Hrfchelltt 7«as vSchevdltch
Monalsbezug ^^2,30 einM. Zustellgebühr; Postbezugspreis monatl. 2,30 E (einschl. 4§,S2 ^ Post- zeilungsgebühr) zuzügl. 42 Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Geeren 6-8. Fernspr.: 3 41 21, Nachtr.u. Sonnig. 51115. Sprechz.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr; Schriftleltung Dienstag und Freitag 12)4—13)4 Uhr.
MMlMlllw
parteiamtliche Tageszeitung
Bas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien Hansestadt Bremen
«
Anzeigen - Grundpreis^.:
Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 13 -H,/, die 78-mm-Zeile im Tert- teil 75 -H,/. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familienanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 (Nachlaßstasfel 0s. Für An- zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: Sn Bremen:
Am Geeren 6—8, Fern-
'sprecher Nr. 54121. Nachtruf und sonntags: Fernsprecher
Nr. 51115; Obernstraßie Nr. 88, Fernsprecher Nr. 5 41 21. In Syke > Mühlendamm Nr. 2.
der Nationalsozialisten vremens
flmlliches verkündungsblatt des Neichsstatthalrers in Oldenburg und Bremen
Nr. 189/8. Jahrgang
Donnerstag, 28. flprtt 1939
Linzelpreis 13 Bps.
»er trsussekNssue «Zss kükrselcorps
Zum 50. lZeburtstag des Whrers
^_
Me Partei der erste Sratulant / Budolf stest überbringt die ötückwünsche / 58 Briefe Friedrichs des öroßen / Ver sichrer dankte feinen Mitkümpfern sichtlich bewegt
(l>ralitderi«kt unserer Kerliner 8 ekriktleitung)
Berlin» 20. April.
Am Borabend des 50. Geburtstages des Führers, des Schöpfers des Grohdrutschen Reiches, sprach als erster Gratulant das Führerkorps der Partei durch den Mund des Stellvertreters des Führers dem Führer seine Glückwünsche aus. Rudolf Hetz überreichte dabei dem Führer als Geburtstagsgabe der Bewegung SO Briese des großen Preuhenkönigs Friedrich n.
In der hochgewölbten, lichtdurchfluteten Mosaik-Halle der Neuen Reichskanzlei ist am Vorabend des Geburtstages Adolf Hitlers das Führerkorps der Bewegung angetreten. 1600 Männer, die als Politische Leiter oder Führer von Kanrpsforinationen die Träger und Garanten der nationalsozialistischen Idee sind. Der wette Raum des prächtigen Saales ist gefüllt von brausen und schwarzen Uniformen. Aus der Treppe, die zur
runden Halle aufsteigt, stehen zu beiden Seiten Sturm- fahnen der NSDAP., unter ihnen die Fahne der Standarte „Horst Wessel".
Der Mittelgang des Marmorbodens ist frei. Zur Linken stehen in der ersten Reihe die Reichsleiter, Gauleiter, Hauptdienstleiter, stellvertretenden Gauleter und Hauptamtsleiter. In der zweiten Reihe die Reichsamtsleiter und von jedem Gau zehn Gauamtsleiter. Hinter ihnen sämtliche Kreisleiter der NSDAP. Auf der gegenüberliegenden Seite hat das Führerkorps der
Kampfformationen der NSDAP. Aufstellung genommen. Wie sehen die alten SA.-Führer der Bewegung, Männer, die in den Jahren des Kampfes mit ihren SA.-Stürmen oder Standarten den roten Terror niederzwangen und heute als SA.-Gruppenführer oder Brigadeführer weiter im Dienst für die Bewegung stehen. Das höhere Führerkorps der ss, des NSKK>, der HJ. und des NSFK. und des Reichsarbertsdienstes füllt die rechte Seite der Halle. Die Reichsfrauenführe- rin und einige Führerinnen des BDM. sind ebenfalls anwesend. Durch die gläserne Decke des Mosaiksaales der neuen Reichskanzlei gleitet die abendliche Sonne über die vielen Hunderte von Uniformen, über die Sturmfahnen der Bewegung, als um 19 Uhr der Führer erscheint.
Atemlose Stille herrscht in dem Saal, als Rudolf Heß das Führerkorps der Bewegung dem Führer meldet. Aus den Worten des alten Mitkämpfers des Führers aus den schwersten Jahren klingt das Bewußtsein unerschütterlicher Einsatzbereitschaft und bedingungsloser, ergebener Treue. Rudolf Hetz spricht im Namen des Führerkorps der Bewegung.
Sie flnfyrache des Slellverlreters des sülfrers
Mein Führer!
Zur Feier Ihres 50. Geburtstages ist die Führerschaft Ihrer Bewegung hier vor Ihnen angetreten. Die Führerschaft der Bewegung, mit der Sie das Schicksal Deutschlands gemeistert haben. Diese Führerschaft ist zugleich die Vertretung des deutschen Volkes; sie ist selbst ein Teil dieses Volkes; zusammengekommen aus allen Gauen, herausgewachsen aus allen Schichten und Ständen; ist sie die Vertretung einer wahren Demokratie
Im Namen Ihrer politischen Führerschaft und somit im Namen des ganzen deutschen Volkes darf ich Ihnen aus tiefem Herzen Glück wünschen zu Ihrem 50. Geburtstage — zu dem Tage, der eines der schönsten Feste der Nation ist.
Ueber allen anderen Empfindungen beseelt uns heute die erneute Bitte an den Höchsten, datz er Sie uns Deutschen weiterhin gesunderhalte und datz er ihnen noch lange die Kraft gebe zur Ausübung Ihres so schweren Amtes. Wir bitten ihn, datz er Ihrem Wirken weiter seinen Segen leihe, den Segen, den er unserem Volke gab, nachdem Sie, mein Führer, es würdig gemacht haben dieses Segens. Durch Sie hat die Vorsehung das Wunder vollzogen, auf das Millionen Deutscher alleine noch hofften, zur Errettung Deutschlands. Durch Sie. mein Führer, ist Deutschland frei geworden. Durch Sie ist es stark geworden. Dank Ihrer steht es wieder gleichberechtigt neben den anderen großen Nationen. Mit einem Mut, der nur wenigen Männer» der Geschichte eigen gewesen, sind Sie den schweren Weg gegangen, den Sie für Deutschland gehen mutzten.
Mit einem Mut ohnegleichen haben Sie jene Entschlüsse gefaßt und durchgeholten, die Sie als notwendig erkannten für Leben und Zukunft unseres Volkes. Dem Mutigen hilft Gott: Gott aber gibt auch demjenigen Mut. dem er helfen will und durch den er ein Volk retten will. Dank ihres Mutes werden auch künftig, das ist unser Glaube, alle Anschläge auf die Freiheit und Sicherheit unseres Volkes zunichte werden
Und selbst, wenn die Hetzer in der Welt es zum äußersten treiben sollten, so haben wir den unerschütterlichen Glauben, daß sich ihr Beginnen letztlich doch gegen sie selbst richten wird, so wie es bisher immer wieder geschehen ist, so wie es geschehen ist im inncrpolitischen Kampf, so wie es geschehen ist im außenpolitischen. Diesen Glauben gibt uns, mein Führer, Ihre in langen Jahren bewiesene sichere und entschlossene Führung. Es gibt uns diesen Glauben aber auch die durch Sie geschaffene militärische Stärke des Reiches vereint mit der allein durch Sie geweckten seelischen Kraft der deutschen Nation, die aus den Augen der Menschen unseres aeeinten Volkes Ihnen entgegen- strahlt
Bevor Sie, mein Führer, üas Geschick Deutschlands in Ihre starken Hände nahmen, war unser Volk auf dem Wege, der im Untergang enden mußte. Sie aber haben einen Weg beschulten, auf dem Sie es hochrissen und sein Schicksal bestimmten für Jahrtausende der Geschichte. Sie haben die Verbindung geschaffen zwischen dem Großen der Vergangenheit, einer lebensstarken Gegenwart und der werdenden Zukunft unseres Volkes. Sie haben die deutsche Geschichte unserer Tage wieder verknüpft mit dem Geist und dem Wollen der großen Deutschen einer vergangenen Zeit — und der Geist d i esc r G r oße n i st m i t I h n e n s
Dessen eingedenk darf ich im Namen der Bewegung. vergilbte Blätter Ihnen übergeben, die einst die Hand ' eines der bedeutendsten Gestalter deutschen Schicksals berührt, die seine Schristzüge tragen, die von seinem Geist uns übermitteln. SO Briese Friedrich des Großen gibt die Bewegung in Ihren Besitz und damit in den Besitz der deutschen Nation'
Mein Führer, für alles das» was Sie Deutschland und uns gegeben haben, vermögen wir, Ihre Führerschaft, Ihnen so wenig zu danken, wie das ganze deutsche Volk es Ihnen zu danken vermag. Die Millionen unseres Volkes würden gerne jeden Wunsch von Hingabe an Ihr Werk.k ckllsshbichiHingabeeniatSNR Ihrem Gesichte ablesen und ihn erfüllen, wenn sie es nur vermöchten. Eines aber können sie — können wir alle und werden wir alle tun: Wir werden in Treue den schweren Weg, den Sie gehen, mein Führer, dadurch zu erleichtern versuchen, daß wir Ihnen folgen in immerwährender Bereitschaft, in stets neuer, restloser Hingabe an Ihr Werk.
Unser aller Leben, die Sie reich gemacht und verschönt haben, gehören Ihnen wie das Ihre Deutschland gehört. Wir dienen dem Schicksal, dessen Meldegänger Sie sind. Das deutsche Volk und Sie, mein Führer, sind eine Gemeinschaft, die nichts auf dieser Erde trennen oder beugen kann. Eine Gemeinschaft, zu der auch die Millionen Deutsche im Auslande gehören, die mit uns heute aus tiefdankbarem Herzen Ihrer inbrünstiger noch als sonst gedenken, die Deutschen im Ausland, die
den Haß der vielfach ihnen entgegenschlägt, leichter ertragen, weil sie ihm entgegenstellen können den Stolz auf das neue Deutschland und auf feinen Führer.
Den schönsten Lohn Ihres rastlosen Schaffens haben Sie, mein Führer, sich selbst gegeben: die Gewißheit, datz Sie nicht allein ein größeres, stärkeres, schöneres und kulturell reicheres Deutschland geschaffen haben, sondern darüber hinaus die Ueberzeugung, datz die Toten des Weltkrieges und die Toten des Ringens der nationalsozialistischen Bewegung ihr Leben nicht umsonst gelassen haben, sondern durch Sie und mit Ihnen einen Sieg errangen, der seine Früchte trägt für die Lebenden und seine Früchte tragen wird für die endlose Folge derer, die nach uns geboren werden.
Wir aber, die Angehörigen Ihrer Führerschaft, denen es vergönnt ist, unter Ihnen, mein Führer, im Volke zu wirken, wir legen all unser Wünschen, all unser Hoffen, all unsere Liebe für Sie in den alten Kampfuf: Adolf Hitler — Sieg Heil.
Vas Vefchenk der Partei
Dann überreicht Rudolf Heß dem Führer des Großdeutschen Reiches als Geschenk der Nationalsozialistischen Partei 50 vergilbte Blätter, Handschriften eines der größten aller Deutschen, Briese Friedrich des Großen.
Die Briefe sind aus Privatbesitz erworben worden und gehen durch den Eeschenkakt in den Besitz des Führers über. Es handelt sich um eine Auswahl solcher Briefe, in denen Friedrich der Große seine Gedanken, Pläne und Sorgen unmittelbar zum Ausdruck bringt. Sämtliche Briefe sind in deutscher Sprache geschrieben. — Die Ueberreichung dieser einzigartigen Sammlung erfolgte in einem kunstvoll gearbeiteten Bande. Aus dem ersten Blatt stehen als Widmung die Worte: „Dem Führer zum 50. Geburtstag — 20. April 1939 im Namen (einer Bewegung — Rudolf Heß."
Mit sichtlicher Bewegung nimmt der Führer das kostbare Geschenk der Partei entgegen, um dann selbst das Wort an sein Führerkorps zu richten. Mit überaus herzlichen Worten dankte der Führer der Parteisührer- schaft für ihre Glückwünsche. Er gedachte dabei der Treue und Anhänglichkeit der Parteigenossen und erin
nerte mit bewegten Worten an die langen Jahre der Kampsverbundenheit und des Ringens um das deutsche Volk und seine Wiederauserstehung. Der Führer gab seiner beglückenden Gewißheit Ausdruck, daß die Partei ihm genau wie damals, so auch in aller Zukunft auf seinem Wege folgen werde. Die eiserne Geschlossenheit dieser Bewegung sei das Vermächtnis unserer Zeit für alle Zukunft der deutschen Nation.
Der Führer schloß seine die versammelte Parteiführer- schaft tief ergreifende Ansprache, indem er der Ueberzeugung Ausdruck gab, daß das Glück unseres Volkes dereinst der Dcknk für ihrer aller Wirken sein werde.
Das „Deutschland Sieg-Heil"! das der Führer seinen politischen Kämpfern zuruft, findet bei der Parteiführerschaft einen begeisterten und entschlossenen Widerhall.
Dann schreitet der Führer mit Rudolf Hetz langsam durch die tiefen Reihen seines Führerkorps, um so jedem einzelnen seinen Dank auszudrücken. Noch einmal grüßt er zum Abschied von den Stufen zum runden Saal das Führerkorps, das ihm mit begeisterten Ovationen dankt.
kinweiliung der M-West-Pchse
Sp alier der Millionen — 8er stürmische Seburtslagsjubel der Berliner
Berlin, 20. April.
Millionen Berliner jubelten am Mittwochabend dem Führer zu, als er am Vorabend seines 50. Geburtstages der neuen Prachtstraße der Reichshauptstadt, der Ost- West-Achsc, die Weihe gab. Auf einer triumphalen Fahrt über die in märchenhaften Lichtzauber getauchten Feststraße, entbot die Hauptstadt des Reiches dem Führer ihren stürmischen Geburtstagsgruß.
Mit der Eröffnung des ersten großen Abschnittes der Ost-West-Achse dokumentierte sich die Neugestaltung der Reichshauptstadt in großartiger Weise. Diese neue repräsentative Verkehrsstraße Berlins vom Adolf-Hitler- Platz bis zum Brandenburger Tor läßt ahnen, wie der grandiose Plan des Führers Berlin einst zur wirklichen und wahren Hauptstadt des Großdeutschen Reiches machen wird. So beschenkt und beglückt der Vaumeister der Nation. Adolf Hitler, die Reichshauptstadt gerade zu seinem 50. Geburtstag mit der Gabe dieses seines Werkes, das wie ein Symbol für den gewaltigen Aufbau in Eroßdeutschland aufleuchtet.
Die 7 Kilometer lange Ost-West-Achse flankiert beiden Seiten ein eherner lebendiger Wall: es ist d Millionenspalier der Berliner Bevölkerung Ein um Heuer eindrucksvolles Bild diese unübersehbare, wuchti Kette frohgestimmter und dankerfüllter Menschen, ! sich zu der einzigartigen Huldigung Adolf Hitlers w eint haben, Menschen im Arbeitskleid, in festliche^ 0 wandern oder den Uniformen der nationalsozialistisch Gliederungen. Die erwartungsfrohe Stimmung läßt d ses gewaltige Spalier zu einem einzigartigen Ban der Freude und Gemeinschaft zusammenschließen. Mus züge spielen alle' Kampflieder der Bewegung, die v der Menge aufgenommen und begeistert mitgesung werden. Ein milder, schöner Frühlingsabend begünsti die hohe Feststimmung der Millionen, die mit heiß, Herzen auf den großen Augenblick warten, da sie d, Führer ihre Geburtstagsglückwünsche zurufen könn,
(Fortsetzung aus Seite 2)
„iiksee IMee"
Dis kvm^sunlcansproctis 6s§ ksidi5mim'5tsrL Dr. Ooskksls
Berlin, 20. April.
Reichsminister Dr. Goebbels hielt am 10. April 1938 zum 50. Geburtstag des Führers folgende Rundfunkrede:
Meine deutschem Volksgenossen und Volksgenossinnen!
In einer bewegten und unruhigen Welt begeht Deutschland am morgigen Tage ein nationales Fest in des Wortes wahrster Bedeutung. Und diesen Tag mit allen Freuden zu begrüßen ist dem deutschen Volke in seiner Gesamtheit nur eine Sache des Herzens und nicht des Verstandes. Am morgigen Tage vollendet der Führer fern 50. Lebensjahr. An dem Stolz, der bei diesem festlichen Ereignis das ganze deutsche Volk erfüllt, nehmen alle uns befreundeten Völker innigsten und herzlichsten Anteil. Selbst die, die uns noch reserviert oder gar ablehnend gegenüberstehen, können sich dem starken Eindruck dieses Vorganges nicht entziehen.
Der Name Adolf Hitlers ist heute für die ganze Welt ein politisches Programm. Er wandert fast schon wie eine Legende um den Erdball. An die, fem Namen scheiden sich die Geister. Es gibt niemanden aus dem weiten Erdenrund, der diesem Namen gegenüber gleichgültig bleiben könnte. Für die einen bedeutet er Hosnung, Glaube und Zukunft, für die anderen ist er vielfach noch ein Abbild verzerrten Hasses, niedriger Lüge und feiger Verleumdung.
Das Höchste, was ein Mensch auf Erden erreichen kann ist, daß er einer geschichtlichen Epoche seinen Namen gibt und den Stempel seiner Persönlichkeit unauslöschlich seiner Zeit aufdrückt. Das kann man im weitesten Umfange vom Führer sagen. Er ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken.
Treitschke hat einmal gesagt, daß es die Männer sind, die Geschichte machen. Wenn dieses Wort überhaupt eine Bedeutung hat, wo dann mehr, als in unserer Zeit. In ihr hat sich seine Echtheit und Tiefs auf das wunderbarste bewahrheitet.
Denn Adolf Hitler hat der geschichtlichen Entwicklung nicht nur seines Landes, sondern man kann es ohne Uebertreiben behaupten, der geschichtlichen Entwicklung Europas eine neue Richtung gewiesen, ja, er ist gewissermatzen der hervorstechendste Garant der neuen Ordnung in Europa.
Unser Erdteil sähe heute anders aus, als er aussieht, wenn er nicht gekommen wäre, von unserem eigenen Volke und unserem eigenen Lande ganz zu schweigen; denn der deutschen Nation in ihrer Gesamtheit hat er durch einen revolutionären Umbruch ein gänzlich neues Gesicht gegeben. Wer Deutschland das letztem«! etwa im Jahre 1918 sah und es heute erst wiedersähe, würde es kaum noch erkennen. Volk und Nation sind vollkommen gewandelt worden. Dabei kommt einem das, was vor kurzem noch fast wie ein Wunder erscheinen mochte, heute fast ebenso selbstverständlich vor.
Es ist jetzt etwas über ein Jahr her, daß der Führer die Frage des Anschlusses Oesterreichs an das Reich löste. Damals beging das ganze Volk seinen 49. Geburtstag in der festlichsten Weise. 7V- Millionen Menschen aus der Ostmark hatten die Heimkehr ins Reich vollzogen. Wie durch ein Wunder war eine Frage
MMNMN»IINMI»»I»I»MI»»»I»»MIIM»MMIIMM»NNNMNN»MMMMNN
(Dis ksutigs ^.-usgaks nmkaüt 3 2 Lsitsn
Als erster Gratulant sprach am Vorabend des 59. Geburtstages des Führers das Führerkorps der Partei Adolf Hitler seine Glückwünsche aus.
Die neuen Gesandten Jugoslawiens und der Slowakei wurden vom Führer empfangen.
Der rumänische Außenminister Gafencu war beim Führer und Generalfeldmarschall Göring.
Der englische Botschafter in Berlin, Neville Hender- son, kehrt nach Berlin zurück.
Baldur von Schirach nahm von der Marienburg aus die Zehnjährigen in die Reihen der Hitler- Jugend auf.
Mit eindrucksvollen Fackelumzügen klang der Vorabend des Führergeburtstages in Bremen aus.
In einer erhebenden Feierstunde wurde der Jahrgang 1929 für das Deutsche Jungvolk verpflichtet. In der Behörde für Wirtschaft wurde durch Senator Bernhard eine Bronzebüste des Führers enthüllt. Das Bremer Kleinstslugzeug „Stürmer" stellte einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf.
Der französische Ozeanriese und Luxusdampser „Paris" wurde durch einen Brand vollkommen vernichtet.
In Dublin begannen die Europameisterschaften der Amateurboxer.