Ausgabe 
(27.5.1940) Nr. 143
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parteiamtliche Lageszeiwng

Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremen

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Anzeigen - Grundpreis»!!

Die 1 nun hohe und 22 ww breite Zeile im Anzeigenteil 13 ^4. Die 78 mw breite und 1 mra hohe Zeile im Tertteii 75 ^4. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien- anzeigen u. a.) sowie sonstige Be­dingungen Preisliste 9 Nachlaß­staffel S. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. An­nahmeschluß 16 Uhr. Geschäfts­stellen: 2n Bremen: Am Seeren Nr. 6/8. Fernspr. 5 41 21. Nachlruf und sonntags: Fernsprecher 5 11 15z Obernstraße 86, Fernspr. 5 4121. In Shke: Mühlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Nnchsstattkialrers in Oldenburg und vremen

Nr. 14Z / 10. Jahrgang

Montag, 2?. Mai 1940

Linzelpreis 1S Npf.

I-elÄs verrveikeHe Mäerslslläsvsrsuclie vveräen suk verengtem ksmytrsum gsdrocden

lalais in deutscher stand

llMchM plant ein neues Menia-Verbrechen

Militüranlagen an knglands Küste unter deutschen Fliegerbomben

USfl.-vürger auf der Heimfahrt sollen torpediert werden

stafenanla-en von Zeebrügge, Vstende und Vünkirchen bombardiert — Ver im 0sot- kngland möchte durch ein Attentat die vereinigten Staaten von Amerika in den Krieg fjord getroffene englische flugzeuglrüger durch weitere vombentreffer vernichtet riehen — Vunkle Machenschaften von amerikanischer Seite enthüllt

Führerhauptquartier, 26. Mai

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:

Nachdem unsere Truppen ihren Vormarsch auf Sravelines fortgesetzt hatten, siel heute nach har­tem Kampf auch Calkis in unsere Hand.

der wehrmachtsbericht vom 2S. Mai

Führer Haupt quartier, 28. Mai.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „In Flandern und im Artois setzten wir den kon­zentrischen Angriff gegen die eingeschlossenen feindlichen Armeen unter ständiger Verengung ihres Kampfraumes auf der ganzen Front fort. Der Feind leistet verschie­dentlich noch zähen Widerstand. Um ihn rascher zu brechen, griff die Luftwaffe an vielen Stellen in den Erdkamps ein. An der belgisch-französischen Küste belegte die Luftwaffe erneut die Hafenanlagen von Zeebrügge, Ost ende und Dünkirchen mit Bomben. In Ostende wurden ein Pulvermagazin und das Marinedepot durch Bombentreffer in Brand ge­setzt, ein Transporter schwer beschädigt. In der Nacht vom 24. zum 28. Mai griss die Luftwaffe ferner zahl­reiche Flugplätze im Osten und Südosten Englands unter guter Wirkung mit Bomben an. 8m Teegebiet von Calais wurden zwei große Handelsschiffe mit je Sllvll Tonnen, zwei kleinere Handelsschiffe und ein Kriegsschiff getroffen.

An der SLdsront keine besonderen Ereignisse. Die Luftwaffe setzte dort ihre Angriffe gegen Eisenbahn- strecken. Artilleriestellungen und Truppenanfammlungen, besonders in den Wäldern, fort. Die Verluste des Geg­ners am 25. Mai betrugen insgesamt 58 Flugzeuge, davon wurden 1» im Luftkampf, 17 durch Flakartillerie abgeschossen, der Nest wurde am Boden vernichtet. Elf deutsche Flugzeuge werden vermißt.

2m Raum von Narvik erhielten ein großes Kriegs­schiff sowie ein Kreuzer je einen schweren Treffer. Brandwirkung wurde beobachtet. Gestern sind weitere Gebirgsjäger zur Unterstützung der bei Narvik kämp- senden Truppen mit Fallschirm abgesprungen."

englischer Flugzeugträger versenkt

Berlin. 27. Mai.

Am 25. Mai trugen deutsche Kampfflieger im See- gebiet vor Narvik einen weiteren großen Erfolg davon.

Selgiens Negierung noch London geflüchtet

Kopenhagen. 27. Mal.

Reuter verbreitet folgende amtliche Meldung: Der belgische Ministerpräsident Picrlot ist in Begleitung anderer Kabinetts- «itgljedcr am Sonnabend in London eingetroffen.

Nachdem bereits am 24. Mai ein feindlicher Flug­zeugträger im Osot-Fjord einen schweren Bombentreffer erhalten hatte, wurde dieses Schiff am 25. Mai vor Karstadt erneut durch drei Bomben, darunter eine Bombe schwersten Kalibers, getrossen. Infolge der sehr starken Beschädigung mußte der Flugzeugträger aufge­geben werden und ging unter.

Seutsches Schnellboot schoß ein slug;eug ab

Berlin, 27. Mai.

Bei einem erneuten Vorstoß deutscher Schnellboote in das Tcegcbict der französischen Kanallüftc gelang es einem dieser Boote, ein feindliches Flugzeug abzuschießen.

Boston, 27. Mai.

Von vertrauenswürdiger Seite wird berichtet, daß gegen den amerikanischen Dampfer „President Roose- velt", der sich zur Zeit auf der Fahrt von Newyork nach dem westirischen Hasen Ealway befindet, um amerikanische Staatsbürger mit ihren Familien nach Amerika hcimzubefördern, von britischer Seite ein An­schlag geplant sei. Das Attentat gegen das Schiff soll auf der Rückfahrt, wenn es mit amerikanischen Bür­gern, Frauen und Kindern voll besetzt ist, ausgeführt werden.

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Durch die harten Schläge der deutschen Wehrmacht zur Verzweiflung getrieben, glaubt Churchill mit Hilfe

vefelzl tlzurchMs: Verbluten!

Somit wegganS Zeit gewinnt — keine anderen Möglichkeiten! — Komische Kommentare

du. Rom, 27. Mai.

Die italienischen Militärsachderständigen heben überein­stimmend hervor, daß der Ausdruck „Zangenmanöver" nur eine unzureichende Vorstellung von den deutschen Operationen in Flandern und Artois ermöglicht. Es handele sich vielmehr um eine Verbindung von Einkrcisungs- und Durchbruchs- stratcgie.

Ein Situationsbericht der Stcsani-Agcntur bezeugt, daß das Eintrittstor der deutschen Truppen in Franlrcich zwischen Maubeuge und Sedan sich zu einer Schleuse erweitert habe, durch die sich ein reißender Strom von Soldaten, Artillerie und Spezialwasscn aller Art ergieße. Andererseits sei die Schissahrt im Aermelkanal durch die unaufhörlichen Aktionen der deutschen Lustwassc und der Seestreitkrästc so gut wie völlig unterbunden. Aus den bei Gefangenen gefundenen Do­kumenten sei zu entnehmen, daß die Rordhecrc zwischen Sommc und Scheide von Wcygand den Auftrag hatten, bis zum letzten Mann zu kämpfe».

Wenn die Jiisormatimie» Maria Apelins richtig sind, so geht diese Order aus die Besprechung zurück, die Churchill

Sie Sefalzron der Konvois

Fahrt im Geleitzug eine unneutrale Handlung

Berlin, 27. Mai.

Die bisherigen Warnungen a» die „Neutralen", ihre Han- delSschisse dem Geleit seindlichcr Kriegsschiffe anzuvertrauen, haben noch keine ausreichende Wirkung gehabt. Die neu­trale Handelsschisfahrt bedient sich immer wieder des Ge­leites durch feindliche Kriegsschiffe. Die Fahrt eines neu­tralen Handclsschisses im Geleit eines feindlichen Konvois stellt jedoch eine unneutrale Handlung dar, da sich das Han­delsschiff gewissermaßen am Kriege beteiligt. Dadurch setzen sich diese HanLclsschisse auch allen Gefahren des Krieges aus. Mit ihrer Vernichtung ist daher zu rechnen.

Zwecks Irreführung der „Neutralen" über die. ihnen bei der Fahrt im Geleit drohenden Gefahren ist britischcrseits, wie­derholt behauptet worden, daß die Zahl der aus britischen Gelcitzügen heraus versenkten Handelsschiffen gering sei. Die Erfahrung hat aber gezeigt, daß die britischen Geleitzüge sich weder um den Schutz noch um die Rettung der Mannschaft eines versenkten Handclsschisses kümmern, da sie es nicht wagen, sich dadurch einem Nnterwasserangriss auszusetzen.

mit Rehnaud und Wehgand am 2i>. Mxii in Paris hatte. T«r französische Oberbefehlshaber habe damals den beiden Mi­nisterpräsidenten erklärt: „Ich brauche drei Monate Zeit", Oessentlich habe Rehnaud dann. um die Bevölkerung nicht noch mehr zu erschrecken, nur von einem Monat notwendigen Widerstandes gesprochen. Das Kollegium Churchill Rehnaud, Wehgand habe damals die eingeschlossenen französischen, bel­gischen und englischen Divisionen zum Tode verurteilt. Um Zeit zu gewinnen und die Widcrstandsmöglichkeiten der Nordarmeen zu verstärken, habe England in den Aermel- kanalhäsen während, der letzten Tage sogar das beste Kriegs­material feiner Arsenale an Land gesetzt.

Dem deutschen Heer fei es mittlerweile gelungen, durch Ausnutzung aller Verwendungsmöglichkeiten der Luftwaffe und durch folgerichtige Anwendung seiner neuen Kampstaktik seine Stellung zwischen dem Meer und Sedan unangreifbar zu machen. Wehgand habe nun keine andere taktische Mög­lichkeit. als alle in der Schlacht von Ealais eingeschlossenen Truppen so langsam als möglich sterben zu lassen.

Die neutrale Handclsschiffahrt täte gut daran, sich der Ge­fahren bewußt zu sein, die britische Geleit.,iige mit sich brin­gen. Von deutscher Seit« kann jedenfalls nicht oft genug eindeutig hiervor gewarnt werden.

leonside zum Sbeekommandierenden ernannt

Kopenhagen, 27. Mai.

Reuter verbreitet folgende amtliche Mitteilnkig: Der Chef des britischen Eeneralstabes. ltzeneral Jronsidc, ist zum Oberkvmnrandierendcn der einheimischen Verteidigung ernannt worden. General Till ist zum Chef des Eeneralstabes er­nannt worden.

*

Die Ernennung Jronsidcs zum Oberkommandierenden der einheimischen Verteidigung kennzeichnet die schwierige Lage der britischen „Insel". England denkt also bereits an die deutsche Abrechnung. Britannien bekommt seinen Krieg, genau so prompt, wie es ihn leichtfertig vom Zaune brach.

flrbeitsteilung der Londoner plutokraten

Arbeiter in den Werkstätten / Plutokraten in der Kirche / Sogar ctiurchill betete

o. 8cb. Bern, 27. Mai

Man seiert es in England als einen großen Sieg daß an einem Sonntag znm erstenmal in sämtlichen Fabriken gear­beitet wurde, aus diese Weise, so glaubt man, wm:e dem Krieg noch beizutommcn. Eine andere Hilfe vcripricht man sich davon. Laß in sämtlichen Kirchen aus Anweisting des Königs Bittgottesdienste für einen siegreichen Frieden abge­halten wurden. Sogar der Ministerpräsident Churchill hat sich mit einigen anderen Ministern in die Kirche begeben, um dort Trost zu suchen. — Die Stimmung in England durste damit nicht gebessert werden. „ . ...

Der neue Arbeitsminister sah sich zu einer Rede veranlaßt, worin er die Feststellung traf. daß Maschinen und Werkzeuge heutzutage wichtiger seien als Eoid. Die Cith dürste tue stcst- stellnng nicht gerade begeistert ausgenommen haben. Der kr- bcitsminister fügte hinzu, daß die Kriegsproduktion keine Sekunde ausgehalten werden dürfe, dabei müsse man aber daraus achten, daß keine Ilebcrmüdung der Arbeiter eintrete, weil dadurch die Leistungen wieder zurückgehen. "

Tie Nervosität hält nicht nur an. sondern wurde als Folge der heftigen deutschen Fliegerangriffe sogar noch größer, die Vorsichtsmaßnahmen gegen Fallschirmiägsr werden noch immer weiter ausgebaut. Im ganzen Lande tauchen letzt Wachen der Aivilwehrsn, die sich inzwischen aus ivv 0vl> Mann

belaufen sollen, auf. Allenthalben werden auch Stacheldraht- verhaue errichtet. — Die Gerüchte über die kritische Lage nehmen heftig zu. Der Vertreter des Propagandaministcrs, der als deutschfeindlicher Tchriststqller bekannte Harvld Nicol- son. hielt eine brennende Rnndinnkrcde, worin er die Bevöl­kerung warnte, unkontrollierte Nachrichten ,i> verbreiten. Jeder, der etwas besonderes erfahre oder wisse, soll dies auf der nächsten Pvlizeistelle melden und nicht weitererzählen. Eine weitere Beunruhigung wurde durch die Nachricht her­vorgerufen, daß in letzter Minute gewaltige llmsturzpläne in Irland aufgedeckt worden seien, denen die Polizei durch eine Reihe Haussuchungen aus die Spur gekommen wäre. Biele Verhaftungen der irischen republikanischen Armee hätten diese Pläne, die sich letztlich gegen England richteten, vereitelt.

In der Londoner Sonntagspressc wird erneut dargelegt, daß die Lage überaus ernst ist und England sich sehr an- strengrn müsse. Die „Sundatz Times" behauptet in diesem Znsammcnhang, die alliierten Hilfsquellen flössen noch und die Westmächte verfügten über eine größere Reserve tüchtiger und kühner Piloten als der Gegner (?). Im „Observcr" wird der Krieg so gedeutet, als ob er noch durch die Kriegspro­duktion hinter der Front gewonnen werden könnte! Der Times' zufolge hat die Rekrutierung der nn Jahre ISIS geborenen Männer und derjenigen, die seit April da»

2b. Lebensjahr erreichten, das Ergebnis von 32S25S Eintra­gungen gehabt, danach stünden jetzt 2 Millionen Engländer unter den Fahnen. Dabei handelt es sich aber nur um die ordentliche Armee ohne Berücksichtigung der Spezialtrupvcn.

Die Spekulation benutzt in London die schwankende Kricgs- lage zu tollen Schiebungen. Alle „goldgcrändcrten" Papiere waren ausgerechnet während der letzten Tage sehr fest. Die Regierung wirst große Mittel aus den Markt, um die Kurse zu stützen, und die Börsenschieber greisen gern zu.

Neutrale Berichte aus London schildern die Wirkungen des Nachrichtenmangcls auf die Stimmung in der Bevölkerung. Die Zurückhaltung mit Neuigkeiten werde damit begründet, daß Deutschland durch seine ausgiebigen Communiques die Moral der feindlichen Völker zn erschüttern suche. Man glaube zwar nicht, daß die Behörden unangenehme Tatsachen zu verbergen suchten aber die anhaltende Unsicherheit drücke aus die Nerven.

Nach englischen Urteilen, die ein Londoner Bericht in „Tagens Rhhcter" zitiert, hat die überraschende Einführung der Kombination von Tanks, Fallschirmtruppen und Stukos auf manche Militärs in England gewirkt wie die erste An­wendung des Pulvers auf mittelalterliche Feldherrn, Man hege deshalb größte Sorge vor weiteren deutschen Ueber- raschungen.

der Versenkung eines Passagierdampfers mit amerika­nischen Männern, Frauen und Kindern eine Gelegen­heit zu haben, Deutschland das Attentat zu unterstellen, um zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Volk Unfrieden zu stiften. Churchill will auf diese Weise in den Vereinigten Staaten sein dunkles Spiel, das amerikanische Volk durch verbrecherische Methoden in den Krieg zu verwickeln, vorwärtstreiben. Der Fall „Athenia" unmittelbar nach Kriegsausbruch, der dem gleichen Ziele diente, ist noch in aller Erinnerung. Als die Versenkung dieses Schiffes infolge der deutschen Beweisführung nicht zum gewünschten Ziele führte, bereitete Churchill ein Attentat auf den Dampfer „Jro- quois" vor. Deutscherseits wurde damals der amerika­nischen Regierung Mitteilung von dem geplanten Atten­tat Englands gemacht und damit den verbrecherischen Absichten Churchills vorgebeugt. Nachdem alle diese Anschläge nicht zu dem erwünschten Ergebnis, das ame­rikanische Volk in den Krieg gegen Deutschland zu treiben, geführt haben, will Churchill jetzt seine ver­brecherischen Pläne durch ein Attentat auf den „Presi­dent Roosevelt" verwirklichen.

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Sie spüren Deutschlands Schwert

rä. Berlin, 27. Mai.

Die große Schlacht in Flandern hat jetzt das Stadium erreicht, wo es darauf ankommt, die in engsten Räu­men zusammengedrängten Truppenmassen der Franzo­sen, Belgier und Engländer zu zermürben und ihre Widerstandskraft endgültig zn brechen. Zwischen der Lys und den Höhen von Artois vollzieht sich der letzte Akt des Dramas, der, daran kann kein Zweifel mehr sein, das Ende großer Teil« von drei französi­schen Armeen, des gesamten britischen Expeditions­korps und der letzten Reste des belgischen Heeres be­deutet. Noch leistet der Feind, wie der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht am Sonntag meldet, an verschiedenen Stellen zähen Widerstand. Es ist kein leicht zu bezwingender Gegner. Elitetruppen des französischen Heeres, auf das beste ausgerüstet mit allen modernen Waffen, sind von dem eisernen Ring der deutschen Divisionen umschlossen. Ebenso handelt es sich bei dem englischen Expeditionskorps um aus­gesuchte und gut ausgerüstete Truppenteile. Das eng­lische Oberkommando hat seine ursprüngliche Absicht, diese englischen Truppen zurückzuziehen, angesichts der Lustbedrohung im Kanal wieder aufgebest müssen. Auch die Engländer haben sich daher gegen ihren Willen erneut zum Kampf gestellt.

Die Luftwaffe, die in den vergangenen Tagen den Widerstand auch des stärksten Gegners gebrochen hat, ist wieder in großem Umfange eingesetzt worden, um die Entwicklung zn beschleunigen. Im Eidkampf griffen die deutschen Kampfgeschwader direkt in die Kampfhandlungen ein und längs der Kanalküste haben sie die Aufgabe übernommen, den Ring vollends zu schließen. Die Kanalhäfen, die nach der Einnahme von Calais jetzt noch im Besitz des Gegners sind — Zee- brugge, Ostende und Dünkirchen —, liegen unter dem vernichtenden Feuer deutscher Bomben. Jeder Versuch etwa von dieser Seite durch Nachschubtransporte den eingeschlossenen Armeen Hilfe zu bringen oder aber auf dem Seeweg sich der deutschen Umklammerung zu ent- ziehen, wird dadurch illusorisch gemacht. Gleichzeitig

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Teutiche Truppen nahmen Ealais; Militärflugplätze in -iidostcngland sowie die Häfen Zeebrügge, Östendc und Dünkirchen wurden mit Bomben belegt. '

Im Seegcbiet von Narvik wurde ein englischer Flugzeug-

Rooscvelt", entlarvt.

General Jronsidc wurde zum Oberkommandierenden der englischen Landesverteidigung ernannt.

In Paris sucht das Terrorregime des Juden Mandel nach weiteren Verdächtige».

Die belgische Regierung floh nach London.

Das Erdbeben in Peru forderte 5üN0 Verletzte.

Die Gruppenspicle zur deutschen Fnßb-llmcisterschast wurden mit sechs Begegnungen fortgesetzt.

Teutscher Rugbhmeistcr wurde Hannover Linden 97. Deutscher Federgewichts»,,ister wurde Weiß; Laze! wurde Punktsieger über Wallner. '