Ausgabe 
(11.6.1940) Nr. 158
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Meiner Zeitunn

parteiamtliche Tageszeitung

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der Nationalsozialisten Bremens

stmliiches verkündungsblatt des Neichsstattliaiters in oldenburcf und Sremen

Nr. ISS / 10. Zrchrgang

Vienstag, l l.Zuni 1840

IR T?nf

Italiens kriegseintritt

Ost Marfchbefestl des vuee an das italienische Volk: „Me Parole heißt Sieg!" Seschichtliche Stunde in Nom / kntscheidungskamps gegen die Plutokratien

Rom,, 10. Juni

Am Montag, nm 19 Ahr, hat der Duce des faschistischen Italien, Benito Mussolini, vom Balkon des Palazzo Venezia dem italie­

nischen Volk und der Welt mitgeteilt, daß Italien im Kampf gegen den gemeinsamen Feind England und Frankreich an Deutschlands Seite getreten ist.

stuf der Piazza Venezia

Rom, 1V. Juni

Tos faschistische Rom, dessen Bevölkerung in den letzten Wochen mit leidenschaftlicher Begeisterung den deutschen Sie- gcszug durch Flandern und Nordfrankreich verfolgt hat und schon seit langem daraus brennt, an der Teste des deutschen Verbündeten in das große Werden des neuen Europas aktiv einzugreisen, hatte sich in den Rachmittagsstunden des Montag in ein Flaggenmeer verwandelt. Seit 16 Uhr hallten die Trom­melwirbel der faschistischen Jugendorganisationen durch die -trotzen und riefen das Bokk zum Appell. In allen Ttadt- - vierteln sammelten sich Umzüge. In dichten Massen strömten die Menschen zur Piazza Venezia.

Tie Piazza Venezia war bald mit einer halben Million Menschen bis ans den letzten Winkel beseht. Laut verkün­deten die Plakate: „Das Mittelmeer ist unser Meer! Korsika ist italienisch! Malta ist italienisch! Tunis ist italiensch!"

■ Kur, vor 18 Uhr italienischer Zeit hat sich die Stniimnng der aus der Piazza Venezia harrenden Menge so gesteigert, daß die Fanfareirtöne. mit denen das Erscheinen des Duce auf dem geschichtlichen Balkon des Palnzo Venezia begleitet ist, kaum vernommen werden: Lange betrachtet Mnsiolin, stolz • erhobenen Hauptes dieses unvergleichliche Bild. Dann gebietet er durch einen Wink den nicht endcnwvllenden Ovationen Einhalt. Jetzt befiehlt Parteisekretär Minister Mnti den (firuB an den Duce des Faschismus und Begründer des römischen Imperiums. Wie ans einem Miindc stimnien.Siinderitausende in den Grutz ein, der wie ein Jnbelrns zum Himmel steigt. Endlich setzt feierliches Schweigen ein. Der Duce spricht.

„Kämpfer ,u Lande, ,u Wasier und in der L»,t! schwär,- Hemden der Revolution und der Legionen, Männer und siroucn Italiens, des Imperiums und des «»»'«reiches Albanien, hört!

Die vom Schicksal bestimmte Stunde steht am Firmament unseres Vaterlandes. Die Stunde unwiderruflicher Entscheidungen hat geschlagen. (Stürmischer Beifall.) Die Kriegserklärung ist bereits an die Botschaster Großbritanniens und Frankreichs (anhaltendes Pfeisk»nzert)> überreicht worden.

Wir'trete» gegen die plutokratischen und reaktionären De­mokratien des Westens zum Kamps an, die z» ,«der Zeit nnsircn Ausstieg behindert u»d oft die Existenz des italieni­schen Volkes hinterlistig bedroht haben. Die Ge,ch>chte der letzten Jahrzehnte kann in solgendc Worte zuiamuir»ge,ai!t werden:

Phrase», Verspreche», Drohungen, Erpressungen und e»d- lich nls Krönung di« niederträchtige vom Völkerbund an- geordncte Belagerung durch 52 Staate». Unser (-»ewigen ist ballig ruhig.

(Fortsetzung ans Seite 2)

Üervormarsch an derSeine

Erfolgreicher Fortgang der Operationen in Nordsrank­reich — Die Hafenanlagen von Cherbourg und Le Havre erneut bombardiert — U-Boot versenkte 43 »00 BRT.

Führerhauptqnartier, 1«. 2uni.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Unsere, auf voller Breite von rund 35» Kilometer eingeleiteten Operationen nehmen in Richtung aus oie untere Seine und Marne sowie in der Champagne de» geplanten und erwarteten Verlaus, trotze Erfolge sind schon errungen, größere bahnen sich an. Alle seindlichen Eegcnstöße, auch dort, wo sie mit Panzerkampfwagen unternommen wurden, sind gescheitert. An mehreren stellen ist der Kampf in Verfolgung übergegangen.

Deutsche Fliegcrverbnnde aller Waffe» unterstützten das Vorgehen des Heeres mit starken Kräften am Un­terlauf der Seine sind in der Champagne.. Um Reims «urden Stabsquartiere. Barackenlager, Truppen- ansammlunqen. Feldstellungen, Befestigungen, Batte­rien und Marschkolonnen, an der unteren Seine Ver- kchrsanlagcn, Strotzen sowie rückläufige Truppenbewe­gungen mit grötztcm Erfolg angegriffen.

Die Hafen- und Kaianlagen Cherbourg und Le -Havre wurden mit Bomben aller Kaliber belegt u» -chisse in diesen Häsen sowie aus der nnteren«eine getroffen, zahlreiche durch Bombentresser belchnd'gt. ein Transporter von 5VNN Tonnen in Brand gesetzt """ ver- nichtet. Nördlich Harstad erhielt ein »«»»-Tonnen-Han- delsschisf eine» schweren Bombentreffer, aus dem e,ne listrke Erplosion solaie. . ^

Ein von Fernfahrt zurückgekehrtes U-Boot,unter dem Kommando von Kapitänleutnant Oehrn meldet die Ver ienlung von 43»»» BRT. feindlichen Schiffsraumes.

Feindliche Flugzeuge flogen wiederum wahren» o Nacht i» Nord- und Westdeutschland ein und uerursach- t°n durch planlose Bombenabwürfe an eiilZelnei^ bleuen stlur- und Kebäudeschaden. Ein feindliches ,llugzc"g wurde durch Flak abgeschossen. Die Ke,amtoerluste des Eegners in der Lust betrugen gestern »t Flugzeuge, da- «°n wurden im Lustkamps «8. durch Flak 14 abg«scho,sen. d» Rest am Boden zerstört. Füns eigen« Flugzeug« werden vermißt."

voller Sieg im Norden

stbzug der alliierten Land-, See- und Luststreitkräfte - Sie Norweger stellen die Feindseligkeiten ein - kapitulationsverkandlungen im Sange

Führerhauptquarller, 10. Juni.

Da« Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

„Der heldenhafte Widerstand, den die Kampfgruppe des Generalleutnants Dietl seit vielen Wochen vereinsamt unter den schwersten Bedingungen ln Narvik gegen eine überwältigende feindliche Uebermacht geleistet hat, erhielt heute seine Krönung durch den vollen Sieg! Ost- märkische Gebirgstruppen, Teile der Luftwaffe sowie der Besatzungen unserer Zerstörer haben in zwei Monate lang andauernden Kämpfen einen Beweis ruhmvollen Soldatentums für alle Zeiten gegeben. Durch ihr Heldentum wurden die alliierten Land-, See- und Luft­streitkräfte gezwungen, die Oebiete von Narvik und Harstad zu räumen. Ueber Narvik selbst weht'endgültig die deutsche Flagge.

Die norwegischen Streitkräfte haben in der Nacht vom 9 . zum 10. Juni ebenfalls ihre Feindseligkeiten eingestellt. Die Kapitulationsverhandlungen sind Im Gange."

Mit lebhaftester Begeisterung und tiefstem Tankesgefühl hat das ganze deutsche Volk gestern die Meldung aus dem Führerhauptquqrtier über den glänzenden Endsieg unserer Waffen in Narvik zur Kenntnis genommen. Gegen einen zahlen- »nd materiolmäßig vielfach überlegenen Feind hat sich der deutsche Soldat in zwei Monaten schweren Ringens unter härtesten Kampfbeöin- gungen 2000 Kilometer von der Heimat entfernt nicht mir behauptet, sondetn kraft seines un­sterblichen Heldentums den vollen Triumph errungen! In vorbildlicher Zusammenarbeit aller Wehrmachtsteile hat hoch im Norden Europas jeder der eingesetzten Waffenträger unseres Vol­kes in heroischer Todesverachtung bewiesen, daß die zähedeutsche Wider st andskraft nie versagt. Die gigantische Waffentat der kärntnerischen und steierischen Gebirgsjäger — der Feind konnte noch vor wenigen Wochen aus er­staunlicher Blasiertheit heraus nicht verächtlich genug über diese tapferen deutschen Truppen fa­seln — sowie die Erfolge des kühnen Angriffs- geistes unserer Luftwaffe und der schneidigen Mannschaften des eingesetzten Zerstörerverbandes unserer Marine sind zu einem leuchtenden Symbol für den unbeugsamen Siegeswillen des national­sozialistischen Reiches geworden! sie haben sich in der Kriegsgeschichte aller Zeiten einen besonders ehrenvollen Platz erobert. Voller Stolz blickt die Nation auf ihre'sturmerprobten Söhne. Welchen „Ruhm" aber können die Briten auf jenem fernen Kriegsschauplatz für sich in Anspruch nehmen? Nun, die Geschichte ihres Piratentums haben sie

durch einen neuen pechschwarzen Schandfleck „be­reichert" — als sie nach Vernichtung des eng­lischen Verbrecherschiffs „Cossak" durch unsere Marinestreithrüfte auf .wehrlose schwimmende deutsche Matrosen ein mörderisches Maschinenge­wehrfeiler (!) eröffneten. Und was „erstritten" sie strategisch? Trotz Ausbietung stärkster Kampf­einheiten zur See und zu Lande hat Britannien die empfindlich st en Schläge einstecken müssen; noch in den letzten Tagen wurden seiner Kriegsflotte im Norden schwerste Verluste zu- gefügt, die Gewässer um Narvik wurden für einen nicht geringen Teil der einst so stolzen Home fleet zum Schiffsfriedhof, und nun hat sich auch der letzte winzige Rest des englischen Prestige ins Nichts verflüchtigt. So schwach ist England — das wurde jetzt der Welt geradezu plastisch vor Augen geführt — daß es unter Ein­satz größter Flotteneinheiten gegen einen mate­riell benachteiligten Feind sich nur blutige Köpfe holen konnte und schließlich das Feld, nachhaltig geschlagen, räumen mußte! Bleibt hier nur noch das verbrecherische Treiben der sogenannten norwegischen Regierung anzuprangern, die ihr Volk im Interesse der Londoner Kriegstreiber .dem Rand des Verderbens zutrieb und auch jetzt noch den kaum faßbaren Zynismus besitzt, in heuchlerischen Aufrufen von ihrem „sicheren" Schlupfwinkel aus die (allerdings in jeder Be­ziehung besonnene) norwegische Bevölkerung „zum Aushalten" aufzufordern! Auch diesem Lumpengesindel gegenüber wird das vergeltende Schicksal, unbarmherzig seinen Lauf nehmen!

R. MU.

„Zu treuer Waffenbrüderschaft vereint"

Telegramme Dee Tühmo an den König von Italien und Kaiser van Myopien sowie an den duce

Berlin, 1». Juni.

Der Führer Hot an den König von Italien «nd Kaiser von Aethhopien folgendes Telegramm gerichtet:

Seiner Majestät dem König von Italien,

Kaiser von Aethhopien, Rom.

Die Vorsehung hat es gewollt, daß wir, entgegen unserer eigenen Absichten, gezwungen sind, die Freiheit »nd Znkunst u»serer Völker im «amps gegen England und Frankreich zu verteidigen. In dieser historischen Stunde, in der sich unsere Armeen zu treuer Wassenbrüderschast vereinen, drängt cs mich Ihrer Majestät meine herzlichsten Grütze zu übermit­teln.'Ich bi» der sesten Ueberze»g»ng, daß die gewaltige «rast Italiens und Deutschlands den Sieg über unsere Gegner da­vontragen wird. Die Lebensrechte unserer beiden Völker wer­den dann für alle Zeiten gesichert sei».

gez. Adolf Hitler.

Ter Führer hat a» den Dnce solgendes Telegramm gerichtet:

Leine Exzellenz dem föuiglich-italienischen Regiernngsches Eav. Benito Mussolini, Rom.

Duce!

Die weltgeschichtliche Entscheidung, die Sie heute verkün­deten, hat mich aus das tiefste bewegt. Das ganze deutsche Volk denkt in diesem Augenblick an Sie und Ihr Land. Tie deutsche Wehrmacht sreut sich, im Kampfe an der Leite der italienischen Kameraden stehen zu können.

Im September des vergangenen Jahres haben die briti­schen Machthaber dem Deutsche» Reich ohne Grund den Krieg erklärt. Tie lehnten jedes Angebot einer friedlichen Regeliing ab. Auch Ihr Vermittlungsvorschlag, Duce, wurde damals mit einem harten „Nein" bedacht. Die steigende Mißachtung ver nationalen Lcbensrechte Italiens durch die Machthaber in London und Paris hat uns nun. die wir weltanschaulich durch unsere beiden Revolutionen politisch durch die Verträge schon immer aus das engste verbunden waren, im großen «amvse um die Freiheit und Zukunft unserer Völker endgültig zu- sammengesiihrt.

Duce des faschistischen Italien! Nehmen Sie die Versicherung der unlösbaren Kampfgemeinschaft des deutsche» Volkes mit dem italienischen Volke entgegen.

Ich selbst sende Ihnen wie immer in treuer Kameradschaft die herzlichsten Grüße.

Fiihrerhauptquartier den ltt. Juni 1940.

Jh-

gez. Adolf Hitler.

krkliirung der Neichoregiecung

Berlin. I». Jnni.

Der llteichsminister des Auswärtigen von 3!i b b e n t r o p gab am Montagabend im Bundcsratsaal des Auswärtigen Amtes vor den Vertretern der deutschcn und der ausländi­schen Presse eine Erklärung der Rcichsregieriing ab. Die Er- Ilärnng der Rcichsregieriing hat folgenden Wortlaut:

„Die Rcichsregieriing „nd mit ihr das gesamte deutsche Volk haben init tiefer Bewegung soeben die Worte des Dnce Italiens^vernommen. Ganz Deutschland ist in dieser histo­rischen Ttunde von subetnder Begeisterung darüber erfüllt, daß daS faschistische Italien ttus eigenem freien Entschluß zum Kamps gegen den gemeinsamen Feind, England und Frankreich, an seine Seite tritt.

Deutsch- und italienische Soldaten werden setzt Schulter an Schulter marschieren »nd solange kämpfen, bis die Macht­haber Englands und Frankreichs bereit sind, die Lebensrechte unserer beiden Völker z« respektiere».

Erst nach diesem Siege des jungen nationalsviialistlschen Deutschland „nd des jungen saschistischcn Italiens wird cs möglich sein, auch unsere» Völkern eine glücklichere Zukunst zu sichern. Garanten des Sieges aber sind: Tic unbändige «rast de- deutschen und des italienischen Volkes und die unwandelbare Frcundfchalt unserer beiden großen Fübrer Adolf Hitler und Benito Musiolini." " ^

Hakenktefe

Und JßiktoteH&ÜHdei

Oie Garanten eines verjüngten Europas

J. B. D. Bienten, 11. Juni.

Unter dem gewaltigen Beifall seines Volkes, dem sich spontan auch Deutschlands begeisterter Beifall zugesellte, hat Mussolini, Italiens großer Tuce, gestern vom historischen Balkon herab der Welt Kenntnis von der Kriegserklärung Italiens an Frankreich und England gegeben. Es bildet diese Kriegserklärung ein Ereignis von gewaltiger Trag­weite, wenngleich es gewiß nicht überraschend oder gar von ungefähr kani.

Die Rechnung, die seit 1018 zwischen Italien und den Westmächten ausgelaufen war, ist zur Abrech­nung überreif. Und da es sich gleichzeitig so fügt, daß damit das italienische Volk Schulter an Schulter mit dem deutschen gegen die ewigen Feinde des Fri.dens Europas kämpfen kann, und es sich ferner

Regiuurii mit feiner Negierung geflohen

Gens, 11. Juni.

_ Wie sich aus einer amtlichen Pariser Verlaiitbarung ergibt, ist die sranzösische lllegierung aus Paris geflohen. Das Armce- »berlomniniido hatte die Minjsterien ansgesordcrt, eine Ver­legung in die Provinz „entsprechend den festgesetzten Plänen" vorzunehmen. Ruch der Kriegsverbrecher llicynaud hat cs bor- gezogen, die Hauptstadt zu verlassen.

Schwünge die jungen Völker Europas sich das Rech nehmen, das sich zu eigen zu machen, was ihnen di, alternden, übersatten und neidischen Imperien nich gönnen, da es sich schließlich so fügt, daß mit diesen gemeinsamen Kampfe die Bewährung der geschicht Uchen Achse ihre schönste Krönung erfährt, ist e- nur allzu begreiflich, daß beide Völker sich über glücklich fühlen in der nun zur letzten Verwirk lichung gediehenen Verbrüderung ihrer Waffen unl ihrer Ziele.

Das deutsche Volk weiß und wußte es stets, wie­viel lieber schon im September v. Js. als erst jetzt das Italien Mussolinis in trotziger Wehr ar Dcutschlands Seite getreten wäre. Das deutsch, Volk weiß, warum sich Italien aus wohlerwogener Gründen wirtschaftlicher und psychologischer Art s, lange zurückhielt, bis der richt-ae Zeitpunkt da war wo Italiens Kriegserkläruckj an England unk Frankreich bte durchschlagende Wirkung Haber konnte, die sie jetzt auch hat. Unendlich viele au- dem italienischen Volk mögen die Monate des Zau­derns als eine Qual empfunden haben, und der eine oder andere aus dem deutschen Volke mac sich in den Monaten dieses gewaltigsten alles Kriege wohl dann und wann einmal die Frage ae stellt haben, wann Italien kommen werde. Das es noch auf den Plan treten würde, daran konnte ia von allem Anfang an vor der Welt kein Zweifel bestehen.

Es war ganz selbstverständlich, daß sich Jtalier den Zeitpunkt seines Kriegseintritts vorbehielt Aber es konnte nur der Zeitpunkt sein, der den 8? m eins amen deutsch-italienischen Zielen dei sorderlichste war. Daß Deutschland Italien in kei­ner Weise zu einer Entscheidung drängte, ist um so begreilicher, als niemals in diesen Monaten de- Krieges, sowie auch niemals vorher, seit der histo­rischen Zusammenkunft des Führers und des Duce m Berlin und dann später in Rom. auch nur die leiseste Meinungsverschiedenheit zwischen den bei­den großen Staatsmännern von Weltformat bestan­den hat, und beide, aufeinander vertrauend genau wußten, wann die Zeit des gemeinsamen ^".st^lns oekommen sein würde. Nun ist die Zeit erfüllt. Wir werden es erleben, daß^ im Zusammen- liang mit der für Frankreich und England durch die

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Unser Tagesspiegel

Der-Duce verkündete den Eintritt Italiens i» de 5» »Kusinen an ®Ot»c Emanttcl »nd an

der Achscninächtt '^ "" Führer die Wajscnbrü

Ter deutsche Heidciikainps in Narvik endete m>, vollen Sieg:

Begeisterte spontane Kundgebungen fanden auch 2' n Kricgseintritts Italiens stat

Tie Bevölkerung wird ausgesordert. Verdunkele brecher zur Anzeige zu bringen.