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Nr. SS / 10. Zalirgang
Sonntag, K.flpnt 1940
der Nationalsozialisten Vremens
flmtlichrs verkünüungsblaN des Neichsstatthalters in Mdenburg und Vremen
kinzelpreis 1S Npf.
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Die Wsstmäckts am Nonelv «Isr letrtsn Uottnang / kin Uitünatum aus VerrwsiNung , Verloren rckon vor ciem Sturr
K. v. Kopenhagen. 7. April.
Die Westmächte haben die große Friihjahrsosfensive gegen die Neutralen mit einem Schlag gegen den Sektor Skandi- navien begonnen. Am Freitagabend hat London an Schweden und Norwegen die berüchtigte Rote übermittelt, von der seit Wochen die Rede ist. Sie wurde in London von Lord Halifax, in Paris von Ministerpräsident Reynaud den Gesandten der beiden Staaten übergeben. Von englischer Seite wird einstweilen noch bestritten. daß es sich hierbei um die ultimative Forderung handele, die Erzver- schisfungen nach Deutschland zu unterbinden. Man behauptet vielmehr, die Rote behandele „ganz allgemein" das Verhältnis der Westmächte zu Skandinavien und es sei ihr Zweck, die englisch-französische Haltung zu Fragen zu klären. die in Verbindung mit Skandinaviens Neutralität ständen. Was aber Englands wahre Absichten sind, geht klar aus einer Rede hervor, die Lord de la Warr, Minister im Kabinett Ehamberlain. in Paris gehalten hat: „Weder Deutschland — so heißt es da — noch die Neutralen dürfen darauf vertrauen, daß wir, die eine Hand aus dem Rücken gebunden lassen und uns an den Buchstaben des Völkerrechts halten."
Inzwischen ist bekannt geworden, daß die englischfranzösische Note folgende drei Punkte enthält: 1. Allgemeine Vorhaltungen wegen „einseitiger Handhabung der Neutralität zuungunsten der Westmächte. 2. Die Aufforderung oder das „Nahelegen" der Einstellung der Eisenerztransporte nach Deutschland unter Androhung von Minenauslegung oder anderen Aktionen. 3. Eine allgemeine Mahnung, sich nicht in das Fahrwasser Deutschlands oder Rußlands zu begeben, da England jede derartige Entwicklung als unfreundlichen Akt betrachten würde.
Der Inhalt der Noten ist noch im Lauie der Nacht nach den skandinavischen Hauptstädten telegraphisch weitergegeben worden. Ueber die Tendenz des Inhalts ist hie englische Presse hinreichend offenherzig. Ihre Ueberschriiten lauten: „Neue Warnung an Skandinavien", „Neue Warnung an zwei Neutrale". Es gibt nach Ansicht der Westmächte nur eine relative Neutralität, die sich zu ihren Gunsten auswirken muß und eS ihnen gestatten soll, ihre — versteht sich. „im Interesse der Neutralen liegende"! — Blockade gegen Deutschland durchzuführen und lebenswichtige Zufuhren nach Deutschland zu sperren.
Die Note scheint weiterhin einen Hinweis auf die englischskandinavischen Handelsabmachungen zu enthalten, vermutlich, wie von englischer Seite schon angekündigt wurde, mit der Drohung zur Kündigung der Handelsverträge bei mangelnder Erfüllung der Londoner Forderungen. Nach einer United-Preß-Meldung aus Londpn habe England den beiden Staaten die Möglichkeit einer Flottenaktion ,sin internationalen Fahrwassern vor Skandinavien" offengehalten. Stockholmer Informationen gehen noch weiter. Danach habe die englische Regierung den beiden Gesandten bereits mitgeteilt, daß keine Erzverschissung von Norwegen längs der norwegischen und dänischen Küste mehr zugelassen werden könne. , ... . .
Brutaler kann man den Neutralen nicht ankündigen, daß sie von England keinerlei Rücksicht mehr zu erwarten haben. In die gleiche Kerbe haut der französische Blockademimster Mannet, der erklärte, die Westmächte seien mit den^ bisherigen Ergebnissen der Blockade „schon recht zufrieden", da sie in Deutschland bereits Arbeitslosigkeit (I) bewirke (Cham- berlain hatte vor wenigen Tagen bekanntlich das Gegenteil zugegeben!! Die Westmächte, fügte er heuchlerisch hinzu, wollten den Rechten der neutralen Länder nicht zu nahe treten, aber England und Frankreich hätten ein Recht, alle Mit- 1 e l zum möglichst schnellen Ende des Krieges zu benutzen. Die neue französische Regierung sei fest entschlossen, die Blockade genau so wie die englische zu verschärfen. — Anscheinend hat die Besorgnis, daß die Westmächte setzt endgültig die Initiative-verlieren könnten, die englische und die französische Politik bewogen, alles weitere Zaudern beiseite zu schieben Reynaud hat außerdem mit dem Schritt gegen Norwegen und Schweden der innerpolitischen Opposition den Wind auS den Segeln nehmen wollen.
„Berlingske Tidende" erklärt, die Westmächte hätten, eine „diplomatische Ossensive" gegen Norwegen und gegen Schweden eingeleitet. Sie hielten es offenbar für notwendig, zu zeigen, daß sie sich trotz des finnisch-russischen Friedens keinesfalls an den skandinavischen Staaten desinteressieren wollten. Ueberraschungen seien nicht ausgeschlossen..
Eine Meldung des Londoner „Politiken"-Vertreters erklärt, die norwegische und schwedische Regierung seien zu „Verhandlungen" über das Eisenerzproblem aufgefordert worden. Zu dieser späten Stunde werde bestätigt, daß Lord Halifax den beiden Gesandten „gewisse Mitteilungen" gemacht habe. Der dänische Korrespondent fügt hinzu: Man sehe weiterhin der Möglichkeit von „Demonstrationen" entgegen.
„Neutralität ein verbrechen"
Englischer Kriegsheher überschlägt sich
Brüssel, 7. April.
Der berüchtigte englische Kriegshetzer Wickham Steed hat dieser Tage auf einer Versammlung in Paris, bei der der stellvertretende Ministerpräsident Chantemps den Vorsitz führte, einen Vortrag gehalten, der vor allem wegen seiner
Vas Nitterkreui für dberst suche
Der Führer ehrt den Kommodore des Löwengcschwaders
Berlin, 7. April.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh Sonnabend dem Oberst Fuchs, dem Kommodore des bekannten Löwengeschivadcrs. das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz. Oberst Fuchs wurde diese Auszeichnung zuteil ,n Anerkennung der Kampsleistungen seines Geschwaders, das durch seine prachtvollen Angrifse gegen die britische Seemacht sich besonders hervorgetan hat. -
0er vericht des dberkommondoo der Wehrmacht
Berlin. 7. April.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Keine besonderen Ereignisse.
Angriffe gegen die Neutralen beachtlich ist. Steeds bezeichnete u. a. die Neutralität als ein „Verbrechen gegen die Menschheit". Er erklärte wörtlich: „Am Ende dieses Krieges muß der Begrisf der Neutraliät aus dem internationalen Wörterbuch gestrichen werden".
Zynische Vrutalirät
Französischer Minister über die Blockade gegen Deutschlands Frauen und Kinder
Brüssel» 7. April.
Der französische Blockademinister Mannet erinnerte in einer Rede an seinen letzten Besuch in London und erklärte, den Gegenstand der Besprechungen mit seinem britischen Kollegen Croß habe die Verstärkung der Blockade gegen Deutschland gebildet, die so wirksam gestaltet werden müsse, daß Deutschland von jeder Zusuyr abgeschnürt werde. Es spiele dabei nicht die geringste Rolle, so erklärte Mannet mit zynischer Brutalität, wenn auch die deutschen Frauen und Kinder davon betroffen würde». (Siehe auch unseren heutigen Leitartikel).
Berlin, 7. April.
Der am 17. März 194V durchgeführte Tag der Wehrmacht erzielte das Ergebnis von 17 659 146 RM. Darunter sind an Spenden des Feldheeres einschließlich des Generalgouvernements 1 530 728 RM. zu verzeichnen und 4 183 377 RM., die durch-Veranstaltnngen der Wehrmacht wie Eintopsessen, Kleinkaliberschießen usw. aufgekommen sind. Gegenüber dem Vorjahre hat sich das Ergebnis um 1l 7V7 8K2 RM. erhöht. Damit steigerte sich der Durchschnitt je Kops der Bevölkerung von 7,4 Pf. auf 21.9 Pf.
Bei der Bewertung dieses Ergebnisses, das als das beste Ergebnis aller Sonderveranstaltungen während des Kriegs- WHW. der engen Verbundenheit zwischen Wehrmacht und Bevölkerung sichtbaren Ausdruck gibt, ist zu berücksichtigen, daß der gesamte Betrag durch freiwillige Spenden der Bevölkerung und der Wehrmacht selbst zusammengekommen ist. Die Soldaten der Feldwehrmacht, d. h. der eingesetzten Verbände des
Rom. 7. April.
Mussolini hat Sonnabend in Begleitung des Staatssekre-' tärs im Kriegsministerium und in Anwesenheit des Staatssekretärs der Luftwaffe, des Generalstabschess der Miliz und des stellvertretenden Generalstabschess sür die nationale Verteidigung, sowie zahlreicher Generäle des Heeres, der Luftwaffe und der Miliz in der Nähe von Anzio Luftabwehr- übungen beigewohnt, deren perfekte Durchführung ihn sichtlich befriedigte.
Abschließend hielt der Duce an die Offiziere und Mannschaften folgende Ansprache: „Im modernen Krieg, dem totalen Krieg, der das gesamte Gebiet des Staates und das ganze Volk umfaßt, ist die Ausgabe der aktiven Luftabwehr, d. h. der Lustabwehrartillcrie, von wesentlicher Bedeutung. In Zusammenarbeit mit der Luftwaffe müßt ihr die Zivilbevölkerung, ihr Leben und ihre Arbeit schützen. Ihr müßt die Nervcnzentren der Nation gegen gefährliche Angriffe der feindlichen Luftwaffe verteidigen, Rervenzentren, nach deren Zerstörung jede Möglichkeit eines Widerstandes zu Ende ist. Ich sehe in euch Truppen der vordersten Linie, und auch ihr müßt euch als Truppen der vordersten Linie ansehen, als solche müßt ihr in höchstem Grad die charakteristischen Eigenschaften besitzen, die ich in einem einzigen Wort zusammenfasse: verbissen."
Italienische Warnung an kn-land
Rom. 7. April.
Die angekündigte Verschärfung der englischen Blockade veranlaßt „Tevere" zu einer energischen Warnung an England. Schon einmal seien, zur Zeit der Sanktionen, dir Kanonen geladen gewesen. Damals habe Lord Rothermere am 17. Februar 1936 den englischen. Premierminister aus die großen Gefahren aufmerksam gemacht, die der englischen Flotte im Mittclmeer im Falle eines Krieges mit Italien durch die italienische Luftwaffe drohten. .Inzwischen habe die italienische Lustwasse noch an Schlagkraft und Stärk« gewonnen, während die englische und französische Luftwqfte durch Deutschlands mächtige Luststreitkräste zu Hause festgehalten werde. Dazu kommt, daß die jüngsten Versuche mit Sprengstoff und Brandbomben hervorragende Ergebnisse erbrachten, und daß Italien über die größte U-Boot-Flotte der Welt verfüge, nicht zuletzt aber auch die Tatsache, daß Englands und Frankreichs Maßnahmen im Mittelmeer hinsichtlich der sogenannten Blockade einmal die Geduld erschöpften. Es sei eine törichte und gefährliche Illusion, Italien unter Druck setzen zu wollen.
vis ins Kleinste durchgearbeitet
Rom, 7. April.
Amtlich werden die Ausführungsbestimmungen der kürzlich vorn italienischen Ministerrat beschlossenen Gesetze über Aufgaben, Zusammensetzung und Tätigkeit des Obersten Verteidigungsrates sowie über die Organisation und die Mobilisierung der Nation im Kriegsfalle veröffentlicht. Aus den zahlreichen und wohldurchdachten Bestimmungen gewinnt man den überzeugenden Eindruck, daH der gesamte Mobilmachungsplan bis ins kleinste genouestens durchge-
ck. L. 0. Bremen, 7. April.
Schläge erster drdnung
Wiederum sind in den jüngsten Tagen Schläge erster Ordnung auf die englisch-französischen Kriegsverbrecher heruntergeprasselt. Militärisch durch die neuerlichen Besuche unserer braven Flieger in Scapa Flow und deren weitere erfolgreichen Angriffe auf englische Eeleitzüge, sowie durch die nach wie vor rege Tätigkeit unserer U-Boote und die Wirksamkeit unserer gegen feindliche Schiffe ausgelegten Minen. Politisch durch die schamlos dumme Selbstentlarvung der Kriegsziele Englands und Frankreichs mit der Veröffentlichung der von Reynaud, Ehamberlain und Churchill phantastisch gezogenen Europa-Karte, welche dazu diente, den „historischen Hintergrund" der Unterredung des derzeitigen französischen Regierungschefs mit Sumner Welles, dem Beauftragten Roosevelts, abzugeben. Ebenso lächerlich wie feige erscheint uns die Ableugnung der Echtheit dieser Karte und einfach dumm die Ausrede, es läge"
Heeres, der Luftwaffe und der Flotte haben nicht nur die als Eintops an die Bevölkerung ausgegebenen Etzportionen sich vom Munde abgespart, sondern daneben zum Teil ganze Dekaden ihres Wchrsoldes, bei den Ersatztruppenteilen, den Schulen. Kursen und Dienststellen in der Heimat hat man darüber hinaus noch mit einer Fülle verschiedenartigster Darbietungen in den Kasernen gewetteifert, um so die Spendcn- sreudigkeit der Bevölkerung anzuregen Erstmalig wurde der Tag der Wehrmacht auch in den neu ins Reich eingegliederten Ostgebiete ,mit besonders gutem Erfolg durchgeführt. Die Deutschen dieser Gebiete nahmen den Tag der Wehrmacht zum willkommenen Anlaß, ihren Befreiern aus schwerster Drangsal nochmals aus diese Weise ihren Dank abzustatten. Auch in den Städten des Protektorats Böhmen und Mähren sowie des Generalgouvernements, in denen der Tag durchgeführt wurde, waren sehr gute Ergebnisse zu verzeichnen.
arbeitet ist und bei der Disziplin im faschistischen Italien gegebenenfalls die rascheste und reibungslose Durchführung der militärischen und zivilen Mobilmachung gewährleistet.
Italienische Luftwaffe beherrscht das Mittelmeer
Rom, 7. April.
Im Rahmen ihrer Orient-Kriegsrüstung entsandten die Westmächte Kriegsschiffe mit einer Gesamttonnage von 696 909 Tonnen in das östliche Mittelmeer und Nach Aden. Dieser westmächtlichen Flotte schickt der „Tevere" ein scharfes „Memento" zu. Die Zeitung schreibt, diese aus die verschiedenen Orienthäsen verteilte gute Hälfte der gesamten britischen Kriegsflotte sei den italienischen Luststreitkräste» vollkommen ausgeliefert.- England solle bedenken, daß Aden nur 159 Meilen von der eriträischen, Alexandria 359 Meilen von der libyschen Küste und Haisa 459 Meilen von Rhodos entfernt lieg«! Die italienischen Luststreitkräste beherrschten im Mittelmeer alles, was schwimme und fliege, und könnten, so setzt die Zeitung ihre Warnung fort, ihre vernichtende Wirkung bis 299 Meilen westlich von Gibraltar ausüben.
Italienisches U-Voot taucht 100 m lies
Rom, 7. April.
Bei Tauchversuchen in der Nähe von Tarest erreichte das neue U-Boot „Guglielmo Macon" eine -Tiefe von mehr als 199 Meter.
SSS-Nuse eines englischen dompfers
Rewhork. 7. April.
Ein amerikanisches Küstenwachtschiss hat SOS-Rufe des britischen Dampfers „King Edward" (5244 BRT.) aufgefangen. Das britische Schift befindet sich etwa 559 Sermeiw» nordwestlich der Azoren.
feuer aus zwei dampfern in stlerandrien
Rom, 7. April.
Wie die Zeitung „Bourse Egyptienne" meldet, brach im Hasen von Alexandrien aus zwei Schissen, einem griechischen und einem englischen. Feuer aus. das erst nach mehreren Stunden gelöscht werden konnte. Der Schaden soll beträchtlich sein. Einzelheiten werden verschwiegen.
Piraten an der portugiesischen Küste
Amsterdam, 7. April.
Wie hier bekannt wird, ist der holländische Dampfer „Crijnssen" durch ein französisches Minensuchboot ausgebracht und nach Gibraltar geschleppt worden. Die Eignerin des Dampfers, die Königliche Tampsschiftahrtsgesellschast. teilt mit, daß ihr die Gründe sür diese Ausbringung unverständlich seien. Die „Erijnssen" habe, von Westindien kommend, Lissabon anlaufen wollen.
ein Fehler beim Vertrieb der Produktion vor. Bestätigt doch diese Karte nur das, was in hundertfachen Variationen bereits vorher die Presse der Westmächte so wie die englischen und französischen Politiker — einschließlich Ehamberlain und Daladier — als .Kriegsziel gegen Deutschland zur sogenannten Neuordnung Europas verkündet haben. Schließlich darf auch sehr im Gegensatz zu Chamberlains kunstvoll optimistisch aufgedonnerter Behauptung, daß die neue Regierungsumbildung in England entmutigend für Deutschland wirken müsse, diese Regierungsumbildung unbedingt zu den Ereignissen gerechnet werden, die Englands ganzen Katzenjammer über den bisherigen Verlauf des von England so sehr gewünschten und vom Zaun gebrochenen Krieges an den Tag legen. Dazu zählen wir auch die in England immer krampfhafter zutage tretenden Bestrebungen, im äußerlichen Rahmen einer angeblichen Vereinigung des englischen und französischen Imperiums, Frankreich für alle Zeiten unter die Herrschaft Englands zu bringen, was Lei der bekannten Judenhörigkeit der derzeitigen Staatslenker an der Seine und der ebenso verjudeten französischen Kammer vielleicht nicht einmal ein so großes Kunststück wäre, wie mancher glauben mag. Ist doch das neuerdings in London und Paris geprägte Wort von der „Neugestaltung Europas" eines jener Schlagworte, das, .wie dereinst das Phantom „Völkerbund", sehr leicht auf die müde gewordene französische Nationalseels einwirkt und sie zu neuem Auftrieb bei der von Frankreich heute verfochtenen schlechten Sache Englands zu bringen vermag. Denn daß die Verfechter des gemeinsamen britisch-französischen Reiches den Gegnern dieses Gedankens in Frankreich ein solches Reich als den Beginn der Vereinigten Staaten von Europa unter englisch-französischer Vorherrschaft hinstellen, das bildet immerhin eine Chance bei ihrem Spiel, das französische Volk zu übertölpeln, weil die ruhmsüchtige und von krankhaftem Ehrgeiz besessene französische Volksseele von leher noch dann am stärksten für einen Gedanken zu begeistern war, wenn dessen Verwirklichung der französischen Nation „Eloire" und dem einzelnen Franzosen die Befriedigung einer gewissen nationalen Prahl- sucht verhieß.
Neues kuropot
Der bisherige Verlauf des Krieges hat den Franzosen weder „Eloire" noch Befriedigung ihrer Prahl- sucht gebracht. Darum würde es ihnen zusagen, wenn auf politischem Wege, natürlich unter Zuhilfenahme wesentlicher Eewaltdrohungen gegen die Neutralen, diese sich für die Unterstellung unter den „Schutz" eines englisch-französischen Imperiums gemäß den von Reynaud bekanntgegebenen Plänen zur Schaffung „einer neuen" Welt erklären wollten. Aber mit leeren Worten und Versprechungen gegenüber den Neutralen, denen man mit brutaler Gewalt schon heute die Hoheitsrechte einengt und es ihnen geradezu verbietet, den Pflichten ihrer Neutralität gewissenhaft nachzukom- men, schafft man bestimmt kein neues Europa, am wenigsten dann, wenn diese Worte auch noch durch die Tatsachen im eigenen Machtbereich von selbst widerlegt werden, durch Tatsachen, wie wir sie in den plutokratischen Ländern mit den ungerechten Kriegsgewinnen als tagtägliche Erscheinung beobachten und wie sie sich vor allem und in erster Linie kennzeichnen in der Millionenziffer der Arbeitslosen in England. Wenn ein neues Europa aufgebaut wird. dann werden es nicht die politischen Nullen an der Themse und Seine aufbauen, nicht die Vogelscheuchen Ehamberlain und Reynaud. nicht Menschen von der prahlerischen Eroßmäuligkeit des Windbeutels Churchill, nicht Judengelichter und sein Anhang aus kraft- und saftlosen Menschen des liberalistischen Verfalls, dann wird dieses Europa aufgebaut durch Deutschland, das sich aus sich selbst heraus organisch aufzubauen verstand und damit die Berechtigung seiner Sendung zur Vollbringung eines Werkes von tausendjähriger Dauer bereits erbracht hat.
woster ste nur den Mut noch nehmen!
Man muß sich wundern, woher die Kriegsverbrecher an Themse und Seine heute überhaupt noch den Mut nehmen, von etwas anderem als von ihrer eigenen Schande und ihrer eigenen Niederlage zu sprechen. Die glorreiche französische Armee, die sich in die Tage eines Ludwigs XIV. und eines Napoleon Bonaparte zuruck- träumt, steht nun im achten Monat bereits rat- und tat-
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Die Westmächte haben unter offenem Bruch des Neu- tralitätsrechtes den Endkampf nun gegen Skandinavien eingeleitet.
Mussolini sprach zu seiner Luftabwehr.
Ein deutsch-spanisches Lustverkehrsabkommen wurde abae- schlossen.
Der „Tag der Wehrmacht" erbrachte über 17»/r Mill. RM. Der Kommodore des Löwen-Geschwaders, Oberst Fuchs, erhielt das Ritterkreuz.
In Bukarest wurde ein Deutsches Wissenschaftliches Institut eröffnet.
Der Gauverband Weser-Ems des Reichskolonialbundes setzte seine Arbeitstagung in Bremen fort.
öroßersolg an der inneren front
der lag der Wehrmacht erbrachte IIS8SI4S NM!
Lustabwelirübtingen vor Mussolini
der duce an die Luftabwehr — sorderung: Verbissen fein!
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