Ausgabe 
(24.4.1939) Nr. 112
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parteiamtliche Tageszeitung

Bas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches Berkündungsblatt des Beichsstatchalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 112 / 9. Jahrgang

Montag, 24. April 19Z9

kinzelpreis 13 Npf.

lugoslawien einig mit der stchse

erfolgreicher flbschluß des flußenministertreffens in Venedig

gbkommen Belgrad-Budapest vorbereitet Besuch des prinzregenten in Nom

(Oralitbsrialit vvssiss Vsrtrstsrs in Rom)

vr. v. L.. Rom, 24. April. Das Ergebnis der Besprechungen Graf Cianos mit dem jugoslawischen Außenminister Marko- witsch in Venedig umfatzt, nach Mitteilungen der italienischen Presse, folgende Punkte:

1. Vollständiges llebereinkommen zur politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Italien und Jugoslawien und der Entwicklung aus diesen Gebieten.

2. Der Wille Belgrads, die zwischen Jugoslawien und Uugarn bestehenden Probleme in kürzester Frist zu re­geln und zwar möglicherweise durch den Abschlug eines Nichtangrisss- oder Freundschaftsvertrages.

3. Entwicklung der Politik Jugoslawiens im Rahmen und in Angleichung an die Politik der Achse.

Im einzelnen macht der gutunterrichteteTelegrafo" zu dem Inhalt der Besprechungen von Venedig noch folgende Angaben: In bezug auf Albanien habe Graf Ciano erklärt, daß die militärische Besetzung Albaniens durch Italien sich nicht gegen Jugoslawien richte und Italien sich die bisherigen Revisionsforderungen Al­baniens gegen Jugoslawien auf das Gebiet von Kos- s o w nicht zu eigen mache. Im Zusammenhang mit den jugoslawisch-ungarischen Beziehungen habe Gras Ciano zu verstehen gegeben, daß mich einer Ga­rantie für die Wünsche der ungarischen Minderheit in Jugoslawien aus kulturellem Gebiete man zu einem freundschaftlichen Vertrag zwischen Ungarn und Jugo­slawien kommen könne.

Wir haben Grund anzunehmen", erklärt derTele- graso",daß die Anstrengungen Graf Cianos von Er­folg gekrönt werden. Auf diese Weise werden Jugo­slawien und Ungarn unter sich verbunden und zugleich im System der Achse sein."

Endlich habe Graf Ciano darauf hingewiesen, daß sich die Annahme einer britischenGarantie" durch Jugo­slawien nicht mit dem Geiste des Adriapaktes verein­baren lassen würde. Außenminister Markowitsch habe darauf in diesem Zusammenhang erschöpfende Z u - sicherungen abgegeben. Dem fügtNazione" hinzu, daß Graf Ciano und Außenminister Markowitsch über einen Besuch des Prinzregenten Paul in Rom gesprochen hätten, der Besuch des Regenten beim König-Kaiser Victor Emanuel III. in Rom ist für Mai vorgesehen.

Die römischen politischen Kreise werten das Ergebnis von Venedig als eine neue, erfolgreiche Etappe der politisch-diplomatischen Ak­tion der Achse in Südost-Europa. Hinsicht­lich der italienisch-jugoslawischen Beziehungen trägt Ve­nedig einen abschließenden Charakter in einer Befesti­gung der aufrichtigen Zusammenarbeit der Adrianach­barn. Für die Regelung der Donau- und Balkan­probleme werden die Gespräche von Venedig, wie die vorhergehenden in Rom und die bevorstehenden Be­sprechungen in Berlin als Ausgangspunkt ge­weitet.

In diesem Rahmen ist der vielfach genannte ungarisch­jugoslawische Nichtangriffspakt zu sehen. Im gegen­wärtigen Augenblick scheinen in der Richtung des Ab­schlusses eines Nichtangriffspaktes Budapest-Belgrad noch gewisse Widerstände von selten Rumäniens zu überwinden zu sein, die sich aus noch offenen Problemen zwischen Ungarn und Rumänien herleiten. Als weitere Pläne kann die auf bulgarischen Wunsch aufgenommene diplomatische Fühlungnahme zwischen Athen, Sofia und' Bukarest angesehen werden, die ihre Grundlage in der durch die Politik der Achse be­reits vollzogenen Neuordnung Zentraleuro­pas und an der Adria findet.

Popolo di Romi" spricht von der Moglichkert, daß Jugoslawien in absehbarer steit system beitreten werde.

Belgrad, 24. April.

In führenden politischen Kreisen der jugoslawischen Hauptstadt hat man die Verlautbarung über die Be­sprechungen in Venedig mit größter Befriedigung zur Kenntnis genommen. Besondere Beachtung findet die Erklärung, daß Jugoslawien seine politische und wirt­schaftliche Zusammenarbeit mit den Achsenmächten noch vertiefen möchte. Man mißt deshalb dem bevorstehen­den Besuch des jugoslawischen Außenminister Dr. Marko­witsch in der Reichshauptstadt stärkste Beachtung bei.

In hiesigen politischen und diplomatischen Kreisen ist man auch allgemein der Ueberzeugung, daß Jugosla­wien weiterhin unbeirrbar den Grundsatz vertreten werde, der Friede und die Ordnung im Donauraum müssen vor allem von den direkt daran inter­essierten Mächten aufrechterhalten werden.

A-ppsIl an äis Welt

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X. 8. Wir wiesen gestern in unserem ArtikelWer hetzt die Völker zum Krieg?" auf die unge­heure Gefahr hin, die täglich, ja, sogar stündlich einen neuen Weltkrieg zu entfachen droht. Wir erheben heule erneut vor der Welk die warnende Stimme, die in den vergangenen Jahren nicht müde geworden ist, die demo­kratischen Völker über die unverantwortliche Sensations­und Panikmache jener friedensbödroheNden Hetze einer sogenannten Weltpresse aufzuklären. Die führenden politischen Persönlichkeiten Deutschlands, an ihrer Spitze der Führer, haben in den letzten Jahren keine Ge­legenheit ungenutzt gelassen, die Menschheit auf sie wahren Ursachen hinzuweisen, die eine wirkliche Be­friedung der Völker verhindern. Durch eine ständige und ganz systematisch betriebene Völker­verhetzung werden so weltpolitische Krisen erzeugt, deren gefährlichste wir augenblicklich erleben. Er ge-

Katzenjammer in London

Vaoonschwimmende Valkanfelle Schwierigkeiten der kinkreisungspolitik

(Orabtbsriebt unseres Iwnckonsr Vertreters)

tb. London, 24. April

Der Zweckoptimismus, den man in London nach den verschiedenen Garantieversprechen und vor allem nach dem Theatercoup Roosevelts zur Schau getragen hat, beginnt jetzt wieder einer jener Depressionen Platz zu machen, die sich in ven Demokratien ablösen wie die wirtschaftlichen Krisen, nur daß sie noch schneller auf­einanderfolgen. Während man bisher gehofft hatte, Deutschland diplomatisch gewissermaßenüberrundet" zu haben, erwiesen sich die Sowjetrussen und die Türken als keine leichten Verhandlungspartner zur Fortsetzung der Einkreisung. Ein Abkommen mit Moskau und Ankara wird immer wieder für den nächsten Tag ange­kündigt und dann jeweils mit vielen Entschuldigungen weiter hinausgeschoben und vertagt.

Besonders alarmiert zeigt sich London über die Be­sprechungen zwischen dem italienischen und dem jugo­slawischen Außenminister in Venedig, von denen man eine entscheidende Wendung der Entwick­lung im Donauraum befürchtet. Infolge der

weiteren Annäherung Jugoslawiens an die Achse Ber­linRom glaubt man in London, daß der Balkanbund, den England «m blve in sein Einkreisungssystem ein­fügen wollte, als zerbrochen betrachtet werden muß. Man erwartet aus Grund einer solchen Entwickln»« auch eine Aeußerung der Stellung Bulgariens und Rumä­niens gegenüber dem englischen Einkreisungssystem, zu­mal Bulgarien auf die englischen Lockrufe bis jetzt noch immer nicht reagiert hat.

Die englische Presse unterschiebt deshalb in diesem Zu­sammenhange der Achse BerlinRom die unglaub­lichsten Erenzverschiebungsabsichten, um die Balkan­staaten wieder in den gewünschten Zustand der Panik zu bringen.

ftenderson nach öerlin adgestchren

Der britische Botschafter in Berlin Sir Henderson hat London am Sonntagnachmittag verlassen, um sich nach Berlin zurückzubegeben.

Valadier fordert englische wetzrpflicht

Vfiizietter Schritt des französischen Ministerpräsidenten Umstrittene Sowjetstilse

der

dem

Antikomintern-

(Orabtbsriebt unseres pariser Vertreters)

K>v. Paris, 24. April.

Zwei große außenpolitische Probleme nehmen seit Sonnabend Frankreichs ganze Aufmerksamkeit gefangen: Die sowjetrussischen Gegenforderungen für die Teil­nahme am Einkreisungssystem sowie der große Druck aus London zur Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in England. Vom französischen Standpunkt ist diese Maßnahme besonders wichtig, weil ein gemeinsamer französischer Oberbefehl für das Heer vorgesehen ist, nachdem sich Frankreich mit dem englischen Oberbefehl für die Luftwaffe einverstanden erklärt hat. Minister­präsident Daladier hatte eine lange Besprechung mit dem englischen Votschaster Sir Eric Phipps, wobei in aller Form die Einführung der Wehrpflicht in England binnen kürzester Frist ver­langt wurde.

Dieser ungewöhnliche Schritt wird offiziös mit dem Hinweis unterstrichen, daß Daladier hierbei den ganzen Nachdruck und die ganze Autorität in die Waagschale geworfen habe, die ihm seine Eigenschaft als Chef der französischen Regierung verleihe. Gleich­

zeitig wird im offiziösenPetit Puristen" enthüllt, daß Außenminister Bonnet bei seiner Reise nach London aus Anlaß des Lebrun-Besuches, wobei er seinerseits die Grundzüge für die jetzige Einkreisungspolitik ent­wickelt hat, auch bereits die Militärpflichteinführung als notwendig hingestellt hat.

Diese Forderung verficht auch der offiziöseTemps"- Artikel am Sonntagabend, der das englische Kabinett im Hinblick auf die heutigen Beratungen, die nach Pa­riser Erwartungen mit dem Wehrpflichtproblem eng zu­sammenhängen, unter Druck setzt, nachdem Chamberlain die englische Garantie auch an andere Nationen als Frankreich und Belgien gegeben habe, erfordere die neue Haltung beträchtliche Opfer vom englischen Volke, um die Rüstungen auf die Höhe der neuen Verpflich­tungen zu bringen. Das sei aber ohne eine allge­meine Wehrpflicht nicht möglich.

Ueber die sowjekrusstschen Forderungen, zu deren Ent­gegennahme Außenminister Bannet mit dem Sowjet- botschafter Suritz konferierte, verlautet jetzt allge­mein, daß sie praktisch auf das Verlangen nach einem regelrechten Bündnis hinauslaufen.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Nooseoelts volschaft auf sreimmirer-keselst

Aufschlußreiche knttiüllungen desMessaggero" Vie Nolle des Sroßorienls und der Sroßen Loge von Frankreich

(Orabtbsriebt unseres Vertreters in Uom)

vr. v. V. Rom, 24. April.

Das italienische BlattMessaggero" veröffentlicht in Faksimile eine Adresse des Großorients der Freimaurer­logen Frankreichs, und zwar des Großorients von Frankreich und der Großen Loge von Frankreich, an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Roosevelt. Die Adresse datiert vom 1. 2. 1939 und wurde in Bulle­tin der Großen Loge von Frankreich veröffentlicht. Aus dieser Adresse geht hervor, daß die beiden Freimaurer­logen bereits am 1. Februar Roosevelt aufforderten, eine internationale Konferenz einzuberufen und daß Roosevelt mit dieser Einkerufung nicht zögern dürfe Mit anderen Worten, gaben die Freimaurer­logen Roosevelt den Befehl zu seinem heuchlerischen Appell vom 15. April, der direkt auf die Initiative des Großorients und der Großen Loge von Frankreich zu­rückzuführen ist. Die Veröffentlichung ist ein direkter

Beweis dafür, daß die Tätigkeit Roosevelts sich im Schatten der Freimaurerlogen abspielt und daß seine sogenannteBotschaft" auch ausgearbeitet wor­den ist mit dem einzigen Zweck, die Vorherrschaft der Demokratien in der Welt zu verewigen.

stiller bedrolzte niemals die Schweiz

(vrukkbsricbk unseres Vsnlsr Vertreters)

o. 8-d. Gens, 24. April

Zu der außenpolitischen Lage der Schweiz schreibt der freisinnige VernerBund":Ohne die Gefahr, die in den ungeheuren internationalen Spannungen und in unserer Einbettung zwischen den Großmächten lieg:, hätte unser Land nicht die außerordentlichen Rüstungs­lasten auf sich genommen. In diesem Sinne wäre cs falsch zu erklären, daß die Schweiz sich nicht gefährde: glaubt. Dagegen ist eine Bedrohung durch Hitler, oer im Gegenteil mehr als einmal beruhigende Zusiche rungen gab, gewiß nicht erfolg t."

In derGazetta de Laufanne" schreibt deren Pariser Mitarbeiter, der Schriftsteller Maurice Iluret:Bis jetzt

hat das Reich Holland weder dire kt noch indi­rekt bedroht. Man würde die Holländer beleidigen, wenn man das Gegenteil behaupten wollte."

Schweden läßt sich nicht von kngland einspannen

Stockholm, 24. April.

Der schwedische Ministerpräsident Hansson unter­strich in einer Rede, daß sich das ganze schwedische Volk über die Notwendigkeit, die Neutralität Schwedens zu bewahren, im klaren sei. Nur so könne das Land aus einem internationalen Konflikt herausgehalten und seine Freiheit und Unabhängigkeit gegen alle Angriffe, ganz gleich von welcher Seite sie käme, verteidigt wer­den Dieser Wunsch nach Neutralität werde von allen nords'chen Völkern geteilt, die gemeinsam von Fall zu Fall die Lage besprächen und sich gemeinsam darauf vor­bereiteten, einander bei der Aufrechterhaltung ihrer. Neutralität zu unterstützen und alle Schwierigkeiten im Falle einer neuen internationalen Krise zu überwinden.

hört schließlich nicht sehr viel Weisheit dazu, um vor­auszusagen, daß ein solcher zwangsmäßig herbeigeführter Zustand unerträglich zu werden droht und daß sich eines Tages so oder so die bis zum Aeußersten gespannte Atmosphäre entladen wird; besonders, wenn fried­liebende Nationen wie Deutschland und Italien, die wiederholt größte Beiträge und Opfer zur Stabilisie­rung des Friedens geliefert haben, als die allgemeine Weltgefahr hingestellt und zum Ziel des Hasses einer gewissenlosen Clique von Brunnenvergiftern und Mei- nungssälfchern gemacht werden. Wie diese-Entladung vor sich gehen wird, das bleibt eine Frage der Zukunft. Daß sie aber zu einem neuen Weltkrieg führen wird, davon sind wir überzeugt, solange dem gefähr­lichsten Kriegstreiber unserer Zeit nicht ein entschiedenes Halt geboten und das Handwerk gelegt wird!

Was seit den März-Ereignissen (die Mitteleuropa endlich den Frieden zurückgaben und zur Wiederher­stellung der Ordnung auf dem europäischen Kontinent entscheidend beitrugen), an allgemeiner Kriegsstimmung und Hysterie in den breiten Massen der demokratischen Länder erzeugt worden ist, übertrifft alles bisher Dage­wesene. Der einzelne Deutsche vermag sich kein Bild davon zu machen, mit welch verbrecherischen Mitteln die Stimmung dieser Völker gegen Deutschland aufgeputscht wird. Das Ganze grenzt zeitweise an das Stadium vollkommener Verrücktheit, in dem kein Individuum noch soviel eigenen Willen aufzubringen vermag, um die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden. Das deutsche Volk lebt auf einer Insel des Friedens und geht in aller Ruhe seiner täglichen Arbeit nach. Aber draußen in England, Frankreich und Amerika, da wiegelt indessen der riesige Propagandaapparat dieser Länder die Völ­ker mit den gemeinsten Lügen und einer fast unglaub­lichen Gewissenlosigkeit auf.

Jede Ausgabe jener sogenannten Weltblätter, die i« dieser Zeit täglich vier- bis fünfmal in Riesenauflagen erscheinen, enthält in über die Hälfte der Seiten ge­henden Schlagzeilen und spaltenlangen Artikeln neue Lügen und absichtliche Verdrehungen über deutsche Truppenbewegungen, neuen Annexionsabsichten Hitlers, der nach ihrer Meinung mit den brutalsten und barba­rischsten Mitteln die Herrschaft über alle Völker der Erde anstrebt. Millionen von Exemplaren schleudern stündlich die Rotationsmaschinen in die von Fieber­schauern gejagten Massen, deren Zustand nicht anders als ekstatisch zu bezeichnen ist. Die Druckerschwärze und mit ihr die teuflische Lüge feiern Orgien über die Hirne dieser Menschheit, die in ständiger nun schon Jahre dauernder Angst und Furcht vor einem neuen Krieg leben. Die demokratische Presse nährt mit einer Prä­zision sondergleichen diese allgemeine Kriegs- und Angst­psychose, die nun in diesen Tagen ihre üppigsten Blüten treibt. Dieser Presse ist schon längst das Recht abge­sprochen, sich als Dienerin des Friedens und Mittlerin für ein besseres Verstehen der Völker untereinander zu bezeichnen. Nein, sie hat sich zur Dirne des Geldes erniedrigt und zu einer Geißel der demokra­tischen Völker entwickelt! Mit einem fast satani­schen Hohn spielt sie mit den Nerven dieser Menschen Fußball, die dann bei jeder kleinsten Alarmmeldung schon in Ohnmacht fallen oder der Hysterie verfallen. Andere gehen freiwillig in den Tod, um sich das grauen-

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Unser Isgesspiegel

(vio bsutigs Vusgobs uwks.Lt aekt Leiten)

Daladier hat in offizieller Form die Einführung der englischen Wehrpflicht gefordert.

Die Verhandlungen zwischen Italiens und Jugo­slawiens Außenministern sind erfolgreich abge­schlossen.

Der rumänische Außenminister Eafencu traf gestern in London ein.

Das italienische BlattMessaggero" veröffentlicht aufschlußreiche Enthüllungen über die Hintergründe der Roosevelt-Votschaft.

Polen hat 599 999 Ukrainern das Wahlrecht ent­zogen.

Die SiedlergemeinschastIm Arsterfelde" mit der Uebertragung ihrer Siedlerstellen ersten Bremer Reichsheimstätten.

Die Preisiiberwachungsstelle begann in Bremen mit einer erstmalig im Reich unternommenen Be­lehrungsarbeit.

Die unter dem LeitwortSeefahrt ist not" stehende Bremer Fachbuchausstellung wurde durch Gauschu­lungsleiter Buscher eröffnet.

In Bremen wurden erstmalig die Deutschen Mann­schaftsmeisterschaften der Turnerinnen durchgeführt. Im Tschammer-Pokalspiel unterlag der VfB. Ko­met dem Deutschen Meister 96 glatt mit 5:9.

Der VfL. Osnabrück schlug im Olympia-Stadion Vlau-Weiß-Berlin mit 3:1.

Auf der Fernfahrt BremenHannoverBremen siegte Oberquelle-Bielefeld.

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