Ausgabe 
(6.4.1940) Nr. 94
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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches Verkündungsblott des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

Nr. 94/10. Jahrgang

Sonnabend, 6.flpril 1940

kinzelpreis 15 Npf.

Neue pkase cler plutOlt^utiscben ttrisgskstisrpolttik

:»L«» Iruppenianduna in Sliandinaoien

krpressung der neutralen Staaten

fortgesetzte Neutralitötsverletzungen seitens englischer Kriegsschiffe

Kopenhagen, 8. April.

Nach einer Meldung des Kopenhagener Blattes „Faedrelandet" aus Oslo ist man in Norwegen sehr beunruhigt über die fortgesetzten Neutralitätsverletzun­gen» die sich England zuschulden kommen lasse; man be­fürchtet, daß sie zunehmend, ernster werden.

Englische Kriegsschiffe befahren, so heißt es in dieser Meldung, ohne weiteres norwegische Territorialgewässer und belästigen die Schiffahrt. In einer langen Reihe von Fällen seien die früheren englischen Konsuln, wohl­verdiente norwegische Kaufleute und Reeder, durch eng­lische Marineoffiziere ersetzt worden, und schon seit län­gerer Zeit seien englische und französische Eeneralstabs.- offiziere dabei, die Möglichkeiten einer Landung eines Expeditionskorps zu untersuchen, ebenso wie die West­mächte eine große Anzahl politischer Agenten in Nor­wegen hätten. In wohlunterrichteten Kreisen sei man der Meinung, daß der Gedanke der Landung eines Expeditionsheeres von 100 000 Mann. wie ihn Daladier und Chamberlain während des finnisch-russischen Krie­ges erwähnt hätten, nicht aufgegeben sei. Man denke aber nur daran, an mehreren Stellen in Norwegen Truppen zu landen, um dann nach Süden vorzustoßen.

-Vergewaltigung der neutralen Interessen"

Stockholm, «. April.

„Stockholm Tidingen" erklärt in einem Leitartikel zur Regierungsumbildung in London u. a.: Rücksichtslose Bru­talität im Vlockadekrieg und Beschneidung der neutralen Interessen aus eine noch gewalttätigere Weise als bisher fei das, was den Neutralen jetzt bevorstehe. Wenn man auch keinen Grund habe, anzunehmen, bah direkte Angriffe von britischer Seite stattfinden, so müsse man doch darauf ge­faßt sein, daß auf die Neutralen ein starker Druck ausge­übt und ihr Handel sehr eingeschränkt werde. Die West-

Veutscher Stoßtrupp hob feindlichen Stützpunkt aus

Berlin, 6. April.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Westen hob ein Stoßtrupp einen feindlichen Stützpunkt im Grenzgebiet südwestlich Saarlautern aus. Die feindlichen Ver- luste betrugen etwa 15 Tote. Im übrigen keine besonderen Ereignisse."

mächte hätten im Laufe dieses Krieges bereits einen Teil ihres Prestiges in den Augen der Neutralen verloren. Es wäre sehr unklug von den Westmächten, die Neutralen all­zusehr in die Enge zu treiben, denn die meisten von ihnen lägen ja jo, daß sie von einem deutschen Gegenschlag alles zu befürchten, aber wenig von englisch-französischer Hilfe zu hassen hätten.',

„Unter Israels sützrung für das ltzristentum"

^ Mailand. S. April.

Die englische Regierung müht sich damit ab. schreibt das ..Regime Fascista", den Neutralen zu beweisen, daß England in einen Kamps verwickelt sei, in dem die Entscheidung ent­weder einen Triumph der brutalen Gewalt oder einen Triumph der Gerechtigkeit und der Freilieft und des christ­lichen Glaubens bringen werbe. Die Franzosen und Eng­länder kämpften nämlich lseute unter der Führung Israels .für die christliche Religion!. Zum Glück errege diese ialsche Zielsetzung des Krieges den lebhaften Unwillen bei allen jenen, die die verbr«ct>erischen Ziele Albions kennen.'

Nicht einmal die Engländer selbst nähmen die Reden ihrer regierenden Männer ernst, wie aus der Zuschrift eines eng­lischen Offiziers an die Zeitschrift „Patriot" zu ersehen sei. Dieser, hatte darin erklärt, er sei sicher, daß es in England viele Leute gebe, die aufrichtig genug seien, die Heuchelei zu beklagen, mit der die britische Politik ihre Kriegführung be­mäntele. Wenn schon eine englische Zeitung derartig schreibe, erklärt hierzu „Regime Fascista", was sollen dann die an­deren sagen? Urw wie könne die englische Regierung fordern,

nicht einmal die eigenen

daß man ihr glaube, wenn ihr britischen Staatsbürger glaubten?

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Die vorstehenden Meldungen zeigen ebenso wie der folgende Moskauer Bericht, daß die plutokratischen Kriegstreiber bei der Durchführung ihrer verbrecheri­schen Pläne restlos durchschaut werden. Es han­delt sich in der Tat um nicht mehr und nicht weniger als eine regelrechte ErpressungderNeutralen, die für die verkalkten Katastrophenpolitiker des We­stens ihre Haut zu Markte tragen sollen. Nie ist fri­voler mit den Lebensinteresssn der Nichtkriegfiihren- den Schindluder getrieben worden, als es jetzt unter der Regie Churchills geschieht. Das ist die neue Phase der englisch-französischen Kriegsausweitungspolitik: die neutralen Staaten durch eine Ausdehnung der völker­rechtswidrigen Hungerblockade auf deren Bevölkerung sowie durch zynische Androhung militärischer Aktionen in den vom Zaun gebrochenen Krieg der Plutokratien brutal hineinzuzwingen. Was Deutschland be­trifft, so wird es den offen angekündigten und unge- mein frech eingeleiteten Schlag der Kriegsausweiter zu parieren wissen, und zwar wuchtiger, als- es die sonst so blühende Phantasie der jüdisch-freimaurerischen Bluthunde in London und Paris auszumalen vermag.

Zenlralfism Im englischen Kriegskabinett

vetraltztungen der Moskauer presse ;ur Londoner Negierungsumbildung

Moskau, 6. April

Zur Kabinettsumbildung in England schreibt das Organ der Sowjetarmee. „Krasnaja Swesda": Die Reorganisation des britischen Kabinetts ist eine neue Bestätigung des vol­len Kraches, den der Plan des „billigen Krieges" auf fremde Kosten erlitten hat. Die wichtigste Veränderung im Zusam­menhang mit der englischen Regierungsumbildung sieht auch das genannte Blatt in der neuen Stellung Churchills als Leiter der ganzen Kriegspolitik Englands. Churchill sei der­jenige, der die Neutralität der kleinen Staaten unablässig bedrohe, der auf alle Art und Weise die Blockade gegen

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Deutschland verschärfe» wolle. Wenn man auch über die „großen" strategischen Pläne Churchills wenig wisse, so sei doch eines sicher. Churchill erscheine heute als der konser­vativste Bertreter der Interessen der herrschenden Kreise des englischen Finanzkapitals.

Das Organ der Kriegsflotte, Krasni Flöt", meint, die neue Stellung Churchills müsse man als Ankündigung einer Ver­schärfung des Wirtschaftskrieges, eines neuen Druckes auf die neutralen Länder, einer weiteren Offensive gegen den Lebensstandard der werktätigen Massen aussassen.

Die Umbildung der Regierung sei eine Folge des starken Anwachsens der Unzufriedenheit unter den Volksmassen. der Schwäche der Position der Regierung sowie der Verschärfung des Kampfes innerhalb der herrschenden Kreise Englands, so urteilt die Moskauer „Prawda" über die Regierungs­umbildung und fragt weiter: Wie sieht die Lage nun heute in Wirtlichkeit aus? Die Preise steigen unablässig und so hohe Steuern, wie sie gegenwärtig bestünden, habe die Ge­schichte Englands niemals gekannt. Der Lebensstandard der Arbeiter sinke ständig ab. Freilich, den Kanonensabrikanten und denjenigen, die Millionengewinne aus den Heeresaus- trägen erzielen, gehe es gut. Was nun Churchills Beauftra­gung mit den Zentralausgaben der Kriegssührung zu be­deuten habe, lasse sich aus den jüngsten Reden Churchills und Chamberlains leicht ersehen. Es handele sich vor allem darum, den Druck aus die neutralen Staaten mit allen Mitteln zu verstärken, um so die Mißerfolge des gegen Deutschland gerichteten Wirtschaftskrieges wiedergutzumachen.

Die jiidisch-freimaurerischeu Kriegsziele

Das deutsche Volk wird vom internationalen Juden­tum und seinen freimaurerischen Hilfsorganisationen auf das glühendste gehaßt, seitdem der Nationalsozialis­mus unter der Führung Adolf Hitlers im Jahre 1933 die politische Macht in Deutschland ergriffen und die jüdische Machtstellung in Deutschland endgültig zer­brochen hat.

Deshalb sind auch die jetzt von den Juden aufgestell­ten und von englischen und französischen Staatsmännern verkündeten Kriegsziele, die auf eine völlige Vernich­tung Deutschlands abzielen, keineswegs neu. Es sind die alten jüdischen Ziele in neuem Gewände, die von den Kriegstreibern Chamberlain, Reynaud usw. als englische und französische Kriegsziele verkündet wur­den; es sind die vom abgrundtiefen Haß gegen das anti­jüdische Deutschland diktierten hebräischen Kriegsziele schlechthin. Die jüdisch-freimaurerische Presse hat in ihrem blinden Haß schon immer seit der national­sozialistischen Machtergreifung die brutale Vernichtung Deutschlands gefordert.

So schrieb die berüchtigte jüdische „Neue Weltbühne" bereits im April 1934: „Abschnüren müßte man die

braune Eiterbeule, den neuen Militärstaat einkreisen, aushungern, verfemen, ächten! . . . Die Franzosen sollten marschieren! Sanktionen! Sanktionen!" In­zwischen hat das Judentum seinen Traum vom Krieg gegen Deutschland ja verwirklichen können, aber ge­rettet wird es durch diesen Krieg auch nicht mehr. Sein Schuldkonto bei allen Völkern ist im Gegenteil ins Gigantische gewachsen.

Doch hören wir weiter! Im August 1935 schrieb der Hochgradfreimaurer Benesch in seinem Sprachrohr, der tschechischen Zeitung „Pravo Lidu", folgendes: „...Die Hoffnung aus Friede liegt nur darin, daß Deutschland und zwei, drei Staaten, die vielleicht mit ihm sympathi­sieren, in so erdrückender Minderheit sein werden, daß sie bestimmt mit einer schrecklichen Niederlage rechnen müssen, die freilich für sie nicht mehr mit einem solchen Wohlwollen der Sieger enden würde wie 1918! Diesmal Deutschland schlagen, müßte bedeuten, es auf die Zeit vieler Generationen so zu vernich­ten, daß über der europäischen Menschheit nicht mehr ständig das blutige teutonische Schwert hinge . .

Der berüchtigte Jude Bernard Lecache-Lisschitz. der Herausgeber der Zeitung „Le droit de vivre" in Paris, schrieb am 18. Dezember 1938: „Es ist unsere (jüdische — die Schriftleitung) Sache, die moralische und kul­turelle Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen. Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken." Hier gab also das Judentum schon offen zu, daß es die Möglichkeit und auch die Macht besitzt, „einen Krieg ohne Gnade" gegen das antijüdische Deutschland zu erwirken, eine Mächr, die es ja inzwischen restlos ausgenützt hat.

Der bekannte englische Jude Änthony de Rothschild, das Oberhaupt des britischen Bankhauses Rothschild, hält sich sogar für so mächtig, daß er ganz allein das antijüdische Deutschland vernichten kann. Dieser in England tonangebende Jude erklärte dem englischen Haüptmann Godman, wie dieser bereits im Jahre 1939 veröffentlichte: „Ich werde weder Mittel noch Wege scheuen, um Adolf Hitler zu beseitigen. Als Gläubiger von 10 vom Hundert der gesamten Schulden des bri-

Me deutsche Luftwaffe in Polen

festliche flufflltzrung des fliegergroßfilms »feuertause" — kin unvergängliches filmdokiimenr

Berlin, 6. April.

Aus Einladung und in Anwesenheit des Schöpfers und Oberbejehlshabers der deutschen Luftwaffe, Generalseldmar- schall Hermann Göring, des Oberbefehlshabers des Heeres, zahlreicher Reichsminister, fast des gesamten Diplomatischen Korps, der Generalität und der Admiralität und vieler füh­render Männer aus Staat und Partei ging der eigentlichen ttraussührnng des Grotzsilms „Feuertaufe" vom Einsatz der deutschen Lustwasse in Polen, die am Sonnabend mit 150 Kopien in allen großen Städten des Reiches stattfindet, eine festliche Ausführung im Berliner Usa-Palast am Zoo voraus.

Das an der Anßensront und im Innern mit den Freihcits- ' sahnen und Lorbeer festlich geschmückte Haus kündigte schon die Bedeutung der Ausführung dieses Filmwerkes an. Das Spalier bildete das NS-Fliegerkorps. Bor der Bühne rahm­ten Blumen das Hakenkreuz ein, zu beiden Seiten flankierte die Neichskriegsslaggc den Bühnenranm.

Eine Viertelstunde vor Beginn der festlichen Ausführung war das Hans schon bis aus den letzten Platz besetzt Auf den, Rang sah man die Neichsministcr Dr. Frick, Dr. Goebbels, Lammers , S ch w e r i n - K r o s i g k, Dr. G ürtner . Ohnesorge , Dr. Todt und Staatsminister Meißner, ferner Reichsleiter Bouhler , den - Reichs- kriegerftihrer General der Infanterie Reinhardt, Neichs- kriegsvpferiührer Oberlindober und den Korpssührer des NSKK Hühnlcin sowie zahlreiche Staatssekretäre und neben ben Botschaftern, Geschäftsträgern und Gesandten auch in besonders großer Zahl die Militärattaches der in Berlin akkreditierten Missionen.

Als der Keneralieldmarschall Göring, begleitet von dem Oberbeiehlshaber des Heeres. Generaloberst von B r a » chitsch . Generaloberst Milch Staatssekretär Körner und dem Chef des Ministeramtes. Staatsrat Dr. G ritzbach . erschien erhob sich das Haus von den Plätzen. Dann teilte Och der Vorhang, und vor dem blauen. Himmel stand zwischen Fahnen und Lorbeer das Mnsikkorps. ..General Görina" da? den festlichen Akt mit der Fliegerianiare er­öffnete Staatsichanspieler Wer nicke sprach den Tages­befehl des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Generalfeldmar­schall Göriini. vom 1. September 1939. in dem festgestellt wurde daß das Maß voll ist und der Einsatz der Luft­waffe l'wggen wird und darauf den Tagesbefehl, den der ?chi',ft > w-r deutschen Luftwaffe am Tage des Falle? von !üa«s«han «in feine Luftwaffe erließ. Unter atemloser Span­

nung rollte sodann das Filmwerk ab, das mit den Prädikaten „Staatspvlitifch und künstlerisch wervvll" ausgezeichnet, ein einzigartiges Dokument der Großtaten der deutschen Luft­waffe in dem weltgeschichtlich beispiellosen Krieg gegen Po­len darstellt.

Die packenden und mitreißenden Bilder dieses im Austrage des Reichslustsahrtministeriums hergestellten und von der Tobis-Filmkunst betreuten Werkes schlugen die Besucher in ihren Bann. Vom ersten Feindflug bis zum abschließenden Drama von Warschau erlebten die Besucher in Ausnahmen, die durch die Kriegsberichter-Kompanien der Luftwaffe und dem Sondertrupp Bertram während der Kampfhandlungen gemacht wurden, die unwiderstehliche Wucht, mit der die Deutschen den Lustraum beherrschten und ihre Gegner in allerkürzester Zeit zusammenschlugen. Die Regie des Films hatte Hans Bertram, der 14 Kameraleute einsetzt«. Die Musik schrieb Norbert Schulhe, dessen Lied und Marsch ..Bomben auf England" den Ausklang des Werkes bildet.

Mit minutenlangem Beifall wurde dieser Großsilm auf­genommen. Die Besucher dankten dem Schöpfer der deutschen Luftwaffe mit begeisterten Ovationen.

In Nom wurde der Fliegerfilm „Die Feuertaufe" vor 'üh- renden Italienern, unter ihnen der italienische Außenminister Gras Ciano, aufgeführt. Er fand größte Bewunderung.

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England gibt zu. daß bereits ein Zehntel seiner Schiffs­tonnage vernichtet ist.

Die plutokratische KriegsausweitungsPolitik ist in eine neue Phase getreten.

Im Westen wurde ein feindlicher Stützpunkt vernichtet. Die Streikbewegung im Empire ist im Wachsen begriffen. In Berlin wurde die Deutsch-Ungarische Gesellschaft ge­gründet.

Der Fliegergrotzfilm „Die Feuertaufe" erlebte in Berlin seine Packende Uraufführung.

Dr. Goebbels umriß die Kriegsaufgaben der deutschen Presse.

Oberst z. V. Peter sprach aus einer Großkundgebung des Kreisverlandes Bremen des Reichskolonialbundes.