Ausgabe 
(28.5.1940) Nr. 144
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erscheint 7mal wöchentlich

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miner Muna

parteiamtliche Tageszeitung

Bas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien liansestadt Bremen

Anzeigen Die 1 mw hohe und 22 mir, breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 mm breite und 1 mm hohe Zeile im Tertteil 75 Ermäßigte

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der Nationalsozialisten Bremens

flmMches verkündungsdlatt des BeiHsstattlzalters in Oldenburg und Bremen

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Nr. 144/10. Zalzrgang

Vienstag, 2S. Mai 1940

kinzelpreis 15 Bps.

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i Panzerkampfwagen schießt Zerstörer in Brand / Schwere Schlüge gegen kngiands flotte bei Naroik

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Fiihrerhauptguartier, 27. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In Flandern nnd im Artois haben unsere Truppen ihre Angriffe fortgesetzt und die eingeschlossenen feind­lichen Armeen weiter zusammengedrängt. Besonders nördlich Menin gelang ein tiefer Einbruch in die feindliche Front bis dicht vor Apern. Wie an den Vor­tagen griffen starke Einheiten der Lustwasfe in die Kampshandlung im Westen ein und erleichterten das Vorwärtskommen des Heeres. Der Schwerpunkt der An­griffe lag mit stärkster Wirkung über dem Raum der eingeschlossenen feindlichen Armeen.

Die nordostwärts Lens angreifenden deutschen Trup­pen wiesen Gegenangriffe französischer Kolonialtruppen mit blutigen Verlusten für den Feind ab. Wie bereits durch Tondermeldung bekanntgegeben, siel Calais, das hinter der Front umschlossen war, nach hartem Kamps in unsere Hand. Bei Voulogne schoß der Oberleut­nant in einem Panzerregiment von Jaworski mit seinem Panzerkampswagen im Feuer mehrerer feind­licher Kriegsschiffe einen Zerstörer in Brand.

Gegen den Versuch der Engländer, Teile ihrer ein­geschlossene» Truppen über den Kanal nach England zu rette», griff die Luftwaffe erneut die noch in Feindes- Hand verbliebenen Häfen an der belgisch-französischen üLManalküste an. In Dünkirchen gingen die Hafen­anlagen in Flammen auf.

An der Lüdfront keine besonderen Ereignisse. In den Kämpfen der letzten Tage südlich Tedan schoß der Leutnant in der Panzerabwehrkompanie eines In­fanterie-Regimentes Mueller sünf von elf schweren feindlichen Panzern ab und beschädigte die übrigen so schwer, daß ihr Angriff zusammenbrach.

Angriffe der Luftwaffe richteten sich auch gegen die Flugplätze in der Umgebung von Paris- Verkehrs­anlagen südlich Reims und gegen feindliche Truppen­bewegungen. Allein auf einem Flugplatz fielen 2ll feind­liche Flugzeuge der Vernichtung anheim. Die Verluste des Gegners betrugen gestern 73 Flugzeuge, davon wurden 32 in Lustkämpfen, 15 durch Flakartillerie ab­geschossen, der Rest km Boden vernichtet. 15 eigene Flugzeuge werden vermißt.

Im Kampfraum um Naroik wurden auch gestern wieder Gebirgsjäger durch Fallschirmabsprung abgesetzt. Nachdem bereits am 24. Mai ein seindlichcr Flugzeug­träger im Ofot-Fsord bei Naroik einen schweren Bom­bentreffer erhalten hatte, wurde dieses schiff, wie be­reits durch Sondermeldung bekanntgegeben, am 25. Mai vor Harstad erneut durch drei Bomben, darunter

Unter der Wucht der deutschen Schliige!

Pariser Presse mutz die kritische Lage der Armeen der Weltmächte zugeben

Kopenhagen, 28. Mai

Unter der Wucht der Ereignisse sind die französischen Zei­tungen gezwungen, die von Stunde zu Stunde kritischere Lage in Flandern zuzugeben. „Journal", „Figaro", „Petit Parisicn" und „Jour" unterstreichen die stets wachsende Be­deutung der in Flandern im Gange besindlichen Schlacht. In den Berichten heitzt es u. a.: „Ans Meer zurückgedrängt, im­mer stärker von den Teutschen verfolgt, so setzen die iran- zösisch-cnglisch-belgifchcn Divisionen den Kamps sort und widersetzen sich der Verwirklichung des taktischen deutschen Planes, der daraus abzielt, sich der Tcesront von Boulognc — das bereits in den Händen des deutschen Heeres ist — bis L nach Lstendc zu bemächtigen." Der „Figaro" vergleicht die Wl 'Lrg« der Streitkrästc der Westmächte in diese» Zone mit der -.-eines Schützengrabens, der im Rücken das Meer hat und bon drei Seiten angegriffen wird. Auch von der Mccrseite 'tz hätten die Teutschen alle Mittel eingesetzt, indem sie durch - ^ Lust- und Tcestreitkrästc die Küstenzcntren angreifen.

eine Bombe schwersten Kalibers, getroffen nnd zum sinken gebracht. Es gelang ferner, ein Handelsschiff von 8060 Tonnen durch Bombentreffer zu versenken und außerdem ein großes Kriegsschiff und zwei Kreuzer so­wie einen Transporter von 18 000 Tonnen mit schweren Bomben unter Brand- und Explosionserscheinungen zu treffen. Aus dem Flugplatz Varduvos sind mehrere Flugzeuge am Boden zerstört worden.

Der Feind setzte in der Nacht zum 27. Mai seine planlosen Luftangriffe gegen nichtmilitärische Ziele in Westdeutschland sort, ohne hierbei größeren Schaden anzurichten."

Veuksche Schnelldoole vernichteten britischen Zerstörer und U-Voot

Berlin, 27. Mai.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Bei einem Vorstoß gegen den noch in feindlicher Hand besindlichen Kanalhasen Ostende gelang es einem un­serer Schnellboote, einen britischen Zerstörer durch Torpedoschuh zu vernichten. Außerdem vernichteten un­sere Schnellboote vor Den Helder ein feindliches U-Voot.

Verbrechen sollen kngland Bettung bringen

lliurktiills lebte Hoffnung ein weiteres kriminelles vubensliikk

r<l. Berlin, 28. Mai.

Die Bewohner der südöstlichen Küstengebiete Englands vernehmen bereits das Donnern der Kanonen nnd das Aufschlagen der Fliegerbomben, deren Detonationen der Wind über die schmale Meerenge zwischen England und dem Festland trägt. Sie sehen den Feuerschein brennen­der Tankanlagen und die Rauchwolken schwelender Brände am Horizont. Sie wissen, daß in Calais die deutschen Truppen stehen, die das Bollwerk Englands und seine Truppen auf dem Festlande Lberrannt und geschlagen haben. Sie wissen, daß das Schicksal an Eng­lands Tür pocht. Diese drohende Gefahr für das Insel- reich hat längst ihre Schatten geworfen. Die amerikani­schen Staatsbürger eilen nach dem wcstirischen Hafen Kalway, um dort die Reise in ihre Heimat anzutreten. Der amerikanische Dampfer „President Roosevelt" ist unterwegs, um das Leben und Eigentum seiner Lands­leute zu retten, bevor der große Strudel der Ereignisse jene mit sich reißt, die unverschuldet in seinen Soz kommen könnten.

Das Schicksal steht vor Englands Tür. Was liegt da näher, .als daß die verzweifelten Männer in der bri­tischen Hauptstadt nach den letzten Mitteln spähen, um ihm noch in den Arm zu fallen? Als in den ersten Tagen des Krieges die englischen Hoffnungen auf die Wir­kung der Fernblockade, auf das Vlutopfer der Neutralen und auf die Unbezwingbarkeit der Maginotlinie, sowie auf die Uoberlegenheit der bejahrten britischen Generäle noch bestanden, hielt Churchill es schon für notwendig, mit allen Mitteln den Eintritt der Vereinigten Staa­ten von Amerika in den Krieg zu veranlassen. Das Attentat auf die amerikanischen Staatsbürger an Bord des Dampfers „Athenia", dessen publizistische Auswir­kung nur durch die rechtzeitige Enthüllung der trüben Hintergründe dieses Unglücks verhindert werden konnte, war ein schlüssiger Beweis für dieses verbrecherische Be­streben, heute, wo das Wasser den verantwortlichen

Kriegstreibern in London an der Kehle steht, wird Churchill — soviel ist sicher — erst recht bemüht sein, diese letzte Chance zu nutzen.

Deshalb ist größte Vorsicht geboten, zumal die Wieder­holung des „Athenia"-Attentats von den Vertrauens­männern Churchills schon einmal versucht wurde, als die „Jroquois" den Ozean überquerte. Damals konnte eine rechtzeitige Warnung deutscher Stellen ein Ver­brechen verhindern. Da aber die Erfahrung lehrt, daß kriminelle Elemente von der Art eines Churchill aus ihren Fehlschlügen lernen, ihre Methoden ständig ver­bessern, ohne dabei jedoch von ihrer Skrupellosigkeit zu verlieren, muß heute die Parole heißen: Seht dem Ver­brecher auf die Finger. Niemand anders als Churchill ist damals wie heute darauf ausgegangen, durch die Opferung unschuldiger neutraler Staatsbürger Maß­nahmen herauszubeschwören, die in die Nacht des bri­tischen Unterganges noch dsn Lichtstrahl einer Hoffnung bringen könnten.

flbscheu und kntrüstung in Italien

Rom, 28. Mai.

Die Meldung über die Aufdeckung eines von englischer Seite gegen den amerikanischen Dampscr „President Noose- vclt" geplanten Anschlages hat in der italienischen Oessent- lichkeit starke Beachtung gesunden.

In der italienischen Oeffcntlichkcit wird dieser neueste englische Schlag mit Entrüstung und Abscheu besprochen. Man erinnert dabei an den Untergang der „Athenia" bei Aus­bruch des Krieges und weist daraus hin. datz es bei der Skrupellosigkeit der englischen Methoden nicht überraschen könne, wenn man in London sogar Bürger eines neutralen Landes und unschuldige Frauen und Kinder opfern wolle, um die einer Intervention abgeneigte Stimmung in den Bereinigten Staaten neuerlich gegen Deutschland auszupeit­schen. Diesen Bersuchen der Kricgshetzcr, denen jedes Mittel recht ist, den Krieg um jeden Preis auszuweiten, sei in die­sem Falle jedoch durch die rechtzeitige Ausdccknng des ruch­losen Planes ein Riegel vorgeschoben worden.

vritannien tritt Völkerrecht mit süßen

Fahrzeuge des Noten Kreuzes angegriffen

Berlin. 28. Mai.

Es mehren sich die Fälle, in denen feindliche Lnststrcitkräste Angriffe aus Fahrzeuge des Roten Kreuzes unternehmen. Erst kürzlich wurde bon einem Angriff seindlichcr Flieger aus die Sanitätskompanie eines Panzerverbandes bei Givonnc ain 14. Mai berichtet, bei dem vier Mann tot und acht Mann verwundet wurden. Nunmehr trifft die Meldung einer Panzer­division ein, das ain 17. Mai gegen 20 Uhr ein Krankcn- krastwagcn das Opfer eines feindlichen Fliegerangriffes wurde. Durch dreien barbarischen und völkerrechtswidrigen Akt wur­den zwei Mann getötet, sechs Mann verwundet und zwei Krastsahr,zeuge, die mit dem Zeichen des Olsten Kreuzes ver­sehen waren, vernichtet. — so sieht also die britische Achtung des Völkerrechtes aus.

knglanSs Angst vor sallschirmkruppen

N o m, 28. Mai.

Bei Belfast wurden drei englische Flieger, die auf dem in der Nähe der Stadt gelegenen Flugplatz landeten, bon einer Ucberwachungspatrouillc unter Feuer genommen, da man sie siir deutsche Fallschirmspringer hielt. Die drei Flieger mutz­ten schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Diese Verwechslung ist ein Beweis siir die nicht nur unter der Bevölkerung, sondern auch unter der Wehrmacht verbreitete Nervosität der Alarmstimmung. Ucbcrall glaubt man feind­liche Fallschirmtruppcn und Flieger zu sehen.

Fliegeralarm an der Lstküste von Kcnt. Wie das britische Lnstsahrtininisterinm bekanntgibt, wurde Sonntag srnh an der Lstküste der Grasschast Kcnt Fliegeralarm gegeben. Der Alarm dauerte eine Stunde und 45 Minuten.

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Seutsche flieger - von srmqosen ermordet

Viehische vreuel westlicher „Zivilisalionsretter" — Lügen und Plünderungen — Vum-Vum-Veschosse und Überfälle aus

Nole-kreuz-Bbleilungen — flusdruck llzurchillscher kampjmettzoden

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mv. Bremen, 28. Mai.

Je härter die Westmächtc von den energischen Schlägen der deutschen Wehrmacht getroffen werden, je deutlicher sie ihre stgcne Ohnmacht erkennen müssen, um so widerlicher schs">u> die Welle der Greuclmeldungen an, die in den westlichen Autokratien den Mangel an Erfolgsberichten wettmachen i"ll. Lhnc bestimmte Ortsangaben zu nennen, wird i^>lö ano- "hm, teils unter Namenszcichnung von bezahlten subiektcn ">e deutsche Wehrmacht in der unflätigsten Weise beichnnpst und beschuldigt. Auch die Tatsache, datz sich alle diese Grcucl- vnlldungcn schon in der kürzesten Frist stets als das Erwiesen haben, was sie allein sind, nämlich als ganz gemeine Lugen,, bringt die schmutzigen Schreiberlinge des Westens nicht am bessere Psadc; immer widerlicherer und noch ekelerregendere Märchen werden erdacht, um das Ansehen der tapferen, ehr­lichen und vornehmen deutschen Soldaten in der Welt herab­zusetzen.

..führend aus höhere Weisung in England und Frankreich °>ese Lüaenkamvaone immer aemeinere Formen — wie seiner-

^lffe Lügeokampagne immer gemeinere Formen — wie seiner­zeit, im Weltkrieg — annimmt, Hausen farbige französische Ko- wnialtruppen und angeblich zivilisierte Weiße Engländer und nranzoien in den von ihnen besetzten Teilen des französischen lud beWNftwi, ^ffintierns schlimmer als Mörder nnd Diebe

In sinnloser Zerstörungswut werden ganze Landstriche ver­wüstet, die Häuser ausgeraubt nnd geplündert, während die gequälte Zivilbevölkerung in die Reihen der flüchtenden Trup­pen oder gar in die Marschkolonnen der englisch-sranzösisch- belgischen Mnnitions- und Panzerkolonnen gezwungen wird.

Während immer wieder englische Bomber in grenzenloser Unverantwortlichkeit und Feigheit ihre Bomben ans nnmili- tärische Ziele in Deutschland abwerfen und neuerdings sogar an der Front wiederholt deutsche Rote-Krcuz-Abteilungen in Mißachtung jeglichen Völkerrechts angegriffen haben, haben deutsche Truppen stets nur gegen militärische Ziele ihren An­griff gerichtet. Wie vertiert und grenzenlos gegnerische „Tal- daten" in ihren primitivsten Instinkten ausgcpeischt wurden durch die infame Lügen- und Ereuelkampagne der jüdischen Presse der Westmächte zeigt ein durch Augenzeugen belegrcs Beispiel von der viehischen Ermordcuig zweier deutscher Flieger.

Teutsche Infanteristen beobachteten, ohne selbst — trotz aller Versuche — Hilfe leisten zu können, wie zwei not- aclandete deutsche Flieger sich französischen Soldaten ergaben, als sie keine Möglichkeit mehr sahen, sich zu den deutschen Stellungen zurückzuziehen. Teutsch« Jnsanteristcn sahen, wie -- r->ren Flieaer von den Franzosen gepackt und in einen

Wald geschleppt wurden. Sofort nachstotzendc deutsche Pan­zer sandcn kurze Zeit daraus die beiden Teutschen ermordet aus. Einer, ein Leutnant, war durch zwei Genickschüsse um­gebracht worden, der andere, ein Unteroffizier, durch Schüsse in die Brust und zahlreiche weitere Schüsse in den Unter­leib. Ein Arzt stellte die Todesursache sest. Dies ist nur c i n Beispiel von den mahloscn Greueln jener „Soldaten" der Westmächtc, die angeblich zur Rettung der Zivilisation in den Krieg zogen.

Wie. weiter von deutschen Frontsoldaten festgestellt wurde, befand sich unter der erbeuteten Munition eine große An­zahl von maschinenmäßig lMgestellter Dum-Dum-Geschosse. Ein erneutes drastisches Beispiel sür die geradezu wider­liche Verrohung westlicher Soldateska.

Wenn man jenseits der Fronten glaubt, das Versagen der eigenen politischen und militärischen Befehlshaber und die sich hieraus ergebenden Niederlagen an wehrlosen deutschen Gefangenen rächen zu können, so wird ihnen auch hieraus die deutsche Wehrmacht zu gegebener Zeit die Antwort er­teilen. Nichts wird vergessen werden. Für jede Untat der Feinde wird die gerechte Vergeltung geübt werden. Deutsch­land stehen genügend Mittel zur Anwendung von Re­pressalien zur Verfflgung. Wir warnen nochmalsl

Das „Geheimnis" des deutschen Erfolges

K. kckü. Deutschland hat in wenigen Tagen seinen Geg­nern im Westen wuchtigste entscheidende Schläge versetzt. Die Welt, Zeuge dieses gewaltigsten Ge­schehens aller Zeiten, wendete vom ersten Tage der mili­tärischen Ereignisse an auch den Voraussetzungen der deutschen Erfolgsserie ihre besondere Aufmerksam­keit zu. Immer wieder wird im Auslande die alle Er­wartungen und Vorstellungen übertesfende moderne Ausrüstung der deutschen Wehrmacht und die mit

ihr verbundene materielle Stoßkraft unserer Waffe ge-

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würdigt, ja, die Frage taucht auf: Erzielte auf deutsi Seite letzten Endes die bessere technische Beschaffenheit der Kampfmittel, errangen Stahl und Feuer die einzigartigen Großerfolge? Mir wollen nicht zögern, zur Veantwortuyg dieser Frage den Blick für das Wesent­liche zu schärfen.

Gehen wir sogleich den treibenden Kräften, denen unsere Wehrmacht ihre überragende Ausrüstung verdankt, auf den Grund, um zu erkennen, daß schon aus dem deutschen Kriegsmaterial an sich mehr als nur Stahl und Feuer spricht: Waren es doch der eiserne Wille und der geniale Weitblick des Führers, die unsere Armeen und ihre modernen Waffen rn über­raschend kurzer Zeitspanne im wahrsten Sinne des Wortes aus der Erde stampften! Schufen doch sein M u t und seine Entschlossenheit allen Dersailler Widersachern zum Trotz die Grundlagen für den Masfen- einsatz der Panzerwagen und Kampfflugzeuge! Ließ Adolf Hitler doch in seinem gigantischen Werk der (von den Kriegstreibern des Westens herausgeforderten) lückenlosen Aufrüstung das unerreichte technische Kön­nen und den zähen Fleiß des deutschen Arbeiters triumphieren! Die Unüberwindbarkeit der deutschen Waffen ist ohne die wehrpolitischen Zielsetzungen und die jahrelangen Militärtechnischen Anstrengungen des strategischen Genies Adolf Hitler undenkbar, die sieges- sichere Front^ der deutschen Soldaten ohne die uner­müdlich schaffende Front des deutschen Rüstungsarbei­ters, der Erfinder, Techniker und Ingenieure nicht vor- stettbar!

Dennoch: Daß wir dem Gegner in der materiellen Rüstung von vornherein überlegen waren, gibt durch- aus noch keine erschöpfende Erklärung der un­sterblichen Erfolge unserer Waffen, Ja, wir wagen so- gar zu behaupten: Selbst wenn die Westmächte uns hinsichtlich der Ausrüstung ihrer Kampfverbände etwas Gleichwertiges hätten entgegensetzen können wären sie unterlegen geblieben: Mögen die Soldaten 'Frankreichs noch so tapfer kämpfen — sie können das ihnen wesens­fremde plutokratische System nicht mit letzter Hin­gabe verteidigen, während die Waffenträger des natio­nalsozialistischen Reiches das Bewußtsein, Erotz- deutschlands Schicksal für die nächsten tausend Jahre zur Entscheidung zu brin­gen und mitzugestalten, zu übermenschlichen Leistun­gen, zu beispiellosen Ruhmestaten befähigt. Vereinten sich im deutschen Soldaten schon in den' vergangenen Jahrhunderten alle Eigenschaften eines vorbildlichen Kämpfers, so hat ihm der gleichfalls aus dem ewigen soldatentum der deutschen Nation geborene National- lozialismus die höchste Steigerung seiner heldischen Kräfte gebracht. Unsere Toten des Weltkrieges sind im Waffenträger Eroßdeutschlands auferstanden! das Wissen um seine gewaltige geschichtliche Mission be­seelt ihn,' für die restlose Sicherung der Lebensrechte des Reiches kämpft er mit jeder Faser seines Wesens!

lernerHand werden alle die modernen

technischen Kampfmittel zu verderbenbringenden Waffen des Lieges, erst kraft seines soldatischen Mannestums

erhält die glänzende Ausrüstung unserer Wehrmacht ihren unvergleichlichen Aktionswert, erst im Rahmen kühnen und doch gründlich vorbereiteten strate­gischen Planes zwingt er den Feind in die Knie' Die stärkste geistig-seelische Macht aber, die den Erfolg immer wieder mit zwingender Gewalt an unserer ^ahne heftet, wirkt im unerschütterlichen ? e'e s g l a u L e n des Führer s. Adolf -Hitler erlebte als Frontsoldat des Weltkrieges das Unzerstör­bare Ewige seines Volkes. Er ließ in den Kampssahren der Bewegung den Glauben an das Reich in Millionen Herzen zu einer geschichtsgestaltenden Kraft tief- ster Impulse ausreifen, er setzte dem Vernichtunqs- wlllen des Gegners den „Schwur zur größten Gemein- Ichast aller Zeiten . das heilige Glaubensbekenntnis zur unüberwindlichen Einheit der deutschen Natron entgegen. Aus seiner unerschütterlichen Siegeszuversicht heraus wuchsen und wachsen - das wissen wir nicht erst seit dem 10. Mai — die gigantischen Taten unserer Wehrmacht! Der Wille und der Glaube des Führers sind der Wille und der Glaube des deutschen Soldaten

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Der Hafen von Dünkirchen steht in Flammen. Ausbruchsversuche sranzösischcr Kolonialtruppen aus s Eliiichlietzungsraum in Nordsrankrcich wurden derer Deutsche Panzerwagen schassen einen Zerstörer in Brc ein weiterer britischer Zerstörer wurde von einem d sehen Schnellboot vernichtet.

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Zwei in Gefangenschaft geratene deutsche Flieger v den von den Franzosen viehisch ermordet. Di^Moskauer „Prawda" geißelt die Kricgstrcibcr

Aus der ersten der sünszchn Lichtbildkundgcbungen Kreises Bremen sprach Kreisschulungslcitcr Pg. Wc ,» d-m Thema „Wcltpirat England".