temperaturen und die Schneelage machen alle Bewegungen besonders schwierig. Stadt und Hafen Narvik sind auch nach den letzten Meldungen in deutscher Hand.

„flnschein eines billigen krfolges"

Mailand. 17. April.

Der sichere Vormarsch der deutschen Truppen in Norwegen wird von der italienischen Presse mit größtem Interesse ver­folgt. Demgegenüber wird der Landung englischer Truppen, von der verschiedentlich die Rede ist, ohne das; man in der Lage ist, Einzelheiten und Ortsangaben zu bringen, nur ge­ringer Wert zugeschrieben. Wie „Popolo d^Jtalia" betont, gebe man selbst in London zu, daß es sich hierbei nur um eine Maßnahme von „psychologischem Wert" handele. Es sei leicht festzustellen, schreibt die Turiner „Ltainpa",^daß es sich bei dem Landnngsgebiet nur um jenen dünnen Streifen im Nor­den handeln könne, wo die Engländer den Anscheine eines billigen Erfolges erzielen wollten. Die Gefahr, daß Norwegen zu einem Stützpunkt der englischen Operationen gegen den Norden Deutschlands werden könnte, sei durch die Besetzung des südlichen Landesteiles ausgeschlossen worden. Das Eisen liege in Schweden, und die Schweden könnten es auch über die Ostsee nach Deutschland befördern.

ein. Allein bei der Beute, die beim Auslösen der ersten norwegischen Division angefallen ist. werden außer SS Ge­schützen noch 25 MGs. und 2000 Gelvehre erwähnt. Außer­dem wird der vorgefundene Vorrat an Munition als be­sonders hoch angegeben.

slak-verstSrkung in Norwegen

Berlin. 17. April.

Die gegen norwegisches Staatsgebiet erfolgten britischen Luftangriffe haben zu einer Verstärkung der deutschen Boden­abwehr geführt. Im Rahmen der planmäßigen Rachsührung von Material und Ergänzungen find weitere Einheiten leich­ter und schwerer Flakartillerie eingetroffen und in den von deutschen Truppen besetzte« Räumen zum Einsatz gelangt. Besonders verstärkt wurde der Flakschutz in Stavanger, Ber­gen und Drontheim.

kongsvlnger von den Norwegern gerSumt

Stockholm. 17. April

Aus Chorlottenberg wird gemeldet, datz in Kongsvinger, das von den Norwegern geräumt wurde. Kämpfe mit den deutschen Truppen stattfinden. Norwegische Soldaten über­schreiten ständig die Grenze nach Schweden, wo sie sofort» interniert werden.

wettere Sremüberlrttte norwegischer Salbölen

Stockholm. 17. April.

Eine größere Anzahl norwegischer Soldaten ist im Viirm- land. vor allem bei der Zollstation Hans, über die schwe­dische Grenze gegange«.

Deutsche Truppen haben, von Halden kommend, die Grenz­station Kornsjoe an der schwedisch-norwegischen Grenze er­reicht. Deutsche Truppen haben die Grenzwache an der nor­wegischen Grenze übernommen.

planloses seuer aus den Hafen von Narvik

Berlin, 17. April.

Am Nachmittag deS 15. April eröffneten englische Zer­störer ein planloses Feuer aus den Hasen von Narvik. Ein Landungsversuch im Hasen oder in der Nähe des Hafens wurde jedoch angesichts der starken deutschen Abwehr von den Briten nicht unternommen.

(Siehe auch Seite 2)

. Berlin. 17. April.

Das OKW. gibt bekannt: „Auch am 15. April sind an keiner Stelle in den von deutschen Truppen besetzten Räumen englische Landungsversuche unternommen worden. Gegen Narvik führten die Briten am Vormittag des 15. April einen erfolglosen Luftangriff. Die Bewegungen starker eng­lischer Seestrcitkräste. bei denen auch Transporter festgestellt sind, wurden in den Gewässern vor Narvik und vor Harstad bestätigt. Im Raume von Drontheim und Bergen verlies der Tag ruhig. Bei mehrfachen britischen Luftangrissen. gegen Stavanger wurden zwei Lockhead-Flugzeuge ab­geschossen. Nördlich Kristiansand haben bei Evjemoen nach kurzem Angriff deutsche Truppen 150 Offiziere und 2000 Mann ,der dritten norwegischen Division die Massen gestreckt. Die Bewegungen der deutschen Truppen im Raume von Oslo Verliesen planmäßig. Die Befriedung Südost­norwegens macht weitere Fortschritte. 36 Geschütze wurden hierbei erbeutet. Die Kriegsmarine baute in Drontheim.

« « karest. 17. April.

Der Sprecher des rumänischen Propagandaministeriums teilte mit, daß rumänisch« offiziöse Kreise folgendes erklären: Rumänien verfolgt aus der Donau in Uebereinstimmung mit den übrigen Userstaaten «in« Politik des Friedens und der Ordnung, die die völlige Sicherheit der Schiffahrt aus diesem Strom zu gewährleisten hat. Rumänien ist überzeugt, daß. loenn jeder Userstaat innerhalb seiner Hoheitsgewiisser, soweit seine Polizeirechte reichen, die zur Ordnung nötigen Borsichts­und Ueberprüsungsmaßnahmen trifft, die Schiffahrt nicht ge­stört werden wird. Seinerseits hat Rumänien solch« Maßnah­men bereits getroffen.

Hierzu verlautet aus unterrichteten Kreisen, daß es sich da­bei um folgende Maßnahmen handelt: Kriegsschiffen und be­waffneten Handelsschiffen wird das Einlaufen in die Dona» nicht mehr gestattet werden. Zwecks besserer Ueberwachung der aus der Donau verkehrenden Schisse wird Rumänien in Zukunft seine eigenen Zollgeseh« anwenden, die den Transit von Massen und KriegsgerLt nur mit Genehmigung des Ministerrates vorsehen. Die Schisssbesatzungen tverden einer genauen Kontrolle unterworfen sein, und schließlich wird für die Durchfahrt durch das Eiserne Tor eine Reihe von Einzel- sällen getroffen, damit etwa dort verunglückte Schisse mit schweren Lasten nicht die Schiffahrt lahmlegen.

Budapest, 17. April.

Das Mitteilungsblatt, der ungarischen Regierungspartei be­faßt sich in einer offensichtlichen inspirierten Stellungnahme mit der Frage der Sicherung der Donauschisfahrt. Die Auf­rechterhaltung des südosteuropäischen Friedens, so heißt es u. a., sei die unveränderte Zielsetzung der ungarischen Außen­politik. Dabei finde Ungarn die tatkräftige Unterstützung des befreundeten Italiens, das im Verein mit dem deutsll^n Reich ein hervorragendes Interesse au der ungestörten Produktions­tätigkeit der südosteuropäischen Staaten habe.

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Aus der rumänischen Verlautbarung spricht der energische Wille der Donau-Anliegerstaaten, englisch­französische Sabotageversuche zur gewaltsamen Unter­bindung der Donauschiffahrt, wie sie kürzlich durch die Beschlagnahme großer Sprengstoffmengen auf britischen Schiffen im Hafen von Eiurgiu aufgedeckt wurden, in Zukunft schon im Keime zu ersticken. Die Absicht der Westmächte, den Handel und darüber hinaus die ge­samte Ordnung im südeuropäischen Raum in verbreche­rischer Weise zu stören, hat nun also zu umfassenden Schutzmaßnahmen der betroffenen Staatengruppe ge-

Bergen und Stavanger die Sicherung der Häfen aus und verstärkte den Küstenwachdienst. Die N-Bootsb»kiimpsung wurde fortgesetzt, so daß die Operationsmöglichkeiten für feindliche U-Boote weiter eingeschränkt worden sind.

Die Luftwaffe setzte ihre Aufklärung über der Nord­see und an der norwegischen Westküste bis Narvik fort. Ein britisches Flugzeug, das einen Einslug in die Deutsche Bucht versuchte und in der Wesermündung ohne Erfolg Bomben warf, wurde nordostwärts Helgoland im Lustkamps von einem Angehörigen des Jagdgeschwaders Schumacher, das damit leinen 70. Lustsieg errang, abgeschossen. Ein anderes bri­tisches Flugzeug ist im Westeingang des Skagerrak durch deutsche Jäger zum Absturz gebracht worden. Ein deutsches Flugzeug ist vom Feindslug nicht zurückgekehrt.

An der Westfront Artillerie- und Spähtrupptätigkeit. Im Grenzgebiet hart ostwärts der Mosel, in Gegend Spichern und zwischen Pfälzer Wald und Rhein wurden feindliche Stoßtruppunternehmen unter starken Verlusten für den Feind abgewiesen."

Ver gestrige weffrmachtsbericht

erfolgloser britischer Luftangriff gegen Narvik — fluch am 15. flpril keine Landungsoersuche in den von deutschen Iruppen besetzten Niiumen — fortschreitende vefriedung Siidostnorwegens

So wurde ein britisches U-Voot versenkt

Unsere rorpedoboote bewachen das Nordmeer — „Im planquadrat Unterwassergeriiusche"

ons.16' April l?Li.

llm es gleich vorwegzunehmen: Mit dem Bösewicht ist ein ftisches U-Voot gemeint, das die Gewässer des Kattegats sicher machen soll. und der Funkmaat Hern. ein äußerst chtiger Mann auf unserem Torpedoboot, hat «hin d,e,en

men gegeben. Wir haben kaum die norwegischen Gewaster

ster uns. da schickt Hein einen Funkspruch auf die Brucke. » eines unserer Aufklärungsflugzeuge „An alle! gerichtet : „Im Planquadrat soundso Oelspnren gestchtet. Vermute Loot. greise an!" Nur wer die Wichtigkeit dieser Meldung lreist. kann den Zustand verstehen, den e«ne U-Bootmel- ag auf unserem Boot auslöst. Auf der Brücke ertönen ste Kommandos, grelle Glocken schlagen ,n allen Räumen Ein Zittern geht durchs Schiff, die Schlote beben dtcke uchschwaden wälzen sich nach achtern, erst weiß, dann varz. um gleich daraus ganz zu verschwinden. Unser Bovt -int von -inen, unheimlichen Leben erfüllt. Wie ein Raub- c setzt es zum Sprung an, noch eine kurze Pause, als lle es alle seine Kräfte sammeln, dann schreyt es vorwärts, ksichtslos die Wogen zerteilend, die wie ein Sturzbach hm- uns zusammenschlagen.

Litt» kurvend pflügen wir das Meer, Zitternd klettern Zeiger der Instrumente in dre Holst. Die Mannschaft r legt die Schwimmwesten an und bezieht ihre Gesechts- tionen. Aller Augen sind aufs Wasser gerichtet Der sguck ist von allen besetzt, die sich an Deck bennden. So- - der Koch ist dabei, denn kein Augenpaar ist zuviel, wenn gilt den .Spargel" eines U-Bootes auszumachen. Der so leicht hinter den Wogen verstecken kann. Am schwersten >en es die, die an den Wasserbomben stehen. Am äußersten de des Bootes liegen die gefährlichen Sprengkörper >n en Gestellen, bereit, sofort über Bord geworfen zu werden, nn das U-Boot entdeckt ist. Der Platz, an dem ste liegen, bei dieser Geschwindigkeit eine Hölle. Drohend steigen

Berge von weißer Gischt über den Männern aus, Sie haben sich mit Leinen festgebunden, um der Wucht der aufgewühl­ten Massermassen widerstehen zu können. Das Heck des Bootes ist ganz in weißem Schaum getaucht. Für -Sekunden scheinen die Sturzwellen alles Leben verschlingen zu wollen, aber immer wieder tauchen die triefenden Gestatten an ihren Posten auf. Das sind Männer, hart wie der Stahl, au- dem ihr Schiff gebaut ist.

Und alle hat das Jagdsieber gepackt. Jeder steht auf dem Anstand. Der Begriff Feind hat jede Bedeutung verloren. Beinahe schmerzhaft ist diese ungeheure Spannung. Endlich kommt von der Brücke der Befehl: „ll-Boot-Alarm beendet!" DaS Jagdglück ist uns nicht hold. Trotzdem steckt sich jeder dankbar seine Zigarette an. Zweimal an diesem Morgen haben wir das erlebt. Zweimal haben wir Frühstück. Kaffee und alles stehen gelassen, was im harten Dieirst Momente der Erholung bedeutet. Dann passierte die Wache mit der gebratenen Leber und den grünen -Bohnen .Hein" hat ge­rade seinen Schlag in die Pänzerbude gebracht bekommen und legt seinen Arm schützend um den Teller, damit er bei dem Seegang nicht wieder „stat" gehe. Natürlich nimmt er die Kopshörer beim Essen nicht ab. denn es könnte ja sein....! Etwa so: Kaum hat er den ersten Bissen im Munde, da summt eS in seinen Ohren: ,Tüt, tüüt. tüt. An alle, an alle! — Im Planquadrat sounso Unterwasser­geräusche festgestellt. Erhöhte Aufmerksamkeit besohlen." Diesmal springt Hein a.uf wie ein geölter Blitz. Planquadrat soundso das ist ja in unserer unmittelbarer Nähe! Einen wehmütigen Blick wirft Hein noch auf den dampfenden Teller, dann sind Leber und Bohnen vergessen. „Dieser ver­dammte Bösewicht", knurrt Hein und gibt die Meldung an die Brücke weiter. Jetzt hat der Englishmon seinen Namen weg. Er heißt im ganzen Schiff „Der Bösewicht", und jeder schwört, daß es ihm diesmal an den Kragen gehen soll.

Wieder verwandelt sich das Schiff im Bruchteil von Minu­ten. Heulend jagen,^>je Turbinen ««s—dle höchste Drehzahl. Die. Kommandos überstürzen sich. Beide Maschinen AK. voraus! — 210 Grad! „Recht so!" — „160 Grad!" — Recht so! — „Achtung. Schiff dreht Steuerbord!" — Dieser Befehl wird blitzschnell weitergegeben, denn jetzt muß sich alles fest­halten. Eine Hand für sich, eine Hand für den Mann! Un­ser schmales Boot legt sich aus die Seite. "Was nicht niet- und nagelfest ist. geht bei diesem Manöver über Bord.

Jetzt liegt das Boot aus neuem Kurs und richtet sich Willig wieder aus. — Da — «in voraus kreuzendes Vorpostenboot schießt Sternsignale. „Höchste Gefahr!" — Der Feind ist ge­stellt! Wir brausen der Stelle zu, wo der Bösewicht gesichtet wurde. Wasserbomben! Eine. zwei, vier, sechs, zehn! Schwer­fällig saufen die mit hochbrisantem Sprengstoff gefüllten Bomben über Bord, Alles hält den Atem an. Jetzt geht ein harter Schlag durch das ganze Schiff. Wir spüren, wie das Deck unter unseren Füßen in dir Höhe springt. Hinter uns springen wie Pcitschenschnüre kleine Fontänen hoch. Dann bricht eine gewaltige Säule aus dem Kielwasser, ein Zeugnis für die zerstörende Gewalt, die hier ihre Fesseln gesprengt hat. Zehnmal wiederholt sich das grandiose Schau­spiel, dann ist der ..Bösewicht" kein Bösewicht mehr. Woher wir das wissen? —

Wo plötzlich soviel dunkelbraunes Oel an die Meeresober­fläche kommt, da hat meistens ein U-Boot seine letzte Fahrt beendet. Sicherheitshalber entnimmt unser Ingenieur ein« Probe dieses Oeles und stellt durch Emulsionsproben ein­wandfrei fest, datz es sich um das von englischen U-Booten benutzte Oel handelt. Oel. wie wir es benutzen, reagiert an­ders! Hein grinst über das ganze Gesicht. Jetzt ist es fürs erst« aus mit dem gestörten Mittagessen. Er macht sich über seine kaltgewordene Leber mit grünen Bohnen her und sie schmecken ihm genau so gut, als ob sie aus der Kombüse ge­kommen wären. -^itkur 2eU. !

führt, die wegen ihres einheitlichen Geistes und ihrer rücksichtslosen Schärfe die beabsichtigte Wirkung sicherlich nicht verfehlen werden. Erneut ist der Beweis dafür er­bracht, daß die verantwortungslosen Unruhestifter Euro­pas einzig und allein an der Themse und an der Seine sitzen und daß die Ordnung immer wieder bezeichnender­weise gegen den Willen der West mächte ge­sichert werden muß. Deutschland wird seinerseits in ziel­klarer Durchführung des ihm vom Schicksal erteilten Führungsauftrages dafür sorgen, daß den Plutokraten bereits an ihrer Brutstätte die Lust zu neuen Anschlägen auf den Frieden der Neutralen vergeht!

mü.

Chamberlain und Reynaud „beschwichtigen" ihre nervös gewordenen Völker

Der deutsche Schlag auf Norwegen, der den Englän­dern wenige Stunden zuvorkam, erregt auch jetzt noch die Gemüter der enttäuschten Machthaber der westlichen Plutokratien so sehr, daß in ständigen Schimpfkanona­den auf Deutschland die eigene Schlappe überschrien werden soll. Der machtvolle deutsche Vorstoß gegen Nor­wegen läßt auch Chamberlain keine Ruhe. In übelster Form hetzt er — ausgerechnet in einer Rede vor dem Nationalkonzil der freien Kirchen in London — gegen das deutsche Volk. Wie gewaltig ihm der Schreck in die Glieder gefahren ist, kann man allein aus der Tatsache erkennen, daß Chamberlain erklärt, daß sich seine Ge­danken nur noch mit der einen Frage beschäftigen, wie man den deutschen Schlag erwidern könne. Wir dürfen ihm antworten, daß England zu spät kommt, ganz gleich mit welchen Aktionen es jetzt die neutrale Welt über­fallen will. Wenn Chamberlain Deutschland als den „tollen Hund" darstellt, der vernichtet werden müsse, (als den er sich durch seine Taten längst selbst gekenn­zeichnet hat), so wissen wir eines gewiß: Aus diesen widerlichen Ausfällen eines der größten Kriegshetzer aller Zeiten spricht nur die ohnmächtige Wut über die eigene neueste Niederlage, die jedoch, wie wir Chamber­lain vergewissern können, nicht die letzte gewesen ist, sondern nur den Auftakt bildet zu der endgültigen Nie- derschmetterung des britischen Seeräubervolkes und sei­ner Geldsackhäuptlinge.

Die gleiche Enttäuschung der Westmächte spricht aus einer Erklärung Reynauds, der angesichts der fatalen Mißerfolge der englisch-französischen Flotte in den nor­wegischen Gewässern sein langsam an der Wirksamkeit der „Taten" der eigenen Regierung zweifelndes Volk mit angeblichen gewaltigen deutschen Verlusten aufmuntern will. Reynaud jongliert mit Prozentzahlen, aus denen er sich sicherlich verspricht, daß Deutschland bei der Richtigstellung seiner Lügen die wahre. Frankreich un­bekannte Stärke der deutschen Kriegsmarine darlegt. So als wenn wir es notwendig hätten, Verluste durch den Mund des französischen Ministerpräsidenten zu er­fahren! Unsere gewaltigen Siege, aber auch die nun einmal bei der Verfolgung eines so gewaltigen Ziels, wie der Erkämpfung wesentlicher strategischer Vorteile nicht ver'meidbaren Verluste werden uns von dem deut­schen Wehrmachtsbericht mitgeteilt und zwar dann, wenn es deutscherseits für richtig gehalten wird und nicht dann, wenn der „kleine Tiger" Reynaud zur Be­schwichtigung seiner nervös gewordenen Senatorenclique in angeblichen französischen Erfolgen „machen" muß, um eigene Schwierigkeiten und Niederlagen zu ver­schleiern. Es wirkt geradezu lächerlich, wenn Reynaud es als einen Erfolg der Westmächte hinstellt, daß Deutschland 'nunmehr an einer weiteren Front kämpfen müsse. Als wenn die deutschen Rüstungszentren damit den englischen Flugzeugen näher gerückt seien! Wir sind vielmehr der Ansicht, daß gerade die deutsche Luft­waffe, wie im übrigen auch von der gesamten neutralen Weltpresse eindeutig erkannt wird, außerordentlich wich­tige Stützpunkte erobert hat, deren Besitz England wohl bald von der Wahnidee befreien wird, daß Britannien auch heute noch eine Insel ist. Verdrehungskampagnen mögen wohl geeignet sein, dem englischen und franzö­sischen Volk Sand in die Augen zu streuen — beide Völker sind ja durch ihre jüdisch verseuchten Propa­gandamittel wie Presse und Rundfunk seit langem nicht mehr imstande, Lüge und Wahrheit voneinander zu unterscheiden — die deutsche Wehrmacht wird mit ihren harten und für die westlichen Demokratien so schmerzlichen Tatsachen die richtige Sprache wählen, die man dann sicherlich auch in London und Paris deutlich verstehen wird. -m-p.

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Vnssr VasSsspLvysL

Deutsche Truppen erreichten aus ihrem Vormarsch ent­lang der Erzbahn von Narvik die schwedische Grenze.

An der norwegischen Küste versenkten deutsche Kampfflug­zeuge erneut einen britischen Kreuzer.

Auch gestern erfolgten wieder starte Grenzübertritte nor­wegischer Truppen nach Schweden.

Die Landung englischer Truppen bei Harstad in Nord- Norwegen stellt ein strategisch völlig wertloses Reklame­unternehmen dar.

Ein deutsch-feindlicher norwegischer Rundfunksender wurde zum Schweigen gebracht.

Die Donau-Anliegerstaaten haben schärfste Maßnahmen zum Schutze der Ordnung im Südostraum gegen die bri­tischen Saboteure ergriffen.

Der Senator für Finanzen hat den Erlaß der Bürger- steuer für Einberufene veröffentlicht.