Ausgabe 
(15.4.1939) Nr. 103
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viemer Zeitung

arteunntliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches verkündungsblatt des Beichsstattlfalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 10Z / S. Zaßrgang

Sonnabend, 15. April 1SZS

Einzelpreis 15 Npf.

tlzamberlain schlug ins Leere

Numänien liehält seine bisberige Politik bei

Von unserem Vertreter Wolfdieter Langen, Rom

Kalte Höflichkeit gegenüber der britischen Anbiederung / London ist verärgert

Bukarest, 15. April

Zu den Garantieerklärungen Chamberlains und Daladiers veröffentlicht der „Timpul". das Blatt des rumänischen Außenministers Gasen cu, einen Leitaufsatz, der zweifellos als Ausdruck der amtlichen Stellungnahme angesehen werden kann. Darin heißt es u. a.:

Da in diesen Erklärungen auch von Rumänien ge­sprochen wird, müssen wir sagen, daß Rumänien recht­zeitig seinen Willen gezeigt hat, seine Unabhängigkeit und seine Grenzen zu verteidigen. Es hat weiter ge­zeigt, daß es mit aller Entschiedenheit eine Politik des Friedens und der guten Verständigung mit allen Mäch­ten anstrebt. Es bemüht sich deshalb, seine natürlichen und vertrauensvollen wirtschaftlichen Beziehungen zu Ländern, mit denen es durch bedeutende sich ergänzende Interessen verbunden ist, auszubauen. Die Entwick­lung dieser wirtschaftlichen Beziehungen, die Rumänien anstrebt und mit vollkommener Loyalität erfüllen wird, hängt von der Beständigkeit der allgemeinen Lage ab: von einem sicheren und dauerhaften Frieden. Jede mögliche Sicherung des Friedens entspricht den Inter­essen Rumäniens und seines Volkes.

Die von Chamberlain und Daladier abgegebenen Garantieerklärungen, „die spontan und aus eigener Initiative abgegeben wurden", waren sehr freundlich, und man danke dafür.

Gleich vem „Timpul" befassen sich sämtliche Blätter mit der englischen Garantie. Die Zeitungen betonen dabei übereinstimmend, daß für Rumänien die Unab­hängigkeit des Landes und die Unversehrtheit seiner Grenzen identisch sei, was Rumänien von jeher betont habe.

Der „Curentu-l" unterstreicht, es sei klar, daß Eham- berlain sich einbilde, Rumäniens Grenzen könnten von feinen Nachbarn bedroht werden. Das Blatt befaßt sich darüber hinaus mit dem militärischen Wert der eng­lischen Bürgschaft find erklärt u. a.: „Es sind sehr viele unter Ungarns Mitbürgern, besonders Juden, die von der von England mit großmütiger Eile angebotenen militärischen Garantie bis zu Tränen gerührt und bis zum Delirium begeistert sind ... ." Das Blatt unterzieht dann den Stand der englischen Rüstungen und Englands

frükjakrsreise eines deutschen slotten- verbandes in die spanischen Oewässer

Berlin, 15. April.

Am 18. April wird ein Flottenverband in Stärke von zwei Panzerschiffen, zwei Kreuzern, zwei Zerstörerdivi­sionen und drei U-Boot-Flottillen mit den dazu ge­hörigen Begleit- und Troß-Schissen zu einer etwa ein­monatigen Auslands-Ausbildungsreise aus den Hei­mathäfen auslaufen. Während der Reise werden Häfen in Spanien, Portugal und Spanisch-Marokko sowie Tan­ger angelaufen werden. Mit dieser Friihjahrsreise in die spanischen Gewässer wird eine alte, durch den spani­schen Bürgerkrieg unterbrochene Tradition der deutschen Kriegsmarine wiederaufgenommen.

Mangel an ausgebildeten Reserven einer genauen Be­trachtung und kommt zu folgendem Schluß: „Eine Ga­rantie ist die Verpflichtung, am Fälligkeitstage zur Ein­lösung seines Versprechens anzutreten. England kann aber nur 17 Divisionen nach Frankreich senden. Wo ist der Rest? Mag sein, daß England nach einigen Jahren wieder über eine militärische Macht wie 1918 verfügt; das ändert aber nichts an seiner gegenwärtigen heiklen Lage."

Das System der gegenseitigen Hilfeleistung zwischen großen und kleinen Ländern könne für die kleinen Staa­ten verhängnisvoll werden. Die militärische Bürgschaft Englands wevde erst dann wirksam sein, wenn England

(Drabtbsriobt unseres Iwnäonsr Vertreters)

1b. London, 15. April.

Die scharfe und unmißverständliche deutsche Zurück- weisung der Chamberlainschen Erklärung scheint die englische Presse doch wieder einigermaßen zur Be­sinnung gebracht zu haben. Die Ankündigung der deut­schen Admiralität, daß die deutsche Flotte zu Manövern nach Spanien auslausen werde, hat hier in einem großen Teil der Bevölkerung die Erkenntnis reisen lassen, daß mit den angeblichen deutschen Angrifss- absichten auf England etwas nicht stimmt. Man spricht in der Presse jetzt auf einmal von einer Entspannung der Lage, als wenn nicht London alles getan hätte, um die gegenwärtige Situation mit heuchlerischen Er­klärungen zur Fieberglut zu steigern.

Premierminister Chamberlain hat gestern Lon­don verlassen, um das Wochenende in Chequers zu ver­bringen. Ebenfalls hat sich Außenminister Lord Hali­fax aufs Land begeben. Nachdem er am Freitag­mittag noch den amerikanischen und sowjetrussischen Bot­schafter im englischen Außenamt empfangen hatte. Man glaubt also, sich jetzt der wohlverdienten Ruhe hingeben zu können, nachdem man sich durch eigene Schuld

(Orabtbericbt unseres IVarscbauer Vertreters)

jd. Warschau, 15. April.

Die unverantwortliche polnische Kriegshetze, die ossen- sichtlich im Solde Londons steht, treibt immer hem­mungslosere Blüten. So schreibt das Warschauer Regie­rungsorgan „Expreß Poranny", jeder polnische Bürger müsse in seinem Herzen jene Landkarte Polens tragen, die angibt, wie die Grenze Polens eigentlich verlausen sollte (!!). Damit knüpft das Blatt an die Hirnge­spinste polnischer Phantasten an, die Danzig und Ost­preußen annektieren und die polnische Grenze an die Oder verlegen wollen (!!). „Diese Karte müssen wir vor Augen haben", schreibt das Warschauer Organ wörtlich, „und uns klar werden, daß die tatsächliche Verwirk-

wieder die Kriegsmacht wie 1918 darstelle und die Wehr­pflicht eingeführt habe. Bis dahin bleibt alles eine Hypothek auf die Zukunft, die für die Gegenwart völlig unwirksam ist.

London, 15. April.

Den Kommentaren der Londoner Presse ist deutlich der Aerger über das kümmerliche Echo der Er­klärungen Chamberlains und Daladiers anzumerken. Besonders böse ist man in London darüber, daß man in Deutschland und Italien den Einkreisungsfeldzug der Demokratien vollkommen durchschaut und die krampfhaften Bemühungen um die kleineren Staaten aufmerksam, aber mit ruhiger Gelassenheit beobachtet.

die Osterferien so gründlich verdorben hatte. Gleich­zeitig will man natürlich mit diesem verfrühten Wochen­ende dokumentieren, daß sich der englische Bürger in den nächsten Tagen ruhig ins Bett legen könne. Ein dem- entsprechendes Stichwort an die Presse, das Barometer auf Entspannung zu stellen, wird sicherlich mit der Fahrt eines Teils der deutschen Flotte nach Spanien und ringen sich zu der Erkenntnis durch, daß Deutschland kaum Böses im Schilde führen könne, wenn es seine Flotte in den Atlantik schicke.

Der „Evening Standard" schlägt in seinem Leit­artikel vor, man solle in England einmal Europa ver­gessen und sich dafür im eigenen Hause um­sehen und Ordnung schaffen. Dem Blatt des Veavevbrook-Konzerns, das sich bis vor kurzem immer zur Isolationspolitik bekannte, fällt es augenblicklich schwer, den hundertprozentigen Kurswechsel des Pre­mierministers mitzumachen. Es gilt beispielsweise im­mer noch, so schreibt das Blatt, das Arbeitslosenprob-lem in England zu lösen. Man müsse ferner bessere Arbeits­bedingungen in den Fabriken schaffen und mehr für die Freizeit und Erholung der Arbeiter tun. Außerdem müßten dringende Probleme im Empire gelöst werden. Die Zustände in Neufundland und Westindien ge­reichten dem Weltreich nicht gerade zur Ehre.

lichung dieser angedeuteten Grenze notwendig ist. Nie­mand darf das vergessen, und jeder muß aus den Augen­blick warten, bis sich diese Grenze aktiv ziehen läßt und nicht durch die Gnade Gottes» sondern durch die ersehnte Gelegenheit" (!!)

Soweit also ist die englische Kriegssaat in Polen schon aufgegangen. Das gleiche offiziöse Blatt° schrieb vor wenigen Wochen noch, das deutsch-polnische Nicht- angriffsabkommen sei die einzige konstante Tatsache der polnischen Außenpolitik, und berief sich dabei auf die Weitsicht Josef Piliudskis und Adolf Hitlers. Im Zeichen der englischen Einkreisungsziele ist dies vergessen, und die primitivsten Raubinstinkte sind gegenüber Deutsch­land erwacht, zu deren Betätigung nun England die „ersehnte Gelegenheit" schaffen soll. ,

öewiffe krnüchlerung in London

Starker Eindruck der deutschen Antwort — Ordnung im eigenen Sause wichtiger

Seiftesgestörte polnische Kriegskeher

„Erpreß poranng" propagiert die Oder-Sren;e

Drei wichtige krlasse des sichrer»

Albanien schlägt den Rekord der Kurzlebigkeit demo­kratischer Lügen. Die italienischen Truppen, die angeb­lich siebenmal von den Amazonenregimentern der Schwe­stern Zogus „ins Meer getrieben" wurden, hatten 48 Stunden später ganz Albanien besetzt. 50 italienische Grenadiere reichten aus, die Provinz Koritza zu kon­trollieren. König Zogu ging mit den Worten: „Nur über meine Leiche . . ." mit dem Kassenschrank über die Grenze. Die Leidenschaft der Albaner, für die Demokratien zu sterben, war enttäuschend und die Hal­tung des „demokratischen Märtyrers" Zogu entsprach vollkommen seinem politischen und moralischen Vor­leben. Trotz allem demokratischen Geschrei brach mit Albanien ein neuer Stein aus dem „Gefängnis" Ita­liens im Mittelmeer. Das allein ist wichtig. Alles andere, die sogenannten demokratischen Reakti­onen, die britischen Flottenbewegungen, die Presse- stürme und Redner-Orgien im englischen Unterhaus regeln sich nach dem aus dem Arabischen übernommenen italienischen Sprichwort: „Die Hunde bellen und die Karawane passiert..."

Italiens Probleme sind die auf feinen Leib gerich­teten Pistolen in den Handen anderer. Tunis, Vizerta, Malta, Korsika . . . Eine von ihnen wurde jetzt für immer entladen: Albanien liegt drei­mal näher an Italien als Florenz an Rom. Vom Kap Otranto sieht man die albanische Küste und Korsu deutlicher als Tarent. Solange Albanien mit der Miß­wirtschaft des Hofes von Tirana, , dem Verschwenden italienischer Anleihen und den Jntrigen albanischer Stammesfürsten beschäftigt war, mochte es für Rom angehen, daß sich in der offenen Flanke Italiens ein Nachbar von höchst fragwürdigen Qualitäten betätigte. Als England jedoch zur Einkreisungsoffensive überging, als man in Tirana in der europäischen Spannung Mor­genluft uNd Sterling-Geschäfte durch Jntrigen witterte, änderte sich die Sachlage schlagartig. Allein die Mög­lichkeit politischer Extratouren Albaniens, zu schweigen von dem seit langem bekannten Lieblingsplan des „Königs der Albaner" in Gestalt eines Handstreiches gegen Jugoslawien auf das Amselfeld, brachte der Schlüsselstellung der italienischen Verteidigung gegen Osten Gefahren, die im Falle internationaler Kompli­kationen von unabsehbaren Ausmaßen hätten sein kön­nen. Die Blitzartigkeit der Aktion Italiens ersparte der Adria langdauernde Unruhen, Ungewißheit und zer­mürbendes Abwarten. Mit den Osterereignissen 1939 hat die Adria aufgehört, ein Problem zu sein. In der Adria ist Italien für die Zukunft nicht mehr der „Ge­fangene" politischer Wechselfälle oder mangelnder Ver­tragstreue von feiten Tiranas. Das ist von gleichem Nutzen für Italien wie für Jugoslawien im Sinne einer aufrichtigen Zusammenarbeit und des durch den Adria- pakt garantierten Friedens in der Adria.

Der Geschlagene in Albanien ist weniger Achmed Zogu alsEngland. Ein Erstaunen darüber, daß Zogu verschwand, kann es kaum geben, höchstens ein Er­staunen darüber, daß es diesem halborientalischen Po­tentaten gelang, sich lange Jahre zwischen den Mächten und im Brennpunkt der Adria-Politik zu halten. Wohl aber haben die albanischen Ereignisse für den Südbalkan mit aller Deutlichkeit klargemacht, welche Problematik die englische Einkreisungspolitik für Englands Hand­langer in sich schließt. Die Zeiten Eduards VII. und Sir Edward Greys kehren nie wieder oder zumindest nicht ungestraft. Zweifel darüber, welche Risiken ein Staat eingeht, der durch Verpflichtungen welcher Art auch immer der britischen Einkreisungspolitik Vorschub leistet, können angesichts der Erklärungen durch Berlin und Rom wie auch der Tatsachen nicht mehr bestehen.

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Neue Nangabzeicken und Uniformen für die politischen Leiter

Berlin, 15. April.

Die Reichsprefsestelle der NSDAP. gibt laut NSK. bekannt: Dör Führer hat in diesen Tagen drei wichtige Anordnungen erlassen, die für die Partei, besonders für die Politischen Leiter, große Bedeutung haben. Durch die erste Anordnung hat der Führer eine Dienstaus­zeichnung der NSDÄP. gestiftet, die zweite Anordnung des Führers enthält Bestimmungen über die Einfüh­rung neuer Dienstrang- und Dienststellungsabzeichen für die Politischen Leiter, während die dritte Anord­nung die Uniformen der Politischen Leiter festlegt.

Die Dienstauszeichnung der NSDAP. hat der Führer gestiftet, um allen Parteigenossen, ganz gleich ob sie als Politische Leiter oder als Angehörige einer Glie­derung oder aktiv in den angeschlossenen Verbänden tätig sind ob sie hauptamtlich ober ehrenamtlich arbeiten, eine Anerkennung für treue Pflichterfüllung zuteil werden lassen. Die Dienstauszeichnuno der NSDAP. wird in drei Ausführungen für 10, 15 bzw. 25 Jahre aktiver Dienstzeit in der NSDAP. verliehen. Sie stellt ein Ordenskreuz dar, und wirb nach 10 Jahren in Bronze an einem braunen Bande, nach 15 Jahren in Silber an einem blauen Bande, nach 25 Jahren in Gold an einem roten Bande verliehen.

Unter besonderen Umständen wird die Dienstzeit in einer Gliederung oder in einem angeschlossenen Ver­bände auch dann angerechnet werden,.wenn die Mit­gliedschaft zur NSDÄP. später als die Mitgliedschaft

zur Gliederung bzw. zu dem angeschlossenen Verbände, erworben worden ist.

Die Stiftung dieser Dienstauszeichnung wird nicht nur denen, die bisher schon in treuer Pflichterfüllung ihre Freizeit und Kraft in den Dienst der Partei ge­stellt haben, eine große Auszeichnung und Anerkennung bedeuten, sondern auch laufend einen Ansporn für die darstellen, die bereits jetzt und in Zukunft dem Volks­ganzen in aktiver Tätigkeit im Rahmen der Partei dienen.

Die zweite Anordnung des Führers geht von der Tatsache aus, daß bisher aus dem Abzeichen des Pol. Leiters nur seine Dienststellung erkennbar war. Es. war nicht zu erkennen, ob der einzelne Politische Leiter, z. B- ein Ortsgruppenleiter, eine Ortsgruppe mit ver­hältnismäßig leichten oder besonders schwierigen Ver­hältnissen leitet, ob seine Arbeitsleistung dabei durch­schnittlich ist oder ob er besondere Leistungen voll­bringt, ob er erst ein halbes Jahr sein Amt innehat oder bereits zehn Jahre.

Um nun künftig dem Politischen Leiter, der seit vielen Jahren mit stets gleichbleibender oder wachsender Lei­stung ein politisches Amt in der Partei innehat, auch in seinen Äbzeichen als langjährig und mit guten Lei­stungen in derselben Dienststellung tätig erkennbar zu machen, hat der Führer die Trennung von Dienstrang und Dienststellung für den Politischen Leiter verfügt. Künftig wird z. B. ein Ortsgruppenleiter Lei entspre­

chender Leistung vier oder fünf verschiedene Dienstgrade nacheinander erreichen können. Dasselbe trifft auf alle hauptamtlichen und ehrenatntlichen Politischen Leiter zu.

Während die Dienstgradabzeichen wie bisher sich aus dem Spiegel befinden, werden die Dienststellungsabzei­chen künftig auf der Armbinde angebracht. Die neuen Abzeichen sind einfach, schön und übersichtlich. Der Ter­min ihrer Einführung steht zur Zeit noch nicht fest.

Auf die Einführung neuer Uniformen für die Politi­schen Leiter ist vor kurzem bereits in der Presse hinge­wiesen worden. Der Führer hat nunmehr in seiner An­ordnung festgelegt, welche Uniformarten es für die Po­litischen Leiter künftig geben wird. Den Ansführungs- bestimmungen wird es vorbehalten bleiben, zu bestim­men, zu welchen Gelegenheiten die verschiedenen Uni­formen getragen werden dürfen bzw. müssen. Außerdem wird in der Aussührungsbestimmung noch geregelt wer­den, von welchem Dienstgrad an die Anschaffung der verschiedenen Uniformarten erlaubt oder zur Pflicht gemacht wird. Die bisher übliche braune Farbe wird für die Uniformen der Politischen Leiter leib eh alten. Der Schnitt ändert sich nur in Kleinigkeiten, die den Gesamteindruck der Uniformen verbessern. Die heute in Gebrauch befindlichen Uniformstücke können auf jeden Fall von den Polcnschen Leitern aufgetragen werden. Bei dec: Ausführungsbestimmungen wird im übrigen unbedingt Rücksicht darauf genommen werden, daß ins­besondere die ehrenamtlichen Politischen Leiter finanziell durch Neuanschaffungen nicht belastet werden.

Unser Vsgssspiisssl

Die ksutigs Ausgabe umks.Lt 16 Leiten)

Die englisch-französischen ,,Garantie"-Erklärungr» fanden nur ein sehr schwaches Weltecho.

Italien deckt den Plan eines englisch-französischen Handstreichs gegen Tanger auf.

Die polnische Kriegshetze treibt im Solde Londons hemmungslose Blüten.

Roosevelt mischte sich erneut in europäische Ange­legenheiten.

Eeneralfeldmarschall Eöring ist in Rom eingetroffen und dort jubelnd empfangen worden.

Der Führer unterzeichnete drei wichtige Erlasse zur Einführung der neue« Uniformen und Nanaobzei- chen für Politische Leiter.

Abend der Panzerabwehr-Abteilung 22.

Im HJ.-Eebiet Nordsee befinden sich berei 5800 Jungen in der Motor-HJ.

Die Anmeldungen für die KdF.-Fahrten haben sich rm Gau Weser-Ems fast verdoppelt.

Das Deutsche Rote Kreuz wirbt in einer neuen Aktion um MitarbÄt.

Im Holsteiner Wald bezwängen 500 SA.-Mä»ner einen Waldbrand.

Hans Stuck gewann — wieder in Rekordzeit — das La-Turbie-Rennen.